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Houston, prepare for liftoff!
Bei einer großen Transformation ist die Zusammensetzung des Kernteams mindestens so erfolgsentscheidend wie die Eignung des Transformationsleiters oder der -leiterin. Ein überschaubarer Kreis mit klarem Fokus macht hier den Unterschied. Trotzdem wird in vielen Konzernen lieber nach dem Muster verfahren, möglichst viele Leute aus sämtlichen betroffenen Bereichen einzubinden – und sei es nur für jeweils zwei Stunden pro Woche, weil ihnen mehr am Ende nicht genehmigt wird. So etwas kann nicht funktionieren. Mit welchen Menschen man eine Transformation richtig aufgleist und worauf es dabei sonst noch wesentlich ankommt, bespreche ich mit Maren Schmitz, Partnerin bei KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
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Sag' mir nicht, Du seist lustig - bring' mich zum Lachen!
Die zunehmende Digitalisierung sorgt für einen sprunghaften Anstieg von Transparenz. Aber heißt mehr Klarheit zugleich mehr Überschaubarkeit? Was folgt, wenn der Wettbewerb des Wissens abnimmt? Mögliche Antworten darauf verrät uns Christian Wehner, Senior Director Innovation Strategy bei SAP Customer Experience. Er ist gefragter Keynote-Sprecher zum Thema „Innovation und Kreativität“. Sein berufliches Schaffen ist geprägt von „Love Brands“: Diverse Radio Stationen, Red Bull, SAP. Auch die „bloody roots“ im schnellwachsenden Startup hat er kennengelernt. Dabei ist sein Lebenslauf selbst eine eigene Transformation: mit 15 stand er ohne Schulabschluss auf der Straße. So einer weiß, worauf es beim Stichwort Change ankommt: Heute hilft er Unternehmen dabei, durch innovative Denkweisen und kreative Schachzüge dem Wettbewerb – wo möglich – einen Schritt voraus zu sein. Wie, das erfahrt ihr in dieser neuen Podcastfolge.
Christian's inspirierende Keynote: https://youtu.be/P8WBaniSQAU?si=YhsSgdHrL1OvNyzE
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Einmal alles neu laden, bitte!
Wollte sich früher ein Unternehmen neu aufstellen, so brachte es neue Produkte auf den Markt, veränderte sein Geschäftsmodell oder verpasste seiner Marke gleich eine Komplettrenovierung. Heute weiß man an der Spitze großer Organisationen, dass dies alles richtig und wichtig, aber nicht der Kern ist. Der größte Hebel für einen Neustart ist vielmehr ein verändertes Mindset.
Erst wenn sich eine signifikante Anzahl an Führungskräften und Mitarbeitern eines Unternehmens innerlich neu programmiert hat, gelingt die große Transformation. Satya Nadella zeigte das seit 2014 als CEO von Microsoft auf imponierende Weise. Ich spreche mit Thomas Mickeleit, ehemals Kommunikationsleiter bei Microsoft Deutschland, der die Neuerfindung des Tech-Riesen miterlebt und mitgestaltet hat.
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Bevor das letzte Naturwunder verschwindet
Gibt es so etwas wie Transformationen aus Leidenschaft? Sagen wir es so: Sobald ein Transformationsleiter persönlich für eine Sache brennt, wird es spannend. Wer eine starke emotionale Verbindung zum Ziel hat, der zweifelt nicht an dessen Erreichbarkeit. Hans-Martin Hellebrand arbeitete als einer der Geschäftsführer bei eprimo mit ganzer Leidenschaft darauf hin, den Stromanbieter von einem klassischen Preisbrecher mit aggressiver Vertriebsstrategie zu einem Unternehmen zu machen, das grüne Energie für alle günstig anbietet. Seine Motivation kam aus seiner Naturverbundenheit und einem drastischen Erlebnis, das der Hobbytaucher zuvor in Ägypten gehabt hatte.
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Maschinen schauen kein Netflix
Beim Stichwort Digitalisierung denken viele Unternehmen als Erstes an neue Technologien, die ihnen helfen, produktiver und kreativer zu werden. Mindestens ebenso wichtig für das digitale Zeitalter ist jedoch das passende Mindset der Mitarbeitenden sowie das kongruente Verhalten dazu. Auf der abstrakten Ebene haben die meisten großen Unternehmen dies schon erkannt. Doch wie füllen sie das viel zitierte „Digital Mindset“ mit Leben? Was motiviert die breite Mitarbeiterschaft, alte Muster loszulassen, sich für den rapiden Wandel zu öffnen und immer wieder dazuzulernen? Einer, der hier neue und erfolgreiche Wege beschreitet, ist Sven Streit, Digital Head der Group Function EQ beim DAX-30-Konzern Merck in Darmstadt.
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Mehr als nur ein paar bunte Buchstaben
Die Logos von VW und BMW sind jetzt zweidimensional. Schon gemerkt? Nein? Macht nichts. Große Unternehmen schrauben immer mal wieder an ihrer Marke. Doch am Markenauftritt insgesamt ändert sich dadurch nur wenig. Anders im Fall von Merck, das vor seiner Neupositionierung hauptsächlich als ältestes Pharma- und Chemieunternehmen der Welt bekannt war. Der Markenname blieb, sonst wandelte sich der Außenauftritt radikal. Seriöses Dunkelblau wich knallbunten Farben und Formen. Für viele zunächst ein Schock. Der Kopf hinter dieser Metamorphose des Markenauftritts hieß Axel Löber.
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Die Tür geht auf und da ist die Zukunft
Radikale Transformationen kommen wesentlich seltener vor als iterative. Noch rarer sind radikale Transformationen, die strategisch perfekt ausgearbeitet sind und am Ende auch noch gut funktionieren. Eine solche Erfolgsgeschichte erlebte das deutsche DAX-30-Unternehmen Merck. Es ging hier um nicht weniger als eine vollständige Neupositionierung: weg vom bekannten Pharma- und Chemie-Hersteller, hin zu einem Forschungs- und Technologiekonzern mit breitem, aber stimmigem Portfolio. Isabel De Paoli, zur Zeit des Interviews Chief Strategy Officer bei Merck, war von Anfang an mit dabei.
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Sich beinahe zu früh selbst gefeiert
Kann ein Elefant wie die Telekom – die noch die DNA eines Postministeriums enthält – sich so agil neu organisieren wie ein Unternehmen, das vor Kurzem noch ein Start-up war? Kann man in ehemaligen Bonner Amtsstuben so werden wie Spotify? Man kann nicht bloß, sondern ist bereits weit auf diesem Weg: Die Mitarbeitenden der Telekom haben sich in „Squads“ und „Tribes“ jetzt ganz auf digitale Berührungspunkte zum Kunden ausgerichtet. Eine organisationale Transformation der besonderen Art. Die treibende Kraft dahinter heißt Nils Stamm und ist Chief Digital Officer bei der Telekom Deutschland GmbH.
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Innovationskraft von unten angeheizt
So innovativ sein, um auch in Zukunft relevant zu bleiben – welches traditionsreiche Unternehmen wünscht sich das nicht? Ob dies gelingt, steht und fällt mit dem Mindset der Mitarbeiterschaft, in einem Wort: der Kultur. Eine neue Kultur lässt sich nicht in drei Monaten erschaffen. Wer aber schon seit Jahren an seiner Kultur arbeitet, der kann heute die Früchte in Form beschleunigter Transformationen ernten. So wie das Familienunternehmen Viessmann mit seinen weltweit mehr als 12.000 Mitarbeitern. Der bekannte Heizungsbauer wandelt sich gerade zu einem co-kreativen Mitgestalter nachhaltiger Lebensräume. Interne Kommunikation ist hierzu ein Schlüssel, wie mir Byung-Hun Park, Vice President Corporate Communications, im Gespräch verrät.
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Kann jemand eine digitale Transformation zum Erfolg führen, der keine Ahnung von digitaler Technologie hat? Vielleicht noch nicht einmal eine Affinität zu Computern? Die Antwort ist ein klares Ja. Mehr noch: Oft sind die besseren Transformationsleiter sogar diejenigen, die selbst keine Spezialisten sind – dafür aber in der Lage, ein Siegerteam aus passenden Experten zusammenzustellen, es auf ein Ziel auszurichten und über lange Zeit hinweg zu motivieren. Virginia Bastian krempelte für Nestlé in Deutschland die HR-Organisation um und machte dort alles digital und zukunftsfähig. Nicht mit der Nerd-Brille auf der Nase, sondern mit klassischen Führungsqualitäten sowie einer großen Leidenschaft für Menschen und deren Entwicklung.
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