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„Gott führt sein Volk am Tage in einer Wolke und in einer Feuersäule bei Nacht.“
Heute beschäftigen uns die letzten Verse des Buches Exodus. Sie klingen ganz ähnlich, und doch liegt eine Welt dazwischen mit vielen Höhen und Tiefen.
Schauen wir zunächst kurz zurück:
Ein zweiter Anlauf ist nötig, um den endgültigen Bund Gottes mit seinem Volk zu besiegeln.
Im zweiten Buch Mose erfahren wir erst im letzten Kapitel, wie Gott von diesem Heiligtum Besitz ergreift. Damit beginnt eine neue Epoche der Gegenwart Gottes unter seinem Volk. Er ist ein Gott, der mit ihm geht - auch in die größten Strapazen hinein, denn die Wüstenwanderung ist noch lange nicht am Ende. Davon wird im 4. Buch Mose ausführlich weiter berichtet.
Wenn sich die Wolke erhob, war das ein Zeichen zum Aufbruch. Israel führte dieses tragbare Zelt auf seiner weiteren Wanderung immer mit sich. Es gab wohl genug Menschen, die sich um seinen Auf- und Abbau und seinen Transport kümmern konnten. Erst als Israel im Land Kanaan sesshaft geworden war und unter König Salomo einen eigenen Tempel baute, verlor die Stiftshütte ihre Bedeutung. Aber die Erfahrungen des wandernden Gottesvolkes werden von Israel bis heute in Psalmen und Lobgesängen lebendig gehalten.
Auch wenn die Ereignisse, die im zweiten Buch Mose geschildert werden, inzwischen etwa 3500 Jahre zurück liegen, so sind sie für uns auch heute noch aktuell. Denn es ist derselbe Gott, der sein Volk damals in der Wüste begleitet hat, der sich uns Menschen Jahrhunderte später in einzigartiger Weise in Jesus Christus zuwendet – unüberbietbar in seiner Liebe. Ich sehe darin sogar den absoluten Höhepunkt von Gottes Zuwendung zu uns Menschen. So wie Gott seinem Volk mit dem Zelt der Begegnung ein Zeichen seiner Gegenwart geschenkt hat, so wusste auch Jesus, wie wichtig solche Zeichen für uns sind. Deshalb hat er vor seinem Tod für seine Jünger und alle, die nach seiner Gegenwart fragen, das Heilige Abendmahl gestiftet. Die Emmaus-Jünger waren die ersten, die Jesus nach seiner Auferstehung erkannten, als er ihnen das Brot brach. Es ist ein besonderes Zeichen seiner Verbundenheit mit uns – gestern, heute und in Ewigkeit.
Autor: Gisela Thimm
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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„Gott führt sein Volk am Tage in einer Wolke und in einer Feuersäule bei Nacht.“
Heute beschäftigen uns die letzten Verse des Buches Exodus. Sie klingen ganz ähnlich, und doch liegt eine Welt dazwischen mit vielen Höhen und Tiefen.
Schauen wir zunächst kurz zurück:
Ein zweiter Anlauf ist nötig, um den endgültigen Bund Gottes mit seinem Volk zu besiegeln.
Im zweiten Buch Mose erfahren wir erst im letzten Kapitel, wie Gott von diesem Heiligtum Besitz ergreift. Damit beginnt eine neue Epoche der Gegenwart Gottes unter seinem Volk. Er ist ein Gott, der mit ihm geht - auch in die größten Strapazen hinein, denn die Wüstenwanderung ist noch lange nicht am Ende. Davon wird im 4. Buch Mose ausführlich weiter berichtet.
Wenn sich die Wolke erhob, war das ein Zeichen zum Aufbruch. Israel führte dieses tragbare Zelt auf seiner weiteren Wanderung immer mit sich. Es gab wohl genug Menschen, die sich um seinen Auf- und Abbau und seinen Transport kümmern konnten. Erst als Israel im Land Kanaan sesshaft geworden war und unter König Salomo einen eigenen Tempel baute, verlor die Stiftshütte ihre Bedeutung. Aber die Erfahrungen des wandernden Gottesvolkes werden von Israel bis heute in Psalmen und Lobgesängen lebendig gehalten.
Auch wenn die Ereignisse, die im zweiten Buch Mose geschildert werden, inzwischen etwa 3500 Jahre zurück liegen, so sind sie für uns auch heute noch aktuell. Denn es ist derselbe Gott, der sein Volk damals in der Wüste begleitet hat, der sich uns Menschen Jahrhunderte später in einzigartiger Weise in Jesus Christus zuwendet – unüberbietbar in seiner Liebe. Ich sehe darin sogar den absoluten Höhepunkt von Gottes Zuwendung zu uns Menschen. So wie Gott seinem Volk mit dem Zelt der Begegnung ein Zeichen seiner Gegenwart geschenkt hat, so wusste auch Jesus, wie wichtig solche Zeichen für uns sind. Deshalb hat er vor seinem Tod für seine Jünger und alle, die nach seiner Gegenwart fragen, das Heilige Abendmahl gestiftet. Die Emmaus-Jünger waren die ersten, die Jesus nach seiner Auferstehung erkannten, als er ihnen das Brot brach. Es ist ein besonderes Zeichen seiner Verbundenheit mit uns – gestern, heute und in Ewigkeit.
Autor: Gisela Thimm
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