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In der Reisezeit wird vermehrt in den Hausarzt-Praxen nachgefragt, welche Medikamente in die Reiseapotheke gehören. Welche Impfungen sollten vorab durchgeführt und wann muss damit begonnen werden? Was müssen chronisch Kranke beachten?
Weitere Tipps und nützliche Informationen finden Sie unter den nachstehenden Links:
AOK Niedersachsen: Spezielle Impfungen für Reisende
AOK Niedersachsen: Checkliste: Was gehört in die Reiseapotheke?
ADAC: Tipps für die perfekte Reiseapotheke
AOK Niedersachsen: Reisen mit Diabetes: Checkliste für den Urlaub
Deutsche Diabetes-Hilfe e.V.: Reisen mit Diabetes
BfArM: Reisen mit Betäubungsmitteln
Noch ein Tipp: Weitere nützliche Informationen zur Arznei- und Heilmittelversorgung finden Sie online: aok-gesundheitspartner.de
Die Kassenärztliche Vereinigung bietet in ihrem geschützten Bereich ebenfalls Informationen zur Versorgung mit Arznei- und Heilmitteln: kvn.de
Wünschen Sie weitere Informationen oder einen individuellen Beratungstermin für die Praxis? Wir sind gern für Sie da. Schreiben Sie uns einfach eine Mail oder rufen Sie uns an.
Kontaktdaten:
Mail: [email protected]
Telefon Arzneimittelberatung: 0511 285-13356
Der verantwortungsvolle Umgang mit Arzneimitteln, für die ein Festbetrag gilt, ist eine zentrale Herausforderung im hausärztlichen Versorgungsalltag. Festbeträge sind ein wichtiges Instrument zur Steuerung der Arzneimittelkosten – und ein Beitrag zur Versorgungssicherheit.
In dieser Episode erläutern Judith Meemken und Tina Tatenhorst, beratende Apothekerinnen der AOK Niedersachsen, die Grundlagen des Festbetragssystems. Was steckt hinter dem Festbetrag? Was bedeutet er für die Versorgung? Wie gelingt eine wirtschaftliche und bedarfsgerechte Verordnungsweise und was ist wichtig für eine vertrauensvolle Patientenkommunikation? Diesen Fragen gehen wir in der aktuellen Episode auf den Grund.
Die Festbeträge werden zweistufig festgelegt: Der Gemeinsame Bundesausschuss ist für die Festlegung der Festbetragsgruppen zuständig. Der GKV-Spitzenverband errechnet im Nachgang die Festbeträge und stellt 14-tägig Übersichten über sämtliche Festbeträge zur Verfügung. Auf den Seiten des Bundesinstituts für Arzneimittel finden Sie diese Übersichten zu Arzneimittel-Festbeträgen ebenfalls.
Noch ein Tipp: Weitere nützliche Informationen zur Arznei- und Heilmittelversorgung finden Sie online: aok-gesundheitspartner.de
In dieser Podcast-Folge erhalten Sie einen praxisorientierten Überblick zur Verordnung von medizinischem Cannabis. Im Fokus stehen die rechtlichen Rahmenbedingungen, mögliche Indikationsstellungen und wirtschaftliche Aspekte der Verordnung. Darüber hinaus wird erläutert, welche formalen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, wie Genehmigungsverfahren ablaufen und welche Aspekte der wirtschaftlichen Versorgung besondere Aufmerksamkeit erfordern. Hinweise wie z. B. Preislisten finden Sie auf unserer Gesundheitspartnerseite. Hilfreiche Tipps und Beispiele für typische Indikationen und Anwendungen sowie Hinweise für eine rechtssichere Dokumentation stehen ebenfalls im Fokus.
Auf den Seiten des Medizinischen Dienstes finden Sie eine Anleitung zur sozialmedizinischen Begutachtung von Cannabinoiden nach § 31 Absatz 6 SGB V: Begutachtungsanleitung.
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Die Kassenärztliche Vereinigung bietet in ihrem geschützten Bereich ebenfalls Informationen zur Versorgung mit Arznei- und Heilmitteln: kvn.de
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Die niedersächsische Arzneimittelvereinbarung regelt neben dem Volumen der Arzneimittelausgaben, allgemeinen Verordnungshinweisen und der Bildung einer Arbeitsgruppe auch die Arzneimittelziele. Seit 2017 verhandeln die GKV-Landesverbände und die KVN gemeinsam qualitative und quantitative Wirtschaftlichkeitsziele je Vergleichs- bzw. Facharztgruppe. Seit 2023 greift folgende Systematik:
Es werden qualitative Wirtschaftlichkeitsziele für alle Vertragsärztinnen und Vertragsärzte und zwei oder drei quantitative Wirtschaftlichkeitsziele je Vergleichs- bzw. Facharztgruppe definiert. Die quantitativen Ziele haben die Besonderheit, dass die Einhaltung des Zielwerts eine positive Auswirkung auf die Durchschnittswerteprüfung hat.
Jedes Ziel wird für sich betrachtet. Bei Zielerreichung wird der Überschreitungsbetrag (= der Betrag oberhalb der Interventionsgrenze von 50 %) im Rahmen der Vorabprüfung der Durchschnittswerteprüfung reduziert. Die Reduzierung erfolgt um einen je Ziel festgelegten Prozentsatz, die sogenannte Gewichtung. Die Gesamtgewichtung aller Ziele innerhalb einer Vergleichs- bzw. Facharztgruppe beträgt immer 100 Prozent.
Diese Episode stellt die Neuerungen in der Arzneimittelvereinbarung 2025 vor und gibt einen kompakten Überblick über deren Systematik. Weiterführende Informationen zur Systematik der Arzneimittelvereinbarung erhalten Zuhörer in Episode 23 der AOK-Praxis-Talk-Reihe.
Die Vereinbarung, die FAQs und die entsprechenden Informationsschreiben finden Sie auf der Homepage oder im geschützten Bereich Ihrer Kassenärztlichen Vereinigung: KVN Portal Login
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Die jährliche Grippeschutzimpfung ist ein essenzieller Bestandteil der Prävention in der hausärztlichen Praxis. Doch was muss bei der Bestellung des Impfstoffes beachtet werden? Wie lassen sich Über- oder Unterbestellungen vermeiden? Und welche wirtschaftlichen Aspekte spielen eine Rolle? In dieser Folge sprechen wir mit Frau Dr. Kathrin Lind und Frau Katja Thomas über Bestellfristen, Lieferengpässe, Lagerung und Abrechnung von Grippeimpfstoffen, damit ihre Praxis optimal vorbereitet ist.
Auf den Seiten des Paul-Ehrlich-Institutes, des Robert-Koch-Institutes, der KVN und unserer Gesundheitspartnerseite finden Sie hilfreiche Informationen rund um das Thema Grippeschutzimpfung. Jetzt reinhören!
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Polymedikation ist ein häufiges Thema in der hausärztlichen Versorgung älterer Menschen. Doch wie behält man den Überblick, wenn die Liste der Arzneimittel immer länger wird? In dieser Folge diskutieren Prof. Dr. Olaf Krause, Chefarzt für Innere Medizin und Geriatrie in der MHH, und Frau Dr. Vanessa Plate, Apothekerin bei der AOK Niedersachsen, praxisnahe Ansätze zur Optimierung der Medikamententherapie. Dazu zählen Deprescribing und regelmäßige Überprüfungen, um Wechselwirkungen zu vermeiden.
Wichtige Werkzeuge bei der Auswahl geeigneter Medikamente sind die Priscus-Liste oder die Forta-Liste. Sie können eingesetzt werden, um potenziell inadäquate Medikamente – kurz PIMS – zu identifizieren und die Therapie mit diesem Wissen zu verbessern.
Ein weiterer Faktor, auf den beim Thema Polymedikation ein Augenmerk gelegt werden sollte, ist die anticholinerge Last. Diese lässt sich mit verschiedenen, neu entwickelten Risikoskalen oder Scores ermitteln, die die anticholinerge Potenz von Arzneistoffen vergleichen. Die anticholinerge Last einer Patientin oder eines Patienten wird durch Addition der anticholinergen Scores aller Arzneistoffe ermittelt, beispielsweise mit dem ACB-Calculator.
Die S3-Leitlinie Multimedikation bietet ebenfalls Hinweise, welche Prüfungen in der hausärztlichen Versorgung bei Polymedikation hilfreich sind.
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Mehrere Krankheiten, mehrere Medikamente – aber wie viel ist zu viel? In dieser Folge sprechen Frau Dr. Vanessa Plate, Apothekerin bei der AOK Niedersachsen, und Prof. Dr. Olaf Krause, Facharzt für Innere Medizin und Geriatrie in der MHH, über die Herausforderungen der Polymedikation bei Patientinnen und Patienten in jedem Alter.
Vom Kind mit chronischen Erkrankungen bis zum multimorbiden älteren Patienten: Was in der hausärztlichen Versorgung zu beachten, um die richtige Balance zwischen notwendigen Therapien und Übermedikation zu finden? Hören Sie rein und erfahren Sie, wie Sie die Kunst der Medikationsoptimierung in ihrem Praxisalltag meistern.
Wir klären, wie Sie den Überblick im Medikationsplan behalten und welche Strategien zur Reduktion von Polypharmazie sinnvoll sind. Das Tool „Medstopper“ unterstützt Hausärztinnen und Hausärzte dabei, Medikationen sicher und evidenzbasiert zu reduzieren. Es zeigt auf, welche Medikamente potenziell abgesetzt oder reduziert werden können, um Nebenwirkungen und Übermedikation zu vermeiden.
Außerdem gibt es Tipps, wie Sie unerwünschte Wechselwirkungen vermeiden, wie sie aktiv Ihre Patientinnen und Patientinnen in die Therapieplanung einbinden können und dadurch ihre Lebensqualität steigern.
Hören Sie rein und erfahren Sie, wie Sie die Kunst der Medikationsoptimierung in Ihrem Praxisalltag meistern können.
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Seit 01. November 2024 ist die Blankoverordnung auch in der Physiotherapie möglich. In der Episode wird auf die unmittelbaren Auswirkungen in der täglichen Arbeit und auf das Verordnungsvolumen eingegangen.
Die vertraglichen Inhalte und Vorgaben werden von Frau Franzke und Herrn Völskow erläutert. Beide sind seit Jahren im Bereich der Heilmittelversorgung bei der AOK Niedersachsen tätig.
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Zum 1. Oktober 2024 wird die Verordnung von Manueller Lymphdrainage flexibler und es ändern sich die Voraussetzungen und Vorgaben.
Zur Erklärung der vertraglichen Inhalte und neuen Voraussetzungen werden Frau Franzke und Herrn Völskow, beide seit Jahren im Bereich der Heilmittelversorgung bei der AOK Niedersachsen tätig, Rede und Antwort stehen.
Die Heilmittel-Richtlinie wird aufgrund der Änderung entsprechend angepasst. Es kann insgesamt flexibler verordnet werden und die Therapeutinnen und Therapeuten erhalten unter bestimmten Bedingungen etwas mehr Versorgungsverantwortung.
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Vitamin D, ein essenzielles Hormon, ist nicht nur für die Knochengesundheit, sondern auch für viele andere Prozesse im Körper von großer Bedeutung. In dieser Episode beleuchten wir die Bedeutung von Vitamin D für die Gesundheit, besprechen typische Mangelerscheinungen und ihre Folgen und geben praktische Tipps für die Diagnostik und Therapie. Welche Patientengruppen sind besonders gefährdet, einen Mangel zu entwickeln? Wann ist eine Supplementation sinnvoll? Zudem werfen wir einen Blick auf mögliche Überdosierungen und deren Folgen.
Auf der AOK-Gesundheitspartnerseite finden Sie weitere Hinweise z. B. zur Berechnung der erforderlichen Initialdosis und zur Dauer der Behandlung mit hochdosiertem Vitamin D oder auch Hinweise zur wirtschaftlichen Verordnung von Vitamin D.
Das Robert Koch-Institut bietet eine gute Übersicht zur Beurteilung des Vitamin- D-Status und deren Interpretationen.
Egal, ob Sie Ihr Wissen auffrischen oder neue Impulse für Ihre Praxis gewinnen möchten – diese Folge bietet praxisnahe Informationen und hilfreiche Tipps für den Alltag.
Noch ein Tipp: Weitere nützliche Informationen zur Arznei- und Heilmittelversorgung finden Sie online: aok-gesundheitspartner.de
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