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Du willst 2025 zu Deinem Finanzjahr machen? Dann geh mit uns Gemeinsam auf Geldreise – in unserem interaktiven 4-Wochen-Programm.
Wir begleiten Dich auf Deinem Weg in die finanzielle Unabhängigkeit mit Zwischenstopps bei Deiner inneren Einstellung zum Geld, der einfachen und übersichtlichen Organisation Deiner Finanzen, der Berechnung Deiner Rentenlücke und wir verraten Dir, wie Deine zukünftige finanzielle Altersvorfreude aussehen kann. 😉
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Studien zeigen, dass Frauen am Aktienmarkt vorsichtiger und eher mit langem Atem unterwegs sind. Das zahlt sich in der Krise aus.
Dabei starten Frauen unter ungleich schwereren Bedingungen: Frauen verdienen im Schnitt 18 Prozent weniger und bekommen im Alter 46 Prozent weniger Rente. Das führt dazu, dass Altersarmut insbesondere bei Frauen ein großes Thema ist. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Ganz wichtig: Heiraten ist keine Altersvorsorge, denn die Scheidungsquote ist hoch. 2019 lag sie bei knapp 36 Prozent. Dabei sind Finanzen kein Hexenwerk: Alle sollten sich darum kümmern. Die mehr als 1.000 Ratgeber von Finanztip helfen dabei.
Wer sich um sein Geld kümmert, muss nicht wissen, wie Optionsscheine gehandelt werden. Viel wichtiger ist die Info, dass Altersvorsorge einfach und kostengünstig mit breit gestreuten ETFs geht.
Wer noch jünger ist, kann diese Herausforderung ganz anders angehen. Es ist mehr Zeit da, um einen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto aufbauen und sich dann Gedanken um die passende Altersvorsorge zu machen.
Vor allem Leserinnen fragen uns immer wieder, ob sie ihren Riester-Vertrag behalten sollen. Grundsätzlich gilt: Für Gutverdienende und für Familien mit mehreren Kindern können sich Riesterverträge lohnen. Das liegt an den staatlichen Zuschüssen. Erwachsene erhalten bis zu 175 Euro im Jahr, für Kinder gibt es bis zu 300 Euro. Oft kommt eine Steuererstattung dazu.
Aber: Ist das Guthaben nach einigen Jahren Ansparphase geringer als die eingezahlten Beiträge und Zulagen, war der Vertrag zu teuer. Dann ist es besser, keine weiteren Beiträge mehr einzuzahlen. Und stattdessen einen günstigen Riester-Vertrag abzuschließen. Oder mit ETFs flexibel fürs Alter zu sparen. Wichtig: Wenn der Riester-Vertrag zu teuer ist, nicht kündigen! Bei einer Kündigung gehen alle Zulagen und Steuervorteile zurück an den Staat. Das Mittel der Wahl heißt dann, nicht weiter einzuzahlen, im Fachjargon „beitragsfrei stellen“.
Unser Podcast ist jetzt preisgekrönt. Die Jury des Fachmagazins „Wirtschaftsjournalist“ hat uns als Verbraucherjournalistinnen 2020 ausgezeichnet.
Alle Informationen über uns findest Du auf unserer Geldreise-Seite oder direkt auf unserer Finanztip-Startseite. Abonnier gerne auch den Finanztip-Newsletter.
Bei Fragen oder Themenwünschen erreichst Du uns am besten über unseren Instagram-Kanal „Auf Geldreise“ oder über [email protected].
Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.
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Du hast Teil eins und Teil zwei unserer kleinen Reihe verpasst? Kein Problem! Folge 83 findest Du hier und die 84 hier.
Selfmade-Vermieterin Maike Kipker hat 2019 ihre allererste Immobilie als Kapitalanlage gekauft. Mittlerweile besitzt sie 8 Eigentumswohnungen. Als Mrs. Property hat sie sich selbstständig gemacht und zeigt allen Interessierten, wie sie ihre Rente mithilfe einer vermieteten Eigentumswohnung aufbessern können.
Wer mit dem Gedanken spielt, eine Immobilie zu kaufen, sollte vorbereitet sein. Setz Dich ausgiebig mit der Materie auseinander, indem Du Dir das entsprechende Wissen aneignest.
Du hast ein interessantes Objekt gefunden? Dann heißt es schnell sein. Bei vielen Immobilienportalen werden Anzeigen schon nach den ersten 30 Anfragen gelöscht. Um keine Anzeige zu verpassen, kannst Du einen Google-Alert setzen oder Dich von den Apps der Immobilienportale benachrichtigen lassen. Wer einen standardisierten Text vorformuliert hat, kann in wenigen Minuten reagieren.
Um den Zuschlag zu bekommen, solltest Du Dich von der Masse abheben. Maikes Tipp: Immobilien werden zwischen Menschen gehandelt. Zeig Deine Persönlichkeit, sei empathisch und unkompliziert.
Das Finanzielle sollte bei der Besichtigung schon gesichert sein. So kannst Du direkt mit einer sicheren Finanzierung und Verlässlichkeit punkten.
Um zu wissen, ob sich ein Investment lohnt, gibt es einige Kennzahlen. Eine wichtige ist die Kaltmiete. Die sollte so hoch sein, dass Du die Kreditrate mit ihr decken kannst. Behalte auch die Instandhaltungs- und Renovierungskosten im Blick.
Bei Renovierungen und Instandhaltungen ist das Baujahr entscheidend. Wasserleitungen und Elektronik halten zum Beispiel etwa 40 Jahre. Ist die Wohnung älter, solltest Du das in Deinen Berechnungen einkalkulieren.
Auch das Bauchgefühl darf eine Rolle spielen. Steht das Haus voller Unrat, ist der Keller voll gestellt oder ist es sehr laut im Haus? Dann mag sich das Investment auf dem Papier zwar lohnen, ist aber eventuell mit extra Aufwand verbunden. Das solltest Du bedenken.
Wie hoch der Kredit ist, und zu welchen Konditionen Dir Deine Bank das Geld leiht, hängt von der persönlichen Bonität ab und ist höchst individuell. Um zu wissen, was Du erwarten kannst, gehst Du am besten nicht nur zur Hausbank. Besser geeignet sind sogenannte Kreditvermittler. Die bieten Dir einen guten Marktüberblick. Wir empfehlen Dr. Klein, Interhyp und Planethome.
Vermieterin sein ist ein Job und mit vielen Aufgaben verbunden. Maike würde Mieteinnahmen daher nie als passive Geldanlage bezeichnen. Denk dran, es gilt nicht nur Mieteinnahmen zu kontrollieren und Nebenkosten abzurechnen. Für Sanierungen, Buchhaltung oder die Neuvermietung musst Du gut organisiert
Einige Aufgaben kannst Du abgeben. Das musst Du Dir allerdings leisten können und wollen. Denn jede Aufgabe, die Du auslagerst, geht von der Rendite ab.
Von den zukünftigen Mietern solltest Du Dir eine positive Schufa-Auskunft, drei
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Selfmade-Vermieterin Maike Kipker hat 2019 ihre allererste Immobilie als Kapitalanlage gekauft. Mittlerweile besitzt sie 8 Eigentumswohnungen. Als Mrs. Property hat sie sich selbstständig gemacht und zeigt allen Interessierten, wie sie ihre Rente mithilfe einer vermieteten Eigentumswohnung aufbessern können.
Wer mit dem Gedanken spielt, eine Immobilie zu kaufen, sollte vorbereitet sein. Setz Dich ausgiebig mit der Materie auseinander, indem Du Dir das entsprechende Wissen aneignest.
Bevor Du auf die Suche nach einem geeigneten Objekt gehst, solltest Du wissen, wieviel Eigentumswohnung Du Dir leisten kannst. Schau Dir dafür Deine Einnahmen und Ausgaben ganz genau an, nutze den Finanztip-Hypothekenrechner oder informiere Dich bei Banken, welche Kreditkonditionen sie Dir geben würden. Am besten gehst Du dafür nicht nur zur Hausbank. Besser geeignet sind sogenannte Kreditvermittler. Die bieten Dir einen guten Marktüberblick. Wir empfehlen Dr. Klein, Interhyp und Planethome.
Alles Finanzielle soweit geklärt? Dann kann die Suche losgehen. Dabei gilt, je genauere Vorstellungen Du hast, desto einfacher findest Du ein passendes Objekt. Nutze Immobilienportale wie Immoscout 24 oder Immowelt. In regionalen Zeitungen oder auf Ebay Kleinanzeigen inserieren vor allem Privatverkäufer. Auch ungewöhnliche Wege führen zum Erfolg – Baumärkte und Discounter haben im Eingangsbereich häufig „Ich suche/biete“-Tafeln. Unter Umständen findest Du dort interessante Kaufangebote.
Ein Praxis-Tipp von Mrs. Property Maike Kipker: Lass Dich bei Inseraten von Privatpersonen nicht von schlechten oder fehlenden Fotos abschrecken. Gib der Wohnung eine Chance und vergewissere Dich vor Ort vom Objekt. Mitunter findet sich so das ein oder andere Juwel.
Immobilien aus Zwangsversteigerungen zu kaufen ist eher eine Profistrategie: Die Informationslage ist dürftig und die Wohnung kann vorab nicht besichtigt werden. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten vor allem Anfänger davon Abstand nehmen.
Achte bei der Wohnungsbesichtigung nicht nur darauf, dass die Gewerke wie Dach, Fassade, sondern auch Fenster oder die Heizung gut instandgehalten sind. Am besten nimmst Du Dir eine Checkliste mit, auf der Du die wichtigsten Punkte und Fragen notiert hast.
Mache, wenn möglich Fotos und Videos während der Besichtigung. So kannst Du Dich nachträglich mit erfahrenen Immobilienkäufern austauschen.
Vergiss nicht, Dir entsprechende Unterlagen zeigen zu lassen wie die Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen. Dort ist unter anderem dokumentiert, welche Sanierungsmaßnahmen geplant sind, wie viel Geld in der Instandhaltungsrücklage liegt oder ob Hausgeld ausstehend ist.
Wenn Du Dir unsicher bist, kannst Du zu den ersten Besichtigungen auch einen Sachverständigen mitnehmen. So hast Du die Möglichkeit, von einem Experten zu lernen, auf welche Punkte Du besonders achten solltest. Alternativ kannst Du Dich im Bekanntenkreis umhören, ob nicht einer Deiner Freunde die entsprechende Expertise mitbringt und Dich zu den ersten Besichtigungen begleiten würde.
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Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Selfmade-Vermieterin Maike Kipker hat 2019 ihre allererste Immobilie als Kapitalanlage gekauft. Mittlerweile besitzt sie 8 Eigentumswohnungen. Als Mrs. Property hat sie sich selbstständig gemacht und zeigt allen Interessierten, wie sie ihre Rente mithilfe einer vermieteten Eigentumswohnung aufbessern können.
Betongold gilt nicht nur als wertbeständig, sondern verspricht auch eine ansehnliche Rendite. Regelmäßig nennen Projektentwickler und Makler eine Spanne von 4 bis 6 Prozent pro Jahr bei Immobilien als Kapitalanlage.
Mehr Rendite gibt es häufig nur, wenn Du auf andere Anlageklassen setzt wie Aktien. Ein börsennotierter Indexfonds, also ein ETF etwas auf den MSCI World erzielte zwischen Jahresbeginn 2005 und Jahresende 2019 eine durchschnittliche Rendite von 9,6 Prozent pro Jahr.
Die Geldreise hat bereits mehrfach einige Zwischenstopps bei dem Thema ETFs eingelegt und thematisiert, was sich hinter diesen drei Buchstaben verbirgt, wie Du einen passenden ETF findest und wozu Du dafür ein Wertpapierdepot brauchst.
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Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Spare unbedingt einen Notgroschen an für unvorhergesehene Ausgaben. Das geht am einfachsten, indem Du den Sparbetrag direkt nach Gehaltseingang per Dauerauftrag auf ein separates Konto überweist. Dann kommst Du nicht in Versuchung, das Geld auszugeben. Dafür eignet sich ein Tagesgeldkonto.
Hast Du Bafög bekommen, musst Du fünf Jahre nach Ende des Studiums oder der Ausbildung anfangen, es zurückzuzahlen. Wenn Du das Geld auf einen Schlag zurückzahlen kannst, bekommst Du ordentlich Rabatt. Je nachdem, wie viel Bafög Du erhalten hast, kannst Du so einige Hundert oder sogar 2.000 Euro sparen. Unser Tipp: Frage frühzeitig beim Bundesverwaltungsamt nach, wie hoch Deine Bafög-Schulden sind, und spare den entsprechenden Betrag in Deinen ersten Berufsjahren an, um die Schulden dann auf einmal zu begleichen.
Wenn Du langfristig sparen möchtest, zum Beispiel für die Altersvorsorge, empfehlen wir Dir ETFs. Was das ist, kannst Du hier nachlesen. In Folge 41 hat Anja live ihren ersten ETF gekauft. Hör doch mal rein! Viele Fragen aus der Geldreise-Community rund um ETFs haben wir in den Folgen 44 und 45 beantwortet.
Bevor Du loslegen und ETFs kaufen kannst, brauchst Du ein Wertpapier-Depot. Empfehlenswerte Depots mit den niedrigsten Gebühren findest Du bei den Online-Brokern Scalable Capital (Free Broker), Smartbroker und Trade Republic. Möchtest Du lieber zu einer Bank, bei der Du nicht nur das Depot, sondern auch Girokonto und Kreditkarte günstig bekommst, empfehlen wir Dir ING, Comdirect, Consorsbank oder DKB.
Ob sich eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) lohnt, hängt von vielen Faktoren ab. Unser Ratgeber erklärt die Vor- und Nachteile und hilft Dir zu entscheiden, ob ein bAV-Vertrag das Richtige für Dich ist.
Welche weiteren Möglichkeiten es gibt, fürs Alter vorzusorgen, haben wir im Finanztip-Ratgeber zur Altersvorsorge aufgeschrieben.
Eine Steuererklärung kann sich richtig lohnen. Lass Dich von einem Lohnsteuerhilfeverein oder einer Software unterstützen, dann geht’s ganz einfach.
In unserem Steuersoftware-Test 2021 haben uns als Alleskönner überzeugt: Wiso Steuersparbuch 2021, Tax 2021 Professional und Steuersparerklärung Plus 2021.
Eine einfache Nutzerführung bieten die ebenfalls empfehlenswerte Browser-Lösung Smartsteuer sowie die Apps Steuerbot und Taxfix. Für die Steuer-Apps sollte Dein Fall aber nicht zu kompliziert sein.
Nutze den Berufseinstieg auch, um Deinen Versicherungsschutz zu checken. Haftpflicht und Berufsunfähigkeitsversicherung sind wichtig. Welche anderen Versicherungen Du brauchst und welche Du Dir sparen kannst, liest Du in unserem Ratgeber zu sinnvollen Versicherungen
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Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Wer nach Ausbildung oder Studium noch etwas Zeit für die Jobsuche braucht, kann sich arbeitslos melden. Dann gibt es finanzielle Unterstützung vom Amt, auch für die Anreise zu Bewerbungsgesprächen oder einen beruflich bedingten Umzug.
Du bist unsicher, wie viel Du als Einstiegsgehalt verlangen kannst? Informiere Dich auf Seiten für Gehaltsvergleiche wie gehalt.de oder glassdoor.de, sprich mit Bekannten aus der Branche und orientiere Dich an Tarifverträgen. In Folge 34 hat uns eine Verhandlungsexpertin viele Tipps gegeben, wie wir mehr Gehalt rausholen.
Genieße den Moment, wenn endlich das erste Gehalt auf dem Konto ist! Damit Du langfristig den Überblick über Deine Finanzen behältst, ist es sinnvoll, einmal alle Deine Fixkosten und damit auch Dein monatliches Budget festzuhalten. Das geht mit einem Haushaltsbuch oder Apps wie Money Manager oder Saymoney.
Achte beim Durchsehen Deiner Ausgaben auf Abos und andere Posten, die in Ausbildung oder Studium gratis sind, danach aber Geld kosten. Willst Du für Dienste wie Amazon Prime oder Spotify Premium nicht zahlen, kündige sie.
Zahlst Du für Dein Girokonto und Kreditkarte nach Ende der Ausbildung Gebühren? Dann wechsele einfach zu einem günstigeren Angebot. Besonders gute Gesamtpakete ohne Konto- und Kartengebühren bieten die Banken DKB, ING und Comdirect.
Weitere günstige Girokonten findest Du mithilfe des Finanztip-Rechners.
Wenn Du ohnehin dabei bist, Deine Ausgaben festzuhalten, achte mal auf Deine Kosten für Strom, Gas und Handy. Da steckt oft ordentlich Sparpotenzial. Mit den Finanztip-Rechnern für Strom, Gas und Handy kannst Du checken, ob Deine Verträge zu teuer sind.
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Hier ein Schein von den Großeltern zum Geburtstag, dort der erste Nebenjob. Und das Taschengeld des Kindes will auch gespart werden. Doch wohin damit, wenn Kinderkonto, Sparbuch und Co. kaum noch Zinsen versprechen? Darüber haben wir bereits in der Folge 75 gesprochen.
Langfristig und mit Rendite für den Nachwuchs sparen, geht am besten, indem Du in günstige Aktienfonds investierst. Mehr über ETFs erfährst Du in den Folgen 5, 44 und 45.
Mehr Rendite kommt auch mit mehr Risiko daher. Die Risiken des Aktienmarkts kannst Du aber leicht senken. Wichtig dabei sind eine breite Streuung des Geldes, eine lange Anlagedauer und Flexibilität bei der Auszahlung.
Bevor Du mit der Geldanlage loslegen kannst, braucht Dein Kind noch ein Wertpapierdepot.
Gute Depots erfüllen dabei drei Kriterien: Sie sind kostenlos, die Gebühren für Kauf und Verkauf von Wertpapieren sind niedrig und die von Finanztip empfohlenen ETFs sind dort handelbar.
Folgende Junior-Depots erfüllen diese drei Punkte: das Kinderdepot der Comdirect, Consorsbank, DKB und ING.
Läuft das Depot auf dem Namen des Kindes, muss es unter Umständen Steuern auf Kapitalerträge zahlen. Allerdings erst, wenn es den Sparerpauschbetrag von 801 Euro ausgeschöpft hat. Vergiss nicht, einen Freistellungsauftrag bei der Bank einzurichten, bei der der Nachwuchs sein Depot hat. Sonst führt sie automatisch ab dem 1 Cent die Abgeltungssteuer ans Finanzamt ab.
Das Vermögen des Kindes kann nicht nur steuerliche Auswirkungen haben. Sollten die Kapitalerträge von 2021 die Grenze von 6.441 Euro übersteigen, darf Junior nicht mehr kostenlos familienversichert bleiben. Der Betrag ergibt sich aus der Einkommensgrenze in Höhe von 5.640 Euro und dem Sparerpauschbetrag mit 801 Euro.
Und auch auf das Bafög wird das Vermögen unter Umständen angerechnet. Hat der Nachwuchs mehr als 8.200 Euro (Freigrenze Wintersemester 2020/21) angespart, müsste er erst einen Teil des Geldes aufbrauchen, bevor er die staatliche Förderung beziehen kann.
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Dieses Jahr hast Du bis zum 31. Oktober 2021 Zeit für Deine Steuererklärung. Wendest Du Dich an einen Lohnsteuerhilfeverein, lässt Dir von der Steuerberatung helfen oder machst Deine Erklärung freiwillig, brauchst Du sie erst Ende Mai 2022 abzugeben.
Wenn Du Dich an die digitalen Lösungen noch nicht herantraust, kannst Du Dir auch Unterstützung vom Lohnsteuerhilfeverein holen oder bei der Steuerberatung. In der Folge 66 erfährst Du, bei welcher Ansprechperson Du richtig aufgehoben bist.
Du willst Deine Steuererklärung nicht aus der Hand geben, aber auch nicht auf Hilfe verzichten? Dann könnte die digitale Lösung das Richtige für Dich sein. Finanztip hat 24 Programme ausführlich untersucht und kann Dir sechs Programme empfehlen.
Mit den Alleskönnern hast Du ein Rundum-sorglos-Paket an Deiner Seite, mit dem Du auf alle steuerlichen Eventualitäten vorbereitet bist. Folgende Alleskönner haben Finanztip überzeugt: Wiso Steuersparbuch 2021*, Tax 2021 Professional* und Steuersparerklärung Plus 2021* (Stand: Juli 2021).
Die Einfachmacher eignen sich besonders für diejenigen, die ihre Steuererklärung schnell und einfach erledigt wissen wollen. Eine einfache Nutzerführung bieten die empfehlenswerte Browser-Lösung Smartsteuer sowie die Apps Steuerbot und Taxfix (Stand: Juli 2021). Für die Steuer-Apps sollte Dein Fall aber nicht zu kompliziert sein.
Preislich kosten Dich die Steuerprogramme und Apps zwischen 20 und 40 Euro.
Wie Du die beste Variante für Dich findest, kannst Du im Finanztip-Ratgeber zu den Steuerprogrammen und Apps nachlesen.
Du hast aber auch die Möglichkeit, die verschiedenen Optionen vor dem Kauf zu testen. Die Kosten fallen dann erst an, wenn Du die Steuererklärung an das Finanzamt übermittelst.
Bevor Du richtig loslegen kannst, brauchst Du aber noch das Steuer-Zertifikat. Das Zertifikat kannst Du bei elsteronline.de beantragen. Wie Du dabei genau vorgehst, hat Elster für Dich hier aufgeschrieben.
Ein Spartipp für Studierende kommt von der Geldreisenden Julia: Steuerhelden von Steuertipps bieten Studierenden ein kostenloses Programm an für die Steuererklärung.
Wenn Dir das Finanzamt den Steuerbescheid zugeschickt hat, vergiss nicht, ihn auf eventuelle Abweichungen zu überprüfen. Einige unserer Steuersoftware-Empfehlungen unterstützen Dich sogar dabei.
Solltest Du Fehler im Bescheid entdecken, hast Du einen Monat Zeit für den Einspruch. Das geht in Schriftform oder elektronisch per E-Mail. Formale Kriterien musst Du dabei kaum noch erfüllen. Ein Schreiben, aus dem Dein Einspruch hervorgeht und ein Hinweis darauf, was das Finanzamt Deiner Meinung nach noch berücksichtigen sollte, sind ausreichend.
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Der Arbeitsvertrag regelt alle wichtigen Bedingungen Deiner beruflichen Tätigkeit. Er kann mündlich oder schriftlich geschlossen werden.
Er ist die rechtliche Basis für Dein Arbeitsleben und ist deshalb sowohl für Dich als Arbeitnehmer, aber auch für den Arbeitgeber sehr wichtig.
Im Vertrag stehen als Hauptpflichten, dass Du arbeiten musst und der Arbeitgeber Dir dafür ein Gehalt zahlt.
Es gibt aber noch weitere Mindestanforderungen, die zwingend in den Arbeitsvertrag gehören wie der Beginn und das Ende des Arbeitsverhältnisses oder die Kündigungsfristen.
Damit Du Dir sicher sein kannst, dass Dein Arbeitsvertrag alle wichtigen Punkte enthält, kannst Du ihn mit einem Muster vergleichen. Finanztip hat für Dich einen solchen Mustervertrag aufgesetzt.
Arbeitsverträge sind flexibel: So wie sich Deine Arbeit im Arbeitsleben verändert, verändert sich auch der Vertrag. Hart erkämpfte Zugeständnisse wie Homeoffice oder Weiterbildungen solltest Du daher unbedingt im Arbeitsvertrag schriftlich ergänzen lassen.
Unterschreibst Du einen Arbeitsvertrag, gilt grundsätzlich erst einmal alles darin.
Arbeitsverträge können aber auch unwirksame Klauseln enthalten, zum Beispiel zur pauschalen Abgeltung von Überstunden oder zur Versetzung.
Klauseln sind unwirksam, wenn sie Dich benachteiligen oder überraschend sind, weil sie beispielsweise im Kleingedruckten versteckt sind.
Da sich Arbeitgeber nicht auf solche Klauseln berufen dürfen, musst Du sie auch nicht vorab auch nicht aus dem Arbeitsvertrag rausverhandeln.
Der Teil des Arbeitsvertrags, der eine unwirksame Klausel enthält, ist unzulässig. Er kann auch nicht ohne Weiteres durch die sogenannte salvatorische Klausel geheilt werden – auch wenn das so in Deinem Vertrag stehen mag.
Anstatt unwirksame Formulierungen aus Deinem Vertrag streichen zu lassen, ist es viel wichtiger ist, dass Du Dein Gehalt ordentlich verhandelst, den Arbeitsort und gegebenenfalls das Recht auf Homeoffice.
Solltest Du doch durch eine solche Formulierung benachteiligt sein, Dich ungerecht behandelt fühlen oder sollte es anderweitig knirschen, kann es sich für Dich lohnen, wenn Du Dir juristischen Beistand suchst.
Gut informiert rund um Arbeitsvertrag und Arbeitsrecht bist Du mit unserer kürzlich gestarteten Newsletter-Reihe.
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