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1896 brachen mehr als 100.000 Menschen aus aller Welt zum Klondike im äußersten Nordwesten Kanadas an der Grenze zu Alaska auf, um Gold zu finden. Sie alle nahmen große Strapazen auf sich, um überhaupt dorthin zu gelangen. Heute ist es recht bequemer Flug, etwa von Berlin über Frankfurt, Vancouver und Whitehorse bis nach Dawson City. Dabei werden die Flugzeuge von Etappe zu Etappe kleiner, bis am Ende nur noch ein Zehnsitzer in Dawson City landet. Dann hat man die alte Goldgräberstadt erreicht, und noch heute wird am Klondike Gold gewaschen. Auch von Peter Kaiser.
Wie wird Kaffee in Bosnien getrunken? Was hat es mit der Schwalbennestersuppe in China auf sich? Und wie funktioniert die wohl älteste Grillmethode in Mexiko? Unsere Reporter sind auf eine kulniarische Reise um die Welt gegangen.
Berthold Brecht, Thomas Mann, Lion Feuchtwanger – das sind nur einige von vielen deutschsprachigen Schriftstellern, die sich in den 1930er Jahren im kleinen Sanary-sur-Mer an der Côte d’Azur vor den Nazis in Deutschland in Sicherheit brachten. Damals war es ein Fischerdorf. Heute ist es eine kleine Stadt, die sich ihren Charakter bewahrt hat. Und dazu gehört auch die Zeit, in der sie für die Deutschen ein Zufluchtsort war. Holger Beckmann war dort. Außerdem hat Stefanie Markert das Wohnhaus des großen französischen Romanciers Emile Zola besucht und ist einem alljährlichen Kult um Seeigel auf den Grund gegangen.
Millionen Reisende aus aller Welt zieht es jährlich nach Venedig. Seit diesem Jahr verlangt die Lagunenstadt an der Adria Eintritt von Kurzbesuchern. Auch Rom kämpft gegen die Folgen des Massentourismus- mit einer Maßnahme am Trevi-Brunnen. Von Judith Rubatscher
Eines der touristischen Aushängeschilder Griechenlands ist die Athener Akropolis. Jahrhundertelang stand der Tempel perfekt erhalten auf dem berühmten Hügel. Aber dann kam der Niedergang: Durch Kriege wurden große Teile zerstört. Aber eine App zeigt, wie die Denkmäler des heiligen Felsens und die Hänge der Akropolis einmal ausgesehen haben. Moritz Pompl hat es ausprobiert. Doch nicht nur das, zudem tauchte unser Griechenland-Korrespondent ein in die Meze-Kultur und hat gute Neuigkeiten über Riesenmuscheln und Meeresschildkröten in Erfahrung begracht.
Prag ist bekannt für seine wunderschöne Altstadt, seine Kultur, aber auch für günstiges Bier. Dieser Ruf bringt der tschechischen Hauptstadt nicht nur viele Besucher und gute Einnahmen, sondern auch einige Probleme. Besonders, wenn Horden betrunkener Touristen Nacht für Nacht durch die Innenstadt ziehen. Diese geführten Kneipentouren hat die Stadt Prag nun seit Ende Oktober verboten. Die berühmte Bierkultur soll aber erhalten bleiben. Ob das funktionieren kann? Marianne Allweiss hat Besucher und Einheimische gefragt. Außerdem führt die Reise auf die Moldau und in Hotel mit Atomschutzbunker.
Sie waren Charles Darwins Laboratorium der Evolution, und bis heute sind die Galapagos-Inseln vor der Küste Ecuadors das wohl spektakulärste Naturerbe der Menschheit. Viele der über 4500 Arten leben nur in diesem Ökosystem. Doch das Paradies ist gefährdet. Nicht nur der Müll und der Massentourismus bringen das fragile Öko-Gleichgewicht in Gefahr, auch Ecuadors Drogenkrieg macht vor den Inseln nicht Halt. Anne Herrberg war auf den Galapagos-Inseln unterwegs.
Einst entdeckte die Hippie-Bewegung die Balearen-Insel im Mittelmeer. Heute ist Formentera nicht mehr das Paradies der Aussteiger, aber vom Massentourismus noch weit entfernt. Der ideale Ort zum Entschleunigen. Von Tina Witte
Erst entspannen, dann Schnorchelmaske auf, tief Luftholen und runter ins Wasser. Tauchen erlebt auf Taiwan seit einiger Zeit einen richtigen Hype. Besonders beliebt ist Little Okinawa an der Südwestküste Taiwans. Die Insel hat ganzjährig mildes Klima und jede Menge Grüne Schildkröten, die im Meer herumschwimmen. Unsere Korrespondentin Kathrin Erdmann hat dort Taucher getroffen. Außerdem war sie zu Gast bei einer der besten Chocolatiers der Welt und einem der zahlreichen Fussmassagesalons in Taipeh.
2018 wurde die alte Tradition der Parfumherstellung Weltkulturerbe. Südfrankreich ist seit Jahrhunderten für Parfum bekannt und insbesondere Grasse, in den Hügeln oberhalb von Cannes, gilt seit der Renaissance als die Parfumstadt schlechthin. Unsere Frankreich-Korrespondentin Stefanie Markert hat sich dort das ABC der Düfte erklären lassen und anschließend in Versailles eine Duft-Konservatorium besucht.
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