True Crime.Köln

True Crime.Köln

By KStA, Kölner Stadt-Anzeiger, Helmut FrangenbergTrue Crime
Download on the App Store

True Crime.Köln episodes

  • An der Seite von Mördern und Vergewaltigern: "In jedem Fall weiß ich mehr über meinen Mandanten als das Gericht"
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Mord und Totschlag, Gewalt und sexueller Missbrauch – die Strafverteidigerin Pantea Farahzadi schaut täglich in tiefste menschliche Abgründe. Wie kommt man damit klar? Wie cool muss man sein? „Ich glaube, sehr cool“, sagt die junge Verteidigerin im Interview mit „True Crime Köln“. Wichtig sei, das Berufliche vom Privaten strikt zu trennen. „Man bekommt so viel negative Energie mit. Man darf das Schreckliche nicht mit nachhause nehmen.“

    In der neuen Folge der Podcastreihe des Kölner Stadt-Anzeiger über wahre Verbrechen in Köln und in der Region gibt die Kölner Fachanwältin im Gespräch mit Helmut Frangenberg einen Einblick in ihre Arbeit. Pantea Farahzadi hat in manch spektakulären Fall Schwerverbrecher verteidigt, darunter den Priester Hans Ü., dem 118 Fälle von Kindesmissbrauch vorgeworfen wurden. Sie hat einem Mitglied der „Pink Panter“-Juwelenräuber, Drogenbossen und brutalen Schlägern beigestanden.
    „Die prozessuale Wahrheit ist nicht immer die echte Wahrheit“, sagt Farahzadi. Fehlurteile seien nicht ausgeschlossen. „In jedem Fall weiß ich mehr über meinen Mandanten als das Gericht.“ Was für einen Außenstehenden schwer nachvollziehbar scheint, ist für sie Alltag. Es könne durchaus sein, dass ein gefährlicher Straftäter mit einer zu geringen Strafe davonkomme.
    Im Gespräch bei „True Crime Köln“ berichtet Farahzadi über einige ihrer Fälle, aber auch davon wie es ist, sich als eine von wenigen Frauen unter Strafverteidigern durchzusetzen. Die männlichen Kollegen hätten es ihr nicht leicht gemacht: Als sie angefangen habe, habe es keine Probleme gegeben, „weil die mich unterschätzt haben“. Als sie zu einer ernstzunehmenden Konkurrentin geworden sei, habe ein regelrechtes Mobbing begonnen. Sie sei sexistisch beleidigt und mit böswilligen, strafrechtlich relevanten Falschaussagen diskreditiert worden.
    Farahzadi kritisiert bei „True Crime Köln“, dass sich mancher ihrer Kollegen auf zu viel Nähe zu den Mandanten einlasse. „Es gibt ein großes Risiko, dass man sehr leicht die Seiten wechseln kann.“

    Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
    Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

    Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

    50 min
  • Einbruch in der Domschatzkammer: Rotlichtpate holt das Lieblingskreuz des Kardinals zurück
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Unbekannte Täter rauben das Lieblingskreuz des Kölner Erzbischofs aus der Domschatzkammer. Der dreiste Coup schockiert 1995 die Stadt - und sorgt für ein ungewöhnliches Bündnis. Die Rotlichtgröße Heinrich Schäfer, genannt Schäfers Nas, hilft dem Kölner Dom bei der Suche nach dem Diebesgut. "Den Dom beklaut man nicht", soll der vorbestrafte Schläger und Zuhälter gesagt haben, bevor er seine alten Kontakte spielen ließ. Tatsächlich fand das Domkreuz den Weg zurück zu seinen Besitzern. Die genauen Umstände der Wiederbeschaffung sind bis heute unklar, was manche Legendenbildung befördert hat.

    Die Spurensuche von "True Crime Köln" führt auch nach Duisburg, wo die Yacht von Schäfer vor Anker liegt und für neue Schlagzeilen sorgt. Das umgebaute Torpedo-Abfangboot war das schwimmende Zuhause von Schäfers Nas. An Bord soll er die Information bekommen haben, wo die Diebe das Domkreuz abgelegt hatten. Die neuen Besitzer des ehemaligen Kriegsschiffes haben nun Ärger mit der Duisburger Hafengesellschaft. Sie überlegen, das Schiff zu verkaufen.
    Wer "True Crime Köln" schreiben will, kann das gerne tun. Interessenten für das Boot werden an die derzeitigen Eigentümer weitergeleitet: [email protected]

    Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
    Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

    Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

    35 min
  • Kreuzzug in den Tod: Ein charismatischer Führer lockt Tausende Kinder ins Verderben
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Ostern im Jahr 1212: Hunderte, vielleicht sogar Tausende Kinder lassen sich in den Bann eines charismatischen Anführers ziehen. Der junge Mann zieht durch die Stadt und predigt. Er lockt mit einer großen Aufgabe: Kinder und Jugendliche sollen etwas schaffen, was den Älteren nicht gelungen ist. Sie sollen als Auserwählte gewaltfrei das besetzte Jerusalem befreien. Nikolaus heißt der Mann, der es schafft Begeisterung für ein regelrechtes „Himmelfahrtskommando“ zu schaffen. Göttlicher Lohn wird für etwas versprochen, das nie Erfolgschancen hatte. In Köln beginnt ein düsteres Kapitel der Geschichte der Stadt und ganz Europas: Der so genannte Kinderkreuzzug wird nie sein Ziel erreichen. Junge Menschen, die nach Halt, Orientierung und Lebenssinn suchen, lassen sich verführen.

    „True Crime Köln“, die Podcastreihe des Kölner Stadt-Anzeiger über wahre Verbrechen aus Köln und der Region, reist zurück ins Mittelalter. Das, was lange her scheint, ist bis heute faszinierend wie verwirrend, grausam und unverständlich. Aber es ist offensichtlich auch von zeitloser Aktualität. Dass sich Menschen wider besseren Wissen zu völlig Irrationalem verführen lassen, ist nicht nur ein historisches Phänomen.
    Zu Gast bei „True Crime Köln“ ist Willem Fromm, Historiker und Macher der Podcastreihe „Eine Geschichte der Stadt Köln“. Wer mehr über diese Reihe erfahren will, findet Infos im Netz.
    Denen, die diese Folge gefallen hat und die Interesse an historischen Themen haben, sei die Osterfolge von "True Crime Köln" aus dem Jahr 2024 empfohlen, bei der Willem Fromm zusammen mit Helmut Frangenberg die Geschichte von Feschers Köbes und dem Erzbischof Anno erzählen: "Blutige Ostern - Als die Kölner ihren Bischof lynchen wollten"

    Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
    Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

    Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

    36 min
  • Knast statt Profikarriere beim 1.FC Köln: Der lange Arm der Stasi
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    In der Hotellobby im niederländischen Enschede wartet ein Mann auf den Leistungsträger von Dynamo Dresden. Er macht Gerd Weber ein Angebot, das man nicht ausschlagen kann. Der hochtalentierte DDR-Fußballer könne beim 1. FC Köln spielen, draußen vor der Tür warte ein Auto und eine Handprämie von 100 000 Mark. Das, was sich im Jahr 1981 tatsächlich in Enschede abgespielt hat, weiß keiner so genau. Sollte der 1. FC Köln – damals ein europäischer Topklub – einen ostdeutschen Sportler zur höchst riskanten „Republikflucht“ und somit zu einer Straftat in der DDR aufgefordert haben? „True Crime Köln“, die Podcastreihe des Kölner Stadt-Anzeiger über wahre Verbrechen in Köln und der Region, greift die Aussage von Weber auf, die er im neuen Dokumentarfilm „Stasi FC“ im Interview macht.

    Es gibt widersprüchliche Darstellungen über die Umstände des Kölner „Angebots“ an Weber. Keinen Zweifel gibt es jedoch über die Folgen für den hochtalentierten Fußballer. Weil er nach dem Europapokalspiel in den Niederlanden zunächst zurück nach Ost-Berlin fährt, kann ihn der Staatssicherheitsdienst der DDR verhaften. Weber wird wegen „landesverräterischer Agententätigkeit“ und „versuchten ungesetzlichen Grenzübertritt“ verurteilt. Er wird nie wieder Fußball spielen.
    Der geplatzte Traum von einer Karriere beim 1. FC Köln, Webers Verhaftung und sein Leben nach der Haft unter ständiger Observation sind ein Beispiel für die Arbeit der Stasi im und für den Überwachungsstaat DDR. Ihr langer Arm reichte weit in den Westen. Auch im Westen konnte sich keiner sicher sein, auch hier wurden Menschen beobachtet und ausspioniert. Es gibt Berichte über Bedrohungen, Entführungen und sogar Auftragsmorde.
    Der ehemalige Profifußballer beim 1. FC Köln und Bayer Leverkusen, Falko Götz, berichtet im Interview davon, wie ihn DDR-Funktionäre nach seiner Flucht in den Westen dazu bringen wollten, zurückzukehren. Wie „True Crime Köln“ in einer älteren Folge über die „Lange Suche nach Karate-Johnny“ berichtet hat, hatte die Stasi 1983 offensichtlich einen Topagent nach Leverkusen geschickt, möglicherweise wegen Götz und seines Mannschaftskollegen Dirk Schlegel. Der Mann soll mehrere Straftaten begangen haben und wird mit Mordplänen im Auftrag der DDR in Verbindung gebracht.
    Im Rückblick staune er über seinen „jugendlichen Leichtsinn“, so Götz.

    Wir freuen uns über Vorschläge, Kritik und Anregungen. Schreibt uns an [email protected]!

    Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
    Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

    Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

    43 min
  • Doppelmord auf den Poller Wiesen: Der Vampir im Priestergewand
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Skandal im „Hillije Kölle“: Ausgerechnet der Pastor der Pfarrei Maria in der Kupfergasse sollte ein grausamer Mörder sein. Dort, wo die Kölnerinnen und Kölner seit dem 17. Jahrhundert die „schwarze Madonna“ um Hilfe in allen Lebenslagen bitten, soll Peter Josef Schäffer mit zwei Frauen zusammengelebt haben. Mit einer der beiden Schwester hat der katholische Geistliche, der doch eigentlich zur Ehelosigkeit verpflichtet war, er sogar einen geheimen Ehevertrag abgeschlossen. Und als die Frauen sich weigerten, ihn zu verlassen, mussten sie sterben.

    Der Doppelmord auf den Poller Wiesen war für die Zeitzeugen Anfang des 19. Jahrhunderts so unvorstellbar, dass man aus dem Mörder einen „Vampir im Priestergewand“ machte. Zahlreiche Veröffentlichungen – die erste erschien bereits ein Jahr nach der Tat 1804 – haben sich mit dem redegewandten Meuchelmörder beschäftigt. Das Genre „True Crime“ hatte offenbar bereits zu jener Zeit viele Fans.
    Die Podcastreihe des Kölner Stadt-Anzeiger über wahre Verbrechen aus Köln und der Umgebung, „True Crime Köln“, reist zurück in die Zeit, in der Köln eine französische Stadt war.
    Wenn Ihr mehr erfahren wollt über Kriminalfälle aus jener Zeit, hört auch die Folge über den Räuberhauptmann Mathias Weber. Die Episode von True Crime Köln > „Über 180 Überfälle in acht Jahren: Die Geschichte des Räuberhauptmanns „Fetzer“ Mathias Weber“ mit dem Erfolgsautor Tillman Röhrig ist im Juni 2023 erschienen.

    Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
    Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

    Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

    39 min
  • Die Nazi-Jägerin in Holweide: Verbrecher lebte Jahrzehnte lang unbehelligt in Köln
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Es war eine der spektakulärsten Aktionen der Pariser Nazi-Jäger Serge und Beate Klasfeld: Im Frühjahr 1971 versuchten die beiden, den ehemaligen Kölner Gestapo Chef und SS-Sturmbannführer Kurt Lischka auf dem Weg nach Hause in Holweide zu entführen. Der Nazi-Verbrecher war für die Deportation von über 75 000 französische Juden in die Vernichtungslager in Auschwitz verantwortlich. Trotz klarer Beweislage konnte er Jahrzehnte lang nach dem Kriegsende in Köln weitgehend unbehelligt seinem Beruf als Prokurist bei einer Firma in der Innenstadt nachgehen. In Frankreich war er zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilt worden. Doch weil ihn die Bundesrepublik Deutschland nicht ausliefern wollte, blieb er bis 1980 ein freier Mann.

    Die Klasfelds und ihre Helfer wollten Lischka vor der Haustür am hellichten Tag in ein Auto zerren und nach Paris bringen. Doch die Entführung war dilettantisch vorbereitet, bei der Tat geht alles schief. Passanten greifen ein, nachdem Lischka um Hilfe gerufen hatte. Auf die Frage einer Zeugin, ob er politisch tätig sei, antwortet er: „Nein. Ich bin nur ein Kaufmann.“ Die Täter können flüchten, doch am Abend bekennt sich Beate Klasfeld am Telefon zu dem Entführungsversuch. Es sei ein Skandal, dass Menschen wie Lischka in Deutschland sorgenfrei leben können. Mit der Straftat habe man auf ein viel größeres Verbrechen aufmerksam machen wollen.
    Die neue Folge von „True Crime Köln“ befasst sich mit dem gescheiterten Entführungsversuch der weltweit bekannten Nazi-Jäger in Holweide, der dazu führte, dass die Verbrechen von Kurt Lischka zum Thema für Öffentlichkeit und Medien, aber auch die Kölner Justiz wurden. Der Bundestag änderte nach langen Diskussionen und vielen Widerständen das Gesetz, das Lischka zunächst Straffreiheit beschert hatte. Zuerst ins Gefängnis musste allerdings Beate Klasfeld. Die Kölner Staatsanwaltschaft hatte sie wegen der versuchten Entführung, Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung angeklagt. Das öffentliche Interesse war riesig, die Empörung groß. Bis schließlich auch der NS-Verbrecher Lischka vor Gericht gestellt wurde, dauert es weitere fünf Jahre.
    Die Podcast-Reihe des Kölner Stadt-Anzeiger über wahre Verbrechen in Köln und der Region berichtet von den Prozessen im Kölner Landgericht, Klasfelds Erinnerungen an die Kölner Aktion und die umstrittenen Urteile. Der pensionierte Kölner Richter und Autor Norbert Klein ordnet im Gespräch mit Helmut Frangenberg das Gerichtsverfahren gegen Lischka und zwei weitere NS-Verbrecher ein.

    Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
    Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

    Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

    44 min
  • Vom Klingelpütz in die Karnevalsbütt: "Der leeve Jung" Horst Muys
    Ein True Crime Köln-Spezial zum 100. Geburtstag von Horst Muys

    Ob er denn nicht freundlicherweise unter dem Auto hervorkriechen wolle. Zwei Polizisten auf der Friesenstraße hatten eine wirklich unangenehme Aufgabe zu erledigen. Sie sollten einen Haftbefehl gegen den Karnevalisten Horst Muys vollstrecken, während sich der Büttenredner an einem ungewöhnlichen Platz seiner Verhaftung zu entziehen versuchte. Ein Wirt aus einem Lokal an der Friesenstraße brachte in regelmäßigen Abständen Kölsch und Korn zum Flüchtigen. Anderthalb Stunden lang habe Muys unter dem Auto gelegen und getrunken, erinnerte sich sein Fahrer Horst Siegers später. Dann sei den Polizisten die rettende Idee eingefallen, den Wagen abschleppen zu lassen. Völlig betrunken sei Muys dann festgenommen und in den Klingelpütz gebracht worden. „Dann wor der Kolleg för en Woch weg.“

    Es ist eine der vielen Geschichten, die sich um das kurze Leben von Horst Muys ranken, der vor 100 Jahren geboren wurde. Nicht alles wird stimmen, vieles ließ sich über die Jahre prächtig ausschmücken. Weil Muys schon mit 45 Jahren an den Folgen seines ungesunden Lebenswandels starb, konnte seine Karriere und sein Leben nie richtig biografisch aufgearbeitet werden.
    „True Crime Köln“, die Podcast-Reihe des Kölner Stadt-Anzeiger über wahre Verbrechen in Köln und der Region, widmet sich in der aktuellen Folge dem Schaffen des „Enfant terrrible“ des Kölner Karnevals und seinem Verhältnis zu Recht, Gesetz und nicht zuletzt den Gesetzeshütern. Die nannte Muys gerne „grüne Funken“, mit denen er ab und zu einen Disput handgreiflich auszufechten versuchte. Seine Eskapaden und Gefängnisaufenthalte baute er imagefördernd in seine Büttenreden ein, was ihm damals keiner übelnahm.

    Haben Sie Anregungen und Kritik zu "True Crime Köln"? Möchten Sie selbst einmal eine Geschichte erzählen oder etwas beitragen? Dann schreiben Sie uns:

    Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
    Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

    Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

    42 min
  • Am Rheinufer erstochen: Der Fall des 15-jährigen Dara K.
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Die Ermordung eines 15-Jährigen am Rheinufer und die juristische Aufarbeitung des Falls sorgte 2024 für viele Schlagzeilen. Dara K. war offenbar das Opfer einer eskalierenden Auseinandersetzung zwischen zwei Dealergruppen in Mülheim. Der Fall schockierte nicht nur wegen des grausamen Tods eines Jugendlichen. Deutlich wurde auch, wie gewaltbereit und skrupellos Jugendliche und junge Erwachsene in der Kölner Drogenszene vorgingen.

    In der neuen Folge von True Crime Köln berichtet der Gerichtsreporter des Kölner Stadt-Anzeiger, Hendrik Pusch, im Gespräch mit Helmut Frangenberg von einem ungewöhnlichen Prozess, von dem selbst der Richter behauptete, so etwas noch nicht erlebt zu haben. Es kam zu Tumulten und lautstarken Auseinandersetzungen, die in einem Zusammenbruch des Staatsanwalts gipfelten. Ungewöhnlich war das Gerichtsverfahren auch, weil durch die Aussagen der Beteiligten die Ermittlungsergebnisse von Polizei und Staatsanwaltschaft ins Wanken gerieten. Vieles, was in der Anklage stand, stellte sich als falsch oder zumindest fraglich heraus. Auch nach den Urteilen des Gerichts gegen die vier Angeklagten sind längst nicht alle Fragen geklärt.
    "True Crime Köln" ist eine Podcastreihe des Kölner Stadt-Anzeiger, ksta.de, und freut sich über Vorschläge, Hinweise und Kritik: Man erreicht uns per Mail unter [email protected]

    Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
    Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

    Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

    46 min
  • Mit den Mördern auf der Flucht: Das Gladbecker Geiseldrama
    Ein 15-jähriger Junge liegt tot am Rheinufer, nach zahlreichen Messerstichen ist er verblutet. Der brutale Mord und die juristische Aufarbeitung sorgten 2024 für viele Schlagzeilen. Dara K. war offenbar das Opfer in einer eskalierenden Auseinandersetzung

    Das Gladbecker Geiseldrama im August 1988 gehört zu den aufsehenerregendsten Verbrechen in der Bundesrepublik. Nicht nur die Brutalität der mordenden Geiselnehmer hielt drei Tage die Republik in Atem. Mit dem Verbrechen verbindet sich auch eine Diskussion um schwere Fehler der Polizei, aber auch der Medien. Udo Röbel, der damals freiwillig als Reporter des Kölner „Express“ zu den Verbrechern ins Auto stieg, spricht im Gespräch bei „True Crime Köln“ von „journalistischem Totalversagen“. Die Podcastreihe des Kölner Stadt-Anzeiger über wahre Verbrechen in Köln und Umgebung rekonstruiert noch einmal die Geschehnisse. Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle der Medien, die den Verbrechern eine Plattform gaben und sich nicht auf eine Beobachterrolle beschränken wollten. Viele Journalisten wurden zu aktiven Beteiligten.

    Röbel erinnert sich im Gespräch mit Helmut Frangenberg an den Verlauf eines Arbeitstages, der einzigartig in seinem Berufsleben bleiben sollte. Die Diskussion über die Rolle der Medien in diesem Fall wirkte lange nach. Udo Röbel wurde zu einem Sinnbild eines „Reporters des Satans“, wie er selbst sagt. Dabei hatten Medien jeder Couleur – einschließlich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – in ähnlicher Weise versagt.
    Nach einer Verfolgungsjagd durch Norddeutschland und Holland waren die drei Geiselnehmer am Morgen des 18. August plötzlich in der Fußgängerzone in der Kölner Breite Straße direkt vor dem damaligen Pressehaus von „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Express“ aufgetaucht. Udo Röbel, damals stellvertretender Chefredakteur des „Express“, nahm Kontakt zu den Verbrechern auf, bot an, Austauschgeiseln zu vermitteln, und stieg schließlich in das Auto ein, um ihnen den Weg zur Autobahn zu zeigen. An der Raststätte Siegburg ließ man ihn aussteigen. Bei Bad Honnef endete das Geiseldrama schließlich in einer wilden Schießerei, bei der eine der Geiseln starb. Am Tag zuvor hatten die Verbrecher bereits einen 14-jährigen Jungen erschossen, der in einem zeitweise entführten Bus seine 9-jährige Schwester schützen wollte.

    Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
    Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

    Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

    59 min
  • Die Kießling-Affäre: Ein Nato-General unter Verdacht
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    1984 entlässt der damalige Verteidigungsminister Manfred Wörner (CDU) Deutschlands ranghöchsten Militär, den NATO-General Günther Kießling. Er stützt seine Entscheidung auf Gerüchte und Lügen über Kießlings Sexleben. Ein homosexueller General galt als erpressbar und somit als Sicherheitsrisiko.

    "True Crime.Köln" rekonstruiert mit Hilfe von zwei Hauptbeteiligten den Skandal um falsche Verdächtigungen, Intrigen und Rufmord. Wenn der damalige Ermittler der Kölner Polizei Helmut Simon und der EXPRESS-Reporter Udo Röbel von dem Fall berichten, staunt man bis heute darüber, was Mitte der 80er Jahre möglich war - und keinerlei politische Konsequenzen hatte. Der Minister, der zeitweise auf eigene Faust im Kölner Stricher-Milieu ermittelte, überstand einen unglaublichen Skandal und konnte sogar weiter Karriere machen. Bis heute ist unklar, wer die Lügengeschichte in Gang brachte und wie aus mageren Ermittlungsergebnissen der Kölner Polizei eine dicke Akte des Militärischen Abschirmdienstes, MAD, werden könnte.
    "True Crime Köln" ist eine Podcastreihe des Kölner Stadt-Anzeiger, ksta.de, und freut sich über Vorschläge, Hinweise und Kritik: Man erreicht uns per Mail unter [email protected]

    Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem!
    Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier.

    Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

    48 min

About True Crime.Köln

From the publisher's feed

Im Podcast „True Crime Köln“ stehen spektakuläre Verbrechen und Kriminalfälle aus Köln im Mittelpunkt. Dabei wechselt sich historischer True Crime mit investigativen Recherchen und spannenden Fällen aus der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart ab.

More shows like True Crime.Köln

Wahre Verbrechen - True Crime Podcast by Alex

Wahre Verbrechen - True Crime Podcast

29 Listeners

stern Crime - Spurensuche by RTL+ / Stern.de GmbH

stern Crime - Spurensuche

48 Listeners

ARD Crime Time – Der True Crime Podcast by Mitteldeutscher Rundfunk

ARD Crime Time – Der True Crime Podcast

56 Listeners

Dem Tod auf der Spur: Die Jagd nach dem Täter by Hamburger Abendblatt

Dem Tod auf der Spur: Die Jagd nach dem Täter

19 Listeners

abgründe. - Der True-Crime-Podcast by Verlag Nürnberger Presse

abgründe. - Der True-Crime-Podcast

14 Listeners

Akte Rheinland by General-Anzeiger Bonn

Akte Rheinland

8 Listeners

Akte Südwest – Der Kriminalpodcast der Südwest Presse by Südwest Presse – swp.de

Akte Südwest – Der Kriminalpodcast der Südwest Presse

3 Listeners

Alle Jahre Mörder by Jasmin Selzer & Christian Zimmer

Alle Jahre Mörder

14 Listeners

Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg by rbb

Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg

36 Listeners

MÖRDERISCHE HEIMAT by Shaggy Schwarz, Zeno Diegelmann, Lisa Cardinale

MÖRDERISCHE HEIMAT

17 Listeners

Ohne Bewährung - True Crime von hier by Lensing Media, audiowest, Alicia Theisen, Nora Varga, Martin von Braunschweig, Jörn Hartwich

Ohne Bewährung - True Crime von hier

16 Listeners

Im Einsatz - BILD True-Crime Podcast by BILD

Im Einsatz - BILD True-Crime Podcast

14 Listeners

Aktenzeichen XY… Unvergessene Verbrechen by ZDF - Aktenzeichen XY

Aktenzeichen XY… Unvergessene Verbrechen

49 Listeners

Licht ins Dunkel by Mike Mathis & die Podcastfabrik

Licht ins Dunkel

3 Listeners

OstwestFälle - der True-Crime-Podcast der Neuen Westfälischen by PODCASTFABRIK | Birgitt Gottwald | Neue Westfälische

OstwestFälle - der True-Crime-Podcast der Neuen Westfälischen

1 Listeners