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Adriana Altaras wurde in Zagreb geboren und wuchs in Italien und Deutschland auf. Als Jüdin fühlte sie sich erst als Studentin in Berlin in der jüdischen Gemeinschaft. Sie ist Autorin, Schauspielerin und Regisseurin. Über die Beziehung zu ihrer italienischen Tante, die im Alter von 101 Jahren gestorben ist, hat sie das Buch geschrieben "Besser allein als in schlechter Gesellschaft". Mit Eric spricht Adriana Altaras über jüdische Trauerkultur und Rituale, über Regeln, die den Sterbenden und Begleitenden helfen. Und über die Toleranz, diese aber auch immer individuell zu verändern. Sie gewährt uns außerdem einen Einblick, was passiert, wenn in der jüdischen Gemeinschaft ein Mensch stirbt.
Warum wir das Böse brauchen? – Diese Frage hat sich Kabarettist und Autor Florian Schroeder gestellt. Sein neues Buch heißt: Unter Wahnsinnigen und in diesem spricht er mit Straftätern, Soldaten, Psychologen und Kriminologen, beschäftigt sich aber auch mit dem Tod seines Vaters und damit mit seiner eigenen Geschichte und diese interessiert Eric besonders. Ein Gespräch über Väter, Familie, Lügen und darüber, dass es keine einfachen Antworten gibt.
Er ist vor allem als Kabarettist mit medizinischen Themen bekannt geworden, jetzt aber fragt sich Eckart von Hirschhausen: "In der zweiten Lebenshälfte frage ich mich nicht mehr, was ich erreichen kann, sondern was ich hinterlasse." Mit Eric redet er über sein Engagement für gesündere Ernährung und unsere gut funktionierenden Verdrängungsmechanismen. Ein Gespräch über Hitzetote, nachhaltige Beerdigungen und die Rolle der Boomer beim Klimaschutz, aber vor allem über die vielen Menschen, die sich für eine bessere Welt und ein gesünderes Leben einsetzen. "Es ist schwer, die Welt ehrenamtlich zu retten, wenn andere sie hauptberuflich kaputt machen."
Links:
In Deutschland gibt es ein Museum für fast alles. Eines der interessantesten Museen befindet sich Kassel. Das Museum für Sepulkralkultur. Sepulkralkultur? Sepulkral, das Grab oder Grabmal. Direktor Dirk Pörschmann und sein Team beleuchten in ihrem Museum das gesamte Feld rund um das Thema Sterben. Was spendet Trost, wie trauern wir in Zukunft und was kann eigentlich ein guter Friedhof leisten. Ein Gespräch über Friedhöfe, auf denen die Lebenden im Mittelpunkt stehen und über die aktuelle Ausstellung zum universellen Thema Trost. So unterschiedlich Menschen in verschiedenen Kulturen auch trauern, so ist allen doch gemeinsam, dass sie Rituale haben, um Trost zu finden und Verluste anzunehmen. www.sepulkralmuseum.de
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