ERF Plus - Anstoß

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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Frieden ist möglich

    Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wieviel biblische Aussagen in Fernsehproduktionen landen. Gerade in britischen Krimiserien wie "Lewis" oder "Grantchester" entdeckte ich sehr viel davon, meistens auch sehr passend. Aber nicht immer. Zum Beispiel, wenn es für eine Rachesituation wieder einmal heißt: "Steht doch schon in der Bibel: Auge um Auge, Zahn um Zahn."

    Ja, stimmt. Steht so in der Bibel. Wer es nachlesen will: 2. Buch Mose, Kapitel 21. Aber zum einen ging es bei dieser Formulierung nicht um das Recht auf Rache, sondern um die Eingrenzung eines Strafmaßes! Und zum anderen lesen Christen das Alte Testament immer auf dem Hintergrund des Neuen Testamentes. Und da schreibt zum Beispiel der Apostel Paulus an die Gemeinde in Rom im 12. Kapitel ab Vers 17: "Vergeltet Böses nicht mit Bösem. Habt anderen Menschen gegenüber nur Gutes im Sinn. Lebt mit allen Menschen in Frieden - soweit das möglich ist und es an euch liegt. Nehmt nicht selbst Rache, meine Lieben. Überlasst das vielmehr dem gerechten Zorn Gottes."

    Ich erlebe diese Aussage einerseits als eine große Befreiung, denn ich kann schneller loslassen, was mich belastet oder gar verletzt. Es ist für mich aber auch eine Herausforderung, die ich so formulieren möchte: Es geht nicht darum, einen Streit zu gewinnen, sondern den anderen Menschen. Für Jesus! Ich gebe zu: Soweit es an mir liegt muss ich da immer noch lernen. Machen Sie mit?

    Autor: Hans Wagner

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    3 min
  • Was für ein Glück

    Glücklich pilgern viele Menschen auf dem Jakobsweg. Sie sehnen sich nach der Kathedrale von Santiago de Compostela – dem Ziel des Weges. Das gewaltige Weihrauchfass, das durch das Kirchenschiff schwingt, steht so manchem Pilger unterwegs vor Augen und hilft ihm wieder auf die Füße.

    Bereits vor knapp 3.000 Jahren pilgern Israeliten nach Jerusalem. Jahr um Jahr sehnen sie sich nach dem Tempel, dem einzigen in ganz Israel. In den Tempelräumen treffen sie kein Weihrauchfass an, dafür Gott selbst. Diese Hoffnung treibt die Pilger vorwärts. Beflügelt durch die Lieder, die sie ihrem Gott zur Ehre schmettern. Dazu gehört auch Psalm 84.

    Im Vers 5 heißt es: „Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen und dich dort für immer preisen.“ (BasisBibel)

    Am Ziel der Träume: bei Gott sein. Nicht nur für ein paar magische Momente. Nein, bei Gott bleiben. Mit ihm zusammen wohnen. Wäre das nicht himmlisch?

     5.000 Jahre später ist das kein unerfüllbarer Wunsch mehr. Jesus, der Sohn Gottes, ist vom Himmel auf die Erde gepilgert und hat an mein Herz geklopft. Kein Tempel ist Jesu bevorzugter Wohnort, sondern das Herz eines Menschen. Ich habe zu Jesus gesagt: „Komm rein. Wohne in meinem Herzen.“ Jesus hat genau das gemacht. Nicht nur für einen Tag, sondern für immer! Was für ein Glück! Jesus pilgert auch zu Ihrem Herzen, wenn Sie das zulassen.

    Autor: Pastorin Elke Drossmann

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    3 min
  • Meiner Berufung gemäß leben

    Einmal berühmt sein! Lange habe ich diesen Wunsch als kleiner Junge gehegt. Ich wollte immer ein anerkannter Sportler sein. Jemand, der besonders schnell laufen und schwimmen kann.

    Leider habe ich nicht die körperlichen Voraussetzungen gehabt, um ganz vorne bei den Besten mitmischen zu können. Medaillen einsammeln und auf dem Siegerpodest stehen, das war anderen vorbehalten.

    Heute weiß ich, dass ich auch ohne herausragende sportliche Leistungen jemand besonderes bin, und Sie sind es ebenfalls! Im zweiten Brief des Apostels Paulus an die Christen in Korinth, Kapitel 6 lese ich:

    „Ich werde euer Vater sein und ihr werdet meine Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.“  2. Korinther 6, Vers 18 (NLB)

    Ich verstehe das so: Nicht ich halte mich für bemerkenswert. Nein, Gott erklärt sich höchstpersönlich zu meinem Vater und nennt mich seinen Sohn. Was für ein Privileg!

    Dementsprechend finde ich das Verhalten, das Paulus aus dieser Erkenntnis ableitet, logisch. Er schreibt:

    Weil wir diese Zusagen haben, liebe Freunde, wollen wir uns von allem reinigen, was unserem Körper oder unserem Geist schaden könnte. Denn wir fürchten Gott; deshalb streben wir nach einem geheiligten Leben. 2. Korinther 7, Vers 1 (NLB)

    Die Frage, die sich stellt, lautet demnach: Was beeinträchtigt meine Berufung? Was kann ich heute tun und was lassen, um dem Vorrecht Geltung zu verschaffen, dass ich ein Kind Gottes bin?

    Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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    3 min
  • Probieren geht über studieren

    Eine Bekannte schenkte meinem Mann und mir kürzlich eine Kostprobe ihres frischgekochten Holunderblütengelees. Wir haben das Geschenk dankend angenommen und es gleich beim nächsten Frühstück probiert. Dabei haben wir uns nicht gefragt, wo die Holunderblüten geerntet wurden oder wieviel Zucker und Blütensaft enthalten ist. Wir haben das Gelee nicht unter dem Mikroskop untersucht, um die einzelnen Bestandteile festzustellen.Stattdessen haben wir es einfach auf unser Frühstücksbrötchen gestrichen, ganz nach dem Motto: „Probieren geht über studieren.“

    Diese Redewendung erinnert mich an eine biblische Erzählung aus dem Johannesevangelium, Kapitel 1, Verse 43-51. Sie spielt am See Genezareth. Ein Mann namens Philippus erzählt seinem Freund Nathanael begeistert von Jesus. Doch Nathanael zweifelt an dem, was er da hört. 

    Er kennt die alten Schriften der Geschichte Gottes mit seinem Volk Israel. Aber das reicht offenbar nicht aus, um zu verstehen, was sich da gerade ereignet und was es mit Jesus auf sich hat.

    Philippus lässt sich nicht von Nathanaels Bedenken abweisen. Statt auf lange Diskussionen einzugehen, sagt er nur: „Komm und sieh!“ Probieren ging eben schon immer über studieren.

    So erkennt Nathanael schließlich: Jesus ist mehr als ein Bürger von Nazareth – er ist der Sohn Gottes, der König von Israel.

    Auch ich erkenne Jesus erst, wenn ich mich auf ihn einlasse. Wenn ich seine Worte und Taten nicht länger nur kritisch untersuche. Studieren ist die eine Sache, aber richtig auf den Geschmack komme ich erst, wenn ich ein Leben mit Jesus ausprobiere. Ich bin auf den Geschmack gekommen – übrigens auch beim Holunderblütengelee.

     

    Autor: Ellen Hörder-Knop

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    3 min
  • Gedanken zum Tag

    Wenn Sie einmal in Berlin Auto fahren sollten, dann habe ich als Insider einen wichtigen Tipp für Sie: Wenn eine Ampel auf grün springt, warten Sie nicht zu lange mit dem Losfahren. Sie werden sonst garantiert von den ungeduldigen Hauptstädtern angehupt.

    Der Gott, an den ich glaube, ist da glücklicherweise wesentlich entspannter. Manchmal gibt zwar auch er ein ganz klares „Go“-Signal. Aber wenn wir darauf nicht reagieren oder sogar erstmal in die falsche Richtung marschieren, ist das kein Problem für ihn.

    Der israelitische Prophet Jona hat genau das erlebt – vor ca. 2800 Jahren. Gott gibt ihm den Auftrag: „Geh!“

    „Auf! Geh nach Ninive, in die große Stadt, und rede ihr ins Gewissen!“ (Jona 1,2)

    Und Jona geht – nur in die falsche Richtung. Er läuft vor Gott weg.

    Das Tolle: Gott lässt sich von seinen Plänen mit Jona nicht abbringen. Er hat Zeit. Er betreibt einigen Aufwand, um im wahrsten Sinne des Wortes Jonas Weg zu korrigieren.

    Und dann erneuert Gott seinen Auftrag. Wortgleich heißt es im 3. Kapitel des Jonabuchs:

    „Auf! Geh nach Ninive, in die große Stadt, und rede ihr ins Gewissen!“ (Jona 3,2)

    Ich lerne daraus: Egal ob ich völlig verpeilt bin oder sogar sehenden Auges Gott aus dem Weg gehe: Er lässt sich nicht davon abbringen, mit mir zum Ziel zu kommen. Im Zweifel hat er Zeit und den längeren Atem.

    Wenn bei mir das nächste Mal eine Ampel auf Grün springt: Vielleicht lege ich es sogar einmal darauf an und lasse mich anhupen. Hauptsache, ich komme ans richtige Ziel!

    Autor: Oliver Jeske

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    3 min
  • Chaos im Kopf

    Kurzer Blick in den Kopf eines Teenies: Das Gehirn ist eine Großbaustelle. Denn das Frontalhirn, das ordnet und strukturiert, ist während der Pubertät sozusagen außer Betrieb. Die Risikofreude steigt. Die natürliche „Bremse im Kopf“, die vor gefährlichen Handlungen schützt, funktioniert nicht. Chaos pur.

    Nix Neues? Stimmt! Schon der Verfasser des Psalms 119 wusste das scheinbar. Er stellt seinem Leser die Frage: „Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen?“ Ein Blick in meine jugendliche Vergangenheit ohne Gott zeigt: Ich hab‘s nicht geschafft. Bei mir hat die Bremse im Kopf nicht immer funktioniert. Wie aber lautet die Antwort auf die Frage des Psalmisten? Er gibt sie selbst und schreibt: „Wenn er sich hält an dein (Gottes) Wort.“ (LUT)

    In der Bibel finde ich weise Ratschläge, wie ein Leben gelingen kann und trotzdem Spaß macht. Heute weiß ich das. Um so mehr freue ich mich als Papa von 3 Teenies, wenn diese ab und zu in der Bibel lesen und darin Gottes guten Rat für ihr Leben entdecken. Denn ganz ehrlich: ich bin als Papa in dieser Phase meiner Kinder nicht unbedingt der Ratgeber Nummer 1.

    Was ich allerdings tun kann: Mit gutem Beispiel voran gehen. Selbst in der Bibel lesen und Gott um Rat fragen in den kleinen und großen Entscheidungen meines Lebens. Vielleicht schauen sie sich etwas bei mir ab. Und darüber hinaus kann man fürs Bibellesen sowieso nie zu alt sein.

    Autor: Tobias Schier

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    2 min
  • Überraschende Lehrstunde

    In der Mittelstufe hatte ich einen Biolehrer, den ich auf den Tod nicht ausstehen konnte. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr, warum. Vielleicht hat er mich unfair behandelt. Oder wir waren einfach nicht auf einer Wellenlänge.

    Auf jeden Fall habe ich ihn verachtet mit der Kompromisslosigkeit, zu der nur Teenager fähig sind. In dieser Zeit bin ich über eine Aussage von Jesus gestolpert, aus der Bergpredigt: „Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.“ (Matthäus 5,44).

    Bäm, was für eine Provokation für meine empörten Gefühle. Ob der Lehrer wirklich mein „Feind“ war?  Aus heutiger Sicht muss ich über mein Teenager-Selbst schmunzeln, das es wohl so empfunden hat.  Denn ich habe mich zu einem kompromisslosen Schritt entschieden: Ich habe angefangen, für diesen Mann zu beten und ihn zu segnen. Regelmäßig. Über mehrere Wochen hinweg.

    Dann kam der Tag, an dem saß ich im Biounterricht, der Lehrer kam herein und ich – habe nichts empfunden. Keinen Groll, keine Ablehnung. Erstaunt habe ich in mich hineingehört. Da war sogar ein bisschen Wohlwollen.

    Ich war wie vom Donner gerührt.

    Ich habe überhaupt keine Erinnerungen daran, welchen Stoff wir damals in Bio durchgenommen haben. Ich kann mich noch nicht einmal an den Namen des Lehrers erinnern. Aber meine Verblüffung darüber, was meine Entscheidung, diesen Bibelvers ernst zu nehmen, in mir bewirkt hat, klingt bis heute nach.

    Feindesliebe verändert. Vor allem mich selbst.

     

    Autor: Tanja Rinsland

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    3 min
  • Preisbewusst

    Alles auf dieser Welt hat seinen Preis. Umsonst gibt es nur den Tod – und der kostet bekanntlich das Leben.

    Alles hat seinen Preis – Kaufentscheidungen, die ich treffe; der Beruf, den ich gewählt habe, Beziehungen, die ich eingehe – immer gehe ich damit auch Verpflichtungen ein, wecke Erwartungen bei anderen Menschen – und genauso bei mir selbst.

    Auch der Glaube oder das Bekenntnis zu einer Weltanschauung oder Religion hat einen Preis. Selbst erklärte Atheisten zahlen einen Preis für ihre Überzeugung: Sie verzichten auf einen Ankerplatz, auf Gottes Beistand und Rat. Und müssen dann eben auch alleine zurechtkommen.

    Jesus, der Rabbi, Wanderprediger und Wundertäter aus Nazareth, hat seinen Anhängerinnen und Anhängern nichts vorgemacht, sondern hat sie gewarnt: „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir auf meinem Weg folgt, kann nicht mein Jünger sein.“ Wer sich auf Jesus einlässt, soll buchstäblich preisbewusst leben. Der Glaube an Jesus, den Gesalbten – nichts anderes bedeutet der griechische Titel „Christus“ – der Glaube an Jesus Christus hat seinen Preis. Aber ohne Einsatz winkt eben auch kein Gewinn. Und zu gewinnen gibt es bei Jesus eine Menge. 

    Zum Beispiel stiftet ein Leben in den Spuren des Mannes aus Nazareth Sinn und gibt diesem Leben eine Richtung. Wer Jesus folgt, wird nicht so schnell beschäftigungslos, denn Jesus lenkt die Blicke seiner Leute gern auf Menschen und auf Sachverhalte, wo Einsatz nötig ist. Obendrein gibt's im christlichen Glauben eine Zieladresse: Die neue Welt Gottes. Dort findet man ohne Jesus nicht hin. Und dieses Ziel ist jeden Einsatz wert. 

    Autor: Markus Baum

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    3 min
  • Das himmlische SEK

    Sie sind spezialisiert auf Terrorismusbekämpfung, Geiselbefreiung, Razzien gegen die organisierte Kriminalität und Personenschutz. Sie sind handverlesen nach Charakterstärke, Sozialkompetenz und Stressresistenz. Die Rede ist vom „SEK“ - den Männern und Frauen in den Spezialeinsatzkommandos der Polizeien der deutschen Bundesländer.

    In welcher Gefahr auch immer Sie oder ich vielleicht einmal schweben könnten – es gibt kaum einen sichereren Ort als an der Seite eines SEK-Beamten oder einer SEK-Beamtin. Jedenfalls mit Blick auf die irdische Sicherheit und die Unversehrtheit von Leib und Leben.

    Und was ist mit der Unversehrtheit von Geist und Seele?

    Die Autoren der Bibel sind sich sicher: Es gibt so etwas wie ein himmlisches SEK. Ein Spezialeinsatzkommando, das von Gott losgeschickt wird, um die zu schützen und zu retten, die ihm ihr Leben anvertraut haben. Dieses SEK  taucht in der Bibel in Gestalt von Engeln auf und manchmal auch in der Einzahl als „Engel des Herrn“ – so wie in Psalm 34 Vers 8, wo es heißt:

    Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.

    Das bedeutet nicht, dass Gottvertrauen mich immun machen würde gegenüber den Verwundungen dieser Welt, den Erschütterungen des Lebens oder den Schlägen von anderen Menschen, die mir schaden wollen. Eine gefallene Welt ist kein Ponyhof.

    Aber es bedeutet: Schützen und Retten gehört zu Gottes Kernabsichten, zugunsten all derer, die ihm vertrauen. Sei mein Glaube dabei noch so unvollkommen, zögernd oder voller Zweifel: Das himmlische SEK ist immer in Rufbereitschaft. Und oft nur ein Stoßgebet weit entfernt.

    Autor: Dr. Jörg Dechert

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    3 min
  • Ran an die Arbeit!

    Die Bibel ist ein sehr vielseitiges Buch. Sie enthält Lebensberichte,  Parabeln, Lieder, prophetische Bücher. Auch Weisheiten, Tipps für ein gelingendes Leben und so weiter. Dieses uralte Buch hat im Lauf der Geschichte nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Noch heute ist es ein angesagtes Trostbuch und ein Wegweiser für Menschen, die Gott suchen. Und auch diejenigen, die bereits an ihn und an seinen Sohn Jesus Christus glauben, suchen Rat und Hilfe in den alten Schriften.

    Manchmal gibt eine Bibelstelle Rätsel auf und man kann hitzig über die passende Auslegung diskutieren. Und manchmal steht ein Befehl da, der zu befolgen ist. Punktum.

    In der Bibelübersetzung Hoffnung für alle ist das so ausgedrückt: „Zeigt durch Taten, dass ihr wirklich zu Gott umkehren wollt! Bildet euch nur nicht ein, ihr könntet euch damit herausreden: ›Abraham ist unser Vater!‹“ (Matthäus 3,8-9a – HFA)

    Das ist ein Imperativ. Ein deutlicher Befehl. Es reicht also nicht, ein bisschen so zu tun, als glaubte ich an Gott, sondern mein Glaube soll mein Herzensanliegen sein und Konsequenzen zeigen. Das gilt für alle Menschen. Es spielt keine Rolle, ob schon die Vorfahren an Gott geglaubt haben oder nicht. Die Entscheidung für den Glauben muss jeder und jede für sich persönlich treffen – und dann handeln. Glaube und Nachfolge werden nicht vererbt. Da liegt nichts in den Genen und das passiert nicht automatisch. Ob ich zu Jesus gehören will, muss ich selbst entscheiden und dann tätig werden.

    Wenn ich das nicht tue, hat das auch Konsequenzen – aber dann solche, die ich nicht tragen möchte. Ich will, dass mein Leben vor Gott Bestand hat und mich immer wieder neu an Jesus Christus wenden. Denn er will mir helfen, zu bestehen.  

    Autor: Annegret Schneider

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    3 min

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