Rund ein Viertel der Schweizer Bevölkerung bewegt sich im Alltag entweder nicht oder viel zu wenig. Genügend Bewegung ist allerdings lebenswichtig. Bewegungsmangel ist ein Grund für chronische Krankheiten.
Zwei Prozent aller Todesfälle in der Schweiz 2017 sind direkt auf die Folgen von Bewegungsmangel zurückzuführen. Dabei wäre es einfach, Bewegung in den Alltag zu bringen: Treppensteigen statt Rolltreppe benützen, zwei Stationen zu Fuss gehen statt mit dem Bus fahren, Wohnung selbst putzen statt putzen lassen, bei Kurzstrecken das Velo benützen statt das Auto, und zusätzlich regelmässig Sport treiben. In der Sendung «Treffpunkt» gibt es Tipps.
Zusammenhang von chronischer Erkrankung und Lebensstil
Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf- und chronische Atemwegserkrankungen sind in der Schweiz bei Männern für über 50% und bei Frauen für über 60% der Fälle vorzeitiger Sterblichkeit (vor dem 70. Lebensjahr) verantwortlich. Sie sind inzwischen auch die häufigsten Todesursachen in unserer Gesellschaft. Mehr als die Hälfte der nichtübertragbaren Erkrankungen könnten mit einem gesunden Lebensstil vermieden oder zumindest verzögert werden, wozu auch das sich Bewegen gehört.