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Seit Monaten geistert der Begriff “Cancel Culture” durch unsere Debatten. Gemeint ist damit: Angeblich manipulieren linke Kulturkämpfer unsere Öffentlichkeit, damit missliebige Personen und Meinungen keine Bühne mehr bekommen. Als Beispiele dafür gelten die Geschehnisse um die Kabarettistin Lisa Eckhart, die nicht wie geplant bei einem Hamburger Literaturfestival auftritt – oder der interne Streit bei der New York Times, ausgelöst durch den Gastbeitrag eines Politikers, der den Einsatz des US-Militärs gegen Demonstranten in amerikanischen Städten forderte.
In der neuen Folge unseres Feuilleton-Podcasts streiten Ijoma Mangold und Lars Weisbrod: Gibt es so etwas wie Cancel Culture? Und wenn es sie gibt, was stört Liberale daran, dass Menschen von ihrer Freiheit gebrauch machen, die Bühne nur mit den Leuten zu teilen, auf die sie Lust haben? Was genau sollen die “unlauteren” Methoden sein, durch die sich Cancel Culture auszeichnet? Oder ist das linke Woke-Milieu so autoritär geworden, dass es nicht einmal mehr erträgt, dass seine aktivistischen Strategien durch den Begriff Cancel Culture problematisiert werden? Muss das Offensichtliche geleugnet werden?
Während Ijoma Cancel Culture erkennt und befürchtet, unsere Debattenlandschaft könnte durch sie veröden, hat Lars viel mehr Angst davor, dass wir unter diesem Schlagwort eine sinnlose Gespensterdiskussion führen, aus der wir nicht mehr herausfinden. Er würde sich aber trotzdem freuen, wenn auch der Feuilleton-Podcast “Die sogenannte Gegenwart” endlich gecancelt würde – denn dann wären wir in aller Munde.
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By DIE ZEIT3.9
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Seit Monaten geistert der Begriff “Cancel Culture” durch unsere Debatten. Gemeint ist damit: Angeblich manipulieren linke Kulturkämpfer unsere Öffentlichkeit, damit missliebige Personen und Meinungen keine Bühne mehr bekommen. Als Beispiele dafür gelten die Geschehnisse um die Kabarettistin Lisa Eckhart, die nicht wie geplant bei einem Hamburger Literaturfestival auftritt – oder der interne Streit bei der New York Times, ausgelöst durch den Gastbeitrag eines Politikers, der den Einsatz des US-Militärs gegen Demonstranten in amerikanischen Städten forderte.
In der neuen Folge unseres Feuilleton-Podcasts streiten Ijoma Mangold und Lars Weisbrod: Gibt es so etwas wie Cancel Culture? Und wenn es sie gibt, was stört Liberale daran, dass Menschen von ihrer Freiheit gebrauch machen, die Bühne nur mit den Leuten zu teilen, auf die sie Lust haben? Was genau sollen die “unlauteren” Methoden sein, durch die sich Cancel Culture auszeichnet? Oder ist das linke Woke-Milieu so autoritär geworden, dass es nicht einmal mehr erträgt, dass seine aktivistischen Strategien durch den Begriff Cancel Culture problematisiert werden? Muss das Offensichtliche geleugnet werden?
Während Ijoma Cancel Culture erkennt und befürchtet, unsere Debattenlandschaft könnte durch sie veröden, hat Lars viel mehr Angst davor, dass wir unter diesem Schlagwort eine sinnlose Gespensterdiskussion führen, aus der wir nicht mehr herausfinden. Er würde sich aber trotzdem freuen, wenn auch der Feuilleton-Podcast “Die sogenannte Gegenwart” endlich gecancelt würde – denn dann wären wir in aller Munde.
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