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Die jetzigen Umfragen sehen einen leichten Rechtsrutsch voraus. Die SVP könnte 2,5 Prozent zulegen, die Grünen 3,5 Prozent verlieren. Das Resultat könnte allerdings noch deutlicher ausfallen. «Oft verstärken sich kurz vor Wahlen Trends noch einmal», sagt Köpfli
Mitte könnte FDP überholen
SP spricht das linke Milieu an
Die Grünen könnten am 22. Oktober deutlich an Wähleranteilen verlieren. Das hat mit den Wahlkampfthemen zu tun. Das Thema Klima sei zwar noch sehr wichtig, aber nicht mehr so dominant wie vor vier Jahren, findet Köpfli. «Deshalb verlieren die Grünen, aber vermutlich nicht so viel, wie sie vor vier Jahren gewonnen haben.» Auch die Grünliberalen litten unter demselben Effekt. Ihr Thema Europa, vor vier Jahren heiss debattiert, sei zudem weniger akut.
Geschlossenheit und Glaubwürdigkeit
Die SVP blieb bei ihren traditionellen Themen. Ihre Formel zur Migration («Es kommen zu viele und es kommen die falschen») sei bei vielen in der SVP-Basis hängen geblieben. Die Partei habe oft ein Problem mit der Mobilisierung.
Nach der «Klimawahl» 2019 habe das Parlament alle Hebel für eine neue Klima- und Energiepolitik in Bewegung gesetzt. Doch das CO₂-Gesetz scheiterte. «Man hat die Rechnung ohne die Bevölkerung gemacht.» Auch in der Energiepolitik mache das Parlament blinden Aktivismus. «Man beschleunigt Verfahren, vergisst aber, dass es neben Anlagen auch noch Leitungen braucht, um den Strom zu verteilen.» Eine Strategie hinter diesem Aktivismus könne er nicht erkennen, sagt Wasserfallen. Viele Politiker hätten sich einfach vier Jahre lang zu profilieren versucht.
«Netto-Null geht nicht ohne Atomkraft»
Zuwanderung: «Wählerischer sein»
Im Gesundheitswesen Qualität belohnen
Die SVP ist statt mit ihren Inhalten mit Skandalen in die Medien geraten. Eine Kandidatin aus Winterthur soll mit Rechtsextremen zusammenarbeiten, SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli soll die Prämienverbilligung des Mittelstandes kürzen.
Links hat keine Berührungsängste mit Extremismus»
«Grundkatalog ausmisten»
«Asylverfahren im Ausland durchführen»
Die SVP fordere Transitzonen zur Überprüfung der Migranten und die Durchführung des Asylverfahrens im Ausland. Damit sei die SVP in dieser Legislatur aber gescheitert. «Es braucht halt andere Mehrheiten im Parlament.» Die Entwicklungshilfe müsse unbedingt mit der Bereitschaft verknüpft werden, abgewiesene Asylbewerber zurückzunehmen.
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