Acht Milliarden: Der Auslands-Podcast des SPIEGEL

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Acht Milliarden: Der Auslands-Podcast des SPIEGEL episodes

  • Wie sehr hilft Ungarn Putin?

    Viktor Orbán nervt die EU, verärgert Polen und wirkt wie ein Spaltpilz auf europäische Solidaritätsbemühungen. Will er nur Ungarn beschützen oder zielt er auf eine günstige Position, falls Russland den Krieg gewinnt?

    Während Ungarns egoistischer Kurs die Solidarität der EU-Staaten stört, ist Viktor Orbáns wenig konfrontativer Kurs gegenüber Russland der Grund für ernsthafte Verstimmungen mit Polen.

    »Es war lange Zeit so, dass Polen und Ungarn sich gegenseitig versprochen haben, sich per Veto gegen Sanktionsbeschlüsse aus der EU zu beschützen. Das können sie wegen des Einheitsprinzips, weil man einstimmig abstimmen muss«, erläutert Jan Puhl. »Aber Orbán war nicht nur einer der letzten Gäste bei Putin, er bezieht weiter Öl und Gas aus Russland und verhindert, dass Waffen über ungarisches Territorium in die Ukraine transportiert werden. Die Polen hingegen können gar nicht genug Waffen liefern«.

    Wohin führt also Ungarns Kurs unter Orbán? Wie stark ist seine Position wirklich – in Ungarn, der EU und innerhalb der osteuropäischen Länder? Und welches Verhältnis zu Russland strebt er an? Darüber spricht SPIEGEL-Osteuropaexperte Jan Puhl in dieser Folge von »Acht Milliarden«.

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    +49 – 151 – 728 29 :182

    Artikel von Jan Puhl:

    Das Ende des Ostblocks

    Ungarn bin jetzt ich

    Späte Einsicht

    Orbáns Waffe gegen die EU

    So will Putin Europa spalten

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    33 min
  • Was bewirken die Xinjiang Police Files in China?

    Die geleakten Daten aus der Provinz Xinjiang zeigen weiten Teilen der westlichen Welt: Die Einparteiendiktatur unterdrückt die uigurische Minderheit systematisch. Und was kriegen die Menschen in China davon mit?

    In Journalismuskreisen nennt man so etwas einen echten Scoop, ein wirklich außergewöhnliches Rechercheergebnis, das weithin für Aufsehen sorgt. Mehr als 10 GB an chinesischen Regierungsdaten konnten der SPIEGEL und seine nationalen und internationalen Medienpartner auswerten und auf ihre Authentizität überprüfen. Darin enthalten: staatliche Unterlagen über die angeblichen Umerziehungs-Anstalten in der chinesischen Provinz Xinjiang, Transcripte von Reden und inoffiziellen Anweisungen und zu ersten Mal auch Tausende Fotos: Von Uigurinnen und Uiguren aus den chinesischen Lagern und Szenen, in denen mit Knüppeln und automatischen Gewehren bewaffnete Wachen die Inhaftierten bedrohen, kontrollieren, einschüchtern.

    Aber was bekommen die Menschen in China von den Veröffentlichungen mit? Wie können Sie die immer intensiver werdende Überwachung umgehen? Und was bedeuten die Verhältnisse in Xinjiang für die Zukunft Chinas? Darüber sprechen die SPIEGEL-Korrespondenten Christoph Giesen und Bernhard Zand in dieser Episode. 

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    Weiterführende links:

    Datenleak gibt einzigartigen Einblick in Chinas brutalen Unterdrückungsapparat

    So haben wir die Xinjiang Police Files überprüft

    Wie China einen Gulag für Muslime errichtete

    Chinas Staatsfeind

     

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    46 min
  • Erdoğans Erpressungsversuch

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan stellt ein Veto seines Landes gegen den Nato-Beitritt von Finnland und Schweden in Aussicht, sollten seine Forderungen nicht erfüllt werden. Kann er damit durchkommen?

    »Einerseits hat das Nato-Mitglied Türkei auch Waffen an die Ukraine geliefert, also diese inzwischen ja berühmten Drohnen, die auf dem Schlachtfeld wirklich ein Unterschied machen«, sagt Maximilian Popp. »Andererseits hat Erdoğan seit einigen Jahren eine beträchtliche Nähe zu Wladimir Putin entwickelt und auch gescheut, sich in diesem Konflikt wirklich eindeutig und lautstark zu positionieren. Hin und wieder benimmt er sich fast wie ein Doppelagent. Und mit dieser Blockade des schwedischen und finnischen Nato-Beitritts macht er Putin, ob freiwillig oder unfreiwillig, gerade ein riesengroßes Geschenk.«

    Was also will Erdoğan mit seiner harten Diplomatie erreichen? Wohin führt sein Kurs, nachdem die Türkei sich erst den Sanktionen gegen Russland verweigerte und sich dann als Mittler für Friedensgespräche engagierte? Und wie reagieren Wählerinnen und Wähler auf die Agenda ihres Präsidenten?

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    Weiterführende links: 

    Erdoğan benimmt sich wie ein Doppelagent

    Was will Erdoğan?

    Als die Türken vor Stalin zitterten

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    31 min
  • Großbritanniens systemrelevante Oligarchen

    Auch Großbritannien hat nach Russlands Angriff auf die Ukraine Sanktionen verhängt. Das betrifft auch die Oligarchen in London. Am System der reichen Russen als Wirtschaftsfaktor ändert das allerdings gar nichts. 

    »Das, was wir hier erleben, ist nur eine Drohkulisse gegen Putin und seine cronies«, sagt Jörg Schindler, »und nicht der Versuch, einen Sumpf auszutrocknen. Und das ist ganz entscheidend. Es geht eben nicht darum, dieses ganze unappetitlich zu beenden. Man will sich einfach nicht dieser Geldflüsse, dieser atemberaubenden Fantastilliarden, die dann nach London fliegen, berauben«.

    Warum der Begriff Oligarch hier irreführend ist und damit längst nicht nur Russen gemeint sind, wer das System pflegt und in Stand hält und warum Roman Abramowitsch eine besondere Figur dieses Systems ist, darüber spricht Jörg Schindler in dieser Episode von »Acht Milliarden«.

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    Weiterführende links: 

    »Ich finde es beschämend, Russe zu sein«

    Hier suchen Russlands Milliardäre nach Luxusvillen

    Wer traut diesem Mann?

    Ein Königreich für Milliardäre

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    37 min
  • Kommt die Ukraine in die EU?

    Vier Tage nach Kriegsbeginn reichte die Ukraine ein offizielles EU-Beitrittsgesuch ein. Seitdem wird über eine Mitgliedschaft diskutiert. Unter welchen Voraussetzungen wäre ein EU-Beitritt der Ukraine möglich? Ist tatsächlich ein beschleunigtes Verfahren denkbar – was ist dann mit anderen Beitrittskandidaten, die schon seit Jahren auf Verhandlungen warten? Und muss die EU dazu zuerst reformiert werden?

    Darüber spricht Markus Becker mit Host Olaf Heuser in dieser Episode des Auslandspodcasts »Acht Milliarden«.

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    28 min
  • Finnland, Schweden und die Nato

    Blockfreiheit im Friedensfall, Neutralität im Krieg – so lautet bisher das Credo Schwedens. Jetzt strebt das skandinavische Land eine Nato-Mitgliedschaft an, genau wie Nachbar Finnland. 

    Wie schnell hat Russlands Invasion der Ukraine die traditionellen Haltungen der skandinavischen Staaten geändert? Wie stark ist das Militär in beiden Staaten? Und warum reagiert gerade die Türkei über die Beitrittsgesuche verärgert? Das erzählt Jan Petter in dieser Episode des SPIEGEL-Auslandspodcasts »Acht Milliarden«.

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    22 min
  • Wie sehr haben zehn Wochen Krieg Russland verändert?

    Gesetze, Verhaftungen, Gefängnisstrafen: Es wird zunehmend schwieriger, Kritik in Russland zu äußern. Das gilt für Journalisten wie für die Bevölkerung. Eine Moskauer Bilanz nach zehn Wochen Krieg.

    Wladimir Putin hat nicht nur sein Volk unter Kontrolle, die russische Führung geht auch zunehmend hart gegen alle Äußerungen vor, die das Regime kritisieren. Und treibt unabhängige Journalisten aus dem Land und verängstigte Bürger aus dem öffentlichen Diskurs.

    »Das führt auch dazu, dass viele Russinnen und Russen Angst haben, mit Ausländern zu sprechen«, erzählt Christina Hebel, »Unsere Arbeit ist dadurch sehr viel schwerer geworden, weil ich vor allen Dingen aufpassen muss, dass ich meine Gesprächspartner nicht gefährde«.

    Wie die langjährige Korrespondentin die ersten 10 Wochen Krieg erlebt hat; welche Entwicklungen in der russischen Gesellschaft sie beobachtet und wie schwierig die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten in Moskau geworden ist – das erzählt sie in dieser Folge

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    SPIEGEL-Podcast Stimmenfang: Meinungsmache aus Moskau

     

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    47 min
  • Was ist denn jetzt mit dem Ölembargo?

    Noch zu Beginn der Woche schien ein europäisches Embargo russischer Öl-Lieferungen machbar. Jetzt droht ein ungarisches Veto. Wie wahrscheinlich ist eine Einigung noch? Könnte ein deutscher Alleingang helfen? 

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    33 min
  • Üben für den Frieden

    SPIEGEL-Reporterin Lina Verschwele hat den »Tag des Sieges«, den Russland grundsätzlich zu Ehren des Sieges über Deutschland im Jahr 1945 feiert, in Belgrad verbracht. In den Tagen zuvor hatte sie ein Orchester begleitet, in dem sich junge Musiker aus verschiedensten Gegenden des ehemaligen Jugoslawiens zusammengetan haben. Fast alle wurden nach dem Ende des letzten Krieges in Europa geboren. Was denken sie über den russischen Angriff auf die Ukraine und ihre eigene Vergangenheit?

    Artikel von Lina Verschwele

    Wie ein junges Orchester für den Frieden musiziert

    Wie Separatisten ukrainische Männer verschleppen und an die Front schicken

    »Viele erkennen jetzt, dass wir für eine freie Welt kämpfen müssen«

     

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    31 min
  • Russlands militärische Mängel und die Folgen

    Von Beginn an scheint die russische Invasion der Ukraine alles andere als nach Plan zu verlaufen. Täglich erscheinen neue Meldungen über den schlechten Zustand der Roten Armee und ihrer Führung. 

    Woran liegt es also, dass das so mächtig scheinende russische Heer so desaströs agiert? Und wer ist für die schlechte Moral der Truppe verantwortlich? Die mangelhafte Ausrüstung? Die unerwartete Gegenwehr? Oder die schlechte Taktik der Offiziere?

    Für die Ukraine bedeuten die russischen Verluste die ehrliche Hoffnung, tatsächlich ihr Land erfolgreich gegen die zuerst übermächtige Armee des aggressiven Nachbarn verteidigen zu können; vielleicht sogar die seit 2014 besetzten Gebiete im Donbass und auf der Krim zurückerobern zu können. Aber genau darin kann eine Gefahr für eine Eskalation liegen. Denn was soll Wladimir Putin seinem Volk am kommenden Montag, dem Tag des Sieges, seinem Volk präsentieren?

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    Artikel von Susanne Koelbl und Oliver Imhof: 

    Alle Ohren auf Russland

    Was steckt hinter den Angriffen auf Russland?

    Die entscheidende Schlacht

    SPIEGEL-Titelgeschichte Heft 19/2022:

    Putins Desaster – und was daraus folgt

     

     

     

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    42 min

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Die Welt brennt. Uns erreichen so viele Nachrichten wie noch nie – in Echtzeit. Juan Moreno schaut jede Woche mit den Korrespondent:innen des SPIEGEL auf einen Schauplatz und ordnet ein. »Acht Milliarden« ist der Auslands-Podcast des SPIEGEL. Jeden Samstag neu.

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