True Crime.Köln

True Crime.Köln

By KStA, Kölner Stadt-Anzeiger, Helmut FrangenbergTrue Crime
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True Crime.Köln episodes

  • Mord im Kölner Nobelhotel
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Der sogenannte „Hilton-Mord“ hat für viel Aufsehen gesorgt – nicht nur, weil er mitten im Trubel des Weltjugendtages 2005 und noch dazu in einem Kölner Nobel-Hotel geschah. Die Frage nach dem Motiv für die Tat und nach den Verantwortlichen hat für viele Spekulationen gesorgt. Absolute Klarheit gibt’s bis heute nicht. Warum dieser Tatort? Warum sind der oder die Täter dieses Risiko eingegangen – denn natürlich gibt es Bildmaterial der Überwachungskameras in der Hotellobby? Die Tat ist geplant, sie geschieht nicht im Affekt. Warum dann diese Brutalität? Es gibt Irrungen und Wendungen bis zum Abschluss der Ermittlungen, bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens. Die Ermittler sind von zwei Tätern ausgegangen. Aber am Ende wird nur einer verurteilt. Hat man einen Mörder laufen lassen?

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    40 min
  • Das Massaker im Gremberger Wäldchen
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Kurz nach Ostern 1945 kam es im Gremberger Wäldchen im rechtsrheinischen Köln zu einem schlimmen Verbrechen, das im Rückblick umso unverständlicher ist, weil jedem klar gewesen sein musste, dass Deutschland kurz vor der endgültigen Kapitulation stand. Rund 30 wehrlose Menschen wurden grausam ermordet. Wie viele Opfer es tatsächlich waren, lässt sich nicht genau sagen. Das ist eine von vielen offenen Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Massaker im Gremberger Wäldchen stellen. Es waren keine SS-Männer oder hochrangige NS-Schergen, die zu Mördern wurden, sondern einfache Leute aus der Nachbarschaft in Poll, Deutz oder Humboldt-Gremberg. Unter den Tätern waren Jugendliche. Der jüngste war 16 Jahre alt.

    Was sich hier am 8. April 1945 abspielte, ist kaum vorstellbar. Der Kreisleiter der NSDAP Alfons Schaller hatte die Räumung des Zwangsarbeiterlagers angeordnet – mutmaßlich auf Geheiß der Wehrmacht. Hier lebten kranke Menschen aus der Sowjetunion oder Polen, die als Zwangsarbeiter nach Deutschland gebracht worden waren. Schaller beauftragte den „Volkssturm“ mit der Aufgabe, das Lager an der Autobahn aufzulösen. Männer zwischen 16 und 60, die nicht in der Wehrmacht waren, sollten sich um die „Heimatfront“ kümmern, Schanzen gegen die anrückenden Alliierten bauen und Ortschaften verteidigen. Die Insassen des Krankenlagers, aus dem längst ein Sterbelager geworden war, sollten verlegt und das Lager abgebrannt werden. Daraus wurde ein regelrechter Gewaltexzess. Einige Männer schossen durch die Fenster der Baracken auf die Kranken. Wer nicht mehr laufen konnte, wurde in seinem Bett verbrannt. Die Volkssturm-Männer, die beim Morden nicht mitmachten, standen am Rand und schauten zu.

    Denen, die das Thema weiter vertiefen wollen, empfehlen wir den sechsteiligen Podcast "Das Krankenlager im Gremberger Wäldchen" und die Infos zum Thema im Netz, die der Jugendclub Courage zusammengetragen hat: https://lager-gremberg.de/

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    47 min
  • Der Fall Fonk: Als Kölns erster V-Mann einen Promi als Mörder überführen sollte
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Nach einem Streit zwischen zwei Geschäftsleuten verschwindet der Mann, der die Bilanzen prüfen soll. Eine Vermisstenmeldung bringt die Polizei nicht weiter. Einige Tage später wird der Mann tot am Rheinufer gefunden. Schnell gerät einer der Unternehmer unter Mordverdacht. Weil die Beweislage schwierig ist, setzt die Polizei einen ehemaligen Räuber als verdeckten Ermittler ein. Die Ermittlungen und die juristische Aufarbeitung gehören zu einem der spektakulärsten Kriminalfälle der Stadtgeschichte, aber auch der deutschen Rechtsgeschichte. Bis heute wird in der juristischen Fachliteratur über den Fall des Peter Anton Fonk diskutiert, der in einer neuen Folge von „True Crime Köln“ erzählt wird.

    Der Prozess gegen den prominenten Kölner Kaufmann wurde zu einem deutschlandweiten Medienereignis und schließlich zu einem Kräftemessen zwischen dem Kölner Gericht und dem preußischen König. Die Kölner hatten den Kaufmann in einem Indizienprozess zum Tode verurteilt. Der König ließ das Verfahren prüfen und kassierte das Urteil. Was wirklich im November des Jahres 1816 geschah, ist nie abschließend aufgeklärt worden. Spekulationen und Verschwörungstheorien machten in der Stadt die Runde: Hatten dem prominenten Mann gute Kontakte und Klüngel das Leben gerettet? Oder war er wirklich unschuldig?
    Der Journalist und Autor Georg Bönisch ist sich sicher, dass der König einem Unschuldigen das Leben gerettet hat. Der ehemalige Redakteur von „Spiegel“ und „Kölnische Rundschau“ ist zu Gast im Podcast-Studio des Kölner Stadt-Anzeiger und berichtet bei „True Crime Köln“ von seinen Recherchen. Für ihn ist der Fall auch der erste in der Kölner Polizeigeschichte, bei dem offiziell ein verdeckter Ermittler eingesetzt wurde. Auch um diesen Mann ranken sich Spekulationen und Geschichten: Rüdiger Hilgers gehörte zur gefürchteten Bande des legendären Räuberhauptmanns Mathias Weber, genannt „der Fetzer“, dem 180 Überfälle in nur acht Jahren zugeschrieben wurden. Während Weber nach seiner Festnahme hingerichtet wurde, kam Hilgers schnell wieder frei. Ein Gericht hatte ihn zuvor zu 16 Jahren Haft verurteilt. Im „Fall Fonk“ sollte Hilgers nicht nur Informationen für Ermittler sammeln, Kölns erster V-Mann handelte auch als „Agent Provocateur“, als er in einer Kneipe am Kümpchenshof einen mutmaßlichen Komplizen von Fonk aus der Reserve locken wollte.

    Ideen, Anregungen, Kritik? Schreibt an [email protected]

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    47 min
  • Horror in der Nachbarschaft: Die Geschichte der Colonia Dignidad beginnt im Rheinland
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Die furchtbare Geschichte der „Colonia Dignidad“ in Chile kennen viele. Dass sie im beschaulichen Örtchen Heide im Rhein-Sieg-Kreis, 13 Kilometer von der Kölner Stadtgrenze entfernt, begann, wissen die wenigsten. 1955 kaufen der Bonner Paul Schäfer und einige seiner Anhänger hier ein großes Grundstück. Die Behörden und seine ehemaligen kirchlichen Arbeitgeber schauen zu, obwohl es bereits damals Vorwürfe wegen Kindesmisshandlungen und sexuellem Missbrauch gab. Hätte das Leid unzähliger Kinder und Familien, die zu Opfern von Schäfer und seiner Sekte wurden, verhindert werden können, wenn man ihm bereits damals das Handwerk gelegt hätte? Als 1961 staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen ihn begannen, gelang Schäfer die Flucht nach Chile. Und nicht nur das: Hunderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Haus in Heide reisten mit ihm aus.

    „True Crime Köln“ begibt sich mit einem ehemaligen Nachbarn der „Privaten Sozialen Mission“ in Heide auf Spurensuche und spricht mit der Historikerin Holle Meding darüber, wie es Schäfer gelang, Menschen zu blindem Gehorsam und willenloser Gefolgschaft zu bringen.

    Tipp für weiterführende Literatur von Holle Meding:

    – Nach Chile, um den Menschen zu helfen – Die Anfänge der Colonia Dignidad 1961 bis 1970
    – Colonia Dignidad. Neue Debatten und interdisziplinäre Perspektiven (Das Buch kann man für 5 Euro plus Versandkosten bei der Bundeszentrale für Politische Bildung bekommen)

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    1 hr 5 min
  • Verbrecherjagd auf dem Ostfriedhof: Als die ganze Stadt einen Polizistenmörder suchte
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Hausfrauen unterbrechen ihren Einkaufsgang und Kinder ihre Spiele. Autofahrer halten an und steigen aus. Kein Parkplatz sei mehr in der Nähe des Ostfriedhofs zu bekommen, berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger im April 1980. Beerdigungen mussten abgesagt werden, weil die Polizei das Gelände durchsuchen wollte. Drumherum standen offenbar Hunderte Schaulustige. Das Spektakel sei „eine prächtige Abwechslung“. Eigentlich fehle nur die Würstchenbude. Die Überschrift des Artikels lautete „Die Jagd hat ihr Publikum“. Er endete mit dem Satz „The show must go on.“

    Es ist kaum zu glauben, was sich vor 46 Jahren in Köln abspielte: Eine ganze Stadt schien den Mörder Stefan Hlywa zu suchen, der tagelang die Polizei narrte, nachdem er ohne Schuhe aus einem Haus in Odenthal im Bergischen Land geflohen war. Immer wieder tauchte er irgendwo im Osten der Stadt und im Kölner Umland auf und verschwand wieder. In der neuen Folge von True Crime Köln berichten Laura Ostenda und Helmut Frangenberg von einem heute fast vergessenen Kriminalfall, der zu einem großen Medienspektakel wurde. Private Internetnutzungen und soziale Medien gab es damals noch nicht. Man kann sich leicht vorstellen, was sich in heutigen Zeiten abspielen würde, wenn die Polizei ähnlich arbeiten würde wie damals, als staunende Zuschauer gleich neben schwer bewaffneten Polizisten in der ersten Reihe standen.
    Bei der Fahndung durch die Polizei reihte sich eine Panne an die nächste. Alles schien unkoordiniert und planlos. Das Opfer des Flüchtigen war ein Polizist gewesen, der mit einem Kollegen ohne besondere Schutzmaßnahmen Hinweisen auf ein illegales Waffenlager in einer Privatwohnung nachgehen sollte. Die Lage eskalierte. Nachdem Stefan Hlywa auf Socken vom Balkon gesprungen war, versuchten die Polizisten, ihn zu stellen. Im Garten hinter dem Haus erschoss Hlywa den Polizeihauptmeister Günther Müller und entkam. Es begann eine Verfolgungsjagd ohne Gleichen. Dass Hlywa tagelang nicht gefasst werden konnte, obwohl er immer in der Nähe blieb, sorgte für bundesweites Aufsehen. Das zweiwöchige Katz-und-Maus-Spiel endete da, wo es begonnen hatte – im Haus der Wohnung seiner Lebensgefährtin.

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    39 min
  • Ehebruch mit der Gattin des Bürgermeisters: Casanova im Kölner Karneval
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Bei einem Maskenball im Karneval 1760 lernt Casanova die Gattin des Kölner Bürgermeisters, Maria Ursula Columba zum Pütz, kennen und verliebt sich in sie. Um sie zu verführen, muss er seinen Besuch im Rheinland verlängern, bevor sich die beiden schließlich zum Ehebruch verabreden. Zunächst musste der Lebemann aus Venedig Stunden zusammengekrümmt im Beichtstuhl verbringen. Nach dem Abschließen der Kirche soll er weitere Stunden zusammen mit Ratten in einem Kämmerlein verbracht haben. Dafür wurde er jedoch reich belohnt. Casanova berichtet in seinen Memoiren von einer „köstlichen Nacht“. Sieben Stunden lang habe sich „die Lust immer wieder erneuert“.

    Der Ehebruch ist nicht der einzige Gesetzesbruch, den Casanova hier beging. Er verprügelte einen Kölner Zeitungsredakteur und übte verbotene Selbstjustiz. Möglicherweise war er als Spion in Köln unterwegs. Bei seinem dritten Besuch ist er wohl in der Stadt, um Schulden einzutreiben. Casanova musste einen Raubüberfall abwehren und wegen Betrugs vor Gericht erscheinen. Und bei allen festlichen Anlässen war er der Star, weil er recht unterhaltsam von seiner spektakulären Flucht aus den gefürchteten Bleikammern im Dogenpalast von Venedig berichten konnte. Dort war er eingesperrt worden, weil er angeblich als Unruhestifter und Anhänger der Freimaurer die „heilige Religion“ geschmäht hatte.
    Zu Gast bei True Crime Köln sind der Casanova-Kenner Ansgar Bach und die Karnevalsexpertin Monika Salchert.
    In dieser Folge geht es auch um die Kölner Elendskirche, in der sich Casanova vor der wilden Nacht mit „Mimi“ versteckt hatte. Informationen zur Elendskirche im Severinsviertel und zur von Groote’schen Familienstiftung findet man im Netz unter
    www.st-gregorius.de

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    50 min
  • Mord ohne Leiche: Gerechtigkeit für Lotis
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Im April 2007 verschwindet in Köln die 33-jährige Lotis K. und ihr Ehemann gerät unter Mordverdacht. Zusammen mit seiner Schwester und seinem Schwager soll er Lotis umgebracht und die Leiche verschwinden lassen haben. Die Philippina wollte sich von ihrem deutschen Ehemann trennen und war zusammen mit dem gemeinsamen Sohn ausgezogen. Die Ermittler sind sich sicher, vor allem nachdem sie bei einer Abhöraktion ein Geständnis des Mannes aufzeichnen konnten.

    Trotzdem wird es acht Jahre bis zu einem rechtskräftigen Urteil im spektakulären Prozess um einen Mord ohne Leiche dauern. Nach einem Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger platzt die Urteilsverkündung. Aber nicht nur das war außergewöhnlich: Mit der juristischen Aufarbeitung wird Rechtsgeschichte geschrieben. Der Bundesgerichtshof traf nämlich eine folgenreiche Entscheidung darüber, wo die Grenzen bei einer Abhöraktion der Polizei liegen. Die Entscheidung werden viele nicht nachvollziehen können.
    Zu Gast im Podcaststudio des Kölner Stadt-Anzeiger ist Polizeireporter Tim Stinauer. Moderator Helmut Frangenberg hat selbst über den Berufungsprozess in dem Fall berichtet. Damals wie heute geht es bei dem Fall auch um illegale Heiratsvermittlungen und das Leben von Migrantinnen aus Asien, die nach der Hochzeit mit einem deutschen Mann nach Deutschland kommen. Mary Lou Hadrillo-Werning

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    56 min
  • Dritter Kölner Podcasttag: Geschichten rund um die Aachener Straße
    True Crime Köln bei der Aufzeichnung des Podcasttags in St.Michael

    Zum dritten Mal trafen sich Kölner Podcasterinnen und Podcaster, um eine gemeinsame Sendung zu produzieren. Dieses Mal drehten sich die Beiträge und Geschichten um die Aachener Straße, eine der wichtigsten und ältesten Ausfallstraßen der Stadt Köln.

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    1 hr 14 min
  • Massenmord vor den Toren Kölns: Die Geschichte des Heiligen Gereon
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Die Chronisten haben eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie, wann und warum Kölns Stadtpatron Gereon und seine Gefährten vor den Toren Kölns umgebracht worden sind. Sie beschreiben ein blutiges Massaker um das Jahr 304 nach Christus - eine Strafaktion römischer Heerführer, weil sich Gereon und seine Einheit nicht dazu zwingen lassen wollten, auf den Kaiser zu schwören, der sich selbst als gottgleichen Herrscher sah. Gereon, Gregorius und Hunderte Soldaten wurden so zu frühen christlichen Märtyrern und so zu himmlischen Beschützern Kölns.

    Was ist dran an dieser Legende, die so wichtig für die Geschichte der Stadt und ihr Selbstverständnis wurde? Dieser Frage geht „True Crime Köln“, die Podcastreihe des Kölner Stadt-Anzeiger über wahre Kriminalfälle in Köln und in der Region, in einer vorweihnachtlichen, neuen Folge nach. Zu Gast im Studiogäste sind der Domkapitular Dominik Meiering, der als Innenstadtpfarrer auch für die prachtvolle Basilika zu Ehren des Heiligen Gereon zuständig ist, und der Leiter des Historischen Archivs des Erzbistums, Joachim Oepen. Im Interview streiten sie für einen mutmaßlich „wahren Kern“ der Geschichte, für die es tatsächlich keinen einzigen historischen Beleg gibt. Doch was heißt das schon, wenn eine Legende eine solche Wirkung über Jahrhunderte entfaltet und letztlich historisches Fakten schafft? Oder haben wir es mit einem groß angelegten Betrugsfall zu tun, weil sich nach der Entdeckung eines römischen Friedhofs aus den Knochen von dort Begrabenen wertvolle Reliquien machen ließen?
    Wer mehr über die Kirche St.Gereon, Kirchenführungen und Konzerte dort erfahren will, findet Informationen im Netz unter der Adresse https://www.katholisch-in-koeln.de/ueber-uns/st-gereon/
    Infos zum Kölner Krippenweg findet man hier.

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    51 min
  • Der Fälscher im Kölnischen Kunstverein
    Wahre Verbrechen und spannende Kriminalfälle aus Köln und Umgebung

    Der Hausmeister des Kölnischen Kunstvereins narrt die Kunstwelt und löst einen bundesweiten Skandal aus: Zusammen mit einem Kölner Maler und Kunsthändler bringt er gestohlene Originale und Fälschungen auf den Markt. Der Hobbymaler kopiert den Stil bekannter moderner Maler. Nach ihrer Verhaftung rechtfertigen sie sich mit zum Teil abenteuerlichen Ausreden vor Gericht. Der eigentliche Skandal spielt 1950 weder im Prozess noch in der Berichterstattung eine große Rolle: Die Originale, die der Hausmeister verkaufte, gehören einer jüdischen Exilantin, die vor den Nazis nach England geflohen war. Einen Teil der Kunstsammlung ihrer wertvollen Kunstsammlung hatte die Familie im Kölnischen Kunstverein deponiert, um sie vor dem Zugriff der Nazis zu schützen. Mit der kriminellen Energie des Hausmeister hatte sie nicht gerechnet.

    "True Crime Köln" präsentiert einen der ungewöhnlichsten Fälle der Kölner Justiz- und Kunstgeschichte auf der Grundlage der Recherchen für das Buch "Köln in Trümmern". Der "True Crime Köln"-Macher Helmut Frangenberg hat Kriminalfälle recherchiert, die in der Schlussphase der NS-Zeit ihren Ausgang nahmen und dann zum Teil Jahrzehnte lang im Nachkriegsköln nachwirkten. Der Fall des betrügerischen Hausmeisters des alt ehrwürdigen Kölner Kunstvereins hat sogar Nachwirklungen bis heute.
    Das Buch in "Köln in Trümmern" von Helmut Frangenberg ist im Greven-Verlag erschienen und kostet 18 Euro. Erhältlich ist es in jeder Buchhandlung oder online direkt beim Verlag.

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    36 min

About True Crime.Köln

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Im Podcast „True Crime Köln“ stehen spektakuläre Verbrechen und Kriminalfälle aus Köln im Mittelpunkt. Dabei wechselt sich historischer True Crime mit investigativen Recherchen und spannenden Fällen aus der jüngeren Vergangenheit und Gegenwart ab.

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