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Die deutsche Volkswirtschaft kommt nicht recht vom Fleck. Nach Jahren der Stagnation liegt das Bruttoinlandsprodukt ungefähr auf der Höhe des Jahres 2019. Trotz Sondervermögen und massiven Staatsausgaben erwartet der Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung für das Jahr 2026 nur ein überschaubares Wirtschaftswachstum von 1 Prozent. Welche Wachstumshebel könnte die Wirtschaftspolitik ansetzen, um neue Dynamiken zu entfachen? Und welche Rolle kann die Steuerpolitik dabei spielen? Das diskutiert Roland Nonnenmacher mit Prof. Dr. Stefan Kooths vom Kiel Institut für Weltwirtschaft.
In dieser Folge spricht Roland Nonnenmacher mit Anna‑Philippa Vogel und Frank‑Peter Ziegler über das aktuelle Urteil des US Supreme Court, der die unter dem IEEPA verhängten Zölle für rechtswidrig erklärt hat. Die Experten stellen klar: Betroffen sind ausschließlich die IEEPA-Zölle – ein Ende der US-Zollpolitik ist damit nicht verbunden.
Denn nur Stunden später reagierte Präsident Trump mit neuen Importzöllen auf Basis von Section 122 des Trade Act von 1974, bis auf Weiteres zeitlich begrenzt auf maximal 150 Tage. Ob Unternehmen bereits gezahlte Zölle zurückfordern können, ist offen. Für deutsche Unternehmen bleibt die Lage volatil: Zölle bleiben ein zentrales Instrument der US-Handelspolitik, aktives Monitoring und strategische Vorbereitung sind unerlässlich.
§ 4k EStG – warum sorgt die deutsche Anti-Hybrid Regelung gerade jetzt für so viel Diskussionsstoff? Dr. Andreas Bolik, Steffen Höhl, Philipp Borchert und Isabell Klostermann sprechen über Ursprung, Zielsetzung und praktische Fallstricke der Regelung. Wann wird § 4k EStG in der Praxis relevant? Welche Rolle spielen US Inbound Strukturen, die Check-the-Box Election und importierte Besteuerungsinkongruenzen? Und was bedeutet das alles konkret für Steuerabteilungen, Berater und die Finanzverwaltung in der täglichen Arbeit und in der Betriebsprüfung? Eine Folge voller Praxisbeispiele, offener Fragen – und klarer Handlungsempfehlungen.
Das Jahr 2025 war geprägt von wachsender Kritik an der globalen Mindeststeuer. Die internationale Umsetzung geriet ins Stocken, die USA drohten mit Gegenmaßnahmen, in Deutschland wurden Rufe nach einer Aussetzung der Mindeststeuer laut. Doch mit der Veröffentlichung eines Side-by-Side-Pakets durch die OECD Anfang Januar 2026 scheinen die drängendsten Probleme fürs Erste vom Tisch. Ziehen jetzt alle an einem Strang bei der globalen Mindeststeuer? Das diskutiert Roland Nonnenmacher mit Dirk Nolte und Robert Polatzky.
In der neuesten Folge geht es nicht um steuerfachliche Inhalte, sondern um die mündliche Steuerberaterprüfung. Die mündliche Prüfung ist die letzte Hürde für die Steuerberater und Steuerberaterinnen in spe, die letzten Herbst das schriftliche Examen bestanden haben. Wie läuft die mündliche Steuerberaterprüfung ab? Welche Prüfungsgebiete gibt es? Worauf müssen sich die angehenden Steuerberaterinnen und Steuerberater einstellen? Diese und weitere Fragen klären Dr. Andreas Bolik und Vivien Mayer und geben dabei auch persönliche, methodische Tipps – etwa für den mündlichen Kurzvortrag –, wie man möglichst entspannt und selbstbewusst in die Prüfung geht.
Wo liegt der Mittelpunkt der Lebensinteressen wirklich – und wer gilt im Konzern als wirtschaftlicher Arbeitgeber? Welche Nachweise müssen Unternehmen künftig erbringen, um die Kostentragung eindeutig zu belegen? Diese Fragen stehen im Zentrum der neuen Episode des Tax & Law Hörfunks, in der Dr. Andreas Bolik, Jörg Bartnik und Heidi Schindler die jüngsten steuerlichen Veränderungen bei internationalen Mitarbeitereinsätzen analysieren. Anlass ist das aktualisierte BMF‑Schreiben vom 19. Dezember 2025, das erhebliche Auswirkungen auf die Ansässigkeitsprüfung nach Doppelbesteuerungsabkommen, die Bestimmung des wirtschaftlichen Arbeitgebers und die Nachweispflichten im Konzern hat. Sie ordnen ein, warum diese Änderungen für Unternehmen und international mobile Mitarbeitende gleichermaßen relevant sind und welche Herausforderungen nun in der Praxis entstehen.
In dieser Episode des Tax & Law Hörfunks diskutieren Dr. Andreas Bolik und Dr. Yavuz Topoglu die komplexen Fragen rund um die Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung. Sie beleuchten, wie sich die Arbeitsgewohnheiten im Zuge von Homeoffice und hybriden Modellen verändert haben und welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind. Von der Definition der Arbeitszeit bis hin zu den Herausforderungen der Arbeitszeiterfassung – diese Folge bietet wertvolle Einblicke für Unternehmen und Mitarbeiter. Wie kann ein gesundes Arbeitsumfeld geschaffen werden, das Vertrauen und Eigenverantwortung fördert, ohne die Produktivität zu gefährden und was bedeutet Flexibilität wirklich?
Welche Herausforderungen löst ein im September ergangenes und richtungsweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs in der Rechtssache C-726/23 aus? Dieser entschied, dass Verrechnungspreisanpassungen ein Entgelt für eine umsatzsteuerbare Leistung darstellen können, sodass Umsatzsteuer auf die Ausgleichszahlungen zu berechnen ist. Das Urteil ist insbesondere relevant für Steuerpflichtige mit Verrechnungspreissystemen, in denen „Jahresendanpassungen" vorgesehen sind, d. h. bei denen der Gewinn zum Jahresende durch eine Ausgleichszahlung auf eine Zielmarge oder Zielbandbreite ausgesteuert wird. Dr. Juliane Sassmann und Hans-Hinrich von Cölln diskutieren mit Dr. Andreas Bolik, was nun aus Unternehmenssicht wichtig ist, um potenzielle Streitigkeiten mit der Finanzverwaltung zu vermeiden. Nicht nur die richtige Dokumentation und Nachweisführung rücken dabei in den Mittelpunkt der Betrachtung.
Mitte Oktober ist die Sommerpause längst vergessen und die Koalition ist voll im Arbeitsmodus angekommen. Der Bundeshaushalt 2025 steht, der Haushalt für 2026 ist auf der Zielgeraden, diverse Steuergesetzgebungsverfahren sind angestoßen. Im Gespräch mit Roland Nonnenmacher berichtet der SPD-Bundestagsabgeordnete Parsa Marvi, was er und seine Partei sich im sogenannten Herbst der Entscheidungen steuerpolitisch vorgenommen haben. Dabei zeigt sich, dass die Planungen ein gutes Stück über den Herbst und auch über die Steuerpolitik hinausreichen. Ein besonderes Augenmerk widmet der SPD-Finanzpolitiker dabei einer möglichen Reform der Erbschaftsteuer.
Am 06. Mai 2025 wurde Friedrich Merz im 2. Anlauf als Nachfolger von Olaf Scholz zum Bundeskanzler gewählt. 80 Tage später sind wichtige steuerpolitische Ankündigungen bereits erfüllt – Stichwort Körperschaftsteuersenkung und Investitions-Booster – andere Versprechen wurden dagegen auf die lange Bank geschoben – Stichwort Stromsteuersenkung für alle. Wo steht die Steuerpolitik von Schwarz-Rot nach 80 Tagen, was ist für die kommenden Monate zu erwarten und wo sollte die Koalition vielleicht auch über den Koalitionsvertrag hinausgehen? Das bespricht Roland Nonnenmacher mit Dr. Dorothea Mund vom Verband DIE FAMILIENUNTERNEHMER und Roland Franke von der Stiftung Familienunternehmen und Politik.
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