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Chinas Wirtschaftsmodell bereitet vielen Beobachtern im Westen Sorge. Mitunter werden direkt Vorwürfe gegen Peking laut: Die Kommunistische Partei Chinas exportiere nicht nur Waren, sondern auch Arbeitslosigkeit; durch die Subventionen und die aktive Industriepolitik würden andere Länder chancenlos bleiben; zudem werte man die eigene Währung zu stark ab.
Diese Argumente sind nicht so einfach von der Hand zu weisen, China setzt tatsächlich vehement seine Interessen durch. Jedoch müsste man sich ehrlicherweise auch eingestehen: China orientiert sich damit sehr stark am ehemaligen Exportweltmeister Deutschland. Deshalb ist es bisweilen amüsant, wenn gerade deutsche Experten das chinesische Vorgehen beklagen.
Zugleich ergibt sich aus der chinesischen Dominanz auch ein erhebliches Problem für die gesamte Weltwirtschaft. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Chinas Aufstieg zur Exportnation.
Quellen/Literatur:
Handelsblatt: “Der China-Schock trifft Deutschland mit voller Wucht”, online verfügbar unter: https://www.handelsblatt.com/politik/international/industrie-der-china-schock-trifft-deutschland-mit-voller-wucht/100189297.html
Matthew C. Klein/Michael Pettis: Trade Wars Are Class Wars. How Rising Inequality Distorts the Global Economy and Threatens International Peace, Yale University Press.
Dominik Leusder/Michael Pettis: “Remaking Globalization for an Era of Trade Wars”, online verfügbar unter: https://jacobin.com/2025/12/globalization-free-trade-tariffs-debt-keynes
Alexander Mühlauer: “Die EU muss ihre Industrie gegen China schützen”, online verfügbar unter: https://www.sueddeutsche.de/meinung/strafzoelle-autoindustrie-china-europa-wto-lux.HTLXr8kY8yenXcH2Cwwsdc?reduced=true
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Veranstaltungen:
Am 18. Februar ist Ole in Erfurt:
https://www.instagram.com/p/DTdFRQqCk7T/
Am 25. Februar ist Ole in Weimar:
https://www.instagram.com/p/DUc9IM-DHft/
Am 3. März ist Ole in Magdeburg:
https://www.instagram.com/p/DUEBftHDbD-/
Am 11. April sind Ole und Wolfgang in Hamburg:
https://tickets.centralkomitee.de/product/91257/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-11-04-2026
Die autoritäre Wende in den USA führt zu Protesten auf den Straßen, aber auch zu neuen Aktionen, mit denen die Macht der Trump-Administration eingedämmt werden soll.
Der Podcaster und Marketing-Professor Scott Galloway hat eine Kampagne unter dem Titel „Resist and Unsubscribe“ gestartet, mit der er gerade medial auf allen Kanälen vertreten ist. Die Konsumenten sollen ihre Abos bei den Tech-Konzernen kündigen, damit diese unter Druck gesetzt werden, gegen Donald Trump zu rebellieren, statt wie bisher alles mitzutragen oder gar noch die tödlichen Aktionen von ICE durch ihre Infrastruktur zu unterstützen.
Galloway will den Shareholder-Value und damit den S&P500 angreifen, um Unternehmen zum Widerstand zu bringen. Auf einer Homepage listet Galloway alle Unternehmen auf, deren Abos man deabonnieren soll. Auch Rutger Bregman, der Autor des Bestsellers „Im Grunde gut“, ruft zum Boykott von OpenAI auf.
Wie wirksam können solche Boykottaktionen sein? Wie ist es demokratietheoretisch einzuordnen, wenn am Markt selbst abgestimmt wird? Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!
Literatur/Quellen:
Rutger Bregmans Boykottaufruf: https://www.instagram.com/p/DUVlYXBjdmf/
Scott Galloways Aufruf und Einordnung: https://www.profgalloway.com/resistance-infrastructure/
Scott Galloway über den S&P500 und den Boykott: https://www.profgalloway.com/resist-and-unsubscribe/
Die Homepage der Kampagne “Resist and Unsubscribe”: https://www.resistandunsubscribe.com/
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Am 11. Februar ist Ole in Berlin:
https://tickets.mehringhoftheater.de/produkte/87742-tickets-lensi-schmidt-ole-nymoen-mit-das-gute-leben-live-mehringhof-theater-berlin-am-11-02-2026
Am 13. Februar sind Ole und Wolfgang in Hamburg:
https://tickets.centralkomitee.de/product/91256/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-13-02-2026
Am 18. Februar ist Ole in Erfurt:
https://www.instagram.com/p/DTdFRQqCk7T/
Am 25. Februar ist Ole in Weimar:
https://www.instagram.com/p/DUc9IM-DHft/
Ein unberechenbarer Donald Trump verunsichert die Weltwirtschaft. Ständige Zollandrohungen und Eroberungsphantasien beunruhigen die Märkte. Die MAGA-Politik scheint keine Grenzen zu kennen – oder sitzt die Trump-Administration einer Illusion von Handlungsfreiheit auf?
Bemerkenswerterweise beziehen sich Analysten und Ökonomen derzeit auf einen Text, der vor dem Ersten Weltkrieg entstand, um zu erklären, dass die Handlungsmacht von Trump kleiner sein könnte, als er es wahrhaben will. „Macht oder ökonomisches Gesetz“ heißt die Abhandlung des Ökonomen und österreichischen Finanzministers Eugen von Böhm-Bawerk, in der argumentiert wird, dass die politische bzw. jede außerwirtschaftliche Macht stets vom ökonomischen Gesetz eingehegt werde.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über diese Schrift und diskutieren, ob man sie tatsächlich auf die Gegenwart beziehen sollte.
Literatur:
Eugen von Böhm-Bawerk: Macht oder ökonomisches Gesetz?, online: https://archive.org/details/zeitschriftfrv23geseuoft/page/2/mode/2up
Handelsblatt über „Sell America“: https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/maerkte-boersen-wieder-in-sorge-die-sell-america-stimmung-ist-zurueck/100193444.html
Rainer Hank: https://rainer-hank.de/blog/hanks-welt/wer-stoppt-trump/
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Veranstaltungen:
Am 3. Februar ist Wolfgang in Frankfurt:
https://www.spd-bockenheim-ffm.de/2025/12/15/polittalk-mit-ina-harwig-und-wolfgang-m-schmitt/
Am 5. Februar ist Ole in Leipzig:
https://www.dielinkebt.de/service/termine/detail/wehrpflicht-und-aufruestung-wer-bezahlt-die-rechnung/
Am 6. Februar ist Wolfgang in Köln:
https://www.instagram.com/p/DT-OYY2AuLu/?img_index=1
Am 13. Februar sind Ole und Wolfgang in Hamburg:
https://tickets.centralkomitee.de/product/91257/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-11-04-2026
In „Wohlstand für Alle“-Literatur sprachen wir bereits über zwei Romane von Émile Zola: „Germinal“ und „Das Paradies der Damen“. Ersterer handelt von Klassenkampf und Industrialisierung, Letzterer von Konsum, Marketing und dem Aufstieg einer Angestellten.
In der neuen Folge sprechen wir über Zolas Börsenroman „Das Geld“ und begeben uns damit hinein in den finanzialisierten Kapitalismus des 19. Jahrhunderts. Der Protagonist Saccard hat eine kühne Idee: Er will eine Bank gründen, um damit angeblich den Orient mit Infrastruktur und Industrie auszustatten, ja, sogar der Papst könnte bald von Jerusalem aus regieren.
Der kapitalistische Fortschritt wird ebenso propagiert wie die Wiedererstarkung des Katholizismus. Gegründet wird diese Bank vor allem auf tolle Erzählungen, auf Gaunereien und Fiktionen. Zunächst funktioniert alles ausgezeichnet: Nicht nur die reichen Kapitalisten investieren, sondern auch Kleinbürger und die arme Landbevölkerung lassen sich vom Börsenfieber anstecken. Das kann nicht lange gutgehen.
„Das Geld“ ist einer der großen Finanzkrisenromane, der erstaunlich viele Parallelen zur Gegenwart zulässt.
Darüber diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur!
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Um zu beschreiben, wie eine Rezession verlaufen kann, greifen Wirtschaftsjournalisten und Politiker gern zu Buchstaben. W-, V-, oder L-förmig kann beispielsweise eine Wirtschaftskrise sich entwickeln.
Seit 2020 wird häufig noch ein weiterer Buchstabe ins Spiel gebracht: K. Damit kommen gleich zwei Graphen ins Spiel, so dass beschrieben werden kann, wie unterschiedlich eine Krise für verschiedene Akteure verläuft. Einen Einbruch der Wirtschaft gibt es zunächst für alle, aber wie geht es dann weiter?
Beim Pandemie-Schock zeigte sich, dass der Einzelhandel besonders stark litt und es zu Pleitewellen kam, während große Tech-Konzerne neue Allzeithochs erreichen konnten. Auch für den Verbrauchermarkt lässt sich eine K-förmige Entwicklung ausmachen: Während die obersten 10 Prozent noch mehr konsumieren konnten, erging es der Mittelklasse deutlich schlechter als vor der Krise.
Wie aufschlussreich aber ist es überhaupt, solche Buchstaben zur Krisenbeschreibung heranzuziehen? Was wird dadurch offenbart und was verdeckt? Darüber sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
WERBUNG:
Zu Gabriel Zucmans neuem Buch geht es hier entlang:
https://www.suhrkamp.de/reichensteuer
Literatur/Quellen:
Peter Atwater: “The gap between the haves and the have-nots is widening sharply”, online verfügbar unter: https://www.ft.com/content/0ebfb7ca-a681-11ea-a27c-b8aa85e36b7e.
Ders.: “The K-Shaped Recovery: A Narrative Economics Case Study”, online verfügbar unter: https://www.linkedin.com/pulse/k-shaped-recovery-narrative-economics-case-study-peter-atwater/.
Joshua E. Keating: “What Shape Is Your Recession?”, online verfügbar unter: https://foreignpolicy.com/2010/10/12/what-shape-is-your-recession/.
Lora Kelley: “When Did Everything Become ‘K-Shaped’?”, in: https://www.nytimes.com/2025/12/19/business/k-shaped-economy.html.
Dion Rabouin: “Jerome Powell's ironic legacy on economic inequality”, online verfügbar unter: https://www.axios.com/2020/10/13/jerome-powell-federal-reserve-economic-inequality.
Termine:
Am 28. Januar sind Ole und Wolfgang in Gießen:
https://www.jokus-giessen.de/seiten/ole26.php
Am 29. Januar ist Ole in Hannover:
https://www.instagram.com/p/DTTH7nnDOJ6/
Am 3.2. ist Wolfgang in Frankfurt: https://www.spd-bockenheim-ffm.de/2025/12/15/polittalk-mit-ina-harwig-und-wolfgang-m-schmitt/
Am 6.2. ist Wolfgang in Köln: https://www.instagram.com/p/DT-OYY2AuLu/?img_index=1
Am 11. Februar ist Ole mit Lensi in Berlin:
https://tickets.mehringhoftheater.de/produkte/87742-tickets-lensi-schmidt-ole-nymoen-mit-das-gute-leben-live-mehringhof-theater-berlin-am-11-02-2026
Am 13.2. sind Ole und Wolfgang in Hamburg: https://tickets.centralkomitee.de/product/91256/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-13-02-2026
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Mit der ersten Speakeasy-Bar im neuen Jahr gibt es etwas Neues: Noch immer werden die Publikumsfragen den Kern des Formats ausmachen, darüber hinaus möchten wir aber aktuelle Entwicklungen diskutieren. Wir sprechen über Trumps völkerrechtswidrigen Angriff auf Venezuela und fragen uns, ob wir hier mit Lenins Imperialismustheorie oder eher mit Carl Schmitt Großraumtheorie weiterkommen.
Außerdem wollen wir uns mit dem SPD-Vorschlag zur Erbschaftssteuer beschäftigen, der zwar von den Familienunternehmen erwartungsgemäß abgelehnt wird, aber durchaus Zustimmung nicht nur bei den Linken erfährt. Fragen aus dem Publikum gibt es dieses Mal u.a. zum Thema Vermögenssteuer, LAP Coffee, zum Sinn und Unsinn immer wiederkehrender Forderungen eines Böllerverbots. Außerdem: Fragen zur Position Deutschlands in der EU, zum Effektiven Altruismus und zu unseren „Lieblingsgründen“ für die Bundeswehr.
Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der Speakeasy-Bar!
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Termine:
Am 27. 1. ist Ole in Marburg:https://www.kfz-marburg.de/programm/ole-nymoen-warum-ich-niemals-fur-mein-land-kampfen-wurde
Am 28. 1. sind Ole und Wolfgang in Gießen:https://www.jokus-giessen.de/seiten/ole26.php
Am 29. 1. ist Ole in Hannover: https://www.instagram.com/p/DTTH7nnDOJ6/ Am 3.2. ist Wolfgang in Frankfurt:https://www.spd-bockenheim-ffm.de/2025/12/15/polittalk-mit-ina-harwig-und-wolfgang-m-schmitt/
Am 13.2. sind Ole und Wolfgang mit ihrem Schlager-Abend in Hamburg: https://tickets.centralkomitee.de/product/91256/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-13-02-2026
Seit einem Jahr regiert Donald Trump wieder im Weißen Haus. Düstere Wirtschaftsprognosen begleiteten den Amtsantritt des Präsidenten. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um eine Bilanz zu ziehen. Wie geht es der US-amerikanischen Wirtschaft?
Manche Experten prognostizierten eine Inflation von über 6 Prozent, sollte Trump mit den Zöllen und seiner Anti-Migrationspolitik ernst machen. Blicken wir heute auf die Wirtschaftsdaten, ergibt sich ein gemischtes Bild. Schwach ist die amerikanische Wirtschaft nicht, Deutschland wäre froh, solche Wachstumszahlen zu haben.
Ein detaillierter Blick zeigt aber auch: Das Job-Wunder, das Trump fortwährend versprach, ist nicht eingetreten. Die De-Industrialisierung konnte nicht rückgängig gemacht werden. Das Wachstum ist auch keineswegs sektorübergreifend festzustellen, sondern verdankt sich vor allem dem KI-Hype, der nicht zuletzt für schwindelerregend hohe Börsenkurse sorgt.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Trumps Wirtschaftspolitik.
Quellen/Literatur:
Sonja Álvarez, Henrike Adamsen, Max Haerder, Julian Heißler, Matthias Hohensee, Saskia Littmann: “Goldene Dekade? Trumps erstaunliche Wirtschaftsbilanz”, online verfügbar unter: https://www.wiwo.de/politik/ausland/ein-jahr-donald-trump-die-erstaunliche-wirtschaftsbilanz-des-us-praesidenten/100191855.html.
Adam S. Posen: “The Economic Toll of Trump’s Policies Will Soon Be Visible”, online verfügbar unter: https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-01-13/the-economic-toll-of-trump-s-policies-will-soon-be-visible.
Donald Trump: “The Inaugural Address”, online verfügbar unter: https://www.whitehouse.gov/remarks/2025/01/the-inaugural-address/.
The White House: “Mass Deportations Are Improving Americans’ Quality of Life”, online verfügbar unter:https://www.whitehouse.gov/articles/2026/01/mass-deportations-are-improving-americans-quality-of-life/.
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Am 27. Januar ist Ole in Marburg:https://www.kfz-marburg.de/programm/ole-nymoen-warum-ich-niemals-fur-mein-land-kampfen-wurde
Am 28. Januar sind Ole und Wolfgang in Gießen:https://www.jokus-giessen.de/seiten/ole26.phphttps://www.instagram.com/p/DTcpcLhDeS6/
Am 29. Januar ist Ole in Hannover: https://www.instagram.com/p/DTTH7nnDOJ6/
Am 3. Februar ist Wolfgang in Frankfurt: https://www.spd-bockenheim-ffm.de/2025/12/15/polittalk-mit-ina-harwig-und-wolfgang-m-schmitt/
Am 13. Februar sind wir mit „Schlager für Alle“ in Hamburg: https://tickets.centralkomitee.de/product/91256/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-13-02-2026
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Termine:
Am 21.1. ist Wolfgang in Mainz: https://www.instagram.com/p/DTP5F5AAnln/?img_index=1
Am 27. 1. ist Ole in Marburg:https://www.kfz-marburg.de/programm/ole-nymoen-warum-ich-niemals-fur-mein-land-kampfen-wurde
Am 28. 1. sind Ole und Wolfgang in Gießen:https://www.jokus-giessen.de/seiten/ole26.php
Am 29. 1. ist Ole in Hannover: https://www.instagram.com/p/DTTH7nnDOJ6/ Am 3.2. ist Wolfgang in Frankfurt:https://www.spd-bockenheim-ffm.de/2025/12/15/polittalk-mit-ina-harwig-und-wolfgang-m-schmitt/
Am 13.2. sind Ole und Wolfgang mit ihrem Schlager-Abend in Hamburg: https://tickets.centralkomitee.de/product/91256/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-13-02-2026
Polymarkt, Kalshi und weitere Online-Wettanbieter erleben in den USA immer mehr Zulauf. Nicht nur auf den Ausgang von Sportveranstaltungen, sondern auch auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Ereignisse kann dort geboten werden.
Schon bei der letzten US-Wahl zeigte sich, dass Polymarket genauer den Ausgang der Wahlen prognostizierte als die meisten Umfragen es konnten. Die Trump-Administration hat diese Gesellschaftswetten, die in Deutschland verboten sind, immer weiter liberalisiert. Die Familie Trump plant sogar, eine eigene Plattform auf den Markt zu bringen – selbstverständlich, um die Meinungsfreiheit zu verteidigen.
Durch diese Prediction-Markets ergeben sich demokratietheoretische Probleme und der Insider-Handel boomt. Gerade im Fall des US-Angriffs auf Venezuela wird von anonymen Konten berichtet, die exorbitant hohe Renditen mit Wetten erzielten, weil diese User offenbar über Informationen verfügten, die sonst niemand hatte.
In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über das unproduktive Geschäft der Online-Wettanbieter.
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Quellen/Literatur:
„Bloomberg“ über obskure Wetten: https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-01-02/bet-against-christ-s-return-pays-5-5-annual-gain-on-polymarket
Der „Economist“ über die Akkumulation von Wissen: https://www.economist.com/finance-and-economics/2025/06/25/the-dream-scenario-for-prediction-markets
„Forbes“ über die Prognosefähigkeiten von Polymarkets: https://www.forbes.com/sites/jasonwingard/2025/11/19/the-polymarket-effect-how-prediction-markets-are-beating-the-experts/
„FT“ über die Wetten zum US-Angriff auf Venezuela: https://www.ft.com/content/985ae542-1ab4-491e-8e6e-b30f6a3ab666
„The Atlantic“ über Trumps Pläne: https://www.theatlantic.com/technology/2026/01/venezuela-maduro-polymarket-prediction-markets/685526/
Termine:
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Am 27. 1. ist Ole in Marburg:https://www.kfz-marburg.de/programm/ole-nymoen-warum-ich-niemals-fur-mein-land-kampfen-wurde
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Am 3.2. ist Wolfgang in Frankfurt: https://www.spd-bockenheim-ffm.de/2025/12/15/polittalk-mit-ina-harwig-und-wolfgang-m-schmitt/
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Der Sozialstaat wird heute von links verteidigt, während Konservative und Rechte ihn bekämpfen. Das leuchtet intuitiv ein, ausgeblendet wird dabei die Historie: Mit Zuckerbrot und Peitsche kämpfte Reichskanzler Otto von Bismarck mit Kaiser Wilhelm I. gegen die Sozialisten.
Zum einen ging die Regierung repressiv gegen die Arbeiterklasse und ihre Vertreter vor, zum anderen führte man in den 1880er-Jahren verschiedene Absicherungen für die arbeitende Klasse ein. Dies war nicht einfach eine Wohltat der Reichen und Mächtigen für die Arbeiter, sondern dahinter steckte eine kluge Strategie, die bis heute aufgeht: Die Arbeiter erzog man somit zur Staatsloyalität – und indem man Versicherungen einführte, deren Kosten vermeintlich von Arbeitnehmern und Arbeitgebern geteilt werden, zelebrierte man einen Klassenfrieden (auch Sozialpartnerschaft genannt), der die Radikalität der Sozialisten zähmte und später die SPD immer wieder dazu trieb, die arbeitende Klasse zu verraten.Der Sozialstaat rettete den Kapitalismus.
Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.
Literatur/Quellen:
Renate Dillmann/Arian Schiffer-Nasserie: Der soziale Staat. Über nützliche Armut und ihre Verwaltung, VSA Verlag.
Felix Kersting: "Mimicking the Opposition: Bismarck's Welfare State and the Rise of the Socialists", online verfügbar unter: https://opus4.kobv.de/opus4-hsog/frontdoor/deliver/index/docId/5989/file/BSoE_DP_0081.pdf
Gerhard A. Ritter: “Die Sozialversicherung in Deutschland 1881— 1914. Entstehung — Charakter — Wirkungen”, online verfügbar unter: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/archiv/532765/die-sozialversicherung-in-deutschland-1881-1914-entstehung-charakter-wirkungen/#footnote-target-3.
Michael Schneider: Kleine Geschichte der Gewerkschaften, J. H. W. Dietz Nachfahren Verlag.
Benjamin Ziemann: “Die moderne Industriegesellschaft”, in: Das Deutsche Kaiserreich 1871–1918, online verfügbar unter: https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_IzpB_329_Kaiserreich_barrierefrei.pdf.
Wolfgangs Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about
Apple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282
Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
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https://www.kfz-marburg.de/programm/ole-nymoen-warum-ich-niemals-fur-mein-land-kampfen-wurde
Am 29. Januar ist Ole in Hannover bei den Kritischen Jurist*innen.
(Link folgt)
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