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Wer länger als ein halbes Jahr als glaubender Mensch unterwegs ist, kennt die Erfahrung, dass die ganze Sache zwischendurch öde und spröde werden kann: Ich lese in der Bibel, und sie packt mich nicht. Ich bete, und es fühlt sich an, als käme ich nicht weiter als bis zur Zimmerdecke. Ich sitze im Gottesdienst und wäre eigentlich lieber woanders.
Zum Glück bin ich mit den Durststrecken meiner geistlichen Reise nicht allein. Auch ein David, der in der Kraft Gottes den Riesen Goliath besiegt hat, klagt in den Psalmen öffentlich:
Wie vom Ende der Erde rufe ich zu dir, denn mein Herz ist mutlos geworden. (Psalm 61 Vers 3).
Wie am Ende der Erde, meilenweit weg - so fühlt sich Gott manchmal an. Kein Wunder, dass das Herz mutlos wird und die Zuversicht schwindet!
Die Bibel nennt kein universelles Gegenmittel, aber hier und da blitzen Erfahrungen auf, wie das Staunen in den Glauben zurückkehrt. Derselbe David schreibt an anderer Stelle, in Psalm 111, Vers 2:
Groß sind die Werke des Herrn; wer sie erforscht, der hat Freude daran.
David motiviert mich, mich damit zu beschäftigen, was Gott tut. Wie er gehandelt hat in der Geschichte. Wo ich ihn heute oder gestern oder in den letzten drei Jahren wahrgenommen habe. Dabei umfasst das Wort „erforschen“ viel mehr als ein „zur Kenntnis nehmen“ oder gar „analysieren und bewerten“.
Nein, es geht hier um ein Sich-Einlassen, Eintauchen, ein Nachsinnen. Je mehr ich das tue – behauptet David – umso mehr Freude bekomme ich an dem, was Gott getan hat und tut. Und vielleicht kehrt das Staunen wieder zurück in den Glauben, wo er öde und spröde geworden ist.
Einen Versuch ist es wert – probieren wir’s gemeinsam?
Autor: Dr. Jörg Dechert
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Achtsamkeit ist in den letzten Jahren zu einem Modewort geworden. Man hört in Vorträgen und Schulungen davon und nimmt sie gerne für sich selbst in Anspruch, denn wer möchte nicht von anderen wahrgenommen werden. Auch auf die eigenen Bedürfnisse sollte man achten, damit man sich selbst nicht irgendwann auf dem Lebensweg verliert.
So modern das alles klingen mag – schon der Apostel Paulus spricht von Achtsamkeit. Und das ist immerhin fast 2.000 Jahre her. Paulus benutzt etwas andere Vokabeln, legt aber der christlichen Gemeinde in Rom ans Herz, dass die Starken auf die Schwachen achten und behutsam mit ihnen umgehen sollen. Er sagt im Brief an die Römer, Kapitel 15, Vers 1: „Selbst wenn wir einen starken Glauben haben, dürfen wir uns nicht nach uns selbst richten, sondern müssen die Zweifel und Ängste Schwächerer ernst nehmen.“ Römer 15,1 (NLB)
So steht es in der Neues Leben Bibelübersetzung. Im darauffolgenden Vers begründet Paulus seine Aufforderung und sagt: „Wir sollen uns so verhalten, dass es dem andern hilft und er dadurch im Glauben ermutigt wird.“
Wenn das nicht vorbildliche Achtsamkeit ist. Wie oft mag es auch zur damaligen Zeit vorgekommen sein, dass die Starken im Glauben vorgeprescht sind und damit die schwächeren überfordert haben. Doch in einer Gemeinde soll niemand abgehängt werden. Keiner darf sich auf Kosten anderer profilieren.
In einer christlichen Gemeinde sollen alle, die dazugehören, im Glauben gestärkt werden. Ängste und Zweifel sind nun einmal menschlich. Wie gut ist es da, wenn stärkere Geschwister im Glauben die schwächeren unterstützen und ihnen helfen, neuen Mut zu fassen. Das gilt im einundzwanzigsten Jahrhundert ebenso wie vor 2.000 Jahren.
Autor: Annegret Schneider
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Unfassbar, was manche Menschen für ein Päckchen tragen müssen. Wobei der Begriff Päckchen in dem Zusammenhang ja stark untertrieben ist. Viele Menschen schultern zentnerschwere Lasten. Einzelne sogar klaglos. Andere hätten sich zumindest lautstark empört.
Die stillen Dulder und Dulderinnen lösen Bewunderung aus, werden gern auch in den Heiligenstand erhoben – ungefragt.
Dabei kann man schon ins Grübeln kommen. Der Prototyp des rechtschaffenen Dulders ist ja Hiob. Dem wird alles genommen – Haus und Hof, die Lebensgrundlage – und dann auch noch die Kinder, und es heißt dann von ihm: „Bei allem ließ Hiob sich nichts zuschulden kommen. Er tat nichts, woran Gott Anstoß nehmen konnte.“ Ist das noch normal, oder ist das schräg?
Im beginnenden 3. Jahrtausend könnte man gar auf die Idee kommen: War Hiob vielleicht ein BOT? Vor 4.000 Jahren gab es zwar noch keine seelenlosen Haushaltsroboter koreanischer und japanischer Hersteller heutzutage. Aber wenn Menschen scheinbar ungerührt Schicksalsschläge einstecken, fällt das schon auf - und es kann befremden.
Tatsächlich haben die Hiobs dieser Welt sehr wohl Gefühle. Und natürlich arbeitet es an und in ihnen. Der Mann, dem in der Bibel bescheinigt wird: Tadellos, Test bestanden, Gott hat nichts auszusetzen – derselbe Mensch trauert unsäglich, stellt den Sinn seines Daseins in Frage und überhäuft Gott mit peinlichen Fragen. Und Gott? Der setzt ihm zwar den Kopf zurecht, aber er honoriert Hiobs ungebrochenes Vertrauen. Der hat sein Unverständnis, sein Aufbegehren, seine Verzweiflung an die richtige Adresse gerichtet. Eben an Gott.
Autor: Markus Baum
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Wenn Sie Kinder oder Enkel haben, dann werden Sie das kennen:
Man steht im Geschäft, hat selbst etwas gefunden, was gefällt. Aber dann kommt das liebe Kind oder Enkelchen und möchte auch etwas. Beides will man nicht kaufen und so muss eine Entscheidung her – und: seien Sie ehrlich: es geschieht doch meist der Wille des jüngeren Erdenbürgers. ????
Wie kommt das? Nun, ganz einfach: man liebt den kleinen Menschen.
Wie so oft, kann man dieses Bild auch auf Gott und auf seinen Sohn Jesus Christus übertragen: Gott hat eine andere Sicht auf uns als wir. In seinen Augen sind wir bettelarm: ohne Orientierung und oft ohne Sinn im Leben unterwegs. Das möchte er ändern, indem er uns an unseren Tiefpunkten begegnet.
Damit das möglich wird, hat Gott Verzicht geübt: Verzicht zugunsten seiner Menschen.
Gott schickt seinen Sohn Jesus auf die Erde und Jesus verzichtet darauf, bei seinem Vater zu bleiben. Darauf weist der Apostel Paulus im zweiten Brief an die christliche Gemeinde in Korinth hin. Ich zitiere: “Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, auf dass ihr durch seine Armut reich würdet.”
In drei Monaten ist Weihnachten, das Fest, an dem genau das gefeiert wird.
Denn dafür ist Jesus in diese Welt gekommen – er hatte alles bei seinem Vater. Aber er wurde in diese Welt geboren und hat alle Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins bis hin zum Tod durchgemacht und durchlitten. Vergleichbar einem König, der sich unter Bettler mischt. Und das auch nur aus Liebe.
Ich glaube, wer das für mich tut, ist absolut vertrauenswürdig. Wie sehen Sie das?
Autor: Claudia Mertens
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Der Herbst ist für Menschen mit eigenem Garten oft eine gute Jahreszeit. Es ist die Zeit der Ernte, in der man die Früchte der Arbeit genießen kann.
Aber was ist, wenn der Ertrag ausbleibt, wenn statt Frucht nur Frust geerntet wird? So viel Zeit und Kraft wurde investiert und dann scheint alles vergeblich gewesen zu sein. Für den Gärtner oder Bauer ist das eine große Enttäuschung.
Auch wenn ich mit Garten und Landwirtschaft aufgewachsen bin, ist aus mir weder ein großer Hobbygärtner noch ein guter Bauer geworden. Trotzdem geht mir gerade ein Vers aus Psalm 90 unter dir Haut. Nämlich dieser hier:
Kennen Sie das Gefühl, dass Sie ganz viel Arbeit und Mühe in eine Sache investiert haben, doch vom erhofften Ergebnis ist nichts zu sehen? Der Vereinsvorsitzende organisiert eine Veranstaltung, aber kaum jemand kommt. Der Lehrer oder Pfarrer möchte seinen Zuhörern etwas vermitteln und hat den Eindruck, es geht in ein Ohr hinein und aus dem anderen wieder raus. War dann alles vergeblich? Hätte man sich die Mühe einfach sparen können?
Die Früchte am Baum können wir durch noch so viel Anstrengung nicht wachsen lassen. Wenn wir am Getreide ziehen und zerren, wird es deshalb nicht schneller groß. Gott schenkt das Wachstum. Deshalb ist es wichtig, dass wir ihn bitten, dass er uns zeigt, wo sich die Arbeit lohnt und wo er etwas wachsen lassen will. Gerade dann, wenn es nicht um Äpfel oder Birnen, sondern um Charaktereigenschaften und Glaube geht, die wachsen sollen.
Ich wünsche Ihnen, dass Gott ihnen zeigt, wo sich die Mühe lohnt, und dass er ihre Arbeit Früchte tragen lässt, insbesondere die Arbeit, die sie für ihn und mit ihm tun.
Autor: Jens Kilian
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Das Leben ist schon manchmal ein Kampf. Für die einen mehr als für andere. Abhängig vom Wohlstand und den sonstigen Lebenssituationen. Wogegen aber alle Menschen ankämpfen, so erlebe ich es immer wieder, das ist der Tod! Menschen wollen leben und nicht sterben. Der Kampf gegen tödliche Krankheiten, vor allem gegen Krebs, bestimmt so manches Leben.
In der Bibel werden Sterben und Tod immer wieder thematisiert. Der Apostel Paulus schreibt darüber in seinem ersten Brief an die Christen in der Stadt Korinth. Er berichtet vom Glauben an Jesus Christus. Zu diesem Glauben gehört ganz zentral die Überzeugung, dass es ein ewiges Leben gibt - für die Menschen, die daran glauben, dass Jesus auferstanden ist und den Tod überwunden hat. Der Tod ist besiegt. Also muss ich auch nicht mehr gegen ihn kämpfen. Paulus fasst das in wenigen Worten so zusammen: "Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!" (1. Korinther 15,57)
Heißt das nun, dass ich mich in das Unvermeidliche einfach so fügen soll? Soll ich den Rat von Ärzten und die medizinischen Möglichkeiten ignorieren? Ich verstehe es nicht so. Gott hat mir das Leben geschenkt. Er hat den Menschen die Medizin, Verstand und Wissen gegeben. Sie dienen dazu, dass im Grunde niemand früher sterben muss, als es nötig wäre. Aber ich muss mich nicht an dieses Leben klammern, als wäre da sonst nichts mehr. Es folgt noch etwas! Und daher kann ich loslassen, weil Jesus mir den Weg ins ewige Leben bereitet hat.
Autor: Horst Kretschi
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Kennen Sie auch Menschen, in deren Gegenwart Sie sich einfach wohlfühlen? Menschen, von denen irgendetwas ausgeht, etwas Gutes, Positives. Manchmal brauche ich mit ihnen nur ihm selben Raum sein, schon merke ich: Es ist anders als sonst. Und es tut gut. Für mich müssen das "Gesegnete Gottes" sein. Jesus beschreibt sie im Matthäusevangelium im Neuen Testament, nachzulesen in Kapitel 5. „Selig“ nennt er sie oder „glückselig“, aber auch „gesegnet“ ist eine passende Übersetzung.
Nur ein Beispiel aus diesen so genannten „Seligpreisungen – Matthäus 5, 9: "Glückselig sind die, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes heißen." Kinder Gottes, so wird man sie nennen, wenn man sie sieht. Weil erlebbar ist, dass Gott durch sie wirkt. Sie kämpfen nicht jede Wahrheit durch, verschweigen aber auch nicht, wenn etwas unwahr ist. Sie gehen mit Konflikten und Diskussionen so um, dass der Frieden Gottes darin Raum gewinnen kann. Meines Erachtens ist das eine Eigenschaft, die wir in der heutigen Zeit dringend brauchen. Es geht um das Verbindendende, das in unserer Gesellschaft offensichtlich immer mehr abhandengekommen ist. Letztlich geht es um Gott und um seine ewig wirkende und verbindende Liebe. Ich wünsche mir noch viel mehr Menschen, die so gesegnet sind, dass sie von dieser Liebe etwas weitergeben. Einfach, indem sie da sind. Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch so ein Mensch sind.
Autor: Hans Wagner
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Feuchte Hosen und Jacken können bei Hitze angenehm sein. Auf Dauer finde ich sie ungemütlich. Wenn ich in einen Regenschauer geraten bin und alles trieft, dann heißt es: Garderobenwechsel. Wenn ich zu lange in durchnässten Klamotten rumlaufe, werde ich krank.
Der Apostel Paulus hat sich schon vor knapp 2.000 Jahren Gedanken gemacht über den Auftritt von Christen, der stimmig ist. Wenn Christen - im Bild gesprochen - zu lange feuchte und nasse Kleidungsstücke tragen, wird ihr Herz angegriffen. Deshalb ist Umziehen angesagt. So schnell wie möglich: Raus aus den nassen Klamotten, rein in die trockenen T-Shirts, Hosen und Jacken.
Was sind trockene Kleider für Paulus? Im Brief an die Epheser im Kapitel 4, Vers 24 empfiehlt er den Christen damals und heute:
„Zieht an den neuen Menschen, der nach dem Willen Gottes geschaffen ist: in Gerechtigkeit und wahrer Heiligkeit.“ (Zürcher Bibel)
Gerechtigkeit und Heiligkeit sind die trockenen Gewänder. Mit Gottes Willen vertraut und mit Jesus unterwegs – so sind Christen nicht nur damals in Ephesus, sondern zu allen Zeiten gut gekleidet und als Christen erkennbar. Jesu Nähe tut meinem Herzen gut, es bleibt gesund. Seine Nähe wärmt mich und schützt mich bei Kälte, die ich erlebe. Und – keine Sorge: Die Kleidungsstücke Gerechtigkeit und Heiligkeit bleiben bei Gott in Mode.
Autor: Pastorin Elke Drossmann
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Jesus lieben und ihm konsequent nachfolgen, kann eine gefährliche Angelegenheit sein. Das macht der Autor des Hebräerbriefs deutlich. Im 11. Kapitel beschreibt er das, was Christinnen und Christen widerfahren ist, weil sie dafür bekannt gewesen sind, dass sie Jesus Christus liebten und ihm nachfolgten.
Die Verse 36 bis 39 nötigen mir großen Respekt ab. Der Autor beschreibt mit eindrücklichen Worten, was diese Christen im Römischen Reich erdulden mussten:
Wieder andere haben Spott und Geißelung erlitten, dazu Fesseln und Gefängnis. Sie sind gesteinigt, zersägt, durchs Schwert getötet worden; sie sind umhergezogen in Schafpelzen und Ziegenfellen; sie haben Mangel, Bedrängnis, Misshandlung erlitten. Sie, deren die Welt nicht wert war, sind umhergeirrt in Wüsten, auf Bergen, in Höhlen und Klüften der Erde. Hebräer 11, Verse 36-38
Aus den Orten, in denen Christen seinerzeit gequält wurden, sind längst Ruinen geworden. Doch der Widerstand gegen das Evangelium ist immer noch vorhanden.
Es gibt bis heute – knapp zweitausend Jahre später – Gegenden auf der Welt, in denen es strengstens verboten ist, eine Bibel zu besitzen, geschweige denn, darin zu lesen. Und sich von einem anderen Glauben abwenden und Jesus nachfolgen, kann tödlich sein.
Wie also kann ich mit diesem Bibelabschnitt umgehen? Ich möchte zweierlei anregen:
Erstens. Ich danke Gott dafür, dass ich in einem Land lebe, in dem mir die Ausübung meines Glaubens gestattet wird. Zweitens: Ich bitte Gott um seinen Beistand, Schutz und Glaubensmut für jene Christen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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In der evangelischen Kirchengemeinde meiner Jugend sollten wir Konfirmanden uns einen Konfirmationsspruch aussuchen. Einen Bibelvers, der uns wichtig ist und der uns ein Leben lang begleiten soll. Das fiel mir gar nicht so schwer, denn ich habe schon als Jugendliche oft in der Bibel gelesen und kannte viele schöne Verse. Besonders die Lebensgeschichten biblischer Personen fand ich spannend. Zum Beispiel die des mächtigen Königs David. Die ser Mann war wohlvertraut mit einem extrem hohen Stresslevel. Eines seiner Loblieder für Gott, den Psalm 18, schreibt er mit großer Erleichterung direkt nach einer äußerst brenzligen Situation. David spürt in dem Moment deutlich, dass es Gott war, der ihn aus Todesgefahr gerettet hat. Massive Herausforderungen hat David trotzdem zeitlebens zu meistern; aber er verlässt sich auf Gottes Wegführung. Dieses Vertrauen gibt ihm Sicherheit und bewahrt ihn wiederholt vor lähmender Verzweiflung.
Ich will auf David schauen und auf andere Menschen, die berichten, wie Gott sie getröstet, gestärkt und manchmal sogar bewahrt hat. Als Jugendliche dachte ich mir: Auch wenn mich eine persönliche Katastrophe einmal an den Rand meiner Kräfte bringen sollte, dann will ich Halt finden. Ich habe mir deshalb als Konfirmationsspruch einen Vers aus Psalm 18 ausgesucht. Es sind Worte von David, die ich heute mit reichlich Lebenserfahrung immer noch voller Überzeugung nachsprechen will. David sagt: Gottes Wege sind vollkommen. Alle Worte des Herrn sind wahr. Allen, die sich zu ihm flüchten, bietet er Schutz.
Autor: Sonja Kilian
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