Im Naturhistorischen Museum treffen wir auf unsere Vergangenheit. Ausgestellt sind unter anderem Tiere, die schon lange ausgestorben sind. Aber hinter den Kulissen liegen viele Objekte, die der Besucher nicht zu sehen bekommt. Alleine im Naturhistorische Museum in Basel lagern rund 8 Millionen Objekte – von Dinosaurierknochen bis hin zu Blattflöhen. An vielen dieser Objekte wird geforscht.
14 Millionen Jahre alter Hirsch
Zum Beispiel versucht der Geowissenschafter Loïc Costeur am Naturhistorischen Museum die Evolutionsgeschichte der Wiederkäuer zu rekonstruieren. Das tut er unter anderem mit einem Röntgengerät. So versucht er, relevante Merkmale zu finden, die auf einen gemeinsamen Stammbaum hindeuten. So fand er heraus, dass der erste Hirsch auf der Welt mehr als 14 Millionen Jahre alt ist.