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✅ Mietrecht II: Warum Vermieter jetzt genau hinschauen müssen
Der Gesetzentwurf Mietrecht II wurde am 29. April 2026 vom Bundeskabinett beschlossen. Noch ist daraus kein endgültiges Gesetz geworden, aber die Richtung ist klar: Mehr Schutz für Mieter, mehr Pflichten für Vermieter und mehr Regulierung bei bestehenden Vermietungsmodellen.
✅ Indexmieten: Wenn deine Kosten steigen, aber deine Miete gedeckelt wird
Ein zentraler Punkt betrifft Indexmieten in angespannten Wohnungsmärkten. Steigt der Index künftig über 3 Prozent, soll der darüberliegende Teil nur noch zur Hälfte berücksichtigt werden.
Für Mieter klingt das erstmal beruhigend. Für Vermieter bedeutet es aber: Kosten für Handwerker, Material, Verwaltung und Finanzierung steigen weiter – die Mieteinnahmen können jedoch begrenzt werden.
✅ Möblierte Vermietung: Die neue Vertragsfalle
Besonders kritisch wird es bei möblierten Wohnungen. Der Möblierungszuschlag soll künftig enger geregelt werden und sich am Zeitwert der Möbel orientieren.
Bei vollmöblierten Wohnungen soll ein Zuschlag von bis zu 10 Prozent der Nettokaltmiete als angemessen vermutet werden. Bei 1.000 Euro Nettokaltmiete wären das also pauschal 100 Euro Möbelzuschlag.
✅ Die Möbel bleiben – der Zuschlag geht
Die eigentliche Gefahr liegt nicht nur in der Höhe des Möblierungszuschlags, sondern in der Offenlegung.
Der Zuschlag soll vor Vertragsabschluss gesondert ausgewiesen werden. Also nicht einfach „Miete möbliert: 1.300 Euro“, sondern sauber getrennt nach Nettokaltmiete, Möblierungszuschlag und Nebenkosten.
Wird das nicht sauber gemacht, kann die Wohnung bei der zulässigen Miethöhe so behandelt werden, als wäre sie unmöbliert. Die Möbel stehen dann zwar noch drin, der Mieter nutzt sie auch – aber der Zuschlag kann angreifbar werden.
✅ Alte Mietverträge können jetzt gefährlich werden
Viele Vermieter arbeiten noch mit alten Mustern, Pauschalmieten oder unklaren Formulierungen. Genau das kann künftig zum Problem werden.
Wenn nicht klar erkennbar ist, welcher Teil der Miete auf die Nettokaltmiete und welcher auf die Möblierung entfällt, entsteht ein unnötiges Risiko.
✅ Vermietung zum vorübergehenden Gebrauch: 6 Monate als neue Grenze
Auch die Vermietung zum vorübergehenden Gebrauch soll enger geregelt werden.
Künftig soll sie grundsätzlich auf 6 Monate begrenzt werden. Eine Verlängerung auf bis zu 8 Monate soll möglich sein, wenn sich der Bedarf später verlängert.
Wer darüber hinaus vermietet oder den vorübergehenden Bedarf nicht sauber begründen kann, landet schnell im normalen Mietrecht – mit Mietpreisbremse, normalem Mieterschutz und deutlich weniger Flexibilität.
✅ Schonfrist bei Mietrückstand: Der Punkt, der Vermieter besonders trifft
Auch bei Mietrückständen soll sich etwas ändern. Die Schonfristzahlung soll einmalig auch die ordentliche Kündigung wegen Zahlungsverzugs abwenden können.
Praktisch heißt das: Der Mieter zahlt nicht, der Vermieter mahnt, kündigt, verliert Zeit, zahlt möglicherweise Anwalt und Gericht – und am Ende kann die Kündigung trotzdem vom Tisch sein, wenn vollständig nachgezahlt wird.
✅ Wer schützt eigentlich den Vermieter?
Natürlich braucht es Schutz für Menschen, die unverschuldet in Not geraten. Aber die entscheidende Frage bleibt: Warum soll ausgerechnet der private Vermieter diese soziale Aufgabe zwischenfinanzieren?
Die Bank wartet nicht. Das Finanzamt wartet nicht. Die Eigentümergemeinschaft wartet nicht. Nur der Vermieter soll warten.
✅ Was passiert, wenn private Vermieter aussteigen?
Viele Vermieter sind keine Konzerne, sondern Familien, Selbstständige, Erben oder Angestellte, die fürs Alter vorsorgen.
Wenn genau diese Menschen irgendwann sagen: „Dann verkaufe ich lieber“ oder „Dann vermiete ich eben nicht mehr“, verschwindet die Wohnung zwar nicht – aber sie verschwindet vom Mietmarkt.
Das Ergebnis kann am Ende genau das Gegenteil dessen sein, was politisch gewollt ist: weniger private Vermieter, weniger Angebot, mehr Druck auf die verbleibenden Wohnungen.
✅ Was du jetzt konkret prüfen solltest
Wenn du Indexmiete nutzt, solltest du nicht mehr blind mit vollständigem Inflationsausgleich rechnen.
Wenn du möbliert vermietest, solltest du prüfen, ob Nettokaltmiete, Möblierungszuschlag und Nebenkosten sauber getrennt sind.
Wenn du Möbelzuschläge verlangst, solltest du dokumentieren, welche Möbel vorhanden sind, wann sie gekauft wurden, was sie gekostet haben und welcher Zeitwert plausibel ist.
Wenn du auf Zeit vermietest, solltest du den vorübergehenden Bedarf sauber dokumentieren.
Und wenn ein Mieter nicht zahlt, solltest du schnell, sauber und strukturiert reagieren – nicht emotional und nicht chaotisch.
In dieser Folge geht es um eine unbequeme Frage:
Schützt Mieterschutz wirklich Mieter?
Oder verkauft uns die Politik nur ein gutes Gefühl?
Du erfährst:
✅ warum „Mieterschutz“ oft besser klingt, als er wirkt
✅ weshalb strengere Regeln Vermieter nicht sozialer, sondern vorsichtiger machen
✅ warum Menschen mit weniger perfekter Bonität am Ende oft schlechtere Chancen haben
✅ weshalb risikolose Bewerber in einem regulierten Markt häufig gewinnen
✅ warum Bestandsmieter kurzfristig profitieren können — aber langfristig trotzdem verlieren
✅ weshalb private Vermieter zunehmend aus dem Markt gedrückt werden
✅ warum weniger Vermieter nicht automatisch mehr bezahlbaren Wohnraum bedeuten
✅ weshalb man Wohnungsnot nicht wegregulieren kann
Der zentrale Gedanke dieser Folge:
Mieterschutz, der keine Wohnungen schafft, ist kein Schutz.
Er ist Beruhigungstheater.
Kostenloses Training:
In dieser Folge geht es um 5 Immobilien-Lektionen, die ich gerne früher verstanden hätte - bevor sie Geld, Zeit oder Nerven kosten.
Du erfährst:
Diese Folge ist für dich, wenn du Immobilien nicht schönrechnen, sondern sauber prüfen willst. Ohne Guru-Gelaber, ohne Märchenrechnung - sondern mit klaren Kriterien, ehrlichen Warnsignalen und einem Blick dafür, wo ein Deal wirklich funktioniert.
Am Ende zeige ich dir außerdem, warum der nächste logische Schritt nicht zwingend der Kauf einer Immobilie sein muss - sondern die Frage, wie du Cashflow kontrollierst, ohne dich finanziell zu übernehmen.
Wenn du wissen möchtest, wie du mit Immobilien Cashflow aufbauen kannst, ohne direkt kaufen zu müssen, dann schau dir mein kostenloses Training an:
👉 https://webinar.promm.de
Viele verlieren mit Immobilien nicht deshalb Geld, weil Immobilien schlecht sind - sondern weil sie mit der falschen Strategie starten.
Buy and Hold klingt sicher.
Aber die wichtigste Frage ist nicht:
Sondern:
Am Ende bekommst du einen kurzen Selbsttest, mit dem du herausfinden kannst, welche Strategie gerade wirklich zu deiner Situation passt.
Wenn du danach tiefer einsteigen willst: Im kostenlosen Training zeige ich dir, wie du mit Immobilien Cashflow aufbauen kannst - auch ohne direkt kaufen zu müssen:
In dieser Folge geht es um eine der teuersten Fallen beim Immobilienkauf: Häuser, die auf den ersten Blick gut aussehen, aber später richtig teuer werden.
Ich zeige dir 5 typische Risiken, bei denen Käufer oft zu spät merken, dass sie nicht nur ein Haus gekauft haben - sondern ein ganzes Paket an Problemen.
Du erfährst unter anderem:
Außerdem sprechen wir darüber, warum der Kaufpreis allein nie die ganze Wahrheit erzählt - und weshalb ein scheinbares Schnäppchen später 30.000, 50.000 oder sogar über 100.000 Euro kosten kann.
Wenn du gerade überlegst, ein Haus zu kaufen, oder dich grundsätzlich für Immobilien als Kapitalanlage interessierst, ist diese Folge ein wichtiger Realitätscheck.
👉 Kostenloses Webinar: https://webinar.promm.de
Viele Menschen wollen mit Immobilien „etwas aufbauen“ - meinen damit aber in Wahrheit etwas ganz anderes: mehr Geld auf dem Konto. Mehr Luft. Mehr Freiheit.
Und genau hier liegt einer der größten Denkfehler beim Kauf einer Eigentumswohnung als Geldanlage.
Denn eine Wohnung kann absolut sinnvoll sein:
Aber sie ist eben nicht automatisch eine gute Cashflow-Anlage.
In dieser Folge spreche ich darüber:
Es geht nicht darum, Eigentum schlechtzureden.
Es geht darum, sauber zu unterscheiden:
Willst du Besitz aufbauen - oder willst du monatlich echten Überschuss?
Wenn du gerade darüber nachdenkst, eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage zu kaufen, kann dir diese Folge helfen, klarer zu sehen - und teure Fehlentscheidungen zu vermeiden.
Mehr zum Thema Rent2Rent und Immobilien-Strategien:
Viele sehen bei alten Häusern erst mal nur eins: einen vermeintlich günstigen Kaufpreis.
Denn wenn du in einem Exposé dieses kleine „H“ beim Energieausweis siehst, dann schaust du oft nicht auf ein Schnäppchen - sondern auf eine versteckte Rechnung, die dir niemand offen dazulegt.
Neue Heizung, Dämmung, Fenster, Dach, Fassade, strengere Bankbewertung, mehr Eigenkapitalbedarf: Aus einem vermeintlich cleveren Kauf kann in kürzester Zeit ein Objekt werden, das dich finanziell ausbremst statt voranzubringen.
In dieser Folge erfährst du:
🎓 Kostenloses Webinar / Training: https://webinar.promm.de
Gerd Kommer hat Recht – aber genau darin liegt das Problem.
Denn viele interpretieren seine Aussagen zu „Mieten + ETF“ falsch und treffen darauf basierend Entscheidungen, die sie langfristig Geld kosten können. Theoretisch kann es funktionieren, als Mieter konsequent zu investieren – aber nur, wenn diese Disziplin über Jahrzehnte wirklich durchgezogen wird. Und genau hier scheitern die meisten.
Der entscheidende Unterschied: Während dich eine Immobilienfinanzierung zur Disziplin zwingt, ist ein ETF-Investment jederzeit unterbrechbar. Was auf dem Papier logisch aussieht, funktioniert in der Realität oft nicht.
Wichtig ist vor allem, einen zentralen Denkfehler zu verstehen: Eine selbstgenutzte Immobilie löst dein Mietproblem, aber nicht automatisch dein Vermögensproblem. Ohne Cashflow und bei unsicherer Wertentwicklung kann sie finanziell auch zur Belastung werden.
Die Lösung liegt nicht in Ideologien, sondern in klaren Kriterien: Ein Kauf sollte nur erfolgen, wenn Preis, Rücklagen und persönliche Stabilität zusammenpassen. Andernfalls kann es sinnvoll sein, flexibel zu bleiben und alternative Strategien für den Vermögensaufbau zu nutzen.
👉 Entscheidend ist nicht, ob Kaufen oder Mieten „besser“ ist – sondern ob die Entscheidung zu deiner Situation, deiner Disziplin und der aktuellen Marktphase passt.
👉 https://webinar.promm.de
In dem Training zeige ich dir Schritt für Schritt:
👉 Wichtig: Das Ganze funktioniert nur, wenn du es sauber umsetzt –
Wenn du 2026 mit unter 20.000€ Rücklage eine Immobilie kaufen willst…
Eine Wette auf:
Das Problem:
In dieser Folge zeige ich dir:
✅ Darum geht’s in dieser Folge:
Fix & Flip wirkt für viele wie der schnellste Weg zu hohen Gewinnen mit Immobilien.
Kaufen. Renovieren. Verkaufen. Profit.
Doch genau hier liegt das Problem.
Die meisten Einsteiger verlieren kein Geld, weil sie „zu wenig wissen“ – sondern weil sie die falschen Dinge glauben.
Und diese Fehler kosten dich nicht ein paar tausend Euro… sondern schnell 30.000€, 50.000€ oder mehr.
In dieser Folge zeige ich dir anhand eines echten Beispiels aus meiner Community, warum selbst intelligente Menschen beim Fix & Flip scheitern – und wie du genau diese Fehler vermeidest.
Du erfährst:
Außerdem sprechen wir über einen Punkt, den kaum jemand offen anspricht:
👉 Ab wann du steuerlich als gewerblicher Immobilienhändler gelten kannst
Denn eines ist klar:
👉 Kostenloses Training:
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