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Im Land der Spritschlucker und Dauerklimaanlagen versprach Donald Trump billiges Benzin und günstigen Strom. Tatsächlich dürfte er das Gegenteil erreichen.
In dieser Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit Claus Hecking, Energieexperte und SPIEGEL-Korrespondent in Boston. Hecking beschreibt, wie Trumps Politik systematisch erneuerbare Energien benachteiligt – und die USA damit strategisch schwächt.
Richtig gefährlich werde es für die USA, so Hecking, wenn der prophezeite KI-Boom tatsächlich eintrete: Dann könnte es schlicht nicht genug Strom geben. Die Entscheidung würde lauten, ob man die Bevölkerung oder die Datenzentren mit Energie versorgt – beides zugleich dürfte kaum möglich sein.
(S+) Trump setzt auf Öl und Gas, Xi lässt Solar- und Windparks in rasantem Tempo bauen. Diese SPIEGEL-Grafiken offenbaren die Dramatik des Wandels – von Max Heber, Claus Hecking und Dawood Ohdah: https://www.spiegel.de/wissenschaft/usa-gegen-china-petro-vs-elektro-das-energieduell-in-grafiken-a-524e8f9f-41f2-40da-a11d-27164cab6799
(S+) Three Mile Island steht für den größten Nuklearunfall der USA. Nun wird ein Teil des Atomkraftwerks reaktiviert: Microsoft braucht den Strom für seine Rechenzentren – von Claus Hecking: https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/usa-atomkraftwerk-auf-three-mile-island-wird-reaktiviert-suess-ist-das-atom-comeback-a-dcedbeca-e49e-4167-96ce-121fdb03e9e2
(S+) Einige Architekten von Trumps autoritärem Regierungsprogramm sowie Vertreter des Märchens »Konservativ ist auch pro-fossil« kommen zu einer Konferenz nach Berlin. Die Union scheint auf Distanz zu gehen. Gut so – eine Kolumne von Christian Stöcker: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/energiepolitik-donald-trump-steht-auf-der-seite-der-verlierer-a-30a7a83b-b7c3-47e0-a42c-585134f7a34a
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Am Donnerstag bekommt US-Präsident Donald Trump mitten in einer Pressekonferenz einen Zettel gereicht - mit einer Nachricht, die in der Welt Erleichterung und Freude auslösen wird: Hamas und Israel sind demnach bereit, die erste Phase des US-Friedensplans umzusetzen, einen großen Schritt Richtung Frieden zu machen. Die entführten israelischen Geiseln sollen, tot oder lebendig, zurück zu ihren Angehörigen kommen, im Gegenzug sollen über Tausend Palästinenser aus israelischen Gefängnissen freigelassen werden. Die Waffen könnten endlich schweigen.
Was folgt nun? Wie stabil, wie langfristig kann dieser Frieden sein, den Trump mit auf den Weg gebracht hat? Darüber spricht Host Juan Moreno in dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« mit SPIEGEL-Reporterin Juliane von Mittelstaedt. Es geht um die Hintergründe dieses Durchbruchs, um die Motive der Beteiligten und die Frage, ob und wie weit das tragen kann.
(S+) Zwei Jahre nach dem Hamas-Angriff auf Israel verständigen sich die Feinde, vermittelt haben die USA. Die Geiseln sollen freikommen, die Waffen in Gaza schweigen. Warum das jetzt passiert und was das Abkommen konkret vorsieht – eine Analyse von Thore Schröder: https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-und-der-israel-gaza-deal-ein-anfang-auch-das-ende-a-cda32a93-b9b2-4a58-8f00-4ac6169115d2
(S+) Der Ehemann von Ela Haimi wurde am 7. Oktober 2023 getötet, seine Leiche nach Gaza verschleppt. Nun sollen neben den lebenden auch die toten israelischen Geiseln zurückkehren. Angehörige schöpfen Hoffnung, aber noch ist sie gedämpft – von Thore Schröder: https://www.spiegel.de/ausland/gaza-geisel-angehoerige-hofft-dass-die-leiche-ihres-mannes-nun-bald-zurueckkehrt-a-b515b7e5-815a-4edf-839f-26ceae43f7a4
(S+) Geiseln kehren zurück, die Waffen schweigen. Doch in dieser Region lebt jedes Abkommen auf Bewährung. Jetzt braucht es den Mut, diesen Tag nicht als Ausnahme zu sehen – sondern als Anfang – ein Kommentar von Richard C. Schneider: https://www.spiegel.de/ausland/israel-gaza-deal-donald-trump-hat-das-unmoegliche-geschafft-kommentar-a-557cb633-02c8-4ea7-b268-812a9861e34e
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Wenigstens waren sie sich einig: US-Präsident Trump und Israels Premier Netanyahu haben einen Plan zur Beendigung des Gazakrieges verständigt. Die Palästinenser wurden nicht gefragt. Wie wahrscheinlich ist eine Waffenruhe?
Es klang wie ein Glücksversprechen für die Zukunft Gazas: Israels Premierminister Benjamin Netanyahu und US-Präsident standen Anfang der Woche im Weißen Haus und verkündeten einen »historischen Tag für Frieden«. In einem 20-Punkte-Plan, den Trump präsentierte, heißt es: »Falls beide Seiten dem Vorschlag zustimmen, endet der Krieg sofort.«
Netanyahu stimmte dem Friedensplan vor laufenden Kameras zu. Doch wie wahrscheinlich ist, dass die Gegenseite auch einwilligt? Die palästinensische Terrororganisation Hamas war an dem Plan nicht beteiligt – und dieser sieht ihre Entwaffnung und Entmachtung vor.
In der aktuellen Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Maximilian Popp, stellvertretender Ressortleiter Ausland beim SPIEGEL, über den Friedensplan und die Frage, wie ernst es Trump und Netanyahu meinen. Popp jedenfalls ist skeptisch.
Eine »deradikalisierte Sonderwirtschaftszone«, die Israel weder besetzt noch annektiert: So soll der Gazastreifen nach Vorstellung von Donald Trump aussehen. Die Punkte des Friedensplans des US-Präsidenten im Überblick – https://www.spiegel.de/ausland/israel-gaza-krieg-die-20-punkte-des-friedensplans-von-donald-trump-a-888750ba-918d-49e4-acb7-fbfec3720fc3
(S+) Donald Trumps Plan für Gaza ist eine Sammlung von luftigen Ideen – und trotzdem die derzeit einzige Chance auf ein Ende des Kriegs –ein SPIEGEL-Leitartikel von Juliane von Mittelstaedt: https://www.spiegel.de/ausland/israel-gaza-krieg-donald-trumps-luftige-ideen-fuer-frieden-im-gazastreifen-a-6a2b46fe-e4d2-42e0-b923-08e851483589
(S+) Zusammen mit Israels Premier Netanyahu hat der US-Präsident einen Friedensplan für Gaza präsentiert. Es ist der bisher ernsthafteste Versuch, den Krieg zu beenden. Und Trump hat dabei auch eine Idee für sich selbst – von Marc Pitzke und Juliane von Mittelstaedt: https://www.spiegel.de/ausland/israel-gaza-krieg-donald-trump-verordnet-den-ewigen-frieden-a-f5589f8e-f373-4a49-8149-26fa4a563c3b
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Ultrakonservative, nationalistische Christen gibt es in den USA schon lange. Doch seit Donald Trump erneut Präsident ist, hat sich ihre Rolle verändert: Sie sind im politischen Mainstream angekommen.
Noch nie hatten radikale christliche Nationalisten so viel Einfluss wie heute. Zahlreiche Vertreter dieser Bewegung bekleiden höchste Staatsämter. Ihr Ziel: ein Gottesstaat nach alttestamentarischem Vorbild. Frauen sollen das Wahlrecht verlieren, Homosexualität geächtet, das Patriarchat gestärkt werden. Ihr Heilsbringer: Donald J. Trump.
In dieser Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit SPIEGEL-Redakteur Jörg Schindler über dessen monatelange Recherche in den USA. Schindler beschreibt in seiner SPIEGEL-Titelstory die enge Verflechtung von Religion, Politik und Macht in den USA – von der theokratischen Vision des Predigers Douglas Wilson über Trumps inszenierte Spiritualität bis hin zu den Allianzen ultrarechter Christen mit Silicon-Valley-Milliardären. Formiert sich hier eine neue autoritäre Bewegung oder ist es lediglich das Aufbäumen einer lautstarken Minderheit?
(S+) Ultrarechte christliche Nationalisten waren in den USA oft nah dran an der Macht. Der Selfmade-Heiland Donald Trump hat ihnen nun die Tür geöffnet. Das Ziel der Eiferer: eine amerikanische Theokratie – die SPIEGEL-Titelstory von Jörg Schindler: https://www.spiegel.de/ausland/usa-unter-donald-trump-gotteskrieger-in-der-regierung-a-a4a2d5f4-caae-4cce-8ccb-cf80204ffcf6
(S+) Wer Geld hat, ist in ihren Augen von Gott gesegnet – und die Sklaverei war nicht so schlimm: US-Bibelfanatiker haben so viel Macht wie nie. Religionsexpertin Kobes Du Mez erklärt, was die Eiferer mit Trump verbindet – ein Interview von Jörg Schindler: https://www.spiegel.de/ausland/religion-in-den-usa-so-gross-ist-der-einfluss-christlicher-nationalisten-a-0a05ec6d-c9ba-409f-82ca-029bd7f488f9
Ein als Polizist verkleideter Mann hat die Demokratin Melissa Hortman und ihren Ehemann erschossen, ein weiterer Abgeordneter und seine Frau wurden verletzt. Der Täter ist flüchtig. Veranstaltungen im ganzen Bundesstaat wurden abgesagt – https://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-demokratische-us-politikerin-und-ihr-ehemann-in-den-usa-erschossen-polizei-sucht-57-jaehrigen-a-788d054f-b63e-462f-9166-ce4ebf268097
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Wie Xi, Putin, Trump und Co. in den letzten 15 Jahren ihre Macht ausgebaut haben – und warum sie im kommenden Jahrzehnt scheitern könnten.
Es gehört zu den größten Errungenschaften der aktuellen autoritären Regime, als effizient, modern und zukunftsorientiert zu erscheinen – gerade für Menschen, die in liberalen Demokratien leben. China ist ein Beispiel dafür, Ungarn, die Türkei und einige sagen, auch die Vereinigten Staaten unter Trump.
Viele undemokratische Systeme sichern ihre Macht nach innen oftmals ohne offene Gewalt: durch subtile Kontrolle, technokratische Effizienz und neue Formen der Legitimation.
In der aktuellen Folge von Acht Milliarden spricht Host Juan Moreno mit Michael Sauga, der für den SPIEGEL aus Brüssel berichtet. In seinem aktuellen Sachbuch »Wie Autokratien im 21. Jahrhundert neu funktionieren – der Niedergang liberaler Demokratien und das globale Zeitalter der Populisten« liefert Sauga eine tiefgreifende Analyse des Aufstiegs moderner Autokraten wie Putin, Trump, Erdoğan oder Orbán. Diese Politiker setzen, davon ist Sauga überzeugt, im Kern sehr ähnliche Mechanismen ein, um an die Macht zu langen – vor allem aber, um diese zu sichern.
(S+) Der Westen ging lange davon aus, dass nur Demokratien dauerhaft Wohlstand schaffen können. Autokraten wie Xi, Putin oder Erdoğan scheinen jedoch das Gegenteil zu beweisen. Vertragen sich Tyrannei und Wirtschaft doch? – ein Essay von Michael Sauga: https://www.spiegel.de/wirtschaft/wladimir-putin-xi-jinping-und-co-das-macht-geheimnis-der-modernen-diktatoren-a-23fdd624-5978-4ab1-9acb-6ce7d32ae73d
(S+) Viele Ökonomen erwarteten, dass der Präsident die Vereinigten Staaten in eine Rezession stürzen würde. Dazu kommt es wohl nicht, aus gleich mehreren Gründen – eine Kolumne von Michael Sauga: https://www.spiegel.de/wirtschaft/donald-trump-und-die-wirtschaft-in-den-usa-warum-kommt-es-nicht-zur-rezession-a-824209fa-bb47-4444-aa18-9d66ed731cfb
(S+) Europa und die USA wollen Pekings Staatseingriffe in die Wirtschaft kopieren. Warum das nicht gut gehen wird – eine Kolumne von Michael Sauga: https://www.spiegel.de/wirtschaft/industriepolitik-warum-der-westen-falsch-auf-china-blickt-kolumne-a-1e5b630d-a5f3-43a9-851e-c961e83881ad
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So unangenehm es für den Großbritanniens Premierminister ist, sich in der Außenpolitik Trump zu unterwerfen: Innenpolitisch läuft es noch viel schlimmer für ihn.
Ein Erdrutschsieg, der die 14-jährige Regierungszeit der Tories beendete. Eine absolute Mehrheit im Unterhaus. Die Voraussetzungen für Keir Starmer hätten kaum besser sein können, als er im Juli 2024 in die 10, Downing Street einzog. Und dennoch schlittert der britische Premierminister nun immer tiefer in die Krise. Droht Starmer das politische Aus?
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Steffen Lüdke, SPIEGEL-Korrespondent in London. Lüdke beschreibt, mit welchen Skandalen und Problemen Starmer zu kämpfen hat – und wie ihn ausgerechnet »Mister Brexit« Nigel Farage mit seiner neuen Partei vor sich hertreibt.
(S+) Skandale im Kabinett, rechtsextreme Massenproteste gegen Migration und jetzt die Kritik am Staatsbesuch von Donald Trump: Premier Keir Starmer erlebt die schwersten Tage seiner Amtszeit – von Christoph Giesen und Steffen Lüdke: https://www.spiegel.de/ausland/grossbritannien-keir-starmer-kaempft-gegen-skandale-und-rechtsextreme-proteste-a-69f64a62-0de8-4bec-b75e-41f4e0aa612c
(S+) Polierte Kutschen, eine verschnupfte Königin und ein Cocktail für den Präsidenten: Hinter den Mauern von Windsor lässt Donald Trump sich von der royalen Familie bespaßen. Nur ein Skandal stört die Inszenierung – von Christoph Giesen und Steffen Lüdke: https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-bei-koenig-charles-neun-minuten-scham-auf-den-mauern-von-windsor-a-b218ad90-2da9-46ce-b526-bd0c388d9bf5
(S+) Sie hetzen gegen den Premier, attackieren die Polizei, Elon Musk ruft zum Widerstand auf. Die Demonstration von 110.000 Menschen in London zeigt: Die britische Rechte ist zurück, und sie könnte für die Regierung gefährlich werden – von Christoph Giesen und Steffen Lüdke: https://www.spiegel.de/ausland/grossbritannien-rechte-mobilisierung-in-london-gefahr-fuer-premier-starmer-a-86dc2efd-988c-4d7c-b192-f619f29c6785
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33 Stunden nach dem Mord an dem rechten Aktivisten nimmt das FBI einen Verdächtigen fest. Es gibt Rufe nach Rache, aber auch Forderungen nach Mäßigung. Wie positioniert sich Donald Trump?
In der aktuellen Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit Timo Lehmann, derzeit für den SPIEGEL in den USA. Lehmann hat die Festnahme des Hauptverdächtigen Tyler R. verfolgt und unter anderem das Social-Media-Profil der Eltern eingesehen, bevor es gelöscht wurde. R. stammt aus einer strenggläubigen Familie, die eine Leidenschaft für Schusswaffen hegt. Und auch sonst passt vieles nicht in Trumps Bild eines »radikalen Linken«, der für die Tat verantwortlich sein soll.
(S+) Trump hetzt pauschal gegen das linke Lager, die Kirk-Witwe ruft zur »Schlacht« auf, der republikanische Gouverneur von Utah ist um Mäßigung bemüht. Nach dem Attentat von Utah stehen die USA am Scheideweg – von Timo Lehmann: https://www.spiegel.de/ausland/charlie-kirk-politische-spannungen-nach-mord-an-rechtsradikalem-aktivisten-a-6c5b4172-3bc4-4262-b24d-07470455d84e
(S+) Tyler R. wird verdächtigt, den ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk erschossen zu haben. Der 22-Jährige stammt aus einer strenggläubigen Familie, die eine Leidenschaft für Schusswaffen hegt – von Timo Lehmann, Claus Hecking und Nikolai Antoniadis: https://www.spiegel.de/ausland/charlie-kirk-wer-ist-der-mutmassliche-attentaeter-tyler-r-a-34760dca-82ce-4568-9910-16a45fdc83ff
(S+) Amerikas Rechte wird Charlie Kirk vermissen: die Älteren den Taktiker, der Spendengelder in junge Stimmen verwandelte. Die Jüngeren den Provokateur, der mit extremen Positionen neue Wählerschichten erschloss – von Bernhard Zand und Claus Hecking: https://www.spiegel.de/ausland/charlie-kirk-die-zwei-welten-des-langjaehrigen-vertrauten-von-donald-trump-a-75008d12-6627-499f-8d30-59b0e71a2530
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Explosionen mitten in Doha am helllichten Tag: Wie Israels Luftangriff auf die Hamas-Führung den Nahen Osten verändern wird.
Das Emirat Katar ist seit Jahren der Aufenthaltsort hochrangiger Hamas-Kader. Am Dienstag sollten in der Hauptstadt Doha führende Funktionäre der palästinensischen Terrororganisation über den Entwurf eines Waffenstillstandsabkommens für den Gazakrieg beraten, den die USA vorgelegt hatten. Israel nutzte das Treffen für einen Luftangriff auf die Hamas-Delegation. Die internationale Verurteilung folgte prompt. Sogar die USA distanzierten sich von dem Angriff auf ihren engsten Verbündeten in der Region, der bisher als Vermittler zwischen Israelis und Hamas aufgetreten war.
In der aktuellen Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Dunja Ramadan, SPIEGEL-Redakteurin im Auslandsressort, über die Folgen dieses Angriffs. Ist der Doha-Schlag ein Gamechanger für den Nahen Osten? Ein riskanter Präzedenzfall? Oder einfach nur der Beweis, dass Israel mittlerweile keinerlei roten Linien anerkennt und bereit ist, die Region vollends zu destabilisieren?
(S+) Mit dem Angriff auf die Hamas-Führungsriege in Katar zeigt Israel einmal mehr, dass es nicht mehr auf Verhandlungen setzt und sich ans Völkerrecht nicht gebunden fühlt. Was das für die Geiseln und die Menschen in Gaza bedeutet – von Juliane von Mittelstaedt und Dunja Ramadan: https://www.spiegel.de/ausland/israel-welche-folgen-der-angriff-von-doha-fuer-die-geiseln-und-die-menschen-in-gaza-hat-a-05b9723f-a35d-428b-a8f5-b566d6633e19
(S+) Israels völkerrechtswidriger Angriff auf Katar gefährdet die Sicherheit der gesamten Region. Wann wird Deutschland das endlich verstehen und mit anderen Verbündeten an einem Strang ziehen? – ein SPIEGEL-Leitartikel von Dunja Ramadan: https://www.spiegel.de/ausland/israel-greift-in-katar-an-der-stoerenfried-der-region-a-a23ba3b1-4ab8-4a79-946a-4e50561329e2
(S+) Der Angriff auf die Hamas-Führung in Katar entsetzt viele Israelis. Sie haben nur eine Sorge: Was bedeutet das für die Geiseln in Gaza? – von Richard C. Schneider: https://www.spiegel.de/ausland/israel-und-die-attacke-in-katar-das-militaer-zeigt-staerke-doch-viele-israelis-haben-angst-a-c6ca7709-c149-4012-bc3f-b6aa7e60c88b
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Diese Folge ist ursprünglich am 29. November 2024 erschienen. Im Rahmen des aktuellen Highlight-Programms während der Sommerpause von »Acht Milliarden« veröffentlichen wir sie hier noch einmal.
Angela Merkels Außenpolitik wirkt bis heute: im Verhältnis zu China, Russland und den USA. Die stellvertretende SPIEGEL-Chefredakteurin Melanie Amann bewertet im Gespräch diese Politik und erzählt, wie Merkel sich selbst sieht.
Altbundeskanzlerin Angela Merkel tourt gerade durch die bundesdeutsche Medienlandschaft und macht Werbung für ihr Buch. In »Freiheit«, ihrer Autobiografie, beschreibt Merkel ihr Leben. 35 Jahre als DDR-Bürgerin, 35 Jahre als Bürgerin der Bundesrepublik, 16 Jahre als Bundeskanzlerin. Auffällig bei der Lektüre ist, wie positiv Merkel ihr Erbe auch mit drei Jahren Abstand bewertet.
In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit der stellvertretenden SPIEGEL-Chefredakteurin Melanie Amann über Angela Merkels Außenpolitik. Mittlerweile werden die Merkel-Jahre von vielen kritisch gesehen. Insbesondere Merkels Russlandpolitik, ihre Unterstützung für das Erdgasprojekt Nord Stream 2, das Spardiktat bei der Bundeswehr, die Abhängigkeit ganzer Branchen von China, erscheinen heute als Fehler.
»Ich würde sagen, wenn ich böse bin: null Vision, wohin sie wollte. Wenn ich wohlwollend bin: Stabilität, Multilateralismus, der Weg des geringsten Widerstandes. Das war kurzsichtig und ist etwas, was man jetzt nur schwer zurückdrehen kann«, so Melanie Amann.
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Diese Folge ist ursprünglich am 15. April 2025 erschienen. Im Rahmen des aktuellen Highlight-Programms während der Sommerpause von »Acht Milliarden« veröffentlichen wir sie hier noch einmal.
Man kann es nicht anders sagen: US-Präsident Donald Trump stürzt die Weltwirtschaft mit seinen Zöllen ins Chaos. Das primäre Ziel ist klar: US-Präsident Donald Trump will Chinas Aufstieg stoppen und belegt vor allem Importe von dort mit brachialen Zöllen.
Auch wenn einige Produkte ausgenommen sind, gilt in der Spitze ein Einfuhrzoll von sagenhaften 145 Prozent. »Wir werden uns nicht von anderen Ländern als Geisel nehmen lassen, insbesondere nicht von feindlichen Handelsnationen wie China«, teilte Trump mit.
In der aktuellen Folge von »Trumps Amerika« spricht Host Juan Moreno mit Bernhard Zand, Korrespondent des SPIEGEL in New York und davor viele Jahre in China. Für Zand ist keineswegs ausgemacht, wer diesen Handelskrieg gewinnen wird: »Die USA standen bis vor Kurzem wirtschaftlich glänzend da. China hatte Probleme. Aber die Chinesen bereiten sich auf diese Situation seit gut zehn Jahren vor und wissen ziemlich genau, wie sie darauf reagieren können.«
Und noch eine andere Gefahr besteht. Sollte es den USA gelingen, die Chinesen wirklich wirtschaftlich zu isolieren, wonach es derzeit nicht aussieht, dürfte das die Wahrscheinlichkeit eines militärischen Konflikts mit Taiwan deutlich erhöhen. Dann wäre der Handelskrieg nur ein Vorspiel zu einem echten bewaffneten Konflikt, erklärt Zand.
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Die Welt brennt. Uns erreichen so viele Nachrichten wie noch nie – in Echtzeit. Juan Moreno schaut jede Woche mit den Korrespondent:innen des SPIEGEL auf einen Schauplatz und ordnet ein. »Acht Milliarden« ist der Auslands-Podcast des SPIEGEL. Jeden Samstag neu.
Und bei »Trumps Amerika« behält Janita Hämäläinen mit den SPIEGEL-Korrespondent:innen in Washington, D.C. und New York City die Entwicklungen in den USA im Blick. Jeden Mittwoch neu.
Schickt uns Fragen oder Feedback gern an [email protected]
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