Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein

Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein

By Bertram Kasper und Catharina Maria KleinSociety & CultureScienceSocial Sciences
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Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein episodes

  • #14 Anders alt werden – Leben im Kapellenbrink in Bielefeld
     
    Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Die Zahl von 18 Millionen Babyboomer allein in Deutschland bestätigt eindrücklich den demografischen Wandel. Und rund 1/3 von Ihnen hat selbst keine Kinder. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sich Land auf und Land generationsübergreifende Wohnprojekte gründen oder mehr und mehr ältere Menschen über neue Wohn- und Lebensformen nachdenken. Wohnen und Leben im Alter eine ganz persönliche und individuelle Herausforderung, genauso wie eine Aufgabe für unsere Gesellschaft. 

    Heute starte ich dazu sozusagen eine neue Reihe in meinem Podcast, in der ich über innovative Lebens- und Wohnformen für älter werdende Menschen berichten möchte. Dazu ist heute die Premiere. 

    Und es gibt noch eine zweite Premiere, denn heute bin ich das erste Mal mit meinem Podcast vor Ort, genauer gesagt im Kapellenbrink in Bielefeld. Hier leben unter dem Motto „Anders alt werden“ fast 100 Frauen und Männer, die meisten von ihnen weit über 65 Jahre alt. Das Projekt gibt es seit 1996 genau 25 Jahre und wurde von Gisela Stender mitgegründet. Zudem ist noch Renate Otto-Walter zu Gast. Sie lebt hier seit 6 Jahren. 

    Herzlich willkommen Frau Gisela Stender und herzlich willkommen Frau Renate Otto-Walter.

    Wir haben über folgende Aspekte gesprochen:
     
    • Frau Stender, erzählen Sie doch einmal bitte unseren Hörer:innen wie es zu der Idee gekommen ist, den Kapellenbrink vor 25 Jahren zu gründen? Was waren Ihre Motive, Ihre Überzeugungen, die Sie dazu veranlasst haben? 
    • Und vielleicht daran anschließend, wie hat sich der Kapellenbrink bis heute entwickelt und sind Ihre Wünsche und Visionen aufgegangen? 
    • Wir werden in unserem Blog zum Podcast auf die Homepage von Ihnen verlinken, doch Frau Otto-Walter, wie können sich unserer Hörer:innen das Ensemble des Kapellenbrink vorstellen.  Wie sind Sie auf den Kapellenbrink aufmerksam geworden und was überzeugt Sie an dem Konzept „Anders älter werden“ besonders? 
    • Frau Stender, Sie schreiben auf Ihrer Homepage: 
    • Die Lebensphase nach Berufstätigkeit und Familienzeit wird als Öffnung in neue Möglichkeiten begriffen. Statt einsamer und passiver zu werden, finden unsere Bewohner neue Möglichkeiten zu Begegnungen, Freundschaften und Gemeinschaft. Dazu gibt es viele Anregungen, Ausdrucks-, und Betätigungsmöglichkeiten auf freiwilliger Basis. Nachbarschaftlicher Austausch und Unterstützung können im Geben und Nehmen erlebt werden. 
    • Wie können wir uns dies im alltäglichen Leben vorstellen? 
    • Wie erleben Sie Frau Otto-Walter, dass in Ihrem ganz persönlichen Alltag? 
    • Was mich selbst an Ihrer Lebens- und Wohnform besonders überzeugt hat, dass ich hier wirklich bis zum Tod bleiben kann, dass ich also nicht mehr in ein sogenanntes Altenheim muss? Und vielleicht an Sie beide gerichtet: Wie realisieren Sie diesen Aspekt und wie sind Ihrer Erfahrungen dazu? 
    • Und dann würde ich Sie beide gerne noch nach Ihrem jeweils schönsten Erlebnis hier fragen. 
    • Frau Stender, wenn sich durch unser Gespräch jemand für Ihr Projekt interessiert, wie ist überhaupt der Weg zu Ihnen in den Kapellenbrink? 
    • Und was kostet das Ganze? 
    • Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Kapellenbrinks? Wohin soll die Reise noch gehen? 
    • Und wenn ich Sie beide fragen darf, wie erleben Sie Ihren eigenen Prozess des Älterwerdens? 

    Hier der Link zur Internetseite: Im Kapellenbrink, Bielefeld



    Hier könnt ihr mein SPIEGEL-Bestseller Buch "Die größte Reise deines Lebens - mit Gelassenheit älter werden"

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    Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.

    49 min
  • Gelassen älter werden mit Anselm Grün
    Gelassen älter werden ist heute unser Thema. Wen wundert es? Dazu habe ich heute einen ganz besonderen Gast eingeladen. Pater Anselm Grün. Auch weil er ein Buch genau mit diesem Titel geschrieben hat und ein weiteres mit dem Titel „Die hohe Kunst des Älterwerdens“ jedoch im Besonderen, weil er selbst 76 Jahre alt ist und er aus seiner ganz eigenen Erfahrung zum Prozess des Älterwerdens viel beitragen kann.
    Und es geht um Annehmen, Loslassen, Transzendenz und Glaube im Alter. Pater Anselm Grün ist er für viele Menschen - nicht nur im Alter - ein Mentor oder ein gewisses Vorbild, sodass ich mich sehr auf unser Gespräch freue und hoffe, dass viele Menschen einige Inspirationen mitnehmen können. Herzlich willkommen Pater Anselm.
    34 min
  • Gelassen älter werden mit Anselm Grün
    Gelassen älter werden ist heute unser Thema. Wen wundert es? Dazu habe ich heute einen ganz besonderen Gast eingeladen. Pater Anselm Grün. Auch weil er ein Buch genau mit diesem Titel geschrieben hat und ein weiteres mit dem Titel „Die hohe Kunst des Älterwerdens“ jedoch im Besonderen, weil er selbst 76 Jahre alt ist und er aus seiner ganz eigenen Erfahrung zum Prozess des Älterwerdens viel beitragen kann.
    Und es geht um Annehmen, Loslassen, Transzendenz und Glaube im Alter. Pater Anselm Grün ist er für viele Menschen - nicht nur im Alter - ein Mentor oder ein gewisses Vorbild, sodass ich mich sehr auf unser Gespräch freue und hoffe, dass viele Menschen einige Inspirationen mitnehmen können. Herzlich willkommen Pater Anselm.
    34 min
  • #13 Gelassen älter werden mit Anselm Grün


    Gelassen älter werden ist heute unser Thema. Wen wundert es. Dazu habe ich heute einen ganz besonderen Gast eingeladen. Pater Anselm Grün. Auch weil er ein Buch genau mit diesem Titel geschrieben hat und ein weiteres mit dem Titel „Die hohe Kunst des Älterwerdens“ jedoch im Besonderen, weil er selbst 76 Jahre alt ist und er aus seiner ganz eigenen Erfahrung zum Prozess des Älterwerdens viel beitragen kann. Und es geht um Annehmen, Loslassen, Transzendenz und Glaube im Alter. Pater Anselm Grün ist er für viele Menschen – nicht nur im Alter –  ein Mentor oder ein gewisses Vorbild, sodass ich mich sehr auf unser Gespräch freue und hoffe, dass viele Menschen einige Inspirationen mitnehmen können. Herzlich willkommen Pater Anselm.Im Einzelnen spreche ich mit ihm über folgende Aspekte: 
    • Sie schreiben in „Die hohe Kunst des Älterwerdens“ „Der Sinn des Alters besteht nach C.G Jung daher darin, das Abnehmen der körperlichen und geistigen Kräfte anzunehmen und Blick nach innen zu lenken. In der Seele liegt der Reichtum des Menschen. Das Alter lädt uns ein, in uns hineinzuschauen und dort den Schatz der Erinnerungen und den inneren Reichtum zu entdecken, der in den vielen Bildern und Erfahrungen zum Ausdruck kommt“. 
    • Was wollen Sie damit genau ausdrücken, wozu wollen Sie ältere Menschen bei dem Prozess des Älterwerdens ermutigen?
    • Und wie erleben Sie diesen Prozess der „Annahme“ und des „Nach innen Schauens“ ganz persönlich bei sich?
    • Die Studien zeigen, dass sich viele Menschen schon möglichst früh den „Ruhestand“ wünschen. Sie haben für sich einen ganz anderen Weg gewählt. Sie sind nach wie vor sehr aktiv, sowohl beim Schreiben, als auch bei Vorträgen und in der Begleitung von Menschen.  Wie erhalten Sie sich Ihre Energie, Ihre geistige Frische und Ihre besondere Zugewandtheit.
    • Sie sprechen bezogen auf den Prozess des Älterwerdens von Annehmen und von Loslassen. Zuvor haben wir schon über die Annahme gesprochen. Wie erleben Sie Ihren Prozess des Loslassens?
    • Kommen wir zum vielleicht „komplexesten“ Aspekt des Älterwerdens. Transzendieren aus dem Lateinischen „transcendere“ – hinübersteigen, überschreiten. Altern also als einen zutiefst spirituellen Weg! Besonders beeindruckt hat mich in diesem Zusammenhang vor allem zwei Ihrer Sätze: „Letztlich geht es im Transzendieren aber darum, sich in Gott hinein zu vergessen, sich vom unendlichen Schöpfergott zu öffnen und sich von ihm und in ihm getragen zu fühlen“ und zwei Seiten später: „Ich setze auf diese Karte. Ich traue der Bibel, ich traue der Liturgie, ich traue dem heiligen Augustinus, der heiligen Teresa von Avila.“
    • Wie würden Sie für sich persönlich den Prozess der Transzendenz beschreiben und welche Hinweise würden Sie gerne unseren Hörer:innen dazu geben?
    • Welche Wünsche haben Sie für Ihr weiteres Älterwerden?
    • Und vielleicht zum Abschluss: Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?


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    34 min
  • #12 Unruhestand - Männer altern anders (Prof. Eckart Hammer)

    Altern Männer anders? Dieser Frage wollen wir heute nachgehen. Dazu konnten wir Prof. Eckart Hammer gewinnen. Er hat mehrere Bücher über den Prozess des Älterwerdens bei Männern und ihren Unruhestand geschrieben. Und Prof. Hammer befindet sich selbst in der dritten Lebensphase, sodass er auch etwas aus der eigenen Erfahrung sagen kann. Herzlich willkommen Herr Prof. Hammer.Unruhestand – mit der Betonung auf Unruhe?Prof. Eckart Hammer hat die aktuelle Forschung im Bereich des Alterns von Männern zusammengetragen und inzwischen 4 Bücher dazu veröffentlicht. Heute sprechen wir über sein Buch „Männer altern anders“. Eine der theoretischen Grundlagen seiner Veröffentlichung ist das Modell der Identitätssäulen von Hildegund Heinl und Hilarion Petzold. Daraus entwickelt Eckart Hammer die Entwicklungsherausforderungen für das Älterwerden von Männern. 
    Aus: Männer altern andersDarüber sprechen wir im Einzelnen: 
    • Was war Ihre Motivation sich mit dem Altern von Männern näher auseinanderzusetzen und inzwischen schon 4 Bücher darüber geschrieben zu haben?
    • Als Rahmung in Ihrem Buch „Männern altern anders“ wählen Sie unter anderem das Modell der Identitätssäulen von Hildegund Heinl und Hilarion Petzold. Dazu gehören: Arbeit/Betätigung – Soziales Netz – Körper/Leiblichkeit – Materielle Sicherheit – Werte/Sinn.
    • Mit welche der Säulen haben Männer nach Ihrer Einschätzung am meisten Schwierigkeiten? Und woran liegt das?
    • Und was können Männer tun, sich mit dem eigenen Älterwerden und ihrem Unruhestand proaktiver auseinanderzusetzen?
    • Sie sehen in der Säule „Werte und Sinn“ eine echte Chance für eine Transformation. Unter anderem schreiben Sie von der „Weichheit des Alters“. Ich kann bei mir auch etwas davon wahrnehmen, ich werde dünnhäutiger, weine leichter, fühle mich emotional schneller berührt. Für mich eine Bereicherung. Wie können Männer diesen Prozess für sich gestalten bzw. positiv beeinflussen.
    • Sie schreiben in Ihrem Buch: „Wir brauchen (deswegen) keine Anti-Aging-Bewegung, sondern ein Bekenntnis zu einem klaren Pro-Aging, das sich auf die kurze Formel bringen lässt: Heute richtig leben! Was meinen Sie damit genau und wie sieht Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings aus?
    Über Eckart Hammer können Sie sich auf seiner Homepage informieren!Hier können Sie hören, was Prof. Hans Werner Wahl – ebenfalls Alternsforscher – zum Älterwerden sagt!Der Beitrag Unruhestand – Männer altern anders (Prof. Eckart Hammer) erschien zuerst auf gelassen älter werden.

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    46 min
  • #11 Ideen für den Ruhestand (Wolfgang Schiele)

      Ideen für den Ruhestand – Wolfgang Schiele erzählt uns seine ganz persönliche Geschichte. Er hat sich mit 55 neu erfunden und macht Mut, es ihm gleichzutun. Und er hat in einer immer älter werdenden Gesellschaft früh einen Trend erkannt. Daraus wurde dann ein neues und erfüllendes Betätigungsfeld. Übergangs- oder Ruhestandscoaching. Und er hat ein Buch mit dem Titel „Rastlos im Beruf, ratlos im Ruhestand – Wegweisende Impulse zur aktiven Gestaltung der dritten Lebensphase“ geschrieben. Dort gibt er viele wertvolle Hinweise, wie der Übergang in den Ruhestand zielführend und erfüllend gelingen kann. Zudem betreibt er noch einen Blog rund um das Thema „Späte Freiheit Ruhestand“. Ebenfalls lesenswert.

      Sich mit 55 neu erfinden – Ideen für den Ruhestand

      Darüber haben wir im Einzelnen gesprochen:

      • Heute möchte ich mit Ihnen über Ihre ganz persönliche Geschichte sprechen. Vom Ingenieur bei einem Energiedienstleister zum Ruhestandscoach. Mögen Sie unserer Hörer:innen einfach mal mitnehmen. Vielleicht auch gerade in ihre Gefühlslage, als es darum ging, wie geht es jetzt mit Ende 50 weiter.
      • Wie sind Sie auf die Idee gekommen, in dieses Metier „Ruhestandscoaching“ einzusteigen?
      • Sie haben sich ja beruflich noch einmal komplett neu orientiert und vieles dazu gelernt. Mich interessiert, welche Erfahrungen, welches Wissen und Können aus Ihrem Beruf als Ingenieur konnten Sie sozusagen mitnehmen bzw. wieder neu aktivieren?
      • Und was haben Sie dann noch dazu gelernt und wie hat sich Ihre Persönlichkeit dadurch verändert?
      • Ich glaube Sie haben mit Ihrer Idee einen Trend erkannt und waren in Deutschland – zumindest nach meiner Recherche – einer der Ersten. Und Springer hat sie dann auch nach einer Veröffentlichung gefragt. Und Sie haben tatsächlich Ihr Buch geschrieben. Mit dem vielsagenden Titel: „Rastlos im Beruf, ratlos im Ruhestand – Wegweisende Impulse zur aktiven Gestaltung der dritten Lebensphase“. Wie war das für Sie damals, jetzt auch noch Autor zu werden und wie sind sie an das Projekt gegangen.
      • Und wie hat das Ihre Arbeit als Ruhestandscoach beeinflusst?
      • Wenn Sie von heute aus, auf diese Entwicklung zurückblicken, würden Sie sich diesen Weg nochmals so gehen oder was würden Sie vielleicht anders machen.
      • Was stehen vielleicht für neue Projekte an?
      • Und welche Hinweise würden Sie Menschen geben, die in einer ähnlichen Situation wie Sie damals sind. Worauf sollten Sie achten?
      • Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?
      • Und was wünschen Sie sich ganz persönlich für sich?

      Hier der Blog „Späte Freiheit Ruhestand“ von Wolfgang Schiele.

      Der Beitrag Ideen für den Ruhestand (Wolfgang Schiele) erschien zuerst auf gelassen älter werden.



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      37 min
    • #10 Was sagt die Alternsforschung zur Alterskompetenz? (Prof. H. W. Wahl)

        Wussten Sie, dass im Jahr 2019 in Deutschland über 18 Millionen über 65-Jährige lebten. Und wussten Sie, dass wir im Durchschnitt kontinuierlich älter werden. Also werfen wir einen Blick in die Alternsforschung und in unsere längste Lebensphase. Vielleicht haben Sie als Hörer:innen nach dem Gespräch die Erkenntnis, dass die Aussichten ganz gut sind. Also können wir gelassen älter werden?

        Alterskompetenz – ein Schlüsselbegriff

        Dazu spreche ich heute mit Prof. Hans Werner Wahl, einer der renommiertesten Alternsforscher in Deutschland. Seine Expertise drückt sich unter anderem auch dadurch aus, dass er als bisher einziger deutscher Alternsforscher 2009 mit dem M. Powell Lawton Award der Amerikanischen Gerontologischen Gesellschaft, für seine Beiträge zur angewandten Alternsforschung ausgezeichnet wurde.

        3 zentrale Themen rund um die Alterskompetenz
        • Mit Spannung und großem Interesse habe ich Ihr Buch „Die neue Psychologie des Alterns“ gelesen. Gerne möchte ich mit Ihnen besonders über 2 Kapitel sprechen. Zum einen über das 2. Kapitel „Altern beginnt im Kopf – Die Macht von Einstellungen und Erwartungen“ und zum anderen über Kapitel 5 „Sind wir unseres Alterns Schmied? – Macht und Ohnmacht gegenüber dem Älterwerden“. Starten wir mit „Altern beginnt im Kopf“:
        • Was meine Sie damit konkret? Auch unter Berücksichtigung des Spannungsbogens zwischen subjektivem Erleben und der gesellschaftlichen Altersstereotypen und deren Wirkung.
        • Sie gehen ja so weit, dass Sie sogar davon sprechen, dass es vor Ihrem gerade beschriebenen Hintergrund bestätigt ist, dass es konkrete Auswirkungen auf unser Gehirn gibt, die sich sogar lebensverlängernd bemerkbar machen können. Was empfehlen Sie Menschen in diesem Kontext, die am Beginn oder mitten in ihrer dritten Lebensphase stehen?
        • Wie empfinden Sie diesen Zusammenhang aktuell Ihren ganz persönlichen Älterwerden-Prozess?
        • Kommen wir zu Kapitel 5 „Sind wir unseres Alterns Schmied?“: Dort schreiben Sie „Können wir unser Altern selbst in die Hand nehmen? Nach allen was gesagt wurde, stehen wir heute einem vielschichtigen, in manchen Aspekten widersprüchlichen und ambivalenten Altern gegenüber.“ Was genau meinen Sie damit?
        • Und dann sprechen Sie vom flexiblen Umgang mit den Zielen im Kontext des Älterwerdens und erläutern das sogenannte SOK Modell (Selektion, Optimierung, Kompensation). Das SOK Modell ist ein ganz zentrales Modell der Alterskompetenz. Was ist damit genau gemeint und wie kann das SOK Modell beim Altern helfen?
        • Was sind die großen gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden, wenn wir daran denken, dass in Deutschland aktuell ca. über 18 Millionen Menschen über 65 Jahren leben und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?
        • Ausgehend von Ihren langjährigen Erfahrungen als Alternsforscher und als jemand der 1954 geboren ist, was glauben Sie, sind über die bisher genannten Aspekte hinaus, die Herausforderungen für jeden einzelnen Menschen, wenn es um das Älterwerden geht? Was würden Sie ermutigend empfehlen, den Prozess des Älterwerdens proaktiv zu gestalten?

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        58 min
      • #9 Best Ager als Leihgroßeltern für Enkelkinder (Robert Löhr)

        Heute geht es um das Thema: Was fange ich mit den Jahren in meiner Rente an? Inzwischen sind in Deutschland über 100 Ehrenamtsagenturen unterwegs, die Familien für ihre Kinder Leihomas oder Patenomas vermitteln. Heute geht es um den Film „Enkel für Anfänger“. Eine Komödie für Best Ager, für ihre Kinder und für ihre Enkelkinder. Ein Film für 3 Generationen.
        Dazu spreche ich mit Robert Löhr, er ist Schriftsteller und Autor für Film, Fernsehen und Bühne und hat das Drehbuch von „Enkel für Anfänger“ geschrieben. Der Inhalt des Films zusammengefasst:„Auf Nordic Walking und Senioren-Kurse an der Uni haben die Rentner Karin (Maren Kroymann), Gerhard (Heiner Lauterbach) und Philippa (Barbara Sukowa) keine Lust. Und mit Kindern und Enkeln hatten Karin und Gerhard bislang auch so gar nichts am Hut. Deshalb verhilft Philippa, die als Paten-Oma von Leonie das Leben voll auskostet, den beiden zur unverhofften Großelternschaft. Im Handumdrehen haben sie zwei „lebhafte“ Paten-Enkel zu versorgen, eine riesige Hüpfburg im Garten stehen und Lego-Steine an den Füßen kleben. Drei nicht mehr ganz blutjunge Anfänger treffen auf Familienwahnsinn für Fortgeschrittene: hyperaktive Patchwork-Geschwister, stirnrunzelnde Helikoptereltern und alleinerziehende Mütter mit ihren Tinder-Profilen inklusive…“ (zitiert aus dem Presseheft zum Film)Best Ager – über diese Fragen spreche ich mit Robert Löhr
        • Vielleicht einmal zum Einstieg: Was tut ein Drehbuchautor eigentlich genau und wie haben Sie sich die Ideen für einen Film wie „Enkel für Anfänger“ erarbeitet – auch vor dem Hintergrund, dass Sie selbst ja nicht zu der Generation gehören, sondern noch deutlich jünger sind?
        • Der Film polarisiert ja ganz schön auch zwischen den Generationen und lebt von einem wie Sie es einmal gesagt haben: etwas „respektlosen und erdigeren Humor“. Doch Sie versuchen auch den Figuren auf den Grund zu gehen. Sie erzählen sozusagen neben der Komödie auch noch drei Lebensgeschichten von Karin, Gerhard und Philippa, die alle auch ganz persönlich und seelisch von ihrem bisherigen Leben tief geprägt sind. Lassen Sie uns einmal auf Karin genauer eingehen, von der Sie selbst sagen, sie sei die heimliche Hauptfigur. Nehmen Sie unsere Hörer:innen einfach mal mit in die Welt von Karin.
        • Was steckt für Sie als Drehbuchautor, aber vielleicht auch als Sohn hinter der Geschichte von Karin. Man könnte Sie ja als echte Emanzipationsgeschichte beschreiben, da sie sich ja am Ende einen Lebenstraum erfüllt. Was wollen Sie Menschen im Alter von Karin (68 Jahre) damit sagen?
        • Und Sie werden wie folgt zitiert: „Aber vielleicht ist es die ‚Erkenntnis‘, dass man nie aufhören sollte, an sich zu arbeiten, und dass man sich nie zufriedengeben sollte mit dem, was man hat. In vielen Pensionären steckt noch so viel Energie, dass ich appellieren möchte: Macht ein Ehrenamt! Nutzt die Jahre, die ihr noch habt, und kümmert Euch um Kinder, um die Umwelt oder um andere alte Leute!“ Ist das Ihre Erkenntnis aus dem Film, die Sie transportieren möchten?
        • Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext Ihres Drehbuches?
        • Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings – vielleicht gerade aus der Brille von jemanden der 1973 geboren ist?
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        31 min
      • #8 Trauer kennt kein Alter (Christine Kempkes)

        Heute ist Christine Kempkes zu Gast in meinen Podcast. Sie ist eine echte Trauerexpertin und gibt hilfreiche Hinweise, wie wir in der dritten Lebensphase Wege finden, die Trauer über Verluste im Leben integrieren zu können. Christine Kempkes möchte dabei die Themen Trauer, Sterben und Tod aus der Tabuzone holen. Dies gelingt ihr gut durch die Art und Weise, wie sie über das Thema spricht und wie innerlich frei sie mit dem Thema umgeht. Die Themenschwerpunkte zur Episode „Trauer kennt kein Alter“
        • Sie sagen so schön, dass sie schon viele Menschen dabei unterstützt haben ihre Talente zu finden und diesen dann auch nach zugehen. Würden Sie sagen, Sie haben auch ein besonders Talent Menschen bei Trauerprozessen zu begleiten.
        • Und sie möchten ja das Thema Trauer, Sterben, Tod aus der Tabuzone holen, wie machen Sie das? Und welche Erfahrungen machen Sie damit, wenn Sie Menschen bei Ihrer Trauerverarbeitung unterstützen.
        • Welche Rolle spielt dabei das Umfeld der trauernden Menschen?
        • In meiner Umgebung habe ich Menschen, die schon ihren Partner oder vielleicht vom subjektiven Erleben noch schlimmer ihr Kind verloren haben und zwar bei eigenem schon fortgeschrittenen Alter zwischen 70 und 80 Jahren. Wie begleiten Sie also ältere Menschen bei dem Umgang mit ihrer Trauer, denn Trauer kennt kein Alter.
        • Was würden Sie Menschen jenseits der 60 Jahre für Hinweise geben wollen, wenn es darum geht sich auf das Sterben, den Tod vorzubereiten und es somit wahrscheinlich leichter – ich will einmal sagen – „umgänglicher“ zu gestalten?
        • Und was wären Ihre Empfehlungen, wenn erwachsene Kinder mit ihren älteren Eltern über das Thema sprechen möchten und diese eher abgeneigt oder verdrängend damit umgehen? Welche Brücken sind nach Ihrer Erfahrung da gut zu bauen?
        • Was sind Ihre 3 – 6 zentralen Hinweise bzw. Empfehlungen für Menschen im Übergang in ihre dritte Lebensphase im Kontext von Trauer, Sterben und Tod.
        • Wenn wir langsam zum Ende kommen. Was würden Sie sagen, sind die gesellschaftlichen Herausforderungen rund um das Älterwerden und was ist Ihre Vision einer Gesellschaft mit einer Kultur des Pro Agings?
        Was sagt Christine Kempkes über sich?Von der Bankerin zur Bestatterin und Trauerbegleiterin„Mein Lebensmittelpunkt ist in Oberhausen, hier lebe ich mit meinem Mann, 2 Kindern, einem Hund und zwei Katzen. Ich liebe es, gemeinsam mit meiner russischen Mischlingshündin Nelly auf unseren täglichen Runden die Wälder und Halden in unserer Umgebung zu erkunden. In der Natur tanke ich Kraft, hier kann ich mich immer wieder erden und neu ausrichten.
        Musik lässt mein Herz hüpfen! Nicht nur unter der Dusche, sondern auch im Chor singe ich leidenschaftlich gern. Von alten Meistern über Gospel bis hin zu modernen Werken – Singen ist für mich Lebensfreude pur! 2017 machte ich gemeinsam mit 2.000 weiteren Sänger*innen beim Luther Pop Oratorium im ISS Dome in Düsseldorf mit. Gänsehaut-Feeling! Beim ambulanten Hospiz Oberhausen engagiere ich mich als ehrenamtliche Sterbebegleiterin. Es mag komisch klingen, aber es erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit, Sterbenden und ihren Angehörigen in dieser Lebensphase beistehen zu dürfen.“ (zitiert von ihrer Homepage)Podcast „liebevoll trauern“Christine Kempkes ist auch Podcasterin mit ihrem Podcast „liebevoll trauern“. Besonders einfühlsam, mit Ernst und auch Humor spricht sie über alle Facetten des Trauerns. Hörenswert. Hier der Link zu Apple Podcast!Und Christine Kempkes hat ein Buch mit dem Titel: Mit der Trauer leben lernen. Impulse für eine neue innere Balance geschrieben. Der Beitrag Trauer kennt kein Alter (Christine Kempkes) erschien zuerst auf gelassen älter werden.

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        43 min

      About Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein

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      Willkommen beim Podcast "Gelassen älter werden" – ein einfühlsames Hörmagazin von und für Best Ager, Silver Ager, Babyboomer oder schlicht Rentner, von und mit dem SPIEGEL-Bestseller-Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein. Dieser Podcast ist eine inspirierende Informationsquelle rund um das Altern, abgestimmt auf Themen, die Menschen in der dritten Lebensphase bewegen und bereichern.  Mit spannenden Gästen wie Tamara Dietl, Anselm Grün und Gerald Hüther sprechen wir über die Herausforderungen und Freuden des Älterwerdens. Wir erkunden Lebensqualität im Alter, liebevolle Beziehungen, gesundes Altern oder Sexualität im Alter. Ihr erfahrt darüber hinaus, wie Ihr die Endlichkeit annehmen, Krisen bewältigen und Euren Ruhestand genießen können.  Doch wir besprechen nicht nur die leise Seite des Alters: Ob es nun der Marathon mit 66 Jahren, die ehrenamtliche Tätigkeit bei einer Tafel oder die Weltreise mit 70 Jahren ist – dieses Hörmagazin feiert die aktive Seite des Seniorenlebens! Dieser Sozialwissenschaften Podcast lehrt Gelassenheit, innere Zufriedenheit und bietet Euch zahlreiche Hinweise, um körperliche und geistige Gesundheit im Alter zu fördern.  Es geht darum, eine Pro Aging Kultur zu etablieren und zu zeigen, dass jede Lebensphase ihre einzigartige Schönheit und Weisheit hat. "Gelassen älter werden" – weil die zweite Lebenshälfte zu den besten Zeiten gehören sollte!

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