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  • Frieren und hungern für den Endsieg | Von Willy Wimmer
    Diesen NAZI-Sprech kennen wir
    Ein Kommentar von Willy Wimmer.
    Trump hatte etwas Gutes. Er vermied es, den üblichen amerikanischen Präsidenten-Krieg anzuzetteln. Das sind jene Kriege, die ein Präsident dann exekutieren muss, wenn den amerikanischen Strukturen danach ist und das Washingtoner System die Lage eskalierend für reif hält. Die von Trump ausgehende Unlust auf einen solchen Krieg führte maßgeblich dazu, seine mögliche Wiederwahl unter allen Umständen zu verhindern. Trump wiederum muss seinen Ohren und Augen nicht getraut haben, als er das aus Westeuropa auf ihn gerichtete Trommelfeuer gewahr wurde. Dieses war gegen jeden Ansatz einer auf Verständigung mit Russland gerichteten Politik seitens der Vereinigten Staaten gerichtet. Da hielt man es unter Führung von Frau Dr. Merkel als deutscher Bundeskanzlerin mit denen, denen es lieber war, es mit Präsident Obama zu tun zu haben. Dem war zu Russland nichts anderes eingefallen, als dieses größte Land der Erde als "Regionalmacht" einzustufen. Offenbar in völliger Unkenntnis darüber, dass ein angemessen von anderen Staaten behandeltes Russland auch ein Maßstab dafür ist, in welchem Maße sich die Staaten im amerikanischen Globallager mit einem etwaigen Freiraum gegenüber amerikanischer Dominanz entsprechend eigener Interessen bewegen können. Für Deutschland ist der Maßstab dafür das Erdgas-Röhrengeschäft zwischen Bonn und Moskau aus den siebziger Jahren.
    Joe Biden ließ es krachen, wie man es in der endlosen Kette amerikanischer Kriege von einem aus den Reihen der Demokraten stammenden US-Präsidenten gewohnt ist. Wenn man sich die Reihe der Großspender für den Milliarden verschlingenden Wahlkampf in den USA ansieht, kann man die Regionen lokalisieren, in denen seither die Kaviardosen leergelöffelt werden. Der Startschuss für die neue und diesmal den ganzen Globus umfassende Kriegs-Kampagne der USA - ohne Trump - fiel vor einem Jahr, als Präsident Joe Biden in gewohnt diplomatischer US-Vorgehensweise den russischen Präsidenten Putin einen "Killer" nannte und der Rest der Welt das auf das Lebensalter von Präsident Biden zurückführte. Diese Formulierung umfasst seither die gesamte Welt, wie wir seit dem Krieg in der Ukraine und seit einigen Tagen in der bedingten Kriegserklärung von Präsident Biden aus dem schicken Interieur japanischer Teestuben gegen China wegen Taiwan und dem globalen und zeitgleichen Presseaufschlag zur Kriegsankündigung von Präsident Biden wegen der westlichen chinesischen Provinz Singkiang vernehmen konnten. Dadurch wird der Eindruck geschaffen, dass in den USA die Würfel zugunsten eines "Meeres von Blut" auf dem euro-asiatischen Kontinent gefallen sind.
    Die Kriegs-und Konfliktherde werden auf eine regionale Schnur aufgezogen und in Washington wird der Zünder betätigt. In Washington wird offensichtlich billigend in Kauf genommen, dass sich die Welt ein Urteil darüber bildet, was die USA getrieben hat, vom Krieg in der Ukraine bis nach Taiwan jetzt zu zünden, nachdem noch US-Präsident Trump die Kriege beenden wollte, weil die Heimatbasis im Chaos zu versinken drohte. Soll jetzt der Nuland-Faktor über investiertes Geld Maßstab für den Globalkrieg sein? Zünden, so lange es noch geht?


    Präsident Biden hat ausreichende Erfahrung darin, den Zündmechanismus zu konstruieren, mit dem Kriege losgetreten werden können. Alleine die Vorgeschichte des Krieges in der Ukraine macht das deutlich.

    Noch sind uns die Worte des französischen Präsidenten Macron in den Ohren, nachdem er in Moskau war. Russland habe berechtigte Fragen wegen der Sicherheitslage in Europa. Es habe ein Recht darauf, diese Fragen beantwortet zu erhalten. Man muss sich nur den Hochmut von Herrn NATO-Stoltenberg in Erinnerung rufen, mit dem das jämmerliche Spiel gegenüber Russland auf Gesprächsverweigerung betrieben worden ist. Oder war der Oktober 2021-Besuch von Frau Nuland in Moskau das, was man sich in Washington unter "Gespräch" vorst...
    8 min
  • Kriminalität, Sicherheitsdienste und Wirtschaftswachstum | Von Christian Kreiß
    Wohin gehen die Früchte unserer Arbeit?

    Ein Standpunkt von Christian Kreiß.
    Fragestellung
    Trotz konjunktureller Auf- und Abschwünge, trotz Finanzkrise 2008, Corona und Lockdowns wächst unser Bruttoinlandsprodukt kontinuierlich weiter. In den letzten 25 Jahren hat sich das deutsche BIP real um etwa ein Drittel erhöht1, pro Kopf und kaufkraftbereinigt sind wir heute offiziell real ungefähr 25 Prozent reicher als vor 25 Jahren2; wir haben mehr Beschäftigte denn je3 und die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie seit beinahe 40 Jahren nicht mehr.4 Trotzdem klagen - gefühlt - immer mehr Menschen, dass sie nur mehr schwer über die Runden kommen, dass der Wohlstand, das Wohlbefinden nicht nur nicht zunimmt, sondern teilweise sogar abnimmt. Wie kann das sein? Dafür gibt es gute Gründe.
    Steigende Kriminalität in die USA
    In den letzten Monaten erschienen im Wall Street Journal zwei bemerkenswerte Artikel zu steigender Kriminalität in US-Städten seit Corona. Der eine trägt den Titel: „Diebstähle und Einbrüche plagen San Francisco – Einzelhändler sehen sich mit steigenden Sicherheits- und Reparaturkosten konfrontiert “Die letzten beiden Jahre waren geistesgestört”“, vom 21.3.2022.5 Demnach stiegen in San Francisco Eigentumsdelikte 2021 um 13 Prozent und Autodiebstähle um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr: „Gewerbebetriebe waren in allen Ecken von San Francisco betroffen, sogar in Vierteln mit traditionell niedriger Kriminalität wie Sunset District, wo Einbrüche in Geschäfte und Wohnhäuser zwischen 2019 und 2021 um 80 Prozent stiegen.“
    Am 29.4.2022 berichtete das Wall Street Journal, dass wohlhabende Viertel von Chicago wegen zunehmender Autodiebstähle und Überfälle jetzt bewaffnete private Polizeieinheiten einführten.6 Sicherheitsdienste florierten derzeit in den USA. Ein Anbieter von Sicherheitsdiensten wird mit den Worten zitiert: „Als die Pandemie sechs Monate währte, begannen mich die Kunden anzurufen und sagten „Die Kriminalität ist außer Kontrolle, was können Sie tun?“ Vor der Pandemie habe er 75 Kunden in einer bestimmten Region gehabt. Heute habe er dort 175.
    Die Zunahme von Kriminalität wird durch eine Studie des Council on Criminal Justice von Januar 2022 zur Kriminalitätsentwicklung in 27 US-Städten bestätigt.7 Demnach stiegen Morde 2021 gegenüber 2020 um fünf Prozent, im Vergleich zu 2019 gar um 44 Prozent. Schwere Übergriffe erhöhten sich 2021 gegenüber 2020 um 4 Prozent, Waffenangriffe um 8 Prozent und Autodiebstähle um 14 Prozent. Andererseits gingen Einbrüche, Diebstähle und Drogendelikte 2021 gegenüber 2020 Vorjahr zwischen einem und 12 Prozent zurück. Diese Rückgänge erklärt die Studie mit den stay-at-home Anordnungen und Lockdowns: „Die Quarantänen reduzierten die Einbrüche in Wohnhäusern. Wenn die Geschäfte geschlossen sind, gibt es keine Ladendiebstähle. Drogen auf Straßen zu verkaufen ist schwieriger, wenn weniger Leute auf der Straße sind“.8
    Gewerbetreibende, Normalbürger und Stadtverwaltungen wehren sich gegen die zunehmende Kriminalität mit zusätzlichen Ausgaben für Überwachungskameras, Zäunen, Gittern usw. sowie mehr Sicherheitspersonal und privater Polizei.
    Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der Sicherheitsmaßnahmen
    Was bedeuten zunehmende Ausgaben für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit gesamtwirtschaftlich? Offiziell steigt dadurch das Bruttoinlandsprodukt. Denn jede Reparatur von eingeschlagenen Schaufenstern, jede Neuinstallation von Überwachungskameras, Stacheldrähten, Gittern, Zäunen und neu eingestelltes security-Personal steigern das Wirtschaftswachstum. Real geschieht jedoch genau das Gegenteil. Der Wohlstand sinkt. Denn nun sind mehr Menschen als zuvor mit Tätigkeiten beschäftigt, die entweder zerstörtes Gut wiederherstellen, also den vorherigen Wohlstand wiederherstellen. Oder es nehmen Tätigkeiten zu, die keinen realen Wohlstandszuwachs erzeugen, wie etwa Wachpersonal,
    11 min
  • Bereits vorhanden: Das Szenario für die kommende Hungerkatastrophe | Von Ernst Wolff
    Ein Kommentar von Ernst Wolff.
    Die Welt steuert zurzeit auf eine gigantische Hungerkatastrophe zu. Wer meint, das sei auf die Unfähigkeit oder Planlosigkeit von Politikern zurückzuführen, der sei an die Worte des US-Präsidenten Roosevelt erinnert, der vor über achtzig Jahren gesagt hat: „In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn etwas passiert, können Sie wetten, dass es so geplant wurde.“
    Eine Bestätigung für Roosevelts Aussage hat das sogenannte LOCKSTEP-Papier der Rockefeller-Stiftung aus dem Jahr 2010 geliefert, das die seit zweieinhalb Jahren anhaltende weltweite Gesundheitskrise vorweggenommen hat. Ob Lockdowns, Impfungen oder die Einführung digitaler Zugangsbeschränkungen – all diese Maßnahmen wurden darin bereits mehr als zehn Jahre vor ihrer Einführung beschrieben.
    Zudem gab es im Oktober 2019 das EVENT 201, ein von der Johns-Hopkins-Universität zusammen mit dem World Economic Forum und der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung durchgeführtes Planspiel, in dem eine Pandemie simuliert und die aus der Sicht der Verantwortlichen zu ergreifenden Maßnahmen durchgespielt wurden.
    Nicht anders verhält es sich offenbar mit der aktuell näher rückenden globalen Hungerkatastrophe. Auch für sie wurde bereits ein Planspiel durchgeführt, und zwar vor sechseinhalb Jahren:
    Am 9. und 10. November 2015 nahmen 65 internationale Führungskräfte aus Politik und Privatwirtschaft in den Räumen des Washingtoner Hauptsitzes des World Wildlife Funds (WWF) an dem Event FOOD CHAIN REACTION (zu deutsch: Lebensmittel-Kettenreaktion) teil, bei dem eine Krise im globalen Ernährungssystem simuliert wurde.
    Das Szenario wurde von einer Gruppe von Experten des US-Außenministeriums, der Weltbank und des Agrar-Konzerns Cargill entworfen. Durchgeführt wurde das Event von einer Unterabteilung der CNA Corporation, die im Auftrag des US-Ministeriums für innere Sicherheit und der nationalen Koordinationsstelle für Katastrophenhilfe arbeitet. Für die Finanzierung sorgten der Konzern Cargill, der ein Viertel des US-amerikanischen Getreideexports kontrolliert, und der Süßwarenhersteller Mars.
    Produziert wurde das Ganze vom World Wildlife Fund zusammen mit dem Center for American Progress, einem 2003 von Bill Clintons Politikberater John Podesta gegründeten Think Tank. Er wird vom Lobbyisten Tom Daschle geführt, einem Spitzenpolitiker der demokratischen Partei, der unter Barack Obama als Gesundheitsminister vorgesehen war, das Amt aber wegen des Bekanntwerdens unsauberer Finanzgeschäfte nicht antreten konnte.
    Zwei Tage lang reagierten die Teilnehmer des Treffens auf ein Szenario, das eine globale Nahrungsmittelkrise für die Jahre von 2020 bis 2030 simulierte. Ausgelöst wurde es durch „schwankende Lebensmittelpreise, eine instabile Lebensmittelversorgung inmitten eines immer stärkeren Bevölkerungswachstums, eine schnelle Urbanisierung, heftige Wetterereignisse und soziale Unruhen."
    Der Ablauf der Krise wurde in vier Zeitabschnitte unterteilt:


    Runde 1 erstreckt sich über die Jahre 2020 bis 2021. Hier kommt es zu großen Dürren in Nordamerika, sozialen Unruhen in Südostasien und Afrika und einem Anstieg der Lebensmittelpreise auf 262 Prozent der langfristigen Durchschnittswerte.
    In Runde 2 von 2022 bis 2024 kommt es zu erheblichen Dürreperioden in den wichtigsten Anbaugebieten und einem dramatischen Anstieg der Ölpreise. Unruhen und Migration nehmen zu, ebenso Panikkäufe angesichts der wachsenden Unsicherheit. Die Lebensmittelpreise steigen von 262 auf 395 Prozent der langfristigen Durchschnittswerte.
    In Runde 3 von 2024 bis 2027 kommt es zu einer Erholung der Ernteproduktion in weiten Teilen der Welt, die den Druck auf die Märkte mildert. Während vereinzelte Dürren Unruhen in der Sahelzone verursachen, sinken die weltweiten Nahrungsmittelpreise von 395 auf 141 Prozent der langfristigen Durchschnittswerte.
    In Runde 4 kommt es zu Dürren in Brasilien,
    7 min
  • Gedankenknoten – Naturphilosophie 04 | Von Bernd Lukoschik
    Gedankenknoten sind kleine Texte, die philosophische Probleme erörtern, Fragestellungen aufwerfen und den Leser ins Grübeln bringen. Vom Altertum bis zur Moderne werden Begriffe besprochen, die zum Hinterfragen anregen und das philosophische Problematisieren schulen.
    Das Thema heute: Naturphilosophie
    Welle oder Teilchen? (2) – Verwirrung angesichts des Doppelspaltversuchs
    Die unterschiedlichen Fleckenverteilungen auf dem Bildschirm in Abhängigkeit davon, ob die „Teilchen“ nur jeweils einen oder beide Spalten zugleich passieren müssen, um zum Bildschirm zu gelangen, lassen sich gut verstehen, wenn man die „Teilchen“ als Wellen interpretiert. Dann bilden sich, wenn beide Spalten geöffnet sind, auf dem Bildschirm Interferenzmuster aus: Die dunklen, also fleckfreien Stellen dort wären das Resultat des Interferierens von Wellen, d. h. des Zusammentreffens eines Wellentals der Welle, die von dem einen Spalt herrührt, mit einem Wellenberg der Welle von dem anderen Spalt. Helle Stellen, Fleckenhäufungen, hingegen wären das Ergebnis eines Aufeinandertreffens zweier Wellenberge.
    Wir hätten also das sonderbare Phänomen, dass sich jedes „Teilchen“, insofern es als Lichtpunkt ja an einem streng begrenzten Ort auftrifft, wie ein Teilchen verhält. Insofern es, gemeinsam mit den anderen Teilchen, jedoch eine bestimmte Fleckenverteilung, ein Interferenzmuster, auf dem Bildschirm ausbildet, stellt es sich als Welle dar. Und wenn es als Welle angenommen werden muss, macht es auch keinen Sinn mehr zu sagen, ein „Teilchen“ müsse, im Falle beider Spalten geöffnet, entweder den einen oder den anderen Spalt passieren, um zum Bildschirm zu gelangen – das täte es nur, wenn es ein Teilchen wäre. Nein, als Welle muss es zugleich durch beide Spalten gehen. Nur so gibt es Interferenz!
    Und wenn jedes „Teilchen“ als Teilchen durch den einen oder den anderen Spalt ginge, wenn beide Spalten offen sind,, müsste es zumindest um den anderen Spalt, den es nicht passiert, irgendwie „wissen“! Und seine Flugbahn würde durch dieses „Wissen“ beeinflusst werden!
    Und wenn nur ein Spalt geöffnet ist, muss das „Teilchen“ „wissen“, dass der andere Spalt zu ist, denn der Teilchenstrom, bei nur einem geöffneten Spalt, bildet ja ein anderes Verteilungsmuster auf dem Bildschirm als im Falle zweier geöffneter Spalten.
    Rundum also Verwirrung!
    +++
    Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.
    +++
    Bildquelle: Anastasios71 / shutterstock
    3 min
  • Die Mangel-Lüge | Von Rubikons Weltredaktion
    Ein Standpunkt von Rubikons Weltredaktion.

    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

    Die allseits beschworene Nahrungsmittelkrise wird künstlich herbeigeführt — die nötigen Rohstoffe sind in Fülle vorhanden.
    Dass erst das „Fressen“ und dann die Moral kommt, wusste schon Bertolt Brecht. Wer an dieser Stellschraube menschlicher Grundbedürfnisse dreht, der möchte eine Eskalation. So wird allseits proklamiert, den Menschen stünde eine Nahrungsmittelknappheit ins Haus. Dabei sprechen die Zahlen der weltweiten Ernten und der Rohstoffgewinnung eine ganz andere Sprache. Alles was nötig ist, um die Menschen zu ernähren, ist in Hülle und Fülle vorhanden. Es scheint, als würde das Problem bei der logistischen Verteilung liegen. Doch selbst diese funktioniert reibungslos, wenn es etwa darum geht, Impfstoffe über den gesamten Globus zu verteilen. In letzter Konsequenz erhärtet sich der Verdacht, dass es sich bei all den Warnungen vor einer Lebensmittelkrise um eine künstlich erzeugte Knappheit handelt, ein eigens geschaffenes Problem, für welches die Verursacher praktischerweise zugleich die Lösung parat haben. Doch wir stehen dem nicht wehrlos gegenüber und haben die Möglichkeiten, die Kontrolle wieder an uns zu reißen.
    Am Mittwoch, dem 3. Juli 1315, erließ König Ludwig X. von Frankreich — auch bekannt als Ludwig der Zänker — ein bahnbrechendes Edikt. „Nach dem Naturgesetz muss jeder offen geboren werden ...“, begann es. „Viele Menschen unseres Gemeinwesens sind in die Bande der Knechtschaft geraten, was uns sehr missfällt.“
    „Unser Königreich heißt das Königreich der Franken (was im Altfranzösischen ‚frei' bedeutet). Deshalb verordne ich, dass diese Leibeigenen in die Freiheit entlassen werden.“
    Und so schaffte Ludwig X. mit einem Federstrich die Sklaverei und Leibeigenschaft in Frankreich ab. Zum Leidwesen der Leibeigenen war die Emanzipation des Königs nicht von langer Dauer: Ludwig starb weniger als ein Jahr später nach einem besonders schweißtreibenden Jeu de Paume (eine wahre Geschichte), und seine Nachfolger waren nicht so liberal.
    Mehr als vier Jahrhunderte später, Mitte des 17. Jahrhunderts, gab es laut dem Historiker Hippolyte Taine immer noch mehr als eine Million Leibeigene in Frankreich. Und ihre Lage war noch schlimmer als die ihrer mittelalterlichen Vorfahren. Im 18. Jahrhundert musste ein Leibeigener in Frankreich eine Feudalabgabe von mindestens 14 Prozent an den örtlichen Adeligen entrichten.
    Darüber hinaus gab es eine Menge weiterer absurder Vorschriften: Ein französischer Leibeigener war an sein Land gebunden und konnte es ohne die Zustimmung seines Herrn nicht verlassen. Er musste mehrere Wochen lang unentgeltliche Arbeit für die Regierung leisten. Und jeder Leibeigene, der kinderlos starb, musste seinen gesamten Besitz an den Adel abtreten.
    Zusätzlich zu dieser Steuer musste der französische Leibeigene ein Zehntel an die Kirche entrichten. Darüber hinaus erhob auch die nationale Regierung Steuern. Es gab eine nationale Einkommenssteuer von 5 Prozent, eine nationale Wertsteuer auf persönlichen Besitz und eine nationale Verkaufssteuer auf gewöhnliche Güter wie Salz.
    Die französische Regierung hatte auch eine Armee von Steuereintreibern geschaffen, die befugt waren, gewaltsam in die Häuser der Menschen einzudringen, nach verstecktem Reichtum zu suchen und bei Verdacht auf Steuerhinterziehung deren Eigentum willkürlich zu beschlagnahmen. Auf diese Weise wurde das Wort Bauer zum Synonym für „armer Mann“.
    11 min
  • Der Finanz-Feudalismus treibt in den Krieg | Von Rob Kenius
    Ein Kommentar von Rob Kenius.
    Die Wirtschaft strebt zum Erwerb von Geld. Das gilt auch für den privaten Bereich. Die meisten Menschen wollen soviel Geld wie möglich verdienen oder an sich ziehen. Geld ist Mittel zum Wohlstand und Ziel des Handelns.
    Geld ist offensichtlich der höchste Wert in unserer Zivilisation, aber es gibt einen materiellen, sogar mathematisch nachweisbaren Grund, dass dies falsch ist: Als höchster Wert und als Ziel des Handelns ist Geld immer weniger geeignet, ganz einfach, weil es viel zu viel und immer mehr davon gibt.
    Die Geldmenge wird durch die Vergabe großer Kredite, besonders an Staaten, ständig vermehrt und der größte Kredit der jährlich vergeben wird, ist der Kredit der US-Notenbank FED an die Regierung der USA. Die Neuverschuldung der USA ist in den letzten Jahren fast genau gleich den Militärausgaben. Im Jahre 2022 sind das 800 Milliarden US-Dollar.
    US-Schulden und Militär-Etat
    Es besteht zwischen der privaten FED und der Administration der USA ein Einvernehmen, dass dieser Staats-Kredit nie zurückgezahlt wird. Das Bankenkonsortium finanziert damit das US-Militär und erhöht gleichzeitig die Menge an Dollars um diesen Betrag.
    Das müsste eigentlich zur Inflation führen. Bis vor kurzem hatten wir nur Finanzinflation, erst am Aktienmarkt, dann bei Immobilien und jetzt sickert das Geld der Geldbesitzer in den Konsumbereich. Das liegt nur teilweise an den Sanktionen gegen Russland, der Hauptgrund ist die viel zu große Geldmenge. Dreiviertel allen Geldes sind überflüssig und kursieren fast nur in der Finanzwelt, Billionen verstecken sich auf geheimen Konten.
    Die Inflation in den USA wurde und wird dadurch abgebremst, dass der Dollar die globale Leitwährung ist. Das bedeutet, der Wert des Dollars bleibt gleich, obwohl die Menge an Dollars ständig wächst und die USA mit diesen Dollars ihr riesiges Defizit ausgleichen. Sie kaufen und finanzieren alles, was sie in der Welt kriegen können.
    Bis vor kurzem war die chinesische Währung noch fest an den Dollar gekoppelt. China hat damit den Dollar gestützt und so auch indirekt das US-Militär mitfinanziert, denn das Militär verursacht das große Defizit und die entsprechende Vermehrung der Geldmenge. Alle Staaten, die den US-Dollar als Leitwährung anerkennen, insbesondere Saudi-Arabien, beteiligen sich so an der Finanzierung der US-Militärpräsenz. Die Chinesen haben das jetzt revidiert.
    Militär als realer Arm der Finanzmacht
    Das Militär hat die Aufgabe, zu verhindern, dass große oder reiche Länder den US-Dollar nicht mehr als Leitwährung anerkennen, insbesondere dann, wenn sie Ölquellen besitzen. Die Ölländer sollen Öl nur gegen Dollar verkaufen, so dass die Käufer ihr eigenes Geld erst gegen US-Dollar tauschen müssen, ehe sie Öl bekommen. Wer sein Öl frei handelt, gerät auf den Radarschirm der US-Militärmacht.
    So geschah es mit Irak und Libyen, es wurde versucht in Syrien. Auf der Liste der Widerspenstigen stehen schon lange Venezuela und Iran und ganz oben, an erster Stelle, Russland. Mit der riesigen überschüssigen Geldmenge würden Investoren gerne an das russische Öl und die Bodenschätze in Sibirien. Aber die Quellen und Minen sind in Staatsbesitz und werden nicht verkauft. Russland verkauft nur Öl und Gas, auch Diamanten und Erze, aber die Lagerstätten werden nicht privatisiert.
    Unter Jelzin war das anders, da haben Oligarchen sich das Staatseigentum gegriffen und an den Westen verscherbelt. Der Nachfolger Putin hat das Spiel durchschaut und damit Schluss gemacht. Auch China erkennt den Dollar seit kurzem nicht mehr als Leitwährung an und wird jetzt von den USA militärisch bedroht: Flugzeugträger im Chinesischen Meer und andere Aktivitäten in der Region. Man interessiert sich auf einmal sehr für Taiwan und dessen Konflikt mit dem Mutterland China.
    Das US-Militär greift Russland und China aber nicht an, weil diese Staaten zu groß sind und Atomwaffen besitzen,
    9 min
  • Die Russen, die Deutschen und der Krieg | Von Tom J. Wellbrock
    Wieso sind ausgerechnet die Deutschen so willig, eine Eskalation nach der anderen gegen Russland zu initiieren? An der Ukraine liegt es nicht, das kann man sicher sagen. Denn das, was dort angeblich verteidigt wird – Demokratie, Freiheit, Friede, Freude und natürlich Eierkuchen – mag in der Tagesschau-Redaktion, in den SPIEGEL-Redaktionsstuben und an den Mikros der Radiostationen existieren. In der Ukraine sieht das Bild dagegen anders aus.
    Ein Standpunkt von Tom J. Wellbrock.
    Warum also sind die Deutschen so scharf auf Krieg?
    Bevor es an den Versuch einer Analyse über die Deutschen und ihr Verhältnis zum Krieg geht, sei vorausgeschickt, dass es „die Deutschen“ natürlich nicht gibt. Es gibt hierzulande Abstufungen in Bezug auf die Einordnung zum Ukraine-Krieg. Doch in den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass sich selbst vermeintlich Linke oder andere progressive Kräfte erstaunlich offen für das deutsche Eingreifen positionieren, schwere Waffen inklusive. Auf den ersten Blick scheint das nachvollziehbar zu sein, es fällt leicht, sich gegen einen Aggressor aufzustellen, der ein Land überfällt. Doch erstens ist die westliche bzw. deutsche Empörung bei den zahllosen Angriffskriegen und sonstigen Interventionen des Westens in dieser drastischen Form faktisch nie geäußert worden. Und zweitens könnten Emotionen, die tief vergraben sind, eine Rolle spielen.
    Und hiermit beginnt der Versuch der Analyse.
    Die Russen und der Krieg
    Für die Russen ist der 9. Mai ein ganz besonderer Tag, das ist bekannt. Der Sieg über die Nationalsozialisten war keine Selbstverständlichkeit, und die Tatsache, dass der Überfall der Deutschen auf Russland nicht einmal mit einer Kriegserklärung eingeleitet wurde, führte zu einem Überraschungsmoment, das den Russen erhebliche Nachteile bescherte und den Widerstand entsprechend erschwerte.
    Umso stolzer sind die Russen noch heute auf die Leistung der Roten Armee, die den Nazis die Stirn bot. Wenn Hunderttausende durch Moskau laufen und die gefallenen Kriegshelden und Familienangehörigen auf Bildern durch die Straßen tragen, so sind sie immer mit einer Träne im Auge unterwegs, denn kaum eine Familie hat keine Opfer zu beklagen. Und so wird ihnen gedacht, und in die Tränen mischt sich Stolz.
    Drei Aspekte zeichnen die russische Haltung zum Zweiten Weltkrieg aus:


    Die Russen wurden angegriffen
    Sie wurden gewissermaßen vom personifizierten Bösen attackiert
    Sie haben dieses Böse besiegt

    Diese drei Aspekte sind entscheidend für das, was wir heute erleben, dazu weiter unten mehr.
    Der Stolz und der Patriotismus der Russen, wenn sie den 9. Mai feiern und den Opfern gedenken, werden in Deutschland gern als Nationalismus ausgelegt, nach dem Beginn des aktuellen Krieges in der Ukraine ohnehin. Doch das ist eine Fehleinschätzung. Man wird auf dem Marsch des „Unsterblichen Regiments“ faktisch keine Parolen finden, die über das Thema des „Tages des Sieges“ hinausgehen. Allerdings gehörte in diesem Jahr 2022 die Ukraine ganz klar dazu, als sich ca. eine Millionen Russen auf den Weg zum Roten Platz machten.
    Die Vielzahl der Leser wird das nicht für die Russen auslegen, weil ein Vergleich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten stets als Verharmlosung betrachtet wird (es sei denn, man ordnet Demonstranten gegen oder für was auch immer als potenzielle Nazis ein, dann werden meist beide Augen zugedrückt). Doch auch wenn der Widerstand der Leser noch so enthusiastisch vorgetragen wird, die Ukraine hat definitiv ein Problem mit Faschismus und Nazismus. Die Tatsache, dass die Bedeutung und der Einfluss etwa des Asow-Regiments hier verschwiegen, heruntergespielt oder als inzwischen behobenes Problem dargestellt wird, ändert nichts an den Fakten.


    Und wenn in den Tagesthemen ein Asow-Kämpfer im Interview faktisch als „normaler“ Soldat für Frieden,
    14 min
  • Tod und Verderben – Der genetische Code der NATO | Von Rainer Rupp
    Ein Kommentar von Rainer Rupp.
    Vor dem Hintergrund der aktuellen Anträge Finnlands und Schwedens zur Aufnahme in die NATO wird die "Nordatlantische Terrororganisation" auf allen Medienkanälen mittels einer obszönen Geschichtsklitterung als die erfolgreichste Friedensorganisation der Weltgeschichte präsentiert. Unter geschickter Auslassung ihrer Entstehungsgeschichte und des Raubtiercharakters ihrer Gründungsstaaten sprechen deutsche regierungstreue Sender und Blätter die NATO als Garant von Freiheit und Demokratie regelrecht "heilig".
    Diesem Narrativ folgend war die Gründung der NATO 1949 eine absolut notwendige Entscheidung zur Verteidigung der friedens- und freiheitsliebenden westlichen Demokratien, die von der kommunistischen Sowjetunion angeblich "bedroht" wurden. Die unangenehmen historischen Tatsachen fallen dabei unter den Tisch, z. B. dass die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg keine militärische Bedrohung für den Westen darstellen konnte. Denn die UdSSR, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, war ausgeblutet und von der Westgrenze bis hin zum Ural fast vollkommen zerstört.
    Sofort nach Kriegsende hatte der Kreml deshalb seine Armeen weitgehend demobilisiert, denn die Soldaten wurden als Zivilisten gebraucht, als Arbeiter, Techniker und Ingenieure für den Wiederaufbau der Dörfer, Städte, Industrieanlagen und Infrastruktur, die von der Nazi-Soldateska gemäß ihrem Auftrag, beim Rückzug nur "verbrannte Erde" zu hinterlassen, dem Erdboden gleichgemacht worden waren.
    Jede halbwegs objektive historische Analyse zeigt, dass die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg nicht die Kraft und erst recht nicht die Absicht hatte, einen Krieg gegen den Westen zu führen, zumal hinter den Westalliierten die gewaltige Wirtschaftsmacht der vollkommen unzerstörten USA stand. Auch waren die Vereinigten Staaten Ende 1945 zur unbezwingbaren atomaren Supermacht aufgestiegen, die mit Hiroshima und Nagasaki auf grausame Weise demonstriert hatte, dass sie keine Skrupel hatte, mit der neuen Massenvernichtungswaffe die Zivilbevölkerung von Millionenstädten auszulöschen.
    Über solche Hintergründe erfährt der deutsche Otto Normalverbraucher nichts. Dazu muss man schon solch exotische Veranstaltungen besuchen wie die "Europäische Friedenskonferenz" vom 14./15. März 2009 in Berlin. Vor dem Hintergrund der damals aktuellen Bemühungen der USA, mit einem neuen strategischen Konzept die NATO zur Hilfstruppe der US-Streitkräfte bei globalen Einsätzen zu machen, hatte z. B. der Kasseler Friedensforscher Peter Strutynski an die vollkommen aus der Luft gegriffenen Rechtfertigungen zur Gründung der NATO erinnert.
    Von den selbsterklärten Qualitätsmedien wie ARD, ZDF, Deutschlandfunk und von den anderen Desinformationsspezialisten im deutschen Medien-Dschungel wird dem deutschen Bürger alltäglich ein einfaches politisches Weltbild serviert, bei dem die USA/NATO/EU auf der Seite der Engel gegen das Böse in der ganzen Welt kämpfen, wie zurzeit hochaktuell aufseiten der ukrainischen Engel gegen den bösen Putin.
    Das Böse taucht im US/NATO-Narrativ stets in der Gestalt eines neuen "Hitlers" auf, und zwar immer in solchen Ländern, die sich in einem selbstzerstörerischen Wahn nicht an die US-gemachte "regelbasierte Weltordnung" halten. Deshalb müssen die USA/NATO diesen Ländern mit humanitären Militärinterventionen helfen, ihre Regierung zu stürzen, damit das Land anschließend in die Gemeinschaft der friedfertigen, demokratischen Nationen des Westens zurückkehren oder gegebenenfalls aufgenommen werden kann.


    Schaut man jedoch hinter die glitzernde Fassade der von USA/NATO deklamierten, hochmoralischen Ziele, dann erkennen wir die hässliche Maske des gemeinen Imperialismus, der rund um die Welt mit Worten wie Freiheit und Demokratie auf den Lippen für die Menschen nichts anderes als Tod und Verderben bringt.

    Das wird jedem klar,
    14 min
  • Sars-CoV2 kommt aus dem Labor | Von Markus Fiedler
    Ein Beitrag von Markus Fiedler.
    Das neuartige Coronavirus ist sehr wahrscheinlich keine irgendwie natürlich entstandene Mutation, sondern ein künstlich hergestelltes Virus aus einem Molekulargenetik-Labor. Das was von Anfang an als böse Verschwörungstheorie abgetan wurde, wird geradezu offensichtlich, wenn man das Erbgut dieses Virus entschlüsselt und sich genauer anschaut. Das Spike-Protein ist verändert. Ausgerechnet das Protein auf der Virusoberfläche, welches die Infektion der Wirtszelle ermöglicht. Das deutet klar auf „Gain of Function“-Forschung hin.
    Schon im Januar 2020 gab es eine sehr wichtige wissenschaftliche Publikation als Vorveröffentlichung, die auf einen künstlichen Ursprung von Sars-CoV2 hingewiesen hat. Nur seltsamer Weise wurde sie schon nach drei Tagen zurückgezogen. Warum die Autoren die Publikation zurückgezogen haben ist nicht bekannt. Bekannt ist lediglich, dass es zwischenzeitlich eine Konferenz zu der Publikation gab, an der auch der amerikanische Immunologe Anthony Fauci teilnahm.
    Dr. Fauci und die Leugnung der „Gain of Function“- Forschung
    Die Wikipedia verkündet zu Fauci:

    „Fauci ist Berater aller US-Präsidenten und ihrer Regierungen – seit dem Kabinett von Ronald Reagan – auf den Gebieten der Biogefährdung sowie der Infektion mit HIV und anderen Viren. […] Unter Präsident Joe Biden ist Fauci seit dem 20. Januar 2021 Chief Medical Advisor to the President.“ (1)
    Man könnte sagen, Dr. Fauci ist das amerikanische Gegenstück zu einem Dr. Drosten in Deutschland.
    Nach Veröffentlichung von 3200 Seiten von Faucis Emails (15) nach einer „Klage zur Informationsfreiheit“(2) ist im Jahr 2020 bekannt geworden, dass die Nationalen Gesundheitsinstitute der USA (National Institutes of Health, NIH) über eine Suborganisation riskante Forschung an Coronaviren am Institut für Virologie Wuhan (Wuhan Institute of Virology, WIV) finanziert haben.(3) (4) Es geht dabei um sogenannte „Gain of Function“-Forschung, also Experimente, die sich mit der Verstärkung der Infektiösität von Viren beschäftigt. Und das obwohl es während der Obama-Regierungsphase ein Verbot dieser Finanzierung bzw. Forschung gab. Auch unter der Trump-Administration gab es ein Rahmenwerk zur Kontrolle und Regulation solcher Forschung.(5)
    Dr. Anthony Fauci, der immer wieder die „Gain of Function“- Experimente in Wuhan unter Mitwirkung der USA geleugnet hatte,(6) wurde vom US-Senator Rand Paul in mehreren Anhörungen zu diesem Fall im Jahr 2021 regelrecht durch die Mangel gedreht und öffentlich zusammengefaltet.(7) (8) (9) (10) (11) Senator Paul hat dabei Beweise vorgelegt, die nahelegten, dass Fauci die Öffentlichkeit und den Senat böswillig getäuscht hat. Fauci behauptete, dass die USA kein Labor in Wuhan finanziert haben. Rand Paul beweist in der Anhörung sofort das Gegenteil. Fauci erklärt daraufhin, warum es eine Finanzierung gegeben habe und gab damit gleichzeitig zu, dass er kurz zuvor die Unwahrheit gesagt hatte.(12) Rand Paul konnte außerdem öffentlichkeitswirksam mitteilen, dass die entsprechende ursprüngliche Definition von „Gain of Function“ auf den Seiten der NIH nachträglich verändert wurde. Nun konnte Fauci erst behaupten, man unterstütze nach der (neuen) Definition von „Gain of Function“ diese Art der Forschung nicht.(13)
    Die Frage, ob Sars-CoV2 ausgerechnet dem Wuhan-Labor kommt, ist noch nicht abschließend geklärt, auch weiß man noch nicht genau, ob es sich um einen Laborunfall oder um eine absichtliche Freisetzung des Virus handelte. Aber, dass das Virus aus einem Gentechnik-Labor stammt, ist mit den vorliegenden folgenden Daten nicht mehr abzustreiten.
    Sars-CoV2 und vier eingefügte Gen-Sequenzen im Spikeprotein
    Die einleitend erwähnte Arbeit lautet „Uncanny similarity of unique inserts in the 2019-nCoV spike protein to HIV-1 gp120 and Gag“ und wurde von einer Arbeitsgruppe der Forscher Prashant Pradhan, Ashutosh Kumar Pandey,
    8 min
  • Gedankenbrecher Teil 4 | Von Rüdiger Lenz
    Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.
    Vorbemerkung: Dies ist der vierte und letzte Teil eines Beitrags über “Gedankenbrecher”, dessen erster, zweiter und dritter Teil hier auf apolut.net erscheinen ist.
    Gedankenbrechen für die Aufklärung
    Auf diese Weise entsteht alles Destruktive der Menschen, dass sie dann in die Welt projizieren. Die Welt an sich ist nicht böse und damit kommt das Böse nicht aus sich selbst heraus, quasi als ein weiterer Wesensteil dieser Welt. Er wird von Menschen in die Welt gebracht, gefüttert von inneren Wahnzusammenhängen. Das Böse ist eine Konstruktion des unterdrückten Menschen, der gegen seine innere Halbheit ankämpft, um ganz Mensch werden zu können. Das Ganzseinwollen wird ein ständiger individueller Kampf gegen das Lebendige an sich angegangen und perfektioniert. Ein Ersatz dafür, nicht ganz sein zu können, bilden die zahlreichen Güter und Konsumartikel. Sein größtes Betäubungsmittel dazu ist ihm Geld, sehr viel Geld, Macht und sich über andere zu erheben. So erhebt er sich gegenüber seiner riesigen Ohnmacht über andere und kann über andere bestimmen, herrschen und sich über alles hinwegsetzen. Seine gesamte Destruktivität gilt dem Auslöschen seines inneren Lebenskerns, der ihm zeit seines Lebens mitteilt, dass er nicht ganz ist. Und aus dieser Auffassung heraus, seine Halbheit zur Ganzheit definieren zu können, ist die Gesellschaft der Menschen, mittlerweile weltweit, von parasitären, der Empathie nicht mehr fähigen Menschenhorden umzingelt. Diese Verhaltensparasiten deuten alles Allzumenschliche zu ihren Zwecken um.
    Die vielgelobte Ratio ist solchen ihre einzig verbliebene Möglichkeit geworden, den anderen weiß zu machen, dass sie zu dumm wären, sich um sich selbst sorgen zu können. Darin liegen die Überlebensstrategien der transgenerativen Traumagesellschaften in ihrem Konflikt, Kampf und Ritus zum Bösen begründet. Da solche Halbmenschen alle Ruder der Gesellschaft in ihren Besitz überführt haben, werben sie über die Kinoindustrie die Gestalt des Bösen für die anderen herbei. Doch dieses Böse existiert gar nicht.
    Das Böse besteht aus den Riten und Traditionen der Halbmenschen, die gezwungen sind, das Fühlen ihrer eigenen Lebendigkeit möglichst unfühlbar, ja sogar abzutöten, die auf Dauer nicht mehr mitfühlen können und sich so ihre Rechtfertigungen für ihr Beherrschenmüssen in Recht und Gesetz überführt haben. Wer nicht mehr die Welt fühlen kann, bastelt sie sich als eine reine Außenwelt zusammen, aus der sich der Materialismus wie eine Weltanschauung ganz von selbst ergibt.
    Massenpädophilie, Satanismus, Fötenzellenentnahme am lebenden Fötus, Massenorganhandel am Menschen, Baby- und Kleinkinderverkauf sind nur einige Eskapaden dieser zu Monstern gewordenen Menschen, die ihre eigene Austreibung vom Emotionalen der Natur vollzogen haben. Dass diese auch zu den Reichen und den Superreichen gehören, ist Nebensache. Das ist die Gruppe aus unserem Menschengeschlecht, der wir bisher machtlos in so gut wie allen Kriegen und Bürgeraufständen gegenüberstanden. Die Blutspur der Geschichte ist ihr Verdienst.
    Es gilt dringend hierfür ein globales menschliches Interesse im Sinne einer Aufklärung darüber zu gestalten. Bisher dient politische Aufklärung leider nur ihren Attributen, nicht aber ihrem Wesenhaften. Hierin seine Gedanken neu und intensiv zu brechen, sich dazu zu befähigen, halte ich für die wichtigste Tat überhaupt. Da aber leider die meisten aufgeklärten Menschen Aufklärung als Weg in die Selbstbestimmung allein sehen, nicht aber erkennen, mit welch einem Netz an beherrscht werden-Wollenden und deren Muster wir es zu tun haben, ist es sinnlos, Aufklärung im Wesentlichen um dieses Wissen herum aufzubauen. Was ja permanent geschieht und sich als völlig sinnlos in seiner Zieldefinition ergeben hat.
    Ziel muss sein, dass kein Mensch mehr über einen anderen Menschen herrschen und bestimmen darf. Das ist das einzige und wichtigste Ziel aller Aufklärung...
    24 min

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das denk' ich auch