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Der Klimawandel spielte im vergangenen Wahlkampf kaum eine Rolle. Parallel steigen CO2-Emissionen global Jahr für Jahr an. Das kostet Vertrauen in die Kräfte unseres demokratischen Systems.
Dazu ist der aktivistisch beschworene Verzicht parteipolitisch unpopulär. “Zeit”-Journalist Bernd Ulrich skizziert im Buch “Demokratie und Revolution” mit Historikerin Hedwig Richter, wie die Demokratie die “ökologische Katastrophe” überleben kann.
Laut Ulrich müssen die Bürgerinnen und Bürger sich aus einer „selbstverschuldeten ökologischen Unmündigkeit“ befreien. Gleichzeitig sollen staatliche Verbote “von altruistischer Überforderung” entlasten.
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Im Oval Office kam es zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenykyj zu einem diplomatischen Tiefpunkt. Sie stritten sich live vor den Augen der Welt. Durch den Wegfall der Unterstützung der USA droht der Ukraine ein Kriegsende nach den Bedingungen Russlands.
Seit Jahrzehnten gelten die USA als Beschützer und Galionsfigur des Westens. Trump stellt diese Glaubenssätze in Frage. Politikwissenschaftler Sergej Sumlenny vom European Resilience Initiative Center ist jedoch überzeugt, Trump mache eigentlich nichts Neues. Obama und Biden hätten bereits ähnlich gehandelt - nur weniger laut.
Sumlenny ist Russe und selbst unter Putin indoktriniert worden. Er hasste die Ukraine. Heute ist er erklärter Gegner des russischen Präsidenten. Er ist regelmäßig vor Ort und sammelte bisher 1,5 Millionen Euro für die Ukraine. Er glaubt, sie müsse diesen Krieg gewinnen. Trumps Forderung nach Abwesenheit von Krieg bedeute keinen Frieden.
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ERIC-Spendenaktion für Ukraine
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Die Tagesschau gilt als Nachrichten-Flaggschiff. Im vergangenen Jahr zog die ARD mit der Sendung immer noch fast 10 Millionen Zuschauer vor die Geräte. Dazu kommen die Angebote im Internet.
Doch nicht einmal mehr die Hälfte der Bevölkerung hat laut INSA Vertrauen in ARD und ZDF. Journalist Alexander Teske arbeitete sechs Jahre lang in der Redaktion der Tagesschau.
Er zeichnet in seinem Buch “Inside Tagesschau” ein erschreckendes Bild. Nur eine kleine Gruppe westdeutscher Männer entscheidet. Daraus resultiere dann eine westdeutsch geprägte, linke Berichterstattung.
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Friedrich Merz wird wahrscheinlich Kanzler. Auch mangels Alternativen wird es wohl eine Neuauflage der ehemals „großen” Koalition mit der SPD geben.
Die politischen Ränder, gerade AfD und Linke, fahren einen großen Sieg ein. Was sagen diese Ergebnisse über unsere Gegenwart aus? Ijoma Mangold hosted bei der "Zeit" den Podcast “Die sogenannte Gegenwart”.
Mangold ist sicher: Die Zukunft des Landes hängt am Erfolg der nächsten Regierung. Inwiefern diese in den Punkten Migration und Wirtschaft erfolgreich sein wird, sei zweifelhaft.
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Foto: Thorsten Wulff
Deutschland befindet sich im dritten Jahr einer Rezession. Die Wirtschaft schrumpft und auch die Prognose für 2025 sieht mit einem Wachstum von 0,3 Prozent nicht rosig aus.
Bundeskanzler Olaf Scholz behauptet dennoch es gäbe keine Deindustrialisierung. Holger Zschäpitz, leitender Wirtschaftsredakteuer der "Welt", stellt sich dagegen. Er sieht neben vielen Krisen zudem auch eine große Verantwortung bei der Ampel.
Neben der Migration ist die Wirtschaft für viele Menschen das wichtigste Wahlthema. Die Parteien bieten dafür verschiedene Lösungen an. Zschäpitz findet manche besser als andere.
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Foto: Philip Nürnberger
Antisemitische Demos und offene Forderungen nach einem Kalifat sind fast Standard geworden. Die größte rechtsextreme Organisation im Land sind die türkischen “Grauen Wölfe”.
Eines der wichtigsten Wahlkampfthemen: Wie kann dieser Islam in unsere Gesellschaft integriert werden? Seyran Ateş, Leiterin der einzigen liberalen Moschee Deutschlands, könnte Antworten kennen.
Sie setzt sich ein für Geschlechtergerechtigkeit und gegen Homophobie im Islam. Deshalb wollen Radikale sie töten - sogar der IS hat es auf sie abgesehen. Sie kann nur unter Polizeischutz leben.
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In Aschaffenburg sind ein 2-jähriger Junge und ein Helfer von einem ausreisepflichtigen Afghanen getötet worden. Die Tat stieß eine heftige Migrationsdebatte an.
Sowohl Merz' 5-Punkte-Plan, seine Abstimmung mit der AfD als auch die "Demos gegen Rechts" haben polarisiert. Mitten im Wahlkampf versucht jede Partei ihren Nutzen aus der grausamen Tat zu ziehen.
JuLi-Vorsitzende Franziska Brandmann spricht sich für einen Wandel in der Migrationspolitik aus. Bisher blieb die FDP bei der Migration aber eher unscheinbar.
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Die Umfragewerte der FDP zeigen: Viele Menschen wenden sich von der liberalen Partei ab. Woran liegt das? Wen können freiheitliche Menschen in Deutschland wählen?
Frauke Petry, bis 2017 Vorsitzende der AfD, hat den Verein “Team Freiheit” mitgegründet. Ihrer Meinung nach gibt es für freiheitlich gesinnte Menschen bei der Bundestagswahl zurzeit ein zu kleines Angebot.
Sie sieht eines der Hauptprobleme für das politische Angebot im Parteiensystem. Parteien würden oftmals daran scheitern, den Wählerwillen zu repräsentieren.
Es gab in dieser Episode einen technischen Fehler. Leider ist das Kamerabild nicht mehr vorhanden. Nächste Woche geht es normal weiter. Wir bitten um Entschuldigung.
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Alexandra Krioukov bei beyond based. auf Patreon
Der Überfall der Hamas auf Israel provozierte antisemitische Besetzungen an Berliner Universitäten. Jüdische Studenten sind sogar angegriffen worden.
Die Jüdische Studierendenunion versteht sich als Sprachrohr der jüdischen Studierendenschaft. Alexandra Krioukov sitzt in dessen Vorstand. Sie kritisiert das Verhalten vieler protestierender Studenten.
Krioukov selbst ist Grünen-Mitglied. Individuell zeigt sich auch in der grünen Partei Antisemitismus. Krioukovs politische Ansichten betrübe das jedoch nicht.
Das alles hört ihr in der neuen Folge based.
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Stephan Anpalagan bei beyond based.
Der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg schockte kurz vor Weihnachten das Land. Das Motiv des Täters, ein 50-jähriger Arzt der 2006 aus Saudi-Arabien nach Deutschland kam, lässt viele Fragen offen. Mit Stephan Anpalagan, einem weit links gelesenen Theologen und Autor, sprechen wir darüber, wie er die Debatten nach dem Anschlag wahrnimmt.
Nachdem klar wurde, dass der Täter aus dem Nahen Osten stammt, war für viele der Impuls da, einen islamistischen Anschlag zu vermuten. Wir sprechen mit unserem Gast darüber, woher dieser Impuls stammt. Zudem interessiert uns, was Informationen wie "Der Täter war den Behörden bekannt" oder "Hatte einen Duldungsstatus" mit dem Vertrauen der Menschen in den Staat machen.
Mit Stephan Anpalagan wollen wir jedoch auch über sein Buch "Kampf und Sehnsucht in der Mitte der Gesellschaft" sprechen. Warum macht es die Gesellschaft Neuankömmlingen schwer dazuzugehören? Und ist das überhaupt so? Wie lässt sich struktureller Rassismus in Deutschland bekämpfen? Und wie können die mit Migration einhergehenden Probleme dabei trotzdem angegangen werden?
Stephan Anpalagan betont in seinem Buch jedoch auch seine enge Verbindung zu seiner Heimat in Nordrhein-Westfalen. Was bedeutet Heimat für ihn? Warum ist es ihm wichtig immer wieder zu betonen, dass er Deutschland liebt? Und warum hält sich das Verständnis dafür in linken Kreisen in Grenzen?
Das alles hört ihr in der neuen Folge based.
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