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Ab und zu bin ich sonntags mit meinem Mann auf dem Fußballplatz. Wir sind der kleine Fanblock für unseren Sohn. Zwei Tore hat er beim letzten Mal gemacht als wir da waren. Das führen wir natürlich auf unsere Anwesenheit zurück. Bei einem Spieler seiner Mannschaft ist mir ein Arm-Tattoo aufgefallen, eine Jahreszahl: 1997. Vielleicht sein Geburtsjahr, dachte ich. Ist ja ein besonderes Datum. Auch unser Sohn hat ein paar Tattoos. Eins der ersten war überraschenderweise die Bibelstelle zu seinem Konfirmationsspruch: „Wer Gott vertraut, kriegt immer wieder neue Kraft und fliegt hoch wie ein Adler.“ Es hat mich gefreut und gerührt, dass ihm der Satz so wichtig ist, dass er ihn zur Erinnerung auf seine Haut geschrieben hat. Ich weiß nicht, was Gott von Körperkunst dieser Art hält, aber im 5. Buch Mose gibt Gott dem Volk Israel eine Anweisung, die in eine ähnliche Richtung geht. In Kapitel 11, Vers 18 heißt es: "So nehmt nun diese Worte zu Herzen und in eure Seele und bindet sie zum Zeichen auf eure Hand und macht sie zum Merkzeichen zwischen euren Augen." Orthodoxe Juden beten deshalb bis heute mit einem kleinen Kästchen auf der Stirn und gebunden an den Arm. Als sichtbare Hilfe, das Wichtigste niemals zu vergessen: auf Gott zu hören und ihn zu lieben, damit das Leben gelingt. Wenn dabei in unseren modernen Zeiten, wie bei unserem Sohn, ein Tattoo hilft, dann soll mir auch das recht sein.
Autor: Ute Heuser-Ludwig
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Das Leben scheint ja viel einfacher zu sein, wenn ich mich nicht an die Regeln halte. Vordrängeln in der Warteschlange, ein bisschen die Steuer frisiert, Tempolimit ignoriert, lügen, wenn es mir Vorteile bringt. Machen doch andere auch und sie fahren gut damit!
Ist das so? Geht es anderen Menschen gut damit, dass sie Dinge tun, die nicht in Ordnung sind? Gottes Wort spricht da eine andere Sprache.
In Psalm 37, er stammt von König David, kann ich darüber lesen. David setzt der Formel „Es geht den schlechten Menschen gut“ gleich am Anfang etwas entgegen. Seine Botschaft lautet: Böse Menschen werden vor Gott keinen Bestand haben. Es wäre auch falsch, die Bösen mit ihren eigenen bösen Mitteln zu bekämpfen. „Lass dich nicht von Zorn und Wut überwältigen, denn wenn du dich ereiferst, gerätst du schnell ins Unrecht.“ schreibt David. Mich selbst nicht ins Unrecht setzen, weil andere Unrecht tun: Eine Mahnung, die auch heute noch gilt. Und noch etwas ist David wichtig: Auf Gottes Treue kann ich bauen. Gott steht zu seinem Wort und zu den Menschen, die ihm vertrauen. David spricht aus lebenslanger Erfahrung: „Ich war einmal jung, doch nun bin ich ein alter Mann, und in meinem langen Leben traf ich niemanden, der Gott liebte und dennoch von ihm verlassen wurde.“ (Psalm 37,25).
Das ist gut zu wissen. Aber muss ich deshalb tatenlos zuschauen, wenn in dieser Welt Unrecht geschieht? Das wäre sicher die falsche Schlussfolgerung. Wenn ich etwas unternehme, dann soll ich darauf achten, dass ich nicht selbst nicht ins Unrecht gerate. Und ich muss auch nicht resignieren, wenn es zunächst keine schnelle Lösung gibt. Gott hat die Kontrolle und alles im Blick. An ihm kommt niemand vorbei, und er sorgt schlussendlich für Gerechtigkeit in dieser Welt.
Autor: Horst Kretschi
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Vor wenigen Tagen hat mich die Frage beschäftigt: Was sollte eigentlich auf einer guten Weihnachtskarte stehen? Ja, es stimmt, es ist mir auch noch zu früh, jetzt schon Spekulatius in den Geschäften zu finden, oder auf meinem Schreibtisch. Aber manche Planung muss weit im voraus getroffen werden, um dann rechzeitig alles fertig zu haben. Zum Beispiel neue Weihnachtskarten, die gerne zum Fest verschickt werden. Also: Was sollte vorne draufstehen? Was ist so verständlich, dass wirklich jeder Mensch beim Lesen weiß, worum es bei diesem Fest geht?
Der Bibelvers, der mir für den heutigen Tag als Grundlage gegeben ist, passt schonmal. Im Buch des Propheten Micha im Alten Testament steht in Kapitel 7 Vers 19: Gott wird wieder Erbarmen mit uns haben: Er wird unsere Schuld zertreten und alle unsere Vergehen tief im Meer versenken. Dieses Versprechen hat der Prophet zwar dem Volk Israel gegeben, aber es hat für alle Menschen Gültigkeit, bis heute und darüber hinaus. Denn in Jesus Christus kam Gott selbst in diese Welt, in einer Krippe, um dann am Kreuz die Schuld aller Menschen ins tiefste Meer zu versenken. Nun ist ein Leben in enger Beziehung mit Gott wieder möglich, denn er selbst hat weggenommen, was dafür im Weg stand. Er hat die Tür zu seiner Nähe geöffnet, aus reiner Liebe. Vielleicht ist das ja auch die passende Botschaft für die Weihnachtskarte: Herzlichen Glückwunsch! Du bist bedingungslos geliebt. Tritt ein und lebe in dieser Liebe. Jetzt und ewig.
Autor: Hans Wagner
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Vor dem ersten Kaffee ist mein Kreislauf nicht in Schwung. Ich kann mich nur schwer konzentrieren. Deshalb bete ich erst nach dem Frühstück. Dann bin ich ganz Ohr für meinen Vater im Himmel. Rede mit ihm, höre auf ihn.
Jesus steht vor gut 2.000 Jahren mitten in der Nacht auf, um zu beten. So steht’s im Markusevangelium zu lesen (Markus 1,35 NLB): „Ganz früh, es war noch Nacht, ging Jesus allein an einen einsamen Ort, um zu beten.“
Jesus braucht keinen Kaffee. Er geht los, bewegt sich und atmet die kühle, frische Luft ein. Jesus findet einen Ort, an dem er allein ist. An dem ihm kein Mensch dazwischen redet. Jesus konzentriert sich auf seinen Vater im Himmel. Jesus tauscht sich mit ihm aus. Er will sich klar werden: „Was soll ich tun, was lassen?“ Am Ende ist Jesus bewusst: „Ich erzähle an anderen Orten vom Reich Gottes. Dort lade ich die Menschen zu meinem Vater im Himmel ein. Und ich treibe die nervenden Dämonen aus. Sie äußern sich zwar zu mir, aber sie quälen Menschen, fesseln diese an sich, berauben sie ihres Verstandes.“ Jesus liebt Gottes Reich. Es zeichnet sich durch Freiheit aus statt durch Zwang.
Ich bevorzuge auch ruhige Orte fürs Gebet, an dem ich mich wie Jesus orientieren kann. Ich frage meinen himmlischen Vater: „Wo geht es heute und in der nächsten Zeit lang?“ Zeichnet sich die Richtung ab, gilt: Losgehen.
Autor: Pastorin Elke Drossmann
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Seit einigen Wochen arbeite ich mit an einem großartigen Filmprojekt über Christen im Römischen Reich. In der Beschäftigung mit dem Drehbuch ist mir wieder einmal deutlich geworden, was manche Christen damals erlitten haben.
Ich muss an die beiden jungen Frauen Perpetua und Felicitas denken. Sie waren vermutlich etwas über 20 Jahre alt und beide Mütter von Babys, als sie wegen ihres Glaubens an Jesus Christus zum Tod in einer römischen Arena verurteilt wurden. Ihre Entschlossenheit, Jesus bis in den Tod treu zu bleiben, hat mich tief bewegt.
Im Hebräerbrief lese ich von Menschen mit ähnlichem Schicksal. Im 10. Kapitel, Vers 34 heißt es: „Ihr habt mit den Gefangenen gelitten und den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet, weil ihr wisst, dass ihr eine bessere und bleibende Habe besitzt.“
Gleich im nächsten Vers folgt eine Ermutigung: „Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Hebräer 10, Vers 35
Was hat dieses Bibelwort mit mir zu tun?
Mich verbindet eines mit den Empfängern des Hebräerbriefs. Auch ich habe das Evangelium gehört, habe es verstanden und ihm vertraut. Das hat mein Leben verändert. Und diese Erfahrung teile ich mit vielen Menschen, vielleicht ja auch mit Ihnen. Jetzt geht es darum, an diesem Vertrauen festzuhalten und die Nachfolge Jesu tagtäglich zu gestalten, denn die Erlösung und die wunderbare Hoffnung darauf, dass in der Gegenwart von Jesus einmal alles gut werden wird, die ist kostbar.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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In der Quizshow „Wer wird Millionär?“ helfen Joker den Kandidaten, Wissenslücken zu überbrücken. Ob Telefon-, Publikums- oder Zusatzjoker – sie sollen Sicherheit ins Spiel bringen. Dumm nur, wenn der Joker, auf den man sich verlässt, versagt.
Der Apostel Paulus ist im antiken Athen, einer Hochburg von Kultur und Wissen, auf einen ähnlichen „Joker“ gestoßen: Es gab dort einen Altar für “den unbekannten Gott“. Ohne die üblichen Bilder und klangvollen Namen ihrer vielen Gottheiten stand dieser Altar für das, was den Menschen unklar war – er war ein Zeichen ihrer Unsicherheit.
Aber gibt es einen Gott als Lückenfüller?
Paulus deutet den Altar positiv: als Fragezeichen hinter den vermeintlichen Gewissheiten der Athener. Er ist überzeugt, die Antwort zu kennen. Sie lautet:
„Gott ist keinem von uns fern. In ihm leben wir, regen wir uns und sind wir.“
Nachzulesen in Apostelgeschichte 17,27-28 (NLB)
Doch Paulus meint keinen der zahlreichen Götter der Athener, sondern den einen lebendigen Gott, den Schöpfer der Welt. Der braucht keinen Tempel oder Altar, um uns Menschen nahe zu sein.
Dieser Gott ist kein Joker. In Jesus Christus hat er sich selbst eingesetzt und offenbart
als der, der für uns da ist und uns nie verlässt.
Paulus kann diese Wahrheit nicht beweisen, aber er hat sie erlebt – wie viele Menschen nach ihm. Diese Gewissheit bringt Sicherheit ins Leben und versagt nie. Auch wenn damit nicht alle Lebensfragen geklärt sind, bleibt Gottes Nähe ein verlässlicher Halt in allen Lebenslagen – damals wie heute.
Autor: Ellen Hörder-Knop
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Mein Sohn teilt gerne. Eine Tüte Chips beispielsweise stopft er nicht einfach in sich hinein. Immer fragt er, ob jemand etwas abhaben möchte. Dann schmeckt es ihm einfach besser.
Ich tue Dinge in erster Linie nicht für mich, sondern ich habe den anderen mit im Blick: Dieses Grundprinzip ist gut und gemeinschaftsfördernd. Und im 8. Jahrhundert vor Christus wurde es in Israel sträflich verletzt.
Rein vordergründig schien alles in Ordnung. Man opferte Jahweh, dem Gott Israels, im Tempel reichlich. Und doch fällt später das Urteil Gottes vernichtend aus: Das alles habt ihr für euch selbst getan. Aber nicht für mich. Ihr wolltet euch bei mir für euer unmoralisches Leben freikaufen. Dabei …
„ bin [ich] es doch,
der deine Verbrechen auslöscht.
Das tue ich, weil ich es will!“ (Jesaja 43,25 – BasisBibel)
Ich erkenne hier Gottes tiefe Erschütterung über eine zerrüttete Beziehung. Die Israeliten hatten ihn zu einem Tyrannen abgestempelt. Jemandem, dem man ein autonomes Leben abtrotzen musste. Dabei geriet Gottes Liebe, seine Bereitschaft barmherzig zu sein, völlig in den Hintergrund.
Ich freue mich über meinen Sohn, der es genießt, etwas von sich abzugeben. Wahrscheinlich fällt es ihm etwas leichter, auch Gottes Großzügigkeit und Zuwendung zu erkennen und anzunehmen.
Autor: Oliver Jeske
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Gegensätze schließen sich aus
Feuer und Wasser, Wahrheit und Lüge, Freund und Feind, Himmel und Erde. Ich spreche von Gegensätzen. Gegensätze sind dadurch definiert, dass sie grundverschieden sind und sich nicht vereinbaren lassen. Niemand kann gleichzeitig Freund und Feind ein und desselben Menschen sein. Niemand kann lügen und zur selben Zeit die Wahrheit sagen. Ist doch logisch!
Der Apostel Johannes hat ein solches Gegensatzpaar gefunden, wenn er in seinem ersten Brief schreibt: „Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.“ Gerade in der Erziehung hat es den Anschein, dass manche Menschen diesen Gegensatz nicht unterschreiben würden. Sie erziehen ihr Kind mit Angst, sie sprechen Drohungen aus und wenden Strafen an. Da, wo die Liebe vorherrschen sollte, zwischen Eltern und Kindern, kommt die Furcht zum Zug und Liebe weicht. Furcht und Liebe – das geht nicht zusammen.
Die Gute Nachricht ist: Liebe ist stärker als Furcht!
So, wie das Wasser die Luft im Glas verdrängt, so kann die Liebe auch die Furcht verdrängen. Wenn ich Liebe in einer Beziehung lebe, weicht die Furcht. Liebe ist nicht nur stark, sie macht auch stark.
Gott selbst ist der Vater der Liebe und er möchte, dass ich durch seine Liebe gestärkt werde und andere stärke. Die Liebe Gottes hat sich auf dieser Erde in Jesus Christus offenbart. So gesehen sind Himmel und Erde wohl doch kein Gegensatz…
Autor: Tobias Schier
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Jahrelang hatte er die Kirche angegriffen und den Christen das Leben zur Hölle gemacht. Ihm eilte der Ruf voraus, radikal und erbarmungslos zu sein. Und dieser Mann stand jetzt in ihrer Kirche und behauptete, sich ihnen anschließen zu wollen. Er sei jetzt auch ein Jesusnachfolger.
Sie gingen ihm ängstlich aus dem Weg. So jemandem zu vertrauen? Unmöglich.
Das war die Situation von Saulus. Ein Christenverfolger, der nach einer übernatürlichen Jesusbegegnung versuchte, sein Leben neu zu sortieren. Seine Geschichte wird in der Bibel berichtet, in der Apostelgeschichte. Saulus wollte alles hinter sich lassen. Aber wie sollte das gehen, wenn alle ihm aus dem Weg gingen?
Was die vertrackte Situation veränderte, war das Handeln eines Mannes: Barnabas. In Kapitel 9 der Apostelgeschichte wird berichtet: „Da nahm Barnabas die Sache in die Hand und brachte ihn zu den Aposteln. Er erzählte ihnen, wie Saulus auf dem Weg nach Damaskus den Herrn gesehen und der Herr zu ihm gesprochen hatte.“ (Apostelgeschiche 8,27)
Barnabas ist übrigens nicht sein Geburtsname gewesen. Eigentlich hieß er Joseph. Doch seine Freunde gaben ihm diesen Namen, weil er ein echter Ermutiger war. Barnabas bedeutet: „Der Mann, der anderen Mut macht“.
Hier ist er seinem Namen gerecht geworden. Er hat diesem Saulus ein Vertrauensvorschuss gegeben und für ihn gebürgt. War das naiv? Vielleicht. Aber es zahlte sich aus: Saulus meinte es ernst und hat sein Leben geändert.
Vertrauen birgt immer das Risiko der Enttäuschung. Aber ich bin überzeugt: es lohnt sich, Menschen ein Vertrauensvorschuss zu geben. Denn damit mache ich es ihnen erst möglich, eine zweite Chance zu ergreifen.
Autor: Tanja Rinsland
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Was hat Jesus, den Wanderprediger und Rabbi vor 2.000 Jahren ausgezeichnet vor anderen populären Rabbinern? Was hat viele Menschen so beeindruckt, dass sie sich auf den Mann aus Nazareth eingelassen haben? Es war die Umkehrung der Verhältnisse. Das Prinzip „Wer herrschen will, soll dienen.“ Und die Konsequenz, mit der Jesus dieses Prinzip selbst beherzigt und die geltenden Verhältnisse auf den Kopf gestellt hat.
Im Matthäusevangelium Kapitel 20 kabbeln sich ausgerechnet zwei seiner Musterschüler um die Ehrenplätze im Reich Gottes. Jesus nimmt das zu Anlass für eine Lektion übers Herrschen und Dienen, und in dem Zusammenhang sagt er: „Wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein. Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele zu geben.“
Vielen seiner Anhängerinnen und Anhänger ist erst später klar geworden, dass Jesus es ernst meint mit dem Einsatz des eigenen Lebens. Dagegen haben sie schon früher begriffen: Wer groß sein will, muss sich klein machen – das ist zentral für Jesus. Beim letzten gemeinsamen Essen vor seiner Verhaftung hat sich Jesus doch tatsächlich die Schürze umgebunden und seinen Leuten die Füße gewaschen. Sklavenarbeit. Er war sich nicht zu schade oder zu fein dafür.
Das hat Eindruck gemacht. Denn die typischen Herren und Herrinnen im Römischen Weltreich haben es ganz anders gehandhabt. Und heute sieht es nicht viel anders aus: Was Jesus empfiehlt und von seinen Leuten fordert, läuft quer oder ist gar ein Gegenmodell zu den herrschenden Verhältnissen.
Autor: Markus Baum
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