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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)ArtsFood
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A point episodes

  • Welches Kochbuch brauche ich denn?
    Vom Foodblogger über die Ernährungsberaterin bis hin zum Spitzenkoch – jeder schreibt heute sein eigenes Kochbuch und flutet damit den Kochbuch-Markt. Kein Wunder verliert man da schnell mal den Überblick. Der Zürcher Foodjournalist und Kochbuch-Experte Patrick Zbinden weiss Rat.Brauche ich ein Buch mit Rezepten aus der veganen Küche? Muss ich zu Hause jetzt auch noch Street-Food-Gerichte kochen? Und was bringt mir das neue Buch des hochgelobten Sternen-Kochs tatsächlich?Wen diese Fragen umtreiben, ist beim Zürcher Kochbuch-Experten Patrick Zbinden an der richtigen Adresse. Der ausgebildete Sensoriker und Foodjournalist kennt sich mit Kochbüchern aus – wie kein Zweiter in der Schweiz. Er beobachtet den in- und ausländischen Kochbuch-Markt und besitzt eine Sammlung von über 3000 Kochbüchern.Patrick Zbindens Tipps beim Kauf von Kochbüchern:Überlegen Sie sich vor dem Einkauf genau, was Sie wollen und brauchen.Kochbücher wenn immer möglich in der Buchhandlung kaufen. Dort wird man beraten und verliert sich nicht so schnell wie beim Kochbücher-Kauf im Internet.Wer sich eine Kochbuch-Bibliothek zulegen will, soll sich Kochbücher aus diesen vier Bereichen kaufen:Eine solide Basis an Grundlagen-Kochbüchern, die auf ein Thema fokussieren wie z. Bsp. perfekt Fleisch kochen, Würzen, Fermentieren etc.Einige monothematische Bücher zu einer ganz bestimmten Zutat wie z. Bsp. Tomaten, Himbeeren, Chili, Schokolade etc.Ein paar Länder-Kochbücher zu fremdländischen Küchen, die Sie interessieren.Wer mag kauft sich auch noch ein paar Bücher von Spitzen-Köchen. Dies allerdings eher nicht mit der Absicht, die Rezepte zuhause nach zu kochen, sondern einfach so zum Anschauen und Geniessen.Schauen Sie beim Kochbuch-Kauf auch mal über die Grenze. Nur ein Bruchteil der Neuerscheinungen aus dem Ausland kommt auch hierzulande auf den Markt. Insbesondere aus Frankreich kommen spannende monothematische Kochbücher, wie z. Bsp. das Buch «Pommes» von Christophe Adam. Auch in Amerika und Grossbritannien kommen viele interessante Kochbücher auf den Markt: vor allem im Bereich der Kochtechniken. Z. Bsp. die dreibändige Reihe «Perfektion», die ausnahmsweise sogar auf Deutsch übersetzt worden und beim Verlag «Stiftung Warentest» herausgekommen ist.
    6 min
  • Vermicelles – Süsse Sünde mit Geschichte
    Egal, ob im «Hirschen», in der «Krone» oder im «Da Luigi», im Herbst kommt landauf landab wieder das Vermicelles auf die Dessert-Karte. Das Herbst-Dessert par excellence! Süsser Schlusspunkt nach Hirschpfeffer oder Rehschnitzel «Mirza» oder einfach die kleine Sünde zum Kaffee.Das Vermicelles, das zum kulinarischen Erbe der Schweiz gehört, ist ein typisch schweizerisches Dessert und ist in unseren Nachbarländern praktisch unbekannt. Selbst in Italien, wo Kastanienbäume wachsen, kommt Vermicelles kaum auf den Tisch.Die Geschichte dieses Schweizer Desserts reicht weit zurück: Laut dem «Kulinarischen Erbe der Schweiz» wird die Vermicelles-Paste Ende des 19. Jahrhunderts zum ersten Mal erwähnt. In seinem «Dictionnaire universel de cuisine pratique» führt der Walliser Joseph Favre «vermicelles de marrons à la crème» auf, das in etwa dem heutigen Vermicelles entsprechen dürfte.In der Schweiz immer bekannter wurde Vermicelles nach Ende des zweiten Weltkrieges. Damals schon soll eine bekannte Luganeser Confiserie Vermicelles produziert und als Spezialität angeboten haben.
    5 min
  • Weinland Schweiz: Das Waadtland
    Mit einer Rebfläche von 3784 Hektaren ist das Waadtland das zweitgrösste Weinbaugebiet der Schweiz. Hier ist der Chasselas mit einem Flächenanteil von sechzig Prozent der unangefochtene König unter den Rebsorten.Wie nur wenige andere Rebsorten kann der Chasselas, der selbst nur sehr dezente primäre Eigenaromen aufweist, die Charakteristiken seines Herkunftsterroirs widerspiegeln.Und da gibt es, wie eine Terroirstudie gezeigt hat, beträchtliche Unterschiede. Nicht weniger als 300 verschiedene Bodentypen kann man in den vier Waadtländer Weinbaugebieten La Côte, Lavaux, Chablais und dem nördlichen Waadtland (Bonvillars, Côtes-de-lOrbe und Vully) unterscheiden.Diese Mannigfaltigkeit kommt auch in den zahlreichen subtilen Bukett- und Geschmacksnuancen der Waadtländer Chasselas-Weinen zum Ausdruck.Gut Ding will Weile habenDazu kommt, dass Chasselas-Weine entgegen einem bis heute kolportierten Vorurteil je nach Herkunftsgebiet, Lage, Jahrgang und Produzent gut und würdevoll zu altern vermögen.Dies gilt etwa für die Dézaley Grand Crus, die sich in ihrer Jugend meistens nicht von ihrer besten Seite zeigen, sondern erst nach einigen Jahren Flaschenreife. Dann nämlich, wenn die fruchtig-blumigen Primäraromen von mineralischen Noten überlagert werden und sich delikate Bienenwachs- und Nussaromen bemerkbar machen.Pinoir noir liegt vorneNeben dem Chasselas werden im Waadtland auch weisse Spezialitäten wie Chardonnay, Pinot gris, Sauvignon blanc und diverse andere erzeugt.Bei den roten Rebsorten haben der Pinot noir (516 Hektaren) und der Gamay (452 Hektaren) die Nase vorn. Starken Zuwachs können die neuen Varietäten Gamaret (148 Hektaren) und Garanoir (120 Hektaren) verzeichnen, die meist nicht reinsortig, sondern in Assemblagen verwendet werden.
    6 min
  • Falsche Capuns von SRF-Landfrau Nicole Tanner
    Das hätten Sie vermutlich nicht gedacht. Nein, Landfrauen kochen keineswegs immer traditionell und Schritt für Schritt nach alten, über Generationen überlieferten Familienrezepten.Die Maienfelder Landfrau Nicole Tanner zum Beispiel sagt von sich, sie koche fürs Leben gerne «freestyle»; mit den Zutaten halt, die Garten, Kühlschrank und Vorratskammer gerade hergeben.So - eben «freestyle» ist auch ihr Lieblingsrezept «Falsche Capuns» entstanden. Nicole Tanner fehlten damals nämlich die Eier für den Capuns-Teig und so machte sie kurzerhand Capuns ohne Teig, nur mit Käse und Mangold, Schinken, Rahm und Bouillon. Und - welche Überraschung - die Capuns ohne Teig schmeckten so gut, dass Nicole Tanner ihre «Freestyle-Capuns» subito zu ihrem Lieblingsrezept machte. Sie finden es unten.Und noch ein Wort zur Freestyle-Köchin: Die junge Bündner Bäuerin Nicole Tanner ist eine der sieben Landfrauen aus der aktuellen Folge der «Landfrauenküche» vom Schweizer Fernsehen. Und wenn Sie sehen wollen, wo Nicole Tanner zu Hause ist und was sie ihren Landfrauen-Kolleginnen auftischt, schauen Sie die neueste Folge der «Landfrauenküche», Freitag, 20.00 Uhr, Schweizer Fernsehen SRF1.Und welches ist Ihr Lieblingsgericht?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie Ihr Lieblingsrezept mit uns und den Hörerinnen und Hörern von SRF1 teilen? Dann machen Sie es wie Landfrau Nicole Tanner und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular finden Sie hier.
    5 min
  • Geschmortes Wurzel-Gemüse mit Beluga-Linsen
    Draussen wird es langsam aber sicher kühler und auch die Tage werden kürzer und kürzer. Vorbei die Zeit der Grillfeste, Salatbuffets und Wurstspiesse. Aber selbstverständlich haben wir genau damit kein Problem.Im Gegenteil: Die kühlere Jahreszeit eröffnet in der Küche ganz neue Möglichkeiten: Man darf den Grill getrost vergessen und auch den kalten Znacht. Dafür gibts wieder feine Schmorgerichte, die Bauch und Seele wärmen. Und schmoren, das heisst nicht zwingend Fleisch essen. Auch geschmorte Gemüse schmecken lecker und machen grosse Freude. Probieren Sie das geschmorte Wurzel-Gemüse mit Beluga-Linsen von unserer SRF1-Food-Redaktorin Maja Brunner. Das Rezept finden Sie unten.
    4 min
  • «A casa» – Der neuste Streich von Claudio Del Principe
    Wir wollen den notorischen Kochbuchsammlern nicht zu nahe treten. Aber sind wir ehrlich: Von all den vielen Kochbüchern, die jedes Jahr die Buchhandlungen fluten, könnte man gut auf das eine oder andere verzichten. Das Kochbuch vom Basler Autor und Foodblogger Claudio Del Principe gehört nicht dazu.Optisch kommt das Buch vergleichsweise schlicht und unaufgeregt daher. Aber das Buch hat es in sich: Tolle, ehrliche Rezept, Tipps und Anregungen, die selbst passionierten Hobbyköchen zu Aha-Erlebnissen verhelfen, eine gute Schreibe und vor allem: Das Buch macht definitiv Lust aufs Kochen.Blöd ist dann nur: wer mit Lesen beginnt, kann ganz schön in die Zwickmühle geraten und muss sich fragen: Weiterlesen oder besser gleich mit Kochen beginnen?Buch-Tipp: «a casa – Gut kochen. Besser essen. Jeden Tag», Claudio Del Principe, AT Verlag
    6 min
  • Saltimboccaröllchen mit Thunfischsauce
    Sie kennen die Situation bestimmt. Sie wollen Ihre Liebste, ihren Liebsten zu einem gemütlichen Fernsehabend einladen und fragen sich: Muss ich vorher noch etwas kochen? Wird es dann nicht zu spät, um noch einen Film anzuschauen? Film und Essen geht auch gleichzeitig.Mit diesem «TV-Food» werden Sie garantiert punkten. Bei diesem Essen geht die Liebe bestimmt durch den Magen.
    4 min
  • Weinland Schweiz: Das Wallis
    Mit knapp 5'000 Hektaren Rebfläche ist das Wallis nicht nur das grösste Weinbaugebiet der Schweiz, sondern zugleich auch das Gebiet mit der grössten Rebsortenvielfalt.Von den rund fünfzig angebauten Rebsorten sind nicht weniger als zwölf alte einheimische Sorten. Zwar gelangten bereits vor dem 19. Jahrhundert exotische Rebsorten in die Walliser Rebberge, doch nur in einem geringen Mass. Mitte 19. Jahrhundert, als man zunehmend auf den kommerziellen Weinbau setzte, konnten die auch heute noch dominierenden Rebsorten Chasselas (im Wallis als Fendant bezeichnet), Pinot noir und Gamay im Wallis Wurzeln schlagen und sich gegen die bis dahin noch weit verbreiteten traditionellen Varietäten durchsetzen.In den letzten zwei Jahrzehnten hat man sich jedoch wieder vermehrt auf die eigene Weinbautradition besonnen und baut nun wieder vermehrt die alten, traditionellen Rebsorten an, die im Laufe des 20. Jahrhunderts in Vergessenheit geraten waren. Dazu gehören bei den weissen Rebsorten die Petite Arvine, die Humagne Blanche und die Amigne. Dazu kommen noch weisse Raritäten wie Gwäss, Resi, Lafnetscha und Himbertscha. Sie werden nur noch in Kleinstmengen im deutschsprachigen Oberwallis angebaut und sind wertvolle Zeugen des Weinbaus früherer Zeiten. Von den roten Traditionsvarietäten konnten besonders der Cornalin und der Humagne Rouge ein beeindruckendes Comeback feiern.
    7 min
  • Käseknöpfli von SRF-Landfrau Karin Hengartner
    Die sechs Kinder von SRF-Landfrau Karin Hengartner aus Olten haben eine feine Nase. Jedenfalls merken sie beim Heimkomen schon unter der Türe, wenn Mama Karin Hengartner wieder mal ihr Lieblingsgericht «Käseknöpfli» auftischt. «Mmmh, es gibt Knöpfli», rufen sie dann und stürmen in die Küche.Zum Glück ist Karin Hengartner für diesen Ansturm auf Ihre Knöpfli bestens gerüstet. Gibts das Lieblingsgericht Käseknöpfli, macht die Oltener Landfrau nämlich immer eine extra-grosse Portion und verarbeitet jeweils 750 g Mehl, 250 g Griess, einen halben Liter Milch und ganze 10 Eier zu Knöpfliteig. Ganz gross richtet SRF Landfrau Karin Hengarnter auch am Freitag an, wenn ihre sechs Landfrauen Kolleginnen aus der aktuellen Staffel der Landfrauenküche des Schweizer Fernsehens bei ihr auf dem Hof zu Gast sind. Was sie dann auftischt, ist im Moment noch ein grosses Geheimnis. Käseknöpfli sind es aber mit Sicherheit nicht. Ihr Lieblingsrezept Käseknöpfli verrät Karin Hengartner dafür schon mal exklusiv in der Kochsendung «A Point» von Radio SRF1. Das Lieblingsrezept der Oltener Landfrau Karin Hengartner finden Sie unten.Und wie stehts mit Ihrem Lieblingsrezept?Sind Sie auch ein passionierter Hobbykoch? Oder eine passionierte Hobbyköchin? Und möchten Sie wie Landfrau Karin Hengartner Ihr Lieblingsrezept mit SRF1 teilen? Dann machen Sie doch mit bei unserer Koch-Serie «Mein Lieblingsrezept» und schicken Sie uns Ihr Lieblingsrezept. Das Formular finden Sie hier.
    6 min
  • Latkes – Rösti mal ganz anders!
    Mögen Sie Kartoffeln? Und Rösti erst recht? Dann werden Sie bestimmt auch Latkes lieben, eine Art knusprige Rösti-Küchlein aus der jüdischen Küche.Weil wir Latkes gerne mögen kommen diese selbstverständlich nicht nur wie in der klassischen jüdischen Küche zu Chanukkah, dem jüdischen Lichterfest auf den Tisch sondern rund ums Jahr. Die knusprig gebratenen Latkes servieren wir dann zusammen mit etwas Saurrahm und in Begleitung eines knackigen Salates. Mehr braucht es nicht - probieren Sie es aus!
    5 min

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In der Sendung «À point – Wissen aus der Küche auf den Punkt gebracht» tischen wir Ihnen Wissenswertes rund um die Küche und das Kochen auf.

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