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O König David – so gerne würde ich dich einmal persönlich treffen und so viel Zeit haben, deine Lebensgeschichte zu hören! Die Kernpunkte sind zwar schon deutlich dokumentiert in den Schriften des sog. Alten Testaments. Auch wie dein Weg begann. Als Jüngster einer Viehzüchterfamilie geboren, musikalisch und sprachlich begabt, durchtrainiert, mutig und attraktiv.
Alle diese Vorgaben helfen dir, hohe Positionen zu erreichen am damaligen Königshof. Die späteren Jahre als politisch Verfolgter und trotzdem als verehrtes Volksidol – sie sind schwierig, aber lehrreich. Welch ein Weg das ist durch Tiefen und Höhen bis zu dem Tag, als du über alle Stämme der Nachkommen Abrahams zum Herrscher gekrönt wirst! Auf dem Höhepunkt deiner – sagen wir – Karriere hättest du dich in deinem Ruhm sonnen können und die Vorteile deiner Macht in vollem Maß auskosten.
Wieso sind aber die Annalen deiner Regierungszeit nicht ebenso gefüllt mit Lobeshymnen über deine spektakulären Heldentaten und Supermann-artigen Siege über alle deine äußeren Feinde und inneren Widersacher? Genau so wie die historischen Dokumente anderer Könige? Was mögen deine Chronisten sich gedacht haben, als du ihnen diktiertest: Glückselig ist der Mann, der Jahwe fürchtet, der großen Gefallen daran findet, die Gebote des Allmächtigen zu befolgen!
Ja, ich glaube, du großer König, so allmählich erkenne ich die Quelle deiner Erfolge, deine freie Bahn, auf der du durch alle Baustellen und Hindernisse durch die Schwierigkeiten hindurch getragen wirst.
So eine enge Verbindung mit dem unendlich größeren König gibt der bevorzugten Stellung eines Landesherren einen weit höheren Wert als eine edelsteingeschmückte Krone auf einem Menschenkopf!
Bei dem Nachdenken über dich, du wirklich großer König, fängt bei mir aber das eigentliche Geheimnis erst an. Du bist ja nicht nur ein begnadeter Liederdichter, ein demütiger Bittsteller und manchmal auch ein traurig Klagender vor der unbegreiflich heiligen Ansprechperson. In manchen deiner Satzbeispiele, die bis heute noch klar und aktuell sind, finden sich Worte, die sicher nicht nur mich ein Geheimnis ahnen lassen, das tiefer greift, über menschliches Wissen und Verstehen weit hinaus.
Dazu fällt mir gerade ein hartes (oder krasses) Beispiel ein. Unter unserem Ordnungssystem steht es unter der Überschrift: Psalm 110. Dass diese Verse, König David, original aus deiner Feder, – ich sage sogar – aus deinem Herzen, stammen, das steht für mich fest. Da schilderst du eine Situation – und die geht schon mal sofort über meine eigene Fantasie hinaus. Der Herr – und es kann nur sein, dass hier der Schöpfer und Erhalter allen Lebens gemeint ist. Und Er sprach – er sprach zu einer ganz bestimmten Person – und die ist nicht weniger geheimnisvoll als der Sprechende selbst – Und was hört die angesprochene Person? Sie bekommt die Erlaubnis, sich auf dem ehrenvollsten Platz niederzulassen, den es überhaupt gibt! An die rechte Seite des ewigen, Allmächtigen – näher und intimer in der reinen, vollkommenen Gegenwart des Weltenherrschers zu sein – das gibt es nicht! Da kann nur ein einziges Wesen gemeint sein! Der Menschensohn, der Gottessohn – mit irdischem Anredenamen Jeschua, Messias, Jesus, Christus.
Sitzt er dort als Zuschauer und Bewunderer bei all den Machtbeweisen des unumschränkten Planers?
Undenkbar – aber wie geht’s weiter?
Gut, dass dein Psalm, König David, mit dem Blick durchs Schlüsselloch in die Ewigkeit hier nicht zu Ende ist. Welche Titel trägt die Person zur Rechten des Ewigen? König – ja, er ist der mächtigste König des Universums, unendlich höher auch als du! Also kannst du ihn neidlos und bewundernd als auch deinen Herrn ansehen! Aber er hat noch einen weiteren Titel. Priester. Wieso das? Priester im Tempel zu Jerusalem sind später die beauftragten Vermittler zwischen dem unsichtbaren Richter aller Lebenden und den in der Sünde gefangenen, von Gott getrennten Menschen. Mit Blutopfern dürfen sie für kurze Zeit die Brücke schlagen zwischen dem Heiligen und den gefallenen Geschöpfen. Und diese Zeremonie müssen die Priester auch für ihr eigenes nachparadiesisches Leben durchführen. Ein Priester wird geweiht mit heiliger Kleidung und Salbung mit heiligem Öl. Er darf nur einmal jährlich in die Nähe der Beweise von Gottes Gegenwart kommen und das auch nur, wenn der Duft vom heiligen Öl ihn wie mit einem Schutzmantel umgibt, um überhaupt dem Allerheiligsten nahe sein zu dürfen.
Und du, König David, nennst den Sohn Gottes auch Priester?
Ja, ja, ich sehe schon! Ein Priester der ganz besonderen Art: Nach der Weise von Melchisedek.
Davon habe ich in der Geschichte um Abraham schon gehört. Eine Person, ohne Eltern, ohne Anfang und Ende nach Menschenweise. Melchisedek, König von Salem, also König des Friedens, betitelt. Abraham übergibt ihm seinerzeit zehn Prozent von allem, was er in diesem Befreiungskrieg gegen mehrere Könige erbeutet. Und er wird von diesem Melchisedek gesegnet nach Priesterart. Eine Begegnung, die in normale Szenarien nicht ohne Weiteres hineinpasst. Und Jesus hat dieses geheimnisvolle Vorbild für einen gottgeweihten Vermittler jetzt vollendet in seiner Person? Ja, „vollendet“ ist wohl das richtige Wort. Denn Jesus muss nicht ein Jahr warten, um in die Gegenwart des Vaters zu dürfen. Er ist als Einziger in der gesamten Weltgeschichte nicht mit eigener Sünde und Schuld behaftet. Aber er tritt als Anwalt und Vermittler zwischen seine Menschen und dem Ur-Vollkommenen, weil er alles am eigenen Menschenleib erfahren hat.
Woran ich aber noch lange zu kauen habe, ist das Geheimnis, wieso dir, König David, diese Priesterfunktion so konturenhaft scharf vor Augen steht – wo doch noch über tausend Jahre bis zu dessen Priesterdienst vergehen! Ist das der untrügliche Beweis, dich unter die Propheten zu rechnen? Anders ist das nicht zu fassen.
Die nächsten Bilder deiner Zukunftsprophetien sind so kompakt, als ständen sie in der Tageszeitung von heute.
Du hast sie zu deiner Zeit offensichtlich als Vorbereitungen für eine endgültige Regierungsübernahme des späteren Herrschers über die ganze Erde gedeutet. Wenn Jesus, der Friede, dort für immer persönlich anwesend ist – dann hat sich der Kreis geschlossen.
Welche Schritte noch bis dahin auf die Menschen zukommen, das hört sich für mich nicht gerade wie die Vorbereitung einer großen Feier an. Jede Menge Feinde sind von damals bis heute aktiv, die gegen deinen geliebten Sohn ihre zerstörerischen Aktivitäten so lange weiterführen, bis sie selbst endlich vernichtet und zerstört sind. Unendliche viele Tote gibt es weiterhin. Weltreiche versinken und geraten in Vergessenheit, auch wenn sie sich für – wer weiß wie – unbesiegbar halten.
König David – für unser Gespräch brauchtest du mir nur deine niedergeschriebenen Gedanken aufzuschlagen! Danke jedenfalls dafür und auch dafür, dass jedes Wort gleichzeitig bereits bekannt ist bei unserem gemeinsamen Vater und Sohn und dem Heiligen Geist, der zuständig ist für die wunderbare Kommunikation auf himmlischer Leitung!
Autor: Ursula Hellmann
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By ERF - Der Sinnsender5
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O König David – so gerne würde ich dich einmal persönlich treffen und so viel Zeit haben, deine Lebensgeschichte zu hören! Die Kernpunkte sind zwar schon deutlich dokumentiert in den Schriften des sog. Alten Testaments. Auch wie dein Weg begann. Als Jüngster einer Viehzüchterfamilie geboren, musikalisch und sprachlich begabt, durchtrainiert, mutig und attraktiv.
Alle diese Vorgaben helfen dir, hohe Positionen zu erreichen am damaligen Königshof. Die späteren Jahre als politisch Verfolgter und trotzdem als verehrtes Volksidol – sie sind schwierig, aber lehrreich. Welch ein Weg das ist durch Tiefen und Höhen bis zu dem Tag, als du über alle Stämme der Nachkommen Abrahams zum Herrscher gekrönt wirst! Auf dem Höhepunkt deiner – sagen wir – Karriere hättest du dich in deinem Ruhm sonnen können und die Vorteile deiner Macht in vollem Maß auskosten.
Wieso sind aber die Annalen deiner Regierungszeit nicht ebenso gefüllt mit Lobeshymnen über deine spektakulären Heldentaten und Supermann-artigen Siege über alle deine äußeren Feinde und inneren Widersacher? Genau so wie die historischen Dokumente anderer Könige? Was mögen deine Chronisten sich gedacht haben, als du ihnen diktiertest: Glückselig ist der Mann, der Jahwe fürchtet, der großen Gefallen daran findet, die Gebote des Allmächtigen zu befolgen!
Ja, ich glaube, du großer König, so allmählich erkenne ich die Quelle deiner Erfolge, deine freie Bahn, auf der du durch alle Baustellen und Hindernisse durch die Schwierigkeiten hindurch getragen wirst.
So eine enge Verbindung mit dem unendlich größeren König gibt der bevorzugten Stellung eines Landesherren einen weit höheren Wert als eine edelsteingeschmückte Krone auf einem Menschenkopf!
Bei dem Nachdenken über dich, du wirklich großer König, fängt bei mir aber das eigentliche Geheimnis erst an. Du bist ja nicht nur ein begnadeter Liederdichter, ein demütiger Bittsteller und manchmal auch ein traurig Klagender vor der unbegreiflich heiligen Ansprechperson. In manchen deiner Satzbeispiele, die bis heute noch klar und aktuell sind, finden sich Worte, die sicher nicht nur mich ein Geheimnis ahnen lassen, das tiefer greift, über menschliches Wissen und Verstehen weit hinaus.
Dazu fällt mir gerade ein hartes (oder krasses) Beispiel ein. Unter unserem Ordnungssystem steht es unter der Überschrift: Psalm 110. Dass diese Verse, König David, original aus deiner Feder, – ich sage sogar – aus deinem Herzen, stammen, das steht für mich fest. Da schilderst du eine Situation – und die geht schon mal sofort über meine eigene Fantasie hinaus. Der Herr – und es kann nur sein, dass hier der Schöpfer und Erhalter allen Lebens gemeint ist. Und Er sprach – er sprach zu einer ganz bestimmten Person – und die ist nicht weniger geheimnisvoll als der Sprechende selbst – Und was hört die angesprochene Person? Sie bekommt die Erlaubnis, sich auf dem ehrenvollsten Platz niederzulassen, den es überhaupt gibt! An die rechte Seite des ewigen, Allmächtigen – näher und intimer in der reinen, vollkommenen Gegenwart des Weltenherrschers zu sein – das gibt es nicht! Da kann nur ein einziges Wesen gemeint sein! Der Menschensohn, der Gottessohn – mit irdischem Anredenamen Jeschua, Messias, Jesus, Christus.
Sitzt er dort als Zuschauer und Bewunderer bei all den Machtbeweisen des unumschränkten Planers?
Undenkbar – aber wie geht’s weiter?
Gut, dass dein Psalm, König David, mit dem Blick durchs Schlüsselloch in die Ewigkeit hier nicht zu Ende ist. Welche Titel trägt die Person zur Rechten des Ewigen? König – ja, er ist der mächtigste König des Universums, unendlich höher auch als du! Also kannst du ihn neidlos und bewundernd als auch deinen Herrn ansehen! Aber er hat noch einen weiteren Titel. Priester. Wieso das? Priester im Tempel zu Jerusalem sind später die beauftragten Vermittler zwischen dem unsichtbaren Richter aller Lebenden und den in der Sünde gefangenen, von Gott getrennten Menschen. Mit Blutopfern dürfen sie für kurze Zeit die Brücke schlagen zwischen dem Heiligen und den gefallenen Geschöpfen. Und diese Zeremonie müssen die Priester auch für ihr eigenes nachparadiesisches Leben durchführen. Ein Priester wird geweiht mit heiliger Kleidung und Salbung mit heiligem Öl. Er darf nur einmal jährlich in die Nähe der Beweise von Gottes Gegenwart kommen und das auch nur, wenn der Duft vom heiligen Öl ihn wie mit einem Schutzmantel umgibt, um überhaupt dem Allerheiligsten nahe sein zu dürfen.
Und du, König David, nennst den Sohn Gottes auch Priester?
Ja, ja, ich sehe schon! Ein Priester der ganz besonderen Art: Nach der Weise von Melchisedek.
Davon habe ich in der Geschichte um Abraham schon gehört. Eine Person, ohne Eltern, ohne Anfang und Ende nach Menschenweise. Melchisedek, König von Salem, also König des Friedens, betitelt. Abraham übergibt ihm seinerzeit zehn Prozent von allem, was er in diesem Befreiungskrieg gegen mehrere Könige erbeutet. Und er wird von diesem Melchisedek gesegnet nach Priesterart. Eine Begegnung, die in normale Szenarien nicht ohne Weiteres hineinpasst. Und Jesus hat dieses geheimnisvolle Vorbild für einen gottgeweihten Vermittler jetzt vollendet in seiner Person? Ja, „vollendet“ ist wohl das richtige Wort. Denn Jesus muss nicht ein Jahr warten, um in die Gegenwart des Vaters zu dürfen. Er ist als Einziger in der gesamten Weltgeschichte nicht mit eigener Sünde und Schuld behaftet. Aber er tritt als Anwalt und Vermittler zwischen seine Menschen und dem Ur-Vollkommenen, weil er alles am eigenen Menschenleib erfahren hat.
Woran ich aber noch lange zu kauen habe, ist das Geheimnis, wieso dir, König David, diese Priesterfunktion so konturenhaft scharf vor Augen steht – wo doch noch über tausend Jahre bis zu dessen Priesterdienst vergehen! Ist das der untrügliche Beweis, dich unter die Propheten zu rechnen? Anders ist das nicht zu fassen.
Die nächsten Bilder deiner Zukunftsprophetien sind so kompakt, als ständen sie in der Tageszeitung von heute.
Du hast sie zu deiner Zeit offensichtlich als Vorbereitungen für eine endgültige Regierungsübernahme des späteren Herrschers über die ganze Erde gedeutet. Wenn Jesus, der Friede, dort für immer persönlich anwesend ist – dann hat sich der Kreis geschlossen.
Welche Schritte noch bis dahin auf die Menschen zukommen, das hört sich für mich nicht gerade wie die Vorbereitung einer großen Feier an. Jede Menge Feinde sind von damals bis heute aktiv, die gegen deinen geliebten Sohn ihre zerstörerischen Aktivitäten so lange weiterführen, bis sie selbst endlich vernichtet und zerstört sind. Unendliche viele Tote gibt es weiterhin. Weltreiche versinken und geraten in Vergessenheit, auch wenn sie sich für – wer weiß wie – unbesiegbar halten.
König David – für unser Gespräch brauchtest du mir nur deine niedergeschriebenen Gedanken aufzuschlagen! Danke jedenfalls dafür und auch dafür, dass jedes Wort gleichzeitig bereits bekannt ist bei unserem gemeinsamen Vater und Sohn und dem Heiligen Geist, der zuständig ist für die wunderbare Kommunikation auf himmlischer Leitung!
Autor: Ursula Hellmann
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