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Die Kräfteverhältnisse im Parlament sind dadurch in der Regierung nicht mehr abgebildet. Jourdans EVP hat im Landrat nur vier Sitze. Und mit der SVP, die ihre 21 Sitze halten konnte, ist nun ausgerechnet die stärkste Partei in der Opposition.
Wird die Baselbieter Politik unter dieser Konstellation leiden? Was bedeutet der Sitzgewinn in der politischen Mitte, namentlich bei GLP und Die Mitte? Werden die Direktionen neu verteilt oder neue Fraktionen gebildet? Wie werden sich die Bürgerlichen künftig engagieren?
Darüber diskutieren BaZ-Politjournalistin Katrin Hauser und BaZ-Politjournalist Thomas Dähler in dieser Spezialausgabe des Podcasts «Los emol», moderiert von Jan Amsler.
Haben Sie beim Dry January mitgemacht? Der sogenannte trockene Januar ist eine Bewegung, bei der im Januar jeweils komplett auf Alkohol verzichtet wird. Die Menschen erhoffen sich von dieser Pause häufig einen reflektierteren Blick auf den eigenen Konsum. Andere wollen sich selbst beweisen, dass sie es so lange aushalten ohne einen einzigen Drink. Und manchmal steht auch der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund.
Im BaZ-Podcast spricht jetzt Marcel Heizmann von der Suchtberatung des Kantons Basel-Stadt unter anderem über diese selbst gewählte Trinkpause und erklärt, wieso vier Wochen Abstinenz tatsächlich schon etwas bringen für die eigene Gesundheit. Und er erklärt, woran man erkennen kann, dass man (noch) kein Problem hat mit dem Alkohol oder im Gegenteil, dass man dringend etwas ändern sollte.
Am Tisch sitzt auch Daniel Wiedmer. Bei ihm war es mit einer Pause nicht getan. Er hatte ein echtes Problem mit Alkohol. Als er eines Tages in einem thailändischen Hotelzimmer aufwachte, alleine zwischen leeren Bierdosen, beschloss er, ab sofort keinen Alkohol mehr zu trinken. Wiedmer erzählt im Podcast, wie er an jenem Tag vor anderthalb Jahren das letzte Bier aus dem Kühlschrank aufmachte, einen Schluck nahm und den Rest der Büchse ausleerte. Es blieb sein letzter Schluck bis heute.
Dass das nicht ganz einfach ist, kann auch Podcast-Moderator René Häfliger nachvollziehen, der in dieser Folge nicht nur Fragen stellt, sondern auch seine eigene Geschichte erzählt. Nachdem die Polizei ihn alkoholisiert auf dem Velo erwischt hatte, musste Häfliger gleich für ein ganzes Jahr seinen Führerausweis abgeben und durfte während dieser Zeit auch nichts trinken – obwohl parallel sein Beschwerdeverfahren lief, welches er schliesslich auch gewann.
Die Teilnehmer sprechen darüber, wie schwer es ist, dem Umfeld zu erklären, dass man nicht mehr trinkt. Wie sich nüchtern der Blick auf andere Menschen ändert, wenn diese nachts um 3 Uhr total dicht in einer Bar sitzen. Und sie sagen offen, in welchen Momenten es besonders schwer war, konsequent zu bleiben – und wie man es trotzdem schaffen kann.
Während die einen im Januar bewusst auf Alkohol verzichten, sieht man gerade zum Jahresbeginn viele andere mit einem Cüpli-Glas in der Hand. Es ist die Zeit der Neujahrsempfänge von Wirtschaft und Politik, und gleichzeitig läuft in Basel die Vorfasnachtszeit so richtig an.
Welche wichtigen Leute trifft man an diesen Abenden? Worüber reden die Besucherinnen und Besucher? Wie ist die Stimmung in der Stadt? Unser Podcast-Experte René Häfliger hat sich mit dem Mikrofon an verschiedenen Anlässen unter die Menschen gemischt, um die Antworten zu finden.
Dabei erfährt er so einiges: Letizia Elia, die neue Direktorin von Basel Tourismus, erzählt, wie sie Menschen in die Stadt locken will. Erziehungsdirektor Conradin Cramer gibt zu, dass er seine guten Vorsätze für 2023 schon wieder gebrochen hat - beispielsweise den, in Zukunft immer pünktlich zu sein. Und Alice Kolp, beste Pfeiferin am diesjährigen Bryysdrummle und -pfyffe in der Kategorie Binggis, verrät, was ihr durch den Kopf geht, wenn sie ganz alleine auf der Bühne steht.
Wer wissen will, wen die BaZ zwischen den Stehtischen ausserdem noch angetroffen hat und mit wem von ihnen René Häfliger im Sommer in den Rhein springen wird, findet die Antworten in unserem Podcast «Los Emol».
Um 10.30 Uhr beginnt der Feiertag mit der Talfahrt des «Wild Maa»-Flosses auf dem Rhein, begleitet von Trommeln und Böllerschüssen. Daraufhin wird der «Wild Maa» im Kleinbasel vom «Vogel Gryff» und dem «Leu» empfangen. Nun geben die drei Wappentiere vor dem Publikum ihre Tänze zum Besten. Dabei versuchen Kinder nach alter Tradition, dem «Wild Maa» die Äpfel zu stibitzen, die er um den Kopf und seine Hüften trägt.
Der Moderator unseres BaZ-Podcasts «Los emol», René Häfliger, hat sich unter die Hunderten Zuschauer gemischt und die Stimmen der Teilnehmer und Besucherinnen eingefangen. Hören Sie rein und lassen Sie sich überraschen, wer sich vor unser Mikrofon gewagt hat.
Weiter erklärt sie, warum das wöchentliche Horoskop in einer Zeitschrift oft wenig zutreffend ist: «Das liegt daran, dass man in diesen Besprechungen nur aufs Sonnenzeichen (Sternzeichen) achtet. Die Sonne ist aber nur einer von zehn Aspekten und alleine zu wenig aussagekräftig.»
Auch Dieter Helfer freut sich auf den Abend des 25. Dezembers. Er ist der Präsident des Cevi Region Basel, welcher alljährlich die Kundenweihnacht veranstaltet. Nach der zweijährigen Corona-Zwangspause hofft er auf ein schönes Fest und persönliche Gespräche mit den Besucherinnen und Besuchern.
Im Podcast erzählt Dieter Helfer auch von den Schattenseiten seines Berufs. Es gäbe auch immer wieder Schmarotzer, die das Hilfsangebot auszunutzen versuchen: «Die Kundenweihnacht ist für Einsame, nicht für Familien-Clans». Auch sei es hart, alle Kinder unter 16 Jahren an der Tür abzuweisen: «Das gibt manchmal auch Tränen, was nicht einfach ist.»
Als Beatrice 22 Jahre alt war, hörte sie zum ersten mal Gerüchte: Ihr Vater sei gar nicht ihr richtiger Vater. Als sie sich jedoch bei ihrer Mutter danach erkundigte, stritt diese die Unterstellungen ab. Also liess die junge Frau ihre Bedenken ruhen.
Erst elf Jahre später, als Beatrice bereits selber ein Kind hatte, gestand ihr ihre Mutter nach einer Flasche Wein die Wahrheit: Beatrice sei ein Kuckuckskind. Und ihr biologischer Vater lebe ganz in der Nähe.
Heute hegt Beatrice keinen Groll gegen ihre Mutter. Aber sie wünscht sich, früher die Wahrheit gekannt zu haben. Damit es anderen nicht wie ihr ergeht, schlägt sie einen obligatorischen DNA-Test nach der Geburt vor: «Wenn man als Mutter nichts zu verstecken hat, macht man bei der Geburt gleich einen Vaterschaftstest»
Die Haare glänzen, der Teint ist bräunlich. Christian Reinwald sieht man förmlich an, dass es ihm gut geht, wenn man ihn in Basel antrifft. Er ist ab und zu wieder hier, wo er einst tiefe Spuren hinterlassen hat. Nicht unbedingt auf dem Rasen, wo er erst beim Grasshopper Club Zürich die Nummer 2 war und dann beim FC Basel in der Saison 1992/93 in der damaligen Nationalliga B das Tor hütete. Aber daneben. Im Nachtleben. Mit seinen Streifzügen und seinen Unternehmungen.
Er war schon nicht mehr beim FCB, als ihn die Behörden wegen dem Vorwurf des Frauenhandels suchten – Vorwürfe, zu denen er Jahrzehnte später sagt: “Alles, was ich gemacht habe, ist heute legal.”
Damals jedoch packte ihn die Angst und verliess er mitten in dem, was er wohl erst im Nachhinein als Lebenskrise begriff, fluchtartig die Schweiz. Erst nach Berlin, wo er noch einmal die Kickschuhe schnürte. Dann schliesslich viel weiter weg, auf die Philippinen.
Was er dort, praktisch am Ende der Welt fand, war sein persönliches, grosses Glück. Reinwald heiratete, gründete eine Familie und baute sich als Self-Made-Unternehmer ein kleines Imperium mit Tauchschule, Ferien-Resort und Altersresidenz auf.
Im Gespräch mit René Häfliger und dem BaZ-Sportchef Oliver Gut erzählt Reinwald darüber und blickt zurück auf seine bewegte Vergangenheit beim FCB und in Basel.
Am Samstag tritt der Sänger und Schlagzeuger mit einer neuen Besetzung von Krokodil im Basler Atlantis auf. Davor sprach er im BaZ-Podcast «Los emol» über seine Karriere und eine Augenerkrankung, welche sein Leben verkompliziert – oder auch nicht. Denn: «Schlagzeug spielen kann ich auch blind».
Weltklasse-Tennis ist zurück in Basel, endlich! Nach zwei Jahren Corona-Pause schlagen die besten Profis der Welt wieder in der St. Jakobshalle auf. Und auch ohne Roger Federer konnte Turnierorganisator Roger Brennwald im Vorfeld ein überaus starkes Teilnehmerfeld präsentieren: Carlos Alcaraz (ATP 1), Casper Ruud (3), Felix Auger-Aliassime (9) und Andy Murray (49) sind nur ein paar der vielen grossen Namen, die in der Brüglinger Ebene in diesen Tagen ihr Können zeigen.
Und dann sind da natürlich noch die Schweizer, allen voran der Romand Stan Wawrinka, der sich mit seinem Triumph in der ersten Runde gegen Ruud in die Herzen der Basler Fans spielte – und danach Tränen der Freude vergoss.
Mit dem langjährigen Sportjournalisten Bernhard «Berni» Schär und dem BaZ-Kolumnisten sowie SRF-Experten Marco Chiudinelli reden wir über die Bedeutung des ATP-500-Turniers für die Region Basel und den Schweizer Sport, welche Folgen der Rücktritt von Roger Federer hat und warum genau dieser eine Chance sein kann, damit die Swiss Indoors auch in Zukunft so beliebt sind, wie sie es in den letzten 52 Jahren waren.
Einer Meinung sind sich die beiden Tennis-Kenner in mehreren Punkten – doch am klarsten ist für Schär wie Chiudinelli: «Wie gross das Interesse an Weltklasse-Tennis in Basel und ohne Federer ist, wird man erst vom nächsten Jahr an sehen.»
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