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Pflege ist mehr als ein Beruf – sie ist Beziehung, Verantwortung und täglich gelebte Menschlichkeit. In dieser besonderen Folge von „Tatort Pflege“ sprechen wir über zwei Kompetenzen, die in keinem Pflegelehrbuch fehlen dürfen und doch oft zu kurz kommen: Empathie und Resilienz. Gemeinsam mit Pflegepädagogin und Pflegeprofi Maria Marsico (@medicalmerry) gehen wir der Frage nach, wie es gelingen kann, im Pflegealltag mitfühlend zu bleiben, ohne selbst auszubrennen.
Maria erzählt, wie sie die Bedeutung echter Empathie bereits früh in ihrer beruflichen Laufbahn gespürt hat und warum Mitgefühl sowohl eine Stärke als auch eine Belastung sein kann. Wir sprechen über Situationen, in denen Nähe gut tut, aber auch Momente, in denen professionelle Distanz notwendig wird, um langfristig gesund zu bleiben. Was bedeutet „Pflege mit Herz und Haltung“ wirklich? Und woran erkennt man, ob Empathie echt oder lediglich aufgesetzt ist?
Neben persönlichen Einblicken gibt es fundiertes Fachwissen:
Wir beleuchten, wie beide Fähigkeiten zusammenwirken, warum sie im Pflegeberufegesetz (§5 PflBG) als zentrale Kernkompetenzen genannt werden und wie sie im Unterricht sowie in der Praxis gezielt gefördert werden können. Maria erklärt, was hinter dem Begriff „Compassion Fatigue“ steckt und welche Strategien Pflege-Azubis sowie erfahrene Fachkräfte nutzen können, um emotionalen Belastungen zu begegnen.
Ein eindrucksvolles Fallbeispiel aus der Pflegeschule zeigt, wie bedeutsam empathische Begleitung für Lernende ist – besonders dann, wenn sie erstmals mit Tod, Trauer oder Schuldgefühlen konfrontiert werden. Wir analysieren, wie professionelle Nähe, klare Grenzen, Achtsamkeit und Selbstfürsorge in solchen Situationen zusammenwirken.
Zum Abschluss gibt es wertvolle Praxistipps: kleine Atempausen, Reflexionsrituale, Selbstempathie, kollegiale Unterstützung und einfache Übungen, die helfen, den Pflegealltag mit mehr innerer Stärke zu meistern. Denn: Empathie öffnet das Herz – Resilienz hält es gesund.
Diese Folge ist eine Einladung an alle, die in der Pflege arbeiten, lernen oder lehren: Bleibt menschlich, bleibt achtsam und vergesst nicht, dass Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern Berufskompetenz.
Kontaktdaten:
➡️ Abonniere den Podcast jetzt!
Literatur:
Thiry, L., Schönefeld, V., Deckers, M., & Kocks, A. (Hrsg.). (2021). empCARE: Arbeitsbuch zur empathiebasierten Entlastung in Pflege- und Gesundheitsberufen. Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-662-59472-8
By L. KepaliesPflege ist mehr als ein Beruf – sie ist Beziehung, Verantwortung und täglich gelebte Menschlichkeit. In dieser besonderen Folge von „Tatort Pflege“ sprechen wir über zwei Kompetenzen, die in keinem Pflegelehrbuch fehlen dürfen und doch oft zu kurz kommen: Empathie und Resilienz. Gemeinsam mit Pflegepädagogin und Pflegeprofi Maria Marsico (@medicalmerry) gehen wir der Frage nach, wie es gelingen kann, im Pflegealltag mitfühlend zu bleiben, ohne selbst auszubrennen.
Maria erzählt, wie sie die Bedeutung echter Empathie bereits früh in ihrer beruflichen Laufbahn gespürt hat und warum Mitgefühl sowohl eine Stärke als auch eine Belastung sein kann. Wir sprechen über Situationen, in denen Nähe gut tut, aber auch Momente, in denen professionelle Distanz notwendig wird, um langfristig gesund zu bleiben. Was bedeutet „Pflege mit Herz und Haltung“ wirklich? Und woran erkennt man, ob Empathie echt oder lediglich aufgesetzt ist?
Neben persönlichen Einblicken gibt es fundiertes Fachwissen:
Wir beleuchten, wie beide Fähigkeiten zusammenwirken, warum sie im Pflegeberufegesetz (§5 PflBG) als zentrale Kernkompetenzen genannt werden und wie sie im Unterricht sowie in der Praxis gezielt gefördert werden können. Maria erklärt, was hinter dem Begriff „Compassion Fatigue“ steckt und welche Strategien Pflege-Azubis sowie erfahrene Fachkräfte nutzen können, um emotionalen Belastungen zu begegnen.
Ein eindrucksvolles Fallbeispiel aus der Pflegeschule zeigt, wie bedeutsam empathische Begleitung für Lernende ist – besonders dann, wenn sie erstmals mit Tod, Trauer oder Schuldgefühlen konfrontiert werden. Wir analysieren, wie professionelle Nähe, klare Grenzen, Achtsamkeit und Selbstfürsorge in solchen Situationen zusammenwirken.
Zum Abschluss gibt es wertvolle Praxistipps: kleine Atempausen, Reflexionsrituale, Selbstempathie, kollegiale Unterstützung und einfache Übungen, die helfen, den Pflegealltag mit mehr innerer Stärke zu meistern. Denn: Empathie öffnet das Herz – Resilienz hält es gesund.
Diese Folge ist eine Einladung an alle, die in der Pflege arbeiten, lernen oder lehren: Bleibt menschlich, bleibt achtsam und vergesst nicht, dass Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern Berufskompetenz.
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Literatur:
Thiry, L., Schönefeld, V., Deckers, M., & Kocks, A. (Hrsg.). (2021). empCARE: Arbeitsbuch zur empathiebasierten Entlastung in Pflege- und Gesundheitsberufen. Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-662-59472-8

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