ERF Plus - Anstoß

ERF Plus - Anstoß

By ERF - Der SinnsenderReligion & SpiritualityChristianity
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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Nur keine Sorge!?

    Jemand hat mal gesagt, wer sich Sorgen mache, würde Gott nicht vertrauen oder so ähnlich. Da bin ich ehrlich gesagt nicht ganz einverstanden. Ja, in Lukas 12 steht „Ihr Kleingläubigen! Fragt nicht danach, was ihr essen oder was ihr trinken sollt, und macht euch keine Unruhe.“ – weiß ich. Auch dass Gott mich mit allem anderen versorgen wird, wenn ich mich für sein Reich einsetze (Lukas 12,31). Aber, dass ich als Christin völlig sorglos fröhlich pfeifend durchs Leben laufen werde (ja sogar SOLL!) und dass alles andere ein Fehler ist, das denke ich nicht.

     

    Zum Beispiel kann ich mir ja auch gute Sorgen machen. Jemanden versorgen, den ich liebhabe, oder um die sich sonst niemand kümmert. Jemanden umsorgen – mich um sein oder ihr Wohlergehen kümmern. Ich kann Sorge tragen: Pflichten auf mich nehmen, die ich erfülle, damit eine Sache gedeiht und erhalten bleibt. Keine Vorsorge zu treffen kann in manchen Fällen verheerend sein (So manche Haftpflicht- oder Hausratversicherung hat schon Existenzen gerettet. Und wie gut, wenn Angehörige Vorsorgevollmachten haben, um Dinge zu regeln, die Alte und Kranke nicht mehr schaffen!). Also: Dieses „Sorgt euch nicht!“ von Jesus kann nicht bedeuten „Macht euch keine Gedanken um nichts!“.

     

    Ich erkenne zum einen eine Reihenfolge, die Jesus sich wünscht: „Er wird euch jeden Tag alles Nötige geben, wenn das Reich Gottes für euch das Wichtigste ist.“. Prioritäten setzen hilft gegen Sorgen: Eins nach dem anderen und das Wichtigste zuerst.

     

    Und zum anderen denke ich, geht es Jesus um diese Sorgen, die mich kaputt machen wollen. Ständig vom Schlimmsten auszugehen und das „Was wäre, wenn…“-Gedankenkarussell anzuschmeißen, obwohl doch noch gar nichts passiert ist. Diese Sorgen brauche ich nicht, wenn ich an Jesu Hand durchs Leben gehe. Und wenn sie doch über mich hereinbrechen, dann hilft mir Jesu‘ „Keine Sorge!“ als Leuchtstern in der Alltagsnacht.

    Autor: Mirjam Langenbach

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    3 min
  • Helfen, wenn es darauf ankommt

    Gefühlt ist unsere Zeit immer schneller geworden. Es wird mehr und mehr zur Aufgabe seine Zeit gut einzuteilen und die Ablenkungen im Alltag zu minimieren. Da ist es verständlich, dass ich nicht in jeder Situation und schon gar nicht zu jeder Zeit meine Hilfe anbieten kann.

    Ich gebe zu, dass ein Satz wie „Oh, tut mir leid, das geht gerade nicht“ mir schon die ein oder andere Aktion vom Hals geschafft hat. Es war nicht so, dass ich nicht hätte helfen können, lediglich das Wollen hat mir gefehlt. Und bei all dem, was ich tagtäglich zu tun habe, muss ich doch auf meine Zeit achtgeben.

    Doch in den Sprüchen Salomos finde ich eine Empfehlung, die manchmal quer zu meiner Befindlichkeit steht: „Verweigere niemand, der ein Anrecht darauf hat, deine Unterstützung, wenn du etwas für ihn tun kannst. Sag nicht zu deinem Mitmenschen: »Geh und komm später wieder – ich werde es dir morgen geben«, wenn du sofort helfen kannst.“

    Dieser Rat aus der Bibel ist eindeutig: Wo auch immer du kannst, verweigere deine Hilfe nicht.

    Für mich ist dieser Vers ein Fingerzeig auf die wirklich wichtigen Momente im Alltag. Jemandem zu helfen ist beispielsweise ein wesentlich größeres Zeichen, als ihm oder ihr nur von der Liebe Gottes zu erzählen.

    Vor rund zehn Jahren habe ich in meiner Studienzeit große Probleme mit meinem Auto gehabt. Es war defekt und ein neues konnte ich mir nicht leisten. Ohne große Vorreden und Absprachen hat mir ein Freund sein Auto zur Verfügung gestellt. Und dass, obwohl er es verkaufen wollte. Ganze drei Monate konnte ich es fahren.

    Gott sei Dank ist es nicht das einzige derartige Erlebnis, das ich im Laufe der Jahre gemacht habe. Mittlerweile dürfen meine Frau und ich diejenigen sein, die Menschen auf ihre Bitten hin unsere Unterstützung nicht versagen. Wir werden das auch in Zukunft weiter tun und so die Worte auf Sprüche 3, 27 und 28 im Herzen bewegen, wenn mal wieder eine Anfrage kommt.

    Autor: Bernd Kortmann

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    3 min
  • Kein zahmer Löwe

    „Er ist kein zahmer Löwe.“ So beschreibt der irische Romanautor C.S. Lewis seine Schlüsselfigur Aslan in den Chroniken von  Narnia. Aslan, der Löwe, ist unfassbar gütig, er ist mächtig, liebevoll, durch und durch gut. Aber er ist nicht zahm.

    C.S. Lewis gestaltet die Figur des Löwen Aslans ausgehend von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, wie er ihn in der Bibel entdeckt hat. Daran muss ich denken, wenn ich folgenden Bibelvers aus dem Buch Jesaja lese: „Ein junger Löwe bewacht seine Beute knurrend, wenn ihn die versammelten Hirten bedrohen, und er achtet nicht auf ihr Geschrei und lässt sich durch den Lärm nicht einschüchtern. Ebenso unbeirrbar wird der HERR, der Allmächtige, herabsteigen, um auf dem Berg Zion und dessen Hügel zu kämpfen“ (Jesaja 31,4)

    Ich muss schmunzeln, wenn ich mir das Bild vor Augen male: Da liegt der große Löwe und vor ihm hüpft ein Häuflein Menschen. Sie werfen die Arme in die Luft, schreien und schneiden Grimassen, in der Hoffnung, den Löwen zu vertreiben. Das beeindruckt den nun gar nicht. Er ist stark und mächtig – und kein bisschen zahm. Beziehungswiese „unbeirrbar“, wie es bei Jesaja zu lesen ist.

    Gott ist unbeirrbar. Das heißt: Gott lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Er lässt sich nicht hetzen, nicht in Panik versetzen. Gott lässt sich nicht vertreiben, nicht bändigen, nicht einschüchtern. Weder von dem Gebrüll dieser Welt noch vor den Grimassen, die mein Leben mir schneidet.

    Ich finde das ungemein beruhigend.

    Autor: Tanja Rinsland

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    3 min
  • Kopf hoch!

    Kopf hoch! Das ist leicht gesagt. Vor allem, wenn man das anderen rät, deren Leid man selbst nicht erlebt hat. Außerdem kann man diese Aufforderung als sehr lieblos empfinden, wenn jemand es leichtfertig daher sagt, während man selbst in der Patsche sitzt und es keine Hilfe zu geben scheint.

    Die Vorstellung von dem berühmten Baron von Münchhausen, der sich am eigenen Zopf selbst aus dem Sumpf zieht, hilft da auch nicht einen Millimeter weiter.

    Aber die Aussagen eines Psalms könnten Licht ins Dunkel bringen, wenn man sich darauf einlässt. König David, der Dichter von Psalm 3, ist in Not. Sein Sohn Absalom macht ihm den Thron streitig, deshalb muss David fliehen und fürchtet um sein Leben. Er ist von Feinden umgeben (Vers 2) und viele Menschen denken, er sei von Gott verlassen (Vers 3).

    In dieser prekären Situation besinnt sich David sich nicht etwa auf die eigene Macht und Stärke, sondern setzt der hoffnungslosen Lage ein trotziges Aber entgegen: „Aber du, HERR, bist der Schild für mich, du bist meine Ehre und hebst mein Haupt empor.“ Psalm 3,4

    Also doch Kopf hoch! Allerdings nicht als lapidar geäußerte Parole, sondern aus gutem Grund: Gott der Allmächtige höchstpersönlich beschützt David, gibt ihm Würde und Ansehen und lässt ihn hoffen. An genau diesen Gott wendet sich David mit seiner Bitte um Hilfe. Er scheut sich nicht zuzugeben, dass er Angst hat vor den vielen Feinden, die ihm übel mitspielen wollen. David weiß aber gleichzeitig: Sein Gott ist mächtiger als die Gefahren, vor denen er auf der Flucht ist. So kann er seinen Kopf wieder heben und vielleicht den nächsten Schritt gehen, weil sein Blick wieder weiter wird und nicht auf seinen Problemen haften bleibt.

    In diesem Sinne: Kopf hoch! Mit dem festen Vertrauen, dass Gott auch in Widrigkeiten und Gefahren da ist.

    Autor: Annegret Schneider

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    3 min
  • Nächste Generation

    Das hatte sich die Industrie anders vorgestellt – und die Politik auch: Bis 2030 sollten allein in Deutschland 15 Millionen elektrisch betriebene Autos rollen. Also fast ein Drittel des aktuellen Bestandes an Fahrzeugen auf deutschen Straßen.

    Tatsächlich sind aber erst eineinhalb Millionen Autos in Deutschland reine Stromer. Erst drei Prozent. Und der Absatz schwächelt – von den im laufenden Jahr verkauften Fahrzeugen fährt nur jedes siebte rein elektrisch. Und wenn die Stromer unter den Leasingfahrzeugen nach drei Jahren gegen Neuwagen eingetauscht werden, dann lassen sie sich nur mit hohen Abschlägen wieder verkaufen. Denn potentielle Käufer rechnen fest damit, dass die nächste Generation von Elektroautos deutlich besser sein wird und auch deutlich preisgünstiger als die alte. Das ist eine vage Hoffnung - mehr nicht.

    Verglichen damit ist der christliche Glaube eine absolut sichere Sache. Wer sich auf Jesus Christus einlässt, dem verspricht der Apostel Paulus einen Qualitätssprung: „Wenn jemand zu Christus gehört, gehört er schon zur neuen Schöpfung. Das Alte ist vergangen, etwas Neues ist entstanden!“ – So steht’s im 2. Korintherbrief, Paulus hat ihn vor 1970 Jahren geschrieben. Sie und ich, wir sind in die erste, ursprüngliche Schöpfung hineingeboren worden. Mit Jesus Christus hat die neue Schöpfung begonnen. Die nächste Generation.

    Mehr Evolutionsstufen wird es nicht geben. Also auch keinen Werteverfall bei dieser zweiten Generation. Darauf können Sie und kann ich fest vertrauen. Während in Sachen Mobilität vermutlich noch eine Weile gelten wird: Augen auf beim Autokauf.

    Autor: Markus Baum

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    3 min
  • Festgeschrieben

    Mose, der vor ungefähr 3.000 Jahren auf Erden lebte, war der Anführer des Volkes Israel schlechthin. Hatte er es doch auf Gottes Gebot hin aus der schrecklichen Sklaverei in Ägypten geführt.

    40 Jahre lang war das Volk durch die Wüste gezogen. Es hatte die 10 Gebote empfangen. Das Volk Israel sah Gottes Leitung in der Wolken- und Feuersäule. Es konnte in der Wüste Gottes Versorgung schmecken: täglich gab es Wasser, Brot vom Himmel und Wachteln.

    Nun ist diese Wanderzeit zu Ende und Mose blickt vor den versammelten Israeliten zurück – er fasst noch einmal die wichtigsten Eckpunkte zusammen und ermahnt sein Volk:

    Hüte dich nur und bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben, und dass es nicht aus deinem Herzen kommt dein ganzes Leben lang (5. Mose 4,9).

    Mose macht sich Sorgen, dass das Volk Gott vergisst. Und damals wie heute hat Mose diesen guten Rat parat: schreibe dir ins Herz, was du an Wohltaten Gottes gesehen und erlebt hast.

    Vergiss es nicht. Erinnere dich immer wieder daran. Zum Beispiel auch an den jährlichen Feiertagen des christlichen Glaubens.

    Vielleicht halten Sie jetzt einmal kurz inne und überlegen: wo hat Gott Ihnen geholfen, heute, gestern, in der vergangenen Woche?

    Und dann weiten Sie den Blick bis zu Jesus Christus: er hat alles getan, was notwendig war, um Menschen zu Gottes Kindern zu machen – da kann ich auch nur mit Mose sprechen: das schreibe ich mir in Herz und Seele – das will ich nie vergessen und Sie?

    Autor: Claudia Mertens

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    3 min
  • Sein letzter Wille

    Ist christliche Mission noch zeitgemäß oder ist sie ein Relikt aus der Kolonialzeit, in der wir Europäer versucht haben, anderen Völkern unsere Kultur aufzuzwingen? Müssen wir uns nicht erst mal um die Menschen vor unserer Haustür kümmern, bevor wir in die weite Welt gehen?

    Die letzten Worte eines Menschen sind oft von großer Bedeutung und sagen viel über ihn aus. Die letzten Worte von Jesus waren der Missionsauftrag. Das war Jesus wichtig, dass die gute Botschaft, die erfreulichen Absichten Gottes, das Evangelium weitergegeben wird an alle Menschen in alle Länder. Diesen Auftrag gibt Jesus seinen Jüngern und allen Christen mit, sozusagen als letzter Wille.

    Christen gehören zu Gott und zu seinem Reich. Mein Auftrag als Christ ist also nicht, eine europäische oder westliche Kultur zu verbreiten, sondern den christlichen Glauben. Der hat seinen Anfang nicht in Europa genommen, sondern im Nahen Osten in Israel und ist unabhängig von der Nationalität. Denn Jesus sagte: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.

    Wir erleben eine immer größere Globalisierung, in der vieles weltweit gedacht und vernetzt wird. Sollten wir ausgerechnet im Bezug auf den christlichen Glauben keinen Blick mehr über den Tellerrand werfen und uns nur um uns selbst drehen, obwohl Jesus die ganze Welt im Blick hat?

    Für Jesus hat Mission allerhöchste Priorität, weil alle Menschen zu Gott und in den Himmel eingeladen werden sollen.

    Daum sagt er im letzten Kapitel des Matthäus-Evangeliums:
    Geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden! Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!
    Das ist die Mission der Christen. Das war sie lange vor der Kolonialzeit, und das wird ihre, also auch meine Mission sein, bis Jesus wiederkommt.

    Autor: Jens Kilian

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    3 min
  • Glauben und Werke

    Es war die große Erkenntnis und der reformatorische Durchbruch von Martin Luther: Der Mensch wird allein durch den Glauben gerecht! Ein Mensch kann und muss selbst nichts leisten, um vor Gott gerechtfertigt dazustehen. Eine der wichtigsten Stellen für Luther war dabei der Brief des Paulus an die christliche Gemeinde in Rom, wo es heißt: "So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben." (Römer 3,28)

    Nun gibt es in der Bibel aber einen Brief, der scheinbar das Gegenteil von dem aussagt, was Paulus schreibt und worauf Luther so viel Wert legt. Im Jakobusbrief heißt es: "So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber." (Jakobus 2,17) Luther hatte so seine liebe Not mit diesem Brief und hat das auch kundgetan. Aber Luther hat ihn trotzdem auch übersetzt und in der Bibel belassen. Warum? Nun, weil Jakobus einen Punkt anspricht, der an mehreren Stellen der Bibel angesprochen wird.

    Es geht darum, dass der Glaube an Jesus Christus, wenn er ernst gemeint ist, nicht ohne Konsequenzen und Handlungen bleiben kann. Was ist ein Glaube, der zwar fromm daher kommt, aber keine Auswirkungen hat. Er ist reiner Egoismus. Ich schaue auf mein Seelenheil und vertröste alle anderen aufs Jenseits. Das ist nicht der Glaube, den Jesus im Sinn hatte, als er das Gleichnis vom barmherzigen Samariter erzählt hat oder als er vom Weltgericht gesprochen hat. Wo die Güte und Barmherzigkeit, die Liebe und Freigiebigkeit sehr wohl in den Augen Gottes eine Rolle spielen. So bin ich zwar gerecht vor Gott durch meinen Glauben, aber dieser Glaube will gelebt sein. Jeden Tag aufs Neue.

    Autor: Horst Kretschi

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    3 min
  • Da bin ich mir sicher

    Das Leben wäre so einfach, wenn es nur zwei Antworten gäbe: Richtig oder falsch, schwarz oder weiß, gut oder böse. Ich verstehe den Wunsch, aber es funktioniert nicht. Der Fremde mir gegenüber ist oft weder Freund noch Feind, einfach ein Mitmensch. Den Ratschlag, nach dem Essen einen Spaziergang zu machen, hat die Wissenschaft heute als falsch definiert. Übrigens: Auch die 10.000 Schritte sind kein ärztlicher Rat, sondern einfach nur eine Übersetzung eines ausgedachten Namens des 1964 in Japan erstmals erfundenen Schrittzählers.

    Wir sind geprägt von der Zeit der sogenannten Aufklärung, wonach alles in der Vernunft begründet liegt und rational erklärbar ist. Daher auch die Ablehnung der Auferstehung Jesu. Entweder tot oder nicht tot, aber tot und dann doch wieder lebendig, das kann nicht sein. Und doch ist es so. Schon vor über 2000 Jahren ist Jesus in Thomas einem Mann begegnet, der dies auch nicht glauben wollte und Beweise für diese Wirklichkeit einforderte. Er bekam sie, Jesus zeigte sich ihm, um anschließend zu sagen: "Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Glückselig sind die, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!" Johannesevangelium, Kapitel 20, Vers 29. Ich habe Jesus noch nie gesehen aber viele Situationen hätte ich ohne ihn nicht überlebt, da bin ich mir sicher. Erklärungen? Habe ich keine! Ich weiß nur, dass er mich liebt. Probieren Sie es selbst aus. Beten Sie zu Gott und bitten Sie ihn, er möge sich zu erkennen geben. Und dann lassen Sie sich überraschen, was passiert! Denn es wird etwas passieren, auch da bin ich mir sicher.

    Autor: Hans Wagner

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    3 min
  • Komm mit!

    Ich sitze am Schreibtisch. Jesus kommt vorbei und sagt: „Folge mir nach.“ Ich schaue Jesus skeptisch an und frage: „Welche Pläne hast du? Was hast du mit mir vor?“ Vermutlich würde ich mitgehen. Ist ja Jesus. Ich kenne ihn bereits von Kindesbeinen an und weiß: Was Jesus sagt, hat Hand und Fuß.

    Doch Matthäus? Er hatte vor gut 2.000 Jahren vielleicht schon etwas von Jesus gehört. Gerüchteweise. Er sitzt nicht am Schreibtisch, sondern an seiner Zollstation. Jesus legt ihm kein Geld auf den Tisch, um passieren zu können. Im Matthäusevangelium, Kapitel 9, Vers 9 steht (GNB): „Jesus ging weiter und sah einen Zolleinnehmer an der Zollstelle sitzen. Er hieß Matthäus. Jesus sagte zu ihm: „Komm, folge mir!“ Und Matthäus stand auf und folgte ihm.“

    Kein fragender Blick, kein Nachfragen. Noch nicht mal die Frage nach dem Ausweis: „Jesus, wer bist du eigentlich?“ Matthäus spürt: Schließe dich Jesus an. Matthäus steht auf und geht mit Jesus und den anderen Jüngern mit. Was für ein Jesus und was für ein Matthäus! Er ist, was sein Name bedeutet: Eine Gabe Gottes. Ohne Matthäus hätten nur elf Schüler Jesus begleitet. Ohne ihn fehlte sein Evangelium im Neuen Testament.

     Wie verhalten Sie sich, wenn Jesus Sie an Ihrem Arbeitsplatz aufsucht und sagt: „Komm mit!“ Stehen Sie auf und gehen mit Jesus?

    Autor: Pastorin Elke Drossmann

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    3 min

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