Auf Trab

Auf Trab

By Der Pferdepodcast von Julia KistnerKids & FamilyPets & Animals
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Auf Trab episodes

  • Trainings-Tipps von Showstars Lisa Röckener und Valoo

    „Mein Leben mit dem Pferden“ heißt ihre mehrfach aufgelegtes Buch, erschienen im Kosmos-Verlag und dieses Pferdeleben lebt sie wirklich intensiv. Lisa war Vielseitigkeitsreiterin. Ein Sturz beim Geländetraining, vor allem aber ihr junges Pferd Valoo veränderte ihr Leben, vor allem ihre Beziehung zum Partner Pferd. „Konsequent, aber freundlich“ ist seither das oberste Motto der erfolgreichen Show-Reiterin, Trainerin und Influencerin. In ihrem Training und in der Grunderziehung nimmt harmonische und ruhige Bodenarbeit seither einen wichtigen Bestandteil ein, wobei die simpelsten Dinge mit zu den wichtigsten der Basisarbeit mit Hobby-, Show- und Tunierpferde zählen: das Losgehen, Führen und Anhalten.
    Beim Führen hält sich Lisa immer zwischen Pferdekopf und Schulter im Halsbereich auf, um auch noch die Mimik des Pferdes beobachten zu können. Beim Halten sollte man dem Fluchtier den Weg nach vorne freihalten, man kann ihn aber mit der Gerte als verlängerten Arm versperren.
    Beim Losgehen sollte das Pferd den ersten Schritt setzen, das verlangt ihm volle Aufmerksamkeit ab. Die Aufmerksamkeit fordert Lisa von ihren Vierbeinern
    auch durch kurze Laute ein, oder mit Schnalzen. So kann sie mit den Pferden auch von Distanz kommunizieren.
    Die Kommandos sollten immer freundlich bleiben, reagiert das Pferd nicht, kann man vorab noch einen energischeren Laut wie „Naa!“ stellen, wenn das Pferd zum Beispiel nicht halten möchte.
    Erst wenn es darauf nicht reagiert, kann man die Gerte vor die Brust oder Nase halten. Und dann das Loben nicht vergessen, zum Beispiel indem man eine Pause macht, nichts verlangt, die Schultern entspannt hängen lässt und wartet, bis das Pferd abschnaubt oder den Kopf entspannt hängen lässt.
    Lisa führt alle Übungen auf beiden Seiten durch., hat für Trab ein eigenes Kommando und trabt erstmals selbst an der Stelle, bis das Pferd von sich aus antrabt. Lisas Training beinhaltet auch Halsring reiten und andere Elemene des Horsmanship oder auch Freispringen – möglichst viel Abwechslung . Wichtig ist ihr heute, dem Pferd Zeit zu lassen und etwa Verladetraining mit Bodenarbeit zu beginnen.

    Wenn sie Volten mit dem Pferd geht stellt sie sich vor, sie sei mit dem Hals ihres Pferdes verwachsen und ladet es ein sich mit ihr zu biegen. Die Führstricklänge wählt sie so lange wie den maximalen Radius der geplanten Volte bzw. Tour.


    Weitere Tipps und viel über die Person Lisa erfährst Du in dieser AUF TRAB- Podcastfolge sowie im Kosmos-Buch „Meinen Leben mit den Pferden.“ Viel Hörvergnügen wünschen Julia und die Welshies:
    https://youtu.be/f1xAOOEQW1I
    Und wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr den Podcasts sehr gerne gratis abonnieren, liken oder ihn auch weiterempfehlen. So werden noch mehr auf ihn aufmerksam.
    Musik- und Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠
    #Röckener #Ausbildung #Klassische_Ausbildung#horses #Show #Pferd #Trainings-Tipps #Volte #Zirkel #Podcast
    Foto: Kosmos Verlag

    34 min
  • Britta Schöffmann: Auch abseits von Tunieren sich weiterbilden!

    Warum tun sich Reiter*innen den Stress von Turnieren an und investieren viel Zeit und Geld in den Wettbewerb?

    „Ich war immer eine begeisterte Turnierreiterin, weil ist mich immer schon gerne mit anderen messe und natürlich auch um von anderen Experten, sprich Richtern einmal zu hören, ob ich und meine Pferde auf dem richtigen Weg zum Erfolg bin“, erklärt Britta Schöffmann ihre frühere Turnierleidenschaft. Britta war selbst begeisterte Turnierreiterin, hat im Dressursport Erfolge bis zum Grand Prix erzielt, ist Trägerin des Goldenen Reitabzeichen, ist für die Deutsche Reiterliche

    Vereinigung FN in Arbeitsgruppen aktiv und hat nach fast vier Jahrzehnte ihre Richterlizenz zurückgelegt: „Leider wird für die Veranstalter und Teilnehmer alles teurer, der Kreis wird immer kleiner. Das könnte zum echten Nachwuchsproblem führen.“

    Aber auch für Wald- und Wiesenreiter sei es nicht schlecht, einen (Turnier)plan im Kopf zu haben, was man mit seinem Pferd auf lange Sicht erreichen möchte. Aber man sollte auch in der Lage sein, seinen Plan kurzfristig umzuwerfen, wenn das Pferd oder man selbst gerade nicht so gut drauf ist und dann auch wieder zur Basisausbildung „Takt, Anlehnung und Losgelassenheit“ zurückzukommen.

    Wie oft man eine Lektion oder Aufgabe wiederholt hängt vom Pferd ab. Dem einen gibt das ständige Wiederholen einer Dressuraufgabe Sicherheit, ein anderes beginnt dann die Übungen so sehr zu antizipieren, das es nicht mehr auf

    die Einwirkung des Reiters wartet. Hier hilft es die Übungen an nicht gewohnter
    Stelle auszuüben, empfiehlt Britta Schöffmann.

    Jedenfalls sollte „ein Ruck im Maul, schon steht der Gaul“, weder am Turnierplatz noch außerhalb vorkommen, „jeder sollte in der Lage sein eine gute halbe Parade zu reiten und das ist nicht einfach“, weiß die Trainerin.

    Es sei praktizierter Tierschutz „wenn jede Reiterin versucht, in seinen Grenzen sich so weit wie möglich fortzubilden. Eine gute Einwirkung ist immer eine pferdegerechte Einwirkung“, betont Britta, „gute Fortbildungskurse sind immer auch förderlich für die Pferdegesundheit. Das fängt schon mit dem Sitz an. Je ausbalancierter ich sitze und je weniger ich das Pferd störe, desto angenehmer

    ist das fürs Pferd. Auch wenn man ,nur´ausreitet und mit seinem instabilen Sitz
    ständig in den Rücken des Pferdes fällt und mit einer unruhigen Hand ständig im
    Maul zieht ist das nicht fair dem Pferd gegenüber.“

    Deshalb hat AUF TRAB für alle ambitionierte Freizeitreiter*innen, egal welches Ausbildungsniveaus und welcher Reitweise, ein spezielles dreitägiges Training vom 10. bis zum 12. Mai im wunderschönen Festschloss Schlosshof vor den Toren Wiens organisiert. Die bekannte deutsche Trainerin Sibylle Wiemer und eine Co-Trainerin setzen den Schwerpunkt auf Sitzschulung, das Gymnastizieren und die Einführung in die Légèreté.

    Info und Anmeldung unter [email protected]

    Liebe Hippomaniacs bleibt AUF TRAB, bis zum nächsten Samstag. Auf ein Wiederhören freuen sich Julia Kistner und Ihre Welschies Dancer, Velvet und Tessa.

    #Turnier #Dressur #reiten #pferdegerecht #Podcast #Paris #GrandPrix #olymische Spiele #horse

    Foto: Britta Schöffmann/bearbeitet AUF TRAB/Unsplash

    31 min
  • Sibylle Wiemer: Zurück in die Balance

    „Ich kann als Reiter nicht in Balance kommen, wenn ich mich nicht mobilisiere“, betont die bekannte deutsche Reittrainerin und Fachbuchautorin Sibylle Wiemer, wie wichtig

    auch für den Reiter das Gymnastizieren ist. Nur wenn ich mobil bin, kann ich auch
    stabil im Sattel sein.

    Hierfür hat Sibylle für Euch geniale Übungen. Die erste lautet:  Stellt die Füße so dicht es geht nebeneinander und führt die beiden Arme ausgestreckt gerade vor Euch mit verschränkten Händen und ausgestreckten Zeigefingern zusammen, als wenn ihr auf etwas zielen oder schießen wollt. Dreht Euch in dieser Position mit dem gesamten Oberkörper und Kopf nach rechts und links. Die Übung wiederholt ihr, aber in dem ihr einen Fuß vor den anderen stellt. Meine Erkenntnis war: nach links kann ich mich deutlich weniger drehen, bin ich deutlich weniger beweglich, weshalb mir auch Lektionen auf der linken Hand schwerer fallen. Und wie ist das bei Euch?

    Wichtig ist auch die Koordination, gerade die Über-Kreuz-Kordination sollte man viel üben. Auch hier hat Sibylle eine feine Übung. Macht einen Schritt nach vorne und stellt Euch dann mit dem Hinterbein auf die Fersen und dem vorderen Bein gleichzeitig auf die Fußspitzen und macht entsprechend weitere Schritte. Gar nicht so

    einfach 😊

    Nicht verzagen, denn was Sibylle noch sagt: „Ihr müsst euch über eure Schiefe nicht ärgern. Ich bin dankbar über meine körpereigene Schiefe. Der Mensch braucht wie jedes Raub- und auch Fluchttier ein Standbein und ein Spielbein. Das eine Bein, dass uns stabilisiert und das andere, dass mehr Bewegung in uns reinbringt. Unsere Gehirnhälften müssen unterschiedlich sein, sonst wären wir hochgradig geistig behindert. Das einzige Problem ist, dass wir uns einen Sport ausgesucht haben, wo die eine Banane die andere reitet und so kann etwas Einfaches wie Abwenden zum Problem werden, ebenso wie angaloppieren, Seitengänge oder alles andere.“

    Hier liegt die Verantwortung bei uns, etwa nach dem Aufsteigen zu überprüfen, ob wir beide Pobacken gleich belasten, und tatsächlich gerade sitzen. Hier kann man seinen Hintern im Sattel mit Stativ und Handy filmen oder am Besten dies vom geschulten Auge einer guten Reiterin oder Trainerin von außen beurteilen lassen und den Anweisungen entsprechend seine Körper-Baustein aufrecht übereinander stapeln, auch wenn das Hirn einem dann sagt, man sitzt schief.

    Wem Sibylle höchst persönlich hier behilflich sein soll: Im Umland von Wien findet in der wunderschönen Reithalle des Festschloss Schlosshof vom 10. bis zum 12. Mai ein dreitägiges Training mit Sibylle Wiemer statt (Sitzschulung, Gymnastizieren, Einführung in die Légèreté). Es sind noch Plätze frei. Jetzt anmelden bzw. informieren unter [email protected]

    Viel Hörvergnügen wünschen Euch Julia und ihre Welshies. Bitte empfiehlt uns weiter, abonniert uns auf der Podcastplattform Eurer Wahl, bewertet uns und vor allem aber bleibt AUF TRAB bis zum nächsten Samstag.

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    #Sitzschulung #Gymnastizieren #Légèreté #FestschlossSchlosshof #Reitkurs #Reittraining #Balance #Pferd #Podcast⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠⁠

    Foto: Sibylle Wiemer /AUF TRAB


     

    41 min
  • Ina Ruschinski: Dein Pferd - Spiegel Deiner Seele

    Es gibt einen bestimmten Grund, warum Du Dir Dein Pferd ausgesucht hast!

    „Ich war immer auf der Suche nach dieser Verbindung zwischen

    Mensch und Pferd, die tiefer geht. Weil ich schon seit meiner Kindheit erkannt
    habe, dass es da so viele Ebenen zwischen Mensch und Pferd gibt“, meint
    Pferdebuchautorin und Reitpädagogin Ina Ruschinski, zu Gast beim Podcast AUF
    TRAB. Sie beschäftigt sich damit, was eigentlich diese besondere Liebe zwischen
    Mensch und Pferd ausmacht, die dann oft in so ausweglose Situationen mündet, wenn man manche Menschen mit ihren Pferden beobachtet.

    Auch Ina hatte nach einem Reiki-Abend mit einer Freundin plötzlich Zweifel, ob sie die Aufgabe mit den Pferden auch lebe. Dies war die Geburtsstunde ihres Buches „Dein Pferd - Spiegel Deiner Seele“, erschienen im Crystal Verlag. Darin macht sich Ina als Erstes einmal darüber Gedanken, was das Pferd braucht, damit es ihm gut geht. Was sind die gesundheitlichen Aspekte? Wie ist der Ort, an dem das Pferd lebt? Gebe ich ihm genügend Raum? In was für einer Herde lebt das Pferd?

    „Dann kommen wir als Menschen dazu. Was ist mit mir? Wo stehe ich gerade im Leben? Wenn ich auf mein Leben schaue, wo ist da eine Disbalance? Bin ich emotional stabil? Was bewegt mich heute? Was bewegt mich generell? Mit diesem Paket komme ich zu meinem Pferd und mein Pferd schaut mich

    an und reagiert auf das, was ich an diesem Tag oder vielleicht sogar seit
    Monaten so mit mir herum schleppe“, gibt Ina zu bedenken, „wenn ich gerade
    voller Angst bin, weil ich Stress in meinem Job habe oder weil ich mich krank
    fühle, sagt uns das Pferd: meine Güte, Du schüttest gerade so viel Adrenalin
    aus, das macht mir jetzt Angst! Was ist mit dir? Das Pferd ist uns da einfach
    ein unglaublicher Lehrer.“

    Ina geht der Beziehungsfrage zwischen Mensch und Pferd in „Dein

    Pferd – Spiegel Deiner Seele“ immer tiefer auf den Grund. Warum habe ich mir
    genau mein Pferd ausgesucht? Warum will ich mich mit meinem Pferd verbinden?
    Warum geht es mir in Gegenwart meines Pferdes gut? Bis hin zu, wie kann ich
    mit meinem Pferd auf der Seelenebene kommunizieren und wie kann ich vielleicht sogar durch mein Pferd ein besserer Menschen werden.“

    Ina Ruschinski über das spirituelle Wesen Pferd hörst Du in dieser AUF TRAB-Folge. Viel Hörvergnügen bei dieser etwas anderen, feinsinnigeren Podcast-Episode wünschen Euch Julia Kistner und ihre Welshcobs.  

    Und wenn Euch diese AUF TRAB-Folge gefallen hat, dürft ihr sie gerne liken und weiterempfehlen. Vor allem aber bleibt AUF TRAB, bis zum nächsten Samstag!

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    #Beziehung #Spiritualität #Seelenpferd #Verbindung #Pferd #Podcast⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠

    Foto: Ina Ruschinski

    59 min
  • Die 11 Aktionslinien: Besserer Sitz durch reine Vorstellung!

    Die neun Aktionslinien hat Lulu Sweigard entwickelt, die sich mit den Prinzipien der Ideokinetik beschäftigte. "Alleine, dass wir uns die Linine im Körper vorstellen, verbessern wir schon unsere Haltung", erklärt Rosi Schreiber-Jetzinger, die u.a. Centered Riding, Reiten nach der Franklin Methode und Sitzschulung nach Eckard Meyners lehrt.

    Bei Reiten gäbe es noch zwei zusätzliche Aktionslininen, also insgesamt elf, die sie im Detail in dieser Podcastfolge durchgeht. Ihr Tipp: Anhören und die Übungen gleich auf dem Pferd, im Liegen mit angewinkelten Beinen, im Sitzen oder im Stehen mitmachen.

    Wichtig sei, nicht aktiv mitzumachen, sondern sich die Linien nur vorzustellen, um sich nicht zu verkrampfen. Der Körper können die gedanklichen Aktionslinien dann abspeichern. Man kann sie sich wie Vektoren oder Pfeile vorstellen, die in eine Richtung gehen

    • Aktionslinie Eins: Sie verläuft vom Hinterhaupt in Richtung Steißbein. Man sollte sich vorstellen, dass eine Flüssigkeit, z.B. heiße Schokolade die Aktionslinie nach unten fließt. Das stellt man sich drei bis vier Atemzüge vor. Der Körper arbeitet selbständig mit der Aktionslinie weiter und man kann zur nächsten übergehen.
    • Aktionslinie Zwei: Verläuft vorne von der oberen Schambeinkante zum zwölften Brustwirbel, den ich drei Finger breit unter der Unterkante meines Brustbeins finde, wenn ich mich ganz nach innen zu meinen Brustwirbeln denke. Ich stelle mir zwei Vektoren vor, die aufeinander zusteuern, ausgehend von Scham- un Brustbein.
    • Aktionslinie Drei: Von der oberen Kante meines Brustbeins zu den Warzenfotsätze (Knubbeln) hinter den Ohren. Hier kann man sich die Richtung aussuchen, ob der Pfeil nach oben oder unten zeigt.
    • Aktionslinie Vier: Wenn ihr einatme sind die Rippen wie ein Regenschirmaufgespant, wenn ich ausmatme geht der Regenschirm zusammen und schmiegt sich um die Wirbelsäule.
    • Aktionslinie fünf: Bei unserer Becken-Rückseite ist ein Zwickel in die Hose eingenäht ist, der sich dehnt.
    • Aktionslinie sechs: Beim Ausatmen wird vorne das Becken schmäler. Ich stelle mir vor ich muss den Reisverschluss meiner engen Hose schließen. Beim Einatment wird hinten der Zwickel in der Hose weit.
    • Aktionslinie sieben: Von der Mitte meines Knies geht eine virtuelle Gerade zu meinen Hüftgelenken. Die sind dort, wo meine Hose in der Hüfbeuge eine Falte macht, wenn ich das Bein hochziehe. Ich stelle mir einen Springbrunnen vor, der vom Knie zum Hüftgelenk sprudelt oder einen Kochlöffel, mit dem ich eine Orange im Hüftgelenk ausschabe - klingt schräg, doch jeder kann sich ja seine eigenen Bilder gedanklich malen.
    • Aktionslinie acht: Sie geht von der Spitze der Zehen zur Mitte der Verse an beiden Füßen. Hier stell ich mir ein Gummiband vor das zusammengeht.
    • Aktionslinie neun: unsere zentrale Achse zwischen beiden Sitzbeinknochen, Schambein und Steißbein, die oben in der Mitte aus dem Kopf kommt. Rosi stellt sich vor, dass dass entlang dieser Linie feine Sektbläschen aufsteigen.
    • Aktionslininie zehn: Reiter stellen sich vor, dass sich die Schlüsselbein nach außen hin verlängern und auch beim Wenden auf gleicher Höhe bleiben. Ein anderes Bild wären Antennen, die nach außen schauen.
    • Aktionslinie elf verläuft von der Mitte des Knies zur Verse, wo wir Flüssigkeit runter fließen lassen oder Pfeile nach unten schauen.
    • Das Ganze kann ich mir im Schritt beim Aufwärmen vorstellen. Mehr zu Rosi und ihr Kursangebot auf pferdeerlebnis.at. Ihr Centered Jumping-Kurs in Schlosshof an diesem Wochenende ist ausgbucht. Jedoch organisiert AUF TRAB in Schlosshof vom 10. bis 12. Mai einen weiteren hochkarätig besetzten Sitzschulungs-Kurs mit der deutschen Trainerin Sibylle Wiemer. Mehr Info unter julia@auftrab at.

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      #Aktionslinien #Sitzschulung #Ideokinese #reiten #Pferd #Podcast⁠⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠⁠

      Foto: Rosi Schreiber


      34 min
    • Kein Sattelzwang: Alles außer reiten!

      Warnhinweis der AUF TRAB-Podcasterin Julia Kistner: Reiten macht süchtig! Das sieht Karen Golz von Golz.PS und Podcast Kompetenz-Zirkel Pferd inzwischen anders. Das Glück der Erde, liegt demnach nicht nur auf dem Rücken der Pferde. Auch Bodenarbeit mit den Vierbeinern mache viel Spaß: „Das geht so weit, dass viele gar nicht mehr reiten möchten, sondern lieber nur vom Boden arbeiten möchten.“

      Mit Karen führe ich ein Gespräch, ob und wann es Sinn macht, aufs Reiten zu verzichten und vor allem welche Alternativen es gibt: von Horse-Joggen über Stangentraining vom Boden aus, kreatives Longieren am Platz, Kutsche fahren, Zirkuslektionen, Equikinetic nach Mike Geitner, Pferdewippen oder auch einmal nur Tellington-Touches beziehungsweise Wohlfühlmassagen fürs Pferd.

      Letztendlich kommen wir auf den gemeinsamen Nenner, dass es doch verdammt viel Spaß macht, sich in den Sattel zu schwingen, aber es auch ok ist, wenn man es nicht macht oder zumindest nicht täglich. Bodenarbeiten oder auch gemeinsames Prokrastinieren auf der Koppel oder im Stall bringt guttuende Abwechslung ins Pferdeleben.

      Auch Eure Meinung zählt! Julia & die Welshies freuen sich auf Eure Kommentare und wünschen Euch viel Hörvergnügen bei dieser sehr unterhaltsamen AUF TRAB-Podcastfolge.

      Wir würden uns übrigens auch tierisch freuen, wenn ihr den Podcast weiterempfiehlt, liked oder kommentiert, damit er von noch mehr Pferdefreundinnen gefunden wird. Vor allem aber bleibt AUF TRAB, bist zum nächsten Samstag. Danke dafür!

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      #Bodenarbeit #Pferdegesundheit #Kutsche #reiten #Zirkuslektionen #Entspannung #Pferd #Podcast⁠⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠⁠

      Foto: Golz.PS/ Bearbeitung AUF TRAB

      39 min
    • Schnaubtherapie: Für ein entspannteres Pferd

      Roswitha Zink, Psychotherapeutin und pferdegestürzte Therapeutin hat im Verbund mit internationalen Wissenschaftlern etwas herausgefunden, was auch für Freizeitreiter unglaublich spannend ist. Das Pferde durch ein tiefes Durchatmen oder Abschnauben ihre Herzfrequenz positiv beeinflussen können. Die Pferde können sich von Natur aus stark abschütteln und abschnauben, um lebensbedrohliche Situationen abzuatmen und da spielt das laute

      Ausatmen eine zentrale Rolle.

      Mit Ihrer Studie „Schnaubkorrespondenz: Die Melodie des Schnaubens gibt Antwort auf Pferdefragen“ haben sie versucht,

      verschiedene Ausatmungstöne wie Schnauber, Blubberer, Grunzer zu klassifizieren, um die Vierbeiner noch besser zu verstehen. Weiters haben sie gezielt mit den Pferden geübt, viel zu schnauben und das könne man praktisch in jeder Reitweise und jedes Training einbauen. Egal ob man mit positiver Verstärkung, als auch mit Druck und Entspannung arbeitet: Das Schnauben sei immer ein unglaublich großer Benefit für die Pferde.

      Es gibt allerdings auch Schnauber die ein Ausdruck der Anstrengung sind und nicht der Losgelassenheit. Das sind Schnauber, die schnell abfallen. Für alle, die sich nicht ganz sicher sind, ob der Schnauber schnell abfällt oder nicht hat Roswitha einen Tipp: Man geht beim Handy auf Sprachnotizen oder Sprachaufnahme. Wenn das Pferd hineinschnaubt sieht man Linien (ein Sonogram), die berg- und talfahren. Wenn hier der

      Linien-Hügel schnell abfällt ist das Pferd angespannt. Je flacher der
      Soundhügel abfällt, desto entspannter der Vierbeiner. Und je stärker dann noch die Nüstern dazu beben, umso entspannter wirkt  das Schnauben auf die Herzfrequenz des Pferdes.

      Ein positives Beispiel ist das Blubbern/Schnauben, wenn der Futterwagen durch die Stallgasse fährt.

      Entspanntes Schnauben sollte man auch beim Reiten beachten und belohnen. Nur durch das Zuwenden, schnauben sie bereits viel mehr, sind ausgeglichener. Anfänglich kann das Schnauben auch noch gar nicht hörbar sein, da muss man die Nüstern des

      Pferdes beobachten.

      Um hier ein geschultes Auge zu bekommen, gibt Roswitha Zink

      und ihr Team Webinare zur Schnaubtherapie . Mehr Info auf www.lichtblickhof.at

      Viel Schnaub- und Hörvergnügen wünschen Euch Julia und die Welshies.

      Musik- und Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

      #Schnauben #Blubbern #Lichtblickhof #reiten #Reittherapie #Entspannung #Schnaukorrespondenz #Grunezen #Pferd #Podcast⁠⁠⁠⁠ ⁠⁠

      Foto Credit: Julia Salzer

       

      27 min
    • Verbessere Dein Reiten !

      Tipps von Rosi Schreiber-Jetzinger, Eckard Meyners und Katrin Eschenhorst

      Wie kann ich mein reiten verbessern? Nichts leichter als das, denn Rosi Schreiber-Jetzinger, Centered Riding Trainerin und Bewegungstrainerin nach Eckard Meyners hat hierfür jede Menge Tipps parat. Das beginnt schon mit der richtigen

      Ausrüstung: Wenn ich zu hohe Stiefel anhabe und der Schaft ständig die Kniekehle stimmuliert, dann kann ich nicht den Unterschenkel unter dem Körper lassen, weil der Stiefel mir immer den Unterschenkel nach vorne schiebt.

      Reithosen mit Gummigrip, die einem am Sattel festkleben, verkratzen nicht nur das Sattelleder. Sie verhindern vor allem, dass ich mit der Bewegung des Pferdes mitschwinge. Und auch der Helm kann blockieren, insbesondere Reithelme mit einem Rad zur Feststellen. Immer dann, wenn das Rad genau auf den Kopfgelenken zum Liegen kommt. Dann sollte man das Rad nach oben oder unten Höhen-verstellen. Keinesfalls sollte man den Zopf durch die Helmbefestigung durchstecken, weil man dadurch mit dem Zopf die ganze Schädeldecke fixiert und sich die Kopfgelenke nicht mitbewegen können.

      Rosi warnt etwa auch vor Steigbügeln, wo Federn oder Gelenke eingebaut sind, dass sie für sich schwingen. Das Schwingen der Steigbügel verhindert nämlich, dass sich die Zehen bewegen und somit machen wir wiederum die Kopfgelenke zu. Schlecht sind auch Steigbügel, die zu ausgeprägte Noppen oder Zacken an der Trittfläche haben , so dass der Fuß nicht locker nach vorne und hinten rutschen kann.

      Rosi hilft uns auch, an unseren körperlichen Problemzonen zu arbeiten, damit wir feiner mit dem Pferd kommunizieren können. Eine typische Problemzone ist die Kopfhaltung für die "Head down generation": Durch das ständige Herunterschauen auf das Smartphone ist es für uns ganz schwer, den Kopf auzubalancieren. Doch genau das sollte er beim Reiten sein, weil er das Ende der Wirbelsäule ist. Und die kann nur schwingen, wenn der Kopf ausbalanciert ist. Nur dann kann man die Bewegung durch den Körper durchlassen, die Schultern sind lockerer, die Hände leichter. Zudem ist in unserem Kopf das Gleichgewichtsorgan. Soll heißen mit einem lockeren Kopfgelenk kann ich besser das Gleichgewicht halten.

      Was die Kopf-Balance bewirkt könne man sich etwa vergegenwärtigen, wenn man sich etwas vor die Füße legt und versucht dies aufzuheben, während man das Kinn gegen die Brust drückt - geht sehr schwer! Wenn sich der Kopf nach vorne bewegen darf, kommt man viel leichter nach unten und dasselbe gilt fürs Pferd. Wenn man den Kopf nach links und nach rechts dreht und dies wiederholt, nachdem man mit den Zehen Klavier gespielt hat, kann man den Kopf viel weiter nach links und nach rechts drehen. Ebenso, nachdem man seinen Kopf mit lockerem Kiefergelenk in alle Richtungen schüttelt.

      Im neuen Buch „Verbessere Dein Reiten“, erschienen im Kosmos-Verlag, dass Rosie mit niemanden geringeren als den prominenten Bewegungstrainer Eckard Meyners und mit Katrin Eschenhorst zusammen geschrieben hat, erkären sie auch wie man Takt und Losgelassenheit im Trockentraining lernen kann oder welche

      Übungen am Boden Eckard Meyner´s Sechs Punkte-Plan vorsieht, um unter anderem das Pferd nicht zu stören und ihm damit Losgelassenheit überhaupt zu ermöglichen. Mehr hierzu in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.

      Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshies.

      Übrigens: Rosi Schreiber-Jetzinger kommt am 9. und 10. März 2024 ins Festschloss Schlosshof im Marchegg/NÖ und unterrichtet Centered Riding bzw. für die, die möchten auch Centered Jumping. Es sind noch zwei Plätze frei.

      Mehr zum Kurs erfährst Du bei mir unter [email protected].

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      #EckardMeyners #CenteredRiding #Losgelassenheit #reiten #Schreiber-Jetzinger #KosmosVerlag #Pferd #Podcast⁠⁠⁠ ⁠

      Foto: Kosmos Verlag / Bearbeitung AUF TRAB

       

       

       

      40 min
    • Martin Lasser: „Vielseitiges Training verbessert das Pferd!“

      „Ich bin ein vielseitiger Mensch, deshalb fasziniert mich auch die Vielseitigkeit“,

      erklärt Martin Lasser, staatlich geprüfter Vielseitigkeitstrainer und Reitlehrer, diplomierter Krankenpfleger, Vision-Trainer und Tellington Practioner 3 für Pferd und Hund. Auf die Frage welches Hindernis er als erstes genommen hat meint Martin: Als Bursche die Forstschranke. Inzwischen ist er natürlich gereift und stellt bei der Vielseitigkeit vor allem eines den Mittelpunkt: „Nie das Pferd und auch nicht sich selbst überfordern, sonst wird´s gefährlich.“ Deshalb sollte man gerade bei der Vielseitigkeit das große Ego nicht mit in den Stall nehmen!

      Und wozu überhaupt Vielseitigkeit? „Viele Pferde werden besser indem man sie vielseitig trainert“, sagt Martin, „das heißt wenn ich ihnen unterschiedliche Untergründe anbiete, auch einmal auf der Wiese Dressur reite und nebenbei kleine Hopser mache.“ Und auch wenn die  Basis der Vielseitigkeit die Dressur für die

      Rittigkeit ist , sollte man das Springen und Geländetraining parallel angehen
      und das Training in der Woche so möglichst abwechslungsreich gestalten. Wie man
      das da macht und dabei achtet, sein Pferd und sich nicht zu überfordern erzählt
      Martin in der aktuellen AUF TRAB-Podcastfolge.

      Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshies, die sich freuen würden, wenn Ihr sie auf der Podcastplattform Eurer Wahl abonniert, liked oder Sternchen verteilt. So werden noch mehr Pferdefreunde auf den Podcast AUF TRAB aufmerksam. Dankeschön!!!!

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      #reiten #Vielseitigkeit #Gelände #Springen #Dressur #Tellington #Pferd #Podcast⁠⁠

      Foto: Martin Lasser

      20 min
    • Wolfgang Rust: Wie halbe Paraden ihre volle Wirkung entfalten

      „Mit einer halben Parade ist die das Zusammenspiel von Schenkel, Kreuz und Zügel gemeint. Wade-, Sitz- und Zügelhilfe gemeinsam ist eine Parade“ erklärt Wolfgang Rust von der YouTube-Reitschule Riding Academy, „eine halbe Parade unterscheidet sich von der ganzen insofern, dass eine ganze Parade eine Aufeinanderfolge von mehreren halben Paraden ist, bei denen das Pferd die Tritte verkürzt, den Schub wegnimmt und dadurch zum Stehen kommt.“

      „Wir arbeiten grundsätzlich über Paraden“, erklärt der staatlich geprüfte Reitlehrer, „da gibt es die vorbereitende Parade, wenn ich dem Pferd etwa anzeigen möchte, dass ich angaloppieren möchte. Wenn das Pferd zu tief kommt mache ich mit Schenkel, Kreuz und Zügel zusammenwirkend eine aufrichtende Parade. Mit halben Paraden kann ich auch prüfen, ob das  Pferd noch die Aufmerksamkeit bei mir hat, indem ich einmal ein bischen stärkeren Druck mache, mich mitnehmen lasse und dann mit dem Zügel wieder abfange. Und wenn ich das Pferd im Trab oder Galopp ein bisschen mehr schließen möchte, auch das ist eine Parade. Eine Parade ist also nicht einmalig, sondern es ist wirklich die Kommunikation von Reiter und Pferd.“

      Ob Wade, Kreuz oder Zügel zuerst kommen sei beispielsweise in einer Schubphase im Trab nicht so einfach zu sagen:  Wenn

      wir in der Bewegung sind und das Pferd fußt gerade auf und schiebt sich nach vorne, dann bin ich gerade mit dem Kreuz am reiten, muss aber schon wieder mit der Wade das neu abfußende Bein drunter reiten.  Anders ist es, wenn ich aus dem Halt anreiten
      möchte. Das kann ich nicht mit den Sitz, das muss ich zuerst mit der Wade reiten. Da beginnt dann tatsächlich der Schenkel. Die Wade aktiviert das Hinterbein das abfußt, mit dem Kreuz reite ich gerade vorwärts und fange Schwung wiederum mit dem Zügel ab. So wird das Pferd mit kürzeren Tritten vorwärts geritten.

      Wie halbe Paraden ihre volle Wirkung zeigen, erklärt Trainer Wolfgang Rust in dieser Podcastfolge.

      Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshies, die noch eine große Bitte an Euch haben. Wir brauchen Eure volle

      Unterstützung! Ist AUF TRAB Euer Lieblingspodcast? Dann dürft ihr gerne beim diesjährigen OE3-Podcast für uns zu stimmen:

      https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3038638/

      Wir danken herzlich!!!!!
      Musik- und Soundrechte: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

      #reiten #Paraden #Übergänge #aufrichten #versammeln #Pferd #Podcast⁠ #followerpower⁠

      Foto: Online Riding Academy by Wolfgang Rust

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