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Das Jungfernhäutchen. Der Saum um den Scheideneingang. Ja, darüber sprechen Katrin und Ronja in dieser Folge. Wir klären auf, was am Scheideneingang bei fast jeder Frau zu finden ist. Wie es sich verändert und welche Irrungen und Wirrungen davon abgeleitet werden.
Im Großen und Ganzen stellen wir endlich klar, was das sogenannte Jungfernhäutchen (oder medizinisch Hymen) wirklich kann: nämlich nichts. Es gibt keine medizinische Funktion des Häutchens und führt damit die Mythen, die sich darum ranken, ad absurdum.
Was man am wenigsten dadurch feststellen kann: ob eine Frau schon penetrativen Sex hatte.
In jeder Folge gibt es mittlerweile Kapitelmarken (allerdings nicht in allen Podcast-Playern..) wenn ihr also zu einem bestimmten Thema innerhalb der Folge springen wollt, dann ist das möglich.
Kommentare könnt ihr gerne auf der jeweiligen Folgen-Webseite hinterlassen oder auf iTunes. Kontaktaufnahmen gehen über Twitter (@clitssecrets), Instagram (Clitoria’s Secrets) oder mail[@]clitoriassecrets.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
Eine direkte Korrelation zwischen dem Reißen des Jungfernhäutchens und dem ersten penetrativen Geschlechtsverkehr besteht aus medizinischer Sicht nicht. Eine Studie, in der die hymenale Morphologie bei jugendlichen Mädchen mit und ohne einvernehmlichen Geschlechtsverkehr in der Vorgeschichte verglichen wurde, ergab, dass 52% derjenigen, die zuvor Geschlechtsverkehr gehabt haben, keine identifizierbaren Veränderungen des hymenalen Gewebes aufwiesen (Adams, Botash, and Kellogg 2004).
„Blutung“
Daher möchten wir nicht nur die vage Formulierung infrage stellen, auch die Stärkung des Stigmas, welche damit einhergeht, ist nicht zu unterstützen. Das Bild einer Frau die entjungfert wird, untrennbar begleitet durch ein Reißen des Jungfernhäutchens und dadurch hervorgerufener Blutung, ist wissenschaftlich schlichtweg nicht korrekt (Curtis and San Lazaro 1999).
In diesem Zug ist zu nennen, dass die „Defloration“ mit dieser Bedeutung beschrieben ist:
Besten Dank für eine Rückmeldung dazu
______________________________________
Adams, J. A., A. S. Botash, and N. Kellogg. 2004. ‚Differences in hymenal morphology between adolescent girls with and without a history of consensual sexual intercourse‘, Arch Pediatr Adolesc Med, 158: 280-5.
By Ronja und Katrin5
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Das Jungfernhäutchen. Der Saum um den Scheideneingang. Ja, darüber sprechen Katrin und Ronja in dieser Folge. Wir klären auf, was am Scheideneingang bei fast jeder Frau zu finden ist. Wie es sich verändert und welche Irrungen und Wirrungen davon abgeleitet werden.
Im Großen und Ganzen stellen wir endlich klar, was das sogenannte Jungfernhäutchen (oder medizinisch Hymen) wirklich kann: nämlich nichts. Es gibt keine medizinische Funktion des Häutchens und führt damit die Mythen, die sich darum ranken, ad absurdum.
Was man am wenigsten dadurch feststellen kann: ob eine Frau schon penetrativen Sex hatte.
In jeder Folge gibt es mittlerweile Kapitelmarken (allerdings nicht in allen Podcast-Playern..) wenn ihr also zu einem bestimmten Thema innerhalb der Folge springen wollt, dann ist das möglich.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Eine direkte Korrelation zwischen dem Reißen des Jungfernhäutchens und dem ersten penetrativen Geschlechtsverkehr besteht aus medizinischer Sicht nicht. Eine Studie, in der die hymenale Morphologie bei jugendlichen Mädchen mit und ohne einvernehmlichen Geschlechtsverkehr in der Vorgeschichte verglichen wurde, ergab, dass 52% derjenigen, die zuvor Geschlechtsverkehr gehabt haben, keine identifizierbaren Veränderungen des hymenalen Gewebes aufwiesen (Adams, Botash, and Kellogg 2004).
„Blutung“
Daher möchten wir nicht nur die vage Formulierung infrage stellen, auch die Stärkung des Stigmas, welche damit einhergeht, ist nicht zu unterstützen. Das Bild einer Frau die entjungfert wird, untrennbar begleitet durch ein Reißen des Jungfernhäutchens und dadurch hervorgerufener Blutung, ist wissenschaftlich schlichtweg nicht korrekt (Curtis and San Lazaro 1999).
In diesem Zug ist zu nennen, dass die „Defloration“ mit dieser Bedeutung beschrieben ist:
Besten Dank für eine Rückmeldung dazu
______________________________________
Adams, J. A., A. S. Botash, and N. Kellogg. 2004. ‚Differences in hymenal morphology between adolescent girls with and without a history of consensual sexual intercourse‘, Arch Pediatr Adolesc Med, 158: 280-5.

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