Wien ist bereit! Seit mehr als einer Woche wurde in der Stadthalle geprobt - nun beginnt der Eurovision Song Contest so richtig. Mit der ersten Liveshow: Dem ersten Halbfinale 2026. 15 Länder treten an, nur zehn kommen durch und dürfen am Samstagabend im großen Finale wieder dabei sein.
Auch Sarah Engels tritt heute schon auf - außer Konkurrenz. Sie ist für das Finale am Samstag ja schon gesetzt. Ihr folgen wollen Favoriten wie Linda Lampenius und Pete Parkkonen aus Finnland oder auch der Grieche Akylas. Außenseiterchancen hat aber sicherlich auch San Marino. Das kleine Land schickt neben Dauerteilnehmerin Senhit dieses Jahr auch den 80er-Jahre-Star Boy George ins Rennen. Wie sehr liebt das Publikum ihren Song "Superstar"?
35 Länder nehmen am ESC 2026 teil, fünf Länder aber fehlen bei der Jubiläumsshow zum 70. Eurovision Song Contest. Spanien, Slowenien, Island, Irland und die Niederlande boykottieren die Show wegen der Teilnahme Israels. Deren Kandidat Noam Bettan geht auch im ersten Semi an den Start. Wir werfen einen Blick in die Niederlande - ein Land, das 2021 noch in Rotterdam selbst ausgetragen hat und das jährlich zwei große ESC-Fanveranstaltungen beherbergt. Wie fühlen sich die Fans in den Niederlanden mit dem Boykott, wie dauerhaft ist er und was sagen die Verantwortlichen des niederländischen Senders? Das erklärt Kathrin Schmid, Korrespondentin der ARD in Brüssel und Moderatorin des Podcasts "punktEU".
Ihre Folge "ESC als Politikum" aus dem Podcast "punktEU" findet ihr hier: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d42968adc92829b6/
Moderation: Marcel Stober & Thomas Mohr
Gast: Kathrin Schmid
Eine Produktion des NDR.