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Sowohl Long- und Post-Covid als auch Post-Vac zeichnen sich durch eine große Symptombandbreite aus. Der Unterschied zwischen den Erkrankungen liegt in der Dauer der anhaltenden Beschwerden beziehungsweise der Art des Viruskontakts (bei Long-/Post-Covid durch Infektion, bei Post-Vac aufgrund spezifischer Impfung).
Über 200 Symptome werden im Zusammenhang mit dem Post-Covid-Syndrom beschrieben, im Podcast werden die häufigsten vorgestellt. Die Hausärztin oder der Hausarzt hat bei der Diagnosestellung eine wichtige Rolle: Andere ursächliche Erkrankungen sind auszuschließen und ggf. sind Facharztüberweisungen zur Abklärung sinnvoll, denn Long-/Post-Covid sind Ausschlussdiagnosen. Bisher gibt es keine beweisenden Biomarker, die Pathomechanismen sind unklar. Somit steht aktuell keine kausale Therapie zur Verfügung, aber zahlreiche symptomorientierte Maßnahmen zur Linderung.
Für die Hausärztinnen und Hausärzte ergeben sich viele Fragen: Wie viele Betroffene gibt es eigentlich? Welche Diagnostik und Therapien sind möglich und sinnvoll? Was ist bei der Verordnung zu beachten? Diese und weitere Fragen werden in dieser Episode thematisiert.
Auf den Seiten der AOK Niedersachsen und der MHH gibt es zahlreiche der hier vorgestellten Informationen rund um das Thema Long-/Post-Covid kompakt zusammengefasst:
Weitere Informationen finden Sie hier:
Noch ein Tipp: Weitere nützliche Informationen zur Arznei- und Heilmittelversorgung finden Sie online: aok-gesundheitspartner.de
Die Kassenärztliche Vereinigung bietet in ihrem geschützten Bereich ebenfalls Informationen zur Versorgung mit Arznei- und Heilmitteln: kvn.de
Wünschen Sie weitere Informationen oder einen individuellen Beratungstermin für die Praxis? Wir sind gern für Sie da. Schreiben Sie uns einfach eine Mail oder rufen Sie uns an.
Kontaktdaten:
Mail: [email protected]
Telefon Arzneimittelberatung: 0511 285-13356
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Die Gesundheit ist laut Weltgesundheitsorganisation WHO das höchste Gut des Menschen. Zur Erhaltung und Förderung unseres Wohlbefindens ist vor allem der Lebensstil entscheidend. Der Ernährung wird dabei die größte Bedeutung bei der Prävention und Behandlung von Krankheiten zugemessen.
Chronische Erkrankungen stehen in einem engen Zusammenhang mit ungesunder Ernährung. Aber auch andere Risikofaktoren wie Umwelteinflüsse oder unsere Gene spielen eine Rolle. In diesem Podcast berichten wir, mit welchen einfachen Ernährungsempfehlungen Menschen mit Diabetes und Bluthochdruck Einfluss auf ihre Gesundheit nehmen und Beschwerden lindern können. Hören Sie rein, um zu erfahren, mit welchen simplen und konkreten Tipps Sie Ihre Patientinnen und Patienten unterstützen können.
Die AOK Niedersachsen bietet ihren Versicherten eine individuelle Ernährungsberatung vor Ort, am Telefon oder auch online an. Nähere Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie hier: aok.de > Ernährungsberatung.
Noch ein Tipp: Weitere nützliche Informationen zur Arznei- und Heilmittelversorgung finden Sie online: aok-gesundheitspartner.de
Die Kassenärztliche Vereinigung bietet in ihrem geschützten Bereich ebenfalls Informationen zur Versorgung mit Arznei- und Heilmitteln: kvn.de
Wünschen Sie weitere Informationen oder einen individuellen Beratungstermin für die Praxis? Wir sind gern für Sie da. Schreiben Sie uns einfach eine Mail oder rufen Sie uns an.
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Mail: [email protected]
Telefon Arzneimittelberatung: 0511 285-13356
Das Arztportal ist ein zentraler Zugangspunkt für unterschiedlichste Anwendungsfälle. Wir wollen damit weg von verschiedenen Insellösungen und den Nutzerinnen und Nutzern unsere Services gebündelt an einem Ort zur Verfügung stellen – möglichst einfach erreichbar.
Das Arztportal hat aktuell ungefähr 1.800 registrierte Nutzer/-innen, Tendenz steigend. Das Herzstück des Portals ist der Abrechnungsschein, den die Ärztin oder der Arzt bzw. die/der Praxismitarbeitende ganz einfach vor Ort in der Praxis ausdrucken kann. Somit fallen zeitaufwendige Telefonate mit der AOK weg.
Verschiedene Statusabfragen, wie z. B. der Zuzahlungsbefreiungsstaus oder die Anzeige des aktuellen Pflegegrads werden ebenso gut angenommen, wie unsere arztbezogenen Berichte zu Arznei- und Heilmitteln und zur Hausarztzentrierten Versorgung (HzV).
Außerdem haben Sie die Möglichkeit zu prüfen, ob eine Patientin oder ein Patient in ein Disease-Management-Programm (DMP) eingeschrieben ist. Über die DMP-Fallführung erhalten Sie u. a. Informationen über von Ihnen zu erstellenden Erst- und Folgedokumentationen sowie zu Ausschreibungen. Hier können Sie auch direkt für einzelne Fälle Kontakt zu den fachlichen Ansprechpartnern aufnehmen.
Das Arztportal wird stetig weiterentwickelt und wir freuen uns über Anregungen und Feedback über [email protected] .
Die Registrierung im Arztportal ist ganz einfach:
Noch ein Tipp: Weitere nützliche Informationen zur Arznei- und Heilmittelversorgung finden Sie online: aok-gesundheitspartner.de
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Telefon Support: 0511 285-34679
Es gibt ein vielfältiges Feld an Wirkstoffen gegen Depressionen. Welches Präparat kommt für wen in Frage und mit welchen Nebenwirkungen ist bei der Einnahme zu rechnen? Wir informieren in dieser Episode über Therapieoptionen der Antidepressiva.
Die Nebenwirkungen der Antidepressiva sind vielfältig und von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Bestimmte Nebenwirkungen kommen häufiger vor als andere. Einige Nebenwirkungen müssen zudem besonders abgefragt werden, da Menschen mit einer Depression diese nicht gern ansprechen. Das kann dazu führen, dass die Medikation von allein beendet wird. Wir geben heute einen Überblick über diese Thematik und sprechen über bekannte Fakten, die man sich immer mal wieder in Erinnerung rufen sollte.
In unserem heutigen Podcast sprechen wir über Ernährung. Wo liegen die Herausforderungen und was kann bei Übergewicht und Adipositas helfen? Kann man allein über Ernährungsumstellung und sportliche Aktivität seine Ziele erreichen? Und wann ist Ernährung nur noch unterstützend wirksam?
Für den Einsatz von Medikamenten bei Diabetes gilt: Alternative Maßnahmen haben nach den gesetzlichen Regelungen immer Vorrang (siehe Arzneimittel-Richtlinie auf der Seite des Gemeinsamen Bundesausschusses). Nach medikamentöser Ersttherapie zum Beispiel mit Metformin haben sich unter anderem die Glucagon-Like-Peptid-1-Agonisten etabliert.
Diese hochwirksamen Medikamente sollen nun auch zur Gewichtsreduzierung eingesetzt werden. Sie sind jedoch für eine alleinstehende medikamentöse Behandlung nicht vorgesehen. Ihr Einsatz ist nur als unterstützende Maßnahme empfohlen. Voraussetzung dafür sind zum Beispiel Lebensstilveränderungen (Ernährungsumstellung und Steigerung der körperlichen Aktivität) oder verhaltenstherapeutische und psychologische Interventionen (siehe Bulletin zur Arzneimittelsicherheit des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Die AOK Niedersachsen bietet für Interessierte eine Ernährungsberatung durch qualifizierte Fachkräfte an: Anmeldung für die AOK-Ernährungsberatung für Versicherte.
Wissenswertes zum Einsatz von Glucagon-Like-Peptid-1-Agonisten
Für wen eignen sich diese Medikamente zum Abnehmen? Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten? Und bezahlt die Kasse diese Leistung? Diesen Fragen gehen wir in der Podcastfolge nach.
Viel Spaß beim Hören!
Noch ein Tipp: Weitere nützliche Informationen zur Arznei- und Heilmittelversorgung finden Sie online: aok-gesundheitspartner.de
Die Kassenärztliche Vereinigung bietet in ihrem geschützten Bereich ebenfalls Informationen zur Versorgung mit Arznei- und Heilmitteln: kvn.de
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Mail: [email protected]
Telefon Arzneimittelberatung: 0511 285-13356
In der aktuellen Episode stellen wir Ihnen die HeilmittelPRO-Beratung der AOK Niedersachsen und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen vor. Es handelt sich um ein Beratungsangebot, in dem die Vorgaben der Heilmittel-Richtlinie und der Gesetze sowie die Verordnungsqualität und Wirtschaftlichkeit näher erläutert wird.
Mit individuellen Vergleichskennzahlen zur jeweiligen Facharztgruppe und der Auswertung von einzelnen Verordnungen wird in den Beratungen auf die Vertragsärztin bzw. den Vertragsarzt eingegangen.
Neben der Vorstellung der HeilmittelPRO-Beratung konnten wir einen O-Ton von einem Arzt aus der KV Bezirksstelle Lüneburg gewinnen, der das Angebot bereits in Anspruch genommen hat und von seiner Erfahrung der Beratung berichtet.
Die professionelle Beratung durch die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen und der AOK Niedersachsen ist ein nützlicher Service für Ihren Praxisalltag. Das Ziel ist eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Versorgung Ihrer Patientinnen und Patienten mit Heilmitteln.
Noch ein Tipp: Weitere nützliche Informationen zur Arznei- und Heilmittelversorgung finden Sie online: aok-gesundheitspartner.de
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Telefon Heilmittelberatung: 0800 2656711
Die angepasste Kompressionstherapie ist ein wichtiger Bestandteil bei einer venösen Insuffizienz. Die Venenklappen sind in Mitleidenschaft gezogen, schließen nicht mehr richtig. Das sauerstoffarme Blut muss wieder zum Herzen geführt werden, dafür sind Venenklappen zuständig. Sind diese defekt, schließen nicht mehr richtig, kann das Blut nicht ausreichend zum Herzen transportiert werden, es entsteht ein Stau und es bilden sich z. B. Ödeme, Varizen, zyanotische Haut, Ekzeme/Stauungsekzeme oder sogar ein Ulcus cruris venosum.
Erste Anzeichen für eine venöse Insuffizienz sind Kribbeln in den Beinen oder dicker werdende Beine durch die Flüssigkeitseinlagerungen. Es können sogenannte Besenreiser bis hin zur Varikose entstehen.
Wichtig: Zunächst muss immer eine Diagnostik mit einer aussagekräftigen Diagnose erfolgen und im Anschluss folgt die angepasste Therapie!
Achtung: Bei fortgeschrittener pAVK, dekompensierter Herzinsuffizienz oder septischer Phlebitis darf nicht komprimiert werden.
Im Podcast erfahren Sie, was bei einer Kompression zu beachten ist. So ist beispielsweise besonders auf Ödeme und Hautpflege sowie eine regelmäßige Bewegung zu achten. Besonders praktisch sind Mehrkomponentensysteme, welche je nach Krankheitsbild bis zu 7 Tagen am Unterschenkel bleiben können. Kurzzugbinden erzielen einen hohen Arbeits- und niedrigen Ruhedruck und sind daher für nicht mobile Personen geeignet, Langzugbinden erzeugen einen hohen Ruhe- u. niedrigen Arbeitsdruck und eigenen sich daher besser für mobile Personen.
Erfahren Sie im Podcast außerdem, was bei der Versorgung mit Kompressionsstrümpfen bedacht werden sollte. Und wie sollten betroffene Patientinnen und Patienten richtig mit in die Behandlung einbezogen werden?
Gute Informationen zum Thema chronische Wunden und Kompressionstherapie finden Sie auf den Seiten des Wundzentrums Hamburg. Sehr empfehlenswert sind die Patientenbroschüren, hierfür stehen kostenlose Downloads zur Verfügung.
Literaturempfehlung: Moderne Wundversorgung Kerstin Protz, Elsevier- Verlag
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Telefon: 04131 715-25392
Die Behandlung einer Hypercholesterinämie ist hausärztlicher Alltag. Die Erkrankung geht mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko einher. Die Therapie hat daher einen relevanten Stellenwert in der Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Vielen Personen gelingt es, ihre Blutfettwerte durch einen gesunden Lebensstil positiv zu beeinflussen. Oft sind aber auch Medikamente zur Regulation der Blutfettwerte Bestandteil der ärztlichen Therapie. Ob Medikamente erforderlich sind und welches Mittel sich individuell eignet, prüft die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.
Eine Vielzahl von verschiedenen Wirkstoffen steht für die medizinische Versorgung zur Verfügung: Statine, Ezetimib, Bempedoinsäure und PCSK9-Hemmer/siRNA.
Unter welchen Voraussetzungen der jeweilige Wirkstoff ärztlich verordnet werden darf, ist in der Anlage III der Arzneimittel-Richtlinie beschrieben.
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Nicht alle Arzneimittel werden von älteren Menschen genauso gut vertragen wie von jüngeren. Die PRISCUS-Liste ist eine Liste von Arzneimitteln, die bei älteren Menschen möglichst vermieden werden sollten, da sie ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Wirkungen haben.
Die Liste wurde von einem Expertenteam im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit in Deutschland erstellt. Sie ist nach dem Prinzip der „positiven Auflistung“ strukturiert: Das bedeutet, dass nur Arzneimittel aufgeführt sind, die vermieden werden sollten. Diese Liste potenziell inadäquaten Medikamente (PIM) für ältere Menschen ab 65 Jahre wurde erstmals im Jahr 2010 veröffentlicht, im Januar 2023 wurde eine aktualisierte Version publiziert.
Die PRISCUS-2.0-Liste umfasst inzwischen 177 Wirkstoffe, die ursprüngliche Liste aus dem Jahr 2010 hatte 83. Praxisnah ist, dass die Liste Alternativen oder Maßnahmen nennt, falls ein PIM doch für ältere Patienten und Patientinnen verordnet werden muss. Im Podcast besprechen wir einige Beispiele und geben Tipps für Ihren Praxisalltag.
Mehr Informationen zur PRISCUS-Liste und deren Aktualisierung sowie die Liste selbst sind auf der Webseite zu PRISCUS 2.0 zu finden.
Über das Projekt und die Methodik zur Aktualisierung berichtet außerdem das Ärzteblatt.
Noch ein Tipp: Weitere nützliche Informationen zur Arznei- und Heilmittelversorgung finden Sie online: aok-gesundheitspartner.de
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