Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein

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By Bertram Kasper und Catharina Maria KleinSociety & CultureScienceSocial Sciences
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Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein episodes

  • #59 Selbstmanagement im Ruhestand mit Wolfgang Schiele
    Heute ist zum zweiten Mal Wolfgang Schiele zu Gast. Wolfgang bezeichnet sich selbst als „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren und wir fügen noch hinzu, er ist ein echter Pionier im Kontext der dritten Lebensphase und dazu Blogger und Autor.

    Heute sprechen wir mit Wolfgang über sein aktuelles Buchsprechen. Selbstmanagement im Ruhestand mit dem Untertitel Coachingmodelle für mehr Resilienz und Gelassenheit im Alter. Wie passend für unseren Podcast. Dabei konzentrieren wir uns besonders auf zwei Kapitel: Nach beruflichen Alternativen mit Zufriedenheitswert und unsere Antreiber bestimmen die Stresslast. So entsteht ein kurzweiliges Gespräch, bei dem der Generationendialog auch nicht zu kurz kommt. Lasst euch überraschen und hört rein.

    Selbstmanagement im Ruhestand - darüber haben wir im Einzelnen gesprochen:

    Bevor wir in die vorbereiteten Kapitel einsteigen. Erzähl doch den Hörer*innen einmal, welche Intention du mit dem Buch verfolgst? Welchen Nutzen ziehen auch die Leser*innen daraus?

    1.5 Nach berufliche Alternativenn mit Zufriedenheitswert

    In diesem Kapitel beschreibst du, wie wir uns mit und über die eigene Berufstätigkeit identifizieren. Sie gibt uns eine bestimmte Rolle, Aufmerksamkeit, Verantwortung, soziale Teilhabe und Struktur. Gleichzeitig beschreibst du wunderbar, welchen Verlust wir erleiden, wenn wir, mit Einstieg in den Ruhestand, das alles nicht mehr haben.       
    Welches Risiko birgt sich hier? Welche Lösungsstrategie schlägst du vor?

    Ein paar Zahlen (Deutsche Alterssurvey 2014 ): Arbeitsmotivation bei berufstätigen Rentner*innen: ca. 75% Freude an der Arbeit, > 60% Zufriedenheit eine Aufgabe zu haben, ca. 60% soziale Anbindung. Und weniger als 40% aufgrund von finanzieller Notwendigkeit. Auf mich wirkt das sehr motivierend, einer beruflichen Tätigkeit weiter nachzukommen. Wie deutest du die Zahlen?

    Alle sprechen von lebenslangen Lernen, geht das überhaupt? Wird unser Gehirn nicht auch immer älter, langsamer und träge4.1 Unsere Antreiber bestimmen die Stresslast..

    In diesem Kapitel schreibst du über unsere inneren Antreiber. Hierbei geht es aber nicht um unsere intrinsische Motivation – also eine Motivation ausgelöst von persönlichen Werten – sondern eher um eine Art innere Stimme, die bestimmt, mit welcher Intensität wir Aufgaben gerade im Berufsleben erfüllen. Sie bestimmt somit unsere Stressbelastung.

    Welche Antreiber hast du hier identifiziert? Was können wir tun, wenn wir uns darin wiedererkennen?

    Nun lassen wir die Antreiber nicht im Unternehmen, sobald wir dieses aufgrund von Renteneinstieg verlassen. Wie können wir mit den Antreibern umgehen, gerade im Übergang von Berufsleben zur Freitätigkeit?

    Abschlussfrage:

    Hand aufs Herz, wie viel aus deinem Buch setzt du selbst um? 😉 Wie gehst du selbst mit dem Älterwerden um?

    Der Generationenblick im Kontext des Buches: Wie können bspw. die Kinder oder jüngere Angehörige Menschen rund um den Renteneinstieg unterstützen?

    Und hier der gut gefüllte Blog von Wolfgang: https://spaetefreiheitruhestand.com/

    Im Podcast haben wir auf zwei andere Episoden hingewiesen.

    Hier der Link zu Jonas fragt: https://gelassen-aelter-werden.de/57-den-lebensweisheiten-der-aelteren-auf-der-spur/

    und

    hier der Link zu Anselm Grün: https://gelassen-aelter-werden.de/gelassen-aelter-werden-mit-anselm-gruen/

    Die wichtigsten Learnings aus dem Gespräch mit Wolfgang zum Thema "Selbstmanagement im Ruhestand"

    1. Vorbereitung auf den Ruhestand: Wolfgang Schiele betont die Bedeutung der Vorbereitung auf den Ruhestand, indem man sich über eigene Kompetenzen, Fähigkeiten, Werte, Glaubenssätze und Überzeugungen klar wird. Diese Selbstreflexion hilft, eine sinnvolle und zufriedenstellende Gestaltung der dritten Lebensphase zu erreichen.
    2. Selbstmanagement als Schlüssel: Im Ruhestand geht es darum, sich selbst zu managen, um Zufriedenheit und Selbstwert zu fördern. Schiele legt nahe, dass Ruheständler aktiv ihre Zeit gestalten und neue oder alte Interessen verfolgen sollten, um ein erfülltes Leben zu führen.
    3. Lebenslanges Lernen: Das Konzept des lebenslangen bzw. altersgerechten Lernens wird hervorgehoben. Neuroplastizität ermöglicht es, auch im Alter noch zu lernen und sich zu entwickeln. Das Lernen neuer Dinge fördert die geistige Flexibilität und trägt zu einem positiven Selbstbild bei.
    4. Umgang mit inneren Antreibern: Die Transformation von inneren Antreibern in Erlauber im Ruhestand kann zu weniger Stress und mehr Zufriedenheit führen. Statt sich von äußeren Erwartungen und Perfektionismus antreiben zu lassen, sollten Ruheständler sich erlauben, Dinge zu tun, die ihnen Freude bereiten und sinnvoll erscheinen.
    5. Generationendialog fördern: Der Austausch zwischen den Generationen ist wertvoll für ein besseres Verständnis und gegenseitige Unterstützung. Ältere können ihr Erfahrungswissen teilen, während Jüngere neue Perspektiven einbringen. Dieser Dialog kann zur Überwindung von Altersstereotypen beitragen und ein gemeinsames Lernen ermöglichen.
    6. Bewusste Gestaltung des Ruhestands: Schiele ermutigt dazu, den Ruhestand als Chance für Wachstum und persönliche Entwicklung zu sehen. Indem man bewusst Entscheidungen trifft, wie man diese Lebensphase gestaltet, kann man zu tiefer Zufriedenheit und einem erfüllten Leben finden.

    Diese Learnings unterstreichen die Bedeutung von Selbstmanagement im Ruhestand, um eine zufriedenstellende und sinnvolle Lebensphase zu gestalten. Durch die Auseinandersetzung mit eigenen Werten, Zielen und Interessen sowie einem offenen Dialog zwischen den Generationen kann der Übergang in den Ruhestand als bereichernde Lebensphase erlebt werden.



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    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    1 hr 5 min
  • #58 Vorbilder - auch für das Alter mit Tamara Dietl
    Den folgenden Podcast habe ich auf Grundlage einer Idee aus dem Buch "Die bessere Hälfte" von Dr. med. Eckart von Hirschhausen und Pro. Dr. med. Tobias Esch aufgenommen. Sie bezieht sich auf die "Grant Study".

    Der Podcast wurde im Rahmen von "Denkraum Deutschland - Hey Alter" aufgenommen. Tamara Dietl wurde als Krisenexpertin und Autorin zu einer Diskussionsrunde über das Thema "Alter - eine Krise!?" von Miro Craemer eingeladen. 

    Tamara Dietl war bereit mit mir über ihre ganz persönlichen Vorbilder zu sprechen.

    Zur Grant Studie:

    Die Grant-Studie der Harvard University ist eine der längsten Längsschnittstudien in der Geschichte der Psychologie. Seit ihrer Initiierung im Jahr 1938 hat sie wertvolle Erkenntnisse darüber geliefert, was zu einem langen und zufriedenen Leben beiträgt. In dieser Studie wurden 268 männliche Harvard-Absolventen über Jahrzehnte hinweg begleitet, um verschiedene Aspekte ihres Lebens zu erforschen. Die Ergebnisse der Studie haben entscheidende Muster der Lebenszufriedenheit aufgezeigt. Diese Aspekte spielen eine zentrale Rolle dabei, wie wir altern und wie zufrieden wir im Laufe unseres Lebens sind.
    • Beziehungen sind entscheidend für das Glück: Eine der zentralen Erkenntnisse ist, dass starke soziale Beziehungen, wie enge Freundschaften, eine glückliche Ehe und gute Familienbeziehungen, entscheidend für das Glück, die Lebenszufriedenheit und die psychische Gesundheit sind.
    • Frühe Beziehungen prägen das Leben: Die Qualität der Beziehung zu den Eltern, insbesondere in den ersten Lebensjahren, hat langfristige Auswirkungen auf die spätere Lebenszufriedenheit und emotionale Gesundheit.
    • Bewältigungsmechanismen beeinflussen die Lebensqualität: Die Art und Weise, wie Menschen mit Lebensherausforderungen umgehen, wirkt sich stark auf ihre spätere Lebensqualität aus. Positive Bewältigungsstrategien sind hierbei vorteilhaft.
    • Alkoholismus ist ein wichtiger Faktor für Unglück: Alkoholismus erwies sich als einer der Hauptfaktoren für Scheidung, psychische Erkrankungen und beruflichen Misserfolg.
    • Arbeit ist wichtig, aber nicht alles: Beruflicher Erfolg und Zufriedenheit sind wichtig, aber nicht so entscheidend für das allgemeine Glück wie qualitativ hochwertige Beziehungen.
    Vorbilder können nach Tobias Esch und von Hirschhausen ebenfalls für die Lebenszufriedenheit einen wichtige Rolle spielen und durch das Vorleben einen inneren Kompass in uns verankern. So habe ich mit Tamara Dietl über ihre Vorbilder zu den Themen - Wissen weitergeben, Humor, Dankbarkeit, Naturverbundenheit, Bewegung, Hingabe und Tapferkeit - gesprochen:
    Wissen weitergeben
    Die Weitergabe von Wissen ist nicht nur ein Akt des Lehrens, sondern auch des Verbindens und des Aufbaus von Gemeinschaften. Personen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen aktiv teilen, haben oft ein höheres Maß an Lebenszufriedenheit erfahren. Dieser Austausch fördert ein Gefühl der Sinnhaftigkeit und des Beitrags zur Gesellschaft, was gerade im Alter eine wichtige Rolle spielt.

    Humor
    Humor ist ein mächtiges Werkzeug, um mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Die Fähigkeit, in schwierigen Zeiten lachen zu können, hilft nicht nur bei der Stressbewältigung, sondern stärkt auch soziale Bindungen. Mit Humor und Leichtigkeit kann das eigene Sein oft mit einer besseren geistigen Gesundheit und einem längeren Leben einhergehen.

    Dankbarkeit
    Dankbarkeit ist ein Schlüsselelement für ein zufriedenes Leben. Sie ermöglicht es uns, das Positive in unserem Leben zu erkennen und zu schätzen. Menschen, die Dankbarkeit üben, sind oft glücklicher und gesünder. Dankbarkeit hilft dabei, positive Emotionen zu kultivieren, was insbesondere im Alter wichtig ist, um sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren.

    Naturverbundenheit
    Die Verbindung zur Natur hat einen tiefgreifenden Einfluss auf unser Wohlbefinden. Menschen, die Zeit in der Natur verbringen, weisen oft eine bessere körperliche und geistige Gesundheit. Naturverbundenheit fördert die Achtsamkeit und hilft dabei, Stress abzubauen, was im Alter zunehmend wichtiger wird.

    Bewegung
    Regelmäßige körperliche Aktivität ist ein Schlüsselfaktor für ein langes und gesundes Leben. Bewegung hilft nicht nur dabei, Krankheiten vorzubeugen, sondern unterstützt auch die geistige Gesundheit. Vielfältig wird gerade beim Älterwerden darauf hingewiesen.

    Hingabe
    Hingabe, sei es in Beziehungen, Beruf oder Hobbys, trägt maßgeblich zur Lebenszufriedenheit bei. Menschen, die sich leidenschaftlich einer Sache widmen, erfahren oft ein höheres Maß an Erfüllung. Diese Hingabe kann im Alter ein wichtiger Aspekt sein, um das Gefühl von Relevanz und Zweck zu bewahren. Dazu adressiert es den Aspekt der Generativität (Welche meiner Fähigkeiten möchte ich für die nachfolgenden Generationen einsetzen?), der ebenfalls für ein bewusstes und gesundes Älterwerden ein wichtiger Faktor ist.

    Tapferkeit
    Das Leben erfordert Mut, und diejenigen, die Herausforderungen mit Tapferkeit begegnen, zeigen oft eine höhere Resilienz gegenüber den Unwägbarkeiten des Lebens. Tapferkeit im Umgang mit Schwierigkeiten kann bei Menschen zu einer besseren Anpassungsfähigkeit und Zufriedenheit im Leben führen.

    Die Erkenntnisse der Grant-Studie sind nicht nur wissenschaftlich relevant, sondern bieten auch praktische Leitlinien für ein erfülltes Leben. Vorbilder in diesen Bereichen zu haben, kann besonders beim Älterwerden eine unterstützende Rolle spielen. Sie zeigen Wege auf, wie man trotz der unvermeidlichen Herausforderungen des Lebens, Zufriedenheit und Erfüllung finden kann.

    Diese Vorbilder dienen als Inspiration und Wegweiser, wie man das Leben aktiv gestalten und das Beste daraus machen kann. Sie zeigen, dass es nicht nur auf die äußeren Umstände ankommt, sondern auch darauf, wie wir mit diesen Umständen umgehen. Im Alter, einer Phase des Lebens, die oft mit Veränderungen und Herausforderungen verbunden ist, können diese Prinzipien besonders wertvoll sein. Sie bieten Strategien, um mit körperlichen Einschränkungen, dem Verlust von Liebsten oder anderen Veränderungen umzugehen.

    Die Grant-Studie lehrt uns, dass ein zufriedenes und erfülltes Leben kein Zufallsprodukt ist, sondern oft das Ergebnis bewusster Entscheidungen und Einstellungen. Die Fähigkeit, Wissen zu teilen, Humor zu bewahren, Dankbarkeit zu üben, die Natur zu schätzen, körperlich aktiv zu bleiben, sich leidenschaftlich einer Sache zu widmen und mutig Herausforderungen zu begegnen, sind Fähigkeiten, die wir entwickeln und kultivieren können.

    Schließlich ist es wichtig zu erkennen, dass diese Lebensweisen nicht nur individuell nützlich sind, sondern auch die Gemeinschaft stärken. Indem wir positive Vorbilder in diesen Bereichen sind, tragen wir nicht nur zu unserem eigenen Wohlbefinden bei, sondern auch zum Wohlergehen der Menschen um uns herum.

    Die Grant-Studie ist ein kraftvoller Beweis dafür, dass es nie zu spät ist, Veränderungen in unserem Leben vorzunehmen und Wege zu einem zufriedeneren und gesünderen Dasein zu finden. Sie ermutigt uns, unabhängig von unserem Alter, aktiv an unserem Wohlbefinden zu arbeiten und ein Leben voller Zufriedenheit, Freude und Sinn zu führen.

    Folgende andere Podcastepisoden könnten interessant sein:

    https://gelassen-aelter-werden.de/was-sagen-wissenschaft-und-praxis-zum-uebergang-ins-rentnerdasein/

    oder

    https://gelassen-aelter-werden.de/34-der-sinn-des-lebens-nicht-nur-im-alter-mit-christian-uhle/

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    26 min
  • Taufrisch #3 Weihnachtsgrußpodcast
    Weihnachtspodcast

    Heute schicken wir euch einen Audio Weihnachtsgruß.

    Wir wünschen euch und euren Lieben gesegnete Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiche Jahr 2024.

    Es hat uns sehr viel Freude gemacht, diesen Podcast für euch zu produzieren. Wir bedanken uns herzlich fürs Zuhören und freuen uns auf Anregungen für neue Episoden. Und gerne dürft ihr Likes und Bewertungen auf den Podcastplattformen und in den Sozialen Medien da lassen.

    Catharina liest euch einen Weihnachts- und Wintertext vor und ich lese einen Text von dem deutschen Soziologen Hartmut Rosa über den Schnee und seine Unverfügbarkeit.

    Viel Freude beim Hören.

    Herzlich eure Catharina und euer Bertram

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    12 min
  • #57 Den Lebensweisheiten der Älteren auf der Spur
     Jonas – den Lebensweisheiten der Älteren auf der Spur

    Wie schon im Feature zum Denkraum Deutschland „Hey Alter“ angekündigt, spreche ich in dieser Episode mit Jonas. Jonas wurde zu Denkraum Deutschland eingeladen, weil er den Lebensweisheiten der Älteren auf der Spur ist. 

    Jonas ist ein junger Österreicher und spricht mit älteren Menschen über ihre Lebenserfahrungen. Einfühlsam und mit viel Geschick in der Art des Fragens, gelingt es ihm vortrefflich, etwas über die Lebensweisheiten all dieser Menschen zu erfahren. 

    In kleinen Reels, die hochwertig gestaltet sind, möchte er vor allem junge Menschen einladen, von den Lebensweisheiten der Älteren zu profitieren. 

    Zusätzlich leistet Jonas aus meiner Sicht einen Beitrag zur Verständigung der Generationen und versucht gleichzeitig mit Vorurteilen gegenüber Älteren aufzuräumen. 

    Ich auf jeden Fall bin ein begeisterter Zuhörer und Zuseher. 

    Im Gespräch spricht Jonas über folgende Aspekte zu den Lebensweisheiten der Älteren gesprochen: 

    Jonas, erkläre doch einmal unseren Hörer:innen, was Du als junger Mann genau machst und wie darauf gekommen bist? 

    Wie kommst Du zu Deinen Fragen? 

    In Deinem Videopodcast, sieht das auf Instagram immer alles so locker aus? Wie bekommst Du das hin oder anders gefragt, wie führst Du die Menschen ein, die Du ansprichst? 

    Was war Dein bisher schwierigstes Erlebnis und was Deine schönste Begegnung? 

    Was lernst Du für Dich daraus? 

    Du leistest aus meiner Sicher mit Deinem Format einen Beitrag zum Dialog der Generationen. Was hältst Du selbst in diesem Zusammenhang für wichtig, gerade wenn wir an die großen Herausforderungen unserer Zeit denken (Klima etc.)? 

    Würdest Du mich gerne etwas fragen? 

     

    Zum Instagram-Kanal von Jonas @jonas.fragt 

     



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    23 min
  • #56 Ab wann sind wir alt und warum? Frank Leyhausen
     Heute befinde ich mich auf der Zukunft Personal Messe in Köln 2023, die größte Messe, die sich mit den verschiedensten Themen rund um Personalmanagement und die Zukunft des Arbeitens beschäftigt. Dabei geht es auch um Fachkräftemangel und hier und dort auch um die aktuell beginnende Renteneinstiegswelle. Für diese Themen habe ich heute Frank Leyhausen vor das Mikrofon bekommen. – Podcast Box mitten im Messetrubel. Neue Erfahrung. 

    Herzlich willkommen, lieber Frank! Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast. 

    Wir sprechen heute darüber, was der Renteneinstieg für ältere Mitarbeitenden, aber auch für Unternehmen zeitnah bedeutet. Wir zeigen, wie eine gute Vorbereitung auf den Renteneinstieg für beide Seiten gut gelingen kann. Auch werden wir auf den Aspekt des Fachkräftemangels eingehen und sprechen darüber, was „Ruheständler*innen“ damit zu tun haben. 

     Lieber Frank, magst Du Dich unseren Hörer*innen einmal kurz vorstellen? 

    Seit über 20 Jahren beschäftigst Du Dich mit den Themen Demografie und Älterwerden – wie bist du auf das Thema gekommen und was ist Dir dabei besonders aufgefallen? 

    Du bist international mit den Themen ageing, ageism und agetech – also Älterwerden, Altersdiskriminierung und Technik für das und im Alter - unterwegs. Was ist Dir bei den Themen besonders wichtig und welche Erfahrungen machst Du damit? 

    2021 hast Du gemeinsam mit Deiner Box-Kollegin Anja Klute die Firma AgeForce1 gegründet. U.a. habt ihr ein digitales Selbstcoaching-Programm entwickelt. Dieses Programm soll Menschen begleiten, den Einstieg in den Ruhestand besser bzw. leichter zu gestalten und sich auf die neue Lebensphase vorzubereiten. Wie wird dieses online-Format angenommen? Welche Erfahrungen macht ihr da? 

    Nun sind wir hier auf der Zukunft Personal. Du hattest bereits Deinen Auftritt zum Thema „Fachkräftepotential stärken“. Hier ging es natürlich auch um das Potenzial von älteren Mitarbeitenden.       
    (Rebecca Ilgner) Altersbilder: Ab wann ist man alt? Überraschende Antworten
    Studie aus Großbritannien: „Wie gesund es ist, Hobbys zu haben“ – hier geht es explizit um ältere Menschen. Was sind Deine Hobbies? Und was können wir unseren Hörer*innen mitgeben? 

    Podcast – gelassen älter werden: Wie stehst Du selbst zum älter werden? Welche Vorbilder hast Du? 

    Abschlussfrage: 

    Welches Potenzial siehst Du im Zusammenleben und in der Zusammenarbeit zwischen den Generationen? 

    Und hier könnt ihr die erste Episode von Catharina und mir hören!



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    49 min
  • #55 Gründen im Rentenalter - eine Idee rollt durch die Stadt
     Heute findet wieder eine ganz besondere Folge statt. Nicht nur, dass ich sie persönlich, so ganz in Live und in Farbe treffen darf, sondern eigentlich bin ich der Gast. Und zwar sitze ich gerade zusammen mit Elke Jensen, die Gründerin von City Caddy – was das genau ist und wie sie dazu kam, darüber sprechen wir gleich. Wir sitzen hier in ihrem Büro im schönen Hamburg, wo wir beide wohnen. 

    So schön, liebe Frau Jensen, dass es geklappt hat, dass Sie bereit sind für eine Podcastaufnahme und wir uns hier persönlich bei Ihnen treffen können. 

    Wir wollen heute darüber sprechen, was es bedeutet im höheren Alter noch eine Firma zu gründen, was es dafür braucht und mit welchen Herausforderungen Frau Jensen konfrontiert wurde. Und natürlich wollen wir Sie alle auch wissen lassen, was dieser CityCaddy eigentlich ist? 

    Darüber haben wir bei Gründen im Rentenalter im Besonderen gesprochen:

     Liebe Frau Jensen, wollen Sie sich für unsere Hörer*innen kurz vorstellen? 

    Erfinderin, Designerin und Gründerin von CityCaddy – Erzählen Sie doch mal genau, worum geht es bei dem CityCaddy? 

    Rollator versus CityCaddy: Was spricht aus Ihrer Sicht für den CityCaddy? Für wen und wofür ist er? Und warum kein Rollator? 

    Wo finden man Sie bzw. den CityCaddy? Muss man dafür nach Hamburg reisen? 

    Gründen: Wie kamen Sie auf die Idee? Wer oder was hat sie inspiriert? Was hat Sie dazu bewegt, die Idee umzusetzen? 

    Wie hat Ihr Umfeld reagiert? 

    War CityCaddy Ihrer erste Gründung? 

    Wie ist es im höheren Alter zu gründen? Wie ist es als Frau zu gründen? 

    Mit welchen Herausforderungen wurden Sie konfrontiert und was würden Sie heute anders machen? Was können andere – und gerade Frauen – von Ihnen lernen oder abschauen? 

    Gewinnerin von STARTiN Hamburg 2023. Was bedeutet dieser Gewinn für Sie? 

    Reinhold Messner sagt: „Gelingendes Leben ist, wenn wir eine Idee zum Projekt zu machen und dieses umzusetzen.“ Wie beziehen Sie diese Aussage auf Ihr bisheriges Leben oder sogar auf die Umsetzung von CityCaddy? 

    Allgemein: 

    Älter werden – Podcast: Wie gehen Sie selbst mit dem Älterwerden um? Was nehmen Sie mit Leichtigkeit und woran müssen auch Sie knabbern? 

    Abschlussfrage: 

    Mit dem Blick, dass wir rein altersmäßig Mutter und Tochter sein könnten und in dem Podcast also zwei Generationen abbilden: Welches Potenzial sehen Sie im Zusammenleben und in der Zusammenarbeit zwischen den Generationen? Und welche Tipps, Tricks oder Weisheiten würden Sie gerne an die jüngeren Generationen weitergeben? 

    Was würden Sie sich vielleicht auch von der jüngeren Generation wünschen?

    Hier können Sie mehr über den CityCaddy erfahren!


    Wer mehr über Gründen erfahren möchte, sei die Episode mit Ralf Sange mit dem Titel "Rentnerdasein, sinnvoll gründen für das Gemeinwohl, mit Ralf Sange" empfohlen. 

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    51 min
  • Taufrisch #2 Älter werden - na und?
    Heute wurde wir beide inspiriert von der Dokumentation "Älter werden - na und?" beim ZDF. Moderiert von Katty Salie, Autorin ist Monika Unkelbach. Ausgestrahlt am 17.11.2023, also taufrisch.

    Unser Eindruck: besonders sehenswert. Also gerne einschalten und wir hoffen, wir können euch neugierig machen.

    Wir haben gesprochen über die Aussagen von Felix Nieder, ein 30-jähriges Model.

    "Ich hatte vor der 30 ganz schön Angst".

    Und ein ähnliches Statement kam auch von dem weltbekannter Tänzer "Friedhelm Vogel".

    Frage an euch: Wie war es für euch, als ihr 30 geworden seid.

    Ebenfalls wirklich crazy, fanden wir die Aussage von Madonna, 65 Jahre alt: "to age is a sin".

    Wie kann jemand dazu kommen, so krass ablehnend dem Alter gegenüberzustehen. Für uns unbeschreiblich, auch wenn natürlich, wie bei den beiden Männern, die Branche und die Profession eine Rolle spielt.

    Nicht umsonst hat die 55-jährige Schauspielerin Gesine Cukrowski die Initiative "Let's change the picture" gegründet. Damit versuchen Schauspielerinnen über 47 auf folgende Aspekte aufmerksam zu machen:

    "Das Fernsehen und auch das Kino verbreiten ein klischeehaftes, vor allem aber völlig unzeitgemäßes Frauenaltersbild – es hat mit den 21 Millionen Frauen, die in Deutschland 47+ sind, wenig zu tun." Zitat auf YouTube.

    Und dann haben wir noch über den Generationendialog im Kontext von Musik gesprochen. Marius Müller Westernhagen hat dazu eine klare Vorstellung. Er arbeitet regelmäßig und gerne mit jungen Künstlerinnen und Künstlern zusammen. Das hält auch ihn jung.

    Im Übrigen wird diese von der Alternsforschung bestätigt. Ihr könnten einfach mal in die Episode mit Hans Werner Wahl hineinhören.

    Abschließend hat uns das Zitat von Monika Maran (82 Jahre) beschäftigt, die immer noch als Schriftstellerin tätig ist. Sie sagt: "Für Menschen, die in Rente gehen, bricht ein Leben ab und etwas Neues - zunächst erst mal inhaltsloses - beginnt. Und entweder schaffen sie es, sich da einen Inhalt zu suchen oder enden, wenn sie Geld haben auf Kreuzfahrtschiffen oder wenn sie kein Geld haben vor dem Fernseher. 

    Was denkt ihr dazu?

    Wir enden mit einem Zitat vom bulgarisch-britischen Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger von 1981 Elias Canetti: 

    Es mag viele Nachteile haben, alt zu sein. Es hat unvergleichlich größere Vorteile.
    Wie sehen für euch die unvergleichlich größeren Vorteile aus? Schreibt uns gerne und lasst auch eine Bewertung da. 

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    13 min
  • #54 Hey Alter - Thema im Denkraum Deutschland
     Hey Alter – das Thema im Denkraum Deutschland 

    Auf einen Hinweis von Tamara Dietl wurde ich von Miro Craemer für zwei Tage in den Denkraum Deutschland 2023 eingeladen. Kein Wunder, ging es doch vom 14.10. – 22.10. in der Pinakothek der Modernen in München um das Thema „Hey Alter“. 

    Mit unserem Podcast „gelassen älter werden“ gehörten wir quasi 2 Tage zur Ausstellung. Welch ein Erlebnis. Ich durfte viele Menschen kennenlernen, Künstlerinnen und Künstler, Beteiligte an den Talkrunden und natürlich Besucherinnen und Besucher. 

    Entstanden sind in den 2 Tagen 3 Podcastepisoden, die wir hier nach und nach verlinken werden. Dazu etwas ganz Neues, eine Art Feature zum Denkraum Deutschland „Hey Alter“, also vielleicht ein kleines Audiokunstwert oder eine Art Audioeventdokumentation. Entscheidet einfach für euch selbst. 

    Als Einstieg empfiehlt sich die eigene Episode mit Miro Craemer „Denkraum Deutschland – Hey Alter“. Hier geht’s lang!

    Dazu wird es eine Episode mit Jonas geben, der unseren Hörerinnen und Hörern sein Konzept von Jonas fragt, vorstellt. Er möchte als junger Mann, die Lebenserfahrungen alter Menschen und die damit verbundenen Weisheiten, gerne an junge Menschen weitergeben. Dazu nimmt er Interviews auf und verbreitet sie auf Instagram. Ein sehr schönes Format, also gerne einmal anschauen. 

    Und es wird einen Podcast mit Tamara Dietl geben. Sie war beteiligt am Talk „Alter – eine Krise“ und ich spreche mit ihr über Vorbilder ihres Lebens, die zu einem gelingenden Leben beitragen. Grundlage dafür sind bestimmte Charaktereigenschaften, die besonders eng mit Zufriedenheit im Leben verknüpft sind. Dazu gehören z.B. Neugier, Dankbarkeit, Hoffnung. Wer sind ihre Vorbilder zu diesen Eigenschaften und wie wirken sie sich positiv auf ihr Leben aus. Ein lebendiges und intensives Gespräch. 

     Und in dieser Episode nehme ich sie mit, in meine Erlebnisse an 2 Tagen Denkraum Deutschland. 

    Folgendes ist zu hören: 

    ·        Fahrt nach München und ankommen in der Großstadt ·        Miro Craemer erklärt das Konzept ·        Ich spreche mit Jonas zu Jonas fragt ·        Besucher Emanuel ·        Ich spreche mit Fotograf – Fine Art Analog – Karl Heinz Rothenberger, 1945 ·        Besucher Nina und Niklas ·        Ich spreche mit Wolfgang Flatz, 1952 ·        Ich spreche mit Tamara Dietl, 1964 ·        Heimweg 

     
     

    Hier finden sie weitere Hinweise zu den Künstlern aus den Interviews: 

    Zur Biografie von Miro Craemer, 1969 

    Zitiert von https://www.glockenbachbiennale.com/team 

    Miro Craemer studierte Theaterwissenschaft, Psycholinguistik und Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, bevor er 15 Jahre als Art Director für diverse Modelabels tätig war. Seit 2007 arbeitet er ausschließlich als freier Künstler in den Bereichen Textil, Performance und multimediale Installation und fungiert dabei gleichzeitig als Kunstvermittler und Kurator. Einem „Erweiterten Kunstbegriff“ folgend, erforscht er in zumeist interdisziplinären Projekten das integrative und soziale Potenzial von Kunst, teilweise auch im öffentlichen Raum. Unter den Projekten sind zu nennen: „Togetthere_fACTory“ (Pinakothek der Moderne, München, 2016) „Cord of Desires“ (Karachi, Augsburg, Wien, 2016/17), „OVERxCOME“ (Karachi, München2017), „Vigor“ (München, 2021) und „Chapel of Connectedness“ (Augsburg, 2021). Miro Craemer nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen teil, u. a. an der Karachi Biennale 2017, der Lahore Biennale 2018, den „Personal Structures“ (Performance „Cosmosoluna“) in Venedig 2019, im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg 2020/21, im Buchheim Museum, Bernried, 2021/22, und zuletzt im KOENIGmuseum, Landshut, 2022. Seit 2019 realisiert er für die Pinakothek der Moderne den „Denkraum Deutschland“, ein diskursives Ausstellungs- und Kunstvermittlungsformat zu gesellschaftlichen Themen, das 2021 mit dem Art Museum Award der European Museum Academy ausgezeichnet wurde. Das seit 2020 erscheinende Magazin „MAG – Museum und gesellschaftlicher Wandel“ verfolgt den bewusst niederschwelligen Zugang zu Kunst und Kultur. Seit 2020 leitet er den Kunstraum „mim | Raum für Kultur“ in München mit einem explizit lokal ausgerichteten Programm an der Schnittstelle von Kunst und Design. 2022 initiierte er die GLOCKENBACH BIENNALE. 

     Hinweise zu Karl Heinz Rothenberger von seiner Homepage: 

    K.H. Rothenberger wurde 1945 in Landshut geboren und studierte Medizin in München und Zürich.
     Nach Assistenzarztjahren in der Inneren Medizin und Chirurgie wendete er sich der Urologie zu. Nach fundierter Facharztausbildung konzentrierte er sich als Oberarzt vermehrt auf operative Techniken und wissenschaftliche Forschung, z.B. der damals brandneuen Lasertechnik. 1983 kehrte er als Chefarzt in seine Heimatstadt zurück und gründete die Urologische Klinik.
     
     Parallel dazu widmete sich Rothenberger schon früh der Fotografie, so beteiligte er sich bereits 1967 mit 2 Arbeiten an der Ausstellung des Deutschen Jugendfotowettbewerbs in Düsseldorf. Inzwischen hat sich der Künstler und Arzt ganz auf die SchwarzWeiss-Fotographie in analoger Kleinbildtechnik fokussiert. Früher kamen Spiegelreflexkameras zum Einsatz, jetzt hat die Leica M7 Priorität. „Subjektiv durch das Objektiv“, „gesehen mit den Augen des Fotografen“ sind frühe Programmpunkte im Schaffen Rothenbergers. Sie beinhalten auch die Wahrhaftigkeit in der Fotografie, die nachträgliche Manipulation des einmal festgehaltenen Augenblicks wird abgelehnt.
     
     In der Regel unterbleiben selbst Ausschnittvergrößerungen, sichtbar am demonstrativen Leica-Rahmen. Die Sichtweise Rothenbergers ist neugierig und interessiert, aber auch einfühlend und wohlwollend, nie verletzend und indiskret. Neben industriellen & handwerklichen Arbeiten steht die Darstellung der menschlichen Persönlichkeit und landschaftliche Formen in der Themenliste obenauf, gesehen in Einzelausstellungen von Wien über München, Berlin bis Algund/Italien und Herrmannstadt/Rumänien, sowie einer Gruppenausstellung in Hamburg. Acht Kalender, sieben Bücher sowie Zeitschriftenbeiträge runden den Arbeitskatalog ab. 

     
    Zur Biografie von Wolfgang Flatz, 1952 

    Zitiert von seiner Homepage: 

    „Vielleicht bedeutet „hören“ etwas ganz anderes für jemanden, der als zehnjähriger Hirtenjunge allein auf der Alm miterlebt, wie alte 156 ihm anvertrauten Rinder nach einem Blitzeinschlag in der Blockhütte bei lebendigem Leib verbrennen. Und der in diesem unbeschreiblichen Gebrüll noch deutlich die Stimme des mitgefangenen Schäferhundes vernimmt.
     
     Dass (Wolfgang) FLATZ seine Kindheit als hart bezeichnet, liegt aber keineswegs an diesem Ereignis. Der Sohn eines Eisenbahnschlossers hatte als Mitglied einer Familie aus der Unterschicht nicht nur unter dem sozialen Druck zu leiden, sondern auch unter seinem Vater – und als sensibler Mensch unter der geistigen Dumpfheit des ruralen Vorarlberger Umfelds, in welchem er aufwuchs. Der Weg zur Kunst war insofern nicht nur ein metaphorischer Akt der Befreiung- Das gestalterische Talent, das während seiner Goldschmiedelehre zum Vorschein kam, verhalf FLATZ zu einem Stipendium in Deutschland. „Emigration“ hat er seine Entscheidung, Österreich zu verlassen, genannt, und die heutige politische Entwicklung, die ja nicht aus dem Nichts entstanden ist, gibt ihm auch in der Wortwahl erschreckend Recht.
     
     Das war 1974, und seine ersten öffentlichen Auftritte hatten FLATZ bereits eine kurzfristige Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt eingebracht (nebst der Androhung, es im Wiederholungsfall nicht unter einem halben Jahr bewenden zu lassen). In München, wo er bis heute wohnhaft geblieben ist, studierte er Kunstgeschichte an der Universität und Malerei an der Akademie. Und stellte fest, dass die Mittel der „klassischen“ Bildenden Kunst seinem Mitteilungsbedürfnis nicht entsprachen, weil sie sein Lebens-, Körper- und Kunstgefühl nicht trafen. Das ist für FLATZ nicht voneinander trennbar, und so suchte er sich seine genuine Ausdrucksweise – die Performance, als der Begriff noch gar nicht kanonisiert war. Dies geschah erst, indem er auf die documenta 1977 eingeladen wurde, wo er einiges seiner späteren Konzepte vorwegnahm: eine Flugblattaktion mit der Mitteilung „FLATZ nimmt an der dokumenta 6 nicht teil“.
     
     Abwesenheit ist eine radikale Form der Präsenz: ein Fehlen. Noch radikaler ist FLATZ‘ Art des Auftretens, des Daseins. In Handtücher eingenäht auf einer öffentlichen Toilette, damit man sich an ihm abtrocknet. Nackt als Zielobjekt für Dartpfeile. Oder zwischen Stahlplatten bis zur Bewusstlosigkeit hin- und hergeschlagen als Glockenklöppel zu den Klängen eines Wiener Walzers.
     
     Demontagen nannte FLATZ die Reihe seiner Aktionen von 1986 bis 1991, zu denen die letztgenannte in der Synagoge zu Tiflis gehörte, und stets spielte Musik in ihnen eine zentrale Rolle. Für FLATZ war die CAGEsche Gleichberechtigung aller Laute eine Selbstverständlichkeit, der Kontrast von klassischem Wohlklang und den Geräuschen der jeweiligen Aktion machte die „Komposition“ erst aus, als Metapher für sein Verständnis von Kunst, die alles andere als ein ästhetischer Zufluchtsort sein soll.
     
     1994 wurde FLATZ zum Mekka der Avantgarde, den Donaueschinger Musiktagen, eingeladen. Zwei Jahre zuvor fiel er in einem anderen Mekka für Gegenwartskunst auf: der IX. documenta in Kassel. Mit seinen berühmt gewordenen, von der Decke hängenden schwarzen Sandsäcken versperrte er den Zugang, so dass man sich durchboxen musste – und mit jedem Stoß automatisch die Mitbesucher beeinträchtigte, durch deren Bewegung wiederum der eigene Weg versperrt wurde…
     
     Das war eine der ersten „Physical Sculptures“, zu denen die Tätowierung auf FLATZ‘ Rücken ebenso gehört wie der speziell angefertigte schwarz-rot-goldene Porsche mit dem Wiener Nummernschild W-FLATZ 2. Oder der beinahe verbotene Brecht-Abend, bei dem ein (toter) Schimmel auf der Bühne gehäutet wurde, während eine anfangs nackte Sopranistin in weiß eingekleidet wurde. Womit wir wieder bei der Musik wären, die als akustisches und somit physikalisches Phänomen ein ideales Material für FLATZ darstellte: unmittelbar, emotional, mediengerecht (was noch lange nicht angepasst heißt) und vor allem: lebendig, jung.
     
     Mit einer Stimme, die eine Skulptur für sich ist, lag es nahe, dass er immer öfter prominentere Angebote erhielt, als Gastsänger eine Platte aufzunehmen. Die Anfragen fielen insofern auf fruchtbaren Boden, als FLATZ, vom Gedanken angeregt, den Schwerpunkt seines Schaffens immer mehr auf die Musik verschob. Und seine künstlerische Unabhängigkeit wahrte: 1998 präsentierte er seine erste Vinyl mit dem Titel „Physical Sculpture“.
     
     Donaueschingen und Pop, Was für viele unvereinbar erscheint, ist für FLATZ nie ein Widerspruch gewesen, in keiner Facette seines Schaffens. Als Künstler will er Menschen erreichen, und zwar nicht nur ein paar Akademiker. Das Elitäre ist seine Sache nie gewesen, und so hat er immer nach Ausdrucksformen gesucht, die auch verstanden werden: nach der adäquaten Sprache für das jeweilige Thema. FLATZ ist deshalb nicht nur ein Pionier der Performance-Kunst geworden, sondern auch des Crossover (als man das bestenfalls für eine verbotene Art hielt, die Straße zu überqueren).
     
     Nach dem Erfolg der Vinyl kamen Angebote großer Labels. FLATZ‘ Entscheidung fiel auf Sony/Epic und Karl Bartos als Komponist/Produzent. Für seine früheren Experimente mit elektronischer Musik mit KRAFTWERK bekannt, war er der ideale Partner, um zu den FLATZschen Texten (und nach seinen Vorstellungen bezüglich des Charakters jedes Songs) die Musik für den Computer zu komponieren, die von Toy Productions London (Depeche Mode, Bjork, u.v.m.) produziert und gemischt wurden. Halt FLATZ – ganz ohne Körper? Ohne Instrument? „Der Computer ist das Instrument der Zukunft“ sagte er, „und auch das demokratischste, weil es jedem zugänglich ist“.
     
     Er, der Anfang der 80er mit der Band „Clerico“ auf Festivals auftrat (am selbstgebauten Bass, auch so eine Skulptur), sieht er keinen Grund, puristisch zu sein. „Akustisch erzeugte Musik ist ein Relikt, wie die Oper“ – und für nostalgische Anachronismen hat FLATZ nichts übrig. Pop-Musik ist für ihn als junges, authentisches Ausdrucksmittel relevant.
     
     Das ungenierte Physische des Techno ohne seine Monotonie, die Open-Air-Atmosphäre der späten 70er ohne naive Betulichkeit, die soziale Aggressivität des Punk und die Aufbruchstimmung der ursprünglichen Neuen Deutschen Welle zusammenzuführen – so in etwa kann man FLATZ‘ neues Projekt umschreiben. Oder: Eine mediale Skulptur, die ihre Botschaft gleichzeitig an Emotion und Intellekt richtet. Denn eines ist der vielseitige FLATZ nie gewesen: ein Künstler des l’art pour l’art. Seine Aktionen beziehen sich immer auf den Menschen und die Gesellschaft, stellen Strukturen in Frage, zeigen oft die Ambivalenz der Gefühle in Bezug auf Gewalt, Konsum und Gesellschaft. Das ist FLATZ‘ künstlerisches Erbe zu Lebzeiten, und bei aller Vorsicht mit derartigen Prognosen – zu den wenigen Kulturerzeugnissen aus den 80ern, die eine reelle Chance haben, noch in hundert Jahren präsent zu sein, gehört die deutschlandfahnenfarbende Postkarte mit der Aufschrift FRESSEN/FICKEN/FERNSEHEN.
     
     Dieses Motto hat er auf der neuen Platte übrigens auch vertont, neben zwei Neuver-sionen der schon bekannten „Ich“ und „Virus“ sowie neun weitere Tracks. Direkte, suggestive Lieder, in denen FLATZ den Text kompromisslos, repetitiv, eindringlich artikuliert, während die Musik – völlig gleichberechtigt – mit hartem Rhythmus und präzisen Effekten den Hörer völlig in ihren Bann zieht. Lebendige, laut zu hörende Musik, die aufrüttelt, weil sie destruktiv und aufmunternd zugleich ist, weil in ihr Aggression und Zärtlichkeit (überraschend sanft: das balladeske „Wunderkind“) ganz nah beieinanderliegen. Diese Spannung erzeugt Energie. jene Energie, die für FLATZ‘ gesamtes Schaffen charakteristisch ist, und die das ausmacht, was wir Leben nennen“
     
     Text: Axel Sanjos 

     Zur Biografie von Tamara Dietl, 1964 

    Zitiert von ihrer Homepage: 

    Krise ist... 

    ...ein produktiver Zustand“, hat Max Frisch einmal gesagt, „man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ Das fällt angesichts der Corona-Krise unendlich schwer. Und doch hat Max Frisch Recht. Damit wir Krisen produktiv nutzen und sie kraftvoll meistern können, ist es wichtig zu verstehen, was eine Krise eigentlich ist. Denn sie ist weit mehr als ein unüberwindbar scheinendes Problem. 

    Eine Krise ist ein Ausnahmezustand, eine Unter­brechung der Kontinuität. Sie ist ein belastender, temporärer, in seinem Verlauf und seinen Folgen offener Veränderungsprozess. Eine Krise ist dadurch gekennzeichnet, dass die vertrauten Bewältigungs­strategien, die wir bisher für das Lösen von Problemen parat hatten und die uns immer weitergeholfen haben, jetzt nicht mehr zur Verfügung stehen. Jedem Menschen, jeder Gemeinschaft und jeder Gesellschaft ist es immer wieder möglich, neue Bewältigungs­strategien zu entwickeln und neue Ressourcen zu entdecken. Bewältigungsstrategien und Ressourcen, die uns stark machen können. 

    Natürlich noch nicht in der ersten Phase einer Krise, die dadurch gekennzeichnet ist, dass wir unter Schock stehen und die Krise nicht wahrhaben wollen. In dieser Phase gilt es, die Schock­starre zu überwinden und die Krise langsam anzunehmen. Denn sie ist da – ob wir wollen oder nicht. In dem Moment, wo wir sie in unser Leben zu integrieren, kann es durchaus sinnvoll sein, das Beste aus ihr zu machen. Denn wir sind auf der Welt, um unserem Leben Sinn geben – auch in Krisenzeiten. Oder vielleicht gerade dann besonders intensiv. 

    Der Anspruch, dass das Leben uns etwas zu bieten hätte, der Anspruch, dass es einen Garantie­schein auf ein sicheres, gesundes, ja glückliches Leben gibt - dieser Anspruch ist in Wahrheit ganz schön verdreht. Die Perspektive ist nämlich genau andersherum. Die Unsicherheit ist der Normalfall. Und zwar immer. Nicht nur in der Krise. In Phasen aber, die über einen langen Zeitraum (relativ) stabil sind, bilden wir uns ein, wir seien sicher und unser schönes Leben würde immer so weitergehen. Doch das ist in Wahrheit eine Illusion. 

    Viktor Frankl, nach dessen Sinn-Theorie ich eine Zusatz­ausbildung zum Krisencoach gemacht habe, hat gesagt: „Das Leben selbst ist es, das dem Menschen Fragen stellt. Er hat nicht zu fragen, er ist vielmehr der vom Leben her Befragte, der dem Leben zu antworten – das Leben zu ver-antworten hat.“ Das zutiefst Befriedigende an dieser Form der Eigenverantwortung dem Leben gegenüber ist die Selbstbestimmtheit, die mit ihr einhergeht, und die gerade in Krisen elementar wichtig ist. Denn diese Selbst­bestimmtheit macht frei. Auch den Begriff der Freiheit hat Frankl so definiert, dass er uns gerade in Krisen wirklich weiterhelfen kann. Denn: „Die Freiheit des Menschen ist selbstverständlich nicht eine Freiheit von Bedingungen“, sagt Frankl. „Sie ist überhaupt nicht eine Freiheit von etwas, sondern eine Freiheit zu etwas, nämlich die Freiheit zu einer Stellungnahme gegenüber all den Bedingungen.“ In dieser Freiheit „zu etwas“ liegt der Schlüssel zum sinnvollen Umgang mit Krisen. Auch der jetzigen Corona-Krise. Wie wollen wir uns zu dieser Krise stellen? Wir als Individuen? Aber auch wir als Gemeinschaft? Es gibt drei Möglichkeiten, aus einer Krise hervorzugehen: Erstens die Wiederherstellung des alten Gleichgewichts. Zweitens eine negative Veränderung, die eine Fehlentwicklung zur Folge hat. Und drittens eine positive Veränderung, die durch eine sinnvolle Weiterentwicklung gekennzeichnet ist. 

    In all meinen Krisen habe ich mich immer für diese dritte Möglichkeit entschieden: die Kraft in mir zu entdecken, die mir hilft an der Krise zu wachsen. Welche Haltung es dafür braucht und welche emotionalen und mentalen Werkzeuge wir dafür trainieren müssen – davon handelt mein Buch. Hier habe ich beschrieben, welche Mechanismen wir brauchen, um die Chance und den Sinn in der Krise zu entdecken. Denn nur so können wir sie in einen produktiven Zustand verwandeln und ihr damit den Beigeschmack der Katastrophe zu nehmen. 



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    Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    1 hr
  • #53 Gürtelrose - Wissen auf den Punkt gebracht
    Herzlich willkommen zu einer neuen Episode in meinem Podcast „Gelassen älter werden“. Vielleicht erinnern sich noch die Hörerinnen und Hörer daran, dass ich im Mai 2023 eine Episode zum Thema „Wie die Altersmedizin beim Altern helfen kann“ mit Dr. Jürgen Bludau (Gerontologe und Altersmediziner) aufgenommen habe. 

    Dort haben wir unter anderem über die Gürtelrose Impfung gesprochen. Das Thema „Gürtelrose“ möchte ich heute mit Frau Dr. Irmgard Landgraf-Fachärztin für Innere Medizin – vertiefen. 

    Herzlich willkommen, Frau Dr. Landgraf. 

    Sie sind seit vielen Jahren als Fachärztin für innere Medizin in ihrer internistischen Hausarztpraxis tätig. Sie engagieren sich in Forschung und Lehre, veröffentlichen regelmäßig und halten Vorträge und sind für Ihre Arbeit mehrfach ausgezeichnet worden. 

    Bevor wir konkreter über Gürtelrose sprechen, interessiert mich folgende Frage: 

    Wie kommt es bei Ihnen zu dem übergreifenden Engagement als Ärztin in Forschung und Lehre, bei Vorträgen und Veröffentlichung und welche Auswirkungen hat das auch auf Ihre Arbeit als Ärztin? 

    Ein paar einführende Worte zum Thema „Gürtelrose“: 

    Das Risiko einer Gürtelrose-Erkrankung ist größer, als viele denken – im Laufe seines Lebens erkrankt einer von drei Menschen an der Viruserkrankung – jährlich sind das in Deutschland rund 400.000 Personen. Grund ist eine Reaktivierung des Windpocken-Erregers Varizella Zoster, den 95 Prozent der über 60-Jährigen meist seit der Kindheit in sich tragen. 

    Bei bis zu 30 Prozent aller Gürtelrose- Patient*innen treten Komplikationen auf. Am häufigsten sind dies anhaltende Nervenschmerzen, die als sogenannte Post-Zoster-Neuralgie wochen-, monate- oder auch lebenslang andauern können. In dieser Podcast-Folge erfahren Sie mehr über die Erkrankung Gürtelrose, ihre Entstehung, Symptome, Risikofaktoren sowie Schutzmöglichkeiten. Diese Folge wird unterstützt von GSK. 

    Weitere Informationen finden Sie auch unter www.impfen.de/guertelrose 

    Hier noch ein weiterführender Link zum Thema Vorsorge für ein gesundes Älterwerden: 

    Ratgeber Impfen als Vorsorge für ein gesundes Älterwerden (bagso.de) 

    Freigabenummer: NP-DE-HZU-AUDI-230004; 10/23 



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    38 min
  • Taufrisch #1 Peter Kraus und das Alter
    Catharina und ich haben uns ein Kurzformat für unseren gemeinsamen Podcast überlegt. Es ist damit das erste gemeinsam entwickelte Konzept im Zuge unserer Zusammenarbeit. Wir wollen aktuelle Themen - just in time - aufgreifen, die uns in Zeitungen, im Radio, im Fernsehen oder im Internet anspringen und uns im gemeinsamen Dialog - auch generationsübergreifend - dazu austauschen. Das Format benötigt noch einen Namen und wir möchten alle Hörerinnen und Hörer einladen, sich an der Namensfindung zu beteiligen.

    Gegenwärtig nennen wir es "Taufrisch", doch wir sind auf eure Ideen gespannt.

    Doch jetzt zu Peter Kraus und der ersten Episode von "Taufrisch":

    Wer der Babyboomer Generation kennt nicht Peter Kraus, sind wir doch alle mit ihm mehr oder weniger aufgewachsen. 

    Peter Kraus wird im März 2024 85 Jahre alt und plant zu seinem Geburtstag ein großes Konzert. Wer ihn auf der Bühne gesehen hat, weiß um seine Präsenz und seine Energie. Ein Bündel von Lebensfreude. 

    Heute Morgen habe ich folgende Notiz in der Oberhessischen Presse gelesen, ich zitiere:

    Sänger Peter Kraus (84) hält sich im hohen Alter mit Arbeit fit. "Ich habe einen neuen Leitspruch: 'Ich lass den alten Mann nichr rein'", sagte der seit den 1950er Jahren aktive Rock 'n' Roller der Deutschen Presse-Agentur. Statt ein beschaulisches Rentnerdasein in seinem Haus in der östereichischen Steiermark zu genießen, plant er an seinem 85. Geburtstag am 18. März ein Konzert in München. "Ein weiter gestecktes Ziel zu haben ist schon sehr wichtig, damit man frisch und jung bleibt", sagt er. Alt zu sein sei nicht schrecklich: "Man muss sich einfach dagegen wehren."
    Diese Meldung war Anlass, für unsere erste Folge "Taufrisch". Hier könnt ihr hören, was wir zu seinen Aussagen denken und welche Freude wir beim Austausch hatten.

    Wer es wissenschaftlicher mag, sei die Episode mit Hans Werner Wahl, einem der bekanntesten deutschen Alternsforscher an Herz gelegt. 

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    11 min

About Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein

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Willkommen beim Podcast "Gelassen älter werden" – ein einfühlsames Hörmagazin von und für Best Ager, Silver Ager, Babyboomer oder schlicht Rentner, von und mit dem SPIEGEL-Bestseller-Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein. Dieser Podcast ist eine inspirierende Informationsquelle rund um das Altern, abgestimmt auf Themen, die Menschen in der dritten Lebensphase bewegen und bereichern.  Mit spannenden Gästen wie Tamara Dietl, Anselm Grün und Gerald Hüther sprechen wir über die Herausforderungen und Freuden des Älterwerdens. Wir erkunden Lebensqualität im Alter, liebevolle Beziehungen, gesundes Altern oder Sexualität im Alter. Ihr erfahrt darüber hinaus, wie Ihr die Endlichkeit annehmen, Krisen bewältigen und Euren Ruhestand genießen können.  Doch wir besprechen nicht nur die leise Seite des Alters: Ob es nun der Marathon mit 66 Jahren, die ehrenamtliche Tätigkeit bei einer Tafel oder die Weltreise mit 70 Jahren ist – dieses Hörmagazin feiert die aktive Seite des Seniorenlebens! Dieser Sozialwissenschaften Podcast lehrt Gelassenheit, innere Zufriedenheit und bietet Euch zahlreiche Hinweise, um körperliche und geistige Gesundheit im Alter zu fördern.  Es geht darum, eine Pro Aging Kultur zu etablieren und zu zeigen, dass jede Lebensphase ihre einzigartige Schönheit und Weisheit hat. "Gelassen älter werden" – weil die zweite Lebenshälfte zu den besten Zeiten gehören sollte!

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