Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein

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Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein episodes

  • #32 Was macht ein Seniorenrat? (Eckart Hammer)
    Herzlich willkommen, Herr Prof. Eckart Hammer. 

    Es freut mich sehr, dass ich Sie schon zum zweiten Mal in meinem Podcast begrüßen kann. Damals haben wir über das Thema „Männer altern anders“, wie eines Ihrer Bücher über das Älterwerden heißt, gesprochen. Immer noch einer meiner erfolgreichsten Episoden. 

    Heute wollen wir über den Seniorenrat sprechen, da Sie Landesvorsitzender des Landesseniorenrats in Baden-Württemberg sind. Ein Seniorenrat ist ein beratendes, nicht beschließendes Gremium auf Gemeinde-, Kreis- oder Landesebene, um die Interessen der älteren Generation oder besonderer Gruppen von Älteren in den politischen Prozess auf der jeweiligen Ebene einzubringen. Vor diesem Hintergrund kann die Arbeit im Seniorenrat durchaus eine sinnvolle Beschäftigung innerhalb der dritten Lebensphase sein. 

    Darüber haben wir im Einzelnen gesprochen:

    • Was hat Sie bewogen, Vorsitzender des Landesseniorenrats in Baden-Württemberg zu werden. 
    • Was sind in dieser ehrenamtlichen Funktion Ihre konkreten Aufgaben? 
    • Wozu wurden Seniorenräte eingeführt und was sind ihre Schwerpunkte? 
    • Was würden Sie sagen, wo liegt das Potenzial von Seniorenräten? 
    • Gerade vor dem Hintergrund, dass aktuell täglich ca. 3000 Menschen in Rente gehen und unsere Gesellschaft immer langlebiger wird, gewinnen die sogenannten Babyboomer an Bedeutung. Sollte sich diese Generation mehr gesellschaftlich und politisch einbringen, vielleicht auch in Seniorenräten oder noch besser auch in den Sozialräumen, in denen sie leben? 
    • Wo sehen Sie aktuell die zentralen Herausforderungen von Seniorenräten und welche Themen sind aus Ihrer Sicht am wichtigsten und dringendsten? 
    • Was schätzen Sie an Ihrer Arbeit und welche Projekte stehen gerade in Baden-Württemberg im Landesseniorenrat an? 
    • Gibt es so etwas wie einen „wichtigsten Erfolg“. 
    • Was würden Sie sich für die Seniorenräte in Deutschland wünschen? 
    • Sie schreiben in Ihrem Buch „Männern altern anders“: „Wir brauchen (deswegen) keine Anti-Aging-Bewegung, sondern ein Bekenntnis zu einem klaren Pro-Aging, das sich auf die kurze Formel bringen lässt: Heute richtig leben! Was meinen Sie damit genau und wie sieht Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings aus? 
    Links aus dem Gespräch: BAGSO - Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenvertretungen

    Landerseniorenvertretung Baden Württemberg

    Link zu Initiative – Schwätzbänkli

    Link zur Aktion Freie Gehwege





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    Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    46 min
  • #31 Rentnerdasein, sinnvoll gründen für das Gemeinwohl mit Ralf Sange
    Die Bundeszentrale für politische Bildung spricht 2020 davon, dass die Erwerbstätigenquote der 55 – 64-Jährigen 2019 bei 72,7 % lag. Im Vergleich 2004 nur bei 41,4 %. Auch bei den 65 – 69-Jährigen verdreifachte sich diese Quote im gleichen Zeitraum von 5,5 % auf 17,9 %. Gleiches gilt für die 70-74-Jährigen, wo sich die Zahlen mit 2,5 % 2004 auf 8,2 % im Jahr 2019 erhöhten. Woran liegt das? Und wo liegen die Chancen für die Babyboomer-Pionier*innen des eigenen Älterwerdens zu sein und sich neu zu erfinden. Und welche Rolle spielt dabei auch die Gründung von einem eigenen Unternehmen, besonders im Bereich des Senior Social Entrepreneurship, also einer dem Gemeinwohl dienenden Gründung im Non – Profitbereich. 

    Zu all diesen Themen begrüße ich heute Ralf Sange. Herzlich willkommen, Herr Sange. 

    Sie sind ein echter Experte in diesem Bereich und begleiten seit vielen Jahren 50 plus Gründungen und kennen einige erfolgreich Beispiele. Sie sind Diplom-Sozialwirt und Geschäftsführer des Unternehmens „Gründer 50plus“. Und Sie sind mit jetzt 62 Jahren selbst in der dritten Lebensphase angekommen.

    Darüber haben wir gesprochen:

    Was ist gerade eines Ihrer spannendsten Mandate im Kontext einer Gründung im Ruhestand? 

    Was schätzen Sie, wie viele Gründungen es im Sozialbereich von Menschen über 65 Jahren in Deutschland gibt und was ist Ihre Prognose über eine mögliche Zunahme an Gründungen? 

    Können Sie unseren Hörer*innen einmal vermitteln, was Senior Social Entrepreneurship genau ist? Und welche Dimensionen Sie in ihrem gleichnamigen Buch unterscheiden. 

    Was sind vor dem Hintergrund Ihrer Erfahrungen, die Motive für eine Gründung im Rentnerdasein? 

    Und was hält eher von einer Gründung ab? 

    Gibt es so ein typische Gründerpersönlichkeit oder haben die Gründer:innen einen ähnlichen Hintergrund? 

    Welche zentralen Aspekte sollten bei einer Gründung beachtet werden oder anders gefragt, was sind potenzielle Fehler, die Ihnen in Ihren Beratungen begegnen. 

    Welche Gründung haben Sie besonders in Erinnerung bzw. welche Gründungen hat Sie am meisten beeindruckt? 

    Was müsste sich aus Ihrer Erfahrung politisch/gesetzlich und gesellschaftlich ändern, damit Gründungen im Rentnerdasein leichter zu realisieren sind? 

    Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext von. 

    Wenn wir langsam zum Ende kommen, was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?

    Folgende Projekte hat Ralf Sange in unserem Podcast erwähnt:
     
    • Was passiert eigentlich... wenn auch der letzte Nahversorger (Metzger, Bäcker, Post und Bank ...) in einem Dorf oder einem kleinen Stadtteil seine Pforten schließt? 
      • https://www.dorv.de/ von Heinz Frey gegründet. 
    • Im Auto schlafen muss nicht sein: Es darf uns nicht egal sein, dass ein Kind einschläft, während sein Vater oder seine Mutter auf dem Parkplatz im Auto übernachtet, weil ein Hotelzimmer unbezahlbar ist.
      • https://die-familienhandwerker.de/  von Annette Habert gegründet.
    • Helfen mit Herz! Mit der Herzdruckmassage kann ganz einfach jeder Leben retten.
      •    https://herzretter.de/   von Dr. med. Martin Buchholz gegründet

    Hier erreichen Sie Ralf Sange:  https://www.gruender50plus.de/

    Folgende Episode passt zum Thema: Flexibler Übergang in die Rente gefragt.





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    51 min
  • #30 Gehirn und Altern mit Gerald Hüther
     Ich freue mich sehr, dass Gerald Hüther meiner Einladung gefolgt ist. Als Pädagoge begleite ich seine Arbeiten schon sehr lange. 

    Heute wollen wir über unser Gehirn und Altern sprechen. Unsere körperlichen Veränderungen nehmen wir einfacher wahr, da ein Zwicken oder dort die nachlassende Kraft. Doch in unser Gehirn können wir nicht so einfach hineinschauen. Ein enger Freund von mir sagt oft, seit ich 78 Jahre bin, werde ich immer vergesslicher, mir fallen die Worte nicht mehr gleich ein. Und ich verlege bisweilen das Eine oder das Andere. Also gibt es den Verfall des Gehirns und wie können wir unsere kognitive Leistungsfähigkeit dennoch erhalten. Herzlich willkommen, Herr Hüther. 

    Sie sind Neurobiologe und Verfasser zahlreicher Bücher. Wissenschaftlich beschäftigen Sie sich seit vielen Jahren mit dem Einfluss früher Erfahrungen auf die Hirnentwicklung, mit den Auswirkungen von Angst und Stress sowie der Bedeutung emotionaler Reaktionen. Sie sind Gründer der »Akademie für Potenzialentfaltung« und leben in der Nähe von Göttingen. Und Sie sind mit 71 Jahre selbst in der dritten Lebensphase angekommen.

    In seiner ruhigen und überlegten Art spricht Gerald Hüther mit mir. Meine Interviewstruktur kann ich gleich nach seinen ersten Sätzen über Bord schmeißen. Ihm gelingt es mich ganz neu zum Nachdenken zu bringen, zwischendurch fehlen mir sogar die Worte, so sehr bin ich berührt von seinen Gedanken. Für ihn geht es beim Älterwerden auch um die Sinnhaftigkeit des eigenen Daseins, verbunden mit der Frage: Gibt es etwas auf dieser Welt, das mich so berührt, dass ich mich von Herzen darum kümmern möchte?

    Im Kontext von Gehirn und Altern kommt es nach Meinung von Gerald Hüther sehr darauf an, dass wir uns in der dritten Lebensphase auf eine neue Entdeckungsreise zu uns selbst aufmachen.

    Grundsätzlich geht es für Gerald Hüther im Leben nicht um das Alter und das Älterwerden, sondern um die Lebendigkeit im Leben. Und die ist damit verbunden, sich von Herzen um etwas zu kümmern, das mich zutiefst berührt. Und emotional hat das mit Hingabe zu tun.

    Homepage von Gerald Hüther:  www.gerald-huether.de

    Homepage der Akademie für Potenzialentfaltung:  www.akademiefuerpotentialentfaltung.org

    Wer sich mehr mit Gelassenheit und dem guten Leben in der dritten Lebensphase befassen möchte, sei die Episode mit Jörg Bernardy empfohlen. Hier der Link! 




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    43 min
  • #29 Flexibilisierungen beim Übergang in die Rente gefragt? (Elmar Stracke)
     Heute begrüße ich Elmar Stracke. Er hat einen der wenigen Podcasts, die sich mit dem Alter und der Langlebigkeit in unserer Gesellschaft beschäftigen. „Alter, was geht?“, der Podcast von Ihnen Herr Stracke, seinen Sie herzlich willkommen. 

    Sie schreiben über Ihren Podcast „Alter, was geht?“ ist ein Podcast über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Alters und des Alterns. Euch erwartet ist ein kurzweiliger und humorvoller Streifzug durch Kultur, Gesellschaft, Politik und Philosophie. Das Versprechen: Nach jeder Folge seid Ihr um spannende Fakten und interessante Anekdoten reicher - und ein bisschen älter. 

    Ja das kann ich aufgrund der eigenen Audioerfahrungen wirklich bestätigen. Ich lerne wirklich viel bei jeder Episode. Und dazu ist Ihr Podcast wirklich toll aufgenommen und abwechslungsreich gestaltet. 

    Fachkräftemangel, Diskriminierung von älteren Mitarbeitenden, Inflexibilität bei Arbeitszeitgestaltung, rechtliche Reglementierungen wie Einkommensgrenzen beim Übergang in die Rente und so fort scheinen Reformen im Umgang mit älteren Mitarbeitenden und Rentner, die noch arbeiten wollen, überfällig. Darüber wollen wir beide, Herr Stracke heute sprechen.  

    Darüber haben wir zum Schwerpunkt "Übergang in die Rente" gesprochen:
    • Herr Stracke, wie alt sind sie? 
    • Sie beschäftigen sich in ihrem eigenen Podcast mit den Facetten des Älterwerdens soziologisch philosophisch und was können Sie noch zu ihren Einflugschneisen sagen? 
    • Was ist Ihrer Motivation für den Podcast? 
    • Wo sehen Sie aktuell die größten gesellschaftlichen Herausforderungen rund um eine immer langlebigere Gesellschaft? 
    • Wie schon in der Anmoderation gesagt, soll es heute um den Übergang in den Ruhestand gehen und damit verbunden die genannten Themen. Herr Stracke, könnten Sie einmal aus Ihrer Sicht eine Problembeschreibung der aktuellen Situation aufzeigen. 
    • Erst neulich habe ich in der Welt gelesen, dass mit einem flexibleren Umgang mit den genannten Problemfeldern, viele Aspekte gut gelöst werden könnten. Wie sehen Sie das? 
    • Was sind für Sie als junger Mensch vor allem auch mit ihrer Perspektive und Expertise die Fragen, vielleicht auch Ängste, die Sie in Bezug auf ihren Übergang in der dritten Lebensphase haben und was würden Sie jungen Menschen empfehlen. 
    • Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihren eigenen Prozess des Älterwerdens, sind Sie ja mit X Jahren noch lange nicht in der dritten Lebensphase angekommen? 
    • Zum Ende frage ich meine Gäste: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden, doch darüber haben wir ja schon gesprochen.  Also frage ich ein wenig anders: Was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? 
    Hier geht es zur Homepage von Elmar Stracke!
    Und hier geht es zu seinem Podcast: Alter, was geht!





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    49 min
  • #28 Leben im Alter - Miteinander - Füreinander (Elena Oster)
     Heute begrüße ich Elena Oster, sie ist Referentin für Soziales Ehrenamt beim Malteser Hilfsdienst e.V. in Köln. Sie ist mitverantwortlich für ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes Projekt mit dem Titel „Miteinander – Füreinander“. Daraus entstanden ist ebenfalls das richtig tolle Online Magazin „dabei“. Hier geht es um ein erfülltes Leben im Alter. Es wird über alle Themen rund um das Älterwerden berichtet. Dazu gehören unter anderem Arbeiten, Beratung, Demenz, Engagement, Finanzen, Gesundheit, IT und Technik, Pflege, Prävention, Reisen und Wohnen. Das Online Magazin möchte Perspektiven für ältere Menschen und deren Angehörige aufzeigen und gezielt dem Thema „Einsamkeit älterer Menschen“ vorbeugen. 

    Das Online Magazin ist barrierefrei aufgebaut und sehr übersichtlich gestaltet. 

    Darüber haben wir gesprochen:

     
    • Wie ist es zu der Idee für dieses Projekt gekommen? 
    • Und können Sie etwas dazu sagen, wie die beiden Projekte zusammenhängen bzw. wie sie sich ergänzen. 
    • Welche Ziele verfolgt der Malteser Hilfsdienst damit konkret? 
    • Welche Rückmeldungen gibt es bisher zu dem Magazin „dabei“? 
    • Und dann entwickeln Sie ja im Rahmen des Projektes an über 110 Standorte der Malteser Hilfsdienste konkreten Maßnahmen, um die Kontextbedingungen von älteren Menschen zu verbessern. Was können Sie darüber berichten? Gibt es vielleicht besonders erwähnenswerte und besonders wirksame Projekte? 
    • Was ist noch für die Zukunft geplant? 
    • Vor dem Hintergrund Ihrer bisherigen Erfahrungen, was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen in der dritten Lebensphase i 
    • Und was sind aus Sicht der Malteser Hilfsdienste die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? 
    Hier der Link zum Projekt:

     https://www.malteser.de/miteinander-fuereinander.html 




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    36 min
  • #27 Wie der Lebensteppich die Sinnsuche in der dritten Lebensphase unterstützt?
     Heute begrüße ich Thomas Oetzmann und Andreas Odrich. Thomas Oetzmann ist ein erfahrener Coach, selbst in der dritten Lebensphase und Entwickler des Lebensteppichs. Andreas Odrich ist Redaktionsleiter von „Aktuelles und Gesellschaft“ bei ERF Medien e. V. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und ist begeisterter Opa von drei Enkeln. Und er ist Autor des Buches „Der Lebensteppich – so geht Zukunft“. 

    Wir wollen gemeinsam über eine Methode zur Reflexion des eigenen Lebens sprechen, den Lebensteppich. Er lässt sich unter anderem besonders gut dann einsetzen, wenn sich Babyboomer Gedanken über ihre Zeit nach der Berufstätigkeit machen möchten. Was sind die Gaben und Fähigkeiten, die ich im Laufe meines bisherigen Lebens eingesetzt habe und wie möchte ich diese in die dritte Lebensphase integrieren? Was möchte ich wie und für wen einsetzen? 

    Darüber haben wir gesprochen:

     Wie ist zu der Idee des Lebensteppichs gekommen? (Thomas) Ich glaube Thomas, dass Du da schon seit 2013 daran arbeitest und das Tool über die Jahre immer weiterentwickelt hast, doch erzähle einfach mal von diesem Prozess. 

    Wie ist zur Idee für das Buch gekommen? (Thomas und Herr Odrich) 

    Wie ist es Dir Thomas aus der Sicht des Coaches und auch des Ausbilders mit der Methode ergangen? Und gibt es so etwas wie Dein schönste Erkenntnis oder Dein schönstes Erlebnis damit? 

    Welche Erfahrungen haben wir mit dem Lebensteppich gemacht. (Herr Odrich und ich-da würde ich mich einfach mal einbeziehen) 

    Was kam konkret dabei für uns heraus? (Herr Odrich und ich) 

    Thomas, aus Deiner Erfahrung mit dem Lebensteppich ist es ja so, dass besonders 2 Gruppen unter den Babyboomer zu Dir kommen – so hast Du es mir im Vorgespräch erzählt. Einmal Menschen, die noch voll im Beruf verwirklicht sind und zu lange warten, sich mit ihrer Zeit nach der Berufstätigkeit auseinanderzusetzen und die zweite Gruppe, Menschen, die schon voll in der Phase des Ruhestands sind, doch noch nicht so recht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. Was erlebst Du mit der einen und mit der anderen Personengruppe in Deiner Arbeit mit dem Lebensteppich? 

    Und hast Du noch von einer dritten Gruppe gesprochen, Thomas, nämlich, wenn Paare zu Dir kommen. Was ist da das besondere? Hier könnte auch ich etwas beitragen, da ich den Lebensteppich ja mit meiner Frau gemacht habe. 

    Thomas, was glaubst, Du ist die größte Herausforderung, wenn es um den Übergang in den Ruhestand geht. Du sprichst von den sogenannten Sinnblöcken. Kannst Du diesen Aspekt unseren Hörer:innen genauer erläutern? 

    Wenn jetzt jemand Lust bekommen hat selbst mal einen Lebensteppich zu weben, wie und wo kann sie oder er das tun? 

    Abschließend würde ich gerne Euch beide fragen: Was würden Sie sagen Herr Odrich, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings? 

    Was wünschen Sie sich für Ihr Älterwerden? 

    Und Thomas, wie sind Deine Gedanken zu den gesellschaftlichen Herausforderungen. 

    Wie wünschst Du Dir Dein Älterwerden?

    Hier können Sie bei mir ein Lebensteppichcoaching buchen!

    Hier finden bundesweit weitere Lebensteppichcoaches!

    Wer noch mehr in wissenschaftlichen Fakten im Kontext der dritten Lebensphase reinhören möchte, findet mit Prof. Hans Werner Wahl einen geeigneten Podcast. 



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    44 min
  • #26 Gesund altern mit Tobias Esch
    Heute begrüße ich Prof. Tobias Esch. Herzlich willkommen, Herr Prof. Esch. 

    Es freut mich sehr, dass Sie heute hier sind. Im Sommer 2021 habe ich mit Begeisterung Ihr Buch „Die bessere Hälfte“ gelesen, das Sie zusammen mit Dr. Eckhardt von Hirschhausen schrieben. Ende 2021 habe ich in der Zeitakademie an Ihrem Kurs „Mehr Lebenskraft – Gesund und glücklich in der zweiten Lebenshälfte“ teilgenommen und mir dann ein Herz gefasst und Sie gefragt, ob Sie Freude daran hätten, mit mir genau über die zweite Lebenshälfte, das Zufriedenheitsparadoxon und die U-Kurve des Glücks zu sprechen. 

    Sie sind ganzheitlicher Allgemeinmediziner, Neurowissenschaftler und Gesundheitsforscher und haben an verschiedenen internationalen Universitäten gearbeitet. Seit 2016 lehren Sie als Universitätsprofessor und Leiter des Instituts für Integrative Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung an der Universität Witten/Herdecke. Sie sind Experte für die Neurobiologie des Glücks und bekannter und erfolgreicher Buchautor. Neben dem gerade genannten haben Sie “Der Selbstheilungscode“ und ganz aktuell „Mehr Nichts!“ geschrieben. 

    Worüber haben wir gesprochen?
     Zu Beginn, wie haben Sie sich vom Allgemeinmediziner zum Gesundheitsforscher und zum Experten für die Neurobiologie des Glücks entwickelt, was waren Ihre Motive und was lenkt und leitet Sie in diesem Zusammenhang bis heute? 

    Sie haben in Ihrer Forschung zu Neurobiologie des Glücks drei Formen des Glücks und damit auch drei Glücksphasen im Leben bei uns Menschen entwickelt und erforscht, die auch im Kontext unsere Lebensphasen bedeutsam sind. (Das Wollen „Wanting“, jugendliches Glück; „Das Nicht – haben – Wollen“, die Erleichterung; „Die Glückseligkeit, die Zufriedenheit – Sie nennen es auch das „Glück des Daseins“) Wenn Sie uns unseren Hörer:innen einmal bitte die drei Formen des Glücks erläutern könnten. Und im zweiten Schritte, wieso ist die dritte Form eine wichtige Grundlage der Zufriedenheit in unserer dritten oder wie Sie es nennen zweiten Lebensphase? 

    Trotz körperlicher Veränderungen im Alter steigt also nach Ihren Ergebnissen die seelische Zufriedenheit – das Glück des Daseins an. Sie nennen das Zufriedenheitsparadoxon. Was hat es damit auf sich? 

    Neulich hatte ich im Rahmen meines Podcasts ein Gespräch mit Prof. Martin Schröder (Soziologe aus Marburg), der das Buch „Wann sind wir wirklich zufrieden“ geschrieben hat. Er bezieht sich auf Daten aus dem Sozioökonomische Panels (SOEP). Dort findet er, dass es im Alter mit der Zufriedenheit eher „abwärts“ geht, vor allem, wenn die Gesundheit nachlässt. Mich hat das Ergebnis schon ernüchtert. Was sagen Sie vor dem Hintergrund Ihres Modells dazu? Zumal ich persönlich, Ihre Perspektive ja für die zukunftsfreudigere halte. 

    Sie beschreiben in „Die bessere Hälfte“ eine Vorbilderübung, in der Sie vorschlagen sich einmal zu überlegen, wer meine Vorbilder zu bestimmten Zufriedenheitsfaktoren wie z.B. Hoffnung, Dankbarkeit, Humor, Neugier, Hingabe, Bewegung, Vergebungsbereitschaft, Spiritualität und andere sind. Mir hat diese Übung sehr gut gefallen. Wieso kann sie so wichtig und hilfreich sein? 

    Was sind vor dem Hintergrund Ihrer langjährigen Forschung zum Thema „Gesund altern“ Ihre wichtigsten Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext von. 

    Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihren eigenen Prozess des Älterwerdens, sind Sie ja mit 52 Jahren auch in der zweiten Lebenshälfte angekommen? 

    Zum Ende frage ich meine Gäste: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?

    Hier geht es zur Homepage von Prof. Tobias Esch.

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    Zufriedenheit im Alter mit Prof. Martin Schröder.







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    30 min

About Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein

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Willkommen beim Podcast "Gelassen älter werden" – ein einfühlsames Hörmagazin von und für Best Ager, Silver Ager, Babyboomer oder schlicht Rentner, von und mit dem SPIEGEL-Bestseller-Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein. Dieser Podcast ist eine inspirierende Informationsquelle rund um das Altern, abgestimmt auf Themen, die Menschen in der dritten Lebensphase bewegen und bereichern.  Mit spannenden Gästen wie Tamara Dietl, Anselm Grün und Gerald Hüther sprechen wir über die Herausforderungen und Freuden des Älterwerdens. Wir erkunden Lebensqualität im Alter, liebevolle Beziehungen, gesundes Altern oder Sexualität im Alter. Ihr erfahrt darüber hinaus, wie Ihr die Endlichkeit annehmen, Krisen bewältigen und Euren Ruhestand genießen können.  Doch wir besprechen nicht nur die leise Seite des Alters: Ob es nun der Marathon mit 66 Jahren, die ehrenamtliche Tätigkeit bei einer Tafel oder die Weltreise mit 70 Jahren ist – dieses Hörmagazin feiert die aktive Seite des Seniorenlebens! Dieser Sozialwissenschaften Podcast lehrt Gelassenheit, innere Zufriedenheit und bietet Euch zahlreiche Hinweise, um körperliche und geistige Gesundheit im Alter zu fördern.  Es geht darum, eine Pro Aging Kultur zu etablieren und zu zeigen, dass jede Lebensphase ihre einzigartige Schönheit und Weisheit hat. "Gelassen älter werden" – weil die zweite Lebenshälfte zu den besten Zeiten gehören sollte!

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