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  • Die entkoppelte Regierung | Von Paul Schreyer
    Ein Standpunkt von Paul Schreyer.
    Corona, Impfen, Nord Stream 2 – immer häufiger werden politische Entscheidungen, die Gesundheit, Leben und materielle Existenz aller Bürger betreffen, ohne jedes demokratische Verfahren getroffen. Die Regierung erscheint entkoppelt, vom Volk und von demokratischen Spielregeln. Eine kleine, abgeschottete Riege von Politikern, so der Eindruck, führt das Land nahezu freihändig. Wohin, in wessen Sinn und – vor allem – wie lange noch?
    Immer mehr Bürger und inzwischen auch Lokalpolitiker fordern in diesen Tagen die Öffnung von Nord Stream 2, um die absehbare Katastrophe bei der Energieversorgung abzuwenden. Doch der Stopp der fertig gebauten Erdgaspipeline ist für die Regierung Scholz unumstößlich. Vergessen scheint, dass dieser Stopp in einer Nacht-und-Nebel-Aktion ohne jedes demokratische Verfahren, zwei Tage vor Ausbruch des Krieges in der Ukraine beschlossen wurde. Ein kurzer Rückblick anhand dreier Agenturmeldungen vom 22. Februar 2022 verdeutlicht die Umstände dieser Entscheidung:

    22.2., 10:44 Uhr: Putin sagt Fortsetzung aller Gaslieferungen zu – Ungeachtet der Eskalation der Ukraine-Krise hat Russlands Präsident Wladimir Putin laut Nachrichtenagentur Tass zugesagt, die Gaslieferungen an die Weltmärkte ohne Unterbrechung fortzusetzen.
    22.2., 12:05 Uhr: Bundesregierung stoppt Zertifizierung von Nord Stream 2 – Bundeskanzler Olaf Scholz hat entschieden, die Inbetriebnahme der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 auf Eis zu legen. Dies kündigte Scholz in Berlin an. Er verurteilte die Entscheidung von Präsident Wladimir Putin zur Anerkennung der selbst ernannten Volksrepubliken Luhansk und Donezk als unabhängige Staaten als schwerwiegenden Bruch des Völkerrechts.
    22.2., 14:56 Uhr: US-Regierung begrüßt Stopp von Nord Stream 2 – Die US-Regierung hat den von Deutschland beschlossenen vorübergehenden Stopp des Genehmigungsverfahrens für die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 begrüßt. US-Präsident Joe Biden habe klargemacht, dass die Erdgas-Pipeline bei einem russischen Angriff auf die Ukraine nicht in Betrieb gehen dürfe, erklärte seine Sprecherin Jen Psaki auf Twitter. „Wir haben uns im Lauf der Nacht eng mit Deutschland abgestimmt und begrüßen die Ankündigung“, schrieb sie weiter.
    Gab es eine Debatte zu Scholz´ Beschluss vom 22. Februar? Fand eine demokratische Abstimmung in Gremien statt oder überhaupt eine Diskussion in der Öffentlichkeit? Fehlanzeige. Scholz´ Entscheidung, die die deutsche Energieversorgung nachhaltig zu ruinieren droht, wurde laut US-Regierung „im Lauf der Nacht“ vom 21. auf den 22. Februar, Hals über Kopf, am Telefon gefällt und wird seither als unumstößlich dargestellt.
    Corona-Ausnahmezustand: auf welcher Basis?
    Nicht anders erscheint das Vorgehen bei anderen Grundsatzentscheidungen, etwa zu den Corona-Maßnahmen und zur Massenimpfung. Am 17. März 2020 erklärte das der Bundesregierung nachgeordnete Robert Koch-Institut (RKI) erstmals:

    „Das RKI schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit insgesamt als hoch ein.“
    10 min
  • Wenn Menschenverachtung zur Gewohnheit wird | Von Bernd Lukoschik
    Ein Kommentar von Bernd Lukoschik.

    "Politiker sind doch überall auf der Welt gleich. Sie versprechen eine Brücke zu bauen, selbst wenn überhaupt kein Fluss da ist." – Nikita Chruschtschow

    Was bisher geschah – ein impfhistorischer Rückblick
    Gewichtige Fakten sprechen dafür, dass es eine Coronapandemie nie gab.
    Datenanalysten, die sich den Makrodaten widmeten (1) – Sterblichkeitszahlen, Belegungszahlen von Covidpatienten in den Krankenhäusern und insbesondere in den Intensivstationen, oder die Verteilung der Erreger in Abstrichen der Erkrankten (2) – deuten darauf hin, dass sich 2020 und 2021 in keiner Weise von den vorangegangenen Jahren unterschieden. Die Zunahme der Sterblichkeit ab Beginn der Impfungen 2021 können plausibel allein mit der Impfung erklärt werden, wie u. a. Peter Haisenko sehr gut dargestellt hat (3).
    Trifft diese These, dass nie eine Pandemie vorlag, zu, dann fällt bereits jede Begründung für das regierungsseitige Feststellen einer epidemischen Notlage weg und damit auch die Rechtfertigung für die Zulassung experimenteller Impfstoffe unter der Etikette „bedingte Notzulassung“ … weil es eben keine Notlage gab.
    Da aber dieser These nie durch eine Parlamentarische Untersuchungskommission nachgegangen wurde, wir uns also ganz selbstverständlich mit dem Cyberraum der Coronawelt arrangiert haben, soll im Folgenden auch nicht weiter darauf eingegangen werden.


    Gehen wir also davon aus, dass es auch seit 2020 Grippewellen – darunter vielleicht auch von einem Coronavirus mitverursacht –  wie eh und je gab.

    Der PCR-Test
    Der PCR-Test kann nicht nur nicht zwischen Corona oder Influenza (2) oder einer ganzen Palette anderer Erreger unterscheiden, er kann zudem nicht anzeigen, ob überhaupt ein Erreger einer positiven Testung zugrunde liegt: Der Test indiziert nämlich keinen Erreger als Ganzes, sondern allein das Vorliegen im besten Fall dreier kurzer Genabschnitte, im üblichen, mit der Zeit schludrig gewordenen Testverfahren einer einzigen kurzen Gensequenz (4).
    Und diese Genschnipsel können irgendwoher stammen. Sie können sogar von Erbgutzerfallsprodukten körpereigener Zellen herrühren, wenn solche Zellen bei einer Entzündung zerstört wurden.
    Zudem wurde der Test nicht an einem tatsächlich vorhandenen Coronavirus geeicht, sondern ist das Produkt einer bioinformatischen Berechnung, der synthetischen Nukleinsäuretechnologie (5).
    Bereits Ende 2020 haben zudem mehrere Wissenschaftler in der Zeitschrift Eurosurveillance darauf hingewiesen, dass der Test schwere handwerkliche Fehler aufweise, sodass der PCR-Test zurückgenommen werden sollte.
    Also: Der Test taugt nichts. Dass er weiterhin verwendet wird, kann nur lobbytechnische Gründe haben.
    Funktionsweise des mRNA-Präparats
    Erzählt wurde uns, dass der mRNA-Impfstoff im Muskel, in den er eingebracht wird, bleibe und dort auch verarbeitet werde.
    Das ist gelogen.
    Professor Kämmerer verweist (6) auf einen Fachartikel von Professor Sahin, in dem dieser deutlich macht, dass der Zielpunkt des mRNA-Impfstoffs die dendritischen Zellen in den Lymphknoten sind. Auf dem Weg dorthin können somit die verschiedensten Wechselwirkungen der Lipidnanopartikel mit dem Körpergewebe, den Blutgefäßzellen und Organen, geschehen. Alles Quellen möglicher Schäden, die alle nie über längere Versuchsreihen erforscht worden sind.
    Das Spikeprotein: Toxingabe ohne bestimmte Dosierung
    Das Resultat der Proteinbiosynthese mithilfe der in die Körperzellen eingeschleusten mRNA ist das Spikeprotein.
    Es ist ein Toxin (2), also ein Gift, dessen Dosierung genau eingestellt werden muss, damit dem Körper nicht geschadet wird. Eine angemessene Dosierung wurde jedoch nie herausgearbeitet. Im Gegenteil (2).
    Weder weiß man, wie viele Spikes die Körperzellen synthetisieren, noch weiß man, wie lange die Spikes überhaupt produziert werden.
    13 min
  • Das Verblödungssystem | Von Willy Meyer


    Das World Economic Forum fantasiert über eine dystopische „Schulform“, in der es keine Tafelkreide, keine Kreativität und auch kein physisches Miteinander mehr gibt.



    Ein Standpunkt von Willy Meyer.
    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!
    Es war als vorübergehende Notlösung angekündigt gewesen, soll nun aber dauerhaft als neue Form des „Learnings“ etabliert werden: Schulen ohne persönlich anwesende Schüler und Lehrer. Diese sollen nur noch körperlos präsent sein: digital. Gerade das „Begreifen“ im wörtlichen Sinn, das Lernen durch sinnliche Erfahrung, wird so gänzlich unmöglich gemacht. Das Übermaß von den Unterricht stützender Künstlicher Intelligenz macht die Entwicklung von natürlicher Intelligenz eher schwerer. Auch die Kreativität kommt zu kurz, wenn sich der Mensch der Maschine anpassen soll anstatt umgekehrt. Aber wer kann so etwas wollen? Während in den Schulen Schüler und Lehrer gerade um einen Neubeginn unter dem Motto „Weiter so“ ringen, zaubern im Hintergrund die vermeintlichen Führer und Eliten der Welt unversehens neue Bildungskonzepte aus dem Hut, die allen Widrigkeiten gewachsen sein und Schule und Lernen zukunftsfähig machen sollen. Die Zukunft, die hier gemeint ist, ist allerdings so dystopisch, dass man sie besser verhindern sollte, anstatt sich ihr dienstbeflissen anzupassen.






    Schulen sind die Labore unserer Zukunft, denn hier bündeln sich die Energien des Wandels. Ein anschauliches Beispiel bieten da physikalische Kräfte und deren Auswirkungen auf das menschliche Miteinander. So ist gemeinhin bekannt, dass das regelmäßige Lüften ein zentrales Element im Kampf gegen die weiterhin grassierende Pandemie darstelle. Alle zwanzig Minuten gilt es, möglichst viele Fenster der Unterrichtsräume aufzureißen, damit die virentragenden Aerosole entweichen können. Unterstützt wird diese simple Reinigungsmaßnahme seit einiger Zeit durch abertausende Luftfilter, die zumeist im Doppelpack im Klassenraum vor sich hin brummen (1).
    Plötzlich jedoch wirft auch der schreckliche Ukrainekonflikt seine Schatten auf unsere Lehranstalten, heißt es doch nun, gemeinsam und solidarisch Energie zu sparen. Darum dürfen die Luftfilter mit einem Mal schweigen. Das gewöhnliche Lüften, so die Experten, stelle einen genügenden Schutz der einzuatmenden Luft dar. Letztere allerdings, so steht zu befürchten, wird sukzessive kühler durch die Fenster hineinwehen, zumal Bundesländer wie Brandenburg der maximalen Raumhöchsttemperatur im Rahmen des deutschen Boykotts russischer fossiler Energieträger bei 20 Grad Celsius einen Riegel vorgeschoben haben (2).
    Überraschende Synergieeffekte
    Was im Sommer noch den Anschein eines erfrischend anregenden Lernklimas erweckt, könnte im Winter schnell jene andere, schulbehördlich festgesetzte Temperaturmarge ins Spiel bringen, nach welcher bei unter 16 Grad Celsius eine Beschulung nicht mehr möglich sein wird.

    Die Lösung dieses physikalischen Dilemmas liegt hingegen längst auf der Hand, denn wohin kann Schule ausweichen, wenn ein Zusammenkommen in schulischen Räumlichkeiten, aus welchen Gründen auch immer, unmöglich ist? Da trifft man sich natürlich im digitalen Raum!
    Sind nicht, pandemiebedingt, Schüler wie Lehrer geübt und vorbereitet auf diese segensreiche Alternative?
    12 min
  • Selensky oder Assange: Wer bekommt den EU-Menschenrechtspreis? | Von Thomas Röper
    Die EU vergibt jedes Jahr ihren Menschenrechtspreis. Für 2022 sind unter anderem Wladimir Selensky und Julian Assange nominiert. Die EU kann nun zeigen, wie ernst es ihr mit dem Kampf für Menschenrechte wirklich ist.
    Ein Kommentar von Thomas Röper.
    Das Europäische Parlament verleiht seit 1988 den Sacharow-Preis, der auch „EU-Menschenrechtspreis“ genannt wird. Er wird an Persönlichkeiten oder Organisationen verliehen, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit einsetzen. Der Preis ist nach dem Friedensnobelpreisträger Andrei Sacharow benannt, wird mit 50.000 Euro dotiert und wird jährlich in Straßburg verliehen.
    Der undemokratische Menschenrechtspreis
    Dass es sich bei der Verleihung des Sacharow-Preises um eine pro-westliche Propaganda-Veranstaltung handelt, bei der im Grunde schon im Vorwege feststeht, wer den Preis bekommt, erkennt man am Prozedere der Auswahl der Preisträger. Der Preis wird zwar offiziell vom EU-Parlament verliehen, aber die Abgeordneten haben kein Stimmrecht bei der Wahl der Preisträger. Das ist Demokratie à la EU.
    Stattdessen ist das Prozedere folgendes: Abgeordnete des EU-Parlaments dürfen Kandidaten vorschlagen, wozu sie zur Nominierung eines Kandidaten 40 Unterschriften von Abgeordneten sammeln müssen. So weit, so demokratisch.
    Danach entscheiden jedoch der Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten, der Ausschuss für Menschenrechte und der Entwicklungsausschuss des EU-Parlaments über eine Shortlist von drei Kandidaten, die in die enge Wahl kommen. Welcher der drei Kandidaten den Preis verliehen bekommt, entscheidet die Konferenz der Präsidenten des Europaparlaments, die aus dem Präsidenten des EU-Parlaments und den Vorsitzenden der Fraktionen des EU- Parlaments besteht.
    Mit anderen Worten: Der Preisträger wird nicht demokratisch im EU-Parlament bestimmt, sondern von den „Spitzenpolitikern“ des Parlaments hinter verschlossener Tür ausgekungelt.
    Assange als Kandidat für den Preis
    Die italienische Abgeordnete Sabrina Pignedoli von der Fünf-Sterne-Bewegung hat nun mitgeteilt, sie habe die nötigen Unterschriften gesammelt, um Assange als Kandidaten für den EU-Menschenrechtspreis zu nominieren. Als Begründung erklärte sie:

    „Julian Assange ist in erster Linie ein Symbol: ein Symbol für das Recht der Bürger, die Wahrheit zu erfahren. Sein Fall und seine Inhaftierung sind ein Beispiel dafür, wie die Macht versucht, diejenigen zu „bestrafen“, die sich nicht den vorgefertigten Wahrheiten anpassen.
    Wikileaks hat mit den führenden Zeitungen der Welt zusammengearbeitet. Assange hätte die Geheimnisse, in deren Besitz er gekommen ist, verkaufen können und hat das im Namen der Pressefreiheit nicht getan. Deshalb ist er ein Bollwerk der Meinungsfreiheit und des Schutzes der Menschenrechte.“
    Die politische Verfolgung von Assange im Westen ist ein Skandal, zumal er in London seit Jahren gefoltert wird, wie die UNO mehrmals beklagt hat. Das hat jedoch in keinem westlichen Land für Proteste von Regierungen gesorgt, die Bundesregierung zum Beispiel hat vor knapp drei Jahren allen Ernstes erklärt, die UNO-Berichte über die Folterung von Assange nicht einmal zu lesen.
    Das „Verbrechen“ Assange ist es, dass er Kriegsverbrechen der US-Armee öffentlich gemacht hat. Bestraft wurden dafür aber nicht die US-Soldaten, die wahllos irakische Zivilisten abgeschlachtet haben, sondern Assange und der Whistleblower,
    10 min
  • Afghanisierung – Syrianisierung | Von Jochen Mitschka
    Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.
    Wie immer an dieser Stelle will ich aus der Sicht der durch Kolonialismus und Imperialismus geplagten Regionen berichten. Dazu gehört auch der Bereich der westlichen Länder der ehemaligen Sowjetunion, derzeit insbesondere die Ukraine, aber auch der Nahe Osten. Ich will mit der Ukraine beginnen, dann aufzeigen, was im Nahen Osten passiert. Wähler, die „Grün“ wählen, müssen jetzt ganz stark sein, besonders wenn sie den zweiten Teil des Artikels lesen. Unter den Quellen will ich dann noch auf einige Argumente zu BRICS in den Kommentaren zu vorherigen PodCasts eingehen.
    Pepe Escobar, den ich an dieser Stelle wohl nicht mehr vorstellen muss, schreibt in einem Artikel vom 20. August (1), dass sich die Ukraine irgendwo zwischen Afghanisisierung und Syrianisierung befinde. Also im Zustand zweier Länder, denen unendliches Leid durch die Kriege der westlichen Länder mit ihren Verbündeten zugefügt werden. Im Falls Syriens waren es die Golfdiktaturen, aber auch Israel mit permanenten Bombardierungen. Im Fall Serbiens die NATO. Wobei uns die Rechnungen für Reparationsleistungen diesmal vielleicht schneller erreichen, als die aus Polen.
    Escobar schreibt, dass sich die USA für ihre Demütigung in Afghanistan an Russland rächen könnten, indem sie versuchten, die Ukraine zu „Afghanisieren“. Ein Ende des westlichen Waffen- und Finanzflusses nach Kiew sei nicht in Sicht, weshalb man sich im Klaren sein müsse, dass der ukrainische Kampf möglicherweise in einen weiteren endlosen Krieg ausarten könnte. Wie beim afghanischen Dschihad in den 1980er Jahren, bei dem von den USA bewaffnete und finanzierte Guerillas eingesetzt wurden, um Russland in den Abgrund zu reißen, werden die Hintermänner der Ukraine diese kriegserprobten Methoden wieder anwenden, um einen langwierigen Kampf zu führen, der sich bis in die angrenzenden russischen Gebiete ausweiten kann, meint der Autor.
    Dieser US-Versuch einer „Krypto-Afghanisierung“ werde jedoch bestenfalls den Abschluss dessen beschleunigen, was Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu als die "Aufgaben" seiner militärischen Sonderoperation (SMO) in der Ukraine bezeichnet. Für Moskau führe dieser Weg derzeit bis nach Odessa.
    Das hätte nicht so sein müssen, schreibt Escobar. Bis zur jüngsten Ermordung von Darya Dugina vor den Toren Moskaus habe sich das Schlachtfeld in der Ukraine in der Tat in einem Prozess der "Syrianisierung" befunden.


    „Wie der Stellvertreterkrieg in Syrien im vergangenen Jahrzehnt hatten sich die Fronten um wichtige ukrainische Städte weitgehend stabilisiert. Auf den größeren Schlachtfeldern hatte Kiew verloren und war zunehmend dazu übergegangen, terroristische Taktiken anzuwenden. Keine der beiden Seiten konnte den riesigen Kriegsschauplatz vollständig beherrschen. Daher entschied sich das russische Militär dafür, nur minimale Kräfte im Kampf zu halten - im Gegensatz zu der Strategie, die es im Afghanistan der 1980er Jahre verfolgte.“ (1)

    Was Escobars Aussage über die zurückhaltende Taktik Russlands bedeutet, sah man in den jüngsten Tagen, als eine Offensive mit tausenden ausländischer Kämpfer unter großen Verlusten durch die dünnen russischen Linien drangen. Was nun zu Forderungen in Russland führen wird, die SMO als Krieg zu führen, und die „Samthandschuhe“ auszuziehen.
    Escobar erinnert dann an ein paar syrische Fakten: Palmyra wurde im März 2016 befreit, dann verloren und 2017 zurückerobert. Aleppo wurde erst im Dezember 2016 befreit. Deir Ezzor im September 2017. Ein Teil von Nord-Hama im Dezember und Januar 2018. Die Außenbezirke von Damaskus im Frühjahr 2018. Idlib - und bezeichnenderweise über 25 Prozent des syrischen Territoriums - sind immer noch nicht befreit. Das sage viel über den Rhythmus in einem Kriegsgebiet aus. Man sollte hinzufügen, in einem Krieg, der noch nicht wie einer der USA ist, welche durch Bombardierungen immense Zerstörungen,
    23 min
  • Das “Wunder von Charkiw”: Wendepunkt im Krieg? | Von Wolfgang Effenberger
    Ein Kommentar von Wolfgang Effenberger.
    Ohne Zweifel, mit den Geländegewinnen der Ukraine im Südosten bei Cherson und im Nordosten um Charkiw hätte vor einem Monat noch niemand gerechnet. Die Großoffensive hatte Präsident Selenskyi bereits vor Wochen angekündigt und für September die Wende im Krieg vorhergesagt. Westliche Medien feiern den ukrainischen Blitzkrieg und sehen die russischen Truppen auf der Flucht sowie russische Elitepanzerverbände stark dezimiert. Selenskyis Trick habe gewirkt: Zur Abwehr der ukrainischen Offensive im Raum Cherson habe Putin die Truppen bei Charkiw zur Umgruppierung ausgedünnt: Frei nach dem chinesischen Strategem „Im Osten lärmen, im Westen angreifen“ (General Tan Daoji († 436) zugeschrieben)1) . Durch einen Scheinangriff soll der Feind dazu gebracht werden, dort seine Truppen zu verstärken und an der Stelle die Ressourcen abzuziehen, wo dann tatsächlich der Angriff stattfindet. Es ist davon auszugehen, dass Putin alle 36 Strategeme von Daoji bekannt sind. Auch hätte der Luft- und Satellitenaufklärung die Annäherung von mehreren gepanzerten ukrainischen Brigaden nicht entgehen dürfen.
    Angesichts der unaufhörlichen Propagandaorchestrierung – und zwar auf beiden Seiten – ist es unmöglich, eine saubere militärische Lageanalyse zu machen. Sicher scheint nur zu sein, dass es ein langer Krieg auf Kosten der Bevölkerung werden wird. In den nun über 200 Kriegstagen wurde die Ukraine immer stärker militarisiert bei gleichzeitig steigender russophober Hysterie. Im Gefolge der vorrückenden ukrainischen Truppen nimmt der gefürchtete ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU (Sluschba bespeky Ukrajiny) – Nachfolgeorganisation des KGB der Ukrainischen Sowjetrepublik – seine blutige Arbeit auf: Folter, Verstümmelungen und Massentötungen gehören zur Standardprozedur des SBU.2) Es ist davon auszugehen, dass alle, die mit den Russen kollaboriert haben, im besten Fall vor Gericht gestellt, im schlimmsten Fall einfach als Verräter erschossen werden. Welcher Ukrainer wird unter diesen Bedingungen in Zukunft der russischen Armee noch offen helfen wollen? Die russlandfreundliche Bevölkerung in diesen nun wieder ukrainischen Gebieten nicht geschützt zu haben, wird für das weitere russische Vorgehen eine schwere Hypothek bilden.
    Das menschliche Leid war für die für BILD am SONNTAG vom 11. September 2022 nicht einmal ein Randthema, dafür wurde auf Sieg gesetzt:  „Die ukrainische Armee hat in einer schier unglaublichen Machtdemonstration bewiesen: Sie können diesen Krieg gewinnen!“3) Damit dieser Krieg von der Ukraine gewonnen werden kann, gibt BILD der deutschen Regierung die entsprechenden Ratschläge:


    Sie „sollte ihre Fehler bei der zögerlichen Waffenlieferung eingestehen und der Ukraine geben, was sie für eine erfolgreiche Gegenoffensive jetzt noch braucht: Panzer, Artillerie, Munition. Und zwar schnell!“

    Unter Verweis auf die einen Tag zuvor in Kiew angereiste deutsche Außenministerin Annalena Baerbock wurde ihre im Frühsommer getätigte Aussage: „Die Ukraine muss diesen Krieg gewinnen“ mit der Forderung zitiert:


    „Dann muss sie jetzt auch endlich alles dafür tun“.

    Bevor derartige Forderungen aufgestellt werden, sollte ein schonungsloser Blick auf die rechtliche Verfasstheit der Bundesrepublik geworfen werden. Da Deutschland immer noch keinen echten Friedensvertrag hat, könnte Putin die BRD wegen der Lieferung schwerer Waffen in einem Kriegskonflikt als Angreifer deklarieren, der den alten Krieg von 1945 fortsetzt. Sollte die NATO dann Deutschland zu Hilfe eilen, wäre ein umfassender Nuklearkrieg wohl nicht mehr zu vermeiden.
    In Sandra Maischbergers Talkshow standen am 13. September 2022 die enormen Geländegewinne der ukrainischen Streitkräfte im Mittelpunkt. Die Gäste Andrij Melnyk, ehemalige Botschafter der Ukraine in Berlin, Carlo Masala, Professor an der Bundeswehruniversität München, und Stephan Stuchlik,
    9 min
  • Homo demens | Von Tom-Oliver Regenauer
    Ein Standpunkt von Tom-Oliver Regenauer.


    Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Hans-Joachim Maaz aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt apolut diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

    Digitalisierung und Propaganda haben bei den meisten einen Zustand passiver Dumpfheit erzeugt, der sie außerstande setzt, selbstständige Entscheidungen zu treffen.




    Ein Kanzler, der unter partieller Amnesie leidet. Ein Wirtschaftsminister, der sich verhaspelt. Ein schlafkranker Gesundheitsminister, der sich andauernd selbst widerspricht ... Ist diese Politikerriege nur Vorbotin eines allgemein feststellbaren Trends zur Vertrottelung? Oder hat der Wahnsinn System? Bei Annalena Baerbock jedenfalls weiß man nicht so genau, ob ihr ihre die Bürger verachtende Äußerung („Egal, was meine deutschen Wähler denken“) nur so herausgerutscht ist oder ob es ein gezielter Affront war. Die politischen Ereignisse der letzten Zeit lassen uns alle zunehmend an unserer Weltwahrnehmung zweifeln. Ist es Wirklichkeit, ist es ein böser Traum oder ein dystopischer Film? Bin ich verrückt geworden oder der einzige Gesunde in einem riesengroßen Tollhaus? Das Erzeugen von Verwirrung könnte tatsächlich Methode haben. Die meisten Wähler sehen sich ausweglos zwischen Pest und Cholera gefangen, machtlos selbst angesichts aufgeregter Protestaktivitäten. Schon die Gewöhnung an Fernseher, Computer und Smartphone hat über Jahrzehnte eine Form geistiger Zerrüttung erzeugt, deren Früchte jetzt erkennbar werden. Verwirrt, manipuliert, entwurzelt und ihrer Urteilskraft beraubt, gleichen die Bürger Herbstblättern im Wind, die mal hierhin, mal dahin geblasen werden. Sie verlieren die Fähigkeit, selbstbestimmt eine Entscheidung zu treffen, und werden dadurch unfähig, ihr Schicksal im Gegenwind hoheitlicher Manipulationsversuche selbst in die Hand zu nehmen.






    „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“ (Joseph de Maistre).
    In Deutschland bedeutet das augenscheinlich: eine Regierung, der es absolut gleichgültig ist, was die Bevölkerung weiß, wählt oder wünscht. Eine Regierung, deren dunkelgrüne Außenministerin, Annalena Baerbock, bei einer Podiumsdiskussion von „Forum 2000“ in Prag am 31. August 2022 mitteilt, dass sie ihren abstrusen Kurs in Sachen Ukrainekrise beibehalten werde, „egal was ihre deutschen Wähler denken“.

    Eine Regierung, deren Kanzler an selektiver Amnesie leidet, wenn es in entsprechenden Untersuchungsausschüssen um die Aufklärung des CumEx-Skandals geht, dem massivsten Fall von Steuerhinterziehung der deutschen Geschichte. Eine Administration mit einem Kanzler, dessen CumEx-Komplizen und ehemalige Parteigenossen 200.000 Euro aus unbekannten Quellen in Schließfächern deponiert haben und der als Innensenator von Hamburg verfügte, dass mutmaßliche Drogendealer mit Brechmittel gefoltert werden — woran der 19-jährige Kameruner 
    27 min
  • Das Ende, der Mittelstand und die »richtigen Gefühle« | Von Anselm Lenz
    Ein Kommentar von Anselm Lenz.


    Drei Einblicke in die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand. Von Nadine Strotmann, Wolfgang Greulich und Dr. Werner Köhne.

    I.
    Naht das baldige Ende?
    Von Nadine Strotmann
    »Unseren Frieden, unsere Freiheit und Lebensgrundlagen können wir nur sichern, wenn wir uns für unsere Werte und Interessen stark machen. Wir müssen selbstbewusst unsere Flughöhe bestimmen, statt auf Rückenwind zu setzen, um vom Gegenwind überrascht zu werden.«
    Das schreibt das Auswärtige Amt vor ein paar Tagen auf dem Nachrichtendienst Twitter, nachdem die Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) auf einer Konferenz in Prag wieder heftig aus dem Nähkästchen plauderte. Die Verzweiflung ist offensichtlich. Es klingt nach Endzeitstimmung auf der Titanic. Sie hat es wieder getan. Unsere grüne Außenministerin Baerbock hat einen weiteren Bock geschossen. Dieses Mal auf der Konferenz »Forum 2000« in Prag. Dort positionierte sie sich offen im Podiumsgespräch gegen das eigene Volk und für die Ukraine, koste es was es wolle. Sie sagte: »Then I will deliver, no matter what my German voters think.«(Dann werde ich liefern, egal, was meine deutschen Wähler sagen).
    Wirtschaftskrieg gegen das eigene Volk
    Nachdem die »Young-Global-Leader«-Absolventin des Weltwirtschaftsforums (WEF) offen die Zerstörung des eigenen Volkes bekundete, schreiben sich sogenannte »Faktenfinder« die Finger wund, um den Patzer in einem besseren Licht dastehen zulassen. Die Kurzfassung: Böse Putin-Trolle hätten die Aussagen aus dem Kontext gezogen, um eine Kampagne gegen Baerbock loszutreten. Natürlich, liebe Propagandisten der Regierungslinie. Wir wissen schon Bescheid. Es kann nicht absurder werden, doch jedes Mal wenn ich das denke, kommt es noch schlimmer.
    Aber vielleicht wird die selbsterzeugte Energiekrise inklusiver transatlantischer Interessen und Treibern nicht so leicht dauerhaft umzusetzen sein, wie der Einstieg in den Great Reset mit der inszenierten Corona-Pandemie, die uns ja auch weiter erhalten bleibt – entgegen jeglicher Evidenz. Denn dieser Wirtschaftskrieg gegen das eigene Volk ist für jeden offensichtlich, der die Auswirkungen der selbstauferlegten Sanktionen betrachtet.Und wer selbst das nicht macht, weiß: Wer einem Industrieland die Energie abdreht, zerstört nachhaltig Strukturen, Arbeitsplätze und damit Wohlstand.
    Das weiß jeder, und das wissen natürlich auch die Verantwortlichen in der Regierung. Alles, was wir in den kommenden Monaten erleben werden, ist bewusst und mit Absicht eingeleitet, um die deutsche Wirtschaft zum Einsturz zu bringen. Wir werden einen Sturzflug erleben, wie es sich kaum einer von uns aus den wohlstandsgeprägten Generationen vorstellen kann. Inflation in allen Bereichen, Insolvenzen, Arbeitsplatzverlust, hungernde und frierende Menschen, Obdachlose, steigendeKriminalität.
    Was, wenn es anders kommt?
    Auch ein sogenannter Blackout (Stromausfall über Tage) verursacht nach kurzer Zeit bürgerkriegsähnliche Zustände. Alles in allem ein echtes Horrorszenario. Und auch jetzt spielen die Mächtigen wieder mit unseren Ängsten, wie in der Corona-Krise. Aber was, wenn viele Menschen erwachen und sehen, dass die Armut und Verelendung mit Absicht über uns gebracht wird? Was, wenn die Menschen gemeinsam gegen diese Ideologen aufstehen? Egal, von welcher politischen Seite? Nur ein gemeinsames Ziel: Die Beendigung dieses Terrorregimes.
    In Prag demonstrierten vergangene Woche mehr als 70.000 Menschen gegen die nationalen Russlandsanktionen, in Deutschland waren in Leipzig und in Magdeburg Großversammlungen mit mehreren Tausend Teilnehmern angemeldet. In Magdeburg versammelte sich der Montagsspaziergang gemeinsam mit einer AfD-Kundgebung auf dem großen Domplatz, in Leipzig teilte sich die vermeintliche »Rechte« den August Bebel-Platz mit der »Linken«. Die generellen Forderungen waren auf den Plakaten identisch – ...
    12 min
  • AN DIESEM TAG vor einem Jahr: BioNTech… | Von Andrea Drescher
    BioNTech sagt die Wahrheit, aber keiner hört hin.
    Ein Standpunkt von Andrea Drescher.


    Google und Facebook erinnern ihre User immer gerne an Ereignisse, die ein oder zwei Jahre zurückliegen. Anhänger eines funktionsfähigen Immunsystems, speziell Mitglieder des Expertcouncil.one e.V., möchten Menschen heute an ein besonderes Ereignis im Zusammenhang mit der Firma BioNTech erinnern.

    Der 13.09. ist aus Sicht der Impfskeptiker ein besonderer Tag. Am 13.09.2021 verschickte BioNTech großflächig einen Infobrief an Fachpersonal, d.h. an Ärzte und Apotheker, und unterrichtete diese davon, dass eine natürliche Immunität viel besser ist als ihre Impfung.
    Diese Erinnerung kann der Normalbürger natürlich nicht teilen, denn diese Information drang - meines Wissens - nie wirklich an die Öffentlichkeit.
    Das Rundschreiben von BioNTech wurde einem Mitglied des Expertenrats mit den Worten "Das kam heute von BioNTech" ohne weiteren Kommentar zugespielt. Der Apotheker aus Sachsen, der das Rundschreiben an diesem Tag erhalten hatte, stand der Corona-Impfung kritisch gegenüber und engagierte sich von Anfang an im Bereich einer freien Impfentscheidung.
    Aus Sicht der Fachleute vom Expertenrat wurde durch eine Aussage in diesem Rundbrief etwas deutlich: BioNTech hat bereits vor einem Jahr gewusst, dass die natürliche Immunität durch eine Infektion besser ist als die Impfung, hat dies allerdings nicht ganz so direkt ausgedrückt.
    Zu den Fakten
    Im BioNTech Infoservice wurde ein Expertinnen-Interview mit Prof. Dr. Falk beim mRNA-Kongress 2021 präsentiert.
    Zur Expertin erfährt man:


    "Prof. Dr. Christine Falk ist Leiterin des Instituts für Transplantationsimmunologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und sprach im Rahmen des mRNA-Kongresses 2021 über immunologische Fragestellungen zum Thema SARS-CoV-2."

    Bezüglich der Impfstoffwirksamkeit liest man im Interview folgendes:


    "Während sich bei Geimpften nur Antikörper gegen das Spike-Protein detektieren lassen, sind im Serum von Genesenen auch Antikörper gegen andere Proteine des SARS-CoV-2-Virus zu finden, zum Beispiel das Nukleokapsid-Protein (N-Protein)."

    Laienhaft ausgedrückt steht da, dass sich nach einer natürlichen Infektion Antikörper gegen mehrere Bestandteile von SARS-CoV-2 befinden. Ein Geimpfter dagegen bildet nur Antikörper gegen das Spike-Protein, also gegen einen Bestandteil.
    BioNTech bestätigte mit dem Infoservice die Erkenntnisse, die u.a. seitens des Expertcouncil.one e.V. sowie zahlreichen, unabhängigen Medizinern und Wissenschaftlern mehrfach geäußert wurden, bei Politikern und Entscheidungsträgern jedoch kein Gehör fanden.
    Der Expertenrat
    Der Expertenrat Expertcouncil.one e.V. ist seit den Veröffentlichungen der ersten Untersuchungsergebnisse der „Arbeitsgruppe Impfstoffe“ einem breiteren Publikum bekannt. Die international vernetzte Gruppe, ein Kernteam aus mehr als 60 Ärzten, Medizinern, Pharmazeuten, Naturwissenschaftlern, Mathematikern, Heilpraktikern, Anwälten und Journalisten, forderte in ihrer Presseaussendung vom 6. Juli 2022, dass die Covid-19-Impfprogramme unverzüglich eingestellt werden müssen. Diese Forderung erfolgte aufgrund erster Ergebnisse aus Untersuchungen, die in einem umfassenden Bericht der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt und folgendermaßen zusammengefasst wurden:


    1. In ausnahmslos allen Proben der Covid-19-Impfstoffe wurden toxische Bestandteile gefunden.
    2. Es fanden sich auffällige Veränderungen in den Blutproben aller geimpften Personen.
    3. Je höher die Stabilität der Hülle aus Lipid-Nanopartikeln, desto häufiger treten Impfnebenwirkungen auf.

    Weiterführende Information kann man den Ausführungen des Expertenra...
    6 min
  • 18 Euro für 1 Liter Benzin? | Von Uwe Kranz
    Ein Kommentar von Uwe Kranz.




    18 Euro für 1 Liter Benzin?







    Vor Tagen erhielt ich von meinem Gasanbieter ein Kündigungsschreiben meines bisherigen Vertrages, nach dem ich monatlich 150 € Abschlagszahlungen leistete. Gleichzeitig wurde angekündigt, dass nach dem neuen Vertrag monatliche Abschlagszahlungen in Höhe von fast 700 € zu leisten seien. Mich traf fast der Schlag, denn schon kurz zuvor hatte ich in den neuen Medien gelesen, dass die Börsengaspreise in der EU erstmals € 3.300/1.000 m3 überstiegen. Das bedeutet, dass die mir angekündigte Gaspreiserhöhung noch längst nicht das Ende der Fahnenstange markiert, sondern dass weitere Steigerungen in den kommenden Monaten (und Jahren?) durchaus noch zu erwarten sind. Wenn diese und die kommenden Gaspreiserhöhungen für viele Bürger immer noch keine konkrete Gestalt von Kündigungen, Nachforderungen oder Abschlagszahlungen angenommen hat, sondern allenfalls wie eine dunkle Nebelschwade den Blick in die nahe und uns drohende Zukunft erschwert, muss man ganz einfach plastisch demonstrieren: Stellen Sie sich vor, dass bei der nächsten Fahrt zur Tankstelle der Liter Benzin 18 Euro oder mehr kosten würde, dann haben Sie eine relativ konkrete Vorstellung.
    Realpolitischer Irrsinn par excellence
    Spätestens dann wird Ihnen auch die Erkenntnis dämmern, dass wahnhafte ideologische Überzeugungen und grüner Dogmatismus im Winter nicht wärmen, sondern realpolitischer Irrsinn par excellence sind. Jeder achte deutsche Mieter wird die Wohnkosten nicht mehr stemmen können, schätzt das Statistische Bundesamt - und Mieter sind über 50 Prozent der Bevölkerung, ein Millionenheer! Über 40 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens gehen fürs Wohnen und Nebenkosten drauf – wer soll dann solche Steigerungen noch tragen können? Schon drohen bei den Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften (vor allem in Ostdeutschland) die ersten Insolvenzen. Der Dachverband der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) rief inständig nach staatlicher Hilfe (Bürgschaften?), ohne die über 38 % der Vermieter wegen der finanziellen Vorleistungen für die Energieversorgung insolvent würden.
    Kauft Klopapier!?
    An Beispielen mangelt es nicht, im Kleinen, wie im Großen: Für eine 60 qm kleine Wohnung in Sachsen- Anhalt beträgt die Kaltmiete 300 €, aber die Nebenkosten liegen energiebedingt inzwischen bei 750 €, Tendenz steigend; Im 1. Halbjahr 2022 haben nach Kenntnis von XING und Wirtschaftswoche bereits 52 Großunternehmen einen Insolvenzantrag gestellt (+53%), darunter 19 Unternehmen mit einem Umsatz von über 20 Mio. €! Bis Ende 2022 dürfte sich die Zahl insolventer Großunternehmen auf 120 erhöhen, darunter kreuz und quer über Deutschland verteilt auch viele namhafte Unternehmen, z.B. der größte EU-Stahlkonzern ARCELORMITTAL in Norddeutschland, der Papierproduzent Hakle in Nordrhein-Westfalen, der Phosphatdüngemittelhersteller Seraplant in Sachsen-Anhalt, die Kartonagenfabrik Baden Board in Baden-Württemberg, der Schuhhändler Görtz (160 Filialen) aus Hamburg, der Drehteilhersteller Leipold aus Wolfach, oder die Bäckereikette Goldjunge aus Bayern, die vermutlich ihre 26 Filialen ebenso schließen muss, wie der kleine Bäcker seinen Familienbetrieb in dritter Generation, der kürzlich seine ihm präsentierte Gasrechnung im Internet veröffentlichte: Seine monatlichen Abschlagszahlungen sollen von 605,88 € auf 2.174,21 € steigen. Da kann man nur noch kleine Brötchen backen, den Laden schließen und zum Amt gehen! Bei kleinen und mittleren Unternehmen geht die schiere Panik um, denn nicht nur die Energieprise explodieren, sondern auch die Rohstoffpreise, alles, was indirekt damit zusammenhängt - und nicht alles kann zeitgleich oder in naher Zukunft an den Kunden weitergegeben werden. Deutschland droht ein Wirtschafts- und Industrie-Exodus nie gekannt...
    22 min

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das denk' ich auch