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Am Rande einer Tagung kam ich mit jemandem ins Gespräch. Wir fragten uns: „Worin liegt der Unterschied:
(#) Wir sahen den Unterschied darin: Feiern wir den Auferstandenen,
(#) Feiern wir nur die Auferstehung, so feiern wir lediglich einen Vorgang. - Was soll das? - einen Vorgang feiern?
Mein Gesprächspartner und ich waren uns einig: Wir feiern auch beim nächsten Osterfest den Auferstanden.
(#) Bei anderen Gesprächspartnern sieht es bezüglich dieses Themas manchmal anders aus. Mit einem, der von den Toten auferstanden ist, können sie nichts anfangen. Sie werden ärgerlich oder wütend. Manche greifen mich massiv an oder strafen mich mit Schweigen ab.
In diesem Zusammenhang ist mir der Abschnitt aus Psalm 119 begegnet. Ein unbekannter Beter schrieb dieses Gedicht, um seine Freude auszudrücken: Gott gab ihm sein Wort. Das macht ihn glücklich, das schenkt ihm Hoffnung. Er fühlt sich in Gott geborgen. In seinem Alltag hat er es mit solchen zu tun, die ihn verachten, die nichts mit ihm zu tun haben. wollen. Und das tut weh.
Manch einer von uns – auch ich - können dem Beter nachfühlen: Es schmerzt, ausgegrenzt zu werden. Die anderen haben sich Lügen ausgedacht, die sie glauben, nach denen sie handeln.
(#) Der Beter bittet Gott aber, dass er das Wort der Wahrheit nicht von seinen Lippen nehme:
Die Quelle, dass der Beter so kraftvoll auftritt, liegt eindeutig im Wort Gottes. Hört er Gottes Wort oder liest er es? Es nährt seine Gewissheit: Gott behält am Ende Recht. Der Beter spricht von einem höchstrichterlichen Urteil, das Gott zu seiner Zeit sprechen wird. Dessen ist er sich gewiss. Aber bis Gott dieses Wort spricht, darauf muss er warten. Und warten?
Ich persönlich sage: Warten ist nichts für mich. Ich bin ungeduldig. Ich will Ergebnisse sehen! Der Beter jedoch fühlt sich durch diese Wartezeit nicht eingeschränkt. Er fällt nicht in die Opferrolle, sondern sieht vor sich in einen weiten Raum, um trotz der Missachtung aufzuleben.
Das begeistert mich!
(#) Ich frage mich nach dem Geheimnis, das mir mit diesem Beter begegnet. Ich bringe es auf den Punkt: So - wie dem Beter - ergeht es einem, der die Nähe Gottes sucht:
Der Beter ist in Gottes Wort zuhause. Denn er erlebt es als Kraftquelle, um Gott zu vertrauen und um sein Leben zu gestalten.
Dennoch bewegt mich eine Frage: Woher kommt es, dass dieser Psalm mich so anspricht?
(#) Das heißt doch, der Geist, der in dem Beter wirksam war, dieser Geist beeinflusst auch mich.
Dieser Geist macht auch mir deutlich:
Dazu habe ich auf jener Tagung konkrete Anstöße bekommen. Aber nicht deshalb, weil ich bekannte Redner hörte. Sondern sie erinnerten mich lediglich daran, was bereits in der Bibel steht. Denn die Entfaltung des eigenen Lebens hängt nicht daran, ob man eine Tagung besucht oder nicht.
(#) Ich behaupte kühn: Jeder kann die Kraft dieses Geistes erleben, wenn er die Nähe Gottes sucht, wenn er sich mit dem beschäftigt, was Gott uns schriftlich hat zukommen lassen.
(#) Ich weiß nicht, ob Sie mit dieser Antwort zufrieden sind. Vielleicht haben Sie noch Fragen. Ich sagte ja: Bitte prüfen Sie es. Haben Sie den Mut, Gott in der Bibel zu suchen.
(#) Ich z.B. lese immer wieder gerne die Psalmen. In ihnen steckt so viel Kraft. Es ist die Kraft, die mich ermutigt, die mich tröstet, die mir Zuversicht zum Leben gibt. Ja, ich freue mich, dass ich immer wieder beim Lesen der Bibel dem lebendigen Gott begegne und von seiner Kraft profitiere.
Autor: Pastor Wolfgang Ströhle
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Am Rande einer Tagung kam ich mit jemandem ins Gespräch. Wir fragten uns: „Worin liegt der Unterschied:
(#) Wir sahen den Unterschied darin: Feiern wir den Auferstandenen,
(#) Feiern wir nur die Auferstehung, so feiern wir lediglich einen Vorgang. - Was soll das? - einen Vorgang feiern?
Mein Gesprächspartner und ich waren uns einig: Wir feiern auch beim nächsten Osterfest den Auferstanden.
(#) Bei anderen Gesprächspartnern sieht es bezüglich dieses Themas manchmal anders aus. Mit einem, der von den Toten auferstanden ist, können sie nichts anfangen. Sie werden ärgerlich oder wütend. Manche greifen mich massiv an oder strafen mich mit Schweigen ab.
In diesem Zusammenhang ist mir der Abschnitt aus Psalm 119 begegnet. Ein unbekannter Beter schrieb dieses Gedicht, um seine Freude auszudrücken: Gott gab ihm sein Wort. Das macht ihn glücklich, das schenkt ihm Hoffnung. Er fühlt sich in Gott geborgen. In seinem Alltag hat er es mit solchen zu tun, die ihn verachten, die nichts mit ihm zu tun haben. wollen. Und das tut weh.
Manch einer von uns – auch ich - können dem Beter nachfühlen: Es schmerzt, ausgegrenzt zu werden. Die anderen haben sich Lügen ausgedacht, die sie glauben, nach denen sie handeln.
(#) Der Beter bittet Gott aber, dass er das Wort der Wahrheit nicht von seinen Lippen nehme:
Die Quelle, dass der Beter so kraftvoll auftritt, liegt eindeutig im Wort Gottes. Hört er Gottes Wort oder liest er es? Es nährt seine Gewissheit: Gott behält am Ende Recht. Der Beter spricht von einem höchstrichterlichen Urteil, das Gott zu seiner Zeit sprechen wird. Dessen ist er sich gewiss. Aber bis Gott dieses Wort spricht, darauf muss er warten. Und warten?
Ich persönlich sage: Warten ist nichts für mich. Ich bin ungeduldig. Ich will Ergebnisse sehen! Der Beter jedoch fühlt sich durch diese Wartezeit nicht eingeschränkt. Er fällt nicht in die Opferrolle, sondern sieht vor sich in einen weiten Raum, um trotz der Missachtung aufzuleben.
Das begeistert mich!
(#) Ich frage mich nach dem Geheimnis, das mir mit diesem Beter begegnet. Ich bringe es auf den Punkt: So - wie dem Beter - ergeht es einem, der die Nähe Gottes sucht:
Der Beter ist in Gottes Wort zuhause. Denn er erlebt es als Kraftquelle, um Gott zu vertrauen und um sein Leben zu gestalten.
Dennoch bewegt mich eine Frage: Woher kommt es, dass dieser Psalm mich so anspricht?
(#) Das heißt doch, der Geist, der in dem Beter wirksam war, dieser Geist beeinflusst auch mich.
Dieser Geist macht auch mir deutlich:
Dazu habe ich auf jener Tagung konkrete Anstöße bekommen. Aber nicht deshalb, weil ich bekannte Redner hörte. Sondern sie erinnerten mich lediglich daran, was bereits in der Bibel steht. Denn die Entfaltung des eigenen Lebens hängt nicht daran, ob man eine Tagung besucht oder nicht.
(#) Ich behaupte kühn: Jeder kann die Kraft dieses Geistes erleben, wenn er die Nähe Gottes sucht, wenn er sich mit dem beschäftigt, was Gott uns schriftlich hat zukommen lassen.
(#) Ich weiß nicht, ob Sie mit dieser Antwort zufrieden sind. Vielleicht haben Sie noch Fragen. Ich sagte ja: Bitte prüfen Sie es. Haben Sie den Mut, Gott in der Bibel zu suchen.
(#) Ich z.B. lese immer wieder gerne die Psalmen. In ihnen steckt so viel Kraft. Es ist die Kraft, die mich ermutigt, die mich tröstet, die mir Zuversicht zum Leben gibt. Ja, ich freue mich, dass ich immer wieder beim Lesen der Bibel dem lebendigen Gott begegne und von seiner Kraft profitiere.
Autor: Pastor Wolfgang Ströhle
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