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„Mein Leben mit dem Pferden“ heißt ihre mehrfach aufgelegtes Buch, erschienen im Kosmos-Verlag und dieses Pferdeleben lebt sie wirklich intensiv. Lisa war Vielseitigkeitsreiterin. Ein Sturz beim Geländetraining, vor allem aber ihr junges Pferd Valoo veränderte ihr Leben, vor allem ihre Beziehung zum Partner Pferd. „Konsequent, aber freundlich“ ist seither das oberste Motto der erfolgreichen Show-Reiterin, Trainerin und Influencerin. In ihrem Training und in der Grunderziehung nimmt harmonische und ruhige Bodenarbeit seither einen wichtigen Bestandteil ein, wobei die simpelsten Dinge mit zu den wichtigsten der Basisarbeit mit Hobby-, Show- und Tunierpferde zählen: das Losgehen, Führen und Anhalten.
Beim Führen hält sich Lisa immer zwischen Pferdekopf und Schulter im Halsbereich auf, um auch noch die Mimik des Pferdes beobachten zu können. Beim Halten sollte man dem Fluchtier den Weg nach vorne freihalten, man kann ihn aber mit der Gerte als verlängerten Arm versperren.
Beim Losgehen sollte das Pferd den ersten Schritt setzen, das verlangt ihm volle Aufmerksamkeit ab. Die Aufmerksamkeit fordert Lisa von ihren Vierbeinern
auch durch kurze Laute ein, oder mit Schnalzen. So kann sie mit den Pferden auch von Distanz kommunizieren.
Die Kommandos sollten immer freundlich bleiben, reagiert das Pferd nicht, kann man vorab noch einen energischeren Laut wie „Naa!“ stellen, wenn das Pferd zum Beispiel nicht halten möchte.
Erst wenn es darauf nicht reagiert, kann man die Gerte vor die Brust oder Nase halten. Und dann das Loben nicht vergessen, zum Beispiel indem man eine Pause macht, nichts verlangt, die Schultern entspannt hängen lässt und wartet, bis das Pferd abschnaubt oder den Kopf entspannt hängen lässt.
Lisa führt alle Übungen auf beiden Seiten durch., hat für Trab ein eigenes Kommando und trabt erstmals selbst an der Stelle, bis das Pferd von sich aus antrabt. Lisas Training beinhaltet auch Halsring reiten und andere Elemene des Horsmanship oder auch Freispringen – möglichst viel Abwechslung . Wichtig ist ihr heute, dem Pferd Zeit zu lassen und etwa Verladetraining mit Bodenarbeit zu beginnen.
Wenn sie Volten mit dem Pferd geht stellt sie sich vor, sie sei mit dem Hals ihres Pferdes verwachsen und ladet es ein sich mit ihr zu biegen. Die Führstricklänge wählt sie so lange wie den maximalen Radius der geplanten Volte bzw. Tour.
Weitere Tipps und viel über die Person Lisa erfährst Du in dieser AUF TRAB- Podcastfolge sowie im Kosmos-Buch „Meinen Leben mit den Pferden.“ Viel Hörvergnügen wünschen Julia und die Welshies:
https://youtu.be/f1xAOOEQW1I
Und wenn ihr uns unterstützen wollt, könnt ihr den Podcasts sehr gerne gratis abonnieren, liken oder ihn auch weiterempfehlen. So werden noch mehr auf ihn aufmerksam.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Röckener #Ausbildung #Klassische_Ausbildung#horses #Show #Pferd #Trainings-Tipps #Volte #Zirkel #Podcast
Foto: Kosmos Verlag
Warum tun sich Reiter*innen den Stress von Turnieren an und investieren viel Zeit und Geld in den Wettbewerb?
„Ich war immer eine begeisterte Turnierreiterin, weil ist mich immer schon gerne mit anderen messe und natürlich auch um von anderen Experten, sprich Richtern einmal zu hören, ob ich und meine Pferde auf dem richtigen Weg zum Erfolg bin“, erklärt Britta Schöffmann ihre frühere Turnierleidenschaft. Britta war selbst begeisterte Turnierreiterin, hat im Dressursport Erfolge bis zum Grand Prix erzielt, ist Trägerin des Goldenen Reitabzeichen, ist für die Deutsche Reiterliche
Aber auch für Wald- und Wiesenreiter sei es nicht schlecht, einen (Turnier)plan im Kopf zu haben, was man mit seinem Pferd auf lange Sicht erreichen möchte. Aber man sollte auch in der Lage sein, seinen Plan kurzfristig umzuwerfen, wenn das Pferd oder man selbst gerade nicht so gut drauf ist und dann auch wieder zur Basisausbildung „Takt, Anlehnung und Losgelassenheit“ zurückzukommen.
Wie oft man eine Lektion oder Aufgabe wiederholt hängt vom Pferd ab. Dem einen gibt das ständige Wiederholen einer Dressuraufgabe Sicherheit, ein anderes beginnt dann die Übungen so sehr zu antizipieren, das es nicht mehr auf
Jedenfalls sollte „ein Ruck im Maul, schon steht der Gaul“, weder am Turnierplatz noch außerhalb vorkommen, „jeder sollte in der Lage sein eine gute halbe Parade zu reiten und das ist nicht einfach“, weiß die Trainerin.
Es sei praktizierter Tierschutz „wenn jede Reiterin versucht, in seinen Grenzen sich so weit wie möglich fortzubilden. Eine gute Einwirkung ist immer eine pferdegerechte Einwirkung“, betont Britta, „gute Fortbildungskurse sind immer auch förderlich für die Pferdegesundheit. Das fängt schon mit dem Sitz an. Je ausbalancierter ich sitze und je weniger ich das Pferd störe, desto angenehmer
Deshalb hat AUF TRAB für alle ambitionierte Freizeitreiter*innen, egal welches Ausbildungsniveaus und welcher Reitweise, ein spezielles dreitägiges Training vom 10. bis zum 12. Mai im wunderschönen Festschloss Schlosshof vor den Toren Wiens organisiert. Die bekannte deutsche Trainerin Sibylle Wiemer und eine Co-Trainerin setzen den Schwerpunkt auf Sitzschulung, das Gymnastizieren und die Einführung in die Légèreté.
Info und Anmeldung unter [email protected]
Liebe Hippomaniacs bleibt AUF TRAB, bis zum nächsten Samstag. Auf ein Wiederhören freuen sich Julia Kistner und Ihre Welschies Dancer, Velvet und Tessa.
#Turnier #Dressur #reiten #pferdegerecht #Podcast #Paris #GrandPrix #olymische Spiele #horse
Foto: Britta Schöffmann/bearbeitet AUF TRAB/Unsplash
„Ich kann als Reiter nicht in Balance kommen, wenn ich mich nicht mobilisiere“, betont die bekannte deutsche Reittrainerin und Fachbuchautorin Sibylle Wiemer, wie wichtig
Hierfür hat Sibylle für Euch geniale Übungen. Die erste lautet: Stellt die Füße so dicht es geht nebeneinander und führt die beiden Arme ausgestreckt gerade vor Euch mit verschränkten Händen und ausgestreckten Zeigefingern zusammen, als wenn ihr auf etwas zielen oder schießen wollt. Dreht Euch in dieser Position mit dem gesamten Oberkörper und Kopf nach rechts und links. Die Übung wiederholt ihr, aber in dem ihr einen Fuß vor den anderen stellt. Meine Erkenntnis war: nach links kann ich mich deutlich weniger drehen, bin ich deutlich weniger beweglich, weshalb mir auch Lektionen auf der linken Hand schwerer fallen. Und wie ist das bei Euch?
Wichtig ist auch die Koordination, gerade die Über-Kreuz-Kordination sollte man viel üben. Auch hier hat Sibylle eine feine Übung. Macht einen Schritt nach vorne und stellt Euch dann mit dem Hinterbein auf die Fersen und dem vorderen Bein gleichzeitig auf die Fußspitzen und macht entsprechend weitere Schritte. Gar nicht so
Nicht verzagen, denn was Sibylle noch sagt: „Ihr müsst euch über eure Schiefe nicht ärgern. Ich bin dankbar über meine körpereigene Schiefe. Der Mensch braucht wie jedes Raub- und auch Fluchttier ein Standbein und ein Spielbein. Das eine Bein, dass uns stabilisiert und das andere, dass mehr Bewegung in uns reinbringt. Unsere Gehirnhälften müssen unterschiedlich sein, sonst wären wir hochgradig geistig behindert. Das einzige Problem ist, dass wir uns einen Sport ausgesucht haben, wo die eine Banane die andere reitet und so kann etwas Einfaches wie Abwenden zum Problem werden, ebenso wie angaloppieren, Seitengänge oder alles andere.“
Hier liegt die Verantwortung bei uns, etwa nach dem Aufsteigen zu überprüfen, ob wir beide Pobacken gleich belasten, und tatsächlich gerade sitzen. Hier kann man seinen Hintern im Sattel mit Stativ und Handy filmen oder am Besten dies vom geschulten Auge einer guten Reiterin oder Trainerin von außen beurteilen lassen und den Anweisungen entsprechend seine Körper-Baustein aufrecht übereinander stapeln, auch wenn das Hirn einem dann sagt, man sitzt schief.
Wem Sibylle höchst persönlich hier behilflich sein soll: Im Umland von Wien findet in der wunderschönen Reithalle des Festschloss Schlosshof vom 10. bis zum 12. Mai ein dreitägiges Training mit Sibylle Wiemer statt (Sitzschulung, Gymnastizieren, Einführung in die Légèreté). Es sind noch Plätze frei. Jetzt anmelden bzw. informieren unter [email protected]
Viel Hörvergnügen wünschen Euch Julia und ihre Welshies. Bitte empfiehlt uns weiter, abonniert uns auf der Podcastplattform Eurer Wahl, bewertet uns und vor allem aber bleibt AUF TRAB bis zum nächsten Samstag.
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#Sitzschulung #Gymnastizieren #Légèreté #FestschlossSchlosshof #Reitkurs #Reittraining #Balance #Pferd #Podcast
Foto: Sibylle Wiemer /AUF TRAB
Es gibt einen bestimmten Grund, warum Du Dir Dein Pferd ausgesucht hast!
„Ich war immer auf der Suche nach dieser Verbindung zwischen
Auch Ina hatte nach einem Reiki-Abend mit einer Freundin plötzlich Zweifel, ob sie die Aufgabe mit den Pferden auch lebe. Dies war die Geburtsstunde ihres Buches „Dein Pferd - Spiegel Deiner Seele“, erschienen im Crystal Verlag. Darin macht sich Ina als Erstes einmal darüber Gedanken, was das Pferd braucht, damit es ihm gut geht. Was sind die gesundheitlichen Aspekte? Wie ist der Ort, an dem das Pferd lebt? Gebe ich ihm genügend Raum? In was für einer Herde lebt das Pferd?
„Dann kommen wir als Menschen dazu. Was ist mit mir? Wo stehe ich gerade im Leben? Wenn ich auf mein Leben schaue, wo ist da eine Disbalance? Bin ich emotional stabil? Was bewegt mich heute? Was bewegt mich generell? Mit diesem Paket komme ich zu meinem Pferd und mein Pferd schaut mich
Ina geht der Beziehungsfrage zwischen Mensch und Pferd in „Dein
Ina Ruschinski über das spirituelle Wesen Pferd hörst Du in dieser AUF TRAB-Folge. Viel Hörvergnügen bei dieser etwas anderen, feinsinnigeren Podcast-Episode wünschen Euch Julia Kistner und ihre Welshcobs.
Und wenn Euch diese AUF TRAB-Folge gefallen hat, dürft ihr sie gerne liken und weiterempfehlen. Vor allem aber bleibt AUF TRAB, bis zum nächsten Samstag!
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#Beziehung #Spiritualität #Seelenpferd #Verbindung #Pferd #Podcast
Foto: Ina Ruschinski
Die neun Aktionslinien hat Lulu Sweigard entwickelt, die sich mit den Prinzipien der Ideokinetik beschäftigte. "Alleine, dass wir uns die Linine im Körper vorstellen, verbessern wir schon unsere Haltung", erklärt Rosi Schreiber-Jetzinger, die u.a. Centered Riding, Reiten nach der Franklin Methode und Sitzschulung nach Eckard Meyners lehrt.
Bei Reiten gäbe es noch zwei zusätzliche Aktionslininen, also insgesamt elf, die sie im Detail in dieser Podcastfolge durchgeht. Ihr Tipp: Anhören und die Übungen gleich auf dem Pferd, im Liegen mit angewinkelten Beinen, im Sitzen oder im Stehen mitmachen.
Wichtig sei, nicht aktiv mitzumachen, sondern sich die Linien nur vorzustellen, um sich nicht zu verkrampfen. Der Körper können die gedanklichen Aktionslinien dann abspeichern. Man kann sie sich wie Vektoren oder Pfeile vorstellen, die in eine Richtung gehen
Das Ganze kann ich mir im Schritt beim Aufwärmen vorstellen. Mehr zu Rosi und ihr Kursangebot auf pferdeerlebnis.at. Ihr Centered Jumping-Kurs in Schlosshof an diesem Wochenende ist ausgbucht. Jedoch organisiert AUF TRAB in Schlosshof vom 10. bis 12. Mai einen weiteren hochkarätig besetzten Sitzschulungs-Kurs mit der deutschen Trainerin Sibylle Wiemer. Mehr Info unter julia@auftrab at.
Musik- und Soundrechte: https://auftrab.eu/index.php/musik-und-soundrechte/
#Aktionslinien #Sitzschulung #Ideokinese #reiten #Pferd #Podcast
Foto: Rosi Schreiber
Warnhinweis der AUF TRAB-Podcasterin Julia Kistner: Reiten macht süchtig! Das sieht Karen Golz von Golz.PS und Podcast Kompetenz-Zirkel Pferd inzwischen anders. Das Glück der Erde, liegt demnach nicht nur auf dem Rücken der Pferde. Auch Bodenarbeit mit den Vierbeinern mache viel Spaß: „Das geht so weit, dass viele gar nicht mehr reiten möchten, sondern lieber nur vom Boden arbeiten möchten.“
Mit Karen führe ich ein Gespräch, ob und wann es Sinn macht, aufs Reiten zu verzichten und vor allem welche Alternativen es gibt: von Horse-Joggen über Stangentraining vom Boden aus, kreatives Longieren am Platz, Kutsche fahren, Zirkuslektionen, Equikinetic nach Mike Geitner, Pferdewippen oder auch einmal nur Tellington-Touches beziehungsweise Wohlfühlmassagen fürs Pferd.
Letztendlich kommen wir auf den gemeinsamen Nenner, dass es doch verdammt viel Spaß macht, sich in den Sattel zu schwingen, aber es auch ok ist, wenn man es nicht macht oder zumindest nicht täglich. Bodenarbeiten oder auch gemeinsames Prokrastinieren auf der Koppel oder im Stall bringt guttuende Abwechslung ins Pferdeleben.
Auch Eure Meinung zählt! Julia & die Welshies freuen sich auf Eure Kommentare und wünschen Euch viel Hörvergnügen bei dieser sehr unterhaltsamen AUF TRAB-Podcastfolge.
Wir würden uns übrigens auch tierisch freuen, wenn ihr den Podcast weiterempfiehlt, liked oder kommentiert, damit er von noch mehr Pferdefreundinnen gefunden wird. Vor allem aber bleibt AUF TRAB, bist zum nächsten Samstag. Danke dafür!
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#Bodenarbeit #Pferdegesundheit #Kutsche #reiten #Zirkuslektionen #Entspannung #Pferd #Podcast
Foto: Golz.PS/ Bearbeitung AUF TRAB
Roswitha Zink, Psychotherapeutin und pferdegestürzte Therapeutin hat im Verbund mit internationalen Wissenschaftlern etwas herausgefunden, was auch für Freizeitreiter unglaublich spannend ist. Das Pferde durch ein tiefes Durchatmen oder Abschnauben ihre Herzfrequenz positiv beeinflussen können. Die Pferde können sich von Natur aus stark abschütteln und abschnauben, um lebensbedrohliche Situationen abzuatmen und da spielt das laute
Mit Ihrer Studie „Schnaubkorrespondenz: Die Melodie des Schnaubens gibt Antwort auf Pferdefragen“ haben sie versucht,
Es gibt allerdings auch Schnauber die ein Ausdruck der Anstrengung sind und nicht der Losgelassenheit. Das sind Schnauber, die schnell abfallen. Für alle, die sich nicht ganz sicher sind, ob der Schnauber schnell abfällt oder nicht hat Roswitha einen Tipp: Man geht beim Handy auf Sprachnotizen oder Sprachaufnahme. Wenn das Pferd hineinschnaubt sieht man Linien (ein Sonogram), die berg- und talfahren. Wenn hier der
Ein positives Beispiel ist das Blubbern/Schnauben, wenn der Futterwagen durch die Stallgasse fährt.
Entspanntes Schnauben sollte man auch beim Reiten beachten und belohnen. Nur durch das Zuwenden, schnauben sie bereits viel mehr, sind ausgeglichener. Anfänglich kann das Schnauben auch noch gar nicht hörbar sein, da muss man die Nüstern des
Um hier ein geschultes Auge zu bekommen, gibt Roswitha Zink
Viel Schnaub- und Hörvergnügen wünschen Euch Julia und die Welshies.
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#Schnauben #Blubbern #Lichtblickhof #reiten #Reittherapie #Entspannung #Schnaukorrespondenz #Grunezen #Pferd #Podcast
Foto Credit: Julia Salzer
Tipps von Rosi Schreiber-Jetzinger, Eckard Meyners und Katrin Eschenhorst
Wie kann ich mein reiten verbessern? Nichts leichter als das, denn Rosi Schreiber-Jetzinger, Centered Riding Trainerin und Bewegungstrainerin nach Eckard Meyners hat hierfür jede Menge Tipps parat. Das beginnt schon mit der richtigen
Reithosen mit Gummigrip, die einem am Sattel festkleben, verkratzen nicht nur das Sattelleder. Sie verhindern vor allem, dass ich mit der Bewegung des Pferdes mitschwinge. Und auch der Helm kann blockieren, insbesondere Reithelme mit einem Rad zur Feststellen. Immer dann, wenn das Rad genau auf den Kopfgelenken zum Liegen kommt. Dann sollte man das Rad nach oben oder unten Höhen-verstellen. Keinesfalls sollte man den Zopf durch die Helmbefestigung durchstecken, weil man dadurch mit dem Zopf die ganze Schädeldecke fixiert und sich die Kopfgelenke nicht mitbewegen können.
Rosi warnt etwa auch vor Steigbügeln, wo Federn oder Gelenke eingebaut sind, dass sie für sich schwingen. Das Schwingen der Steigbügel verhindert nämlich, dass sich die Zehen bewegen und somit machen wir wiederum die Kopfgelenke zu. Schlecht sind auch Steigbügel, die zu ausgeprägte Noppen oder Zacken an der Trittfläche haben , so dass der Fuß nicht locker nach vorne und hinten rutschen kann.
Rosi hilft uns auch, an unseren körperlichen Problemzonen zu arbeiten, damit wir feiner mit dem Pferd kommunizieren können. Eine typische Problemzone ist die Kopfhaltung für die "Head down generation": Durch das ständige Herunterschauen auf das Smartphone ist es für uns ganz schwer, den Kopf auzubalancieren. Doch genau das sollte er beim Reiten sein, weil er das Ende der Wirbelsäule ist. Und die kann nur schwingen, wenn der Kopf ausbalanciert ist. Nur dann kann man die Bewegung durch den Körper durchlassen, die Schultern sind lockerer, die Hände leichter. Zudem ist in unserem Kopf das Gleichgewichtsorgan. Soll heißen mit einem lockeren Kopfgelenk kann ich besser das Gleichgewicht halten.
Was die Kopf-Balance bewirkt könne man sich etwa vergegenwärtigen, wenn man sich etwas vor die Füße legt und versucht dies aufzuheben, während man das Kinn gegen die Brust drückt - geht sehr schwer! Wenn sich der Kopf nach vorne bewegen darf, kommt man viel leichter nach unten und dasselbe gilt fürs Pferd. Wenn man den Kopf nach links und nach rechts dreht und dies wiederholt, nachdem man mit den Zehen Klavier gespielt hat, kann man den Kopf viel weiter nach links und nach rechts drehen. Ebenso, nachdem man seinen Kopf mit lockerem Kiefergelenk in alle Richtungen schüttelt.
Im neuen Buch „Verbessere Dein Reiten“, erschienen im Kosmos-Verlag, dass Rosie mit niemanden geringeren als den prominenten Bewegungstrainer Eckard Meyners und mit Katrin Eschenhorst zusammen geschrieben hat, erkären sie auch wie man Takt und Losgelassenheit im Trockentraining lernen kann oder welche
Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshies.
Übrigens: Rosi Schreiber-Jetzinger kommt am 9. und 10. März 2024 ins Festschloss Schlosshof im Marchegg/NÖ und unterrichtet Centered Riding bzw. für die, die möchten auch Centered Jumping. Es sind noch zwei Plätze frei.
Mehr zum Kurs erfährst Du bei mir unter [email protected].
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#EckardMeyners #CenteredRiding #Losgelassenheit #reiten #Schreiber-Jetzinger #KosmosVerlag #Pferd #Podcast
Foto: Kosmos Verlag / Bearbeitung AUF TRAB
„Ich bin ein vielseitiger Mensch, deshalb fasziniert mich auch die Vielseitigkeit“,
erklärt Martin Lasser, staatlich geprüfter Vielseitigkeitstrainer und Reitlehrer, diplomierter Krankenpfleger, Vision-Trainer und Tellington Practioner 3 für Pferd und Hund. Auf die Frage welches Hindernis er als erstes genommen hat meint Martin: Als Bursche die Forstschranke. Inzwischen ist er natürlich gereift und stellt bei der Vielseitigkeit vor allem eines den Mittelpunkt: „Nie das Pferd und auch nicht sich selbst überfordern, sonst wird´s gefährlich.“ Deshalb sollte man gerade bei der Vielseitigkeit das große Ego nicht mit in den Stall nehmen!
Und wozu überhaupt Vielseitigkeit? „Viele Pferde werden besser indem man sie vielseitig trainert“, sagt Martin, „das heißt wenn ich ihnen unterschiedliche Untergründe anbiete, auch einmal auf der Wiese Dressur reite und nebenbei kleine Hopser mache.“ Und auch wenn die Basis der Vielseitigkeit die Dressur für die
Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshies, die sich freuen würden, wenn Ihr sie auf der Podcastplattform Eurer Wahl abonniert, liked oder Sternchen verteilt. So werden noch mehr Pferdefreunde auf den Podcast AUF TRAB aufmerksam. Dankeschön!!!!
#reiten #Vielseitigkeit #Gelände #Springen #Dressur #Tellington #Pferd #Podcast
Foto: Martin Lasser
„Mit einer halben Parade ist die das Zusammenspiel von Schenkel, Kreuz und Zügel gemeint. Wade-, Sitz- und Zügelhilfe gemeinsam ist eine Parade“ erklärt Wolfgang Rust von der YouTube-Reitschule Riding Academy, „eine halbe Parade unterscheidet sich von der ganzen insofern, dass eine ganze Parade eine Aufeinanderfolge von mehreren halben Paraden ist, bei denen das Pferd die Tritte verkürzt, den Schub wegnimmt und dadurch zum Stehen kommt.“
„Wir arbeiten grundsätzlich über Paraden“, erklärt der staatlich geprüfte Reitlehrer, „da gibt es die vorbereitende Parade, wenn ich dem Pferd etwa anzeigen möchte, dass ich angaloppieren möchte. Wenn das Pferd zu tief kommt mache ich mit Schenkel, Kreuz und Zügel zusammenwirkend eine aufrichtende Parade. Mit halben Paraden kann ich auch prüfen, ob das Pferd noch die Aufmerksamkeit bei mir hat, indem ich einmal ein bischen stärkeren Druck mache, mich mitnehmen lasse und dann mit dem Zügel wieder abfange. Und wenn ich das Pferd im Trab oder Galopp ein bisschen mehr schließen möchte, auch das ist eine Parade. Eine Parade ist also nicht einmalig, sondern es ist wirklich die Kommunikation von Reiter und Pferd.“
Ob Wade, Kreuz oder Zügel zuerst kommen sei beispielsweise in einer Schubphase im Trab nicht so einfach zu sagen: Wenn
Wie halbe Paraden ihre volle Wirkung zeigen, erklärt Trainer Wolfgang Rust in dieser Podcastfolge.
Viel Hörvergnügen wünschen Julia Kistner und ihre Welshies, die noch eine große Bitte an Euch haben. Wir brauchen Eure volle
https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3038638/
#reiten #Paraden #Übergänge #aufrichten #versammeln #Pferd #Podcast #followerpower
Foto: Online Riding Academy by Wolfgang Rust
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