ERF Plus - Anstoß

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ERF Plus - Anstoß episodes

  • Das Wesentliche

    Ein modernes Haushaltsgerät, sagen wir eine Waschmaschine, bringt ab Werk schon eine Vielzahl von Funktionen mit. Die Bedienungsanleitung unserer aktuellen Waschmaschine umfasst 11 engbedruckte Seiten, es gibt jede Menge Tabellen und Anweisungen, was genau in welchem Fall zu tun ist. Plus jede Menge Sicherheits- und Warnhinweise. Wer die zuerst liest, traut sich vermutlich gar nicht mehr, das Gerät in Betrieb zu nehmen. Ich zitiere: Stromschlaggefahr, Lebensgefahr, Erstickungsgefahr, Vergiftungsgefahr, Explosionsgefahr, Verletzungsgefahr – in dieser Reihenfolge und jeweils verstärkt durch ein dickes Ausrufezeichen!

    Was haben der jüdische und der christliche Glaube gemeinsam? Bei beiden ist die Bedienungsanleitung denkbar kurz. Past auf einen Notizzettel.

    Die Anleitung für den Glauben an den Gott Israels findet sich im 5. Buch Mose Kapitel 6 und lautet kurz und bündig: „Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit all deiner Kraft.“ Punkt. Das war es schon. 

    Jesus hat vor 2.000 Jahren denzent darauf hingewiesen: Diese Anweisung ist äquivalent mit der ebenfalls anspruchsvollen Empfehlung „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

    Gott lieben – den Nächsten oder die Nächste lieben – und sich selbst auch nicht vernachlässigen: Das ist das Wesentliche. Mehr braucht im Grunde kein Mensch. Die Sicherheitshinweise sind im doppelten Liebesgebot praktischerwiese eingebaut: Wer und was so liebenswert ist, hat auch entsprechend viel Aufmerksamkeit und Zuwendung verdient. Bekommt beides aber doppelt und dreifach zurück – zumindest von Gott.  

    Autor: Markus Baum

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    3 min
  • Voller Sehnsucht

    Haben Sie schon einmal etwas richtig entgegengefiebert? 

    Ich ertappe mich viel zu oft dabei, dass ich manches nicht abwarten kann. Anstatt zu sparen, kaufe ich das meiste gleich. Das ist auch ärgerlich für die Liebsten: “Was kann man dir denn noch schenken?” 

    Anders sieht es aus mit Dingen, die ich nicht beeinflussen kann. Manchmal muss ich einfach warten, bis das Konzert endlich stattfindet, bis die Weltmeisterschaft beginnt...  

    Im Bibelvers für heute geht es auch ums Warten. Es wartet nicht irgendwer: 

    “Die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf jenen Tag, an dem Gott offenbar machen wird, wer wirklich zu seinen Kindern gehört.“ So schreibt der Apostel Paulus vor ca. 2000 Jahren an die christliche Gemeinde in Rom. 

    Die Schöpfung wartet und nicht nur irgendwie: sie sehnt sich danach, einen bestimmten Tag zu erleben. 

    Hier stecken gleich drei Anregungen:  

    Erstens: Schöpfung? Glaube ich an Gott als Urheber dieser Welt? 

    Zweitens: Sehnsüchtig – warum das? Der belebten und unbelebten Welt ist es anscheinend nicht egal, wie wir mit ihr umgehen. Die Schöpfung leidet, und wir sehen die Auswirkungen nun stärker als Generationen vor uns. 

    Drittens: Die Schöpfung wartet darauf, dass für jeden sichtbar wird, wer ein Kind Gottes ist. Und wann wird das sichtbar: Wenn Jesus zum zweiten Mal auf diese Erde kommt und alles neu macht. 

    So hat er es zugesagt. Die Schöpfung glaubt das und wartet fest und sehnsüchtig darauf, dass Jesus wiederkommt – das will ich auch tun. Und Sie? 

    Autor: Claudia Mertens

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    3 min
  • Wenn das Chamäleon Farbe bekennen muss

    Das Chamäleon passt seine Farbe an Umstände und Umgebung an. So reagiert es beispielsweise auf Sonneneinstrahlung, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit. Diese Verhaltensmuster mit Farbwechsel dienen auch der Kommunikation mit Artgenossen.

    Sich an veränderte Umstände oder Lebensbedingungen anpassen – das kann sehr hilfreich sein: Wer in ein neues Land kommt, muss eine neue Sprache erlernen und sich an veränderte klimatische Bedingungen anpassen. Wer an einen neuen Arbeitsplatz kommt, muss neue Fähigkeiten erlernen und sich auf neue Kollegen einstellen. Da ist ein gutes Maß an Anpassungsfähigkeit nützlich und wir können vom Chamäleon lernen.

    Aber haben Sie sich schon mal dabei ertappt, dass Sie in Gesprächen unterschiedliche Aussagen machen, abhängig davon, welche Meinung ihr Gegenüber vertritt? Manchmal sagen wir Menschen gerne, was andere hören wollen, denn wir haben Angst, dass unser Gesprächspartner uns ablehnen könnte, wenn wir zu unserer anderen Meinung stehen.

    Wir müssen uns nicht in jedes Streitgespräch stürzen, und es sollte uns nicht darum gehen, immer Recht zu behalten.

    Trotzdem gibt es Situationen, da sind Christen gefragt, in ihrer Kommunikation nicht das Chamäleon zu spielen. Wenn es darum geht, an wen ich glaube, ob biblische Gebote und Maßstäbe auch heute noch Gültigkeit haben, wer Jesu ist oder was meine Hoffnung über den Tod hinaus ist, dann gilt es, Farbe zu bekennen.

    Das kostet manchmal Mut. Da kann es einem auch schon mal heiß und kalt werden. Deshalb ist mir der Psalmbeter ein Vorbild, der im Psalm 119 Vers 46 schreibt:

    Sogar vor Königen will ich ohne Scheu bezeugen, dass dein Wort unumstößlich gilt.
     

    Autor: Jens Kilian

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    3 min
  • Ohne viele Worte

    Ich bin sehr grundsätzlich ein Freund klarer Worte. Damit meine ich jetzt nicht Kritik, sondern einfach nur, dass ich es mag, wenn nicht lange um den heißen Brei herumgeredet wird, sondern Leute direkt auf den Punkt kommen. Ohne sprachliches Lametta oder barockhafte Erklärungen des Warum und Wieso. Ohne Umschweife sagen, was gewollt wird! So eine klare Bitte ohne Umschweife finde ich auch in der Bibel.  

    Jesus ist unterwegs und mit ihm eine große Menschenmenge. Denn er hat sich inzwischen einen Ruf erarbeitet als Mensch, der Wunder tut und weise Dinge über Gott sagt. Ein Blinder am Wegesrand bekommt mit, wer da unterwegs ist und an ihm vorüber geht. Der Blinde brüllt sich die Seele aus dem Leib, damit Jesus zu ihm kommt. Den folgenden Dialog hat der Evangelist Lukas festgehalten. Jesus hat nur eine Frage an den Mann: "Was willst du, dass ich für dich tun soll?" Dessen Antwort: "Herr, dass ich sehen kann." (Lukas 18,41) Einfache Frage und eine kurze klare Antwort! Der Blinde redet nicht lange um den heißen Brei herum, hält keine Lobreden auf Jesus oder verschwendet sonst Zeit. Nein, er kommt sofort auf den Punkt! Und Jesus sagt kurz und knapp: "Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen."

    Was lerne ich daraus? Bei Jesus braucht es keine langen Erklärungen. Es reicht eine klare Bitte. Denn Jesus kennt die gesamte Vorgeschichte und die Gedanken. Ohne es ausgeprochen zu haben, weiß Jesus auch vom Glauben des Blinden. Das ist eine gute Anregung, wenn ich bete. Keine langen Sätze, verquast und gedrechselt, sondern gerade heraus! Alles andere weiß Jesus schon. Und ich sollte glauben, was ich bitte!

    Autor: Horst Kretschi

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    3 min
  • Keine überflüssigen Streitereien

    Wie gehen Sie mit unterschiedlichen Meinungen um? Kein Problem? Herausfordernd? Oder wehren Sie sich grundsätzlich und wollen an Ihrer Position festhalten? Ehrlich: Mir fiel es schon immer schwer, andere Meinungen stehen zu lassen. Innerlich war ich schnell auf dem Sprung, um sie zu widerlegen. Doch es verändert sich, denn in den letzten Jahren habe ich häufiger erlebt, dass sich mein Denken als falsch erwiesen hat. Von Meinungen geprägt, von Medien verstärkt. In dem Buch "Hoffnung für Verzweifelte" entlarvt die junge schottische Umweltgeo- und Datenwissenschaftlerin Hannah Ritchie auch meine tiefen Prägungen, bei denen die Faktenlage tatsächlich eine völlig andere ist. Ich bin fehlinformiert. Kann sie mich überzeugen? Denn genau darum geht es: Etwas für richtig oder falsch halten ist nur möglich, wenn ich es selbst durchdenke und zu meiner eigenen Meinung mache. Sonst laufe ich nur hinterher, bin manipulierbar. Eine eigene Meinung haben, andere Meinungen stehen lassen können - das ist miteinander leben.

    Das gilt auch im christlichen Glauben. Der Apostel Paulus beschreibt in seinem Brief an die Gemeinde in Rom in Kapitel 14, wie überflüssig zum Beispiel ein Streit über die Frage ist, was man als Christ alles essen darf. Sein Fazit: "Jeder von uns wird vor Gott Rechenschaft über sich selbst geben müssen." Anders ausgedrückt: Was du tust, das tue vor Gott. Handle aus deiner eigenen Überzeugung. Spare dir Streitereien. Denn am Ende steht jeder Mensch nur für sich allein und für sein eigenes Leben vor Gott!

    Autor: Hans Wagner

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    3 min
  • Gottes Geheimnisse

    Gott hat Geheimnisse. Das glaube ich sofort. Gott ist und bleibt geheimnisvoll. In manche Geheimnisse nimmt Gott Sie und mich hinein. Anderes behält er für sich. Z. B. gewinnt er den Christenverfolger Paulus für sich und erteilt ausgerechnet ihm den Auftrag, christliche Gemeinden im griechischen Raum zu gründen. Wieso gerade Paulus? Gottes Geheimnis.

    Paulus wird sogar zum Verwalter von Gottes Geheimnissen. Trotzdem bleibt Paulus verborgen, warum Gott ihn für diese Aufgabe ausgesucht hat.

    In welche Geheimnisse ist Paulus dann eingeweiht? Jesus ist der Sohn Gottes. Gott wird durch Jesus zu einem Traum-Vater für Menschen.

    Dieses Geheimnis plaudert Paulus munter in Korinth aus. Nicht mit vorgehaltener Hand: „Behalte es für dich.“ Sondern so: „Erkenne, wer Jesus ist. Vertraue dich ihm an.“

    Etliche entdecken diese Nachricht für sich und sammeln sich in einer Hausgemeinde. Sie sind fortan wie Paulus Geheimnisträger und -verräter.  

    Auf diese Weise ist der 1. Korintherbrief bis heute in der Bibel überliefert und ich kann Vers eins aus dem vierten Kapitel noch 2.000 Jahre später lesen. Paulus schreibt dort: „So soll man uns als Diener des Christus und als Verwalter der Geheimnisse Gottes betrachten.“ (Zürcher Bibel)

    Gott behält sich bis heute vor, welche Geheimnisse er bewahrt und in welche er Menschen einweiht, die ihm vertrauen. Von Geheimnissen, die Gott gelüftet hat, ist die Bibel voll.

    Autor: Pastorin Elke Drossmann

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    3 min
  • Behalte das Wesentliche im Blick!

    Mit eindringlichen Worten ermahnt der Apostel Paulus seinen Mitarbeiter Timotheus. Setze dich mit aller Kraft für die Sache des Evangeliums ein, schreibt er in einem Brief.

    Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen. 1. Timotheus 6, Vers 12

    Auch wenn diese Ermunterung zunächst einmal Timotheus gegolten hat, so lässt sich doch das eine oder andere auf heute übertragen.

    Ich bin Christ und gestalte meinen Glauben aktiv. Ich mache mir keine Illusionen, denn ich weiß: glauben kann auch kämpfen bedeuten. Und weil das so ist, stelle ich mich, wenn das erforderlich wird, der Auseinandersetzung. In all dem strebe ich konsequent dem großen Ziel entgegen.

    Es ist wie bei den gerade zu Ende gegangenen Olympischen Spielen in Paris. Viele Hundert Sportler haben unter den interessierten Augen der Öffentlichkeit um die Medaillenränge gekämpft. Sie haben das unter Einsatz aller Kraft und Konzentration getan. Und dort, wo sich jemand Edelmetall erkämpft hat, ist das unter dem Jubel und der Anerkennung der Zuschauer geschehen.

    Wenn ich meinen christlichen Glauben lebe, tue ich das öffentlich. Gut, wenn Bekannte und Freunde zu einem anerkennenden Urteil kommen. Besser, wenn ich meiner Berufung durch Jesus Christus entspreche.

    Autor: Wolf-Dieter Kretschmer

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    2 min
  • Befreit

    Ich will mit meinem Hund eine Tour machen und hole aus dem Hauseingangsbereich mein Fahrrad. Da bemerke ich einen unangenehmen Geruch. „Der Sache muss ich später nachgehen“, denke ich. Als ich bereits unterwegs bin, fällt mir etwas ein: In meiner Fahrradtasche befindet sich noch eine Plastiktüte mit der Hinterlassenschaft meines Vierbeiners – vom letzten Ausflug. Jetzt ist mir klar, warum es in unserem Flur komisch riecht. Doch mit der Entsorgung des Beutels im nächsten Mülleimer ist das Problem schon gelöst!

    Andere Altlasten in meinem Leben werde ich dagegen nicht so einfach los. Zum Beispiel das Problem mit der Schuld. Bei einer Internetsuche habe ich folgende Frage dazu eingegeben: „Wie werde ich frei von Schuld?“ Zur Antwort bekam ich das Versprechen einer Beratungsfirma: „Keine schlaflosen Nächte mehr! Wir nehmen die Schuldenlast von Ihren Schultern.“

    Doch eigentlich hatte ich gar nicht an Geldsorgen gedacht, sondern an die Last, die mich drückt, wenn mir jemand meine Schuld nachträgt oder wenn ich mich nicht aus meinem eigenen Schuldensumpf ziehen kann. Manche Menschen schleppen jahrelang solch ein belastendes Gepäck mit sich herum. Wo finden sie eine Entsorgungsstelle für diesen Sondermüll?

    Die Bibel nennt in Johannes 8,36 den Experten für diese Frage: „Wenn euch der Sohn Gottes frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ Zu Jesus Christus kann ich alle Schuld bringen. Er befreit mich und lässt mich wieder ruhig schlafen. Wer dieses Angebot nicht in Anspruch nimmt, ist selbst schuld!

    Autor: Sonja Kilian

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    3 min
  • Glücks-Bringer 2

    Solange es Menschen gibt, sehnen sie sich nach Glück. Auch der Apostel Petrus ging vor 2.000 Jahren bereits auf dieses Bedürfnis ein. Er schrieb in der Bibel im 3. Kapitel des1. Petrusbriefs: „Wer sich am Leben freuen und gute Tage sehen will, soll seine Zunge hüten. Nichts Böses darf aus seinem Mund kommen und keine Lüge über seine Lippen. Er soll sich vom Bösen abwenden und Gutes tun. Frieden soll er suchen und sich dafür einsetzen.“ (1. Petrus 3, 10-11, BasisBibel)

    Kurz zusammengefasst: Willst du glücklich sein, dann strebe nach einem ethisch vorbildhaften Leben!

    Dieses Konzept war schon damals altbewährt. Denn Petrus greift dabei zurück auf 1.000 Jahre ältere Worte des israelischen Königs David – ebenfalls überliefert in der Bibel in den Psalmen. Daraus schließe ich: Glück erfahre ich nicht, indem ich Nabelschau betreibe – indem ich nur um mein eigenes Glück kreise. Gott hat für mich eine viel größere Perspektive. Ich erfahre Glück, indem ich für meinen Mitmenschen lebe und nicht auf seine Kosten – indem ich sein Glück ins Auge fasse.

    Wenn ich so darüber nachdenke … Das ist eigentlich genial! Denn so kann sich Glück vervielfältigen, potenzieren. Wenn ich mich auf Gottes Glücks-Rezept einlasse, werde ich zu einem echten Glücks-Bringer.  

    Autor: Oliver Jeske

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    2 min
  • Die ganze Wahrheit

    Die ganze Wahrheit

    Ich mache nicht immer alles richtig. Ich bin sogar weit entfernt davon. Ich habe auch schon gelogen. Ich habe schon andere Menschen schlecht gemacht. Dabei rede ich nicht von einer weit entfernten Vergangenheit. Eher von der letzten Woche. Ich weiß: Ich bin nicht perfekt.

    Als ich die ersten Verse von Psalm 15 gelesen habe, ist mir das schmerzlich bewusst geworden. Es ist ein Psalm aus der Feder des Königs David, und er beginnt so: „HERR, wer darf weilen in deinem Zelt? Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berge? Wer untadelig lebt und recht tut und redet die Wahrheit von Herzen; wer mit seiner Zunge nicht verleumdet, wer seinem Nächsten nichts Arges tut und seinen Nachbarn nicht schmäht.“  

    Wenn das stimmt, dann werde ich Gott nie persönlich begegnen. Wenn das die Wahrheit ist, werden meine Gebet immer nur bis zur Decke reichen und nie erhört werden. Allerdings erlebe ich es ganz anders. Gott hat schon meine Gebete erhört. Er hat schon zu mir gesprochen, auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Wie ist das möglich?

    Was in Psalm 15 steht, ist wahr – aber es nicht die alleinige und ganze Wahrheit. Sonst hätte auch David ein Problem gehabt.  Stattdessen erlebt David, dass Gott ihm nahe ist, trotz seiner Fehltritte und falschen Entscheidungen. David ist und bleibt ein „Mann nach dem Herzen Gottes“. (1. Samuel 13,14)

    Das macht mir Mut. Ich bin ein Kind Gottes. Ich darf Gottes Nähe suchen. Gott will mir begegnen. Er liebt mich weiter über meine kleinen und großen Fehler hinaus

    Autor: Tobias Schier

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    3 min

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