Bildung auf die Ohren

Bildung auf die Ohren

By Deutscher BildungsserverEducation
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Bildung auf die Ohren episodes

  • Digitalisierung und Coden in der Schule
    Ein Gespräch über Edu-Startups und Schule

    In dieser Folge unseres Podcasts „Bildung auf die Ohren“ ist Rinku Sharma zu Gast.

    Rinku Sharma ist Co-Gründer des Edu-Startups techeroes, mit dem Kinder und Jugendliche spielerisch Kompetenzen im Umgang mit den neuen Technologien erwerben können.

    Luca Mollenhauer spricht mit ihm u.a. über die Gründung von techeroes, seine Zusammenarbeit mit Schulen und wie künftig die Rollen von Schulen und Edu-Startups verteilt sein könnten.

    Linktipps

    Dossier Deutscher Bildungsserver „Künstliche Intelligenz in der Schule“

    Dossier Deutscher Bildungsserver „Wie sieht die Schule der Zukunft aus?“ 

    mit folgenden Unterseiten

    • Konzepte und Ideen für die Zukunft
    • Projekte und Initiativen
    • Pressestimmen
    • Literaturhinweisen zur Zukunft der Schule
    • Literaturhinweise zur Digitalisierung der Schule
    • Dossier Deutscher Bildungsserver „Digitales Lernen und Lehren in der Schule“

      mit folgenden Unterseiten

      • Digitale Medien in der Schule
      • Digitales Lernen und Lehren in der Schule
      • Unterrichtsmaterial: Digitales Lernen in der Schule
      • Praxishilfen: Digitales Lernen in der Schule
      • Fort- und Weiterbildung: Digitales Lehren und Lernen in der Schule
      • Dossier Deutscher Bildungsserver „Künstliche Intelligenz in der Schule“

        Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Luca Mollenhauer für Deutscher Bildungsserver

        30 min
      • BNE und Klimabildung in der Schule
        Interview mit Dr. Alexandra Siegmund

        Caroline Hartmann spricht in der dritten Folge unserer BNE-Reihe von „Bildung auf die Ohren“ mit Alexandra Siegmund, ehemalige Lehrerin und Geschäftsführerin der SIEGMUND Space & Education gGmbH, kurz S:SE. Die S:SE beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit wissenschaftlichen und pädagogischen Bildungsprojekten, erarbeitet analoge und digitale Materialien zu umwelt- und klimarelevanten Themen und bietet Evaluationen und Beratungen an.

        Linktipps
        • Dossier des Deutschen Bildungsservers „Nachhaltigkeit (BNE) und Globales Lernen im Unterricht“
        • Dossier des Deutschen Bildungsservers „Umwelterziehung im Schulunterricht
        • Freie Bildungsmaterialien der Bildungsserver zu den Themen Nachhaltigkeit und Umweltbildung“
        • Bildungswiki “Klimawandel“
        • Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Dr. Caroline Hartmann für Deutscher Bildungsserver

          11 min
        • Jahresrückblick 2022 - bildungsserverBlog & Social Media
          Podcast zum Jahreswechsel 2022/2023 (6/6)

          In der letzten Folge des Jahresrückblicks lässt Christine Schumann, Social Media-Redakteurin und bildungsserverBlog-„Betreiberin“ das Jahr 2022 an sich vorüberziehen. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Förderung von Medienkompetenz und die Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Wissenschaftjahr-Projekts enorM waren für sie die wichtigsten Themen. Neben den Twitter-Turbulenzen natürlich, die frühzeitig zu einem Mastodon-Account des Deutschen Bildungsservers geführt haben.

          Lesefassung

          Guten Tag und herzlich willkommen bei Bildung auf die Ohren, dem Podcast des Deutschen Bildungsservers. Mein Name ist Christine Schumann, und ich bilde das Schlusslicht unseres sechsteiligen Jahresrückblick 2022. Ich werde gleich auf unsere Themen im bildungsserverBlog zurückschauen und – wie kann es als Social Media-Frau auch anders sein –noch eine kurze Schleife zu Twitter, Mastodon und wieder zurück drehen.

          Aber jetzt erst mal zum bildungsserverBlog und den drei Themen, denen wir uns 2022 gewidmet haben.

          Mit einer Reihe Interviews und Podcasts zum Thema „Schule der Zukunft“ haben wir das Projekt enorM – lernen von (über)morgen begleitet – ein Projekt, an dem wir am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation seit Februar 22 im Rahmen des Wissenschaftsjahrs „Nachgefragt!“ gearbeitet haben. Die Ergebnisse: Das Onlinespiel „NewSchoolTools“ bei dem die Spieler*innen mit Avataren ein Labyrinth durchqueren und Puzzle-Aufgaben absolvieren müssen, das Graphic Recording eines Hackathons und drei Podcasts, in denen Schülerinnen und Schülern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DIPF über das Lernen von morgen reden. Alle Projektergebnisse sind auf der Website lernenvonmorgen.de zu finden –  die drei Podcast-Folgen übrigens auch noch im bildungsserverBlog bei unserem Podcast „Bildung auf die Ohren“ in der Rubrik „Future School“.

          „Nachhaltigkeit im Unterricht von morgen“ ist eines der Themen der drei Podcast-Folgen von „Future School“, und auch wir haben das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2022 in einer gleichnamigen Podcast-Reihe aufgegriffen. Es ist ja auch hochaktuell und dringend, das zeigen nicht zuletzt die Aktionen der „Letzten Generation“. Um zu erfahren wie es in den verschiedenen Bildungsbereichen um die BNE, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung auch kurz genannt wird, bestellt ist, sprechen wir unserer Podcast-Reihe mit Fachleuten aus den jeweiligen Bildungsbereichen,. Bisher sind zwei Folgen erschienen – ein einführendes Gespräch mit Gerhard de Haan von der Freien Universität Berlin und eine Folge zum Thema Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung. Zu BNE in der Elementarbildung, in der Schule und der Hochschule sind die Folgen schon so gut wie fertig – und für Anfang 2023 fest eingeplant.

          Auch mit der im Jahresrückblick 2021 angesprochenen Reihe zum Thema „Förderung von Medienkompetenz“ haben wir angefangen. Drei Beiträge sind dazu bereits erschienen: ein Interview mit Klaus Rummler, dem Vorsitzenden der Kommission Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, kurz DGfE, Audio-Linkempfehlungen von Caroline Hartmann zum Thema Fortbildungen für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte und einem Interview mit Kathrin Demmler, Direktorin des JFF- Institut für Medienpädagogik, die Inhouse-Fortbildungen für Kita-Teams, eine angemessene Ausstattung mit digitalen Geräten und individuelle medienpädagogische Fortbildungen für Erzieherinnen zu speziellen Themen wie Trickfilm oder Sprachförderung fordert.

          Für das kommende Jahr sind noch viele weitere Beiträge geplant –  wenn wir uns also noch nicht damit beschäftigt haben, wie die Medienkompetenz in ihrem Bildungsbereich gefördert werden kann, verweisen wir sie getrost auf 2023.

          Und jetzt Social Media, alle wissen oder ahnen es zumindest, was 2022 besonders bedeutsam war. Nein, nicht dass der Deutsche Bildungsserver jetzt auch auf Instagram zu finden ist, das ganz nebenbei auch… aber nein!

          Es ist der Verkauf von Twitter an Elon Musk und das Beben, dass er auf dieser Social Media-Plattform ausgelöst hat. Über den blauen Haken für verifizierte Account will ich hier gar nicht sprechen, den haben wir für den @dbs_20-Account trotz mehrmaliger Anläufe nämlich nie erhalten. Aber über den Umzug 2022 nach Mastodon gibt’s doch einiges zu sagen. Zwar ist Mastodon schon das, was man etwas „nerdig“ nennt, an Komfort und Anmutung reicht es ehrlicherweise nicht an Twitter heran. Allerdings befreit es einen von der social media-spezifischen Sucht nach dem „höher, schneller, weiter“ bei Twitter, wo man doch immer auf mehr Reichweite und höhere Followerzahlen schielt. Es ist auch ein wenig dialogischer und persönlicher als Twitter – auch für Accounts von Portalen wie dem Deutschen Bildungsserver, der ja vor allem Informationen über Bildung unter die Leute bringen möchte. Und natürlich bin ich schwer beeindruckt, dass wir auf unserem seit April 2022 existierenden Mastodon-Account schon über 1.200 Follower gewonnen haben. Vielen Dank dafür!

          Dennoch werden wir Twitter nicht verlassen, 14.500 Follower lässt man nicht einfach so hinter sich. Deshalb crossposten wir –  allerdings nur von Twitter nach Mastodon, denn Twitter lässt pro Tag insgesamt nur 300 Mitteilungen durch. Unser Schwerpunkt liegt also nach wie vor bei Twitter, denn wir wollen ja möglichst vielen Menschen den Weg weisen zu redaktionell ausgewählten und hochwertigen Informationen über Bildung. Auch deshalb haben wir uns übrigens entschlossen bei Instagram mitzumischen.

          Wie es 2013 mit den Social Media-Plattformen weitergehen wird? Ich bin gespannt.

          Ich wünsche allen unseren Nutzerinnen und Nutzern schöne und erholsame Feiertage! Bis nächstes Jahr!

          Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Christine Schumann für Deutscher Bildungsserver

          5 min
        • Jahresrückblick 2022 - Open Educational Resources
          OER-Strategie, OER-Camp und der Wunsch nach OER-Förderrichtlinien
          Podcast zum Jahreswechsel 2022/2023 (5/6)

          Luca Mollenhauer, Koordinator von OERinfo, und Susanne Grimm, Redakteurin von OERinfo, sprechen in ihrem Jahresrückblick über die OER-Strategie der Bundesregierung, die schon in zwei Regierungen Teil des Koalitionsvertrags gewesen ist, über das OERCamp 2022 und den Wunsch nach einer Förderrichtlinie oder einem ganzem Förderprogramm für das Frühjahr 2023.

          Lesefassung

          Hallo und herzlich willkommen zum Jahresendpodcast des Deutschen Bildungsservers zum Thema Open Educational Resources. Wir, das Team von OERinfo, das sind Luca Mollenhauer, in seiner Rolle des Koordinators von OERinfo und ich, Susanne Grimm, in meiner Rolle der Redakteurin von OERinfo, wollen heute über unsere Highlights des Jahres 2022 in Sachen OERde sprechen. OERde steht für OER, kurz für Open Educational Resources, und de für Deutschland. OERde, das ist der Hashtag unter dem die OER-Community auf Twitter über das Themenfeld OER diskutiert. Hintergrund unserer Highlights, würde ich behaupten, ist der Koalitionsvertrag der Ampelkoalition von 2021, der unter dem Zeichen von Digitalisierung und Openness veröffentlicht wurde. Und jetzt wollen sicherlich einige von euch wissen, was ist denn passiert in Sachen OER in 2022.

          In Sachen OER in 2022 ist einiges passiert. Luca, möchtest du auf deine Highlights des Jahres 2022 eingehen? 

          Ja, gerne. Du hast ja gerade eben schon von dem Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2021 gesprochen und es gab ja auch einen Koalitionsvertrag von vier Jahren früher, der Koalitionsvertrag 2017 noch der Vorgängerregierung, in dem ja bereits die Veröffentlichung einer OER-Strategie angekündigt wurde. Und innerhalb dieser letzten Legislatur gab es ja auch immerhin noch die sogenannten Round Tables. Der ein oder andere unserer Zuhörenden wird sich eventuell an die Einladungen erinnern. Die haben Anfang 2021 stattgefunden, wo das BMBF die Expertise von verschiedenen Akteuren aus dem Bereich der Open Education-Community eingesammelt hat zu verschiedenen Themen. Dann haben sie es leider nicht mehr in der vorigen Legislatur geschafft, aber diesen Sommer war es dann endlich soweit und die Ergebnisse dieser verschiedenen Round Tables sind in eine OER-Strategie gegossen worden. Ende Juli gab es dann sozusagen das feierliche durchschneiden des roten Bandes. Das fand erfreulicherweise bei uns am DIPF ja statt mit dem parlamentarischen Staatssekretär Jens Brandenburg, der dort die Strategie vorgestellt hat. Jetzt kann man natürlich sagen, da haben sie sich ganz schön Zeit gelassen, aber es war dann nun einfach mal endlich soweit und alle, denke ich, werden sich auf jeden Fall gefreut haben, dass es überhaupt noch so weit kam. Und ich glaube auch über die Inhalte der Strategie kann man jetzt zwar solcher und solcher Meinung sein aber im Grund ist es, wie ich es einschätzen würde, ein durchaus gelungener Start und jetzt gilt es natürlich auch zu schauen wie es mit dieser Strategie weiter geht und auch was seitens des BMBF sich aus dieser Strategie noch weiter entwickeln wird. Das BMBF hat die Strategie ja als lernende Strategie bezeichnet, wie das unter anderem aussehen kann, da gehst du dann vielleicht gleich noch mal drauf ein, in wie weit das BMBF versucht oder es das Ziel des BMBF is, die Weiterentwicklung und Angriffspunkte im Bereich OER von der Community sozusagen einzusammeln.

          Was man vielleicht noch ergänzen kann oder was sich manche vielleicht noch mehr gewünscht  hätten, sind auch noch größere Fix- und Ankerpunkte für die nächsten Jahre. Dass sich auch das BMBF selber sich vielleicht schon committed an gewisse Eckpunkte, sagen wir sowas wie ein Bilanzierungs-Workshop Ende 2023 oder ähnliches. Dass hier auch mehr Verpflichtung und mehr Transparenz über den weiteren Prozess geschieht, dass wir auch wissen wie es weiter gehen soll und welche Ziele das BMBF in den nächsten Jahren verfolgt mit der Strategie.

          Welches Ereignis aus 2022 ist dir den besonders im Gedächtnis geblieben, Susanne?

          Was sehr präsent tatsächlich immer noch ist, ist das OERcamp generell. Das OERcamp 2022 fand Ende Oktober statt in Hamburg. OERcamps sind generell ja immer eine sehr bereichernde Angelegenheit. Ich bin aus dem OERcamp zum Teil etwas erschöpft, wie immer auch aber, aber auch sehr bereichert hinausgegangen. Mit sehr vielen neuen Impulsen und auch etlichen Kontakten. Ich zehre immer noch vom OERcamp insofern, also der Blog von OERinfo zehrt immer noch vom OERcamp insofern, dass wir alle Produkte die im Rahmen dieser Veranstaltung erstellt wurden veröffentlichen. Das sind die einzelnen Keynotes gewesen, am ersten Abend, das Panel am zweiten Abend, es gibt etliche Podcast-Folgen die veröffentlicht werden und auch einige Online-Sessions die aufgezeichnet wurden.

          Aber worauf ich ganz besonders eingehen möchte ist die Tatsache, dass das OERcamp, insbesondere der dritte Tag der Ausarbeitung der von dir genannten OER-Strategie gewidmet wurde. Jetzt kann man sicherlich behaupten, also ich würde behaupten, das die OER-Strategie des Bundes ein oder der größte Meilenstein in 2022 in Sachen neue Phase der OER-Förderung ist und Jens Brandenburg hat das OERcamp auch als den Startschuss für die neue Phase der OER-Förderung in Deutschland beschrieben. Und vor dem Hintergrund der OER-Strategie wurde eben der dritte Tag des OERcamps, in Absprache mit dem BMBF, der gemeinsamen Diskussion dieser lernenden OER-Strategie gewidmet. D. h. dass die OER-Community an diesem Tag zusammen kam um die in der OER-Strategie beschriebenen sechs Handlungsfelder in entsprechenden Themenwerkstätten zu interpretieren und mit Leben zu füllen. Und die Ergebnisse, die in Hamburg zusammengetragen wurden sind natürlich auch dokumentiert und veröffentlicht worden, zu finden auf der Seite der OERcamps auf www.oercamp.de und sollen in der weiteren Entwicklung von OER-förderlichen Strukturen berücksichtig werden.

          Ich war im Rahmen der Themenwerkstätten am MoDo-Team beteiligt, MoDo steht für Moderation und Dokumentation. Und das war mein persönliches Highlight, tatsächlich. Ich mache ja vieles immer zum ersten Mal, so eben auch die Moderation und Dokumentation so einer Themenwerkstatt. Das habe ich zusammen mit dem famosen Dominik Theis gemacht. Wir haben das Handlungsfeld 6. Umsetzung: Initiativen und Akteure der digital unterstützten OER-Praxis zusammenführen begleitet und durch die 2 ½ Stunden Themenwerkstatt geführt. Ich muss sagen, die Themenwerkstätten waren wirklich sehr hervorragen vorbereitet. Die Fragen wie z. B. Was haben wir erreicht, und was braucht es als nächstes? oder Welche Rückmeldungen möchte die OER-Community dem BMBF zur Umsetzung der Strategie geben? Waren sehr gut vorbereitet, die 1-2-4-Methode die wir auch zur zeitlichen Strukturierung aber auch zur Strukturierung der Diskussionsrunden genutzt haben war auch gut gesetzt und es war wirklich eine sehr erfolgreiche Themenwerkstatt die wir da geleitet haben. Wie gesagt, die Ergebnisse wurden dokumentiert und sind veröffentlicht worden auf der Seite www.oercamp.de.

          Hast du Wünsche für das Jahr 2023 in Sachen OERde?

          Ich wünsche mir für 2023, dass wir die erfolgreiche Arbeit mit OERinfo fortführen können und dass wir es auch bestmöglich schaffen, diejenigen Akteure und diejenigen Communities zu erreichen, die bislang eher wenig im Fokus von OER-Strategien und OER-Projekten standen. Schule und Hochschule sind ja immer vorne mit dabei, aber ich fände es ganz besonders toll wenn auch andere Bildungsbereiche wie die frühkindliche Bildung z. B. auch stärker in den Fokus rücken und wir dort auch den Uptake von OER stärker verankern können.

          Die OER-Förderrichtlinien werden ja jetzt nicht mehr rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen, aber ich würde mir wünschen, dass für das Frühjahr 2023 die ein oder andere, die erste Förderrichtlinie oder ein ganzes Förderprogramm aus dem Boden sprießt und die Förderrichtlinien entsprechend der Handlungsfelder, die in der OER-Strategie aufgemacht wurden langsam und sukzessive aus dem Boden sprießen, damit die OER-Community weiter am Themenfeld OER in den jeweiligen Bildungsbereichen arbeiten kann.

          In diesem Sinne, vielen Dank Luca, für das Gespräch, vielen Dank für deine Eindrücke und wir sehen uns und hören uns im nächsten Jahr wieder.

          Vielen Dank, Tschüss.

          Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Luca Mollenhauer und Susanne Grimm für Deutscher Bildungsserver

          12 min
        • Jahresrückblick 2022 - Cyberangriffe im Bildungswesen
          Weltweit steht der Bildungsbereich auf den ersten Plätzen als Opfer von Cyberattacken

          Podcast zum Jahreswechsel 2022/2023 (4/6)

          Nadia Cohen, Redakteurin von Bildung Weltweit hat nach Berichten, Studien und Statistiken zum Thema Cyberattacken im Bildungsbereich recherchiert. Und sie ist darüber erschrocken, dass Einrichtungen des Bildungswesen mittlerweile zu den beliebtesten Zielen von Hackern gehören.

          Zum Dossier bei Bildung Weltweit: Hackerangriffe auf die Bildung – ein weltweites Problem

          Lesefassung

          Guten Tag und herzlich willkommen bei „Bildung auf die Ohren“, dem Podcast des Deutschen Bildungsservers. Mein Name ist Nadia Cohen und ich bin beim Deutschen Bildungsserver verantwortlich für den Themenbereich „Bildung Weltweit“. In unserer Serie zum Jahresrückblick 2022 möchte ich Ihnen die aus meiner Sicht wichtigsten Entwicklungen im Themenfeld „Hackerangriffe auf die Bildung“ vorstellen.

          Wenn man selbst Opfer eines Cyberangriffs wird, wie das DIPF und mit ihm der DBS Anfang Oktober dieses Jahres, spätestens dann fängt man an, sich eindringlicher mit diesem Thema zu beschäftigen. Erst recht, wenn man ein Informations- und Dokumentationsanbieter wie der DBS ist. Für mich war daher schnell klar: Ich muss ein Dossier zu Cyberangriffen im Bildungswesen weltweit machen – und das wird auch mein Thema beim Jahresendpodcast sein.

          So habe ich also unter anderem recherchiert, was es für Berichte, Studien und Statistiken zum Thema Cyberattacken im Bereich Bildung gibt. Erschreckend war für mich die Erkenntnis: Weltweit gehört das Bildungswesen mittlerweile zu den beliebtesten Zielen von Hackern. Und der Bildungsbereich ist weltweit immer auf den ersten Plätzen als Opfer von Cyberattacken vertreten.

          Dafür gibt es mehrere Gründe: Im Bildungswesen laufen viele persönliche Daten zusammen, die für Hacker interessant sind, wie Geburtsurkunden, Sozialversicherungsnummern, Bankdaten oder nicht zuletzt auch wertvolles geistiges Eigentum.

          Gleichzeitig ist der sogenannte „menschliche Faktor“, der auch in anderen Bereichen in der Regel eine der Hauptursachen für Sicherheitslücken ist, im Bildungssektor besonders sensibel: zu einem Großteil hat man es hier mit Kindern und Jugendlichen bzw. jungen Menschen zu tun, die überproportional viele digitale Medien nutzen, gleichzeitig aber leichter in digitale Fallen laufen und die Konsequenzen ihres Handels noch nicht so gut beurteilen können.

          Ein weiterer ernüchternder Grund für die Anfälligkeit des Bildungswesens, was Hackerangriffe angeht, ist ausgerechnet seine Politik der relativen Offenheit der angebotenen IT-Infrastruktur. Das heißt zum Beispiel bei öffentlichen Unis, dass jede, die sich einschreibt, oder auch jeder wissenschaftliche Gast, Zugang zur IT-Infrastruktur bekommt.

          Wenn man dies alles dann noch addiert zu einem Bildungswesen, das weltweit immer mit knappen Ressourcen – sowohl finanziell als auch personell – zu kämpfen hat, wo in Schulen, aber auch an Universitäten, desöfteren schlecht geschulte Lehrende zuständig für viele IT-Fragen sein müssen – wenn man das alles zusammennimmt, ergibt sich eine ideale Angriffsfläche für Hacker weltweit.

          Immerhin kann man feststellen, dass der Politik, und insbesondere auch der Bildungspolitik, immer bewusster wird, dass es hier noch viel zu tun gibt. Daher habe ich in meinem Dossier auch einen Abschnitt mit Beispielen aus verschiedenen Ländern, die darstellen, was dort in Sachen „Schulung zu Cybersicherheit“ getan wird – im Englischen etwas eleganter als „Cybersecurity Education“ bekannt.

          Cyberangriffe gelten weltweit zunehmend als neue lukrative Form der Kriminalität, auch der organisierten Kriminalität. Daher ist natürlich nicht nur die Politik gefordert, sondern jede und jeder einzelne von uns sollte sich Gedanken um den Schutz ihrer Daten machen. Falls Sie also noch auf der Suche nach einem guten Vorsatz für das neue Jahr sind – ich hätte da was…

          Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Nadia Cohen für Deutscher Bildungsserver

          4 min
        • Jahresrückblick 2022 - Lesekompetenz und Leseförderung
          Studien zur Lesekompetenz sind kein Grund zur Freude
          Podcast zum Jahreswechsel 2022/2023 (3/6)

          Carolin Anda verantwortet beim Deutschen Bildungsserver „Lesen in Deutschland“, unser Portal zur Leseförderung. Sie nimmt die 2022 zahlreichen und leider wenig erfreulichen Studien zur Lesekompetenz in den Blick, berichtet aber auch von einigen ganz persönlichen Glanzlichtern der Leseförderung.

          Lesefassung

          Hallo, mein Name ist Carolin Anda und ich schaue für das Portal „Lesen in Deutschland“ zurück auf das Jahr 2022. Das Thema Lesen stand nicht nur durch die endlich wieder stattgefundene Frankfurter Buchmesse im Mittelpunkt, auch in zahlreichen Studien stand die Lesekompetenz im Fokus. Die Ergebnisse sind leider weniger Grund zur Freude, sodass ich Ihnen im Anschluss gerne noch schöne Glanzpunkte aus der Leseförderung mitteile.

          Viele Studien zeigten leider deutlich, dass die Lesefähigkeit von Grundschulkindern und das Vorleseverhalten in Familien unter der Corona Pandemie gelitten haben. Die Schulschließungen und der Distanzunterricht aus 2021 haben die Lesekompetenz der Schüler*innen verringert, schlussfolgern z.B. die Autor*innen des 9. Nationale Bildungsberichts und die der IFS Studie zur Lesekompetenz von Viertklässler*innen.

          Die Vergleichsstudie IQB-Bildungstrend, die zum dritten Mal, nach 2011 und 2016, durchgeführt wurde, testete die Fähigkeiten von Viertklässler*innen in Mathematik und Deutsch. „Der Kompetenzrückgang in Deutschland insgesamt entspricht einer Lernzeit von ca. einem Drittel Schuljahr im Lesen, einem halben Schuljahr im Zuhören und einem Viertel Schuljahr im Bereich Orthographie und in Mathematik“, so die Leiterin der Studie. Auffallend sei, dass Kinder mit Zuwanderungshintergründen oder aus bildungsferneren Familien größere Schwierigkeiten bei den Testungen aufwiesen.

          Auch der Vorlesemonitor der Stiftung Lesen zeigt: In 39 % der Familien mit Kindern zwischen einem und acht Jahren erhalten Kinder nur wenige oder gar keine Impulse durch Vorlesen. Auch hier wird deutlich, dass Eltern mit geringerer Bildung weniger vorlesen.

          Der Leseerfolgt wird verstärkt, wenn Kinder bereits vor dem zweiten Lebensjahr mit Büchern und Vorlesen vertraut gemacht werden und auch Schulkindern noch vorgelesen wird, auch wenn diese zum Teil schon selbst lesen können. Ein abrupter Abbruch des Vorlesens führ bei Grundschüler*innen zu Frustration und Lesehemmung. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das gemeinsame Vorlesen mit unserem Schulkind großen Spaß macht und es einem selbst zeigt, wie mühsam das anfängliche entziffern der Wörter ist. Zusammen können auch die langen Wörter gemeistert und nach einer Zeit sogar die Erwachsenen vorgelesen bekommen.

          Alle Autor*innen fordern eine nachdrückliche Qualitätsentwicklung des Bildungssystems. Bereits in der Kita müsse eine nachhaltige Sprachförderung und ein Spracherwerb der Bildungssprache betrieben werden. Dafür müssten langfristig und systematisch aufeinander abgestimmte Maßnahmen für den Lese- und Schriftspracherwerb über den Bildungsverlauf hinweg umgesetzt werden. Der 15 jährige Erfolg der Hamburger Sprachförderung könnte da ein gutes Beispiel sein, da es zeigt, dass frühe und intensive Maßnahmen für Kinder ab 4 ½ Jahren bis in die Schule hinein wirken.

          Zu meinen Glanzpunkten für 2022 gehört die Solidarität mit Geflüchteten aus der Ukraine. Buchgeschenke in Deutsch und Ukrainisch erwarteten viele Familien in örtlichen Bibliotheken und von Institutionen, wie dem Goethe Institut und von Vereinen, wie z.B. den Bücherpiraten Lübeck. Mehrsprachigkeit und Vielfalt gehören eben einfach zu unserer Gesellschaft dazu und so erinnere ich mich auch gerne an mein Gespräch mit Frau Koné von der Fachstelle Kinderwelten in Berlin zurück, indem sie deutlich macht, wie wichtig es ist, dass Kinder- und Jugendbücher vielfältige Familiensituationen abbilden und wertschätzen, um so eine vorurteilsbewusste und inklusive Bildung und Erziehung zu unterstützen. Motivierend sind somit auch die Tipps zur barrierefreien Leseförderung aus dem Angebot „barrierefrei kommunizieren“ und das Gewinner Hörfunk-Feature „Bibliotheken und Bildungschancen“ des Publizistenpreis der deutschen Bibliotheken. Gerade letzteres schließt gut an die Studienergebnisse zu Beginn an und zeigt, dass auch Bibliotheken wichtige Orte sind, um gesellschaftliche Teilhabe für alle zu ermöglichen und auf literarische Wünsche und Bedürfnisse der Stadtviertel einzugehen. Mir hat 2022 gezeigt, dass die Leselust auf kreative und ungewöhnliche Weisen geweckt werden kann: Beim Fußball, wie in Köln im Projekt kicken&lesen oder auch mithilfe flauschiger Vierbeiner, wie im Tierheim Berlin. Dort lesen leseschwache Kinder regelmäßig Katzen vor.

          Für 2023 wünsche ich uns allen weniger Konflikte, Offenheit füreinander und jeden Tag minimal 5 Minuten, um Miteinander und Füreinander zu Lesen und Zuzuhören, egal ob im gedruckten Buch, digital oder in Audioversionen.

          Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Carolin Anda für Deutscher Bildungsserver

          6 min
        • Jahresrückblick 2022 - Berufsbildung und Hochschulbildung
          Tagespolitik schlägt Bildungspolitik? Entwicklungen in Berufsbildung und Hochschulbildung
          Podcast zum Jahreswechsel 2022/2023 (2/6)

          2022 stand im Zeichen von Krise(n): Corona, Ukraine-Krieg und schließlich die Energiekrise. Häufig scheinen tagesaktuelle Entwicklungen originäre Bildungsthemen überlagert zu haben. Einen Blick auf die Bereiche der Berufsbildung und der Hochschulbildung wirft die zuständige Redakteurin beim Deutschen Bildungsserver, Renate Tilgner.

          Lesefassung

          Für gewöhnlich verfolgt die Bildungspolitik spezifische Fragestellungen und Entwicklungen, die sich in den jeweiligen Bildungsbereichen ergeben. In jüngerer Zeit änderte sich das. Corona, Ukraine-Krieg und nun die Energiekrise offenbarten Probleme, auf die in allen Bereichen reagiert werden musste.

          Zunächst zur Berufsbildung: Betriebsschließungen, Lieferprobleme,  Energiekosten und Inflation schwächten die Wirtschaft. Von staatlicher Seite wurde mit finanziellen Mitteln gegengesteuert.

          Unter der Krise litt auch die Ausbildung, um Abhilfe zu schaffen, wurde das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ geschaffen, das kleineren Ausbildungsbetrieben Unterstützung gewährte. Für Flüchtlinge aus der Ukraine mussten Regelungen für den Zugang zu Beschäftigung und Ausbildung geschaffen werden.

          Nicht aus der Welt sind die Probleme, die Berufsbildung und Ausbildung abseits der akuten Lage beschäftigen. Der anhaltende Trend unter Schulabgängern zum Studium lässt die Ausbildungszahlen sinken und verstärkt den Fachkräftemangel. Bildungspolitisch Verantwortliche sind bestrebt, berufliche Qualifikationen aufzuwerten und haben die „Exzellenzinitiative Berufliche Bildung“ ins Leben gerufen, unter der ein Teil der geplanten Maßnahmen firmiert. Vorgesehen sind eine verstärkte schulische Berufsorientierung auch an Gymnasien, eine Verquickung  beruflicher und hochschulischer Qualifizierungswege sowie die vermehrte Förderung von Aufstiegsfortbildungen. In einigen Bundesländern ist bereits eine berufliche Ausbildung, die den Erwerb des Abiturs einschließt, unter der Bezeichnung „Berufsabitur“ möglich.

          Auch übergreifende Ziele verlangen Aufmerksamkeit, als da wären: die Digitalisierung der Arbeitswelt, Nachhaltigkeit und Ökologie.

          Und nun zur Hochschulbildung: Fast über Nacht musste ein Großteil des Hochschulbetriebs in die virtuelle Welt verlagert werden. Um gravierende Folgen aufzufangen, wurden Bewerbungsfristen verschoben, Regelstudienzeiten verlängert oder außerordentliche Förderungen gewährt.

          Im SS 2022 wurde an den Universitäten weitgehend Präsenzbetrieb angestrebt, nach den Lockdowns mussten Zugangsregelungen inklusive Abstands-, Masken- oder Impfempfehlungen gestaltet werden. Die Umstellung auf digitalen Betrieb gelang vielerorts besser als erwartet, im Nachhinein wird der Übergang erforscht und bewertet.

          Mit dem WS 2022/23 ist weitgehend Normalität eingekehrt, Regelungen zum Nachteilsausgleich sind ausgelaufen. Das verlängerte Infektionsschutzgesetz enthält in den meisten Bundesländern keine spezifischen Regelungen für die Wissenschaft mehr. Mit dem Ukraine-Krieg folgte die nächste Krise und eine Welle der Solidarität mit ukrainischen Wissenschaftlern, zahlreiche Unterstützungsmaßnahmen wurden lanciert. Beziehungen zu russischen Wissenschaftlern hingegen litten, Kooperationen wurden beendet oder eingefroren.

          Ironischerweise stellen neuerliche Maßnahmen jüngste Errungenschaften wieder in Frage. Insbesondere die Aufnahme des Präsenzbetriebs wurde mit großer Erleichterung quittiert und mit ihr ein Stück Normalität zurückgewonnen. Erforderliche Energiesparmaßnahmen führten zu Überlegungen, zumindest teilweise zum Online-Betrieb zurückzukehren. In der Regel wird davon Abstand genommen. Man begnügt sich damit, Raumtemperaturen zu senken oder Bibliotheksöffnungszeiten einzuschränken. Zu den Aufgaben, die auch vor der Krisen schon warteten:  Die Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes wird weiter vorangetrieben, die Exzellenzstrategie geht in eine neue Runde und auch die Digitalisierung der Lehre bedarf weiterer Impulse.

          Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Renate Tilgner für Deutscher Bildungsserver

          5 min
        • Jahresrückblick 2022 - Schule
          Das deutsche Schulwesen… es wurde 2022 nicht so wirklich besser

          Podcast zum Jahreswechsel 2022/2023 (1/6)

          Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, Unterrichtsausfall, Lehrermangel und viele aus der Ukraine geflüchtete Schulkinder – Caroline Hartmanns Rückblick auf das Jahr 2022 fällt nicht allzu positiv aus.

          Zum Themenbereich Schule beim Deutschen Bildungsserver.

          Lesefassung

          Es wurde nicht so wirklich besser – so in etwa würde ich wohl das Jahr 2022 im deutschen Schulwesen zusammenfassen.

          Ich begrüße Sie ganz herzlich bei Bildung auf die Ohren, dem Podcast des Deutschen Bildungsservers. Mein Name ist Caroline Hartmann und ich bin für den Bereich Schule verantwortlich. Und, ja, hier war es auch in diesem Jahr für alle Beteiligten alles andere als einfach…

          Gut, es gab Gott sei Dank keine Schulschließungen mehr, doch die negativen Auswirkungen der letzten zwei Jahre auf das erworbene Wissen und auch auf die Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler waren überall zu spüren. 

          Hinzu kamen dieses Jahr die vielen Unterrichtsausfälle durch Lehrkräfte, die an Corona erkrankt waren. Und trotz großer Kraftanstrengung war es den Kolleginnen und Kollegen nicht möglich, all diese Ausfälle zu kompensieren und die Stunden zu vertreten.

          Noch dazu musste die Beschulung der Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine sowie deren Aufteilung auf die verschiedenen Klassen koordiniert werden.

          So war auch das Thema Krieg in diesem Jahr in der Schule allgegenwärtig. Die Schülerinnen und Schüler erleben nun zum ersten Mal einen Krieg in Europa. Trotz enger Lehrpläne sind hier viele Lehrkräfte dem Bedürfnis der Kinder und Jugendlichen, sich darüber auszutauschen, nachgekommen und haben das Thema in ihre Unterrichtsgestaltung, wo immer möglich, einfließen lassen.

          Vor allem aber merkte man im letzten Jahr an allen Ecken und Enden den Lehrkräftemangel. Und dieser wird uns auch in den kommenden Jahren weiter in Atem halten. Dem Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung zufolge sind die Lehrkräfte nämlich zunehmend am Limit. Laut der diesjährigen Forsa-Umfrage, an der über Tausend Lehrkräfte allgemeinbildender und berufsbildender Schulen teilnahmen, seien die größten Herausforderungen für Lehrerinnen und Lehrer neben den Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Digitalisierung der allgemeine Lehrkräftemangel gewesen.

          Doch wie können wir wieder junge Menschen für den Lehrberuf begeistern? Wie kann dieser Beruf wieder an Attraktivität gewinnen? An welchen Schrauben muss hier gedreht werden, um die Lehrerzimmer wieder zu füllen und damit auch unseren Kindern in den nächsten Jahren eine gute Schulbildung zukommen lassen zu können?

          In den nächsten Jahren warten hier große Aufgaben auf uns, denen wir uns alle gemeinsam stellen müssen. Also, packen wir es an!

          Dieser Podcast steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden: Dr. Caroline Hartmann für Deutscher Bildungsserver

          3 min
        • Klassenzimmer der Zukunft
          Luis im Gespräch mit Dana Kube

          Der dritte Teil des Podcasts „FutureSchool“ befasst sich mit dem Klassenzimmer der Zukunft und welche technischen Hilfsmittel für das Lernen denkbar wären, aber auch bereits entwickelt werden. Luis und die DIPF-Bildungsexpertin Dana Kube überlegen gemeinsam, an welchen Stellen Technik den Lehrkräften überlegen ist und wann wiederum die Lehrkräfte als reale Menschen mit echten Erfahrungen unschlagbar sind.

          Der dreiteilige Podcast „FutureSchool“ ist im Rahmen des BMBF-Projekts „enorM – Lernen von (ÜBER)MORGEN“ entstanden. In dem Projekt im Rahmen des „Wissenschaftsjahrs 2022 – Nachgefragt!“ haben sich Schüler*innen und Forschende in zahlreichen Formaten zum Beispiel über neue Unterrichtsfächer und digitale Lernunterstützung ausgetauscht.

          Dieser Podcast steht unter der CC BY ND 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden:DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

          1 hr 1 min
        • Schulklassen und Lehrkräfte der Zukunft
          Marlene im Gespräch mit Dr. Franziska Baier-Mosch

          Die zweite Folge behandelt, wie sich die Rolle von Lehrkräften und der Klassenverband ändern, wenn die Schüler*innen mehr mit digitalen Hilfsmitteln arbeiten und das individuelle Lernen damit in den Vordergrund rückt.

          Marlene und die DIPF-Wissenschaftlerin Dr. Franziska Baier-Mosch diskutieren die vielfältigen Auswirkungen, die individualisiertes Lernen auf das soziale Zusammenleben in einer Klasse hat, welche Aussagekraft mündliche Noten für solche Formen des Lernens haben und wie man Tablets beispielsweise auch im Sportunterricht einsetzen kann.

          Der dreiteilige Podcast „FutureSchool“ ist im Rahmen des BMBF-Projekts „enorM – Lernen von (ÜBER)MORGEN“ entstanden. In dem Projekt im Rahmen des „Wissenschaftsjahrs 2022 – Nachgefragt!“ haben sich Schüler*innen und Forschende in zahlreichen Formaten zum Beispiel über neue Unterrichtsfächer und digitale Lernunterstützung ausgetauscht.

          Dieser Podcast steht unter der CC BY ND 4.0-Lizenz. Der Name des Urhebers soll bei einer Weiterverwendung wie folgt genannt werden:DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, https://www.lernenvonmorgen.de/

          49 min

        About Bildung auf die Ohren

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