Wunderbar Together

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By Felix Zeltner, Katalina Farkas und Oliver NermerichSociety & Culture
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Wunderbar Together episodes

  • Wie wird man Superwerber, Tim Ringel?

    “Ich bin eigentlich ein Performance-Marketing-Typ.” Wer bei dieser Berufsbeschreibung schon abschnallt, so wie Felix, der muss seinen Gurt heute extra festzurren. ROI. TKP. WPP. Leads. Brands. Pitches. Das gehört ebenso zum Vokabular dieser Folge von Wunderbar Together wie Brooklyn versus Pott, Menschen vs Vieh, und Geld vs Spaß. Und eine Weltpremiere: zum allersten Mal hosten wir unseren Gast gemeinsam in einem echten, nicht-virtuellen Studio, über den Dächern von Köln bei der Agentur OSK. Gänsehaut!

    Seine Heimat beschreibt unser Gast, Werbeagentur-Star Tim Ringel, den New Yorkern so: “Duisburg is next to Düsseldorf, industrial. Think of London-Liverpool. We are Liverpool.” Er lebt heute in Brooklyn Heights, “gleich rüber über die Brücke”, mit seiner Frau und den zwei gemeinsamen Kindern. “Wir wollten vertical living, kein horizontal living. Spielsachen nicht auf dem selben Stockwerk wie der Schreibtisch. Das geht in Manhattan nicht.”

    Die Stadt der Mad Men ist für ihn nach wie vor der beste Ort, um die Agenturwelt umzukrempeln: “In New York ist jeder erstmal offen. Das mag auch nicht so tief gehen, aber jeder führt erstmal eine Unterhaltung mit dir. Das hilft. Networking ist einfacher. Geschäfte bauen ist einfacher.”

    Tim baut für sein Leben gern Geschäfte. Mit 11 bekommt er seinen ersten PC, und 1998 schiebt er mit seinem Kumpel Marco Ciachera die Rechner zusammen, “im Keller in Duisburg-Huckingen, neben der Sonnenbank. Wir haben gesagt ‘wir machen jetzt was im Internet’”. Mit 3-er Abi geht kein Informatik-Studium, aber das Wissen aus dem Informatik-LK, den sich die beiden erkämpft haben, reicht erstmal. Die beiden verkaufen kleinen Unternehmen Websites – und bald das wahrscheinlich erste Suchmaschinen-Marketing in Deutschland. Auf Fireball, Infoseek, Altavista, und ab Anfang der 2000er als einer der ersten Werbepartner von Google in Deutschland – “ für 75 Euro TKP”. (Das heißt Tausender-Kontakt-Preis.)

    1999 gründete Tim dann mit einem Geschäftspartner die Agentur "Metapeople" – also mitten im ersten großen Internetboom. Wenig später stellen Tim und sein Geschäftspartner Marco Ciachera

    fast den gesamten Informatik-Leistungskurs ein und strecken ihre Firma wenig später über drei Etagen und 100+ Mitarbeiter. Sein Studium beendet Tim nicht. Stattdessen verkauft er 2011 seine Firma mit rund 150 Mitarbeitenden und zehn bis zwölf Millionen Euro Agenturumsatz an Netbooster (heute Artefact) nach Frankreich, führt die neue Besitzerfirma als CEO zu weiteren Höhen und zieht schließlich nach New York. 2016 verlässt er die Gruppe, weil er andere Vorstellungen als die Shareholder hatte. Nach kurzer Auszeit nimmt er den CEO-Posten der Agentur Reprise an. Als deutscher Chef versucht Tim gegen die örtliche Arbeitsweise anzukämpfen. “In den USA wird Arbeitskraft wie Vieh behandelt. Der Arbeitgeber zeigt keine Loyalität, der Arbeitnehmer auch nicht. Das ist die Kultur.” Kurz vor der Pandemie wird er Investor und CEO von Spring Studios, einer der bekanntesten Luxus-Agenturen der Welt. Doch die vergangenen zwei Jahre bringen ihn zum Umdenken. Jetzt steht der Launch seiner eigenen, neuen Agenturgruppe “meet the people” an, für die er 150 Millionen US-Dollar Investment eingesammelt hat. Deswegen nimmt er sich trotz vollem Kalender auch Zeit für das Interview. “Viele Leute melden sich auf Basis von Podcasts bei mir, gerade Gründer von Agenturen, die jetzt nach der Pandemie Guidance brauchen.”

    Seine Zukunft sieht Tim für sich und seine Familie zwischen beiden Kontinenten, aber vor allem – und hier unterscheidet er sich von vielen unserer Gäste – in Deutschland. “Die Zahnbürste steht in New York. Ich wollte immer unbedingt eine Firma in den USA gründen. Aber es macht für uns auf lange Sicht überhaupt keinen Sinn, nur dort zu leben. Ich bin Deutschland-Fan. Für den Normalbürger ist das Leben hier so scheiße angenehm, verglichen mit den USA.”

    Was man wirklich braucht, um eine international erfolgreiche Agentur zu bauen, was Pills, Porn & Casino mit Tims Investment in Spotify zu tun haben, und warum er in einem der ältesten Häuser Nordrhein-Westfalens aufgewachsen ist – all das und mehr in dieser 52. Folge, der Premiere von Wunderbar Together in Kölle.

    TIM RINGEL:

    Zur Website von Tims neuer Agenturholding geht es hier entlang. Wer mit Tim in Kontakt treten möchte und mit ihm über Business reden möchte - ob zu Agenturthemen oder zu Venture Capital-Themen - soll ihn einfach auf LinkedIn anschreiben. Er versucht jede Frage zu beantworten.

    UNSERE PARTNER:

    Wunderbar Together wird unterstützt von IchBinExpat. Mehr zu dieser neuen Zusammenarbeit bald! Holt euch jetzt schon alle Infos zum Leben in Amerika auf https://www.ichbinexpat.com.

    Wir haben jetzt auch endlich Zugang zu einem Podcast-Studio in New York - und zwar bei NeueHouse. Lieben Dank an unseren Gast Yoram Roth, der an Wunderbar Together glaubt und uns dies ermöglicht.

    UNSERE WEBSITE:

    www.wunderbartogetherpodcast.de. Vielen Dank an OSK Berlin für die Umsetzung der Website. Ja, ich weiß, wir müssen die Seite schnell mal wieder aktualisieren.

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    1 hr 56 min
  • Wie gründet man richtig, Kati Schmidt?

    Airbnb nach Deutschland gebracht? Check. Dating-App im Silicon Valley gegründet? Check. In der Pandemie ein Haus gekauft, ein Kind zur Welt gebracht und US-Staatsbürgerin geworden? Alles: Check!

    Wenn man auf Deutsch über das Silicon Valley spricht, führt an Kati Schmidt aka Kalifornia Kati kein Weg vorbei. Sie ist nicht nur eine der spannendsten Macherinnen dort, sondern auch jemand, der die Startup-Welt kennt wie kaum jemand und ganz offen über ihre Ups and Downs spricht, damit andere daran wachsen können: “Die ‘pay forward’ Kultur hier sollte man unbedingt in Anspruch nehmen – auch ich hätte das als Gründerin noch viel mehr tun sollen. Seid furchtlos! Die Leute sagen schon irgendwann Nein.”

    Als eine der ersten Mitarbeiterinnen von Airbnb in Europa hat sie Startup von der Pike auf gelernt – und ausgerechnet an einem der schlimmsten Tage der jüngsten europäischen Geschichte, den Anschlägen von Paris im November 2015 gelernt, was es bedeutet, als Team eine starke Gemeinschaft zu sein.

    Einige Jahre und Stellen weiter erlebte sie auch die Hire-and-Fire Kultur des Valley am eigenen Leib – und musste ohne Vorwarnung ihr Büro räumen. “Das war ein Schock. Da sind Tränchen geflossen.”

    Was ihr seit jeher besonders am Herzen liegt, sind die immer noch häufig übersehenen und unterbezahlten Frauen in der Tech-Welt. Für die hat sie nicht nur ein eigenes Netzwerk gegründet und steht in ihrer aktuellen Rolle als Director of Growth and Campus Operations der Lernplattform Course Hero für female leadership, sondern betreut als Mentorin des German Accelerator auch Gründerinnen, die den Sprung in die USA schaffen möchten. Kati, deren eigenes Startup letztlich scheiterte, warnt ganz offen vor Burnout, und davor, alleine zu gründen – aber ermutigt auch, es einfach zu probieren. “Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Wieder zurück ins Kinderzimmer von den Eltern ziehen?"

    Kati im Wunderbar Together Podcast zu Gast zu haben, war eine tolle Erfahrung. Von ihr lernen, heißt Probleme lösen, und herausgekommen ist eine große Reise mitten hinein ins Gründen. Kommt mit!

    Kati Schmidt:

    Kati hat einen eigenen Blog, über den ihr sie am besten erreicht. Ansonsten über LinkedIn oder über Twitter! Wer einen Tipp oder eine Connection im Silicon Valley benötigt, darf sie kontaktieren. Genau das hat sie angeboten - live im Podcast.

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    1 hr 40 min
  • Joscha Bach, wie lange gibst du der Menschheit noch?

    Mit dem Kognitionsforscher Joscha Bach zu sprechen, ist ein bisschen wie eine Sinfonie seines berühmten Vorfahren, Johann Sebastian Bach, zu hören. Man versteht nicht alles, aber man genießt, lernt und wächst an dem, was die eigenen Ohren mitbekommen.

    Ein paar Takte zur Kostprobe:

    „Ich habe kein Interesse daran, das zu tun, was der Rest der Welt tut. Denn das, was der Rest der Welt macht, ergibt meist keinen Sinn.“

    „Künstliche Intelligenzen sind unsere Kinder.“

    „Die Menschen, die auf den Mars umsiedeln, werden nur noch wenig Ähnlichkeit mit unserer jetzigen Lebensform haben.“

    Joscha wuchs in den Siebziger Jahren in einer thüringischen Wassermühle auf – einsam, und unendlich neugierig. Seine Eltern, beide Künstler, hatten sich von Stadtleben verabschiedet. Lange fühlte er sich in der gesamtdeutschen Nachwende-Gesellschaft „wie ein Alien“ – von niemandem repräsentiert oder verstanden.

    Nach einem selbstorganisierten Studium Generale, in dem Joscha die Regeln der Berliner Studienordnung aus den Angeln hob, entschied er sich zum Umsiedeln in die USA, um das Denken zu erforschen, und entdeckte dort schließlich seine Leidenschaft – "die Beschäftigung mit Künstlicher Intelligenz" und die Frage – "was ist eigentlich Bewusstsein?"

    „Erst in den USA habe ich mit Deutschland meinen Frieden gemacht.“ Nach Stationen in Harvard und am MIT Media Lab, wo sich seine Laufbahn mit der von Jeffrey Epstein kreuzte – auch darüber sprechen wir – ist er inzwischen im Silicon Valley Forschungschef bei Intel Labs. „Ich würde lieber in Deutschland leben“, sagt Joscha, aber die Forschungsumgebung in den USA sei einzigartig und hält ihn in Mountain View – genauso wie die Familienkatze und die deutsche Schule, auf die seine beiden Kinder gehen.

    Eine der faszinierendsten künstlichen Intelligenzformen ist für Joscha die Plattform Twitter: in Echtzeit denkend, ständig in kleinsten Einheiten neu vernetzt, selbstorganisiert – eigentlich ein Gehirn der Menschheit, aber programmiert, um zu polarisieren und damit hochproblematisch. Joscha glaubt, dass Elon Musk, der Twitter kaufen will, das Problem der Polarisierung durch Algorithmen verstanden hat und vielleicht lösen könnte. „Er ist der einzige, der so etwas überhaupt versuchen kann.“

    Ansonsten hält er sich mit Prognosen für unsere Zukunft mit oder ohne Maschinen zurück. Die Frage, wo und wie er und seine Frau und zwei Kinder in zehn Jahren leben, kann er nicht beantworten: „die Frage überfordert mich“. Wie viele andere plant auch er, der Intelligenz- und Zukunftsforscher, angesichts der rasenden Veränderung unserer Zeit nur Monate voraus. Unserer Zukunft als Menschheit gibt er im aktuellen System nicht mehr lange. „Wir werden uns etwas komplett neues ausdenken müssen.“ Ist das dann eher wie Star Trek, Westworld, oder doch eher der Mars? Darüber und viel mehr sprechen wir in unserer 50.(!) Folge von Wunderbar Together.

    SHOWNOTES:

    Ein langes Intro heute. Das hat auch seine Gründe: denn diese Episode mit Joscha Bach ist Folge 50. Happy anniversary. (00:01)

    Wen kennt Joscha Bach, den er als Genie bezeichnen würde? (12:28)

    Wo befindet sich Bach gerade genau? (14:55)

    Bach hat im Vorgespräch signalisiert, dass er unbedingt über den möglichen Kauf von Twitter durch Elon Musk sprechen wollte. Inwiefern ist Twitter ein globales Gehirn? (17:20)

    Wie sieht die Zukunft von Twitter in der Vision von Elon Musk aus? (28:18)

    Ist Politik komplizierter als Quantenmechanik? (34:20)

    War es richtig, dass Twitter den Account von Trump gesperrt hat? (35:40)

    Baut Bach wirklich ein Gehirn nach? (38:49)

    Warum bist in die USA abgewandert? (46:35)

    Wie funktioniert Denken und welchen Teil des Denkens erforscht Bach aktuell? (50:55)

    Das Magazin Science schreibt in einem Artikel, Bach hätte damals Spenden von Jeffrey Epstein bekommen. Ein Investmentbanker, der inzwischen als schuldig gilt, Minderjährige sexuell ausgebeutet zu haben. Seine Vertraute Gihislaine Maxwell wurde gerade heute, kurz vor dieser Aufnahme, zu 20 Jahren Haft verurteilt. Wie schwer ist es, Forscher in diesem Land zu sein, wenn man immer wieder darauf vertrauen muss, Geld von reichen Menschen anzunehmen, deren Hintergrund man kaum kennt? (01:00:08)

    Denkt Bach manchmal darüber nach, seine Forschung in Deutschland fortzuführen? Und zudem erörtern wir hier eine weitere große Frage: Inwiefern wird sich der Friedenszustand in Deutschland künftig verändern? (01:07:39)

    Warum würde Bach lieber in Deutschland leben? (01:10:29)

    Bach sagte in einem Interview kürzlich, dass wir Menschen noch ein paar 100 Jahre weitermachen können und dann sei Schluss. Wie meint er das? (01:16:20)

    Was plant Bach für sein eigenes Leben? (01:19:25)

    Wie lange können wir in der jetzigen Gesellschaftsform noch weiterleben? (01:25:37)

    Ist Bach religiös? (01:31:39)

    Werden wir Menschen irgendwann auf den Mars umsiedeln? (01:40:18)

    Was denkt Bach, ist der wichtigste Skill, den Kinder heutzutage erlernen sollten? (01:44:13)

    JOSCHA BACH:

    Joscha hat seine Website schon lange nicht mehr aktualisiert, trotzdem lohnt sich ein Besuch. Deutlich aktueller ist sein Twitter-Account. Absolute Leseempfehlung. Im Podcast hatten wir mehrfach ein bestimmtes Interview von 1e9-Community zitiert. Hier der Link dazu.

    JOSCHA BACH MIT LEX FRIDMAN

    Wer mehrere Stunden Zeit hat und Lust auf einen Ausflug in eine andere Welt hat, dem empfehlen wir die beiden Podcast Episoden von Lex Fridman und Joscha Bach. Episode 1 und Episode 2. Crazy.

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    1 hr 53 min
  • Lucie Pohl, wie lustig ist Deutschsein?

    Lucie Pohl ist überall: auf der Bühne, in Podcasts, Videospielen, Filmen, Serien, Werbespots, aber vor allem ist sie eins: lustig. Wie das geht, wenn man Deutsch ist, hat sie spätestens vor zehn Jahren mit ihrem Soloprogramm “Hi, Hitler!”, basierend auf einem kindlichen Verhörer und mit großem Erfolg in den USA, UK und Deutschland aufgeführt, bewiesen. Und sie schafft es auch mit uns: Wir lachen so viel, dass wir nur die Hälfte unserer Fragen schaffen. Das heißt: Lucie muss wiederkommen!

    Denn hinter ihrem genialen Humor steckt auch eine spannende Familiengeschichte und eine andauernde Identitätskrise. Deutsch? Amerikanisch? Rumänisch? Mit acht Jahren zog Lucie zum ersten Mal mit ihrer Familie nach New York, und lebt heute wieder dort. Alle in ihrer Familie – inklusive Bertolt Brecht, mit dem Lucie verwandt ist – hatten und haben mit Schauspielerei zu tun, schreiben, spielen und leben außerhalb vieler gesellschaftlicher Normen.

    Warum lustig sein auf Deutsch nicht so leicht ist, wie schwer es ist, in der New Yorker Comedy-Szene durchzukommen, und warum es nicht so gut ist, im Feldenkrais-Unterricht einzuschlafen, darüber und viel mehr geht es in der 49. Folge des Wunderbar Together Podcasts. Viel Freude damit!

    LUCIE POHL:

    Lucie sagte uns, dass es im Comedy-Bereich immer wichtiger werde, auf Instagram oder TikTok Reichweite zu haben. Insofern folgt Lucie auf Instagram. Sehr unterhaltsam. Noch unterhaltsamer ist ihr eigener Podcast - Immigrant Jam Podcast.

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    1 hr 5 min
  • Yoram Roth, was ist der Unterschied zwischen New York und Berlin?

    Zum ersten Mal dieses Jahr haben wir einen Podcast draußen aufgenommen, in der physischen Welt, genauer im Keller des Edel-Co-Working-Space “NeueHouse” mitten in Manhattan. Der Grund: unser Gast hat ihn gegründet, und sitzt nun dort Felix gegenüber am Mikrofon, in roten Schuhen, dunklem Jackett und leicht heiserer Stimme: Yoram Roth.

    Yoram ist Kultur-Investor zwischen New York und Berlin. Er ist an so vielen Unternehmungen beteiligt, dass man von außen leicht den Überblick verliert. Die bekanntesten in den USA und der Welt sind wahrscheinlich NeueHouse und das Foto-Event-Museum Fotografiska. Die bekanntesten in Deutschland sind das Medienhaus tip, und Clärchens Ballhaus. Dazwischen gibt es noch viel mehr: Galerien, Restaurants, Bars, stille Beteiligungen. Und ein Leben zwischen zwei Kontinenten, das Yoram weitestgehend selbst managed. “Wenn mich jemand fragt, wo lebst du? Dann sage ich ‘in Rimowa’”.

    Yorams Wurzeln liegen in der Schönhauser Allee im Prenzlauer Berg. Sein Vater wird dort 1933 in die jüdische Kaufmannsfamilie Roth hineingeboren. 1938 fliehen die Roths über Frankreich nach Tel Aviv. Anfang der 1950er kommen sie wieder, in der Hoffnung auf einen Neuanfang. Anfang der 60er lernen sich Yorams Eltern kennen. Dann steht plötzlich die Mauer. “Wir wurden zweimal gevögelt, wie man in der Geschäftswelt sagt. Erst haben uns die Nazis alles weggenommen, dann die Kommunisten.”

    Doch die Familie Roth schafft auch den dritten Neustart - höchst erfolgreich. Sein Vater wird ein Mäzen der Stadt, und Yoram wächst zwischen Paris Bar und John-F.-Kennedy Schule auf, "verliebt in die U.S.-Kultur". Nach mehreren Schulwechseln - “ich war keine akademische Leuchte” - landet er 1983 auf einer High School in New York, und bleibt in der Stadt bis die Mauer fällt. Es folgen: Rückkehr nach Berlin, Lehrjahre an der Seite seines Vaters, ein Sprung ins Silicon Valley, wo er im Dotcom-Boom sein erstes kleines Vermögen macht - “dumb luck” - und schließlich die Karriere als Investor.

    Heute ist er Vater dreier Söhne, die alle in New York aufgewachsen sind; die Stadt treibt ihn an. “Ich liebe die Motivation hier. Den Professionalismus. In Berlin kann es jeder schaffen, der sich eine Viertelstunde anstrengt. If you can make it there, you can make it – there.” Trotzdem hängt sein Herz dort. “Ich liebe mein Berlin. Ich glaube es wird immer farbenfroher sein als New York. Aber Berlin nach Corona ist wie New Orleans nach dem Hurrikan Katrina. Das hat viele Veränderungen beschleunigt.”

    Zuletzt hat er sich mit den Bewohnern seiner Heimatstadt als Käufer des ikonischen Clärchens Ballhaus angelegt. Der Shitstorm prasselte, die Petitionen versuchten ihn zu vertreiben, und doch trafen sich am Ende alle bei der Eröffnungsparty. Für Yoram ein weiterer Beweis seines Geschäftsprinzips, das besagt: Kunst und Kommerz gehören zusammen. Auch wenn das vielen nicht gefällt. “Mein Motto ist eine Zeile von Lou Reed: 'Between thought and expression lies a lifetime'. Ideen hat jeder. Aber mach erstmal.”

    Warum Yoram Kunst und Kommerz als eins betrachtet, was er über Krypto denkt und welchen Tipp er für Dinner-Gastgeber hat – das und mehr in der 48. Folge des Wunderbar Together Podcasts.

    MEHR ZU YORAM ROTH:

    Wer noch mehr zu Yoram erfahren möchte, sollte auf seiner Website oder bei Instagram vorbeisurfen. Schaut euch das NeueHouse. Das gibt es nicht nur in New York City. Zur Website der Kulturinstitution Clärchen Ballhaus bitte hier entlang.

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    1 hr 17 min
  • Christian Beedgen, was bedeutet Erfolg?

    Christian Beedgen – oder Der Beedgen, wie er von Freunden und Familie liebevoll genannt wird – lebt den Traum vieler Unternehmer: er hat sein Silicon Valley Startup Sumologic nicht nur selbst mitgegründet, sondern auch erfolgreich an die Börse gebracht. Das Handelsblatt nennt ihn den „erfolgreichsten noch aktiven deutschen Gründer“ im Silicon Valley. Christians Firmenidee: großen Firmen helfen, ihre digitalen Systeme zu überwachen und am laufen zu halten, und das alles in der Cloud.

    In der Pandemie ist er mit seiner Partnerin und dem kleinen Mischlingshund Sumo (daher der Firmenname!) aus dem Silicon Valley ins texanische Austin gezogen. Ein vorläufiger neuer Stop auf einer langen Reise aus Karlsruhe, wo Christian geboren ist, um die Welt.

    Als Kind begeistert er sich für Computerspiele, und als Teenager, im Jahr 1998, geht die Reise los: da soll Christian ein Praktikum bei Telebuch.de in Regensburg absolvieren. Sein Arbeitgeber wird aber noch vor Praktikumsbeginn von einem amerikanischen Startup gekauft: Amazon. So kommt Christian unerwartet in die USA, nach Seattle, mitten in den Dotcom-Rausch. “Viele dort wussten gar nicht, wie ihnen geschieht. Die sind nur so rumgeschwebt.”

    Das Platzen der Dotcom-Blase bringt ihn weiter zur IT-Firma Arcsight, mit der er den kompletten Startup-Marathon zum ersten Mall miterlebt: Aufbau, Börsengang, Verkauf. Eine Begegnung mit Werner Vogels, Technologiechef von Amazon, bringt Christian schließlich auf die Idee, IT-Dienste über die Cloud anzubieten: der Traum von Sumologic ist geboren.

    12 Jahre später hat Sumologic 1.000 Mitarbeiter, 200 Millionen Umsatz und seit dem Börsengang viele Millonäre. Christians Alltag bestimmt nun vor allem eine Zahl: der Aktienwert. Und der sinkt aktuell. "Alles wird auf diese Nummer reduziert. Das beeinflusst mein Leben und meine Stimmung. Und auch wenn es nicht rational ist, darauf zu reagieren, emotional passiert es. Da muss ich oft die Zähne zusammenbeißen."

    Wie Christian diesen „Marathon“, wie er das Startup-Leben nennt, läuft, welche Erfahrungen er als Deutscher im Silicon Valley gemacht hat und ob er seine badische Heimat vermisst – all das und mehr gibt's in Folge 47 des Wunderbar Together Podcasts.

    MEHR ZU Christian Beedgen:

    Christian ist natürlich auf LinkedIn und Twitter unterwegs und antwortet hier auch sehr schnell – außer Mittwochs und Donnerstags (da ist Full Focus on work).

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    1 hr 24 min
  • Eva Ries, wie wird man Mitglied des Wu-Tang Clans?

    Eva ist aus Mannheim, recht neu im Musikgeschäft und liebt Rockmusik. Trotzdem nimmt sie den unmöglichsten Job an, den ihre Firma zu bieten hat: die internationale Vermarktung einer chaotischen Hip-Hop-Straßengang aus New York namens Wu-Tang Clan. Als sie das Debütalbum zum ersten Mal hört, ist sie auf Hochzeitsreise am Strand von Hawaii – und weint in ihren Walkman. “Ich dachte, ich hätte den größten Fehler meines Lebens gemacht.”

    Doch der Clan wird ihr Lebensjob. Fast zwanzig Jahre lang verbringt sie mit der größten Hip-Hop-Band der Welt. Viele Welthits, ein Kidnapping und einige horrende Telefonrechnungen später - “der Zugang zu Telefonen war die einzige Chance, die Jungs zu überreden, zu Radiosendern zu gehen” - ist Eva nicht nur immer noch mit dem Kopf des Clans, RZA, im Geschäft. Sie hat auch ein hinreissendes Buch geschrieben: "Wu-Tang is forever" ist ein raues Protokoll, mitverfasst von der Journalistin Annette Utermark, und liest sich wie eine Mischung aus Krimi, Memoir und Komödie.

    Wie hat Eva diesen Job überlebt? Was hat sie vom Clan gelernt, und was der Clan von ihr? Und warum würde sie heute lieber wieder in den USA leben als in Deutschland? All das und mehr gibt’s in der 46. Folge des Wunderbar Together Podcasts. Enjoy!

    MEHR ZU EVA RIES:

    Mehr zu Evas neuem Buch "Wu-Tang is forever" gibt es auf der Seite von [Benevento Books]​(https://www.beneventobooks.com/produkt/wu-tang-is-forever/). Zudem hat Eva zuletzt einige spannende Podcast-Interviews gegeben. Unser Favorit: "Was man vom vom Wu-Tang Clan lernen kann" im Podcast "Lrnings" (Kein Schreibfehler)!

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    59 min
  • Constantin Köhncke, warum machen die USA so gute Musik?

    “Früher waren wir alle Nerds, Musik zu produzieren war kompliziert. Heute ist es viel leichter geworden, auch schon 11-Jährige sind mit ihrem Phone am Start”, sagt Con Köhncke. “Und wenn deine Beats fresh sind, ist es egal, ob du in Zürich sitzt oder in Los Angeles.”

    Den meisten von uns, die Musik hören, bleiben die eigentlichen Macher im Kleingedruckten verborgen. Für Con sind sie seine Kunden und Freunde – er sitzt mit ihnen im Studio oder stellt ihnen neue Sounds vor. Als Mit-Geschäftsführer von Native Instruments, einer Musikfirma, die weltweit Instrumente synthetisiert und für Produzenten und DJs als Software und Hardware bereitstellt, operiert Con Köhncke im Maschinenraum der amerikanischen Musikindustrie. Seine Arbeit findet dort statt, wo aus einem Sound ein Track und aus einem Track ein Hit wird.

    Als Kind hört Con – Geburtsname Constantin – Hip-Hop, doch ein Umzug mit seinen Eltern nach London als Teenager bringt nicht nur die Verkürzung seines Namens, sondern auch seine Karriere als “DJ Dotcon” ins Laufen. “Erst hab ich viele schlechte Gigs gemacht, auch Hochzeiten auf dem britischen Land”, dann kommt er durch die Rückkehr nach Berlin in die House-Szene. “House ist die einfachste Musik zum Auflegen, viel einfacher als Hip-Hop, wo man von einem Hit zum nächsten springen muss. House ist eher Marathon als Sprint.”

    Con studiert Medienmanagement und entdeckt seinen Traumjob bei der Firma, deren Produkte er bereits zum Auflegen nutzt: Native Instruments. Er zieht für die Firma nach Los Angeles, um dort das Marketing im wichtigsten Musikmarkt der Welt aufzubauen. Grammy-Parties, Meetings mit den berühmtesten Producern, Rappern und DJs sind jetzt sein Alltag.

    Bis heute überstrahlen die USA alle anderen Musikmärkte. Nicht nur die große wirtschaftliche Maschine und die extreme Konkurrenz sind Gründe dafür, sondern laut Con auch die Diversität der Einflüsse, die Verbreitung von Musik als Kulturgut und Performance als Teil der Mentalität. Die Einstellung ist: “Ich mache das jetzt und ich glaube an mich und ich MUSS damit erfolgreich sein.”

    Bis heute haben es nur wenige Deutsche in der Musik-Hauptstadt Los Angeles geschafft, groß herauszukommen. Dazu gehören Hans Zimmer, Rammstein, Zedd – alles Macher, die laut Con wenig mit anderen Deutschen in den USA zu tun haben, sondern sich vor allem auf die lokale Industrie konzentrieren. “In der Ebene darunter ist aber viel los. Es wird immer mehr produziert und immer mehr mit Experten. Die Tracks von heute bestehen aus vielen Bausteinen, wie bei Lego - jemand macht die Melodie, jemand anders die Drums, dazu gibt’s einen Rapper, verschiedene Musiker. Viele Deutsche, die heute an der US-Musikindustrie beteiligt sind, müssen gar nicht mehr im Land leben.”

    MEHR ZU CONSTANTIN KÖHNCKE:

    Folgt Con auf LinkedIn und auf Twitter. Hier eine etwas ältere Geschichte über Con im Magazin Berlin-Los Angeles inkl. einer von ihm kuratierten Playlist. Con erwähnt im Podcast seinen Lieblings-Wandertrail in Kalifornien, den Tee-Pee-Trail. Wer dazu erfahren will, kann sich hier informieren.

    MEHR ZU NATIVE INSTRUMENTS:

    Hier gibt es eine spannende Geschichte im Handelsblatt über die Berliner Musik-Software-Firma Native Instruments.

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    1 hr 29 min
  • Konstantin Guericke, wie gründet man ein Social Network?

    Konstantin Guericke sagt von sich selbst, er sei „retired“. Mit Rentner-Klischees hat das aber wenig zu tun, sondern: „ich kann tun, was ich will, wann immer ich will, mit wem ich will – ohne zwangsläufig Geld damit zu verdienen.“ Diese völlige Freiheit hat sich der 54-jährige als Unternehmer im Silicon Valley erarbeitet. Sein größter Erfolg: die Erfindung und Mitgründung der Plattform LinkedIn, die heute mit 810 Millionen Mitgliedern zu den größten sozialen Netzwerken der Welt zählt. Mit dem Verkauf der Plattform an Microsoft begründete er sein Vermögen. Die Plattform nutzt er heute nur sporadisch – und hält den Kreis seiner Kontakte klein: „Nicht über 150.“

    1983 kommt Konstantin als Austauschschüler das erste Mal in die USA – „mitten ins ländliche Pennsylvania, da wurde ich gefragt, ob wir Kühlschränke zuhause haben und in mein Yearbook schrieb jemand „to the nicest Nazi I ever knew“. Was ihm, dem Lehrerkind, von Beginn hilft, ist seine Unlust auf Schulunterricht. Stets auf der Suche nach Möglichkeiten, befreit zu werden, besucht er Vorträge und Workshops und landet schließlich bei einer Präsentation der Uni Stanford, die ihn begeistert: das Wohnen auf dem Campus, die Nähe von Lehrenden und Studierenden – ein ganz anderes Leben als das seiner Schwestern, die in deutschen Städten studieren. Er schafft als Außenseiter die Aufnahme. “In meinem Jahrgang waren sonst nur zwei Deutsche: ein Diplomatenkind und ein Schüler der John-F-Kennedy-Schule in Berlin. „Ich war ganz anders” – und dieses Anderssein sei auch heute noch ein guter Grund, sagt Konstantin, sich an Eliteunis zu bewerben.

    In Stanford schreibt Konstantin 1997 das erste Konzept für eine Plattform, auf der sich Berufstätige vernetzen. Es dauert aber noch 6 Jahre länger, bis er gemeinsam mit Reed Hoffmann und anderen tatsächlich LinkedIn gründet. „Das Schwierigste für uns am Anfang war, den Leuten klar zu machen, dass sie langfristig einen Nutzen aus der Plattform ziehen.“ Viele lehnen die Idee eines nüchternen beruflichen Netzwerks, das anfangs ohne Profilfotos auskommt, aus Prinzip ab. Friendster oder MySpace haben deutlich mehr Zulauf. Doch nach Jahren kontinuierlichen Wachstums hängt LinkedIn schließlich alle Konkurrenten ab. “Ein overnight success? No, it was ten years in the making.“

    Inzwischen lebt Konstantin seit über vier Jahrzehnten in den USA – und bestreitet den Lebensunterhalt seiner Familie hauptsächlich aus den Dividenden seines Vermögens. „Ganz nach dem KISS-Prinzip: Keep it simple, stupid.“ Seine Zeit widmet er vor allem dem Unterstützen anderer. Dazu gehört: 50 Kilometer die Woche wandern. Mit Menschen, die studieren, Unternehmen gründen oder längst wieder verkauft haben. „Es ist einfach, das Leben vor sich hin zu leben und zu machen, was von einem erwartet wird. Aber es ist wichtig, andere Wege auszuprobieren, auch wenn die eigenen Freunde das erstmal nicht gut finden. Wenn man sich denkt: ich könnte später bereuen, das nicht getan zu haben – dann sollte man es zumindest versuchen.“

    MEHR ZU KONSTANTIN GUERICKE:

    Folgt Konstantin Guericke auf LinkedIn und auf Twitter. Wer mehr zu seinen Wanderungen erfahren möchte, sollte diesen Artikel lesen.

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    1 hr 27 min
  • Paul Ripke, was ist eigentlich dein Beruf?

    Den kreativen Tausendsassa Paul Ripke zu interviewen ist ein Luxus, aber auch eine Herausforderung: Er moderiert selbst viel und gerne, ist leidenschaftlicher Geschichtenerzähler – und er hat immer viel mehr im Gepäck als in eine Podcast-Folge passen würde.

    Wichtige Info: Wir haben die Podcast-Episode wenige Tage vor dem Start des schrecklichen Angriffskriegs durch Russland auf die Ukraine aufgenommen. Wir haben deswegen - und weil es auch nicht unser Kernthema ist - kaum über den Russlandkonflikt gesprochen.

    Zur Erinnerung: Paul war einer der allerersten Gäste bei Wunderbar Together – damals noch auf Englisch. "What are we doing here? Three potatoes talking Denglish?" hat er damals gefragt und damit eine Diskussion ausgelöst, die Olli und Felix schließlich dazu gebracht hat, die Sprache zu wechseln.

    Paul ist spätestens eine Berühmtheit, seit er 2014 die Deutsche Nationalmannschaft zum Weltmeistertitel begleitete und im Moment des Triumphs vor den Augen der Welt mitfeierte und -knipste. In Wahrheit ist der Junge aus Heidelberg aber seit Jahrzehnten ein hartgesottener Menschenkenner und -begleiter mit Kamera, der in der Hip-Hop-Szene groß wurde und über den Fußball in die Formel 1 fand. Birkenstocks, kurze Hose und T-Shirt behielt er auch als Edelfotograf der Rennfahrer stets an – und wurde so hinter der Kamera selbst zur Marke.

    Seit seinem Umzug in die USA ist Paul nicht nur noch einmal Papa, sondern auch Podcaster, Influencer und Inhaber eines Modelabels geworden. Anders als sein älterer Bruder, der sich als Professor Dr. Dr. in Harvard verdingt, treibt ihn aber weiterhin eine große Frage um: was ist eigentlich mein Beruf?

    Weil er diese Frage beim letzten Visums-Gespräch im US-Konsulat nicht beantworten konnte und auf "Mr. Ripke, what's your job?" herumwitzelte, gab's für ihn kein neues Visum und er blieb mitten während der Pandemie in Deutschland stecken. Wie es ihm – und seiner Familie im fernen Kalifornien – damit erging, wie er sich nach der Rückkehr in die USA gleich mal in eine Superbowl-Loge mit Kanye West mogelte und wie wir – stellvertretend für alle Kreativen und "Slasher", die ihre Berufe mit vielen Worten und Querstrichen beschreiben – gemeinsam herausfinden, was Paul wirklich macht: all das und mehr gibt's in dieser Folge von Wunderbar Together.

    PAUL RIPKE:

    Wer die Bilder von Pauls Undercover-Tour auf dem Superbowl sehen möchte, soll einfach auf seinem Instagram-Channel vorbeisurfen. Zudem: Hier könnt ihr "Alle Wege führen nach Ruhm" hören oder seinen zweiten Podcast "122KG – Chris und Paul wolln runter. Einen neuen Newsletter von Paul Ripke gibt es übrigens auch - "Post von Paul". Hier schreibt Paul jeden Samstag auf, was er erlebt und was ihn inspiriert hat.

    HILFE FÜR DIE UKRAINE:

    Und noch ein persönlicher Hinweis von uns. Wir haben uns entschieden, den Podcast angesichts des Angriffskrieges in der Ukraine nicht zu unterbrechen, sondern weiterzumachen und euch weiter auf die Reise zu Menschen mitzunehmen, die Kulturen vereinen und mit ihrer Arbeit zum internationalen Austausch beitragen. Wir empfehlen außerdem eine Spende an UNICEF, um Flüchtende zu unterstützen – das geht aus den USA und aus Deutschland.

    Für alle, die lieber Einzelne unterstützen möchten, empfehlen wir, ein Airbnb zu buchen (Disclaimer: dies ist keine Werbung für Airbnb und wird nicht von Airbnb bezahlt). So könnt ihr Menschen nicht nur direkt (und gebührenfrei) helfen, sondern ihnen auch eine Nachricht senden. Auch das funktioniert aus den USA und aus Deutschland. Darüber hinaus könnt ihr via Airbnb oder Wunderflats Flüchtenden Wohnraum anbieten. Einen großen Dank an jede*n, der hier klickt und hilft!

    Auch Paul hat sich entschlossen, seinen Podcast weiterzuführen. Er verzichtet bei "Alle Wege führen nach Ruhm" auch Werbeplätze und weist stattdessen auf tolle Hilfsaktionen und -Initiativen hin.

    UNSERE WEBSITE:

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    1 hr 51 min

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