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Wir begleiten Dich auf Deinem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit mit Zwischenstopps bei Deiner inneren Einstellung zum Geld, der einfachen und übersichtlichen Organisation Deiner Finanzen, der Berechnung Deiner Rentenlücke und wir verraten Dir, wie Deine zukünftige finanzielle Altersvorfreude aussehen kann. 😉
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Auch dieses Mal blickt die Geldreise hinter die Kulissen von Xtrackers, Lyxor, iShares und Co. Falls Du Dich also fragst, wie Fondsgesellschaften entscheiden, welchen Index ihr ETF nachbilden soll, was mit Deinem Geld passiert, wenn ein ETF-Anbieter pleitegeht, und wie die Heinzelmännchen und Dein ETF zusammenpassen, solltest Du die aktuelle Episode nicht verpassen.
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Xtrackers, Lyxor, iShares und Co.: Hast Du Dich auch schon mal gefragt, welche Firmen hinter diesen doch ziemlich kryptisch anmutenden Namen Deines ETFs stecken und was die eigentlich mit Deinem Geld so machen? Falls ja, ist die aktuelle Folge genau richtig für Dich. Denn heute blicken wir hinter die Kulissen der Fondsgesellschaften.
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Unser Podcast ist jetzt preisgekrönt. Die Jury des Fachmagazins „Wirtschaftsjournalist“ hat uns als Verbraucherjournalistinnen 2020 ausgezeichnet.
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Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Post von der Deutschen Rentenversicherung (DRV) bekommst Du erstmals, wenn Du mindestens 27 Jahre alt bist und wenigstens fünf Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hast. Die sogenannte Renteninformation bietet Dir einen Anhaltspunkt, wie hoch Deine gesetzliche Rente später mal ausfallen könnte. Reichen wird sie aber in den seltensten Fällen. Darauf verweist auch die DRV in der Renteninformation.
Schiebe die private Altersvorsorge nicht allzu lange vor Dir her. Welche Optionen Du hast, um privat vorzusorgen, kannst Du in Folge 19 und 20 nachhören.
Die DRV gibt Deine mögliche Rente stets in brutto an. Denke also daran, dass nicht nur Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge davon abgehen, sondern Du gegebenenfalls auch als Rentnerin steuerpflichtig bist.
Die Rentenversicherung zahlt nicht nur die sogenannte Regelaltersrente, sondern auch die Erwerbsminderungsrente. Die volle Erwerbsminderungsrente bekommst Du, wenn Du nur noch drei Stunden und weniger arbeiten kannst, egal in welchem Beruf. Die halbe Rente gibt es hingegen, wenn Du Deiner Arbeit noch drei bis sechs Stunden täglich nachkommen kannst.
Die Erwerbsminderungsrente bekommst Du solange gezahlt, bis du in den Ruhestand gehst oder sich Deine Verfassung verbessert hat.
Bedenke, dass die Erwerbsminderungsrente keine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist. Auch deswegen, weil die Erwerbsminderungsrente nicht ausreicht, um davon gut leben zu können. Wie Du an eine günstige BU kommst, darüber haben wir mit Versicherungs-Expertin Julia Rieder gesprochen.
Bei der Ermittlung der Rentenhöhe berücksichtigt die DRV folgende Aspekte nicht: zukünftige Gehaltssteigerungen, Rentenanpassungen oder die Inflation. Daher sind die in der Renteninformation angegebenen Werte viel mehr als eine Art Hochrechnung Deiner möglichen Rente zu verstehen.
Grundlage der Rentenberechnung sind die sogenannten Rentenentgeltpunkte – sozusagen die Währung der Rente. Ein Entgeltpunkt wandert auf Dein Rentenkonto, wenn Du das jährliche Bruttodurchschnittsgehalt verdienst. Für 2021 sind das 41.500 Euro.
Für einen Rentenpunkt bekommst Du eine Rente von 34 Euro monatlich in Westdeutschland, in Ostdeutschland sind es 33 Euro.
Rentenentgeltpunkte sind nach oben hin gedeckelt. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt aktuell bei einem Jahresgehalt von rund 85.000 Euro brutto. Wer so viel verdient, zahlt den Höchstbeitrag in die Rentenkasse ein – aktuell 2,05 Entgeltpunkte. Wer mehr verdient, darf trotzdem nicht mehr einzahlen. Nach 45 Beitragsjahren sind demzufolge maximal 92 Rentenpunkte möglich. Das ergibt eine theoretische Höchstrente von 3.154 Euro brutto.
Entgeltpunkte sammelst Du nicht nur mit dem Gehalt. Auch Wehr- und Zivildienstzeiten oder die Pflege von Angehörigen werden berücksichtigt, genauso wie Wartezeiten durch Arbeitslosigkeit, längere Krankheitszeiten, in denen du Krankengeld bezogen hast oder auch Kindererziehungs- und Berücksichtigungszeiten.
Diejenigen mit Mini-Job können sich von Sozialabgaben befreien lassen. Lohnender ist es aber, trotzdem auf das Rentenkonto einzuzahlen – denn den Löwenanteil stemmt der Chef. Du zahlst lediglich 3,6 Prozent Deines Lohnes an die Rentenversicherung, maximal 15 Euro monatlich, und sammelst gleichzeitig die wichtigen Entgeltpunkte und Wartezeiten. Hast Du Dich davon befreien lassen, werden Dir weniger Wartezeiten angerechnet, beispielsweise nur vier Monate Wartezeit, obwohl Du 12 Monate gearbeitet hast. Zahlst du weiterhin die 3,6 Prozent deines Lohnes in die Rentenkasse, bekommst du hingegen die vollen 12 Monate.
Wenn Du 35 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hast, kannst Du mit 63 Jahren in Rente gehen – allerdings mit Abschlägen. Für jeden Monat, den Du früher in Rente gehst, werden 0,3 Prozent abgezogen. Hast Du 45 Beitragsjahre voll, kannst Du bereits mit 65 Jahren Deinen Ruhestand genießen und das abschlagsfrei.
Solltest Du Dir unsicher sein, ob bei Dir bisher alle Beitrags- und Wartezeiten entsprechend berücksichtigt worden sind, kann ein Termin zur Kontenklärung bei der Deutschen Rentenversicherung Klarheit schaffen.
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Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten eines Rechtsstreites – zum Teil außergerichtlich oder gerichtlich. Du findest alle Infos in diesem Ratgeber.
Dem Statistischen Bundesamt zufolge war 2018 fast jeder zweite deutsche Haushalt mit einer Rechtsschutzversicherung gegen einen Rechtsstreit abgesichert. Eine Rechtsschutzversicherung ist kein Muss, aber definitiv ein Kann. Denn Anwaltskosten können ganz schön hoch werden.
Welche Versicherungen Ihr unbedingt braucht und welche überflüssig sind, haben wir schon mal in dieser Folge besprochen.
Es ist nicht automatisch jeder Rechtsstreit abgesichert. Rechtsschutzversicherungen haben viele Ausschlüsse. Schau vorher ganz genau, was und wer abgesichert ist.
Außerdem gelten oft Wartezeiten. Das heißt, Du bist nicht sofort abgesichert, sondern musst die Versicherung schon eine Weile haben. Meistens musst Du drei oder sechs Monate mitbringen, ehe Du die Versicherung beanspruchen kannst. Damit wollen die Versicherer verhindern, dass Menschen noch schnell Verträge abschließen, wenn sich der Ärger bereits anbahnt.
Ob eine Rechtsschutzversicherung Sinn ergibt, hängt von Dir persönlich ab. Überlege, wo potenzielle Streitthemen lauern könnten, ob du jederzeit bereit bist, für Dein Recht zu kämpfen, und ob eine Rechtsschutzversicherung deshalb ein gutes Gefühl hinterlassen würde.
Nicht immer ist eine Rechtsschutzversicherung die günstigste oder beste Option. Wer zum Beispiel Streit mit dem Vermieter hat, kann Mitglied im Mieterverein werden und sich dort beraten und helfen lassen. Wenn Du als Arbeitnehmerin in der Gewerkschaft bist, bist Du dadurch im Arbeitsrecht abgesichert. Und Vermieter können sich in bestimmten Fällen über den Grundeigentümerverein günstiger absichern. Außerdem bieten viele Anwälte eine kostenlose Erstberatung an.
Rechtsschutzversicherungen funktionieren nach dem Baukasten-Prinzip. Es gibt fünf Bereiche: Privat, Wohnen, Beruf, Verkehr und Vermietung. Privat, Verkehr und Vermietung kannst Du einzeln abschließen. Beruf und Wohnen nur in Verbindung mit dem Privat-Baustein. Genauere Infos findest du in unserem Ratgeber.
Rechtsschutzversicherungen mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis findest Du auf einem Vergleichsportal. Wir empfehlen Mr-Money oder Check24. Schau in den Tarifdetails auf den Portalen nach, ob die gefundenen Tarife alle für Dich wichtigen Rechtsfragen abdecken.
Sollte Deine Versicherung nicht leisten, hast Du mehrere Möglichkeiten: Du kannst ein Schiedsgutachten oder einen Stichentscheid verlangen. Beide sind für die Versicherung bindend. Beim Stichentscheid muss die Versicherung die Kosten tragen. Beim Schiedsgutachten zahlt die unterlegene Partei. Welches Verfahren angewandt wird, steht in den Vertragsbedingungen.
Eine weitere Möglichkeit ist der Versicherungombudsmann. Hier wird Dein Fall kostenlos geprüft. Kostet eine Klage nicht mehr als 10.000 Euro, kann diese Stelle deine Versicherung dazu zwingen, die Kosten zu übernehmen.
Solche Schlichtungsstellen helfen auch in anderen Bereichen – etwa bei Streitigkeiten mit der Krankenversicherung oder wenn Dir Deine Bank einen Dispokredit verweigert. Schlichtungsstellen vermitteln als neutrale und sachkundige Dritte bei Konflikten zwischen Verbrauchern und Unternehmen.
Bevor Du Deine Rechtsschutzversicherung nutzt, solltest Du oder Dein Anwalt unbedingt die Versicherung kontaktieren und eine Deckungszusage beantragen. Die Versicherung prüft dann, ob sie überhaupt verantwortlich und der Fall aussichtsreich ist, und gibt ihr Okay. Sollte sie ablehnen, bleiben Dir immer noch ein Stichentscheid, Schiedsgutachten oder der Ombudsmann, um dagegen vorzugehen.
Unser Podcast ist jetzt preisgekrönt. Die Jury des Fachmagazins „Wirtschaftsjournalist“ hat uns als Verbraucherjournalistinnen 2020 ausgezeichnet.
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1.Die Schufa ist die bekannteste Wirtschafsauskunftei in Deutschland. Sie hat nach eigenen Angaben Daten zu 68 Millionen Menschen gespeichert. Also fast zu jedem Erwachsenen. Es gibt aber auch noch andere Auskunfteien, zum Beispiel Crif Bürgel, Boniversum oder Infoscore Consumer Data.
Die Schufa berechnet nach einer geheimen Formel, für wie kreditwürdig sie Dich hält. Der Schufa-Score soll Auskunft darüber geben, wie wahrscheinlich es ist, dass Du Deine Rechnungen oder Raten für Kredit pünktlich zahlst.
Die Daten für diese Bewertung bekommt die Schufa von Unternehmen, mit denen sie zusammenarbeitet. Welche Informationen die Schufa genau speichert, erklären wir im Finanztip-Ratgeber zur Schufa.
Du solltest regelmäßig kostenfrei eine Selbstauskunft von allen Auskunfteien anfordern. Nur so kannst Du prüfen, ob Schufa und Co. falsche Informationen über Dich haben. Fehler in den Daten können nämlich für einen schlechten Score sorgen.
Die kostenlose Selbstauskunft heißt bei der Schufa Datenkopie. Du kannst sie auf dieser Seite bestellen. Bei anderen Auskunfteien kannst Du die Auskunft kostenfrei unter den folgenden Links anfordern:
Boniversum (https://www.boniversum.de/selbstauskunft/)
Stimmt in Deiner Selbstauskunft etwas nicht, dann fordere die Auskunftei dazu auf, den Fehler zu korrigieren. Dazu kannst Du unser Musterschreiben nutzen.
Hast Du wirklich mal eine Rechnung nicht bezahlt, darf das erst nach der zweiten Mahnung an die Schufa gemeldet werden. Negative Einträge müssen nach einer bestimmten Zeit wieder gelöscht werden. Die Fristen dafür findest Du in unserem Ratgeber.
Wenn Du Post von einem Inkasso-Unternehmen bekommst und nicht weißt, ob Du zahlen musst, kannst Du den kostenlosen Inkasso-Check der Verbraucherzentralen nutzen. Oft verlangen Inkasso-Unternehmen überzogene Gebühren, die Du nicht zahlen musst.
Hast Du Probleme mit der Schufa, dann kannst Du Dich kostenlos an eine spezielle Schlichtungsstelle wenden, den Schufa-Ombudsmann (https://schufa-ombudsmann.de/). Auch bei Verbraucherzentralen https://www.verbraucherzentrale.de/beratung) kannst Du Dich zu allen Fragen rund um Schufa, Mahnungen und Inkasso-Unternehmen beraten lassen.
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Die Schufa berechnet nach einer geheimen Formel, für wie kreditwürdig sie Dich hält. Der Schufa-Score soll Auskunft darüber geben, wie wahrscheinlich es ist, dass Du Deine Rechnungen oder Raten für Kredit pünktlich zahlst.
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