Jede achte Frau erkrankt an Brustkrebs. Mit einer Mammografie lässt sich Brustkrebs nicht verhindern, aber er wird unter Umständen viel früher erkannt und kann besser und vor allem schonender behandelt werden. Denn an Brustkrebs sterben pro Jahr immer noch 1'400 Frauen und 10 Männer.
* Das Mammografie-Screening ab 50 Jahren wird alle zwei Jahre von der Krankenkasse übernommen. Es fällt nicht unter die Franchise, lediglich im Rahmen des Selbstbehaltes muss man sich beteiligen.
* Bei der Mammografie kann durch das Drücken und Quetschen der Brust kein Brustkrebs erzeugt oder ausgelöst werden.
* Weil sich die weibliche Brust ab der Menopause verändert, ist es wichtig, dass man Referenzbilder erstellt, auf welche Ärztinnen und Ärzte zurückgreifen können und damit allfällige Veränderungen genauer beobachten können.
* Wenden Sie sich an Ihren Gynäklogen oder Ihre Gynäkologin, wenn Sie eine Mammografie machen möchten. Ab 50 sollte er oder sie Sie sowieso darauf aufmerksam machen.
* Haben Sie keine Frauenärztin mehr, besprechen Sie sich mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin.
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