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„Dem Ingenieur ist nix zu schwör“ – mit dieser gesunden Attitüde gehen Forschende zu Werke, die wie Matthias Meier nicht mit Metall oder Holz arbeiten, sondern ihre Profession als „tissue engineering“ bezeichnen. Was sind die Anreize der Forschung mit und Entwicklung von Organchips? Gibt da auch mal die typischen „Heureka“-Momente? Und könnten Ersatzteile für den menschlichen Körper bald aus dem 3D-Drucker kommen?
Weiter geht’s mit dem spannenden zweiten Teil des Gesprächs zwischen Johannes, Roman und dem Organchip-Experten Matthias Meier!
Teaser: Das Terminbuch der beiden Hosts mit weiteren spannenden Gästen ist für diese Staffel noch prall gefüllt! Wie gehts weiter bei Fabeln, Fell und Fakten? Jetzt direkt „Fabeln, Fell und Fakten“ abonnieren und nichts mehr verpassen
Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:01:36) Organchips braucht Teamwork
(00:13:35) Geld und Publikationen – Anreize für Organchip-Forschung
(00:19:35) Deckel drauf
Links zur Folge:
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Aus einem Stückchen Gewebe einen Menschen nachbauen? Was dem allmächtigen Schöpfer in der Bibel anhand von Adams Rippe gelingt, geht heute mit ein bisschen Biotechnologie und simplen Hautzellen. Allerdings hinkt die Forschung der Mythologie noch etwas hinterher: Ein Abbild des menschlichen Körpers im Miniaturformat, der „human on a chip“ oder „body on a chip“, ist noch in weiter Ferne – sagt der Biophysiker Matthias Meier vom Helmholtz Munich und der Uni Leipzig. Aber: So manche Körper- und Organfunktionen könne man heute bereits im Labor mit „Organ-on-a-Chip“ oder „Organoid“-Systemen nachbilden und daran Krankheiten erforschen oder Medikamente testen.
Matthias Meier und sein Team entwickeln solche Systeme. Mit Roman und Johannes spricht er über Chancen und Grenzen der Technologie: Was können Organchips heute schon und was dürfen wir in Zukunft erwarten?
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Kapitel/Sprungmarken:
((00:00:00) Drumroll & Intro
(00:03:30) Kompass durch den Buzzword-Dschungel
(00:17:03) Chancen und Grenzen von Organchips
(00:28:23) Ende Teil 1
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Heute geht es hoch her – so uneinig waren sich Johannes und Roman wohl noch nie. Und dabei geht es um einen Aspekt von Tierversuchen, der vielen wohl gar kein Begriff sein dürfte, sofern sie nicht selbst Versuche durchführen. Und genau das ist ein Problem – soweit besteht dann doch Einigkeit.
Es geht um die sogenannten „nicht technischen Projektzusammenfassungen“, oder kurz: NTP. Die sollen dafür sorgen, dass sich alle jederzeit über jeden genehmigten Tierversuch informieren können – und zwar in einer Sprache die technische Fachbegriffe vermeidet und möglichst allgemeinverständlich sein soll.
Johannes berichtet aus der Praxis, Roman hat eher die Kommunikatoren-Brille auf. Am Ende gibt es aber dann doch ein versöhnliches Fazit.
Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:02:00) Was sind NTP und was soll das?
(00:19:00) Unterstützung beim Schreiben einer NTP
(00:22:15) Deckel drauf & Teaser
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Brandneues Jahr, brandneue Updates: Wusstest du, dass es verschiedene Insuline gibt, die unterschiedliche medizinische Eigenschaften haben? Das sogenannte „smarte Insulin“ könnte das nächste große Ding in der Behandlung der Zuckerkrankheit Diabetes werden. Und auch an dieser brandheißen Forschung sind Tierversuche beteiligt.
Darüber wollten Roman und Johannes mehr wissen und haben spontan den Experten Dr. Siegfried Ussar in diese Folge Schlaglichter eingeladen, der bei Johannes am Helmholtz Munich forscht.
Und natürlich haben Johannes und Roman wieder das Update zur Tierversuchsstatistik parat, die jedes Jahr pünktlich vor Weihnachten erscheint. Und diesmal hält die Statistik einige Überraschungen bereit.
Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:02:00) Tierversuchsstatistik
(00:17:00) Brandheiße Biologie: Smart Insulin
(00:40:24) Deckel drauf
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Wer mit dem Walkie-Talkie durch München läuft und bei einer bestimmten Frequenz auf Empfang gestellt hat, könnte meinen, in der Stadt gibt es kein intelligentes Leben – weil sich niemand meldet. Klassischer Funk wird heute eher selten für die Kommunikation benutzt.
Was sagt uns das für die Suche nach außerirdischen Intelligenzen? Wonach müssen wir suchen und was dürfen wir erwarten? Und falls wir was finden, sollten wir uns freuen oder fürchten?
Weil das Universum so groß ist, haben diese Fragen auch mit Wahrscheinlichkeiten zu tun: Wie wahrscheinlich ist Leben bzw. intelligentes Leben? Leben wir am Ende alle in einem großen kosmischen Zoo? Johannes und Roman sind fasziniert von den Antworten, die die Wissenschaft – hier in Person von Gast Prof. Dirk Schulze-Makuch – anzubieten hat.
Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:01:30) Kein Leben wäre unwahrscheinlich
(00:03:37) Außerhalb des Sonnensystems suchen
(00:08:23) Ist Leben selten?
(00:13:00) Evolution als Voraussetzung?
(00:18:09) Alien-Ethik
(00:21:08) Der galaktische Zoo
(00:25:39) Deckel drauf
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Biologie ist Wissenschaft vom Leben, klar so weit. Aber was ist das eigentlich: Leben? Man würde doch erwarten, dass es klare, harte, naturwissenschaftliche Antworten auf diese einfache Frage gibt. Aber Pustekuchen! Die Definition ihres Forschungsgegenstandes ist eine der schwierigsten Fragen der Biologie.
Wie gut, dass Roman und Johannes einen absoluten Experten aufgetrieben haben, um sich dieser Frage aller biologischen Fragen zu nähern: Dirk Schulze-Makuch ist Professor für Astrobiologie und Planetare Habitabilität (= Bewohnbarkeit) und Vorsitzender der Deutschen Astrobiologischen Gesellschaft. Er forscht unter anderem in der extrem trockenen chilenischen Atacama-Wüste nach Lebensformen, sucht aber auch nach Biosignaturen (= Spuren von Leben) in Meteoriten sowie Daten vom Mars.
Im ersten Teil des aufregenden Gesprächs geht es darum, ob wir Lebenformen – etwa auf dem Mars – überhaupt als solche erkennen würden und welche Bedingungen es für solche Formen des Lebens braucht. Könnte Leben eine Reise durch den Weltraum überstehen und vielleicht sogar von Planet zu Planet springen? Überraschenderweise könnten die sonderbaren Bärtierchen dabei helfen, solche Fragen zu beantworten.
Schon gespannt auf den zweiten Teil des Gesprächs? Dann jetzt direkt „Fabeln, Fell und Fakten“ abonnieren und nichts mehr verpassen!
Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:02:40) Was ist Leben?
(00:09:47) Leben auf dem Mars?
(00:16:05) Interplanetare Reisen
(00:19:54) Astrobiologie: Wo ist Leben möglich?
(00:25:06) Deckel drauf
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Jetzt haben Johannes und Roman also die Grundzüge der Evolutionstheorie und der Genetik – aber wie geht das zusammen? Die Vereinigung dieser Erkenntnisse zu einer übergreifenden Theorie wird auch als „Synthese“ (Moderne Synthese oder Synthetische Evolutionstheorie) bezeichnet.
Sie begeben sich also auf eine Zeitreise durch das 20. Jahrhundert und bohren ein richtig dickes Brett. Erste Erkenntnis: Die Synthese lässt sich nicht einer einzelnen Person zuschreiben, sondern eine ganzen Reihe von Forschenden, die die Theorie jeweils erweiterten und unser Verständnis revolutionierten. Zweite Erkenntnis: Nothing in biology makes sense – except in the light of evolution!
Bis heute verändern neue Erkenntnisse die Evolutionstheorie, doch die Grundsätze der Theorie stehen noch – oder? Was denken unsere beiden Hosts darüber? Was denkst du darüber?
Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:04:05) Wiederentdeckung der Mendelschen Regeln
(00:05:46) Viele Namen
(00:10:28) Art, Population, Individuen, Gene: Worauf wirkt die natürliche Selektion eigentlich?
(00:16:40) Eusozialität und das egoistische Gen
(00:20:45) Kompliziertes aus Einfachem?
(00:23:50) Lebende Fossilien
(00:26:56) Challenge für die Evolutionstheorie?
(00:30:43) Deckel drauf
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Weiter geht es mit dem Deep Dive in die großen biologischen Theorien. Dieses Mal: Gregor Mendel und die Genetik. Während Darwin seine Theorien im 19. Jahrhundert durch Beobachtung der Natur ableitete, erzielte Mendel seine Ergebnisse in akribischer Kleinarbeit im Klostergarten.
Johannes und Roman berichten aber noch von weiteren Unterschieden zwischen den beiden historischen Forschern, wie zum Beispiel von der traurigen Tatsache, dass Mendel die große Anerkennung der Bedeutung seiner Ergebnisse nicht mehr miterleben durfte – während Darwins Theorien weit verbreitet wurden und er zu einer Person des öffentlichen Lebens aufstieg.
Doch warum wurde das Erbsenexperiment eigentlich später dann doch so berühmt und beeinflusste die Biologie nach seiner Wiederentdeckung so nachhaltig? Und was hat dieses scheinbar doch rein botanische Experiment mit brandaktuellen Problemen bei Tierversuchen zu tun? Das und mehr in der neusten Folge von Fabeln, Fell und Fakten!
Kapitel/Sprungmarken:
(00:00:00) Drumroll & Intro
(00:03:58) Gescheiter Mönch aus einfachen Verhältnissen
(00:11:29) Erbsen, Regeln und verdammt viel Glück
(00:22:26) Ein neues Weltbild
(00:30:09) Was haben Erbsen mit Mäusen zu tun?
(00:37:06) Deckel drauf
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Endlich wieder da! Nach langer Sommerpause startet Fabeln, Fell und Fakten in die Staffel 4! Wie angekündigt nehmen sich Johannes und Roman vor, den theoretischen Überbau der Biologie zu erkunden. Und wo besser starten als bei Darwin himself!? Wer war der Mann, was hat er erkannt und warum haben seine Erkenntnisse unser Weltbild so nachhaltig revolutioniert?
Und was hat Charles Darwin mit dem ersten Tierschutzgesetz für die Wissenschaft zu tun?
Kapitel/Sprungmarken:
((00:00:00) Drumroll & Intro
(00:05:05) Darwins Reise
(00:09:40) Evolutionär Denken
(00:19:20) Darwin und Tierversuche
(00:26:55) Evolution überall
(00:30:46) Deckel drauf
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Endlich geht es mit Fabeln, Fell und Fakten wieder weiter! Roman und Johannes treffen sich ab dem 15. Oktober wieder jeden zweiten Dienstag, um über Tierversuche und Wissenschaft zu sprechen. Zwei Highlights sind bereits fest eingeplant:
In der neuen Staffel wollen die beiden Hosts versuchen, sich etwas kürzer zu fassen und Länge der Folgen etwas reduzieren, damit sie leichter unterwegs oder in anderen Pausenzeiten gehört werden können. Was sich jedoch nicht ändert, sind die spannenden Gäste, die noch tiefere Einblicke in die Themen geben.
Los geht‘s in Episode 1 mit dem Leben und Wirken von Charles Darwin. Wer bis dahin nicht warten möchte, kann in die bisherigen Folgen noch einmal reinhören: Die Folgen von Fabeln, Fell und Fakten sind oftmals zeitlos und bauen nicht aufeinander auf. Wer die vorherigen Staffeln also verpasst hat, kann auch jetzt noch problemlos einsteigen.
Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: [email protected] oder via Twitter @TVVde, @NeuRoman_cer, @JohBeckers
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