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2018 wurde die alte Tradition der Parfumherstellung Weltkulturerbe. Südfrankreich ist seit Jahrhunderten für Parfum bekannt und insbesondere Grasse, in den Hügeln oberhalb von Cannes, gilt seit der Renaissance als die Parfumstadt schlechthin. Unsere Frankreich-Korrespondentin Stefanie Markert hat sich dort das ABC der Düfte erklären lassen und anschließend in Versailles eine Duft-Konservatorium besucht.
Zum klassischen Japanbild gehört der blühende Kirschbaum. Aber in einem der schönsten Landschaftsgärten des Landes in Tokio dreht sich alles um eine Kiefer. Kathrin Erdmann hat sich das besonders üppige Exemplar angesehen. Aber in Tokio findet sich nicht nur eine besondere Kiefer, in der japanische Hauptstadt gibt es auch die meisten guten Restaurants. Der Michelin Guide vergab im letzten Jahr mehr als 500 Auszeichnungen für die Gastronomie der japanischen Hauptstadt.
Wenn vor der Skyline der kenianischen Hauptstadt mit großen Schritten Giraffen entlangschreiten und Löwen nur ein paar Kilometer vom Highway entfernt auf die Jagd gehen, dann ist man im Nairobi Nationalpark. Nur wenige Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernt tut sich eine afrikanische Idylle voller wilder Tiere auf und bietet echte Safari-Erlebnisse. Es ist ein sehr besonderer Ort, findet unsere Afrika Korrespondentin Antje Diekhans.
2021 hat das Welterbekomitee der UNESCO Vichy als einzige bedeutende Kurstadt in Frankreich in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Aber Vichy ist nicht nur die einst mondäne Stadt der Bäder, sie war auch Sitz des Vichy-Regimes, das von 1940 bis 1944 mit Nazi-Deutschland kollaborierte. Von Ulrike Keding
Auf den Kanaren, auf den Balearen und auch auf dem Festland protestierten in den vergangenen Wochen und Monate Zehntausende gegen zu viel Tourismus und dessen Begleiterscheinungen. Einheimische beklagen den Verlust der Lebensqualität, kritisieren überteuerten Wohnraum und sie sorgen sich um ihre Umwelt. Dabei wird nicht Tourismus an sich infrage gestellt, denn er ist auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern es geht darum, wie nachhaltiger Tourismus aussehen kann. Um sich davon Bild zu machen, waren Franka Welz, Lisa Steck und Hans-Günther Kellner in Spanien unterwegs.
Wenn man durch Transsilvanien oder Siebenbürgen reist, dann fällt auf, dass dort viel Deutsch gesprochen wird und das es auch deutsche Ortsnamen gibt, wie Hermannstadt, Klausenburg oder Kronstadt. Kein Wunder, denn rund 800 Jahre lang haben im Zentrum Rumäniens die Siebenbürger Sachsen gelebt, Nachfahren deutscher Siedler aus dem Mittelalter. Diese Region kann man besonders gut auf der Via Transilvanica erkunden. Das sagt unser Korrespondent Oliver Soos, der auf dem neuen Fernwanderweg auf den Spuren der Siebenbürger Sachsen unterwegs war.
Wein aus Südafrika kennt man, aber Schaumweine vom Kap sind bestimmt bei vielen nicht so bekannt. Dabei können sie mit den teuren Nobelmarken aus Frankreich locker mithalten. Der südafrikanische "Méthode Cap Classique" wird wie der Champagner in einem zweifachen Gärungsprozess hergestellt. Erst im Stahltank, dann in der Flasche. Die Geschichte des Weinbaus in Südafrika hat bereits vor Jahrhunderten begonnen, erstklassige Schaumweine nach der Champagner-Methode aber werden erst seit 1971 produziert. Pionier ist ein Familienweingut in Stellenbosch. Stephan Ueberbach hat die Winzer besucht und sich die Geschichte des südafrikanischen Champagners erzählen lassen.
Auf der Weltkarte stellt der Inselstaat Tonga nur ein paar Punkte mitten im Südpazifik dar. Doch zu entdecken gibt es dort jede Menge. Tonga besteht aus rund 170 Inseln, aber nur 36 davon sind bewohnt. Und es gibt einen Unterwasservulkan, von dem die Welt vor nicht allzu langer Zeit schon mal etwas gehört hat. Von Kathrin Erdmann
Lange Zeit gehörte das Sultanat Oman zu den am wenigsten entwickelten Ländern im Nahen Osten. Doch 1970 weckte Sultan Qaboos das Land aus einem Dornröschenschlaf und führte es in die Moderne. Mit Hilfe der Einnahmen aus der Erdölförderung ließ der Monarch Schulen, Universitäten und Krankenhäuser errichten und baute das Strom- und das Straßennetz aus. Dabei behielt er aber auch die Traditionen des Landes im Blick. Für Reisende gilt Oman als eine Art Geheimtipp: Während viele Länder der arabischen Welt von Krisen und Krieg geprägt sind, herrscht dort seit fünf Jahrzehnten Frieden.
In diesem Jahr war das Sultanat offizielles Gastland der Internationalen Tourismusbörse in Berlin und wollte die Aufmerksamkeit der weltweiten Reiseindustrie auf sich ziehen. Ein Land für den Massentourismus ist es nicht, aber das Sultanat gilt als stabilstes und sicherstes Land der arabischen Welt. Anne Allmeling war in Oman unterwegs.
Das Alte Land liegt westlich von Hamburg zwischen Elbwiesen und Flussufer, mit Möwengeschrei und stillen Dörfern. Es ist das größte Obstanbaugebiet Nordeuropas und ein Landstrich, der gern UNESCO-Weltkulturerbe sein möchte. Von Michel Nowak
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