Wohlstand für Alle

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By Ole Nymoen, Wolfgang M. SchmittBusiness
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    36 min

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Wohlstand für Alle episodes

  • Ep. 352: Verhindern Patente technischen Fortschritt?

    Die bürgerliche Eigentumsordnung schützt nicht nur physisches, sondern auch geistiges Eigentum. Vor allem Wirtschaftsliberale machen sich heute für Patente stark, doch das war keineswegs immer so. Die Idee des geistigen Eigentums kam im Europa des 16. und 17. Jahrhunderts auf, aber erst im 19. Jahrhundert wurde das Patentrecht immer einheitlicher auf nationalstaatlicher Ebene durchgesetzt.

    Jedoch passierte dies keineswegs in allen Staaten – in der Schweiz etwa scheiterten mehrere Anläufe. Damals waren gerade wirtschaftsliberale Stimmen laut zu vernehmen, die vor dem Patentrecht warnten, da dieses nichts anderes als Monopole absichere. Diese jedoch, so die Argumentation, bremsen den allgemeinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt und dienen lediglich den Partikularinteressen der Erfinder

    Schaut man sich die liberale Argumentation des 19. Jahrhunderts an, muss man feststellen: Nur noch linke Kapitalismuskritiker trauen sich heute so weit zu gehen. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!



    Literatur/Quellen:


    Fritz Machlup/Edith Penrose: “The Patent Controversy in the Nineteenth Century”, in:

    The Journal of Economic History (Mai 1950), online verfügbar unter: https://www.jstor.org/stable/2113999.


    Schweizer Bundesblatt: “Bericht und Antrag der Petitionskommission des Nationalrates, betreffend die Petition von Th. Zuppinger, von Männedorf, über Einführung von Erfindungspatenten”, online verfügbar unter: https://www.fedlex.admin.ch/eli/fga/1864/2_510__/de.


    Ha-Joon Chang: Kicking Away the Ladder. Development Strategy in Historical Perspective, Anthem Press.



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    https://linktr.ee/wohlstandfueralle



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    36 min
  • Ep. 351: Spanien – ist Pedro Sánchez eine Hoffnung für Europa?

    Die Sozialdemokraten haben schon bessere Tage gesehen, dies ist nicht allein eine deutsche Entwicklung. In Spanien jedoch bildet sich ein Gegentrend ab: Der sozialdemokratische Ministerpräsident Spaniens kann einige Erfolge vorweisen. Pedro Sánchez ist nun auch über seine Landesgrenzen hinaus in aller Munde, denn er bietet mutig den USA und Israel die Stirn. Er verurteilt den mörderischen Krieg in Gaza ebenso wie den völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran. Donald Trump wütet, aber es wird schwierig werden, Spanien mit Zöllen zu belegen, ohne dabei die gesamte EU zu treffen.

    Blickt man auf Sánchez' Innenpolitik, dann zeigt sich außerdem, dass eine sozialdemokratische Sozial- und Industriepolitik funktionieren kann: Spanien hatte im vergangenen Jahr ein gigantisches Wirtschaftswachstum. Zudem baut das Land die erneuerbaren Energien stark aus – nicht zuletzt durch eine Kooperation mit China. Und sogar bei der Migrationspolitik stellt sich Sánchez gegen den allgemeinen Kurs in der EU: Kürzlich hat er per Dekret den Status von 500.000 Migranten legalisiert.

    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den sozialdemokratischen Hoffnungsträger.


    Literatur:


    „The Economist“ über Pedro Sánchez: https://www.economist.com/europe/2026/03/05/feted-by-europes-left-spains-pedro-sanchez-is-unloved-at-home


    „Financial Times“ über Spaniens Exporte: https://www.ft.com/content/987bb3a4-76b2-41f0-9a9a-6c13159b4ba9?syn-25a6b1a6=1


    Jimena Valdez über die Gründe für das Wachstum: https://renewal.org.uk/blog/lessons-for-economic-growth-from-pedro-sanchezs-spain/


    „Süddeutsche Zeitung“ über Spaniens Migrationspolitik: https://www.sueddeutsche.de/politik/spanien-gesetz-einwanderer-arbeit-illegal-li.3376174


    „WSWS“ mit Kritik an Sánchez: https://www.wsws.org/en/articles/2024/01/05/orhl-j05.html



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    Termine:


    Am 6. Mai ist Ole in Lübeck:

    https://www.rowohlt.de/veranstaltung/podiumsdiskussion-ole-nymoen-luebeck-16883-260506?srsltid=AfmBOorpQsE3vqajzq0qCxFzrQw15zmGQO5vJYWxa-tZrqvOeIYDtMJV


    Am 7. Mai ist Ole in Nienburg:

    https://www.instagram.com/p/DXUsiTGDKWQ/


    Am 25. Juni sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Hamburg: https://tickets.centralkomitee.de/product/95403/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-25-06-2026


    Am 30. Oktober sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Frankfurt am Main: https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3

    31 min
  • La Bella Vita: Wie Sibylle Berg den Kapitalismus beerdigt...

    In ihrem neuen Roman verspricht Sibylle Berg allen das schöne Leben. Das überrascht, mutet das Werk der Autorin doch in der Regel eher dystopisch an. „PNR: La Bella Vita“ heißt Bergs neuer Roman, in dem der Kapitalismus besiegt ist und in Europa eine neue Gesellschaft entsteht, die sich selbst eine anarchistische Verfassung gibt.

    Ein paar Nerds bringen die Revolution auf den Weg, aber wie weitermachen? Was geschieht am Tag danach? Wenn die kapitalistische Ausbeutung Geschichte ist, wenn Staaten ihre Bürger nicht mehr überwachen und die Meinungsfreiheit einschränken, erwachsen daraus nicht automatisch Freiheit und Glückseligkeit.

    Stattdessen muss mühsam eine neue Welt aufgebaut werden, in der der Mensch endlich freier und glücklicher wird. Aber das ist ein Prozess. Probleme gibt es dann noch immer – und auch der Tod ist nicht verschwunden. Wer über Jahrzehnte jedoch vom alten System zugerichtet wurde, wird es nicht leicht haben, die neue Unordnung zu akzeptieren und sich das Schöne vorzustellen. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den utopischen Roman von Sibylle Berg.



    Literatur:


    Sibylle Berg: PNR. La Bella Vita, Kiepenheuer & Witsch.



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    12 min
  • Ep. 350: Wieso Schwarzfahren nicht entkriminalisiert wird

    Wer in Deutschland ohne gültiges Ticket ÖPNV fährt, kann bei wiederholtem Vergehen mit drakonischen Strafen rechnen. Nun wurde im Bundestag auf Vorlage der Grünen und der Linken darüber diskutiert, ob der Paragraf 265a des Strafgesetzbuches (StGB) gestrichen werden sollte, der das „Erschleichen von Leistungen“ und damit das sogenannte „Schwarzfahren“ unter Strafe stellt.

    Handelt es sich nicht eher um eine Ordnungswidrigkeit? 7000 Menschen sitzen jährlich im Gefängnis, weil ihnen das Geld fehlt, die Strafe zu zahlen. Das kostet den Staat Millionen, doch der Nutzen scheint gering zu sein. Selbst eher konservative Richter halten das Gesetz für reformbedürftig. Konservative und rechte Politiker hingegen sehen die bürgerliche Eigentumsordnung bedroht, wenn das unerlaubte Fahren im ÖPNV nur noch als Ordnungswidrigkeit behandelt wird. Die AfD warnt sogar vor dem Sozialismus.

    Interessanterweise tritt in dieser absurd anmutenden Argumentation deutlich hervor, warum das Gesetz überhaupt so hart mit Schwarzfahrern ins Gericht geht. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“!



    Quellen/Literatur:


    Deutscher Bundestag: “Stenografischer Bericht. 71. Sitzung”, online verfügbar unter: https://dserver.bundestag.de/btp/21/21071.pdf


    Deutscher Richterbund: “Stellungnahme des Deutschen Richterbundes”, online verfügbar unter: https://www.drb.de/fileadmin/DRB/pdf/Stellungnahmen/2023/DRB_230614_Stn_Nr_14_OEffentl._Anhoerung_RA_Bundestag_Befoerderungserschleichung.pdf


    Ronen Steinke: Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich, Piper.



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    Termine:


    Am 24. April ist Ole in Ravensburg:

    https://www.imblauensessel.de/


    Am 27. April ist Ole in München:

    https://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/kaempfen-fuer-die-freiheit/


    Am 6. Mai ist Ole in Lübeck:

    https://www.rowohlt.de/veranstaltung/podiumsdiskussion-ole-nymoen-luebeck-16883-260506?srsltid=AfmBOorpQsE3vqajzq0qCxFzrQw15zmGQO5vJYWxa-tZrqvOeIYDtMJV


    Am 7. Mai ist Ole in Nienburg:

    https://www.instagram.com/p/DXUsiTGDKWQ/


    Am 25. Juni sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Hamburg: https://tickets.centralkomitee.de/product/95403/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-25-06-2026


    Am 30. Oktober sind Ole und Wolfgang mit „Schlager für Alle“ in Frankfurt am Main: https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3

    33 min
  • Das Problem mit der Losdemokratie

    In der neuen Speakeasy-Bar geht es dieses Mal schwerpunktmäßig über den Vorschlag, die Demokratie mit Losverfahren zu organisieren. Angefangen bei ausgelosten Bürgerräten, weitergeführt durch Parlamente, die nach Losverfahren besetzt sind, bis hin zu gelosten Gremien mit Vetorecht– die Ideen sind vielfältig, mit denen die Mängel der Repräsentativen Demokratie behoben werden sollen.

    Legitimität und Effizienz stehen im Vordergrund, erklärt der Politologe David van Reybrouck in seinem breit rezipierten Buch „Gegen Wahlen. Warum Abstimmen nicht demokratisch ist“. Inzwischen gibt es in Deutschland sogar eine Partei, die solche Ziele umsetzen will. Wir diskutieren, ob es sich dabei um ein linkes Projekt handelt und welche Fehlannahmen über die Demokratie dem Konzept zugrunde liegen.

    Darüber hinaus sprechen wir über den linken Twitch-Streamer und YouTuber Hasan Piker, dessen Bedeutung so stark gewachsen ist, dass selbst NYT-Journalist Ezra Klein plötzlich für mehr Dialog plädiert. Außerdem geht es um Preise und Marktwirtschaft in der Sowjetunion und um linke und rechte NGOs.

    Mehr als 120 Minuten lang beantworten Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt Fragen aus der Community!



    Veranstaltungen:


    Am 25. Juni sind Ole und Wolfgang in Hamburg:

    https://tickets.centralkomitee.de/product/95403/wolfgang-m-schmitt-ole-nymoen-centralkomitee-hamburg-am-25-06-2026


    Am 30. Oktober sind Ole und Wolfgang in Frankfurt am Main:

    https://diekaes.ditix.shop/event/n1xk0eq2dyksnve3?t=false&tid=



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    16 min
  • Ep. 349: Deutschlands nächste Wirtschaftskrise

    Die führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland haben im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums eine Gemeinschaftsdiagnose für die deutsche Volkswirtschaft veröffentlicht.

    Es sieht düster aus. Eigentlich sollte es mehr als 1 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem Jahr geben, jetzt rudern die Wirtschaftsexperten angesichts des Irankrieges zurück. Die 80-seitige Diagnose ist mutmaßlich immer noch zu optimistisch, denn vorausgesetzt wird, dass der Krieg im Iran bald endet und die Straße von Hormus wieder problemlos befahrbar ist.

    Darüber hinaus offenbart das Papier jedoch erstaunliche Erkenntnisse: Nicht die Exporte, sondern eine stärkere Binnennachfrage sorgte für ein zuletzt besseres Wirtschaftsklima. Zudem zeigt sich, dass nicht nur staatliche Investitionen, sondern auch konsumtive Ausgaben des Staates positive Effekte hatten. Das neoliberale Paradigma müsste eigentlich wackeln, tut es aber nicht.

    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die Konjunkturaussichten und erklären, was nun eigentlich zu tun wäre.


    Literatur:


    Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2026:

    https://www.ifo.de/fakten/2026-04-01/gemeinschaftsdiagnose-fruehjahr-2026-energiepreisschock-ueberlagert-fiskalimpuls


    Heiner Flassbeck über das Potenzialwachstum:

    https://www.relevante-oekonomik.com/2026/04/10/prognose-fuer-2030-duester-aber-keine-wissenschaft-sondern-hokuspokus/


    Dominik A. Leusder über die Deindustrialisierung in Deutschland:

    https://jacobin.de/artikel/deindustrialisierung-dienstleistungen-deutschland-china



    Termine:


    Wolfgang ist am 16.4. in Köln zu Gast: https://www.instagram.com/p/DWog0IPCHMe/


    Wolfgang ist am 17.4. in Bad Nauheim zu Gast: https://www.bad-nauheim.de/de/erlebnisreich/veranstaltungen/podiumsdiskussion-bildung-macht-popkultur-wer-praegt-die-gesellschaft~867039


    Ole ist am 24. April in Ravensburg:

    https://www.imblauensessel.de/


    Ole ist am 27. April in München:

    https://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/kaempfen-fuer-die-freiheit/



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    41 min
  • Spezial #33: Die Grenzen der „antifaschistischen Wirtschaftspolitik“ – erklärt von Sabine Nuss

    Der globale Rechtsruck schreitet voran, aber progressive Ökonomen betonen, dass man dagegen etwas tun kann: Benötigt werde eine „antifaschistische Wirtschaftspolitik“.

    Die Wirtschaftswissenschaftlerin Isabella Weber hat diesen Begriff geprägt, als Donald Trump zum zweiten Mal zum US-Präsidenten gewählt wurde. Seitdem findet das Projekt in linken Parteien und in der Zivilgeseallschaft viel Zustimmung, doch es gibt auch Widerspruch von jenen, die sich auf Marx beziehen.

    Die Marx-Expertin Sabine Nuss hat nun ein Buch mit dem Titel „Der verdrängte Kapitalismus“ vorgelegt, in dem sie sich kritisch mit den Vorschlägen der „antifaschistischen Wirtschaftspolitik“ auseinandersetzt. Vermögens- und Erbschaftsteuer, Preiskontrollen und Steuern auf Übergewinne, grüne Industriepolitik und Investitionen in Bildung – wer kann da schon widersprechen?

    Sabine Nuss findet diese Vorschläge durchaus sinnvoll, aber die Grenzen der Umsetzung seien viel enger, als manche wahrhaben wollen; zudem wird die Ungleichheit damit nicht an der Wurzel gepackt. Was, wenn alle nur den Kapitalismus retten wollen? Wolfgang M. Schmitt spricht im neuen WfA-Spezial mit Sabine Nuss über ihre Kritik an den keynesianischen Ansätzen.



    Literatur:


    Sabine Nuss: Der verdrängte Kapitalismus. Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Wirtschaftspolitik. Dietz Berlin.



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    16 min
  • Ep. 348: Rettet die Familienversicherung!

    Die Angriffe auf den Sozialstaat nehmen zu. Nicht nur neoliberale Thinktanks und Ökonomen machen mit – auch der sozialdemokratische Vize-Kanzler Lars Klingbeil spricht sich dafür aus, die Familienversicherung für Ehepartner abzuschaffen. Das sei ein Anreiz für diese, selbst arbeiten zu gehen. Mitunter wird dies sogar als Schritt zu mehr Emanzipation verkauft.

    Um die "Reformvorschläge" zu verstehen, lohnt es sich zunächst, die Entstehung und Entwicklung der Krankenversicherung in den Blick zu nehmen. Was gern als milde Gabe des Wohlfahrtsstaats verstanden wird, ist eigentlich anders zu begreifen: Umverteilt wird durch die allgemeine Krankenversicherung zwar sehr wohl, aber nur innerhalb der Klasse der Lohnabhängigen – von Besserverdienern zu Geringverdienern, von Singles zu Familien.

    In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über die heikle Thematik.



    Literatur/Quellen:


    Bericht der Finanzkommission Gesundheit: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/F/FinanzKommission_Gesundheit/FinanzKommissionGesundheit_Erster_Bericht_20260330.pdf


    Dr. Kornelia van der Beek/Christian Weber: “Solidarität in der GKV: Was leistet die beitragsfreie Familienversicherung?”, online verfügbar unter: https://www.wip-pkv.de/fileadmin/DATEN/Dokumente/Veroeffentlichungen/Solidaritaet_GKV_Was_leistet_die_Familienversicherung.pdf?



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    Termine:


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    Wolfgang ist am 17.4. in Bad Nauheim zu Gast: https://www.bad-nauheim.de/de/erlebnisreich/veranstaltungen/podiumsdiskussion-bildung-macht-popkultur-wer-praegt-die-gesellschaft~867039


    Ole ist am 24. April in Ravensburg:

    https://www.imblauensessel.de/


    Ole ist am 27. April in München:

    https://www.literaturhaus-muenchen.de/veranstaltung/kaempfen-fuer-die-freiheit/


    33 min
  • Ep. 347: Sind Faschismus und Liberalismus entfernte Verwandte?

    Die Lage ist unübersichtlich: Hilft es, die Welt in Demokratien und Autokratien einzuteilen? Oder ist es sinnvoller, zwischen autokratischen und liberalen Staaten zu unterscheiden? Dass dies ein großer Unterschied ist, wird uns deutlich, wenn wir einen Vergleich zwischen dem italienischen Faschismus, dem Nationalsozialismus und Roosevelts New Deal wagen.

    Wolfgang Schivebelbusch, einer der bedeutendsten Kulturhistoriker, publizierte vor zwanzig Jahren ein Buch mit dem Titel „Entfernte Verwandtschaft“ und zeigte darin erstaunliche Parallelen auf, ohne eine Gleichsetzung oder Relativierung zu betreiben. Stattdessen steht die Diagnose im Raum, dass in Krisenzeiten Staaten illiberaler werden und der liberale Kapitalismus als Störung empfunden und deshalb eingehegt wird.

    Das geht so weit, dass progressive Kräfte in den USA durchaus Bewunderung für Mussolini zeigten. Die Politik legt sich mit der Wirtschaft an. Das erleben wir jetzt wieder, wenn beispielsweise die EU-Außenpolitik gar nicht mit den Konzerninteressen übereinstimmt. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“.



    Literatur:


    Stephan Kaufmann: „Unprofitable Heimat“, in: Neues Deutschland: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1198609.industrie-unprofitable-heimat.html


    Thomas Mann: „Franklin Delano Roosevelt“, in: Ders.: Zur Verteidigung der Demokratie. Politische Schriften, S. Fischer.


    Wolfgang Schivelbusch: Entfernte Verwandtschaft: Faschismus, Nationalsozialismus, New Deal 1933–1939, Hanser.



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    47 min
  • Der hilflose Antifaschismus des Marc-Uwe Kling

    Das kommunistische Känguru ist zurück, doch scheint es nicht mehr kommunistisch zu sein. In der neuen Folge von "Wohlstand für Alle"-Literatur sprechen wir über "Die Känguru-Rebellion" von Marc Uwe Kling, den fünften Band der Känguru-Chroniken. Dieses Mal sollen sich alle zusammenschließen, die die Zustände nicht länger ertragen, um zu rebellieren.

    Was aber ist mit diesen Zuständen gemeint? Gewarnt wird vor dem Rechtsruck im Allgemeinen und der AfD im Speziellen, vor Trump, den Tech-Oligarchen und den bösen Milliardären. Reformvorschläge zu Steuern und Umverteilung werden angesprochen, aber selbst wohlwollend gelesen ist das nicht einmal ein sozialdemokratischer Kurs. Wie auch?

    Alle gegen die AfD bedeutet: Es gibt sonst keine Konflikte darüber hinaus. Der Kapitalismus ist offenbar kein Problem mehr.

    In der neuen Folge analysieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt das neue Buch von Marc-Uwe Kling.




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Wir, Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt, sprechen wöchentlich über Geld. Jeden Mittwoch behandeln wir in "Wohlstand für Alle" ein Wirtschaftsthema und werfen dabei einen anderen Blick auf ökonomische Zusammenhänge.

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