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Vergesst (fast) alles, was ihr über Tierversuche bisher (hier) gehört habt!
Echt jetzt? Jein …
Tatsächlich ist aber bei Tierversuchen mit Primaten einiges anders als bei den meisten anderen Tieren. Das fängt bei den eingesetzten Arten an, geht über die Herkunft und gilt auch für die Einsatzzwecke.
Um hier etwas Licht in den Dschungel zu bekommen, haben Johannes und Roman den Direktor des Deutschen Primaten Zentrums (DPZ), Prof. Stefan Treue, eingeladen. Er erzählt, warum die Forschung nicht ganz auf Primaten verzichten kann, auf welche Durchbrüche wir demnächst hoffen dürfen und warum die Arbeit mit Affen eben doch so ganz anders ist als etwa mit Mäusen.
Und damit entlassen euch unsere beiden Hosts in die Sommerpause! Wie geht’s ab Herbst dann mit Staffel 5weiter? Jetzt direkt abonnieren, weiterempfehlen und nichts mehr verpassen!
Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:03:45) Um welche Affen geht’s und woher kommen die?
(00:14:15) Um welche Forschungsfragen geht’s?
(00:20:56) Besonderheiten im Umgang
(00:29:30) Forschung am DPZ
(00:44:30) Affenhirnforschung – Stein des Anstoßes
(00:57:10) Deckel drauf – Sommerpause
Links zur Folge:
Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: [email protected] oder via Bluesky @TVVde, @ProfBeckers.bsky.social, @neuromancing.bsky.social oder Mastodon @TVV, @[email protected] oder via X @TVVde, @NeuRoman_cer, @JohBeckers
https://www.tierversuche-verstehen.de
Dass der Alterungsprozess komplex und weitgehend auch noch nicht gut verstanden ist, haben wir bereits in Teil 1 dieser Folge gehört. Im zweiten Teil erklärt, Christoph Englert, warum diese Komplexität es unerlässlich macht, in Alternsforschung an Tieren als Gesamtorganismen durchzuführen – auch wenn Einzelaspekte durchaus mit Zellkulturmodellen untersucht werden können.
Englert ist aber wichtig Altern nicht nur biomedizinisch zu betrachten, sondern für uns Menschen auch als psychologisches und gesamtgesellschaftliches Phänomen – und tatsächlich geht die Forschung auch in diese Richtung. Ziel seiner Alternsforschung ist deshalb auch nicht, Menschen unbegrenzt lange leben zu lassen, sondern dazu beizutragen, die Lebensspanne länger gesünder zu durchleben. Sind wir da schon angekommen oder dürfen wir noch große Fortschritte erwarten? Englert fordert, dass wir alle dazu beitragen, indem wir Altern eher als Chance und Privileg sehen, denn als etwas Negatives, das uns einschränkt.
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Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:01:10) Alternativen zu Tieren?
(00:05:30) Altern als Erfahrung
(00:09:40) Seneszenz
(00:12:28) Was ist das Ziel der Alternsforschung
(00:15:21) Keine Heilsversprechen!
(00:20:48) Deckel drauf
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Alt werden, das möchte wohl jeder – alt sein, aber eher ungern. Woran liegt das? Was ist eigentlich altern? Und wie lässt es sich erfordern?
Johannes und Roman haben diese Fragen, die so alt sind wie die Menschheit selbst, dem Alternsforscher Prof. Christoph Englert vom Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena gestellt.
AlterNsforschung heißt es übrigens, weil auch die Wissenschaft vor allem den Prozess (also das „alt werden“) erforscht und weniger das Alter selbst (also das „alt sein“).
Christoph Englert erklärt, welche Prozesse in Zellen und Organismen ablaufen, die zum Altern führen und was wir dabei von verschiedenen Tieren lernen können.
Teil 2 gibt’s am 17. Juni 2025!
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Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:03:00) Was ist Altern?
(00:06:30) Die „Hallmarks of ageing“
(00:11:25) Warum altern wir eigentlich?
(00:14:37) Größer = älter?
(00:19:28) Altern im Zeitraffer
(00:27:55) No more limits?
(00:30:36) Ende Teil 1
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Warum brauchen manche Menschen weniger Schlaf als andere? Könnten spiegelverkehrte Bakterien das Leben auf der Erde auslöschen? Wie schnell mutiert der Mensch? Und was passiert da eigentlich gerade in den USA? Keine geringeren als diese großen Fragen haben sich Johannes und Roman für diese Folge vorgenommen. Wieder einmal werfen die beiden brandheiße Schlaglichter auf faszinierende Biologie, bei der es dann doch immer mal wieder auch politisch wird.
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Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:03:00) Tierversuche in den USA
(00:15:10) Menschliche Mutationsrate
(00:21:17) Gefährliche Spiegelbakterien?
(00:30:00) Genetik der Schlafdauer
(00:39:37) Recap & Deckel drauf
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Um den 24. April herum entsteht immer eine Menge „buzz“ zum Thema Tierversuche, denn das ist der Internationale Tag des Versuchstiers (engl: International Lab Animal Day). Roman und Johannes schauen sich – wie jedes Jahr – wieder an, was zum Gedenken an die Versuchstiere in der Forschungs- und Medienlandschaft so passiert. Unter anderem ist der „Kompass Tierversuche 2025“ erschienen!
Und Johannes hat noch brandheiße neue Biologie dabei, denn bei den Erbsen von Genetik-Mönch Gregor Mendel gibt es ein Update. Das hatten unsere beiden Hosts gar nicht erwartet: Die letzten Gene für die Eigenschaften, nach denen Mendel seine Erbsen sortiert hat, um daraus die berühmten Regeln abzuleiten (siehe Folge 2 dieser Staffel!), sind nun endlich identifiziert und kartiert!
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Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:01:35) Tag des Versuchstiers 2025
(00:11:25) Brandheiße Biologie: Update bei Mendel!
(00:15:35) Recap & Deckel drauf
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Was war zu erst da – Huhn oder Ei? Diese Frage aller Fragen wird in der Oster-Sonder-Folge von „Fabeln, Fell und Fakten“ endlich beantwortet. Außerdem: Was haben Hühner und Eier zu Biologie und Medizin beigetragen? Was weiß man über das sich entwickelnde Küken im Ei und woher?
Und: Roman und Johannes haben als Überraschungsgast Doktorandin Katharina Laurent vom Helmholtz Munich eingeladen, die einem ganz besonderen Hobby nachgeht!
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Dinosaurier wieder zum Leben erwecken wie bei Jurassic Park – das wird wohl für immer Science-Fiction bleiben. Aber wie sieht es mit weniger lang ausgestorbenen Tierarten aus? Seit einigen Jahren versprechen Forschende die Rückkehr des Mammuts, das noch vor rund 10.000 Jahren durch die kalten Steppen der Nordhalbkugel stapfte. Aber auch erst seit Kurzem ausgestorbene Arten wie der Tasmanische Beutelwolf, der Dodo (a.k.a. die Dronte) oder die nordamerikanischen Dire Wolves (Schattenwölfe) stehen auf der Liste der Arten, die danke moderner Molekularbiologie bald wieder „un-ausgestorben“ sein sollen.
„De-Extinction“ nennt man diesen Ansatz, den einige als wichtiges Mittel im Kampf gegen den starken Artenschwund und Biodiversitätsverlust sehen. Das Feld erfährt durch spektakuläre Medienberichte gerade enorme – und teils kontroverse – Aufmerksamkeit.
Aber was steckt wirklich dahinter? Ernste Forschung oder Quacksalberei?
Johannes und Roman ordnen für euch ein!
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Kapitel/Sprungmarken:
00:00:00) Drumroll & Intro: De-extinction
(00:03:30) Mammut-Mäuse
(00:08:25) Dire wolf – Schattenwöfe!?
(00:13:48) Beutelwolf und Breitmaulnashorn
(00:17:30) Was ist mit Dinos?
(00:22:27) Zeitreise: Geschichte der CHO-Zellen
(00:29:51) Recap & Deckel drauf
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Stell dir vor, es gäbe eine KI, die das Geheimnis des Lebens entschlüsselt – und genau das passiert gerade! In dieser Folge tauchen Roman und Johannes tief in die faszinierende Welt der Künstlichen Intelligenz in der Biologie ein. 🎙️
Sie sprechen über AlphaFold, die bahnbrechende KI von Googles KI-Labor DeepMind, die das uralte Rätsel der Proteinstrukturen gelöst hat. Doch es geht noch weiter: Neue Modelle ermöglichen es jetzt, Proteine gezielt zu designen und ihre Eigenschaften vorherzusagen – quasi ein chatGPT für die Bausteine des Lebens! 🧪✨
Was bedeutet das für Medizin, Biotechnologie und die Zukunft der Wissenschaft? Und wo könnte das Ganze noch hinführen? Roman und Johannes klären die wichtigsten Fragen, schmunzeln über absurde KI-Ideen und überlegen, ob uns bald ein Algorithmus das perfekte Frühstücksei zusammenfaltet. 🍳
🔬 Spaß, Wissenschaft und KI-Wahnsinn – alles in einer Folge. Hör rein! 🎧🚀
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Hinweis / Disclaimer: Diese Folgenbeschreibung wurde dem Thema entsprechend komplett mit einer KI generiert!
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Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro: KI-Hype und Hoffnung
(00:04:40) KI zur Bewältigung der Datenberge
(00:06:30) Folding – vom Heim-PC zur KI
(00:14:20) Medikamente suchen und wiederverwenden
(00:16:10) Johannes redet mit KI
(00:19:10) Vom Vorhersagen zum Generieren
(00:22:10) KI rettet Leben
(00:24:07) Recap & Deckel drauf
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Wer das Wort Zebrafisch hört und zufällig in den frühen 90ern als Kind die Sendung „Zapp! Zarapp!“ geschaut hat, stellt sich vielleicht ein gestreiftes Pferd mit Fischkopf und Flossen vor. Hobbyaquarianer kennen diesen kleinen Fisch aber gut. Und die biomedizinische Forschung mittlerweile auch – denn er entwickelt sich gerade zum zweithäufigsten Versuchstier nach der Maus.
Grund genug, dass Johannes und Roman – beide eher vertraut mit der Maus – sich Expertise zum Zebrafisch in den Podcast holen. Die ist zu Gast in Person von Prof. Stefan Schulte-Merker von der Uni Münster. Er erforscht die Entwicklung von Organen und vor allem den Blut- und Lymphgefäßen und das lässt sich eben besonders gut in Organismen beobachten, die sich außerhalb des Körpers des Muttertiers entwickeln. Zebrafischembryonen sind durchsichtig und die Entwicklung ihrer Organe kann mit modernen Mikroskopen beobachtet werden – ganz ohne ihnen auch nur „eine Schuppe zu krümmen“.
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Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro: Was sind Zebrafische?
(00:05:45) Vorteile des Zebrafischs für die Forschung
(00:23:00) Forschung Stefan Schulter-Merker
(00:31:43) Zebrafisch als Lückenfüller
(00:35:15) Rahmenbedingungen für die Forschung mit Fischen
(00:45:20) Deckel drauf
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Kurze Frage: Ist Corona vorbei? Kurze Antwort: Nein! – sagt niemand Geringeres als Prof. Ulrike Protzer, Virologin an der TU München und bei Helmholtz Munich.
Dabei hatten Johannes und Roman doch eigentlich schon in Staffel 2 beschlossen, das Thema im Podcast nicht mehr zu behandeln. Nun lernen wir: Das Virus wird nicht mehr weggehen und es gibt noch einige offene Forschungsfragen, etwa zu Long-Covid, zu besseren Therapien oder breiter wirksamen, besser verträglichen Impfstoffen.
Und überhaupt sind Viren „super spannend“ wie Ulrike Protzer betont. Sie forscht neben SARS-CoV-2 auch an Viren, die schwere Leberentzündungen hervorrufen, vor allem Hepatitis Virus B. Hier konnten Sie und ihr Team nach vielen Jahren der Grundlagenforschung jüngst einen Durchbruch bei der Entwicklung eines neuen Therapieansatzes vermelden.
Und wir lernen, warum auch eine Forscherin, die an der Schnittstelle zwischen Labor und Klinik arbeitet, manchmal nicht auf Tierversuche verzichten kann, und welche Rahmenbedingungen es dazu braucht.
Teaser: Das Terminbuch der beiden Hosts mit weiteren spannenden Gästen ist für diese Staffel noch prall gefüllt! Wie gehts weiter? Jetzt direkt abonnieren und nichts mehr verpassen!
Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:03:00) Doch nicht vorbei!
(00:12:50) Neue Pandemien?
(00:16:50) Effekt von Impfungen
(00:22:50) Aktuelle Forschungsfragen und Tierversuche
(00:30:15) Translationale Forschung und Rahmenbedingungen
(00:39:24) Deckel drauf
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