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US-Präsident Joe Biden verfolgt eine einfache PR-Strategie: Kriegsmüde Amerikaner werden sagen, dass der Abzug aus Afghanistan richtig und gut war. Und in einigen Monaten spricht niemand mehr darüber, welch eine Katastrophe das Ende des Afghanistan-Einsatzes war. Eine politische Wette auf seine Zukunft, die sein Ansehen nachhaltig beschädigen könnte.
Haben Sie Feedback zur Sendung? Wir freuen uns stets über Kritik, Anregungen, Themenvorschläge und auch Lob, kurz: Feedback zu »Acht Milliarden« – schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an [email protected].
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Peking reicht den Taliban demonstrativ die Hand und strebt »freundliche Beziehungen« mit ihnen an. Warum? China spielt ein großes Spiel im Nahen und Fernen Osten. Und Afghanistan ist Pekings neueste Schachfigur.
»Das ist ein hochkompliziertes Spiel, eine Art geopolitisches Schach«, erklärt Bernhard Zand, der für den SPIEGEL seit Jahrzehnten erst aus dem Nahen und dann aus dem Fernen Osten berichtet, »und man muss sich vor Augen führen: China hat keine echten Verbündeten.« Wie die eiskalte Weltmacht dieses Spiel angeht, beschriebt er in der aktuellen Episode von »Acht Milliarden«.
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Die Attacke auf das World Trade Center vereinte die westliche Welt im Kampf gegen den Terror. 20 Jahre später ist der Westen sich wieder einig: Niemand will Schuld haben am Desaster in Afghanistan. Wie kam es so weit?
Host Olaf Heuser spricht darüber unter anderem mit SPIEGEL-Korrespondent Christoph Reuter, der das Land so gut kennt wie nur wenige andere – er hat selbst jahrelang in Kabul gelebt.
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Jarosław Kaczyński baut Polen in eine Autokratie um und die EU hat dabei lange Zeit tatenlos zugesehen. Jetzt reagiert die Kommission – aber es könnte zu spät sein.
Wie sehr Polinnen und Polen Europäer sind, inwiefern sich auch die deutsche Haltung gegenüber dem direkten Nachbarn im Osten ändern muss und worauf es in den kommenden Wochen ankommt, das erfahren Sie in dieser Episode von »Acht Milliarden«:
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Einreisestopp oder Maskenverbote: In den USA zeigt sich, wie Politiker aller Lager die Pandemie für ihre Interessen nutzen. Doch die Taktik könnte sich rächen.
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Zehn Jahre lang war Tunesien das einzige demokratische Land des Arabischen Frühlings. Doch die verhassten Eliten sind geblieben, die Probleme auch. Welche Folgen hat der Staatsstreich des Präsidenten – auch für Europa?
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Die Deutschen sind fort, die Amerikaner bald auch. Und die Taliban waren nie wirklich weg. 20 Jahre Afghanistan-Mission zeigen: Der Westen muss noch einiges lernen, wenn er denn Diktaturen stürzen und Staaten retten will.
SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter bescheinigt den Taliban, das Land und seine Einwohnerinnen und Einwohner stets besser verstanden zu haben, als Nato, EU und USA. Und der afghanischen Führung fehlenden Willen, einen zukunftsfähigen Staat aufzubauen. Welche Fehler in zwanzig Jahren Afghanistan-Intervention gemacht wurden, welche Lehren daraus gezogen werden müssten und warum vielleicht sogar die Absicht des Westens ein Problem darstellt, das erklärt Christoph Reuter in dieser Podcast-Episode von »Acht Milliarden«.
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Am 22. Juli 2011 ermordete Anders Breivik 77 Landsleute, die meisten von ihnen junge Menschen. Damals schwor sich Norwegen auf einen Weg der Liebe und des Zusammenhalts ein. Was ist davon übrig?
Alexandra Rojkov und Dietmar Pieper haben mit Überlebenden des Massakers auf der Insel Utøya darüber gesprochen. Im Podcast erzählen Sie von ihren Erkenntnissen.
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30 Jahre nach dem Zerfall Jugoslawiens stehen die Nachfolgestaaten am Scheideweg: Von der EU vernachlässigt, wenden Sie sich anderen Mächten zu. Und entdecken erneut alte Feindbilder. SPIEGEL-Reporter Walter Mayr beobachtete als junger Redakteur den gesamten Konflikt, als Jugoslawien zerfiel – vom Krieg in Slowenien und Kroatien 1991 bis zum NATO-Einsatz im Kosovo. Mit Host Olaf Heuser spricht er darüber, wie stabil die neu entstandenen Staaten sind, warum der Hass zwischen den Volksgruppen in der Region immer noch weitergegeben wird und welche Fehler die EU heute in Bezug auf Kroatien, Nordmazedonien und die anderen Staaten macht.
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Die Rechtspopulisten haben bei den französischen Regionalwahlen schlechter abgeschnitten als erwartet. Doch zum Aufatmen ist es zu früh. Denn auch die Partei von Präsident Emmanuel Macron schwächelt.
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Der Auslands-Podcast des SPIEGEL. Für alle, denen die Welt nicht egal ist. Juan Moreno will die Geschichten hinter den Nachrichten erfahren. Jeden Freitag neu.
Die aktuellen Entwicklungen und Hintergründe zur US-Wahl finden Sie unter https://www.spiegel.de/thema/us-praesidentschaftswahl-2024/
Die aktuellen Entwicklungen und Hintergründe zum Krieg in der Ukraine finden Sie unter https://www.spiegel.de/thema/ukraine_konflikt/
Wir freuen uns über Kritik und Vorschläge an [email protected]
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