Die SWZ trifft

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Die SWZ trifft episodes

  • #35 | Josef Gostner | Was macht einen Unternehmer erfolgreich?
    Josef Gostner, Vorstandsvorsitzender von Fri-el und Präsident von SkyAlps, spricht über Erfolg, Reichtum und seine Pläne für den Flughafen Bozen.

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    **Interviewpartner **| Josef Gostner, Vorstandsvorsitzender von Fri-el und Präsident von SkyAlps

    **Themen **| Josef Gostner ist Vorstandsvorsitzender von Fri-el und Präsident von SkyAlps. Er gilt als einer der reichsten Südtiroler, doch über Reichtum spricht er nicht gerne. Der bedeute nur viel Arbeit, so Gostner. Viel wichtiger sei ihm Erfolg. Eng damit zusammen, hänge Talent, zeigt er sich überzeugt. „Wie einer ein guter Musiker ist, einer der Supersportler voller Muskeln, spürt ein anderer, wann ein Geschäft gut ist – und wann nicht.“

    Unternehmerisches Talent sei am Ende auch ausschlaggebend dafür gewesen, dass Fri-el heute italienweit zu den zu den Topunternehmen im Bereich Grüne Energie zählt. In erneuerbare Energien investieren Gostner, Jahrgang 1960, und seine Brüder bereits seit den 90er-Jahren. „Seid ihr narrisch, so viel Geld zu leihen für etwas, das ein Monopol sein sollte“, sei damals die Reaktion der Banken gewesen, erinnert Gostner sich.

    Den meisten Südtiroler:innen ist Gostner nicht nur wegen Fri-el, sondern vor allem auch wegen des Bozner Flughafens bekannt. 2019 er gemeinsam mit Renè Benko und Hanspeter Haselsteiner die Flughafenbetreibergesellschaft ABD übernommen – und somit de facto den Bozner Flughafen. Danach hat Gostner die Fluggesellschaft SkyAlps gegründet.

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    **Musik **| Shutterstock | "Positive Morning" von Die Hard Productions

    33 min
  • #34 | Julia Unterberger | Welchen Preis hat die Politik?
    Julia Unterberger, Senatorin und Rechtsanwältin, spricht über die Vor- und Nachteile des Lebens als Politikerin.

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    **Interviewpartnerin **| Julia Unterberger, Senatorin und Rechtsanwältin

    **Themen **|Julia Unterberger kennt die Politik schon seit Langem. 2003 wurde sie auf der Liste der SVP in den Landtag und den Regionalrat gewählt, 2018 zog sie dann in den Senat ein. „Als Rechtsanwältin an dem Ort zu sein, wo Gesetze entstehen, und dort mitwirken zu können, das ist schon etwas Einmaliges“, sagt Unterberger. Die Erinnerungen an ihre Zeit im Landtag sind hingegen weniger positiv. „Im Landtag wurde ich mit Themen konfrontiert, von denen ich noch nie etwas gehört hatte, manchmal bin ich mir etwas fehl am Platz vorgekommen.“

    Mit der SWZ spricht sie auch über die schönen Seiten der Politik. Es erfülle sie mit Stolz, wenn sie sehe, dass ihre Anliegen vorangebracht werden.
    Dennoch hat die Politik auch ihren Preis. Gerade in ihren ersten Jahren, als sie eine Dreifachbelastung – Landtagsabgeordnete, Rechtsanwältin und Mutter – zu schultern hatte, habe sie oft zurückstecken müssen. Würde sie, nach all dem, was sie gesehen und erlebt hat, diesen Weg noch einmal einschlagen?
    Die Meranerin ist, verglichen mit einigen ihrer Parteikolleg:innen, sehr liberal. Mit manchen habe sie wenig Gemeinsamkeiten – „da teile ich mehr Ansichten mit jedem Grünen.“ Warum hat sie dann nie Partei gewechselt? Und fühlt sie sich in der SVP noch daheim?
    Im Podcast erzählt Unterberger auch, was sie abseits ihres Lebens in der Politik macht, wo sie ihren Kopf abschaltet und was sie inspiriert.

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    30 min
  • #33 | Magdalena Messner | Warum meiden Sie das Rampenlicht?
    MMM-Koordinatorin Magdalena Messner über ihre Arbeit, ihr Leben, ihre Ansichten, ihre Führungsgrundsätze - und ihren Vater

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    **Interviewpartnerin **| Magdalena Messner, Koordinatorin der Messner Mountain Museen und Mehrheitsgesellschafterin der Messner Mountain Museum GmbH

    **Themen **| Magdalena Messner muss in Interviews meistens Fragen zu ihrem berühmten Vater Reinhold beantworten und dazu, wie es ist, dessen Tochter zu sein. Wir sprechen mit Magdalena Messner hingegen nicht über den Vater, sondern über sie selbst. Wobei: Ganz ohne den Vater geht es dann doch nicht.

    Magdalena Messner erzählt von ihrer Arbeit als Museumsdirektorin und ihren Führungsgrundsätzen, gibt aber auch sehr persönliche Einblicke. Zum Beispiel, wie sie knapp an einem Burnout vorbeigeschrammt ist, weil sie aller Welt beweisen wollte, mehr zu sein als nur "die Tochter". Oder an was sie sich aus ihrer Kindergartenzeit in Kathmandu erinnert.
    Sie verrät, warum sie sich im Hintergrund hält und dem Vater die Bühne überlässt. Und sie spricht über Südtirol und die Südiroler:innen: Verbindet sie, die so viel und so lange in der Welt herumgezogen ist, mit Südtirol eine Liebe oder eine Hassliebe? Und wie sieht sie als eine, die vom Tourismus lebt, den vieldiskutierten Bettenstopp, den die Landesregierung für den richtigen Weg hält?

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    35 min
  • #32 | Christoph Moar | Sind Bitcoin & Co. Fluch oder Segen für die Weltwirtschaft?
    Der IT-Unternehmer Christoph Moar spricht über die Geschichte und die Entwicklung von Kryptowährungen

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    **Interviewpartner **| IT-Unternehmer Christoph Moar

    **Themen **| Was steckt hinter dem Hype um Kryptowährungen? Sind Bitcoin & Co. Fluch oder Segen für die Weltwirtschaft? Warum und wie sind diese digitalen Währungen entstanden? Wie entwickeln sie sich technisch weiter? Und was ist der Unterschied zwischen Proof of Stake und Proof of Work? Darum geht es im aktuellen Podcast „Die SWZ trifft“ mit dem IT-Unternehmer Christoph Moar. Zur Sprache kommen dabei unter anderem auch die Code-is-law-Sichtweise und die Nachhaltigkeitsproblematik rund um das Schürfen von Bitcoins.

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    31 min
  • #31 | Eva Ogriseg | Was macht ein Start-up erfolgreich?
    Eva Ogriseg, CEO von tba network, einem Netzwerk von Business Angels, spricht über die Südtiroler Start-up-Szene und darüber, was Gründer:innen mitbringen sollten.

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    **Interviewpartner **| Eva Ogriseg, CEO von tba network

    **Themen **| Eva Ogriseg ist CEO von tba network, einem Netzwerk von Business Angels. Teil von dessen erklärter Mission ist es, ein wichtiger Bestandteil des Start-up-Ökosystems im Alpenraum, vor allem auch in Südtirol, zu sein. Für das Netzwerk hat Ogriseg sich seit 2019 mehr als 1.000 Start-ups angeschaut und einige davon mit den Business Angels verkuppelt. Diese unterstützen die Gründer:innen nicht nur mit Risikokapital, sondern auch mit unternehmerischem Know-how und Kontakten.

    Mit Eva Ogriseg sprechen wir in der neuen Folge unseres Podcasts unter anderem darüber, was ein Start-up mitbringen muss, um Erfolg zu haben. „Das Allerwichtigste“, sagt sie, „ist das Gründerteam. Man muss sich die Personen hinter der Idee anschauen, um zu verstehen: Wer sind die und was traut man ihnen zu? Wie werden sie das Investment umsetzen und etwas bauen, das nachhaltig als Unternehmen bestehen kann.“

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    35 min
  • #30 | Katrin Höller | Wie kommt ein Südtiroler Unternehmen auf die Idee, Luxusjachten einzurichten?
    Katrin Höller, die Teil der Geschäftsleitung des Jacht-Innenausbauers Höller ist, spricht über die strengen Geheimhaltungsregeln in ihrem Metier und erklärt, wie ihr Unternehmen in dieser Branche Fuß gefasst hat.

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    **Interviewpartner **| Katrin Höller, Teil der Geschäftsleitung des Jacht-Innenausbauers Höller

    **Themen **| Etwas versteckt in der Gewerbezone Leifers liegt der Firmensitz des Unternehmens von Katrin Höller. Von außen wirkt das Gebäude recht unscheinbar, doch im Inneren leisten Planer:innen und Handwerker:innen etwas, das nur etwa ein Dutzend Unternehmen weltweit tun: Sie richten Jachten für Superreiche ein. Zwischen 50 und 150 Meter lang sind die Jachten, die Höller einrichtet. Mehr darf Katrin Höller, die gemeinsam mit ihrem Vater Klaus und ihrem Onkel Stephan das Unternehmen leitet, nicht verraten. Denn in ihrer Branche gilt eine absolute Verschwiegenheitsregel. In vielen Fällen weiß der Betrieb selbst nicht, für wen er eine Jacht einrichtet. In ihrem Metier sei das allerdings gang und gäbe, erklärt Katrin Höller im Podcast. Diesen Verhaltenskodex musste ihr Unternehmen erst vor wenigen Jahren erlernen: Erst Anfang der 2010er-Jahre hat Höller die Einrichtung von Jachten als zweites Standbein für sich entdeckt. Wie hat das Unternehmen diesen Wandel gemeistert? Und wie kommt ein Südtiroler Unternehmen überhaupt auf die Idee, Luxusjachten einzurichten?

    Als Innenausbauer von Jachten hat sich Höller in einer absoluten Nische positioniert. Nur etwa ein Dutzend Firmen weltweit sind in diesem Segment tätig. Einerseits ist die Nische Segen, sagt Katrin Höller, andererseits aber Fluch: Weil die Firma in einer Nische tätig ist, und darüber hinaus die eigenen Projekte, sprich Jachten, nicht in der Öffentlichkeit zeigen darf, fällt es teilweise schwer, Mitarbeiter:innen zu finden. Im Gespräch mit der SWZ verrät Katrin Höller, wie das Unternehmen dennoch versucht, auf sich aufmerksam zu machen.

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    36 min
  • #29 | Walter Pardatscher | Beißen Sie nie in den sauren Apfel?
    VOG-Chef Walter Pardatscher über Führungsgrundsätze, seine Fußballleidenschaft und die Nachhaltigkeit in Südtirols Obstwirtschaft

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    **Interviewpartner **| Walter Pardatscher, Geschäftsführer des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG und Vizepräsident des FC Südtirol

    **Themen **| Walter Pardatscher ist Geschäftsführer des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG, welcher fast die Hälfte der Südtiroler Apfelproduktion vermarktet. Auch ist er Vizepräsident des FC Südtirol. Pardatscher hat viele Facetten: Bauernsohn, Mitgründer des ersten Südtiroler Bayern-Fanclubs „Adler 86“, Absolvent der Landwirtschaftsschule in Auer, Student der Ingenieurwissenschaften, Selbstständiger mit technischem Büro in Salurn, Präsident und Geschäftsführer der Brennerautobahngesellschaft A22, nun VOG-Chef. Auch ein politischer Mensch ist er und war Salurner Vize-Bürgermeister und Obmann der Südtiroler Bauernjugend.

    Im Podcast verrät er, dass er sei dankbar für Rückschläge, wie er es mit Hierarchien hält, warum er dem Stress etwas Positives abgewinnen kann, welchen persönlichen Führungsgrundsätzen er folgt und dass er – im Zeitalter des Smart Working – „sehr stark an die Wichtigkeit des physischen Kontaktes der Mitarbeitenden“ glaubt.
    Natürlich darf auch ein Blick auf Südtirols Landwirtschaft nicht fehlen, die in Pardatschers Augen im internationalen Vergleich keinen Vergleich zu scheuen braucht, auch nicht in Sachen Nachhaltigkeit. Welches Pardatschers Lieblingsapfelsorte ist und über was er sich besonders freuen kann, das haben wir ihn ebenfalls gefragt.

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    31 min
  • #28 | Chris Oberhammer | Sind Ihnen Sterne noch immer egal?
    Chris Oberhammer, Sterne-Koch und Eigentümer des Restaurants Tilia in Toblach, spricht über Nachhaltigkeit, Respekt und Gäste, die sich Südtirol verdient.

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    **Interviewpartner **| Chris Oberhammer, Eigentümer und Koch im Restaurant Tilia in Toblach

    **Themen **| Chris Oberhammer, Jahrgang 1973, ist Koch im Sterne-Restaurant Tilia, das er gemeinsam mit seiner Partnerin Anita führt. 2013 erhielt der Pusterer dort einen Michelin-Stern – eine der renommiertesten und begehrtesten Auszeichnungen für gehobene Küche. Einen solchen hatte er bereits zuvor einige Jahre geführt, sich dann aber gegen diese Art von Auszeichnung gestellt und gar erklärt: „Sterne sind mir egal“ und dass er selbst keinen mehr erhalten möchte. Im Podcast „Die SWZ trifft“ erklärt Oberhammer nicht nur, warum er seine Sichtweise von einst revidiert hat, sondern er hält auch ein Plädoyer für die heimischen Bauern und ihre Produkte, und regt – nach dem Vorbild großer Weine – Grand Crus für die Südtiroler Milch an. Dazu spricht Oberhammer über den Nutzen des Fehlermachens und seine Abneigung gegen das Wort „Nachhaltigkeit“ bzw. das Breittreten des Ausdrucks. „Respekt“, findet Oberhammer, sei passender als Nachhaltigkeit, „wenn ich respektvoll mit den Produkten, der Region und auch den Menschen umgehe“.

    Um den Umgang mit den Menschen geht es auch in Oberhammers Vision von den Reisenden, die sich Südtirol und die Südtiroler:innen verdienen. „Die Gäste“, hat der Koch beobachtet, „kommen wieder mehr wegen der Personen, den Gastgeberinnen und Gastgebern – so wie es schon in den 1970er-Jahren war. Und das macht Südtirol konkurrenzlos. Aber wir sind die, die wir sind, und wir dürfen uns nicht verkaufen.“ In diesem Sinne gelte es, das „Abdriften in die Masse“ zu verhindern. Wie? Auch dazu hat Oberhammer eine Idee.

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    31 min
  • #27 | Hans Martin Pohl | Ist Südtirols Immobilienmarkt überhitzt?
    Immobilienunternehmer Hans Martin Pohl spricht über den Südtiroler Markt, unseren Hang zum Eigenheim und gute Investments.

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    **Interviewpartner **| Hans Martin Pohl, CEO von Pohl Immobilien

    **Themen **| Der Südtiroler Immobilienmarkt boomt nach wie vor, doch ist er bereits überhitzt? Mit Hans Martin Pohl haben wir auch darüber gesprochen, ob nicht vielleicht unsere Ansprüche ans Wohnen zu hoch sind. Doch das verneint Pohl entschieden. „Ich glaube, dass sie berechtigt sind“, sagt er, „denn eine moderne Gesellschaft sollte in der Lage sein, modernes Wohnen mit guter Akustik, guter Isolierung und gutem Lichteinfall für alle zu ermöglichen.“

    Zur ewigen Frage, ob man besser Wohnraum mieten oder kaufen sollte, hat Pohl ebenfalls eine klare Meinung. „Wenn eine Person in einer recht stabilen Lebenssituation ist, in der der weitere Lebensverlauf beruflich wie familiär relativ planbar erscheint, ergibt es Sinn, zu kaufen.“ Allgemein würde Südtirol aber ein wenig mehr Mietkultur gut tun – wenngleich das leichter gesagt als getan ist. Der Wunsch nach einem Eigenheim ist nach wie vor stark ausgeprägt. Und: „Es ist wahnsinnig schwierig, guten Mietwohnraum zu finden. In der Vergangenheit gab es nicht so viele Investoren und Institutionen, die privaten Mietraum gekauft und zur Vermietung freigegeben haben. Das ändert sich aber derzeit“, so Pohl.

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  • #26 | Tamara Lunger | Wie funktioniert Risikomanagement auf 8.000 Metern Höhe?
    Höhenbergsteigerin Tamara Lunger spricht über ihre Leidenschaft für die Berge, über Risiko und darüber, wie sie bei ihren Expeditionen auf Angst reagiert. Außerdem verrät sie, welche Motivationstricks sie für andere hat.

    Zur Folge

    **Interviewpartner **| Tamara Lunger, Höhenbergsteigerin

    **Themen **| Zum Termin für die Aufnahme der Podcastfolge kommt – oder besser gesagt fliegt – Tamara Lunger mit dem Paragleiter. Sie ist das, was man sich unter einem Energiebündel vorstellt, ihre Leidenschaft gilt den Bergen. Diese sind für sie wie ein guter Lehrer. Ob es Tragödien sind, ob sie selbst fast nicht mehr von einer Expedition zurückkommt – sie lernt draußen sehr viel, viel mehr als in der Zivilisation daheim in Süd­tirol, sagt sie.

    Für ihre Expeditionen muss sie sich monatelang vorbereiten, an Antrieb fehle es ihr dabei nie, sagt sie. Wie das möglich ist? Die Voraussetzung für Motivation liegt ihr zufolge in der Freude an einer Sache. Das gelte für jede Situation.
    Auf ihren Expeditionen ist die Bergsteigerin regelmäßig extremen Situationen ausgesetzt. Sie erklärt, wie Risikomanagement auf 8.000 Metern Höhe funktioniert, und warum sie sich bei ihren Expeditionen zwar immer gut vorbereitet, aber nicht jeden Erfahrungsbericht liest, den sie findet.
    Obwohl sie mittlerweile viel Erfahrung gesammelt hat, gehört die Angst zu ihren Touren dazu. Im Gespräch mit der SWZ verrät sie, wie sie mit dieser Emotion umgeht und was sich Personen, die in einem „ruhigeren“ Umfeld arbeiten, davon abschauen können.
    Im Podcast spricht Tamara Lunger auch darüber, ob sie jemals überlegt hat, die Bergsteigerkarriere an den Nagel zu hängen, um sich einem ruhigeren Job zu widmen, was für sie Erfolg bedeutet, und wie Zusammenarbeit auf ihren Expeditionen aussieht.

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    37 min

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In Südtirols erstem Business-Podcast treffen die Redakteurinnen und Redakteure der Südtiroler Wirtschaftszeitung SWZ inspirierende Persönlichkeiten, die Einblicke in ihre Welt geben. Was treibt sie an? Wie sind sie erfolgreich geworden? Was haben sie aus ihren Fehlern gelernt?

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