Einfach natürlich Gärtnern

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Einfach natürlich Gärtnern episodes

  • Beetformen ganz anders
    Gemüsebeete können auch ganz anders aussehen - probiert euch aus!

    Spezielle Beetformen – mehr als nur Hochbeet!

    Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de

    Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

    Muss ein Beet immer rechteckig und flach sein – oder kann man da auch kreativer werden?

    • Unbedingt kreativ! Gibt Beetformen, die richtig clever sind.
    • Manche heizen von innen, andere sammeln Wasser, wieder andere düngen sich von allein.
    • Viele schwärmen vom Hügelbeet. Was genau ist das?

      • Quasi ein „Komposthaufen zum Bepflanzen“.
      • Man schichtet Äste, Laub, Kompost und Erde wie im Hochbeet zu einem länglichen Hügel.
      • Ca. 1,2 bis 1,5 m breit und bis zu 1 m hoch.
      • Im Inneren verrottet das Material
      • Dabei entsteht Wärme und es werden Nährstoffe freigesetzt.
      • Also ein eingebautes Heizkissen für den Garten?

        • Genau! Im Frühjahr starten die Pflanzen schneller durch.
        • Schräge Seiten nutzen die Sonne besser.
        • Mehr Anbaufläche durch die schrägen Seiten.
        • Rückenschonender ist es auch.
        • Kostet außer Arbeit fast nichts.
        • Und der Haken?

          • Oben trocknet es schneller aus.
          • Nach 5 bis 6 Jahren sackt der Hügel zusammen. Dann muss man nachfüllen oder neu aufbauen.
          • Wühlmäuse fühlen sich im lockeren Hügel sehr wohl – Wühlmaussperre einbauen.
          • Welche Pflanzen fühlen sich im Hügelbeet besonders wohl?

            • Am Anfang alles, was viel Nährstoffe braucht; Z. B. Kürbis, Zucchini, Gurken, Sonnenblumen lieben die Wärme und die frischen Nährstoffe.
            • Tipp: Kürbis und Zucchini an den Rand pflanzen.
            • In nicht mehr ganz so frisches Hügelbeet wächst auch alles andere.
            • Vom Hügel geht’s jetzt in die Tiefe: Was ist ein Trichterbeet?

              • Rundes Beet mit Vertiefung.
              • Wird auch Kraterbeet genannt.
              • Wasser läuft automatisch in die Mitte.
              • So wird’s gebaut: In der Mitte kegelförmig ausheben, aus dem Aushub einen Wall bilden.
              • Norden Wall höher machen wegen Windschutz, Süden Wall niedriger wegen Sonne.
              • Schützt Pflanzen vor Temperatur-Extremen und reduziert Wasserverbrauch.
              • Also perfekt für trockene Sommer?

                • Ja. Gerade in trockenen oder windigen Regionen sehr praktisch.
                • Mitte ist feucht und warm.
                • Am Wall ist es trockener und windgeschützter
                • Nachteil: Man muss viel Erde ausheben und stabil bauen, sonst rutscht die Erde ab.
                • Welche Pflanzen fühlen sich im Kraterbeet wohl?

                  • Mitte = feucht und windstill, warmer Boden

                  • Tomaten, Paprika, Auberginen, Melonen, Gurken, Zucchini, Basilikum.

                  • Hänge = trockener, Sonneneinstrahlung je nach Lage unterschiedlich

                  • Radieschen, Petersilie, Buschbohnen, Feldsalat, Zwiebeln, Möhren, Salate.

                  • Wallzone = trocken mit viel Sonne

                  • Bestens für Kräuter wie Salbei, Thymian, Oregano, Lavendel, sowie Wildstauden und insektenfreundliche Pflanzen wie Wegwarten, Natternkopf, Wiesensalbei, Katzenminze, Wilde Möhre, Hornklee, Storchschnabel, Gundermann.

                  • Das hier klingt verrückt: Gemüse in Stroh pflanzen.

                    • Ja, das ist die Strohballen-Kultur. Wurde zufällig auf einem Bauernhof in den USA entdeckt.
                    • Joel Karsten hat beobachtet, dass kräftiges Unkraut in alten Strohballen besonders gut wächst.
                    • Ab den 1990er Jahren damit experimentiert, Pflanzen direkt in vorbereitete Strohballen zu setzen.
                    • Prinzip: Stroh verrottet und gibt Wärme ab. Vorteile:
                    • Man braucht keinen guten Gartenboden und die Pflanzen wachsen schneller.
                    • Keine Bodenbearbeitung und fast kein Unkraut jäten.
                    • Weniger Krankheiten, keine Bodenmüdigkeit.
                    • Nachteil: Braucht Vorbereitung, muss oft gegossen werden, enthält von sich aus kaum Nährstoffe.
                    • Funktioniert im Prinzip auch auf dem Balkon oder der Terrasse.
                    • Wie legt man eine Strohballen-Kultur an?

                      • Strohballen (am besten Bio) an einen sonnigen Platz mit der Schnittseite nach oben in Reihen aufstellen.
                      • Die kleinen, quaderförmigen Strohballen bekommt man z.B. beim nächsten Reiterhof.
                      • 3-4 Wochen vor dem Pflanztermin mit dem „Aktivieren“ beginnen. Normalerweise streut man reichlich mineralischen Rasendünger auf die Ballen und gießt ordentlich.
                      • Naturgemäße Alternative: Neudorff Vegane Hornspäne
                      • Ballen gut wässern, gute Portion (1 Tasse) Neudorff Vegane Hornspäne draufstreuen, eingießen.
                      • 2 Wochen lang alle zwei bis drei Tage wiederholen, bis Rotte begonnen hat (süßlicher Geruch).
                      • An Tagen ohne Dünger nur gießen; bei Regen abdecken, damit Nährstoffe nicht auswaschen.
                      • Danach 5 cm NeudoHum Tomaten- & GemüseErde auf den Ballen aufbringen, andrücken.
                      • 3-4 Wochen nach dem Aufstellen ist der Ballen bepflanzbar: Aussäen oder Jungpflanzen setzen.
                      • Regelmäßig gießen! Stroh trocknet schnell aus.
                      • Am Ende der Saison das verrottete Stroh als Mulch oder Bodenverbesserung im Garten verteilen.
                      • Welche Pflanzen kann ich in die Strohballen setzen?

                        • Z. B. Tomaten, Paprika, Salat, Kräuter wie Basilikum, Petersilie, Schnittlauch. Möhren, Radieschen, Erdbeeren, Mangold, ….
                        • Nach 4-6 Wochen nachdüngen mit Azet Hochbeet- & GemüseDünger.
                        • Jetzt zu einem geheimnisvollen Beet: dem Schlüsselloch-Hochbeet. Was hat es damit auf sich?

                          • Sieht aus wie ein rundes Hochbeet mit einem Eingang in Schlüssellochform.
                          • In der Mitte steht ein Korb, in den man Grünschnitt/Küchenabfälle wirft (= Kompost)
                          • Beim Verrotten geben die Abfälle die Nährstoffe direkt ins Beet ab.
                          • Super effizient, platzsparend und durch den Eingang sind alle Stellen im Beet sind gut erreichbar.
                          • Klingt genial. Aber gibt’s auch eine Schattenseite?

                            • Bau ist aufwendig: stabile Umrandung (ca. 80 hoch), Kompostbehälter, Schichtaufbau wie Hochbeet.
                            • Kompost muss gepflegt werden.
                            • Und welche Pflanzen passen in das Schlüssellochbeet?

                              • Fruchtgemüse wie Tomaten, Auberginen, Paprika, Bohnen und Gurken.
                              • Blattgemüse wie Mangold, Spinat und Salate.
                              • Wurzelgemüse wie Karotten, Pastinaken und Zwiebeln.
                              • Nicht geeignet für Kräuter und Schwachzehrer (zu nährstoffreich).
                              • Wie pflegt man ein Schlüssellochbeet?

                                • Mulchen hilft, Feuchtigkeit zu bewahren und Unkraut zu reduzieren.
                                • Gießen gerne durch den Kompostkorb in der Mitte
                                • Immer wieder Kompostmaterial in den Korb werfen.
                                • Mehr Beetformen:

                                  • Rahmenbeete mit Holz oder Stein.
                                  • Klassische Flachbeete.
                                  • Dekorative Kräuterspiralen.
                                  • Ich würde sagen, das ist Stoff für eine weitere Episode!
                                  • 3 Tipps

                                    1. Trau dich zu experimentieren!
                                    2. Denk daran: Verschiedene Beetformen brauchen unterschiedlich viel Pflege.
                                    3. Jedes Beet lebt und verändert sich – nach ein paar Jahren lohnt ein Neustart.
                                    4. 23 min
                                    5. Meine Gartenfails 2025
                                      Was ist dieses Jahr alles schiefgegangen? Und warum nur?
                                      Warum zu viel Kohl ein Problem wurde. Und was passiert, wenn man Erdbeeren rausreißt, ohne an Platz für neue zu denken. Und warum es passiert, dass auch bei einer Boden-Liebhaberin der Kompost mal aus dem Ruder läuft. Über diese und andere Themen sprechen Katharina und Sabine in dieser Episode.
                                      15 min
                                    6. Die 10 häufigsten Irrtümer im Garten
                                      Mythen und Legenden rund ums Gärtnern - was stimmt wirklich?

                                      Häufige Irrtümer im Garten

                                      Eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                      Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de

                                      1. Vertikutieren gehört zur Rasenpflege dazu

                                      Falsch!

                                      • Zu häufiges Vertikutieren schädigt den Rasen und Bodenorganismen
                                      • Ursachen für Moos und Unkraut beseitigt Vertikutieren nicht.
                                      • Gesunder Rasen braucht kein Vertikutieren; richtiges Mähen (nicht zu tief), organisches Düngen (Azet Rasendünger) und Bodenpflege (Neudorff Terra Preta BodenVerbesserer) verbessern reicht.
                                      • Nur als Erste-Hilfe-Maßnahme bei sehr viel Moos/Filz wirklich nötig, sonst nicht.
                                      • 2. Einmal im Jahr sollte man kalken

                                        Falsch!

                                        • Nicht jeder Boden braucht Kalk; kommt auf den pH-Wert an.
                                        • Kalk nur bei zu saurem Boden sinnvoll – vorher pH-Bodentest machen!
                                        • „Blindes“ Kalken kann Pflanzen schaden und Nährstoffe blockieren.
                                        • 3. Kupfernägel töten Bäume ab

                                          Falsch!

                                          • Kupfernägel haben keinen tödlichen Effekt; Bäume verkraften kleine Verletzungen gut.
                                          • Mit etwas Kupfer allein stirbt kein Baum – das ist ein Mythos.
                                          • Bäume gehen höchstens durch große Schäden oder Krankheiten ein.
                                          • 4. Über den Zaun ragende Nachbar-Äste darf ich abschneiden

                                            Teilweise richtig (rechtliche Einschränkung, Grundlage: Überhang, §910 BGB)

                                            HAFTUNGSAUSSCHLUSS: KEINE RECHTLICHE BERATUNG! KONTAKTIERE IM EINZELFALL EINEN ANWALT

                                            • Grundsätzlich gilt: Äste, die auf dein Grundstück ragen, darfst du zurückschneiden, wenn sie dich bei der Nutzung deines Grundstücks beeinträchtigen, z.B. durch herabfallende Blätter.
                                            • Aber erst, wenn du den Nachbarn vorher schriftlich darum bittest und ihm eine Frist gibst (§ 910 BGB).
                                            • Du darfst nur bis zur Grundstücksgrenze schneiden, Äste nicht aufs Nachbargrundstück werfen (kann als Sachbeschädigung gelten).
                                            • Auch wenn der Baum Schaden nimmt, darfst du schneiden – aber Vorsichtig und Verhältnismäßigkeit sind wichtig. Da gibt es sogar ein Urteil vom Bundesgerichtshof (Az. V ZR 234/19).
                                            • Manche Bundesländer/städtische Baumschutzregelungen können extra Regeln haben.
                                            • Die Selbsthilfe ist ein Recht, das nicht verjährt oder verwirkt wird, wenn man den Überhang vorher geduldet hat.
                                            • Besser vor der Säge mit dem Nachbarn reden, um Ärger zu vermeiden.
                                            • § 910 Überhang

                                              (1) Der Eigentümer eines Grundstücks kann Wurzeln eines Baumes oder eines Strauches, die von einem Nachbargrundstück eingedrungen sind, abschneiden und behalten. Das Gleiche gilt von herüberragenden Zweigen, wenn der Eigentümer dem Besitzer des Nachbargrundstücks eine angemessene Frist zur Beseitigung bestimmt hat und die Beseitigung nicht innerhalb der Frist erfolgt.

                                              (2) Dem Eigentümer steht dieses Recht nicht zu, wenn die Wurzeln oder die Zweige die Benutzung des Grundstücks nicht beeinträchtigen.

                                              § 910 Überhang

                                              (1) Der Eigentümer eines Grundstücks kann Wurzeln eines Baumes oder eines Strauches, die von einem Nachbargrundstück eingedrungen sind, abschneiden und behalten. Das Gleiche gilt von herüberragenden Zweigen, wenn der Eigentümer dem Besitzer des Nachbargrundstücks eine angemessene Frist zur Beseitigung bestimmt hat und die Beseitigung nicht innerhalb der Frist erfolgt.

                                              (2) Dem Eigentümer steht dieses Recht nicht zu, wenn die Wurzeln oder die Zweige die Benutzung des Grundstücks nicht beeinträchtigen.

                                              5. Komposthaufen stinken

                                              Falsch!

                                              • Richtig gepflegter Kompost riecht nur nach Erde, nicht unangenehm.
                                              • Falsche Befüllung (zu nass/zu wenig Luft) macht Geruchsprobleme.
                                              • Mit der richtigen Mischung aus Grün- und Braungut entsteht kein Gestank, weil die Mikroorganismen richtig arbeiten können.
                                              • Radivit Kompost-Beschleuniger bringt den Zersetzungsvorgang mit zusätzlichen Mikroorganismen schnell in Gang
                                              • 6. Umgraben macht man immer im Herbst

                                                Falsch!

                                                • „No-Dig“ (nicht umgraben) schont das Bodenleben und ist fast immer besser als umgraben.
                                                • Umgraben wirkt störend auf das Bodenleben und fördert Unkrautwuchs.
                                                • Besser den Boden mit der Grabegabel lockern und ganzjährig mit Gründüngung, Kompost und Mulch pflegen.
                                                • Mit dem Neudorff DuoTherm Thermokomposter entsteht wertvolle Komposterde in 8 bis 12 Wochen
                                                • 7. Wenn man schlechten Boden hat, hilft nur ein Hochbeet

                                                  Falsch!

                                                  • Boden kann mit Kompost und Mulch verbessert werden; Hochbeete sind optional.
                                                  • Hochbeete sind arbeitsintensiv und teuer, kein Muss.
                                                  • Auch schwieriger Boden wird durch Bodenpflege mit der Zeit besser. Standortgerecht pflanzen!
                                                  • Einzige Ausnahme: mit Schwermetallen o.ä. belasteter Boden
                                                  • 8. Kaffeesatz und Bierfallen wirken gut gegen Schnecken

                                                    Falsch!

                                                    • Kaffeesatz hält Schnecken kaum ab, kriechen einfach drüber.
                                                    • Bierfallen locken zusätzliche Schnecken an, statt sie zu bekämpfen.
                                                    • Wirksamer: Schnecken absammeln, Barrieren anbringen (Ferramol Schnecken-Schutz Kupferband), Nützlinge fördern (Wildblumenwiese, Insektenhotel), Ferramol Schneckenkorn.
                                                    • 9. Rindenmulch hilft dem Boden

                                                      Jein (bedingt richtig)

                                                      • Rindenmulch unterdrückt Unkraut und hält Feuchtigkeit, aber entzieht dem Boden beim Verrotten erst einmal Nährstoffe.
                                                      • Enthaltene Gerbstoffe können Wachstum mindern
                                                      • Insbesondere für junge Pflanzen und Gemüse problematisch (Nährstoffmangel!).
                                                      • Besser groben Mulchkompost verwenden.
                                                      • 10. Blumen sterben durch Sonnenstrahlen auf nassen Blättern

                                                        Falsch!

                                                        • Wassertröpfchen wirken nicht wie „Lupen“ – das ist ein Mythos.
                                                        • Verbrennungen entstehen meist durch andere Ursachen wie Pilze.
                                                        • Sonnenstrahlen auf nassen Blättern schaden nicht. Sonst wären alle Blumen nach einem Sommerregen hin…
                                                        • 11. Viel Dünger = Viel Wachstum

                                                          Falsch!

                                                          • Zu viel mineralischer Dünger kann Pflanzenwurzeln „verbrennen“ und schadet mehr als es nützt.
                                                          • Falsche Düngung stört das Nährstoffgleichgewicht, es entstehen Nährstoffblockaden.
                                                          • Überdüngte Pflanzen werden oft anfälliger für Krankheiten, weil das Gewebe weich ist.
                                                          • Organische Dünger wirken langsam und puffern Düngerfehler besser ab als Mineraldünger.
                                                          • Neudorffs Azet Dünger enthalten Hauptnährstoffe und Spurenelemente mit natürlicher Sofort- und Langzeitwirkung. Zusätzlich enthalten sind Mykorrhiza-Pilze und nützliche Mikroorganismen.
                                                          • 12. Wer keinen grünen Daumen hat, wird nie einen schönen Garten haben

                                                            Falsch!

                                                            • Gärtnern kann jeder lernen: Mit ein wenig Wissen, Geduld und Ausprobieren wird jeder besser.
                                                            • Auch Profis machen Fehler – wichtig ist dranbleiben, nicht Perfektion.
                                                            • Viele Pflanzen sind robust und verzeihen sogar Anfängerfehler; der „grüne Daumen“ kommt mit der Zeit.
                                                            • 3 Tipps

                                                              • Behandle deinen Gartenboden gut. Er wird es dir mit Fruchtbarkeit danken.
                                                              • Dünge mit organischen Düngemitteln. Sie lassen deine Pflanzen gut wachsen.
                                                              • Mit Wissen, Geduld und Ausprobieren wirst du ein richtig guter Gärtner.
                                                              • 20 min
                                                              • Microgreens - besser als Sprossen!
                                                                Superfood von der Fensterbank, das sind Microgreens. Super-lecker und voller Vitalstoffe.

                                                                Winterschutz im Garten

                                                                Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de

                                                                Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                                                Pflanzen leben doch draußen. Warum soll ich die im Winter betüddeln?

                                                                • Winterschutz hilft beim Überleben.
                                                                • Viele Pflanzen kommen mit Kälte zurecht – aber längst nicht alle.
                                                                • Vor allem empfindliche Arten aus milderen Klimazonen brauchen Schutz.
                                                                • Auch frisch gepflanzte Gewächse sind anfälliger.
                                                                • Und selbst robuste Pflanzen leiden, wenn Wind, Frost, Trockenheit und Wintersonne zusammenkommen.
                                                                • Schutz sorgt auch dafür, dass die Pflanzen gesund und kräftig in die neue Saison starten.
                                                                • Was passiert genau bei Kälte?

                                                                  • Wasser in den Pflanzenzellen kann gefrieren und sich dabei ausdehnen.
                                                                  • Eiskristall entstehen, können die Zellwände von innen sprengen.
                                                                  • Aber warum frieren dann nicht alle Pflanzen einfach kaputt?

                                                                    • Pflanzen aus kalten Regionen haben Schutztricks:
                                                                    • Lagern Zucker und Salze in ihre Zellen, wirkt wie Frostschutz.
                                                                    • Manche ziehen das Wasser aus ihren Zellen ab.
                                                                    • Andere überwintern mit den wichtigen Teilen komplett im Boden.
                                                                    • Frost bleibt gefährlich, wenn er plötzlich komm und die Pflanze noch nicht „umgestellt“ ist.
                                                                    • Gibt es eine Faustregel, wer Schutz braucht und wer nicht?

                                                                      • Ungefähr, ja:
                                                                      • Heimisch = meistens winterhart.
                                                                      • Immergrüne Pflanzen = empfindlicher, besonders wenn sie aus südlichen Regionen stammen.
                                                                      • Mediterrane Pflanzen = brauchen in den meisten Regionen Deutschlands Winterschutz.
                                                                      • Stauden, die im Herbst einziehen = oft erstaunlich robust.
                                                                      • Frisch gepflanzte Gehölze sind empfindlicher als gut eingewachsene.
                                                                      • Eigene Winterhärtezone (USDA-Zone, 13 Stück) zu kennen, ist wichtig.
                                                                      • 1 bis 12: 1 extrem kalt (z.B. Sibirien), 12 tropisch (z.B. Singapur, Süd-Florida).
                                                                      • Je höher die Zahl, desto milder der Winter – desto empfindlichere Pflanzen überleben draußen.
                                                                      • Mitteleuropa i.d.R. Zone 6 bis 8.
                                                                      • Bayerischer Wald: 6b / Durchschn. Tiefsttemperatur: -20 bis -17 Grad C.
                                                                      • Oberrhein (Freiburg): 8b/ Durchschn. Tiefsttemperatur: -9 bis -6 Grad C
                                                                      • Durch Klimaerwärmung verschieben sich die Zonen messbar nach oben.
                                                                      • Wann legt man los mit dem Winterschutz?

                                                                        • Bloß nicht zu früh! Sonst verliert sich das natürliche Signal: Der Winter kommt!
                                                                        • Viele Pflanzen brauchen Kältereiz, um Stoffwechsel auf Wintermodus umzustellen.
                                                                        • Ausnahme: frostempfindliche mediterrane (Rosmarin, Feige,…) und frisch Gepflanztes.
                                                                        • Was eignet sich als Winterschutz? Reicht eine alte Decke?

                                                                          • Bitte nicht. Decken saugen sich voll, werden schwer, und darunter staut sich die Feuchtigkeit -> Fäulnis.
                                                                          • Besser: atmungsaktive Materialien wie Jute, Gartenvlies, Kokosmatten oder Tannenreisig.
                                                                          • Halten Wind und Frost ab, lassen aber Luft durch
                                                                          • Schafft klimatisches Polster, das die Temperatur um die Pflanze stabil hält.
                                                                          • Für den Boden: Mulchschicht aus Laub, Kompost oder Rinde.
                                                                          • Isoliert, hält die Wurzeln länger frostfrei und schützt vor schnellen Temperaturschwankungen.
                                                                          • Warum das wichtig ist? Ständiger Wechsel zwischen Frost und Tau stresst die Pflanzenzellen besonders.
                                                                          • Kannst du an einem Beispiel erklären, wie man für Winterschutz sorgt?

                                                                            • Klar. Beispiel Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus).
                                                                            • Sicher erst ab USDA-Zone 7 (bis – 17 Grad), z.B. Raum Kassel, Berlin.
                                                                            • 1. Boden mulchen mit Laub oder Kompost -> damit Wurzeln nicht schnell durchfrieren.
                                                                            • 2. Triebe schützen: Zweige locker in Jute oder Vlies einwickeln -> dämpft Frost, Wind, Sonne.
                                                                            • 3. Mit einer Schnur locker befestigen -> wegen Wind.
                                                                            • 4. Gießen nicht vergessen, vor allem an frostfreien, sonnigen Tagen.
                                                                            • Gießen im Winter?

                                                                              • Immergrüne wie Kirschlorbeer oder Rhododendron verdunsten auch im Winter Wasser.
                                                                              • Ist der Boden gefroren, kommt nichts nach – das nennt man Frosttrocknis.
                                                                              • Mehr dazu in unserer Podcastfolge „Frostschäden im Garten“.
                                                                              • Kann man Pflanzen irgendwie vorbereiten auf den Winter?

                                                                                • Ja, mit Kalium. Ist wie ein eingebautes Frostschutzmittel.
                                                                                • Stärkt die Zellwände
                                                                                • Reguliert den Wasserhaushalt
                                                                                • Macht die Pflanzenzellen frostresistenter.
                                                                                • Eine Gabe Azet KaliumDünger im Spätsommer oder Frühherbst – besonders bei empfindlichen Immergrünen.
                                                                                • Und diese weiße Farbe an den Baumstämmen – gegen was hilft die?

                                                                                  • Bio-Baumanstrich: wirkt wie ein Sonnenhut im Winter.
                                                                                  • Reflektiert das Licht, damit sich die Rinde bei Wintersonne nicht zu stark aufheizt.
                                                                                  • Wenn es nachts schnell abkühlt, würden sonst Spannungsrisse in der Rinde entstehen – vor allem bei jungen Bäumen.
                                                                                  • Anstrich schützt vor Frostrissen und vor Schädlingen, die sich in der Rinde einnisten könnten.
                                                                                  • Benutzt man vor allem bei Obstbäumen und Beerensträuchern.
                                                                                  • Gibt es Sachen, die man nicht machen sollte?

                                                                                    • Ja, zum Beispiel Pflanzen in Plastik einwickeln.
                                                                                    • Feuchtigkeit staut sich, tagsüber zu warm, nachts eiskalt -> purer Stress!
                                                                                    • Nicht zu gründlich aufräumen.
                                                                                    • Ein Haufen Laub oder ein lockerer Reisighaufen schützt nicht nur den Boden und ist ein wertvolles Winterquartier für Igel, Marienkäfer oder Spinnen.
                                                                                    • Winterschutz ist also auch ein kleiner Beitrag zur Artenvielfalt!
                                                                                    • Und was ist mit Kübelpflanzen?

                                                                                      • Sonderfall, weil die Wurzeln im Topf viel schneller durchfrieren.
                                                                                      • Thema für eine eigene Folge.
                                                                                      • Muss ich vor dem Winter etwas zurückschneiden?

                                                                                        • Nein
                                                                                        • Bei vielen Stauden besser erst im Frühling schneiden.
                                                                                        • Vertrocknete Stängel bieten Winterschutz für Insekten und sehen mit Raureif schön aus.
                                                                                        • Ausnahme: Krankes, Abgebrochenes oder sich reibende Triebe -> im Herbst entfernen.
                                                                                        • Und wann kommt der Winterschutz wieder runter?

                                                                                          • Sobald keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind.
                                                                                          • Meist ab Ende März bis Mitte April, je nach Region.
                                                                                          • Bei längeren Warmluftphasen auch früher lüften, damit sich keine Feuchtigkeit staut.
                                                                                          • Fun Fact:

                                                                                            • Wusstest du, dass manche Pflanzen sich selbst schützen?
                                                                                            • Die Christrose zum Beispiel rollt bei Kälte einfach ihre Blätter ein. So verdunstet sie weniger Wasser. Wird’s wärmer, entrollt sie sich wieder und blüht weiter.
                                                                                            • Und: Auch Schnee schützt!
                                                                                            • Klingt paradox, aber unter einer dicken Schneedecke bleibt’s oft wärmer als in der Luft darüber. Für Pflanzen ist das wie ein kuscheliger Pullover – Isolierung deluxe, ganz ohne Aufwand.
                                                                                            • 3 Tipps

                                                                                              • Kalium macht Pflanzen winterfit
                                                                                              • Nicht jede Pflanze braucht Schutz, aber manche brauchen ihn unbedingt.
                                                                                              • Atmungsaktive Materialien verwenden.
                                                                                              • 19 min
                                                                                              • Winterschutz im Garten
                                                                                                Welche Pflanzen brauchen Schutz vor Frost? Welche sind da unempfindlich? Welche Materialien nehme ich am besten dafür?

                                                                                                Winterschutz im Garten

                                                                                                Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de

                                                                                                Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                                                                                Pflanzen leben doch draußen. Warum soll ich die im Winter betüddeln?

                                                                                                • Winterschutz hilft beim Überleben.
                                                                                                • Viele Pflanzen kommen mit Kälte zurecht – aber längst nicht alle.
                                                                                                • Vor allem empfindliche Arten aus milderen Klimazonen brauchen Schutz.
                                                                                                • Auch frisch gepflanzte Gewächse sind anfälliger.
                                                                                                • Und selbst robuste Pflanzen leiden, wenn Wind, Frost, Trockenheit und Wintersonne zusammenkommen.
                                                                                                • Schutz sorgt auch dafür, dass die Pflanzen gesund und kräftig in die neue Saison starten.
                                                                                                • Was passiert genau bei Kälte?

                                                                                                  • Wasser in den Pflanzenzellen kann gefrieren und sich dabei ausdehnen.
                                                                                                  • Eiskristall entstehen, können die Zellwände von innen sprengen.
                                                                                                  • Aber warum frieren dann nicht alle Pflanzen einfach kaputt?

                                                                                                    • Pflanzen aus kalten Regionen haben Schutztricks:
                                                                                                    • Lagern Zucker und Salze in ihre Zellen, wirkt wie Frostschutz.
                                                                                                    • Manche ziehen das Wasser aus ihren Zellen ab.
                                                                                                    • Andere überwintern mit den wichtigen Teilen komplett im Boden.
                                                                                                    • Frost bleibt gefährlich, wenn er plötzlich komm und die Pflanze noch nicht „umgestellt“ ist.
                                                                                                    • Gibt es eine Faustregel, wer Schutz braucht und wer nicht?

                                                                                                      • Ungefähr, ja:
                                                                                                      • Heimisch = meistens winterhart.
                                                                                                      • Immergrüne Pflanzen = empfindlicher, besonders wenn sie aus südlichen Regionen stammen.
                                                                                                      • Mediterrane Pflanzen = brauchen in den meisten Regionen Deutschlands Winterschutz.
                                                                                                      • Stauden, die im Herbst einziehen = oft erstaunlich robust.
                                                                                                      • Frisch gepflanzte Gehölze sind empfindlicher als gut eingewachsene.
                                                                                                      • Eigene Winterhärtezone (USDA-Zone, 13 Stück) zu kennen, ist wichtig.
                                                                                                      • 1 bis 12: 1 extrem kalt (z.B. Sibirien), 12 tropisch (z.B. Singapur, Süd-Florida).
                                                                                                      • Je höher die Zahl, desto milder der Winter – desto empfindlichere Pflanzen überleben draußen.
                                                                                                      • Mitteleuropa i.d.R. Zone 6 bis 8.
                                                                                                      • Bayerischer Wald: 6b / Durchschn. Tiefsttemperatur: -20 bis -17 Grad C.
                                                                                                      • Oberrhein (Freiburg): 8b/ Durchschn. Tiefsttemperatur: -9 bis -6 Grad C
                                                                                                      • Durch Klimaerwärmung verschieben sich die Zonen messbar nach oben.
                                                                                                      • Wann legt man los mit dem Winterschutz?

                                                                                                        • Bloß nicht zu früh! Sonst verliert sich das natürliche Signal: Der Winter kommt!
                                                                                                        • Viele Pflanzen brauchen Kältereiz, um Stoffwechsel auf Wintermodus umzustellen.
                                                                                                        • Ausnahme: frostempfindliche mediterrane (Rosmarin, Feige,…) und frisch Gepflanztes.
                                                                                                        • Was eignet sich als Winterschutz? Reicht eine alte Decke?

                                                                                                          • Bitte nicht. Decken saugen sich voll, werden schwer, und darunter staut sich die Feuchtigkeit -> Fäulnis.
                                                                                                          • Besser: atmungsaktive Materialien wie Jute, Gartenvlies, Kokosmatten oder Tannenreisig.
                                                                                                          • Halten Wind und Frost ab, lassen aber Luft durch
                                                                                                          • Schafft klimatisches Polster, das die Temperatur um die Pflanze stabil hält.
                                                                                                          • Für den Boden: Mulchschicht aus Laub, Kompost oder Rinde.
                                                                                                          • Isoliert, hält die Wurzeln länger frostfrei und schützt vor schnellen Temperaturschwankungen.
                                                                                                          • Warum das wichtig ist? Ständiger Wechsel zwischen Frost und Tau stresst die Pflanzenzellen besonders.
                                                                                                          • Kannst du an einem Beispiel erklären, wie man für Winterschutz sorgt?

                                                                                                            • Klar. Beispiel Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus).
                                                                                                            • Sicher erst ab USDA-Zone 7 (bis – 17 Grad), z.B. Raum Kassel, Berlin.
                                                                                                            • 1. Boden mulchen mit Laub oder Kompost -> damit Wurzeln nicht schnell durchfrieren.
                                                                                                            • 2. Triebe schützen: Zweige locker in Jute oder Vlies einwickeln -> dämpft Frost, Wind, Sonne.
                                                                                                            • 3. Mit einer Schnur locker befestigen -> wegen Wind.
                                                                                                            • 4. Gießen nicht vergessen, vor allem an frostfreien, sonnigen Tagen.
                                                                                                            • Gießen im Winter?

                                                                                                              • Immergrüne wie Kirschlorbeer oder Rhododendron verdunsten auch im Winter Wasser.
                                                                                                              • Ist der Boden gefroren, kommt nichts nach – das nennt man Frosttrocknis.
                                                                                                              • Mehr dazu in unserer Podcastfolge „Frostschäden im Garten“.
                                                                                                              • Kann man Pflanzen irgendwie vorbereiten auf den Winter?

                                                                                                                • Ja, mit Kalium. Ist wie ein eingebautes Frostschutzmittel.
                                                                                                                • Stärkt die Zellwände
                                                                                                                • Reguliert den Wasserhaushalt
                                                                                                                • Macht die Pflanzenzellen frostresistenter.
                                                                                                                • Eine Gabe Azet KaliumDünger im Spätsommer oder Frühherbst – besonders bei empfindlichen Immergrünen.
                                                                                                                • Und diese weiße Farbe an den Baumstämmen – gegen was hilft die?

                                                                                                                  • Bio-Baumanstrich: wirkt wie ein Sonnenhut im Winter.
                                                                                                                  • Reflektiert das Licht, damit sich die Rinde bei Wintersonne nicht zu stark aufheizt.
                                                                                                                  • Wenn es nachts schnell abkühlt, würden sonst Spannungsrisse in der Rinde entstehen – vor allem bei jungen Bäumen.
                                                                                                                  • Anstrich schützt vor Frostrissen und vor Schädlingen, die sich in der Rinde einnisten könnten.
                                                                                                                  • Benutzt man vor allem bei Obstbäumen und Beerensträuchern.
                                                                                                                  • Gibt es Sachen, die man nicht machen sollte?

                                                                                                                    • Ja, zum Beispiel Pflanzen in Plastik einwickeln.
                                                                                                                    • Feuchtigkeit staut sich, tagsüber zu warm, nachts eiskalt -> purer Stress!
                                                                                                                    • Nicht zu gründlich aufräumen.
                                                                                                                    • Ein Haufen Laub oder ein lockerer Reisighaufen schützt nicht nur den Boden und ist ein wertvolles Winterquartier für Igel, Marienkäfer oder Spinnen.
                                                                                                                    • Winterschutz ist also auch ein kleiner Beitrag zur Artenvielfalt!
                                                                                                                    • Und was ist mit Kübelpflanzen?

                                                                                                                      • Sonderfall, weil die Wurzeln im Topf viel schneller durchfrieren.
                                                                                                                      • Thema für eine eigene Folge.
                                                                                                                      • Muss ich vor dem Winter etwas zurückschneiden?

                                                                                                                        • Nein
                                                                                                                        • Bei vielen Stauden besser erst im Frühling schneiden.
                                                                                                                        • Vertrocknete Stängel bieten Winterschutz für Insekten und sehen mit Raureif schön aus.
                                                                                                                        • Ausnahme: Krankes, Abgebrochenes oder sich reibende Triebe -> im Herbst entfernen.
                                                                                                                        • Und wann kommt der Winterschutz wieder runter?

                                                                                                                          • Sobald keine strengen Fröste mehr zu erwarten sind.
                                                                                                                          • Meist ab Ende März bis Mitte April, je nach Region.
                                                                                                                          • Bei längeren Warmluftphasen auch früher lüften, damit sich keine Feuchtigkeit staut.
                                                                                                                          • Fun Fact:

                                                                                                                            • Wusstest du, dass manche Pflanzen sich selbst schützen?
                                                                                                                            • Die Christrose zum Beispiel rollt bei Kälte einfach ihre Blätter ein. So verdunstet sie weniger Wasser. Wird’s wärmer, entrollt sie sich wieder und blüht weiter.
                                                                                                                            • Und: Auch Schnee schützt!
                                                                                                                            • Klingt paradox, aber unter einer dicken Schneedecke bleibt’s oft wärmer als in der Luft darüber. Für Pflanzen ist das wie ein kuscheliger Pullover – Isolierung deluxe, ganz ohne Aufwand.
                                                                                                                            • 3 Tipps

                                                                                                                              • Kalium macht Pflanzen winterfit
                                                                                                                              • Nicht jede Pflanze braucht Schutz, aber manche brauchen ihn unbedingt.
                                                                                                                              • Atmungsaktive Materialien verwenden.
                                                                                                                              • 23 min
                                                                                                                              • Blühwunder im Schatten
                                                                                                                                Unter Bäumen wächst bei dir genau gar nichts? Das muss nicht so bleiben. Wir haben blühende Vorschläge für dich!

                                                                                                                                Blühwunder im Schatten

                                                                                                                                Der Podcast für Garten-Nerds und Pflanzenfreunde und alle, die es noch werden wollen.

                                                                                                                                Eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                                                                                                                Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de

                                                                                                                                Es gibt viele Gärten, die sind total schön – bis auf diese eine Ecke. Unter der Hecke ist alles kahl, der Boden pickelhart, und an der Nordseite vom Haus wächst unter dem Dachüberstand auch nichts.

                                                                                                                                • Ah, die berühmte Todeszone!
                                                                                                                                • Gartenbereiche, in denen vermeintlich nichts wächst, gibt in fast jedem Garten – aber weißt du was?
                                                                                                                                • Sind gar keine Todeszonen! Auch da wachsen Pflanzen.
                                                                                                                                • Wo genau lauern diese Problemstellen im Garten?

                                                                                                                                  • Unter großen Bäumen, die das Wasser wegsaugen.
                                                                                                                                  • An der Nordseite des Hauses, wo die Sonne nie hinscheint.
                                                                                                                                  • Unter Dachüberständen und Balkonen – da regnet es einfach nie hin (Traufschatten).
                                                                                                                                  • Neben Hecken – die trinken alles weg.
                                                                                                                                  • Im Neubaugarten, wo der Boden oft so hart ist, dass du denkst, du hast eine Straße statt Erde.
                                                                                                                                  • Warum ist es da so schwer für Pflanzen?

                                                                                                                                    • Weil nichts von oben kommt: kein Regen, kein Licht.
                                                                                                                                    • Weil alles von unten genommen wird: Bäume und Hecken saugen Wasser und Nährstoffe weg.
                                                                                                                                    • Dazu räumen wir Menschen oft noch Laub weg (wäre nötig für Humusaufbau).
                                                                                                                                    • In Neubaugebieten ist der Boden hart wie Stein, weil Baufahrzeuge darüber gerollt sind.
                                                                                                                                    • In älteren Wohngegenden wurde einfach nie was für die Bodenverbesserung in solchen Zonen gemacht.
                                                                                                                                    • Lass uns praktisch werden. Wie heißen die kleinen Helden?

                                                                                                                                      • In der Natur sind das die, die im Lebensbereich „Gehölz trocken“ wachsen.
                                                                                                                                      • Elfenblume (Epimedium), Golderdbeere (Waldsteinia), Purpurglöckchen (Heuchera), Balkan-Storchschnabel (Geranium macorrhizum), Nieswurz (Helleborus), Bergenien, Immergrün (Vinca), Goldnessel (Lamiastrum), Efeu (Hedera), Japan-Segge (Carex morrowii), Wald-Marbel (Luzula)
                                                                                                                                      • Zwiebelblumen/Knollengewächse wie Schneeglöckchen (Galanthus), Winterlinge (Eranthis), Elfenkrokus (Crocus=, Buschwindröschen (Anemone), Lerchensporn (Corydalis).
                                                                                                                                      • Im dunklen Traufschatten braucht es richtige Helden:
                                                                                                                                      • Balkan-Storchschnabel (Geranium macorrhizum), Elfenblume (Epimedium), Carex-Arten (Seggen/Gräser), Immergrün (Vinca), Golderdbeere (Waldsteinia).
                                                                                                                                      • Tipp: Kletterpflanzen ohne Kletterhilfe können auch als Bodendecker wachsen (ok, es sind Gehölze…)
                                                                                                                                      • VOR den Traufschatten pflanzen
                                                                                                                                      • IN den Traufschatten wachsen lassen/lenken.
                                                                                                                                      • Beispiele: Wilder Wein (Parthenocissus), Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris), Efeu (Hedera)
                                                                                                                                      • Im Neudorff Pflanzenfinder gibt es noch viel mehr!
                                                                                                                                      • Welche Überlebensstrategien haben die Pflanzen entwickelt?

                                                                                                                                        • In der Sonne wären es an trockenen Stellen Sukkulenten mit fleischigen, kleinen Blättern.
                                                                                                                                        • Funktioniert im Schatten nicht. Deshalb andere Strategien:
                                                                                                                                        • Große Blätter fangen mehr Licht ein.
                                                                                                                                        • Ledrige Blätter verringern die Verdunstung.
                                                                                                                                        • Tiefreichende oder weit verzweigte Wurzelsysteme suchen Wasser weitflächig.
                                                                                                                                        • Blühzeitpunkt im Frühjahr, bevor die Bäume Blätter bekommen, verschafft mehr Licht.
                                                                                                                                        • Bilden von Speicherorganen wie Zwiebeln, Speicherwurzeln und Knollen sichert Überleben.
                                                                                                                                        • Laubaufwurf in Trockenperioden spart Ressourcen.
                                                                                                                                        • Geringer Nährstoffbedarf.
                                                                                                                                        • Und: Sie arbeiten besonders gerne mit Pilzen zusammen (Mycorrhiza)
                                                                                                                                        • Pilze erhöhen Trockenheitstoleranz, indem sie Wasseraufnahme steigern und Wurzelbildung anregen.
                                                                                                                                        • Kann man selbst hinzugeben: Neudorff Wurzelstark, natürlicher Wurzelaktivator mit Mycorrhiza-Pilzen.
                                                                                                                                        • Was kann man noch selbst tun, um den Stauden im trockenen Schatten zu helfen?

                                                                                                                                          • Laub nicht wegkehren - Humus hilft!
                                                                                                                                          • Speichert viel Wasser und hält dadurch länger Feuchtigkeit.
                                                                                                                                          • Verbessert Bodenstruktur
                                                                                                                                          • Erhöht Nährstoffverfügbarkeit.
                                                                                                                                          • Tipp: einen Palettenrahmen auf den Boden setzen und mit Erde füllen (torffreie Neudorff PflanzErde) – hat den Effekt eines kleinen Hochbeets und macht es viel leichter zu pflanzen.
                                                                                                                                          • Wie pflanzt man Stauden an problematischen Standorten?

                                                                                                                                            • Boden locker machen (umgraben geht meistens eh nicht), einfach ein bisschen aufkratzen.
                                                                                                                                            • Eine Schicht Kompost darauf geben oder torffreie Neudorff PflanzErde mit Mikroorganismen für schnelles Einwurzeln.
                                                                                                                                            • Durchdringend angießen.
                                                                                                                                            • Bis sie gut eingewurzelt sind, brauchen die Pflanzen regelmäßig Wasser (10 l pro Gabe und qm).
                                                                                                                                            • Am besten im Herbst pflanzen – da ist die Konkurrenz von Bäumen kleiner (wenig Wasser- und Nährstoffkonkurrenz).
                                                                                                                                            • Tiefwurzler wie Kiefer, Vogelbeere, Eibe, Berberitze holen Wasser und Nährstoff aus tiefen Schichten = leichter zu unterpflanzen.
                                                                                                                                            • Unter/an Flachwurzlern wie Birke, Ahorn, Fichte, Thuja, Liguster herrscht großer Wurzeldruck und Kampf um die Nährstoffe in den oberen Bodenschichten.
                                                                                                                                            • Muss man Stauden im trockenen Schatten viel pflegen?

                                                                                                                                              • Überraschung: Nein!
                                                                                                                                              • Wenn die Pflanzen erstmal angewachsen sind, musst man fast nichts mehr machen.
                                                                                                                                              • Einmal in der Woche gießen, wenn’s richtig staubtrocken ist, reicht.
                                                                                                                                              • Einmal im Jahr eventuell Rückschnitt.
                                                                                                                                              • Zurückhaltend düngen mit Azet StaudenDünger im Frühjahr, wenn die Stauden austreiben. Langzeitwirkung, Mycorrhiza.
                                                                                                                                              • Im Vergleich: Ein buntes Blumenbeet mit Prachtstauden braucht 20 Minuten Pflege pro Quadratmeter im Jahr – die Schattenecke nur 1 bis 2 Minuten.
                                                                                                                                              • Wie wird die Todeszone zum Hingucker?

                                                                                                                                                • Struktur durch Pflanzen in verschiedenen Höhen
                                                                                                                                                • Blattschmuckpflanzen kombinieren
                                                                                                                                                • Frühjahrsaspekt betonen
                                                                                                                                                • Lücken mit natürlicher Deko kaschieren (Steine, Totholz, Sitzbank)
                                                                                                                                                • Lohnt sich der Aufwand überhaupt?

                                                                                                                                                  • Auf jeden Fall!
                                                                                                                                                  • Fördert Artenvielfalt.
                                                                                                                                                  • Verbessert die Luft.
                                                                                                                                                  • Verhindert Erosion.
                                                                                                                                                  • Macht weniger Arbeit als eine Schotterfläche.
                                                                                                                                                  • Lohnt sich der Aufwand speziell für Insekten?

                                                                                                                                                    • Ja, viele Insekten nutzen auch schattige Bereiche.
                                                                                                                                                    • Manche Wildbienen nisten gerne in Totholz, das im Schatten liegt.
                                                                                                                                                    • Schlupfwespen, Florfliegen und andere Nützlinge suchen Deckung und Überwinterungsplätze im Schatten.
                                                                                                                                                    • Letzte Frage: Stimmt es, dass unter einem Walnussbaum nichts wächst?

                                                                                                                                                      • Stimmt nicht so ganz.
                                                                                                                                                      • Problem 1: das Wurzelsystem
                                                                                                                                                      • Walnuss = großer Baum mit starken Wurzeln
                                                                                                                                                      • Zieht viel Wasser.
                                                                                                                                                      • Lösung: Rhizombildende Pflanzen wie Balkan-Storchschnabel suchen sich selbst die Lücken im Wurzelgeflecht.
                                                                                                                                                      • Problem 2: die Blätter.
                                                                                                                                                      • Sind sehr dick und brauchen lange zum Verrotten.
                                                                                                                                                      • Lösung: Laub häckseln und liegen lassen.
                                                                                                                                                      • Problem 3: Walnussbaum gibt an Wurzeln den Stoff „Juglon“ ab.
                                                                                                                                                      • Soll das Wachstum anderer Pflanzen hemmen.
                                                                                                                                                      • Lösung: Nicht alle Pflanzen sind gleich empfindlich. Ausprobieren. Was bleibt, ist stark genug bleibt
                                                                                                                                                      • Das war echt spannend! Danke dir!

                                                                                                                                                        • Und denk dran: Jede Ecke im Garten kann schön werden – man muss nur wissen, wie!
                                                                                                                                                        • 3 Tipps:

                                                                                                                                                          • Laub ist Gold – nicht wegräumen!
                                                                                                                                                          • Die richtigen Helden auswählen.
                                                                                                                                                          • Herbstzeit ist Pflanzzeit.
                                                                                                                                                          • 23 min
                                                                                                                                                          • Bäume für kleine Gärten
                                                                                                                                                            Dein Garten ist zu klein für einen Baum? Denkst du! Wir haben da ein paar Vorschläge.

                                                                                                                                                            Bäume für kleine Gärten

                                                                                                                                                            Der Podcast für Garten-Nerds und Pflanzenfreunde und alle, die es noch werden wollen.

                                                                                                                                                            Eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                                                                                                                                            Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de

                                                                                                                                                            Ich sag’s ganz ehrlich – ich dachte immer: Bäume? Das ist was für Parks. Oder mindestens für Leute mit drei Garagen. Aber anscheinend geht’s auch kleiner. Ich habe Fragen – und Sabine hat hoffentlich Antworten.

                                                                                                                                                            • Die Wahrheit ist: Ein kleiner Baum kann ganz schön groß rauskommen – im besten Sinne.
                                                                                                                                                            • Geht nicht um Höhe, sondern um Wirkung.
                                                                                                                                                            • Gut gewählter Baum ist wie ein Möbelstück im Garten.
                                                                                                                                                            • Gibt Struktur, spendet Schatten, zieht Blicke auf sich – auch wenn er nur drei oder vier Meter hoch ist.
                                                                                                                                                            • Viele dieser „Kleinen“ haben es in sich – mit Blüten, Farben, Früchten oder einer tollen Form.
                                                                                                                                                            • Okay, stopp! Erstmal ganz einfach: Was ist eigentlich ein kleiner Garten? Also… wie klein ist klein?

                                                                                                                                                              • Kleiner Garten = 50–200 qm.
                                                                                                                                                              • Oft kein Platz für große Wurzeln oder ausladende Kronen.
                                                                                                                                                              • Wichtig bei der Baumwahl: wenig Schattenwurf, kein Stress mit Nachbarn.
                                                                                                                                                              • Gut geeignet: schmale oder kugelige Kronen und langsam wachsende Arten.
                                                                                                                                                              • Aber wie soll ich mich da entscheiden? Baum ist Baum, oder?

                                                                                                                                                                • Willst du Blüten? Willst du Herbstfarbe? Früchte? Schatten? Willst du Bienen was bieten oder Hauptsache pflegeleicht?
                                                                                                                                                                • Gibt’s nicht so einen Baum, der alles kann? So einen Chuck Norris unter den Bäumen?

                                                                                                                                                                  • Gibt’s! Die Weidenblättrige Hänge-Wildbirne als Kopfveredelung (Pyrus salicifolia 'Pendula')zum Beispiel.
                                                                                                                                                                  • Wird 4-7 m hoch (2 Stockwerke) und 3-4 m breit (weniger als ein normales Auto lang).
                                                                                                                                                                  • Wächst langsam, hat hängende Zweige.
                                                                                                                                                                  • Laub sieht aus wie das von einer Olive; schöne Herbstfärbung.
                                                                                                                                                                  • Im Frühjahr weiße Blüten, die sogar leicht duften; gut für Insekten.
                                                                                                                                                                  • Früchte ungenießbar für Menschen, aber attraktiv für Vögel.
                                                                                                                                                                  • Hitzeverträglich, trockenresistent, stadtklimafest.
                                                                                                                                                                  • Einziger Nachteil: bedornte Triebe.
                                                                                                                                                                  • Okay, klingt gut. Aber was ist, wenn ich was Exotisches will? Ist das erlaubt, oder reißt mich dann die Insektenpolizei in Stücke?

                                                                                                                                                                    • Solange du’s nicht übertreibst, und es keine invasive Art ist – kein Problem. „Ausländische“ Bäume vertragen unser extremer werdendes Klima sowieso teilweise besser. Leider.
                                                                                                                                                                    • Japanischer Ahorn (Acer palmatum, O-Asien) oder Amberbaum (Liquidamber „Gumball“, N-Amerika) – bleiben klein, machen im Herbst tolle Farben.
                                                                                                                                                                    • Zierkirsche ist ja auch eher ein Strauch…

                                                                                                                                                                      Ich hab ewig gesucht. Viele Sträucher kann man auch als Baum erziehen. Die Magnolie ist so ein Fall… einverstanden?

                                                                                                                                                                      • Magnolien sind z.B. hübsch, bietet aber wenig für Insekten.
                                                                                                                                                                      • Auch Groß-Bonsais bieten Insekten weniger als andere Bäume.
                                                                                                                                                                      • Lösung: Umfeld mit heimischen Stauden aufwerten.
                                                                                                                                                                      • Das klingt machbar. Gibt’s so was wie kleine Anfängerbäume? Top-5

                                                                                                                                                                        • Zierapfel (Malus „Everest“ oder „Red Sentinel“)

                                                                                                                                                                        • Wuchs: kompakt, kugelige Krone, 3 bis 5 m.

                                                                                                                                                                        • Weiße oder rosa Blüten im Frühjahr, kleine Früchte bis in den Winter (Vogelfutter!).

                                                                                                                                                                        • Kaum Schnitt nötig, absoluter Insektenmagnet.

                                                                                                                                                                        • Herzwurzler (Wurzelwerk wächst in die Tiefe und in die Breite).

                                                                                                                                                                        • Wächst auch im Kübel, alle 2-3 Jahre umtopfen; wässern nicht vergessen.

                                                                                                                                                                        • Kugel-Ahorn (Acer platanoides „Globosum“)

                                                                                                                                                                        • Wuchs: von Natur aus kugelförmige Krone, Höhe und Breite ca. 6 m.

                                                                                                                                                                        • Jährlich zurückschneiden.

                                                                                                                                                                        • Passt überall hin.

                                                                                                                                                                        • Robust und winterhart.

                                                                                                                                                                        • Dichtes Geäst, guter Nistplatz für Vögel.

                                                                                                                                                                        • Herzwurzler (Wurzelwerk wächst in die Tiefe und in die Breite).

                                                                                                                                                                        • Super für Insekten, viel Nektar, eine der ersten Nektarquellen des Jahres.

                                                                                                                                                                        • Kugel-Trompetenbaum (Catalpa bignonioides „Nana“)

                                                                                                                                                                        • Wuchs: Wie gemalt, kurzer Stamm, darüber perfekte Kugelkrone mit großen Blättern

                                                                                                                                                                        • Krone bietet Vögeln Schutz.

                                                                                                                                                                        • Bleibt bei 4 bis 6 m Höhe und Breite.

                                                                                                                                                                        • Jährlicher Rückschnitt.

                                                                                                                                                                        • Flachwurzler.

                                                                                                                                                                        • Geht auch in sehr großen Kübeln, wässern nicht vergessen.

                                                                                                                                                                        • Säulen-Hainbuche (Carpinus betulus „Frans Fontaine“)

                                                                                                                                                                        • Wächst schlank, bis 6 m hoch, aber nur 2-4 m breit.

                                                                                                                                                                        • Bleibt in Form, heimisch -> ökologisch top!.

                                                                                                                                                                        • Null Drama bei der Pflege; man kann sie schneiden, muss aber nicht.

                                                                                                                                                                        • Blätter bleiben z.T- über den Winter haften -> Struktur.

                                                                                                                                                                        • Sehr insektenfreundlich, Vogelschutzgehölz.

                                                                                                                                                                        • Herzwurzler.

                                                                                                                                                                        • Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii)

                                                                                                                                                                        • Wuchs: locker, mehrstämmig, bis 4 m hoch (ist mehr ein Strauch, aber trotzdem top!)

                                                                                                                                                                        • Blüht im Frühling wie wild, essbare Beeren, hübsche Herbstfärbung.

                                                                                                                                                                        • Sonne bis Halbschatten.

                                                                                                                                                                        • Herzwurzler, macht auch Ausläufer, deshalb Abstand zu Wegen halten.

                                                                                                                                                                        • Kübelbäume brauchen gute Drainage, hochwertige Kübelpflanzenerde und im Frühjahr organischen Dünger.

                                                                                                                                                                        • Im Winter bei starkem Frost gut einpacken oder geschützt stellen (siehe Podcast „Frostschäden im Winter).

                                                                                                                                                                        • Und wie sieht’s mit Pflege aus?

                                                                                                                                                                          • Viele kleine Bäume brauchen kaum Schnitt.
                                                                                                                                                                          • Lieber natürlich wachsen lassen.
                                                                                                                                                                          • Jungbaum braucht anfangs Wasser und Stütze.
                                                                                                                                                                          • Düngen im Frühjahr mit organischem Dünger (z. B. Azet Baum-, Strauch- und Heckendünger).
                                                                                                                                                                          • Im Herbst: mulchen, Laub liegen lassen – gut für Boden und Tiere.
                                                                                                                                                                          • Wie pflanzt man einen Baum richtig ein?

                                                                                                                                                                            • Beste Pflanzzeit: Herbst (Oktober/November) oder zeitiges Frühjahr.
                                                                                                                                                                            • Pflanzloch ausheben: doppelt so breit und tief wie der Wurzelballen; Boden am Grund lockern.
                                                                                                                                                                            • Erde verbessern: ausgehobene Erde mit torffreier Pflanzerde mischen (z. B. NeudoHum UniversalErde).
                                                                                                                                                                            • Baum einsetzen: Wurzelballen auf Bodenniveau setzen, mit Erde auffüllen, leicht andrücken.
                                                                                                                                                                            • Wichtig: Es gibt zwei Formen von Jungbäumen – wurzelnackt (ohne Erde) und im Container (mit Topfballen).
                                                                                                                                                                            • Wurzelnackte Bäume pflanzt man am besten im Herbst oder sehr zeitigen Frühjahr; sie müssen vor dem Pflanzen mehrere Stunden in Wasser gestellt werden.
                                                                                                                                                                            • Containerbäume kann man fast das ganze Jahr über pflanzen (außer bei Frost), sie wachsen oft schneller an.
                                                                                                                                                                            • Organisch Düngen: beim Pflanzen z. B. Azet Baum-, Strauch- & HeckenDünger einarbeiten (ca. 50 g).
                                                                                                                                                                            • Gründlich angießen: um Bodenhohlräume zu schließen und den Wurzelkontakt zu sichern.
                                                                                                                                                                            • Anbinden (falls nötig): mit Pfahl und weichem Band stabilisieren (z. B. bei windiger Lage).
                                                                                                                                                                            • Mulchen: z. B. mit Rindenmulch oder Kompost – schützt vor Austrocknung & Unkraut.
                                                                                                                                                                            • Fällt dir noch was ein, was wichtig ist?

                                                                                                                                                                              • Bäume brauchen Platz. Nicht nur nach oben, sondern auch zur Seite – und nach unten.
                                                                                                                                                                              • Mindestens zwei Meter Abstand zur Hauswand, damit die Wurzeln sich ausbreiten können
                                                                                                                                                                              • Zur Grundstücksgrenze gilt meistens: mindestens 1,5 Meter bei kleinen Bäumen.
                                                                                                                                                                              • Landesrecht – und manchmal auch Nachbarschaftssache. Also: im Zweifel vorher schlau machen oder einfach nett fragen.
                                                                                                                                                                              • Auch der Wurzeltyp ist wichtig:
                                                                                                                                                                              • Flachwurzler wie Zierkirsche oder Ahorn können Pflaster anheben
                                                                                                                                                                              • Tiefwurzler wie die Hainbuche sind da entspannter.
                                                                                                                                                                              • Felsenbirne: Mischtyp – unkompliziert.
                                                                                                                                                                              • 3 Tipps

                                                                                                                                                                                • Auch ein kleiner Garten hat einen Baum verdient
                                                                                                                                                                                • Standort schlägt Wunschliste
                                                                                                                                                                                • Wurzeltyp beachten
                                                                                                                                                                                • 19 min
                                                                                                                                                                                • Clematis schneiden - aber wie?
                                                                                                                                                                                  Eine der schönsten Kletterpflanzen ist die Clematis. Wer weiß, wie man sie schneidet, hat länger was von ihr.

                                                                                                                                                                                  Clematis schneiden

                                                                                                                                                                                  Der Podcast für Garten-Nerds und Pflanzenfreunde und alle, die es noch werden wollen.

                                                                                                                                                                                  Eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                                                                                                                                                                  Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de

                                                                                                                                                                                  Was genau ist eine Clematis – und warum wachsen die manchmal wie verrückt über alles, was sie erreichen können?

                                                                                                                                                                                  • Clematis = mehrjährige Kletterpflanze, auch „Waldrebe“ genannt.
                                                                                                                                                                                  • Liebt es, sich irgendwo hochzuranken – an Kletterhilfen Zäunen, Hütten, sogar Bäumen.
                                                                                                                                                                                  • Wenn man sie nicht schneidet, tobt sie sich so richtig aus.
                                                                                                                                                                                  • Dann sieht der Garten aus wie Dschungel. Kann man die jetzt einfach runterschneiden oder ist es eher wie beim Friseur: „Einmal Spitzen bitte“?

                                                                                                                                                                                    • Kommt drauf an, wann und wie deine Clematis blüht.
                                                                                                                                                                                    • Gibt drei Schnittgruppen.
                                                                                                                                                                                    • Gruppe 1: kaum schneiden
                                                                                                                                                                                    • Gruppe 2: halb schneiden
                                                                                                                                                                                    • Gruppe 3: richtig viel schneiden
                                                                                                                                                                                    • Wie findet man raus, welche Gruppe man hat?

                                                                                                                                                                                      • Ein Jahr lang beobachten, wann die Clematis blüht.
                                                                                                                                                                                      • Frühling? Sommer? Zweimal?
                                                                                                                                                                                      • Was ist wenn die Clematis schon blüht, während ich noch eine dicke Jacke trage?

                                                                                                                                                                                        • Gehört sie wahrscheinlich zu Gruppe 1.
                                                                                                                                                                                        • Gruppe 1 blüht im Frühling, z. B.
                                                                                                                                                                                        • Berg-Waldrebe (Clematis montana) –wild wie ein Teenie.
                                                                                                                                                                                        • Alpen-Waldrebe (Clematis alpina) – wie zarte Glöckchen.
                                                                                                                                                                                        • Blüht am alten Holz vom letzten Jahr.
                                                                                                                                                                                        • Nach der Blüte nicht oder nur leicht schneiden, sonst gibt's nächstes Jahr nix zu sehen.
                                                                                                                                                                                        • Okay. Frühblüher = zickig beim Schnitt. Nur vorsichtig ran! Und was ist mit der, die im Mai blüht… und dann nochmal später?

                                                                                                                                                                                          • Das ist Gruppe 2 –sind fleißig und blühen zweimal (Mai/August)
                                                                                                                                                                                          • Erst am alten Holz, dann am neuen.
                                                                                                                                                                                          • häufig große Blüten
                                                                                                                                                                                          • Klassiker: „Nelly Moser“ – rosa mit Streifen oder „The President“ – violett und elegant.
                                                                                                                                                                                          • Beim Schnitt kommt’s drauf an, was du erreichen willst.
                                                                                                                                                                                          • Triebe nur 20 cm kürzen im November/Dezember = üppiger Frühjahrsflor, aber Pflanze kann von unten verkahlen
                                                                                                                                                                                          • Triebe stärker kürzen: Blüte im Frühjahr fällt aus/weniger, aber Pflanzen vergreisen weniger.
                                                                                                                                                                                          • Die meisten schneiden im Frühjahr auf etwa 50–100 cm zurück. Dann blühen sie wieder schön oben und unten.
                                                                                                                                                                                          • Und wenn die Clematis erst im Juli loslegt?

                                                                                                                                                                                            • Sommerblüherin, Gruppe 3.
                                                                                                                                                                                            • Blüht nur am frischen Austrieb.
                                                                                                                                                                                            • Im Spätwinter (bevor der neue Austrieb beginnt) ganz mutig runterschneiden – auf 30 bis 50 cm.
                                                                                                                                                                                            • Sonst werden die Triebe dünn und bilden immer weniger Blüten
                                                                                                                                                                                            • So richtig krass Runterschneiden?!

                                                                                                                                                                                              • Ja! Die freuen sich darüber.
                                                                                                                                                                                              • Typische Sorten: Polish Spirit (dunkelviolett) oder Madame Julia Correvon (himbeerrote Blüten).
                                                                                                                                                                                              • Gruppe-3-Clematis sind wie Teenager mit viel Energie: Die wollen was Neues anfangen, nicht am alten Zeug rumhängen.
                                                                                                                                                                                              • Frühling = Vorsicht beim Schneiden, Frühling & Sommer = Mittel, nur Sommer = Mut zur Schere! Hab ich’s?

                                                                                                                                                                                                • Genau! Und wenn du’s nicht weißt, hilft Beobachten:
                                                                                                                                                                                                • Wann blüht sie – und wo?
                                                                                                                                                                                                • Unten, oben, mehrmals?
                                                                                                                                                                                                • Clematis schneiden ist wie Zähneputzen: Am Anfang denkt man „och nö“, aber wenn man’s regelmäßig macht, strahlt sie wieder. Die Clematis merkt’s und bedankt sich – mit vielen, vielen Blüten.
                                                                                                                                                                                                • Dünger brauchen Clematis bestimmt auch, wenn die so stark wachsen und blühen.

                                                                                                                                                                                                  • Stimmt. Clematis = hungrige Pflanzen – vor allem, wenn sie viel blühen sollen.
                                                                                                                                                                                                  • Im Frühling düngen, wenn sie austreiben – also ab März.
                                                                                                                                                                                                  • Organischer Azet RosenDünger oder Azet StaudenDünger.
                                                                                                                                                                                                  • Gibt die Nährstoffe langsam ab und ist gut für Bodenleben und Wurzeln.
                                                                                                                                                                                                  • Eine Gabe im Frühjahr reicht, bei schwachem Wuchs kannst du im Juni nochmal leicht nachdüngen.
                                                                                                                                                                                                  • Und welches Werkzeug brauch ich zum Schneiden? Eine Heckenschere?

                                                                                                                                                                                                    • Besser nicht.
                                                                                                                                                                                                    • Scharfe Gartenschere reicht.
                                                                                                                                                                                                    • Bei älteren Pflanzen: eventuell Handschuhe (Triebe können drahtig werden).
                                                                                                                                                                                                    • Was ist mit dem Beet. Der Fuß der Clematis soll immer im Schatten liegen, heißt es. Stimmt das?

                                                                                                                                                                                                      • Die Idee dahinter: Die Clematis liebt Sonne im Gesicht – aber Schatten an den Füßen.
                                                                                                                                                                                                      • Regel stammt aus der Beobachtung.
                                                                                                                                                                                                      • In der Natur wachsen viele Clematis am Waldrand = also im Halbschatten, Triebe strecken sich ins Licht.
                                                                                                                                                                                                      • Daraus hat sich diese Faustregel entwickelt.
                                                                                                                                                                                                      • Gibt es Forschung, die das stützt?

                                                                                                                                                                                                        • Nicht wirklich.
                                                                                                                                                                                                        • Keine Studien, die sagen: „Clematis muss im Schatten wurzeln, sonst geht sie ein.“
                                                                                                                                                                                                        • Ist mehr eine Beobachtungstradition als eine wissenschaftlich belegte Notwendigkeit.
                                                                                                                                                                                                        • Also eher so was wie: „Hat sich bewährt“?

                                                                                                                                                                                                          • Genau. Tatsächlich gibt es eine interessante Gegenstimme.
                                                                                                                                                                                                          • Robert Pavlis, kanadischer Gartenautor und Betreiber von gardenmyths.com .
                                                                                                                                                                                                          • Seine Meinung: Clematis-Wurzeln brauchen keine künstliche Kühlung.
                                                                                                                                                                                                          • Er beobachtet, dass Clematis in Gärtnereien in schwarzen Plastiktöpfen – in voller Sonne – wunderbar wachsen.
                                                                                                                                                                                                          • Wenn der „kühle Fuß“ wirklich nötig wäre, wären die längst eingegangen.
                                                                                                                                                                                                          • Außerdem warnt er davor, die Wurzeln mit Bodendeckern zu beschatten (Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe).
                                                                                                                                                                                                          • Seine Empfehlung: Clematis tief pflanzen, Boden mit Mulch schützen
                                                                                                                                                                                                          • Sind Clematis gut für Insekten und naturnahe Gärten?

                                                                                                                                                                                                            • Kommt auf Sorte an.

                                                                                                                                                                                                            • Gefüllte Clematis, vor allem viele großblumige Hybriden, sind für Insekten wenig interessant (wenig oder gar keinen Nektar).

                                                                                                                                                                                                            • Einfach blühende Arten wie Clematis viticella (Schnittgruppe 3 – im Frühjahr kräftig zurückschneiden), Clematis alpina (Schnittgruppe 1 – nach der Blüte auslichten) oder Clematis integrifolia (Schnittgruppe 3 – im Frühjahr kräftig zurückschneiden; „Stauden-Clematis“) sind da viel besser.

                                                                                                                                                                                                            • Werden von Wildbienen, Hummeln und Käfern besucht.

                                                                                                                                                                                                            • Besonders naturnah: heimische Clematis vitalba „Waldrebe“.

                                                                                                                                                                                                            • Wächst wild an Waldrändern, blüht spät im Jahr, gute Pollenquelle für Insekten im Spätsommer.

                                                                                                                                                                                                            • Nach der Blüte bleiben die Samenstände zurück – wie kleine silberne Wuschelköpfe.

                                                                                                                                                                                                            • Kann man trocknen und für Deko verwenden.

                                                                                                                                                                                                            • Kann man aus den langen Trieben auch was basteln?

                                                                                                                                                                                                              • Klar. Nicht wegwerfen!
                                                                                                                                                                                                              • Frisch mehrere Triebe locker zu einem Ring winden und trocknen lassen.
                                                                                                                                                                                                              • Hält jahrelang und lässt sich immer wieder saisonal dekorieren.
                                                                                                                                                                                                              • 3 Tipps:

                                                                                                                                                                                                                • Gruppe 1 – wenig schneiden, Gruppe 2 – halb schneiden, Gruppe 3 – viel schneiden
                                                                                                                                                                                                                • Wurzelbereich mit Mulch schützen
                                                                                                                                                                                                                • Für kräftigen Wuchs und üppige Blüte im Frühjahr düngen mit Azet RosenDünger oder Azet StaudenDünger
                                                                                                                                                                                                                • 16 min
                                                                                                                                                                                                                • Obst mal anders
                                                                                                                                                                                                                  Keine Lust auf Äpfel? Wir haben ein paar ausgefallene Obstarten für deinen Garten

                                                                                                                                                                                                                  Ausgefallenes Obst, das (fast) von selbst wächst

                                                                                                                                                                                                                  Eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                                                                                                                                                                                                  Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de

                                                                                                                                                                                                                  Erdbeeren, Äpfel, Johannisbeeren … kenn ich alles. Wenn ich was pflanze, will ich was Besonderes!

                                                                                                                                                                                                                  Dann bist du heute genau richtig. Wir stellen Obstarten vor, die du nicht an jeder Ecke findest, aber trotzdem superleicht im Garten wachsen.

                                                                                                                                                                                                                  Also kein Tropenhaus und kein grüner Daumen nötig?

                                                                                                                                                                                                                  Ganz genau. Die Pflanzen sind robust, winterhart – und das Beste: Du kannst sie naschen, ohne dass du gleich Marmelade einkochen musst.

                                                                                                                                                                                                                  Klingt gut! Dann her mit den Geheimtipps.

                                                                                                                                                                                                                  • Maibeere (Lonicera caerulea var. kamtschatica)
                                                                                                                                                                                                                  • Blaue Beeren wie längliche Heidelbeeren.
                                                                                                                                                                                                                  • Geschmack: wie Heidelbeere mit leichter Zitrusnote.
                                                                                                                                                                                                                  • Blüht schon im März, gut für Bienen.
                                                                                                                                                                                                                  • Ernte schon im Mai (vor Erdbeeren und allem anderen).
                                                                                                                                                                                                                  • Sehr frosthart, trockenheitstolerant, wird nicht hoch – ideal für kleine Gärten.
                                                                                                                                                                                                                  • Zwei Sorten pflanzen für gute Bestäubung und mehr Ernte.
                                                                                                                                                                                                                  • Standort: sonnig bis halbschattig.
                                                                                                                                                                                                                  • Anspruchslos bzgl. Boden (gerne humos) – wächst sogar in der Nähe von Hecken.
                                                                                                                                                                                                                  • Pflanzabstand ca. 1,5 Meter, buschiger Wuchs.
                                                                                                                                                                                                                  • Das Schöne: brauchen kaum Pflege, fast so anspruchslos wie Giersch ;-)
                                                                                                                                                                                                                  • Nach der Ernte auslichten, vor dem Austrieb Kompost ausbringen.
                                                                                                                                                                                                                  • Weil die Früchte weich und empfindlich sind, gibt’s die kaum im Supermarkt. Selbst anbauen lohnt sich also richtig.
                                                                                                                                                                                                                  • Fun Fact: Der Saft färbt Joghurt herrlich purpurrot.
                                                                                                                                                                                                                  • Hört sich an, als ob man gut ein Frühstücksdate mit der Maibeere haben könnte. Was noch?

                                                                                                                                                                                                                    • Japanische Weinbeere (Rubus phoenicolasius)
                                                                                                                                                                                                                    • Sieht aus wie orangerote Himbeere mit Glitzerfell.
                                                                                                                                                                                                                    • Blüte Mai/Juni (sehr bienenfreundlich), Ernte ab Juli bis September.
                                                                                                                                                                                                                    • Früchte süß, aromatisch, direkt essbar.
                                                                                                                                                                                                                    • Braucht ein Spalier oder einen Zaun.
                                                                                                                                                                                                                    • Ruten bilden im ersten Jahr nur Blätter, im zweiten Jahr Blüten und Früchte.
                                                                                                                                                                                                                    • Triebe, die gefruchtet haben, sterben ab -> nach der Ernte alte Ruten rausschneiden, fertig.
                                                                                                                                                                                                                    • Boden muss feucht bleiben -> Stroh oder Mulch ausbreiten.
                                                                                                                                                                                                                    • Man muss ein bisschen aufpassen – sie wächst gerne wild drauflos. Da merkt man die Verwandschaft zur Brombeere. Aber mit einem Spalier oder Zaun hat man sie gut im Griff. Und der Anblick! Die roten, klebrigen Triebe mit den Drüsenhaaren glitzern im Sonnenlicht – fast wie mit Zauberpulver bestreut..
                                                                                                                                                                                                                    • Ich seh’s quasi vor mir. Kennst du noch ein malerisches, ausgefallenes Obst?

                                                                                                                                                                                                                      • Felsenbirne (Amelanchier spp.)
                                                                                                                                                                                                                      • „Mehrjahreszeitengehölz“: Blüte im Frühling, Beeren im Sommer, Herbstlaub, hübscher, schirmförmiger Wuchs; auch schön für Vorgarten oder Kübel.
                                                                                                                                                                                                                      • Geschmack: süß, leicht mandelig – wie Rosinen frisch vom Strauch.
                                                                                                                                                                                                                      • Kein Schnitt nötig, sehr robust.
                                                                                                                                                                                                                      • Fruchtsorten: ‘Prince William’ (Amelanchier canadensis) oder ‘Smokey’ (Amelanchier alnifolia).
                                                                                                                                                                                                                      • Vögel lieben sie ebenfalls – wer selbst ernten will, sollte schnell sein oder ein Netz nutzen.
                                                                                                                                                                                                                      • Ich hab gelesen, dass die Felsenbirne auch heiße Sommer gut wegsteckt. Klingt nach der perfekten Pflanze für Klimawandel-Gärten.

                                                                                                                                                                                                                        • Absolut. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall.
                                                                                                                                                                                                                        • Was empfiehlst du noch?

                                                                                                                                                                                                                          • Taybeere (Rubus fruticosus x idaeus)
                                                                                                                                                                                                                          • Kreuzung aus Himbeere und Brombeere.
                                                                                                                                                                                                                          • Blüht im Mai/Juni und fruchtet ab Juli bis in den Herbst.
                                                                                                                                                                                                                          • Große, dunkle Früchte mit sattem Aroma – perfekt für Kuchen oder direkt vom Strauch.
                                                                                                                                                                                                                          • Trägt zuverlässig, aber braucht Platz, ein stabiles Spalier und genügend Feuchtigkeit
                                                                                                                                                                                                                          • Schnitt:
                                                                                                                                                                                                                          • Im Frühjahr abgeerntete Ruten bodennah entfernen.
                                                                                                                                                                                                                          • Im Sommer Seitentriebe neuer Triebe auf zwei Augen einkürzen.
                                                                                                                                                                                                                          • Fruchtet im nächsten Jahr (an einjährigen Trieben).
                                                                                                                                                                                                                          • Standort sonnig, Boden nahrhaft –gern mit etwas Kompost oder NeudoHum BeerenobstErde starten.
                                                                                                                                                                                                                          • Die Taybeere ist ein echter Kraftprotz – aber sie braucht ein bisschen Raum. Wer ihr Platz gibt, wird mit richtig dicken Früchten belohnt. Und sie ist weniger kratzbürstig als viele Brombeeren.
                                                                                                                                                                                                                          • Verletzungsfrei ernten – wenn das nichts ist!

                                                                                                                                                                                                                            • Wenn dir das wichtig ist, magst du bestimmt auch meinen letzten Tipp:
                                                                                                                                                                                                                            • Mispel (Mespilus germanica)
                                                                                                                                                                                                                            • Die Mispel ist die schrullige Tante unter den Obstgehölzen – ungewöhnlich, aber mit echtem Charakter. Eine wahre Delikatesse.
                                                                                                                                                                                                                            • Früchte sehen schräg aus, schmecken nach Frost wie Apfelmus mit Karamellnote.
                                                                                                                                                                                                                              1. Trägt regelmäßig, kaum Schädlinge oder Pflegebedarf.
                                                                                                                                                                                                                              2. Kein Schnitt, kein Stress – einfach wachsen lassen.
                                                                                                                                                                                                                              3. Ideal für naturnahe Gärten (Bienennahrung) und als Solitärbaum.
                                                                                                                                                                                                                              4. Windgeschützter Standort wäre gut.
                                                                                                                                                                                                                              5. Früchte muss man nach der Ernte nachreifen lassen, bis sie weich werden. Erst nach dem Frost schmecken sie gut.
                                                                                                                                                                                                                              6. Fachbegriff: Bletten = warten bis matschig, dann lecker.
                                                                                                                                                                                                                              7. Bleiben die wirklich so lange am Baum?

                                                                                                                                                                                                                                • Idealerweise ja.
                                                                                                                                                                                                                                • Wenn sie zu reif werden und drohen abzufallen: pflücken und über Nacht in den Gefrierschrank legen. Aber besser möglichst lange hängen lassen.
                                                                                                                                                                                                                                • Dann lass uns noch über das Pflanzen reden. Wann ist die beste Pflanzzeit?

                                                                                                                                                                                                                                  • Herbst oder Frühjahr.
                                                                                                                                                                                                                                  • Wurzelnackte Pflanzen (das sind die, die fast tot aussehen) nur in der laublosen Zeit pflanzen, also Herbst bis Frühling.
                                                                                                                                                                                                                                  • Topfware geht das ganze Jahr über, solange der Boden frostfrei ist.
                                                                                                                                                                                                                                  • Vor dem Pflanzen den Topfballen gut wässern und wurzelnackte Pflanzen über Nacht in einen Eimer Wasser stellen.
                                                                                                                                                                                                                                  • Was kommt ins Pflanzloch?

                                                                                                                                                                                                                                    • NeudoHum BeerenobstErde (locker und humusreich, Bio-Erde ohne Torf).
                                                                                                                                                                                                                                    • Für einen guten Start: organischen Azet Beeren& ObstDünger mit Langzeitwirkung dazugeben.
                                                                                                                                                                                                                                    • Gießrand formen und ordentlich wässern nicht vergessen.
                                                                                                                                                                                                                                    • Hast du noch mehr Gärtnerwissen, das zu einer ordentlichen Ernte führt?

                                                                                                                                                                                                                                      • Wer mulcht, spart sich einiges an Gießarbeit.
                                                                                                                                                                                                                                      • Zur Fruchtbildung brauchen alle Beerensträucher gute Wasserversorgung.
                                                                                                                                                                                                                                      • Jährlich im Frühjahr nachdüngen mit Azet Beeren- und ObstDünger.
                                                                                                                                                                                                                                      • Also wenn man damit nicht Lust aufs Pflanzen kriegt, weiß ich auch nicht!

                                                                                                                                                                                                                                        • Probier's aus. Es muss ja nicht gleich ein ganzer Obstgarten sein. Eine Maibeere am Zaun, eine Felsenbirne im Vorgarten oder eine Taybeere am Carport reicht für den Anfang.
                                                                                                                                                                                                                                        • 3 Tipps

                                                                                                                                                                                                                                          • Robuste Raritäten lohnen sich
                                                                                                                                                                                                                                          • Fachgerecht pflanzen und organisch düngen – dann wächst es quasi von allein
                                                                                                                                                                                                                                          • Früchte mit Netzen vor diebischen Vögeln schützen
                                                                                                                                                                                                                                          • 22 min
                                                                                                                                                                                                                                          • Pflegeleicht ins Gartenglück
                                                                                                                                                                                                                                            Entspanntes Gärtnern ist möglich: mach es dir leichter im Garten.

                                                                                                                                                                                                                                            So wird der Garten pflegeleicht

                                                                                                                                                                                                                                            Mehr Infos zum naturgemäßen Gärtnern gibt es unter www.neudorff.de

                                                                                                                                                                                                                                            Und eine direkte Nachricht könnt Ihr gern senden an [email protected]

                                                                                                                                                                                                                                            Pflegeleicht – das klingt, als müsste man im Garten eigentlich gar nichts mehr tun.

                                                                                                                                                                                                                                            • Wäre schön, oder? Ganz so einfach ist es nicht. Aber man kann den Aufwand deutlich verringern, wenn man ein paar Dinge von Anfang an richtig plant.
                                                                                                                                                                                                                                            • Und worauf kommt es da an?

                                                                                                                                                                                                                                              • Lass uns das mal durchgehen – Stauden, Nutzgarten, Obst, Wege, Wasser, Werkzeuge … und natürlich das ewige Thema: Unkraut.
                                                                                                                                                                                                                                              • Viele denken ja: Rasen ist pflegeleicht. Mähen und fertig.

                                                                                                                                                                                                                                                • Leider nein. Rasen ist einer der größten Zeitfresser im Garten.
                                                                                                                                                                                                                                                • Regelmäßiges Mähen – im Schnitt 25–30 Mal im Jahr
                                                                                                                                                                                                                                                • Düngen, Nachsäen, Vertikutieren, Kanten schneiden, …
                                                                                                                                                                                                                                                • Und in trockenen Sommern: vielleicht noch gießen – sonst wird er braun
                                                                                                                                                                                                                                                • Je perfekter er aussehen soll, desto mehr Arbeit macht er!
                                                                                                                                                                                                                                                • Wie geht’s pflegeleichter?

                                                                                                                                                                                                                                                  • Weniger Rasen ;-)
                                                                                                                                                                                                                                                  • Eine zentrale Rasenfläche reicht oft zum Spielen, Sitzen, Picknicken.
                                                                                                                                                                                                                                                  • Den Rest umwandeln:
                                                                                                                                                                                                                                                  • Wildblumenwiese – nur 1 - 2 mal mähen pro Jahr, kein Gießen, kein Düngen.
                                                                                                                                                                                                                                                  • Staudenflächen oder Gehölzstreifen.
                                                                                                                                                                                                                                                  • Oder einfach mit trittfesten Kräutern wie kriechender Thymian (Thymus praecox) bepflanzen.
                                                                                                                                                                                                                                                  • Entspannt bleiben – Gänseblümchen und Klee im grünen Teppich sind kein Weltuntergang, sondern nützlich für Bienen.
                                                                                                                                                                                                                                                  • Der Clou: mit einer Blumenwiese holt man sich die freiwilligen Schädlingsbekämpfer wie Schwebfliegen und Co in den Garten. Dann braucht man nix gegen Blattläuse zu machen.

                                                                                                                                                                                                                                                    Stauden sind doch eigentlich unkompliziert, oder?

                                                                                                                                                                                                                                                    • Wenn man die richtigen wählt – ja. Der Trick ist:
                                                                                                                                                                                                                                                    • Standortgerecht pflanzen:
                                                                                                                                                                                                                                                    • Trockenheitsverträgliche Arten in die Sonne, Schattenstauden in den Schatten, etc.
                                                                                                                                                                                                                                                    • Der Staudengärtner deines Vertrauens weiß Bescheid. Und unser Staudenfinder für insektenfreundliche Pflanzen auch
                                                                                                                                                                                                                                                    • Dicht pflanzen:
                                                                                                                                                                                                                                                    • Je weniger nackter Boden sichtbar ist, desto weniger Unkraut kommt hoch.
                                                                                                                                                                                                                                                    • Robuste, konkurrenzstarke Arten wählen:
                                                                                                                                                                                                                                                    • z. B. Katzenminze (Nepeta xfaassenii), Frauenmantel (Alchemilla mollis), Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea), Storchschnabel (Geranium in vielen Arten).
                                                                                                                                                                                                                                                    • Ziergräser wie Lampenputzergras oder Federborstengras dazwischen bringen Struktur – wenig Pflege, viel Wirkung.
                                                                                                                                                                                                                                                    • Einmal im Jahr etwas Kompost oder reifen Humus einarbeiten – das verbessert die Bodenstruktur und spart später Arbeit.
                                                                                                                                                                                                                                                    • Vielleicht noch ein paar Beispiele für Stauden, die nicht so sinnvoll sind (Diva-Stauden finde ich einen super-Begriff!)
                                                                                                                                                                                                                                                    • Also keine Diva-Stauden. Was ist mit Rosen?

                                                                                                                                                                                                                                                      • Geht mit pflegeleichten Sorten wie robusten Kleinstrauchrosen (‘Heidetraum’, ‘Gärtnerfreude’) – keine empfindlichen Edelrosen.
                                                                                                                                                                                                                                                      • Unkraut ist auch ein großer Zeitfresser, oder?

                                                                                                                                                                                                                                                        • Auf jeden Fall. Und es kommt zuverlässig – sobald irgendwo Boden frei ist.
                                                                                                                                                                                                                                                        • Dicht bepflanzen oder abdecken ist die halbe Miete.
                                                                                                                                                                                                                                                        • Mulchen ist Gold wert: mit Rasenschnitt, Mulchkompost, Laubkompost – je nach Fläche.
                                                                                                                                                                                                                                                        • Tipp: Früh im Jahr mulchen, bevor die Samen keimen.
                                                                                                                                                                                                                                                        • Staudenbeete eng planen, z. B. mit 6–8 Pflanzen pro Quadratmeter, je nach Art.
                                                                                                                                                                                                                                                        • Fugen mit trittfesten Kräutern begrünen: z. B. kriechender Thymian (Thymus serpyllum) oder römische Kamille (Chamaemelum nobile)
                                                                                                                                                                                                                                                        • In der Einfahrt zum Carport Rasengittersteine setzen. Die begrünen – und man muss keine Fugen kratzen!
                                                                                                                                                                                                                                                        • Eigenes Gemüse klingt romantisch. Ist das viel Arbeit?

                                                                                                                                                                                                                                                          • Nur wenn man’s übertreibt. Pflegeleicht geht so:
                                                                                                                                                                                                                                                          • Mit wenig anfangen. Zwei Beete reichen.
                                                                                                                                                                                                                                                          • Jungpflanzen kaufen statt alles selbst vorziehen.
                                                                                                                                                                                                                                                          • Sorten für Einsteiger wählen: Zucchini, Mangold, Pflücksalat, Buschbohnen, Radieschen.
                                                                                                                                                                                                                                                          • Hochbeete nutzen: weniger Unkraut, bequemer, schneckenärmer.
                                                                                                                                                                                                                                                          • Regelmäßig mulchen, z. B. mit Stroh – hält den Boden feucht und das Unkraut klein.
                                                                                                                                                                                                                                                          • Humusgabe im Frühjahr verbessert die Bodenstruktur dauerhaft.
                                                                                                                                                                                                                                                          • Nicht den ganzen Garten mit Gemüse vollpflanzen – lieber weniger, das dafür gut.
                                                                                                                                                                                                                                                          • Mit dem Gießen verbringt man ganz schön viel Zeit …
                                                                                                                                                                                                                                                          • Du kannst auch erstmal einzelne Salatpflanzen ins Staudenbeet pflanzen 😊
                                                                                                                                                                                                                                                          • Wie kann man sich das Gießen leichter machen?

                                                                                                                                                                                                                                                            • Ein Riesenthema. Wenn du Gießkannen ewig schleppen musst, wirst du das Gärtnern schnell leid.
                                                                                                                                                                                                                                                            • Beete, die man gießen muss, möglichst nah am Wasseranschluss oder an der Regentonne.
                                                                                                                                                                                                                                                            • Tropfbewässerung mit Zeitschaltuhr spart enorm Zeit.
                                                                                                                                                                                                                                                            • Große Kübel statt viele kleine – trocknen langsamer aus.
                                                                                                                                                                                                                                                            • Pflanzen mit geringem Wasserbedarf verwenden: Lavendel (Lavandula angustifolia), Salbei (Salvia officinalis), Fetthenne (Sedum spectabile), Wollziest (Stachys byzantina).
                                                                                                                                                                                                                                                            • Kräuter in Küchennähe – z. B. auf der Terrasse – spart auch „Weg“.
                                                                                                                                                                                                                                                            • Ist ein Apfelbaum pflegeleicht?

                                                                                                                                                                                                                                                              • Kommt drauf an. Große Bäume brauchen regelmäßig Schnitt, und Fallobst ist ein Thema.
                                                                                                                                                                                                                                                              • Pflegeleichter sind Beerensträucher:
                                                                                                                                                                                                                                                              • Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren – gut zu schneiden, einfach zu beernten.
                                                                                                                                                                                                                                                              • Oder: Säulenobst – braucht wenig Platz, wächst langsam, ideal für kleine Gärten.
                                                                                                                                                                                                                                                              • Pflegeleichte Sorten wählen („schorfresistent“ bei Äpfeln, Herbsthimbeeren statt Sommerhimbeeren,… )
                                                                                                                                                                                                                                                              • Und Erdbeeren?

                                                                                                                                                                                                                                                                • Können aufwendig sein, brauchen nach spätestens drei Jahren eine Verjüngung.
                                                                                                                                                                                                                                                                • Im Boden: Unkraut, Fäulnis, Schneckenproblem.
                                                                                                                                                                                                                                                                • Im Hochbeet oder Kasten: übersichtlicher, weniger Schädlinge.
                                                                                                                                                                                                                                                                • Reihen regelmäßig mulchen, z. B. mit Stroh – hält die Früchte sauber.
                                                                                                                                                                                                                                                                • Probier’s mal mit einer Erdbeerwiese mit Walderdbeeren!
                                                                                                                                                                                                                                                                • Vorhin hast du das Werkzeug angesprochen. Was ist damit?

                                                                                                                                                                                                                                                                  • Wer mit billigem Gerät hantiert, verliert irgendwann die Lust.
                                                                                                                                                                                                                                                                  • Gute Schere, stabiler Spaten, solider Rechen, handliche Schubkarre – spart Nerven und Zeit.
                                                                                                                                                                                                                                                                  • Sichtschutz ist ja oft gewünscht – also Hecke?

                                                                                                                                                                                                                                                                    • Ja, aber mit Bedacht.
                                                                                                                                                                                                                                                                    • Klassische Formschnitthecken (Liguster, Thuja) brauchen zwei Schnitte im Jahr.
                                                                                                                                                                                                                                                                    • Pflegeleichter sind Wildgehölze: Felsenbirne (Amelanchier), Kornelkirsche (Cornus mas), Schneeball (Viburnum), Heckenkirsche (Lonicera); muss nur alle paar Jahre ausgelichtet werden
                                                                                                                                                                                                                                                                    • Langsam wachsende Alternativen: Glanzmispel (Photinia fraseri), Zwergliguster (Ligustrum vulgare 'Lodense'), Blutberberitze (Berberis thunbergii).
                                                                                                                                                                                                                                                                    • Von Anfang an genug Platz in der Breite einplanen, sonst wuchert’s schnell in den Weg.
                                                                                                                                                                                                                                                                    • Und was sollte man sich im pflegeleichten Garten einfach sparen?

                                                                                                                                                                                                                                                                      • Wechselbepflanzung mit Stiefmütterchen und Co – wer ständig umgestaltet, hat ständig zu tun.
                                                                                                                                                                                                                                                                      • Zu viele kleine Kübel und Balkonkästen.
                                                                                                                                                                                                                                                                      • Scheinbare „pflegeleichte“ Kiesflächen – Unkraut kommt trotzdem.
                                                                                                                                                                                                                                                                      • Alles immer sofort „sauber“ machen. Laub, Totholz, verblühte Stauden dürfen bleiben.
                                                                                                                                                                                                                                                                      • 3 Tipps

                                                                                                                                                                                                                                                                        • Weniger Rasen, mehr Vielfalt
                                                                                                                                                                                                                                                                        • Vorbeugen statt Nacharbeiten
                                                                                                                                                                                                                                                                        • Kluge Strukturen schaffen
                                                                                                                                                                                                                                                                        • 25 min

                                                                                                                                                                                                                                                                        About Einfach natürlich Gärtnern

                                                                                                                                                                                                                                                                        From the publisher's feed

                                                                                                                                                                                                                                                                        Hier geht es um das praktische und einfache Gärtnern mit der Natur für Gartenanfänger und auch für Fortgeschrittene. Im Gespräch stellen wir einfache Möglichkeiten vor, wie man selbst kompostieren kann, oder wie man am einfachsten ein eigenes Gemüsebeet anlegt. Schritt für Schritt, mit vielen Tipps und Tricks.

                                                                                                                                                                                                                                                                        More shows like Einfach natürlich Gärtnern

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                                                                                                                                                                                                                                                                        Gartenradio – Der Garten-Podcast

                                                                                                                                                                                                                                                                        2 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        Grünstadtmenschen by Mein schöner Garten

                                                                                                                                                                                                                                                                        Grünstadtmenschen

                                                                                                                                                                                                                                                                        0 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        Smarter leben by DER SPIEGEL

                                                                                                                                                                                                                                                                        Smarter leben

                                                                                                                                                                                                                                                                        53 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        WDR 2 Frag dich fit – mit Doc Esser und Johanna by WDR 2

                                                                                                                                                                                                                                                                        WDR 2 Frag dich fit – mit Doc Esser und Johanna

                                                                                                                                                                                                                                                                        11 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        Im Grünen Bereich – Der NDR Gartenpodcast by NDR

                                                                                                                                                                                                                                                                        Im Grünen Bereich – Der NDR Gartenpodcast

                                                                                                                                                                                                                                                                        0 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        Peter und der Wald by Peter Wohlleben / Wohllebens Waldakademie

                                                                                                                                                                                                                                                                        Peter und der Wald

                                                                                                                                                                                                                                                                        15 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        ISS SO Classics – der Ernährungspodcast mit Achim Sam (Wiederholungen) by Achim Sam & EDEKA

                                                                                                                                                                                                                                                                        ISS SO Classics – der Ernährungspodcast mit Achim Sam (Wiederholungen)

                                                                                                                                                                                                                                                                        4 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        Dr. Anne Fleck - Gesundheit und Ernährung by Audio Alliance / RTL+

                                                                                                                                                                                                                                                                        Dr. Anne Fleck - Gesundheit und Ernährung

                                                                                                                                                                                                                                                                        24 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast by Mitteldeutscher Rundfunk

                                                                                                                                                                                                                                                                        Kompost und Konfetti – der ARD Garten-Podcast

                                                                                                                                                                                                                                                                        1 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        Die Ernährungs-Docs - Essen als Medizin by NDR

                                                                                                                                                                                                                                                                        Die Ernährungs-Docs - Essen als Medizin

                                                                                                                                                                                                                                                                        25 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        Fit & Gesund mit Professor Froböse by HÖRZU

                                                                                                                                                                                                                                                                        Fit & Gesund mit Professor Froböse

                                                                                                                                                                                                                                                                        7 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung by FUNKE Mediengruppe

                                                                                                                                                                                                                                                                        Dr. Matthias Riedl – So geht gesunde Ernährung

                                                                                                                                                                                                                                                                        7 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        REINGEZWITSCHERT – der Vogel-Podcast by NABU

                                                                                                                                                                                                                                                                        REINGEZWITSCHERT – der Vogel-Podcast

                                                                                                                                                                                                                                                                        1 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        Stadt.Land.Garten. by Lena Herrmann und Alexander von Wilmsdorff

                                                                                                                                                                                                                                                                        Stadt.Land.Garten.

                                                                                                                                                                                                                                                                        0 Listeners

                                                                                                                                                                                                                                                                        Garten Ede by Elias

                                                                                                                                                                                                                                                                        Garten Ede

                                                                                                                                                                                                                                                                        1 Listeners