«Eine Ohrfeige hat noch keinem Kind geschadet» ist eine weitverbreitete Haltung, wenn einem Elternteil die Hand ausrutscht. Stimmt das? Eine Motion wird dieser Tage im Ständerat diskutiert: Die gewaltfreie Erziehung. Sie soll im Zivilgesetzbuch verankert werden.
Mit dem Gurt, der flachen Hand, dem Teppichklopfer: Früher war es gang und gäbe, dass Kinder Gewalt in der Erziehung erlebten. Es war gesellschaftlich akzeptiert. Das Züchtigungsrecht – erst 1978 abgeschafft – gab den Eltern und der Lehrerschaft die Erlaubnis dazu.
Gast im Treffpunkt bei Stefan Siegenthaler ist Heidi Simoni, Psychologin und Leiterin des Marie Meierhofer Institutes für das Kind.
Publikumsfrage: Wie wurden Sie erzogen? Gehörten Ohrfeigen oder Prügel dazu? Wie haben Sie selbst Ihre Kinder erzogen?
Ihre Erfahrungen gerne per Email ins Studio.