Die SWZ trifft

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Die SWZ trifft episodes

  • #65 | Dietmar Pfeifer | Wie hart ist das Fußballgeschäft?
    FC-Südtirol-Geschäftsführer Dietmar Pfeifer gibt Einblicke in die Welt des Fußballs, in seinen Führungsstil und in Privates

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    **Interviewpartner **| Dietmar Pfeifer, Geschäftsführer des FC Südtirol

    **Themen **| Dietmar Pfeifer hat als Geschäftsführer des FC Südtirol maßgeblich zum Erfolg des Profiklubs beigetragen. Der 45-Jährige spricht darüber, wie er 2006 – obwohl er mit Fußball nichts am Hut hatte – zum FCS kam und bereits in jungen Jahren Geschäftsführer wurde. Pfeifer ist überzeugt, dass der FC Südtirol trotz vergleichsweise geringer finanzieller Mittel irgendwann in die Serie A aufsteigen kann. Dafür brauche es aber bestimmte Voraussetzungen, für die er sorgen will.

    Wir haben Dietmar Pfeifer auch gefragt, ob er bereits Angebote von größeren Klubs bekommen hat, was ihn in Südtirol hält und welcher Spieler (sofern kostenfrei) optimal für den FCS wäre. Wir sprechen auch über seine Tenniskarriere, die ihn bis in die Serie A2 führte, und über seine Freundschaft mit Stefano Domenicali, dem CEO der Formel 1.
    Einen wesentlichen Teil der Podcast-Folge nehmen aber die Tätigkeit als Manager, das hohe Arbeitspensum und die Mitarbeiterführung ein.

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    29 min
  • #64 | Günther Mathà | Wie kann Südtirol Fachkräfte im Land behalten?
    Günther Mathà, Direktor der Freien Universität Bozen, spricht über den Fachkräftemangel, die Verwurzelung der Universität in Südtirols Wirtschaft und über gute Mitarbeiterführung.

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    **Interviewpartner **| Günther Mathà, Direktor der Freien Universität Bozen

    **Themen **| Jedes Jahr verlassen 1.500 junge Leute Südtirol. Die meisten von ihnen sind akademisch gebildet, vielfach in naturwissenschaftlichen, technischen und medizinischen Fächern – und es sind allesamt Fachkräfte, die das Land angesichts des Arbeitskräftemangels dringender denn je brauchen würde. Doch wie kann Südtirol sie im Land behalten? Darüber spricht Günther Mathà, der Direktor der Freien Universität Bozen, in dieser Folge. Die größte Baustelle, die Südtirol angehen muss, um als Arbeitsort attraktiv zu bleiben, ortet er bei der Wohnbaupolitik.

    Außerdem sprechen wir mit ihm über die Verwurzelung der unibz in Südtirols Wirtschaftswelt, über den hohen Druck in seinem Arbeitsumfeld und über gute Mitarbeiterführung.

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    35 min
  • #63 | Barbara Plagg | Warum geht Gleichberechtigung alle etwas an?
    Barbara Plagg, Wissenschaftlerin, Feministin und Aktivistin

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    **Interviewpartnerin **| Barbara Plagg, Humanbiologin, Autorin, Feministin und Aktivistin

    **Themen **| Barbara Plagg forscht an der Claudiana, lehrt an der Uni Bozen – und sie ist Feministin und Aktivistin. Plagg ist 1985 in Brixen geboren. Sie hat in Padua, Wien, Zagreb und München studiert. Heute ist sie nicht nur als Humanbiologin tätig, sondern auch als Autorin, unter anderem schreibt sie für barfuss. Barbara Plagg hat außerdem die Facebookgruppe SUSIs – Südtirol Sisters mitgegründet, eine Plattform zur Vernetzung von Frauen.

    Mit ihr sprechen wir über vermeintliche Frauenthemen, über Gleichberechtigung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

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    36 min
  • #62 | Francesca Bortolotti | Warum ist die Justiz so langsam?
    Francesca Bortolotti, Präsidentin des Landesgerichtes Bozen und Konkursrichterin

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    **Interviewpartnerin **| Francesca Bortolotti, Präsidentin des Landesgerichtes Bozen und Konkursrichterin

    **Themen **| Die Mutter deutschsprachig, der Vater italienischsprachig: Francesca Bortolotti ist zweisprachig aufgewachsen. Der Vater war ein bekannter Bauunternehmer, Opa Orfeo Cesaro Südtirols allererster Masseverwalter. Gewissermaßen wandelte Francesca Bortolotti also auf Großvaters Spuren, als sie schon mit jungen 27 Jahren Richterin und später Konkursrichterin wurde. Seit Herbst 2022 ist sie nun Gerichtspräsidentin.

    Was eine Gerichtspräsidentin macht, warum die Justiz gefühlt im Schneckentempo arbeitet und warum die Gerichtsferien im Sommer so lange dauern, darum geht es in dieser Folge. Auch spricht Francesca Bortolotti über ihre Liebe zum Skifahren - und über ihre neue Passion, die sie ihren Kindern zu verdanken hat: Kitesurfen.

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    31 min
  • #61 | Robert „Bobo“ Widmann | Wie wird man vom Fitness-Unternehmer zum Bierbrauer?
    Robert „Bobo“ Widmann, Geschäftsführer von Batzenhäusl und Batzen Bräu, spricht über Unternehmertum, Bier und Zukunftspläne

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    **Interviewpartner **| Robert „Bobo“ Widmann, Geschäftsführer von Batzenhäusl und Batzen Bräu

    **Themen **| Die Karriere von Robert Widmann fing eigentlich sehr sportlich an: Nach einem Sportstudium wurde er Turnlehrer und eröffnete mit 24 Jahren ein Fitnessstudio in Neumarkt. Dann aber folgte ein Sinneswandel und das Fitnessstudio wurde kurzerhand in einen Pub umgebaut. Ende der 90er-Jahre ließ Widmann schließlich die vergessene Tradition der Wirtshausbrauereien in Südtirol wieder aufleben.

    In der Podcast-Folge spricht er über Unternehmertum, Ausstiegsszenarien, Mitarbeiterführung, Erfolgsgeheimnisse, die Zukunft der Gastronomie, den Einfluss seines familiären Umfelds, seine frühere Landtagskandidatur und über Zukunftspläne.

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    35 min
  • #60 | Jasmin Fischnaller | Stirbt das Handwerk aus?
    Jasmin Fischnaller, Juniorchefin des Tapezierer- und Raumausstatterbetriebs Fischnaller, spricht über Verdienst- und Karrieremöglichkeiten im Handwerk und erklärt, was sich ändern muss, damit sich mehr Junge für eine Lehre entscheiden.

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    Interviewpartnerin| Jasmin Fischnaller, Juniorchefin des Tapezierer- und Raumausstatterbetriebs Fischnaller und ehemalige Obfrau der Junghandwerker im lvh

    Themen| Jasmin Fischnallers Weg führte sie nicht direkt zum Handwerk. Nach dem Besuch der Handelsoberschule begann sie ein Wirtschaftsstudium an der Universität Verona. Schon nach einem Semester stellte die Brixnerin fest, dass das Studium doch nichts für sie war. Also brach sie das Studium ab und begann eine Lehre. Was hat sie dazu bewegt? Und warum hat sie sich nicht gleich nach der Mittelschule für eine Lehre entschieden?

    Im Gespräch geht es auch um die zunehmende Akademisierung. Diese sieht Fischnaller kritisch: „Die Jugendlichen und ihre Eltern sollten sich überlegen, wo die Talente, Interessen und Fähigkeiten der Kinder liegen und sich davon ausgehend für den Weg nach der Mittelschule entscheiden“, sagt die Handwerkerin. Dann werde das Handwerk wieder genügend Nachwuchs haben.
    Gleichzeitig weiß sie, dass sich das Nachwuchsproblem nicht von allein lösen wird. Was also muss sich ändern, damit sich wieder mehr junge Leute für einen Beruf im Handwerk entscheiden? Der Ball liege bei den Eltern und Kindern, genauso wie bei der Schule. Auch die Handwerksbetriebe müssen ihre Hausaufgaben erledigen: „Die vielen Wochenstunden im Handwerk müssen wir in den kommenden Jahren angehen“, so Fischnaller. Gleichzeitig unterstreicht sie: Jobs im Handwerk seien attraktiver, als oft bekannt sei. Warum, das erklärt sie in der Podcast-Folge.

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    34 min
  • #59 | Diego Calvanese | Was bringt KI den Südtiroler Unternehmen?
    KI-Experte Diego Calvanese spricht über Chancen und Gefahren der künstlichen Intelligenz und verrät, wie vor allem kleine und mittlere Unternehmen mit ihr umgehen sollten.

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    Interviewpartner| Diego Calvanese, Professor an der Fakultät für Informatik der Freien Uni Bozen und Experte für künstliche Intelligenz

    Themen| Künstliche Intelligenz (KI) ist in aller Munde, spätestens seit ChatGTP verfügbar ist. Die Software kann Texte schreiben, übersetzen, programmieren und viele andere Aufgaben lösen, die sich um die eine oder andere Art von Sprache drehen.

    Doch KI ist mehr als nur diese eine Anwendung, erklärt Diego Calvanese. Er ist Gast in der neuesten Folge des SWZ-Podcasts „Die SWZ trifft.“ Calvanese ist 1966 in Innsbruck geboren. Dort hat er das Bundesrealgymnasium besucht und mit Auszeichnung abgeschlossen. Studiert hat er danach an der Sapienza in Rom. Seinen PhD in Computer Engineering hat er ebenfalls an der Sapienza gemacht. Seit 2003 lehrt und forscht er an der Uni Bozen und gilt als Fachmann für künstliche Intelligenz. So wurde er bereits von der Europäischen Vereinigung für künstliche Intelligenz ausgezeichnet.
    „KI“, sagt Calvanese, „wird jeden Bereich unserer Gesellschaft umfassen, so wie es jetzt schon Computer machen. Vielleicht hat man sich vor 30, 40 Jahren gefragt, ob man sich mit Computern beschäftigen und diese verwenden soll. Heute sind Computer überall und die Frage stellt sich nicht mehr.“

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    33 min
  • #58 | Michil Costa | Sind Sie überhaupt glaubwürdig?
    Michil Costa, Hotelier und Tourismusphilosoph, spricht über den Zwang zur Tourismusbeschränkung, das "Pech" der Jungen, seine eigenen Privilegien, gute Mitarbeiterführung und wohltätige Projekte

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    **Interviewpartner **| Michil Costa, dreifacher Hotelier und Tourismuskritiker, Präsident der "Maratona dles Dolomites" und Entwicklungshelfer mit eigener Stiftung

    **Themen **| Michil Costa ist zweifelsohne einer der bekanntesten Hoteliers Südtirols. Er betreibt gemeinsam mit seiner Familie das Fünfsternehotel La Perla in Corvara, das Berghotel Ladinia ebenfalls in Corvara und das Hotel Posta Marcucci in der Toskana. Zudem ist er Präsident der „Maratona dles Dolomites“, die jährlich mehrere tausend Radbegeisterte in die Dolomiten lockt. Kann so eine wirklich glaubwürdig für eine Beschränkung des Tourismus plädieren?

    Diese Frage beantwortet Michil Costa in dieser Podcast-Folge. Er bezeichnet sich selbst als privilegiert und sagt: "Es tut mir für die jungen Menschen leid, denn sie werden nicht mehr das schöne Leben haben, das ich bisher gehabt habe." Aber wenn ein System verändert werden soll, dann müsse die Freiheit des Einzelnen eben beschränkt werden. Auch seine?
    Michil Costa, der Philosoph unter Südtirols Tourismustreibenden, fordert eine ökologische Diktatur und zitiert Aristoteles genauso wie die alten Griechen. Im Podcast spricht er auch darüber, was aus seiner Sicht Mitarbeitende - und Costa hat rund 200 davon - glücklich macht. Und er spricht über die Arbeit der Costa Family Foundation, die mit Entwicklungsprojekten in Afrika, Asien und Südamerika die Welt zumindest ein bisschen besser zu machen versucht. Tut Costa das, weil er ein schlechtes Gewissen hat?

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    31 min
  • #57 | Josef Prader | Warum gründeten Sie eine eigene Bank?
    Josef Prader spricht über seinen steilen Karriereweg, der in der Gründung einer eigenen Bank mündete

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    **Interviewpartner **| Josef Prader, Gründer und Geschäftsführer der Prader Bank

    **Themen **| Josef Prader hat einen steilen Karriereweg hinter sich. Bereits mit 29 Jahren wurde er Direktor der Raiffeisenkasse Eisacktal. Und vier Jahre später, im Jahr 1998, übernahm er den Vorstandsvorsitz der Hypo Tirol Bank in Innsbruck. Im Jahr 2003 machte sich Prader an die Gründung einer Privatbank in Südtirol. Seit 2006 ist die Prader Bank operativ tätig.

    Wir haben Josef Prader gefragt, was ihn als jungen Menschen ausgemacht hat, was ausschlaggebend für die Rekrutierung in Spitzenpositionen war. Den Entschluss, eine eigene Bank zu gründen (wofür er damals teilweise belächelt wurde), hat mit Kritik am Bankenwesen zu tun.
    Im Podcast erzählt Josef Prader weiters, wie er Mitarbeitende führt, was der Finanzwelt künftig bevorsteht, wie gut Südtirols Wirtschaft aufgestellt ist, worin er sein Geld am liebsten anlegt, welche Zukunftspläne er hat – und was aus der Prader Bank wird, wenn das Gesicht einmal nicht mehr da ist.

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    32 min
  • #56 | Heinz Peter Hager | Haben Sie eigentlich nie genug?
    Heinz Peter Hager, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, spricht über gute Geschäfte, über die Lehren, die er aus einer lebensgefährlichen Krankheit gezogen hat, und darüber, warum er längst in Pension sein könnte, es aber dennoch nicht ist.

    **Interviewpartner **| Heinz Peter Hager, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

    **Themen **| Heinz Peter Hager ist Präsident von Signa Italien und betreut damit die Projekte des Tiroler Investors René Benko in Südtirol und in Italien. Daneben ist Hager Wirtschaftsprüfer in seiner Kanzlei Hager & Partners, Mitglied mehrerer Aufsichts- und Verwaltungsräte in- und außerhalb Südtirols, und er investiert eigenständig in Immobilien. Kurzum: Heinz Peter Hager ist jemand, der gerne arbeitet. Seine tägliche Arbeit gibt seinem Leben einen Sinn, sagt er. „Menschen, die sich das ganze Jahr auf den Urlaub im Sommer freuen und untertags nur auf den Feierabend warten, kann ich einfach nicht verstehen.“

    Heinz Peter Hager bezeichnet sich selbst als einen Selfmademan, als jemanden, der sich aus eigener Kraft hochgearbeitet hat. Wichtig sei ihm, sich bei seinen Geschäften auf seine Partner verlassen zu können. Würde er also mit sich selbst Geschäfte machen? Ja, sagt der Wahl-Eppaner. Denn er habe Handschlagqualität.
    Mit der SWZ spricht Heinz Peter Hager auch über seine Krankheit, die er vor einigen Jahren besiegt hat. Seine wichtigste Lehre aus dieser Zeit: keine Zeit zu verlieren.
    Im Podcast erzählt Hager weiters, wie er Benko kennengelernt hat, wie er bei seiner Leidenschaft, dem Kunst-Sammeln, auch schon mal auf die Nase gefallen ist, und welchen Tipp er seinem jüngeren Ich geben würde.

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    30 min

About Die SWZ trifft

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In Südtirols erstem Business-Podcast treffen die Redakteurinnen und Redakteure der Südtiroler Wirtschaftszeitung SWZ inspirierende Persönlichkeiten, die Einblicke in ihre Welt geben. Was treibt sie an? Wie sind sie erfolgreich geworden? Was haben sie aus ihren Fehlern gelernt?

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